Kantine Altersheim. SRF

Speisesaal eines Altersheim (Dieses Symbolbild zeigt nicht das im Text erwähnte Altersheim) © srf

Altersheim: Nicht geimpfte Seniorinnen werden bevormundet

Urs P. Gasche /  Geimpfte Bewohner dürfen ab 8. März wieder im Speisesaal essen. Ungeimpften wird verboten, sich einem Risiko auszusetzen.

In Alters- und Pflegeheimen kommt es immer wieder vor, dass der Wille von zurechnungsfähigen Insassen nicht respektiert wird. Das bekommen jetzt auch einzelne der rund achtzig Bewohnerinnen und Bewohner im Generationenhaus Neubad zu spüren. Es betrifft diejenigen, die sich gegen Corona nicht impfen lassen möchten.

«Muss meine Schwiegermutter noch mehr vereinsamen?»

Für viele alte Menschen, vor allem solche mit Hör- und Sehbehinderungen, sind soziale Kontakte die Höhepunkte in ihrem mühsamen Alltag. Doch wegen der Corona-Schutzmassnahmen sind solche Kontakte bereits seit Monaten sehr eingeschränkt.

Eine Leserin wandte sich an Infosperber: «Wir bekommen die Nachricht, dass unsere 89-jährige Schwiegermutter ihre Mahlzeiten nicht im Speisesaal einnehmen darf. Ist das die neue Realität? Muss sie sich nun doch impfen lassen, um nicht noch mehr zu vereinsamen? Ist das der neue Standard in allen Altersheimen?» Die betagte Schwiegermutter sei zwar vergesslich, aber was die Impfung betreffe, sei sie «gut informiert und entscheidungsfähig».

Öffnung des Speisesaals nur für Geimpfte

Als eine «erste Lockerungsmassnahme» gestattet das Altersheim ab 8. März, die Mahlzeiten wieder im Speisesaal einzunehmen. Davon ausgenommen sind die wenigen Betagten, welche sich nicht impfen lassen wollten. Wie gross die Heimleitung denn das Risiko einschätze, dass eine ungeimpfte Bewohnerin im Speisesaal andere anstecken kann, beantwortete die Heimleitung vorerst nicht. Vielmehr wies sie auf das «nach wie vor hohe Risiko» hin, dass sich eine ungeschützte Mitesserin mit Corona anstecken könnte: «Ein solcher Fall würde neben dem persönlichen Leid unter anderem wegen den Mutationen umfassende Quarantänemassnahmen für Kontaktpersonen bedeuten.»

Es blieb unklar, weshalb solche Quarantänemassnahmen nicht ohnehin nötig würden, wenn im Generationenhaus eine Person positiv getestet würde – ob diese nun die ungeimpfte Seniorin ansteckt oder nicht. Deshalb fragte Infosperber ein zweites Mal nach, wie gross die Heimleitung denn das Risiko einschätze, dass eine ungeimpfte Bewohnerin im Speisesaal andere Bewohnende anstecken kann.

«Geringes Risiko»

Ein solches Risiko betrachte sie «als relativ gering», antwortete jetzt die Heimleitung. Allerdings wisse man dies bei den mutierten Viren noch nicht. Sie sehe jedoch ein «erhebliches Risiko» darin, dass noch nicht geimpfte Mitarbeitende des Generationenhauses eine ungeimpfte Bewohnerin beim Essen anstecken könnten, weil während des Essens ja kein Mundschutz getragen werde.

Eigenverantwortung abgesprochen

Das ist der springende Punkt: Die 89-Jährige darf nicht selber darüber entscheiden, ob sie lieber weiter allein in ihrem Zimmer essen möchte, oder ob sie lieber endlich wieder mit anderen Heimbewohnerinnen und -bewohnern zusammen isst und das Risiko einer Ansteckung in Kauf nimmt. Die Heimleitung überlässt ihr diesen Entscheid in einer Art der Bevormundung nicht, obwohl das Risiko sehr gering ist, dass sich die Frau ausserhalb des Speisesaals ansteckt und dann das Virus im Speisesaal weiter verbreitet. Denn die Frau macht keine Besuche oder Einkäufe aussserhalb des Generationenhauses mehr, und die wenigen Besuchenden von auswärts müssen strikte Hygienemassnahmen einhalten. Ein Nullrisiko gibt es nicht. Doch ist die Gefahr wohl tausendmal grösser, dass ungeimpfte Mitarbeitende des Heims Bewohner anstecken. Falls ungeimpfte Betagte vom Speisesaal ausgeschlossen werden, müsste dies auch für ungeimpfte Mitarbeitende gelten.*

