Tweet Robert Habeck.x

Tweet von Robert Habeck © RH

Robert Habecks Brandrede gegen den Antisemitismus

Red. /  Der deutsche Vizekanzler wandte sich auf X und Instagram an Jüngere. Die Philippika fand enormes Echo. Hier der ganze Wortlaut.

upg. Das Echo auf seinen Online-Auftritt vom 1. November ist gewaltig. Der Tweet wurde schon über zehn Millionen Mal angezeigt. Auch politische Kontrahenten lobten ihn. «Ein starker, notwendiger Auftritt», schrieb Karin Prien, stellvertretende Bundesvorsitzende der CDU. Auch Roderich Kiesewetter, Verteidigungspolitiker der CDU, sagte: «Ein weiteres Mal bringt es Robert Habeck auf den Punkt, was es bedeutet, wenn die Sicherheit Israels wirklich deutsche Staatsraison sein soll.» 

Zum Tweet von Robert Habeck hier.


Robert Habecks Intervention im ungekürzten Wortlaut

Zwischentitel von der Redaktion


Der Terrorangriff der Hamas auf Israel ist jetzt bald vier Wochen her. Viel ist seitdem passiert: politisch, aber vor allem für die Menschen, so viele Menschen, deren Leben von Angst und Leid zerfressen wird. Die öffentliche Debatte ist seit dem Angriff aufgeheizt, mitunter verworren. Ich möchte mit diesem Video einen Beitrag dazu leisten, sie zu entwirren.
Zu viel scheint mir zu schnell vermischt zu werden. Der Satz ‹Israels Sicherheit ist deutsche Staatsräson› war nie eine Leerformel und er darf auch keine werden. Er sagt, dass die Sicherheit Israels für uns als Staat notwendig ist. Dieses besondere Verhältnis zu Israel rührt aus unserer historischen Verantwortung: Es war die Generation meiner Grosseltern, die jüdisches Leben in Deutschland und Europa vernichten wollte. Die Gründung Israels war danach, nach dem Holocaust, das Schutzversprechen an die Jüdinnen und Juden – und Deutschland ist verpflichtet, zu helfen, dass dieses Versprechen erfüllt werden kann. Das ist ein historisches Fundament dieser Republik.
Die Verantwortung unserer Geschichte bedeutet genauso, dass Jüdinnen und Juden in Deutschland frei und sicher leben können. Dass sie nie wieder Angst haben müssen, ihre Religion, ihre Kultur offen zu zeigen. Genau diese Angst aber ist nun zurück.

Jüdische Kinder haben Angst, zur Schule zu gehen

Ich habe kürzlich Mitglieder der jüdischen Gemeinde in Frankfurt getroffen. In einem intensiven, in einem schmerzhaften Gespräch, erzählten mir die Gemeindevertreterinnen und -vertreter, dass ihre Kinder Angst haben, zur Schule zu gehen, dass sie nicht mehr in Sportvereine gehen, dass sie auf Anraten ihrer Eltern die Kette mit dem Davidstern zu Hause lassen. Heute, hier in Deutschland, fast 80 Jahre nach dem Holocaust.
Sie erzählten, dass sie sich selbst nicht mehr trauen, in ein Taxi zu steigen, dass sie Briefe nicht mehr mit Absendern versehen, um ihre Empfänger zu schützen. Heute, hier in Deutschland, fast 80 Jahre nach dem Holocaust.
Und ein jüdischer Freund berichtete mir von seiner Angst, seiner schieren Verzweiflung, seinem Gefühl von Einsamkeit. Die jüdischen Gemeinden warnen ihre Mitglieder, bestimmte Plätze zu meiden – zu ihrer eigenen Sicherheit. Und das heute, hier in Deutschland, fast 80 Jahre nach dem Holocaust.
Der Antisemitismus zeigt sich auf Demonstrationen, er zeigt sich in Äusserungen, er zeigt sich in Angriffen auf jüdische Läden, in Drohungen. Während es schnell grosse Solidaritätswellen gibt, etwa wenn es zu rassistischen Angriffen kommt, ist die Solidarität bei Israel rasch brüchig. Dann heisst es, der Kontext sei schwierig. Kontextualisierung aber darf hier nicht zur Relativierung führen. Wir haben sicherlich oft zu viel Empörung in unserer Debattenkultur. Aber hier können wir gar nicht empört genug sein. Es braucht jetzt Klarheit und kein Verwischen. Und zur Klarheit gehört: Antisemitismus ist in keiner Gestalt zu tolerieren, in keiner.

