«America’s Frontline Doctors» propagieren HCQ gegen Covid-19. Im Zentrum Stella Emmanuel. © Breitbart

Twitter, Facebook und Youtube zensurieren Corona-Video

Urs P. Gasche / 03. Aug 2020 - «Social Media» verbieten zu behaupten, das Malaria-Medikament HCQ nütze gegen Covid-19, Masken aber kaum. Protest bleibt aus.

Auch wer HCQ zum Behandeln von Covid-19 für unzweckmässig hält, oder wer es als sicher annimmt, dass Gesichtsmasken – wie gerade jetzt erneut nachgewiesen – einen bestimmten Schutz vor Ansteckung bieten, sollte sich gegenteiligen Äusserungen stellen und keine Zensur akzeptieren.

Das zensurierte Video war die Aufzeichnung einer inszenierten Pressekonferenz einiger Aussenseiter-Ärztinnen und -Ärzte. Diese empfahlen das Malariamedikament Hydroxychloroquin (HCQ) als Therapie und Prophylaxe gegen Covid-19 und stellten nebenbei den Nutzen des allgemeinen Maskentragens in Frage. Das Video enthielt weder Gewaltdarstellungen noch Beschimpfungen noch sonst etwas Rechtswidriges, sondern höchstens eine falsche Darstellung eines Sachverhalts.

Initiantin des Videos vom 27. Juli war eine Gruppe von Hausärztinnen und Hausärzten mit dem Namen «America’s Frontline Doctors». Präsident Donald Trump, der HCQ schon lange empfiehlt und es eine Zeitlang selber eingenommen haben soll, teilte das Video sogleich mit seinen 84 Millionen Followern auf Twitter. Auf Facebook und Youtube wurde es ebenfalls millionenfach verbreitet. Zwei Tage später war das Video unauffindbar – sogar die Webseite der Ärztegruppe ist nicht mehr zugänglich. Der Hoster Squarespace sperrte die Seite mit der Begründung, deren Inhalte seien «false, fraudulent, inaccurate or deceiving».

  • Es ist beispiellos, dass die Besitzer von Twitter, Facebook und Google/Youtube ein solches Video, das sich rasch millionenfach verbreitete, gemeinsam aus der Welt des Internets zum Verschwinden bringen. Millionen anderer Videos, welche Sachverhalte tatsächlich oder möglicherweise falsch darstellen, müssten der Zensur ebenfalls zum Opfer fallen.
  • Unabhängig vom Wahrheitsgehalt ist es blamabel, dass grosse Medien diese Zensur nicht anprangern. Sie ist ein gefährlicher Präzedenzfall. Doch statt zu protestieren, ziehen Journalisten über die Ärztegruppe her, ohne über den Inhalt des Videos zu informieren, so dass sich die Leserschaft kein Urteil bilden kann. Oder sie informieren ihre Leserschaft überhaupt nicht über diese beunruhigende Zensur der Online-Giganten Twitter, Facebook und Google/Youtube.

Wer seither bei Google oder Youtube nach «America’s Frontline Doctors» sucht, kommt statt auf das Video und dessen Quelle seitenweise auf andere Videos und Textquellen, welche über das nicht mehr sichtbare Video herziehen. Auf der Seite von CNN begründet ein Facebook-Sprecher die Zensur mit «falschen Informationen über Behandlungen von Covid-19». Es seien «Mythen» verbreitet worden, welche die WHO widerlegt habe.

Medien vom «Der Standard» in Österreich bis zur «New York Times», welche über die Zensur berichteten, stellten folgende Informationen in den Vordergrund:

  • Das rechtskonservative «Breitbart News Network» habe das Video verbreitet. Es habe bei Rechtsextremen und „Verschwörungstheoretikern“ ein grosses Echo gefunden. – Soll dies ein Grund sein für die umfassende Zensur? Nein.
  • Stella Immanuel, Hausärztin in Houston, die im Video über ihre Erfolge mit HCQ berichtet, predige auch als evangelikale Pastorin, nenne sich auf ihrer Facebook-Seite «Gottes Streitaxt und Kriegswaffe», wettere gegen unverheiratete Paare, gegen Homosexuelle und Polygamie. – Kann dies ein Grund sein für die Zensur des HCQ-Videos, welches keine solche Aussagen enthält? Nein.

Wohin es führen kann, einfach möglichst alles aus dem Netz (und anderen Medien) zu entfernen, was aus ungeliebten Quellen stammt, auch wenn die Inhalte keine freiheitlichen Rechtsnormen verletzen, kann man heute in der Türkei verfolgen. Deshalb müssen unabhängige Medien eine Zensur unliebsamer Behauptungen anprangern, gleichgültig, ob die Zensur ein Staat ausübt oder dies grosse marktbeherrschende Konzerne tun. Voltaire meinte schon im 18. Jahrhundert zu einem Gesprächspartner: «Ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äussern dürfen.»