Es ist nicht nachvollziehbar, weshalb in Altersheimen zuerst die Betagten geimpft werden und erst dann das Personal. «Wir setzen bei der Impfung auf Freiwilligkeit», erklärt der Berufsverband des Pflegepersonals SBK. Konsequenterweise dürften das Generationenhaus und andere Altersheime ihre Speisesäle auch für geimpfte Heimbewohner nicht öffnen, solange es unter dem Personal Ungeimpfte gibt.

Warten auf Speicheltests

Regelmässige Tests könnten das geringe Risiko, dass die Frau eine andere Person ansteckt, noch weiter reduzieren. Doch die Heimleitung hat den Ungeimpften bisher keine täglichen Schnelltests angeboten, weil diese «wegen der invasiven Art auf wenig Gegenliebe stossen». Einfachere Speicheltests habe der Kanton Basel-Stadt noch nicht zugelassen.

Bis dies der Fall ist und die Heimleitung auch Ungeimpften dank eines negativen Resultats den Zutritt zum Speisesaal erlaubt, werden die betagte Schwiegermutter und andere Ungeimpfte vorläufig weiter in ihren Zimmern allein essen müssen.
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Man kann auch den Standpunkt vertreten, dass Bewohnerinnen und Bewohner von Altersheimen sich unsolidarisch verhalten, wenn sie sich nicht impfen lassen. Deshalb müssten sie die Konsequenzen eben in Kauf nehmen und im konkreten Fall weiterhin allein in ihren Zimmern essen.
Welches ist Ihre Meinung dazu?

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*Hier stand zuerst missverständlich, dass ungeimpfte Mitarbeitende generell von ihrer Arbeit ausgeschlossen werden sollen.


Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors

Keine.

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37 Meinungen

  • am 7.03.2021 um 10:50 Uhr
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    Offensichtlich verfassungswidrig, aber heute interessiert das niemanden mehr!

    Es wird immer unverträglicher, wie wir Barbaren unsere Eltern behandeln! Lieber sterbe ich, als mich so demütigen zu lassen.

    3
    • am 7.03.2021 um 21:44 Uhr
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      Ich denke auch so!

      1
  • am 7.03.2021 um 11:15 Uhr
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    Ich fand diese Aussagen von Betroffenen früherer Maßnahmen:
    Eine Mutter (86) heute:
    „Ich lass mich nicht impfen. Ich möchte auch nicht beatmet werden – ich habe mein Leben gelebt. Ich habe sowieso kein Leben mehr – keine Altenrunde, keine Busfahrt, kein Café-Besuch-nur noch Corona und Angst im Fernsehen…“

    „Traurig müssen wir Abschied nehmen von unserer Schwester, Tante, Grosstante und Gotte, die im Altersheim nicht an Corona, sondern an den Folgen der sehr streng ausgelegten Coronamassnahmen verstorben ist. Die totale Schliessung des Heimes hat jeglichen Kontakt und Einflussnahme ausgeschlossen.“

    1
  • am 7.03.2021 um 11:19 Uhr
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    Impfen ist immer ein Risiko, wenn auch nur ein kleines. Wer sich nicht impfen lässt, ist ein Risiko für alle anderen, sich (wieder) mit CoVid-19 anzustecken. Dieses Risiko ist viel konkreter und schwerwiegender, zumal in einem Altersheim. Die Heimleitung handelt also richtig, wenn sie ImpfverweigerInnen isoliert, dies vor allem auch aus Rücksicht auf noch ungeimpfte Besucher.

    23
    • am 7.03.2021 um 20:51 Uhr
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      Seltsam, diese Impfbefürworter, welche nicht an die Wirksamkeit der Impfung glauben. Wenn einmal alle, die wollen, geimpft sind, sollten sie ja geschützt sein! Dann sind ungeimpfte Mitbewohner doch keine Bedrohung mehr.
      Um noch nicht geimpfte Besucher geht es nun ja wirklich nicht. Besucher sollen sich an Hygieneregeln halten und somit den Kontakt zu allen Bewohnerinnen und Bewohnern des Heims minimieren, ausser zu der Person, die sie wirklich besuchen. Dann sind sie auf Besuch im Heim sicher nicht stärker gefährdet als irgendwo in der Öffentlichkeit (Tram, Läden, …), auch wenn einige der Bewohner des Heims nicht geimpft sind.
      Die corona-freie Welt ist eine Utopie, die wir alle nicht erleben werden.