Für religiöse Intoleranz ist in Deutschland kein Platz

Das Ausmass bei den islamistischen Demonstrationen in Berlin und weiteren Städten Deutschlands ist inakzeptabel und braucht eine harte politische Antwort. Es braucht diese auch von den muslimischen Verbänden. Einige haben sich klar von den Taten der Hamas und vom Antisemitismus distanziert, haben das Gespräch gesucht. Aber nicht alle, und manche zu zögerlich und ich finde, insgesamt zu wenige.
Die hier lebenden Muslime haben Anspruch auf Schutz vor rechtsextremer Gewalt – zu Recht. Wenn sie angegriffen werden, muss dieser Anspruch eingelöst werden und das gleiche müssen sie jetzt einlösen, wenn Jüdinnen und Juden angegriffen werden. Sie müssen sich klipp und klar von Antisemitismus distanzieren, um nicht ihren eigenen Anspruch auf Toleranz zu unterlaufen. Für religiöse Intoleranz ist in Deutschland kein Platz. Wer hier lebt, lebt hier nach den Regeln dieses Landes. Und wer hierherkommt, muss wissen, dass das so ist und so auch durchgesetzt werden wird.

Wer den Terror der Hamas preist, verliert seine Rechte

Unsere Verfassung schützt und gibt Rechte, sie legt aber auch Pflichten auf, die von jedem und jeder erfüllt werden müssen. Beides kann man nicht voneinander trennen. Toleranz kann an dieser Stelle keine Intoleranz vertragen. Das ist der Kern unseres Zusammenlebens in dieser Republik. Das heisst: Das Verbrennen von israelischen Fahnen ist eine Straftat, das Preisen des Terrors der Hamas auch. Wer Deutscher ist, wird sich dafür vor Gericht verantworten müssen, wer kein Deutscher ist, riskiert ausserdem seinen Aufenthaltsstatus. Wer noch keinen Aufenthaltstitel hat, liefert einen Grund, abgeschoben zu werden.
Der islamistische Antisemitismus darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir auch in Deutschland einen verfestigten Antisemitismus haben: Nur, dass die Rechtsextremen sich gerade aus rein taktischen Gründen zurückhalten, um gegen Muslime hetzen zu können. Die Relativierung des Zweiten Weltkriegs, des Nazi-Regimes als ‹Fliegenschiss› ist nicht nur eine Relativierung des Holocaust, sie ist ein Schlag ins Gesicht der Opfer und Überlebenden.

Putin lässt sich mit Vertretern der Hamas fotografieren

Alle, die hinhören, können und müssen das wissen. Der Zweite Weltkrieg war ein Vernichtungskrieg gegen Juden. Für das Naziregime war die Vernichtung des europäischen Judentums das Hauptziel. Und weil unter den Rechtsextremen so manche Putin-Freunde sind: Putin lässt sich mit Vertretern der Hamas und der iranischen Regierung fotografieren und bedauert die zivilen Opfer im Gazastreifen, während er zivile Opfer in der Ukraine schafft. Seine Freunde in Deutschland, sie sind gewiss keine Freunde der Jüdinnen und Juden.
Sorge macht mir aber auch der Antisemitismus in Teilen der politischen Linken und zwar leider auch bei jungen Aktivistinnen und Aktivisten. Antikolonialismus darf nicht zu Antisemitismus führen. Insofern sollte dieser Teil der politischen Linken seine Argumente überprüfen und der grossen Widerstandserzählung misstrauen.
Das ‹Beide Seiten›-Argument führt hier in die Irre. Die Hamas ist eine mordende Terrorgruppe, die für die Auslöschung des Staates Israels und den Tod aller Juden kämpft. Die Klarheit, mit der das wiederum zum Beispiel die deutsche Sektion von Fridays for Future auch in Abgrenzung zu ihren internationalen Freunden konstatiert hat, die wiederum ist mehr als respektabel.