«Albtraum»

Instagram löschte einen Post, der aufklärte, wie Frauen einen neuartigen Menstruationscup in die Vagina richtig einführen. «Explizite Aufklärung über die Periode wird wie Pornografie behandelt», empört sich Ann-Sophie Claus der «The Female Company», welche hergebrachte «Damenhygieneartikel» durch moderne «Läuft bei Dir?»-Produkte ersetzen möchte. Twitter hat nach eigenen Angaben vor kurzem mehr als 170‘000 chinesische Accounts von seiner Plattform entfernt, die über die Vorgänge in Hongkong «falsch» berichtete hätten. Dazu Helmut Scheben: «Dass Google, Facebook, Twitter und einige andere grosse Online-Konzerne entscheiden, was weltweit gesagt werden darf und was nicht, kommt einem Albtraum gleich.» Gleichzeitig verbreiten Online-Medien Gewaltdarstellungen, Rassistisches oder Persönlichkeitsverletzendes und entziehen sich dabei den Gesetzen, denen andere Medien zu recht unterworfen sind. Sie können dies tun, weil sie in der Schweiz oder in Deutschland keinen Rechtssitz haben. Hier müssen nationale Gesetzgeber endlich aktiv werden.

Die zensurierten Inhalte der «America’s Frontline Doctors»

Nach dem Löschen des Videos auf allen Kanälen hat Google dafür gesorgt, dass sogar eine Abschrift der Medienkonferenz nur mühsam zu finden ist. Infosperber verlinkt auf ein Transkript auf englisch der Transkription- und Übersetzungsseite Rev.com, so dass Interessierte selber prüfen können, ob für die Online-Konzerne ein Anlass bestand, das Video aus dem Verkehr zu ziehen und damit eine öffentliche Diskussion über die Inhalte zu verhindern.

NACHTRAG: Einige Ausschnitte des Videos wurden rechtzeitig kopiert und sind auf deutsch übersetzt.

Die Lektüre der 45-minütigen Medienkonferenz ergibt Folgendes: Die Hausärztin Stella Emmanuel aus Houston, die Notfall-Ärztin Simone Gold aus Los Angelos, Notfallarzt Dan Erickson aus Bakersfield Ca. sowie Kinderarzt Bob Hamilton aus Santa Monica Ca. empfehlen das billige Malariamittel HCQ in schwachen Dosen sowohl zur Erstbehandlung von nur leicht Erkrankten wie auch als Prophylaxe für Ärzte und Spitalpersonal. Die Ärztegruppe plädiert zudem dafür, Kinder in die Schulen zu schicken. Schutzmasken kommen nur ganz am Rande vor: An einer Stelle behauptet Immanuel: «Man braucht keine Masken, denn es gibt eine Behandlungsmöglichkeit». Immanuel selber trägt nach eigenen Angaben eine Chirurgenmaske, wenn sie Covid-19-Patienten behandelt. An einer anderen Stelle erklärt Dan Erickson: «Wir können sehr wohl Abstand halten und Masken tragen.»

Nach Lektüre des Video-Transkripts erscheint die weltweite Zensur in einem noch fragwürdigen Licht. Als Hauptbotschaft forderten «America’s Frontline Doctors», Covid-19-Patienten in einem frühen Stadium der Krankheit mit dem billigen, niedrigdosierten Malaria-Medikament HCQ und HCQ, zusammen mit Zink und Zithromax, zu behandeln, weil damit ihrer Überzeugung nach Tausende von Todesfällen vermieden werden könnten. Warum wollen die Medienkonzerne Twitter, Facebook und Google/Youtube eine Diskussion über diese zwar umstrittene, von Behörden abgelehnte, aber klinisch an einigen Orten erfolgreiche Therapie verhindern?

«Meine Patienten sind ohne Ausnahme alle wieder gesund»

Stella Emmanuel verbreitet im Video ihre persönliche Erfahrung: «Ich habe persönlich über 350 Corona-Patienten behandelt, die an Diabetes, Bluthochdruck oder Asthma litten … Ich gab ihnen HCQ, Zink und Zithromax. Sie sind alle ohne Ausnahme wieder gesund.» Zithromax ist ein bei Infektionen des Respirationstraktes zugelassenes Medikament.

Emmanuel räumt ein, dass es keine Doppelblindstudien gibt, welche den Nutzen des Medikaments HCQ bei Covid-19 belegen, doch fragt die Ärztin: «Soll man warten, bis eine solche Studie vorliegt und bis dann zuschauen, wie Leute sterben? Das wäre unethisch». HCQ habe sich seit Jahrzehnten als Prophylaxe bei Malaria sowie zur Behandlung von Lupus und anderen rheumatischen Krankheiten bewährt.