      1
  • am 7.03.2021 um 11:26 Uhr
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    Somit hat die Zweiklassengesellschaft offiziell begonnen.
    Diese Impfapartheit wird sich nun durch die ganze Gesellschaft fressen.
    Schöne neue Welt.

    3
  • am 7.03.2021 um 12:09 Uhr
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    Völlig anmassend, wie man gegenüber dem Pflegepersonal die Anspruchshaltung einnehmen kann, es müsse sich impfen lassen. Das in der Regel junge Pflegepersonal hat genauso das Recht darauf, wie jede andere Person inkl. der Heimbewohner, sich privat und persönlich darüber Gedanken zu machen, ob es das Risiko von unbekannten Langzeitfolgen und die mühsamen Nebenwirkungen der Impfung etc. auf sich nehmen möchte oder nicht. Man soll in dieser Frage ganz sicher nicht Druck auf es einüben, sondern sich um andere Möglichkeiten, die Sicherheit gewährleisten, bemühen, wie zum Beispiel die im Artikel angesprochenen Speicheltests.

    2
  • am 7.03.2021 um 12:24 Uhr
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    Schon am Anfang der Pandemie wurden bei der Strategie in Pflegeheimen Fehler gemacht. Um eine Einschleppung des Virus möglichst zu vermeiden, hätte man rasch alle Mitarbeitenden, Besucher und Lieferanten testen oder anfangs zumindest eine Maske tragen lassen müssen anstatt die Insassen zu internieren. Das Beispiel Bergamo zeigt das krasse Gegenteil als man «überzählige» Covidpatienten in die Heime verlegte! Dazu ist bis heute nicht gänzlich klar, ob Geimpfte nicht mehr ansteckend sind. Ein Impfzwang für irgendeine Gruppe ist deshalb als zu diktatorisch abzulehnen, aber konsequente Hygiene und Testung aller, die zwischen ausserhalb und einem Heim/Spital hin und her pendeln, ist unbedingt nötig.

    1
  • am 7.03.2021 um 13:39 Uhr
    Permalink

    Aus Rücksicht auf die Risikopersonen trage ich Mundschutz und desinfiziere meine Hände.
    Wenn ich mich nicht impfen lasse, bin ich zwar der der Rücksicht nahm, nun aber nicht normal weiterleben darf. Was bringt denn diese Impfung, wenn die geimpften immer noch Angst haben sich anstecken zu können? Wird einem da bezüglich der Impfung doch etwas verschwiegen`? Es gibt ja wie in letzter Zeit üblich, keine nützlichen Informationen der Regierung, nein, es wird weiter Angst gemacht. Es wird Zeit wieder normal zu werden, und sich eine eigene Meinung zu machen.

    2
  • am 7.03.2021 um 13:49 Uhr
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    Man weiss noch nicht einmal, ob Geimpfte das Virus nicht auch weitergeben können. Es gibt keine rationale Grundlage für eine solche Massnahme.

    3
  • am 7.03.2021 um 14:14 Uhr
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    Zur Eigenverantwortung gehört es auch, die Konsequenzen zu tragen…

    13
  • am 7.03.2021 um 14:21 Uhr
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    Habe ich das richtig gelesen: «Deshalb sollten diese (ungeimpftes Personal) nicht mehr dort arbeiten dürfen…

    Wenn jemand geimpft ist ist er doch geschützt? Warum befürworten Sie den Impfzwang für das Personal?

    Ich finde es unglaublich Herr Gasche, dass Sie sich für die Rechte der ungeimpften Bewohner einsetzen aber die Interessen des Personals ignorieren!

    3
  • am 7.03.2021 um 14:22 Uhr
    Permalink

    Wie schnell sich Institutionen mit Hierarchien ausserhalb des Hauses doch zu einem Regime überreden lassen, die Menschlichkeit nicht mehr als oberstes Gebot gelten zu lassen. Schule, Heime, Spitäler, Grossfirmen, Verwaltungen, etc. Woran erinnert Euch dies? Naja Ihr seid noch nicht so alt.