Kritik an Israel ist erlaubt

Als ich kürzlich in der Türkei war, wurde mir vorgehalten, dass in Deutschland propalästinensische Demonstrationen verboten seien. Und dass Deutschland seine humanitären Ansprüche auch auf die Menschen in Gaza übertragen müsse. Ich machte klar, dass bei uns Kritik an Israel natürlich erlaubt ist. Und dass es eben nicht verboten ist, für die Rechte der Palästinenserinnen und Palästinenser und auch ihr Recht auf einen eigenen Staat einzutreten. Aber der Aufruf zur Gewalt gegen Juden oder das Feiern der Gewalt gegen Juden, die sind verboten – und zwar zu Recht!

Ja, das Leben in Gaza ist Leben in Perspektivlosigkeit und Armut. Ja, die Siedlerbewegung in der Westbank schürt Unfrieden und nimmt Palästinensern Hoffnung und Rechte – und zunehmend auch Leben. Und das Leid der Zivilbevölkerung jetzt im Krieg ist eine Tatsache, eine fürchterliche Tatsache. Jedes tote Kind ist eines zu viel. Auch ich fordere humanitäre Lieferungen, setze mich dafür ein, dass Wasser, Medikamente, Hilfsgüter nach Gaza kommen, dass die Flüchtlinge geschützt werden.
Zusammen mit unseren amerikanischen Freunden machen wir Israel immer wieder deutlich, dass der Schutz der Zivilbevölkerung zentral ist. Der Tod und das Leid, das jetzt über die Menschen im Gazastreifen kommt, sind schlimm. Das zu sagen, ist so notwendig wie legitim. Systematische Gewalt gegen Jüdinnen und Juden aber kann damit dennoch nicht legitimiert werden. Antisemitismus kann damit nicht gerechtfertigt werden. Natürlich muss sich Israel an das Völkerrecht und internationale Standards halten. Aber der Unterschied ist: Wer würde solche Erwartungen je an die Hamas formulieren?
Und weil ich kürzlich im Ausland damit konfrontiert wurde, wie der Angriff auf Israel am 7. Oktober als – Zitat – ‹unglücklicher Vorfall› verharmlost wurde, ja sogar die Fakten infrage gestellt wurden, noch einmal hier in Erinnerung gerufen: Es war die Hamas, die Kinder, Eltern, Grosseltern in ihren Häusern bestialisch ermordet hat. Deren Kämpfer Leichen verstümmelt haben, Menschen entführt und lachend der öffentlichen Demütigung ausgesetzt haben. Es sind Berichte des schieren Horrors – und dennoch wird die Hamas als Freiheitsbewegung gefeiert? Das ist eine Verkehrung der Tatsachen, die wir nicht stehen lassen können.

Wir halten an einem eigenen Staat für die Palästinenser fest

Und das bringt mich zum letzten Punkt: Der Angriff auf Israel erfolgt in einer Phase der Annäherung mehrerer muslimischer Staaten an Israel. Es gibt die Abraham-Abkommen zwischen Israel und muslimischen Staaten der Region. Jordanien und Israel arbeiten in einem grossen Trinkwasserprojekt zusammen. Saudi-Arabien war auf dem Weg, seine Beziehung zu Israel zu normalisieren. Aber ein friedliches Miteinander von Israel und seinen Nachbarn, von Juden und Muslimen, die Perspektive einer Zweistaatenlösung – all das wollen die Hamas und ihre Unterstützer, insbesondere die iranische Regierung, nicht. Sie wollen es zerstören.
Wer die Hoffnung auf Frieden in der Region nicht aufgegeben hat, wer am Recht der Palästinenser auf einen eigenen Staat und eine wirkliche Perspektive festhält – und das tun wir –, der muss jetzt in diesen Wochen der Bewährung differenzieren. Und zur Differenzierung gehört, dass die Mordtaten der Hamas Frieden verhindern wollen. Die Hamas will nicht die Aussöhnung mit Israel, sondern die Auslöschung von Israel. Und deshalb gilt unverrückbar: Das Existenzrecht Israels darf nicht relativiert werden. Die Sicherheit Israels ist unsere Verpflichtung. Deutschland weiss das.


Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors

Keine
_____________________
Meinungen in Beiträgen auf Infosperber entsprechen jeweils den persönlichen Einschätzungen der Autorin oder des Autors.

Zum Infosperber-Dossier:

Bildschirmfoto20120226um12_51_13

Atommacht Israel und ihre Feinde

Teufelskreis: Aggressive Politik auf allen Seiten festigt die Macht der Hardliner bei den jeweiligen Gegnern.

Bildschirmfoto20120807um11_24_46

Menschenrechte

Genügend zu essen. Gut schlafen. Gesundheit. Grundschule. Keine Diskriminierung. Bewegungsfreiheit. Bürgerrechte

Religionen

Religionen und Menschenrechte

Je fundamentalistischer religiöse Gemeinschaften sind, desto weniger achten sie Menschenrechte.

War dieser Artikel nützlich?
Ja:
Nein:


Infosperber gibt es nur dank unbezahlter Arbeit und Spenden.
Spenden kann man bei den Steuern in Abzug bringen.

Direkt mit Twint oder Bank-App



Spenden


Die Redaktion schliesst den Meinungsaustausch automatisch nach drei Tagen oder hat ihn für diesen Artikel gar nicht ermöglicht.

6 Meinungen

  • am 4.11.2023 um 11:31 Uhr
    Permalink

    Der kleine Seitenhieb auf Putin darf natürlich nicht fehlen; dadurch relativiert sich der Inhalt leider etwas. Das Nazireich hatte nicht nur die Vernichtung der Juden zum Ziel, sondern generell der als unwert und störend empfundenen Personengruppen: Kommunisten, politische Gegner, Behinderte, Zigeuner, Slawen, Schwule und viele andere. Die erste Gruppe, die organisiert ermordet wurde, waren die Behinderten. Folgerichtig wurden dann ab 1941 Sowjetbürger entweder planmäßig als Kriegsgefangene, Opfer von Kriegsverbrechen oder wie im Fall der Belagerung Leningrads durch Hunger ermordet. Das am stärksten verwüstete Land des 2. WK war Weißrussland. Wenn also deutsche Solidarität und deutsche Außenpolitik der Wiedergutmachung der Naziverbrechen gelten soll, dann nicht nur Juden, sondern auch Russen und allen anderen verfolgten Gruppen. Habeck vergisst auch, dass die derzeitige rechte Regierung Israels keine Zwei- sondern eine Einstaatenlösung will.

  • am 4.11.2023 um 12:50 Uhr
    Permalink

    Ich bedaure sehr, folgenden Satz nicht von meinem Vizekanzler zu hören oder zu lesen, sondern von Putin: « Die schrecklichen Ereignisse, die sich derzeit im Gazastreifen abspielen, wo Hunderttausende von unschuldigen Menschen, die einfach nirgendwo hinlaufen und sich nicht vor dem Bombardement verstecken können, wahllos abgeschlachtet werden, sind in keiner Weise zu rechtfertigen. Wenn man blutige Kinder sieht, wenn man tote Kinder sieht, wenn man sieht, wie Frauen und alte Menschen leiden, wenn man sieht, wie Ärzte sterben …» (Nachdenkseiten KW 44)
    Herr Habeck erwähnt zwar die Gräuel, die im Gazastreifen stattfinden, relativiert sie aber. Fast möchte ich schreiben: er hält die Tötung von Zivilisten für unvermeidbar, Kollateralschaden bei gerechtfertigter Rache im Mäntelchen der Selbstverteidigung. Kann Herr Habeck nicht differenzieren oder will er nicht?