HCQ könne auch präventiv eingesetzt werden, sagte Immanuel im Video. Sie selber und ihr Personal und viele andere Ärzte würden alle vierzehn Tage 200 Milligramm HCQ einnehmen, um sich gegen eine Corona-Ansteckung zu schützen. «Wir behandeln täglich 10 bis 15 Corona-Patienten und tragen dabei chirurgische Masken. Bisher ist niemand von uns krank geworden.»

WHO und Video-Zensoren stützten sich auf unseriöse Studie im «Lancet»

Von gleichen klinischen Erfahrungen wie Emmanuel hatte schon vor einiger Zeit der Marseiller Virologe Didier Raoult berichtet. Im Universitätsspital Marseille, IHU méditerrané, behandelt er Corona-Patienten nach dem Auftreten erster Symptome mit einer Kombination von HCQ und, falls indiziert, dem Antibiotikum Azithromycin. Hier zur Studie mit 3737 erfassten Patienten.

Über die Erfahrungen von Raoult hatte Infosperber berichtet: «Mit fragwürdigen Tricks gegen Hydroxychloroquin»: Als die Fachzeitschrift «Lancet» eine Studie veröffentlichte, wonach HCQ bei Covid-19-Patienten mehr Schaden anrichte als nütze, riet die WHO von HQC ab und die Schweizer Zulassungsbehörde Swissmedic stoppte laufende Studien über die Zweckmässigkeit von HCQ. Die USA (ausser der US-Bundesstaat South Dakota) und Frankreich verboten die Abgabe von HCQ. In der Schweiz rief das Bundesamt für Gesundheit die Ärzteschaft auf, HCQ keinen Covid-19-Patienten mehr abzugeben. Dagegen ist HCQ in einigen Ländern Afrikas, in China, Indonesien oder im Iran frei käuflich.

Heute zitieren etliche Medien die «Lancet»-Studie, um die Zensur des Videos der «America’s Frontline Doctors» zu rechtfertigen, obwohl diese Studie längst als Machwerk entlarvt wurde. Blaise Genton, Professor am Universitätsspital Lausanne, der eine Studie mit HCQ durchführen wollte, doch von der Swissmedic gestoppt wurde, wundert sich noch heute: «Man musste wirklich kein grosser Wissenschaftler sein, um auf Anhieb zu sehen, dass diese von nur vier Autoren gezeichnete [Lancet-]Studie mit angeblich 90'000 Patienten aus angeblich 671 Spitälern in sechs Kontinenten nicht auf verlässlichen Daten beruhen konnte.» «Lancet» musste die Studie inzwischen zurückziehen. Doch weil es in der Schweiz inzwischen kaum noch Ansteckungen gibt, kann Genton seine Studie höchstens noch bei einer zweiten Welle neu aufnehmen.

Einige Medien, darunter auch das «Recherchezentrum» Correctiv.org empören sich in ihren Berichten über die Zensur darüber, dass Immanuel von «gefälschten Studien» spricht. Doch die «Lancet»-Studie war tatsächlich getürkt und andere Studien qualifizierten HCQ als unzweckmässig, indem sie bereits schwer Erkrankte mit extrem hohen Dosen behandelten. Eine solche Therapie hat nie jemand empfohlen.

Unterdessen bestätigt eine am 1. Juli in der Fachzeitschrift «International Journal of Infectious Diseases» publizierte Beobachtungsstudie in US-Spitälern die Erfahrungen von Immanuel und Raoult, dass dank Abgabe von niedrig dosiertem HCQ weniger Covid-19-Kranke sterben. Eine weitere, noch nicht überprüfte Studie stellte anhand von 141 Covid-19-Patienten fest, dass die frühe Behandlung mit HCQ und Zink zu «signifikant weniger Hospitalisierungen» führte und die Sterblichkeit um das Fünffache reduzierte. Hochkarätige Doppelblindstudien sind das freilich keine. Der wissenschaftliche Nachweis, dass HCQ bei niedriger Dosierung, zusammen mit Azithromycin oder mit Zink und Zithromax, schwere Verläufe von Covid-19 signifikant reduzieren kann, ist nicht erbracht.

Keine wissenschaftlich etablierten Alternativen

Es gibt bisher jedoch auch keine in einer Fachzeitschrift publizierte Studie, welche den Nutzen von HCQ bei niedriger Dosierung, zusammen mit Azithromycin oder mit Zink und Zithromax, und bei Anwendung im Anfangsstadium der Krankheit Covid-19 widerlegt oder schwerere Nebenwirkungen nachweist. Den Umkehrschluss kann man daraus auch nicht ziehen. Doch es gibt keine etablierten medikamentösen Alternativen zu HCQ im Anfangsstadium der Krankheit. Das Medikament Remdesivir ist nur für die Spätbehandlung von Covid-19-Patienten zugelassen, die bereits mit Sauerstoff versorgt werden müssen. Für eine frühe Behandlung im ersten Stadium der Krankheit sind Ärzte vorläufig auf klinische Erfahrungen wie diejenige von Roault oder Emmanuel angewiesen.