    2
  • am 7.03.2021 um 14:32 Uhr
    Permalink

    Ein reisserischer Titel, der verunsichert und impliziert, dass diese Einschränkung für ALLE Altersheime gilt. Das ist schlicht falsch. Es mag ja einzelne Heime geben, die solche Vorschriften erlassen, aber es handelt sich hier definitiv nicht um eine Verordnung des Bundes oder der Kantone, wie es dieser Artikel vermuten lässt.

    0
  • am 7.03.2021 um 18:03 Uhr
    Permalink

    Wenn ja die Impfung so wundervoll wäre, wie behauptet wird, dann müssten ja die Geimpften keine Angst mehr haben angesteckt zu werden.
    Dass man nicht Geimpfte Nachteile erfahren lässt war ja schon lange im vornherein klar. Wenn es um Gesundheit ginge, wäre ja alles ok, aber es geht nach wie vor um den Verkauf von Impfstoff, denn wäre es nicht so, würden auch die Impfgeschädigten oder Impftoten aufgeführt. Das ist für die Regierung aber nicht so interessant wie die Fallzahlen, die Angst machen.

    1
  • am 7.03.2021 um 18:12 Uhr
    Permalink

    Wenn beiderseits gute Argumente, wie hier, ist ein Kompromiss sehr sinnvoll:

    Beispielsweise,
    dass Un-ge-impfte und Ge-impfte zeit-versetzt speisen …
    … oder, dass Un-ge-impfte früher kommen – an eine Extra-Tisch Platz nehmen
    und erst zum Abschluss den Speise-Raum verlassen.

    Ein goodwill in dieser Angelegenheit !beiderseits! könnte ein Vorbild für ähnliche
    Kostellationen sein.
    ————————————————————–
    Die «leitenden» Menschen aller Art sind – im Zusammenhang mit Corona-Impfungen–konstant in einer Zwickmühle:
    Einerseits sollte man so gut wie machbar schützen (hier per Impfen)… …
    Andererseits keinen Impf-Zwang per Un-Gleich-Behandlung ausüben … … …

    Egal wie die persönliche Einstellung zu den Corona-Massanahmen ist —
    bei der hier angesprochene «Zwickmühle» MUSS man einfach aufeinander zu gehen –
    und beiderseitigen guten Willen zum Kompromiss einbringen !
    Denn, falls nicht, wird es -mindest- einen Verlierer geben !

    Alles Gute – und freundliche Grüsse !
    Wolfgang Gerlach, Ingenieur
    —————————————————————

    5
  • am 7.03.2021 um 18:28 Uhr
    Permalink

    Das geschilderte Beispiel, ist ein klarer Fall von Nötigung.
    Machen wir uns nichts vor. Schon vor der Corona-Krise war es in vielen Alters- und Pflegeheimen oft üblich, mündige Patienten nach Belieben zu gängeln und schikanieren. Ich konnte das selber bei der Betreuung eines älteren Freundes während Jahren beobachten. Nicht zu reden von den unzähligen Pflegeskandalen, die in den letzten Jahren ans Tageslicht gekommen sind, mit z.T. schrecklichsten Misshandlungen, die demenzkranken Patienten angetan wurden. Klar gibt es strukturelle Defizite im Gesundheitswesen, deren Hauptursache im Pflegebereich ein chronischer Personalmangel ist. Klar wird da automatisch auch eine «Déformation professionelle» erzeugt. Aber all das kann und darf die massive Bevormundung der Patienten nicht entschuldigen und schon gar nicht rechtfertigen.
    Hinzu kommt, dass man jetzt in vielen Heimen alte Leute, alle mit erheblichen Vorbelastungen, mit einem Impfstoff in experimentellem Stadium vollpumpt und sich wundert wenn diese Stunden oder Tage nach der Impfung zu Dutzenden den Löffel abgeben.

    P:S.
    Natürlich sind die meisten Pflegeheime gut und professionell geführt und fallen nicht
    in erwähnte Kategorien.)

    1
  • am 7.03.2021 um 19:11 Uhr
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    «Doch ist die Gefahr wohl tausendmal grösser, dass ungeimpfte Mitarbeitende des Heims Bewohner anstecken. Deshalb sollten diese nicht mehr dort arbeiten dürfen.»