  • am 4.11.2023 um 13:59 Uhr
    Permalink

    Erweiterte Staatsräson!
    Das Existenzrecht Israels darf nicht relativiert werden.
    Die Sicherheit Israels ist unsere Verpflichtung.
    Das Existenzrecht des palästinensischen Volkes darf nicht relativiert werden.
    Die Sicherheit der palästinensichen Zivilbevölkerung
    und ihrer ausländischen Helfer ist unsere Verpflichtung.

    Die israelische Regierung hat nicht nur eine Justizreform begonnen, die in einen Staat ohne checks and balances und ohne Pressefreiheit führt, in der Regierungszeit von Netanjahu wurde auch die von Habeck erwähnte Zwei-Staaten-Lösung – ad absurdum geführt. Details dazu weiß jeder, der nicht nur liest, was ihm vorgesetzt wird.

    Wer alle Hoffnungen systematisch über einen langen Zeitraum zerstört, Bündnisse knüpft, bei denen die Palästinenser vergessen werden, darf sich nicht wundern, wenn die Hoffnungslosen dieser Zivilisation kündigen. Allerdings – Terror, egal von welcher Seite, kann zu keiner menschlichen Lösung führen.

  • am 5.11.2023 um 11:24 Uhr
    Permalink

    Verweise auf den lesenswerten Beitrag vkn Tobias Riegel auf den Nachdenkseiten, in dem es u.a.heißt:

    «Betont werden muss neben der emotionalen Ablenkung von der Wirtschaftspolitik die Heuchelei, die aus Habecks Worten spricht: Etwa in der Ukraine, in Libyen oder in Syrien hatten viele Grüne keine Probleme mit Rechtsradikalen, Islamisten oder Antisemiten und haben sie als „Rebellen“ oder gar als „Opposition“ verniedlicht, solange das in die eigene Ideologie passte und sich gegen die „richtigen“ Staatschefs richtete. Das bedeutet nicht, dass sie nun zum Thema Islamismus für immer schweigen sollten, aber die sehr widersprüchliche Haltung der Grünen zu verschiedenen Islamistengruppen müsste von der Partei dringend aufgeklärt werden, bevor man sich dazu glaubhaft äußern könnte.»

  • am 5.11.2023 um 18:27 Uhr
    Permalink

    Wahr ist, dass Europa jahrhundertelang die Juden verfolgt bis geknechtet hat, was den schrecklichsten Ausdruck durch den Krieg Hitlers fand, der allerdings nicht nur Juden vernichten ließ. Das entsprechende Schuldbewusstsein Europas und vor allem Deutschlands führte vor allem die westlichen «Siegermächte» im Verein mit einigen arabischen Regierungen dazu, den Juden einen eigenen Staat zu gewähren und zwar in Palästina. Doch die Palästinenser wurden nicht befragt, wenngleich ihnen Rechte versprochen wurden. Seither mussten die Palästinenser erleben, dass sie nicht dieselben Rechte hatten wie alle eingereisten Juden, im Gegenteil, es wurden ihnen Land genommen, Straßen und Wasser für die Bewässerung versperrt. Die zunehmende Entrechtung wurde niemals von den o.e.Mächten bekämpft. Als letztes Kapitel der Knechtung der Palästinenser wurde ein Teil von ihnen eingepfercht + nach dem (zu absolut zu verurteilenden Terrorakt der Hamas!) bombardiert in Gaza. Das ist wiederum Völkermord.

    • am 6.11.2023 um 13:13 Uhr
      Permalink

      Das ist nicht falsch, aber eine grobe Vereinfachung! Wie wollen Sie in Frieden leben mit einem Nachbarn, der ihre Existenz nicht akzeptiert? Natürlich stimmt das nicht für alle Palästinenser, aber immer wenn auf beiden Seiten Schritte Richtung Frieden und Versöhnung stattgefunden haben, wurde das hintergangen von Extremisten, welche die Juden (auf diesem Fleckchen Land) weghaben wollen. Wie soll Israel damit umgehen?

Comments are closed.

Ihre Meinung

Lade Eingabefeld...