    Ist das die Meinung des Autors?

    2
    • am 8.03.2021 um 11:56 Uhr
      Permalink

      Geehrter Herr Stöckli. Nach meiner Erfahrung hat es sich der Autor hat zur Angewohnheit gemacht auf solche Fragen nicht einzugehen und die Diskussion per Knopfdruck abzuschliessen wenn es ihm beliebt. Das gehört auch zum neuen Normal 😉

      1
    • am 8.03.2021 um 12:33 Uhr
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      Tatsächlich stand zuerst missverständlich, dass ungeimpfte Mitarbeitende generell von ihrer Arbeit ausgeschlossen werden sollen. Es ist jetzt präzisiert, wie es aus dem nachfolgenden Abschnitt ebenfalls hervorgeht: Falls ungeimpfte Betagte vom Speisesaal ausgeschlossen werden, müsste dies auch für ungeimpfte Mitarbeitende gelten.

      1
    • am 8.03.2021 um 16:10 Uhr
      Permalink

      Vielen Dank für die Präzisierung. So finde ich die Aussage im Kontext auch sinnvoll und nachvollziehbar.

      0
  • am 7.03.2021 um 22:38 Uhr
    Permalink

    Wir sind in einer absoluten kranken gesundheitsfokusierten Gesellschaft gelandet. Apartheid nannte man diese in Süd Afrika und jetzt soll dass Normal gefunden werden. Wir sehen überall Bedrohungen erstarren von Angst und verlieren so unser Leben durch einen Kontrollwahn. Testen testen testen Wöchentlich, täglich wieso nicht stündlich. Wir haben einen Todesangst zum Leben!!

    2
  • am 8.03.2021 um 07:42 Uhr
    Permalink

    Menschen, die eine bevorzugte Behandlung geimpfter Personen propagieren, wiegen sich in einer (von der Pharmaindustrie und den Behörden geförderten) falschen Sicherheit in Bezug auf die Schutzwirkung einer Impfung. Denn meines Wissens wurde bis jetzt weder nachgewiesen, dass Geimpfte nicht erkranken können, noch dass sie – in diesem Zusammenhang viel entscheidender – das Virus nicht weiter verbreiten können. Fazit: Wir werden auch in Zukunft mit diesem Virus und seinen Variationen leben müssen, so wie wir das mit vielen andern auch tun. Stärken wir unser Immunsystem anstatt eine neue Zweiklassengesellschaft zu fördern! Mit Menschlichkeit, nicht mit äusserlichen Massnahmen. Angst ist dabei ein schlechter Ratgeber.

    1
    • am 8.03.2021 um 10:48 Uhr
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      Das Risiko, dass Geimpfte andere anstecken, ist äusserst gering. Darauf deuten fast alle Indizien hin. Das gilt mindestens so lange, bis die Impfungen vor stark mutierten Viren überhaupt nicht mehr schützen. Es ist meines Erachtens unverhältnismässig, Geimpfte weiterhin einzusperren, obwohl sie mögliche Risiken einer Impfung auf sich genommen haben.

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  • am 8.03.2021 um 14:11 Uhr
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    Meines Wissens gibt es keine Indizien die darauf hinweisen, dass Geimpfte andere Personen nicht anstecken. Bitte nennen Sie Ihre Quellen für diese Behauptung.

    1
    • am 8.03.2021 um 14:21 Uhr
      Permalink

      Es gibt trotz der grossen Zahl der Geimpften noch keine Tracing-Meldungen oder andere Meldungen, dass Geimpfte Dritte angesteckt haben. Die allermeisten Geimpften werden nicht mehr schwerer krank, falls sie überhaupt noch Krankheitssymptome bekommen. Entsprechend gering wäre ihre Virenlast, falls sie sich trotz Impfung anstecken. Deshalb können sie Dritte kaum anstecken, denn für eine Ansteckung braucht es eine grössere Virenmenge. Das kann sich ändern, falls die heutigen Impfungen gegen stark veränderte Virenvarianten keinen Schutz bieten würde.

      4
    • am 8.03.2021 um 15:15 Uhr
      Permalink

      Da bin ich auch sehr gespannt! Hier ist ist wohl der Wunsch der Vater des Gedankens!?

      1
  • am 8.03.2021 um 23:04 Uhr
    Permalink

    Ich halte es für richtig, wenn Heime ihre Abriegelung beenden, wenn einmal alle Bewohnerinnen und Bewohner, welche dies wünschen, geimpft sind.
    Die Begründung muss aber meiner Erachtens folgende sein: Wenn alle, die wollen, sich mit einer Impfung schützen konnten, dann ist der Schutz durch die Holzhammermethode «Abriegelung» nicht mehr nötig und schon gar nicht mehr angemessen. Die zahlreichen Kollateralschäden fallen dann klar stärker ins Gewicht als der kleine, möglicherweise noch vorhandene Nutzen.

    Im öffentlichen Raum hingegen halte ich eine Diskriminierung von nicht Geimpften für inakzeptabel.

    0
    • am 9.03.2021 um 18:31 Uhr
      Permalink

      Rücksichtnahme auf einen Schwächeren ist eine sehr edle Haltung. Wenn aber «im öffentlichen Raum» ein Gesetz vorschreiben sollte, dass zum Schutz der Impfverweigerer Masken zu tragen seien, ist das eine Diskriminierung der Geimpften. Wer sich die Freiheit auf den Verzicht des Impfens nimmt, muss auch die Konsequenzen tragen. Eine Konsequenz für uns alle ist, dass sich die Herdenimmunität nur mit Verzögerung oder gar nicht einstellt. – Restaurants, Kinos, aber auch Züge und Busse gehören selbständigen Unternehmungen, welche Benutzungsregeln selber festlegen dürfen – der «öffentliche Raum» ist sowieso von sehr begrenzter Grösse.

      5
    • am 10.03.2021 um 10:11 Uhr
      Permalink

      Sehr geehrter Herr Berchtold, ich habe ein paar Fragen.

      – Haben Sie sich eigentlich mal überlegt, dass Sie nichts anderes fordern als eine zwei Klassengesellschaft?
      – Glauben sie wirklich, dass Ungeimpfte zum Schutz eine Maskenpflicht fordern werden? Ist es bis jetzt nicht viel wahrscheinlicher, dass Impfwillige die Maseknpflicht fordern und gut heissen und somit bis heute die nicht Impfwilligen diskriminieren?
      – Spielt es eine Rolle, ob nun Staaten oder Private die zwei Klassengesellschaft einführen?

      Es gibt von niemandem das Recht zu fordern, dass sich als Menschen geborene mit Technik und Chemie voll zu stopfen haben. Wenn das Ihre Lösung für Probleme ist, ist das schön für Sie und ich mag Ihnen das gönnen. Es ist aber nicht meine Lösung, gönnen Sie mir bitte auch das.

      «Egoismus besteht nicht darin, dass man sein Leben nach seinen Wünschen lebt, sondern darin, dass man von anderen verlangt, dass sie so leben, wie man es wünscht.»
      Oscar Wilde

      1
    • am 10.03.2021 um 14:43 Uhr
      Permalink

      @Berchtold Moser
      Kein Mensch spricht davon, dass zum Schutz von «Impfverweigerern» eine Maskenpflicht zu verlängern sei. Wer sich nicht impft, muss auch das Risiko tragen, klar.

      Ihre Aussagen bezüglich Herdenimmunität sind sehr spekulativ. Man könnte zum Beispiel auch feststellen, dass all die Restriktionen für Kinder und Jugendliche die Herdenimmunität stark verzögert haben, aber so etwas wollen Sie ja vermutlich nicht hören.

      Restaurants und Kinos können selektive Zutrittsbeschränkungen nur mit gütiger staatlicher Hilfe umsetzen. Dazu müsste zuerst ein staatlicher, fälschungssicherer Impfausweis geschaffen werden. Das alte Impfbüchlein ist dafür klar untauglich.

      Züge und Busse sind zumeist öffentlich, auch wenn sie vordergründig von einer pseudoselbständige Firma betrieben werden.

      0
  • am 9.03.2021 um 01:28 Uhr
    Permalink

    Mich freuen alle SeniorInnen und Pflegende welche sich erlauben, sich nicht mit den Produkten von Moderna und Biontech – Pfizer impfen zu lassen.
    Sie werden schon gehörig sanktioniert, mit dem Verlust der Existenzgrundlage bedroht und von Medien mit dem Unwort «unsolidarisch» durch den Blätterwald getrieben…Ja und?
    Warum es wohl in dieser zäntume «bedrohlichen Lage» trotzdem Ablehnung dieser Impfprodukte gibt?
    Ich bin sicher, dass heute mit dem Glauben und Vertrauen schenken wieder achtsamer umgegangen wird im Sinne von «Trau› – schau wem».
    Diese Impfung ist eine solche Vertrauensfrage, welche die meisten schon still für sich entschieden haben. Inkl. der letzten denkbar möglichen Konsequenz, Spitalverbot zu erhalten.
    Not lehrt bekanntlich beten, zum Beispiel Psalm 23.. :). Jesus Christus – Heiland und Retter für alle, die Seinen Namen anrufen. Sein Tod und Seine Auferstehung wird auch dieses Jahr wieder an Karfreitag und Ostern gefeiert werden.

    1
  • am 10.03.2021 um 00:14 Uhr
    Permalink

    Voraussetzungen, damit jemand einer mRNA-Impfung zustimmt:

    Der sogenannte *Nürnberger Kodex* ist eine zentrale, aktuell heute angewandte ethische Richtlinie zur Vorbereitung und Durchführung medizinischer, psychologischer und anderer Experimente am Menschen. [Wozu diese mRNA Impfungen sicher gehören] Er gehört seit seiner Formulierung in der Urteilsverkündung im Nürnberger Ärzteprozess (1946/47) insbesondere zu den medizinethischen Grundsätzen in der Medizinerausbildung (ähnlich wie das Genfer Gelöbnis). Er besagt, dass bei medizinischen Versuchen an Menschen…

    …. „die freiwillige Zustimmung der Versuchsperson unbedingt erforderlich (ist). Das heißt, dass die betreffende Person im juristischen Sinne fähig sein muss, ihre Einwilligung zu geben; dass sie in der Lage sein muss, unbeeinflusst durch Gewalt, Betrug, List, Druck, Vortäuschung oder irgendeine andere Form der Überredung oder des Zwanges, von ihrem Urteilsvermögen Gebrauch zu machen; dass sie das betreffende Gebiet in seinen Einzelheiten hinreichend kennen und verstehen muss, um eine verständige und informierte Entscheidung treffen zu können“.

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  • am 10.03.2021 um 19:18 Uhr
    Permalink

    Es gab von ca.Anfang Mai-Juli 2020 3 Impfstoffe. 2 von China und einen von Russland. 1 Totimpfstoff und 2 Vektorimpfstoffe. Zugelassen sind in der Schweiz derzeit die 2 mRna Experimentalimpfstoffe. China hat die Corona Krise hinter sich, Russland hat grössere Gebiete bereits aus dem Lockdown befreit. Die Usa wendet auch Ivermectin mit Erfolg an und hat unter anderem deshalb in einigen Staaten den Lockdown aufgehoben. Das billige Entwurmungsmittel welches gleichermassen für Menschen und Tiere verwendung findet, wird derweil in einigen Medien bei uns als reines Tierarztneimittel dargestellt mit dem Anhängsel, das «Schwurbler» und «Verschwörungstheoretiker» mit einem Entwurmungsmittel für Pferde die Welt retten wollen. (Marketingbüros zahlen gut für solche Produktanzweiflungen) Auch für einen klassischen chinesischen Tot-Impfstoff, erprobt an Millionen, scheint sich keiner zu interessieren. Von den bösen kaufen wir nichts, dann lieber sterben lassen, scheinen vielleicht einige zu denken. Ein Käfig voller Narren wird die Welt sein, wenn du gross bist, sprach einst mein Grossvater im Jahre 1965 zu mir. Wie recht er doch hatte. Warten wir die Entwicklung ab, ich hoffe für alle das Beste. Doch wenn ich logisch denke, und ehrlich bin zu mir selbst, wird der Preis für das bisherige Verhalten womöglich noch kommen, und der Preis könnte schmerzhaft und enttäuschend sein für viele.

    1
  • am 11.03.2021 um 10:50 Uhr
    Permalink

    PCR und die Taskforce
    Die PCR- oder Polymerase-Kettenreaktion ist eine chemische Methode, die es ermöglicht, ein Teilstück eines toten oder lebendigen Virus-Gens so lange immer wieder zu verdoppeln resp. zu vermehren, bis es im Labor nachweisbar wird. Kary Mullis, der verstorbene Nobelpreisträger und Erfinder dieses Tests, hat immer davor gewarnt, diesen in der Genforschung heute häufig angewandten labortechnischen Kunstgriff auch als Diagnosemittel für eine Krankheit selber zu missbrauchen.
    Trotzdem und in Missachtung dieser Warnung hat die Swiss National COVID-19 Science Task Force dem Bundesrat empfohlen, diese Methode zum Diagnostizieren der Coronakrankheit anzuwenden. Sämtliche bis heute getroffenen Massnahmen unserer und auch der ausländischen Behörden beruhen ausnahmslos auf diesen inakkuraten Labortests. Der Bundesrat ist wegen der Direktiven seiner Taskforce auch so verunsichert, dass er bis heute zögert, viele seiner getroffenen Massnahmen wiederum rückgängig zu machen.
    Statistiker haben gezeigt, dass bei einem geringen Vorkommen einer Krankheit (Prävalenz) und einer gleichzeitig sehr hohen Anzahl von Tests, wie sie heute überall erfolgen, die Rate der falsch-positiven Resultate viel zu hoch ist. Zudem benützen Schweizer Medizinische Labors bei ihren PCR Tests viel höhere (40-47) Multiplikationszyklen (Ct-Werte) als sie die WHO empfiehlt (nicht höher als 30). Dass daraus auch eine zu hohe Anzahl von falschen-positiven „Coronafälle“ resultieren, ist nichts als logis

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  • am 13.03.2021 um 13:47 Uhr
    Permalink

    Es ist Menschenverachtend und entmündigend, wenn der Wille der Bewohner, obwohl noch geistig intakt, nicht respektiert wird. Es gibt sehr gute Gründe, sich nicht impfen zu lassen!–
    Unzulänglich geprüfte Bewilligung im Schnellverfahren, Ablehnung der Haftpflicht durch Impfhersteller, Genverändernde Stoffe in der Impfung.

    In diesem Fall versucht die Heimleitung durch Pressionen, die Bewohner «weichzuklopfen», indem man eine Apartheids-Politik gegen Impfkritiker einführt. Der Standortkanton müsste in diesem Fall sofort einschreiten.
    Ob dies geschieht, ist allerdings fraglich.

    Die Lösung wäre, dass man die Heime in offene und geschlossene Bereiche trennt. In Form einer erweiterten Patientenverfügung sollen die Bewohner SELBER entscheiden, ob sie soziale Kontakte wünschen und dafür einem höheren Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind; oder in möglichst grosser Sicherheit, aber mit eingeschränkten sozialen Kontaken und Isolation leben wollen.
    Siehe:
    https://9807bdaa-37b0-4cc7-b63a-877440428a84.filesusr.com/ugd/237535_91b5d368abb14b22b682ba365304753d.pdf

    0
  • am 15.03.2021 um 15:15 Uhr
    Permalink

    Was mich immer wieder sehr wundert, ist, daß es 1. überhaupt diskutiert werden muß, ob man, wen auch immer, zu einer Körperverletzung nötigen darf. Das sollte sich doch eigentlich von selbst verbieten; 2. Es bei Impftodesfällen immer wieder heißt „tja, das waren halt die schweren Vorerkrankungen…“ Ich habe auch eine Pflegeausbildung (90er Jahre) Die ausbildende Ärztin hat uns damals gelehrt: „Wer sich impfen läßt, muß GESUND sein. Kranke Menschen dürfen KEINE Impfung machen lassen!“ Aber da hab ich wohl was falsch verstanden. Dann noch das irrsinnige „Wording“ „wird geimpft“ gibt es eigentlich nicht, es muß heißen „läßt sich impfen“ ( genauso ist es übrigens auch bei der Taufe) und damit ist klar: Zwang darf es nicht geben und Nachteile für die eine oder andere Entscheidung auch nicht! Ein Jeder trägt die Verantwortung für sein Tun oder Lassen. So war es doch sonst auch, bleiben wir dabei und laßt uns in der Liebe des HERRN Jesus einander begegnen und einander helfen, wo es nötig ist. Dann brauchen wir nicht diskutieren, wer welche Privilegien bekommt.

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