Der Lausanner Professor Blaise Genton hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben: «In England, den USA und in Brasilien laufen noch Studien über den Einsatz von HCQ im ambulanten Bereich, das heisst während der Phase 1 der Erkrankung. Ich hoffe, dass diese Frage bald geklärt wird.» Monique Lehky Hagen, Präsidentin der Walliser Ärztegesellschaft, kritisiert, «dass man nicht zur Kenntnis nehmen will, wie wichtig der ambulante Bereich des Medizinbetriebs ist». Man wollte nicht nachhaltig in die Forschung in diesem Bereich investieren. «Dadurch wurde eine wichtige Chance verpasst, eine möglicherweise sinnvolle und kostengünstige Therapie wissenschaftlich und ethisch korrekt abzuklären.»

Fazit: Eine Diskussion von Pro und Contra zum Einsatz von HCQ bei Covid-19-Patienen ist sogar von öffentlichem Interesse. Die Zensur durch die Medienkonzerne Twitter, Facebook und Google/Youtube deshalb umso stossender.

Neue Studie: Masken reduzieren das Krankheitsrisiko

upg. Eine neue Auswertung von Tier- und Beobachtungsstudien zeigt, dass die Schwere des Krankheitsverlaufs stark von der Menge der Viren abhängt, mit denen jemand angesteckt wird. Auch Maskentragende können sich infizieren, jedoch mit einer deutlich geringeren Menge an Viren. Das führt dazu, dass häufig keine oder nur sehr milde Krankheitssymptome auftreten.

• Frühere Tierversuche haben bereits gezeigt, dass grössere Mengen an Viren zu schwereren Symptomen führen.
• Bei einem Ausbruch in einer Fischfabrik in Oregon, wo alle Masken trugen, steckten sich zwar viele an, doch über 90 Prozent der positiv Getesteten zeigten keine Symptome.
• Im Gegensatz zum Kreuzschiff «Diamond Princess», auf der niemand Masken trug, spürten auf einem Kreuzschiff in Argentinien, wo nach einem bestätigten Fall alle Masken trugen, nur 20 Prozent der später positiv Getesteten Symptome.

Die Meta-Studie von Monica Gandhi, Infektiologin an der University of California, erschien im «Journal of General Internal Medicine».

Die ausgewerteten Daten erhärten die Vermutung, dass die Menge der Viren, mit denen man angesteckt wird, einen grossen Einfluss auf den Krankheitsverlauf hat. In ihrer Studie kommentiert Gandhi, dass selbst nur leicht Angesteckte das Virus zwar weiter verbreiten können, dass sich jedoch auch viel mehr Menschen eine erwünschte Immunität aneignen, ohne krank zu werden.
Zu einem Interview mit Monica Gandhi.

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16 Meinungen

Die leichte Verbreitung von Inhalten ist der geniale Vor- aber auch der beängstigende Nachteil des Internets. Denn die Wächterfunktion der Medien entfällt. Jeder kann jeden Mist in nullkommanichts weltweit an Millionen von Adressen verbreiten. Das müsste eigentlich zur Konsequenz haben, dass die potentiellen Empfänger entsprechend gebildet sind und seriöse und von unseriösen Quellen unterscheiden können. Dieses System der Aufklärung ist aber angesichts der schieren Menge schlicht überfordert. Wenn nun Facebook & Co. einzelne Posts löschen, gleicht das dem Löschen eines gigantischen Waldbrandes mit einer kleine Spritzkanne für Zimmerpflanzen. Wenn wir ehrlich sind, müssen wir zugeben, dass das Internet zu dem geworden ist, was Goethe mit «die Geister, die ich rief, werde ich nun nicht mehr los» umschrieben hat.
Ueli Custer, am 03. August 2020 um 12:55 Uhr
Wenn Twitter, Facebook, Youtube oder Infosperber etwas nicht veröffentlichen, ist das kein Zensur. Zensur wäre es, wenn Inforsperber einer anderen Person verböte, selber etwas zu veröffentlichen (eigene Seite, eigene Zeitung, Flugblatt, e-Mail, mündlich etc), oder wenn jemand Inforsperber verböte, etwas zu veröffentlichen.

Dass diese vier Unternehmen selber entscheiden, was sie veröffentlichen und was nicht, ist selbstverständlich, und bei den drei erstgenannten gar ein Fortschritt.

Das Anliegen ist interessant, die Übertreibung der Klage schadet ihm leider.
Christoph Kaufmann, am 03. August 2020 um 12:58 Uhr
Es ist kein Wunder, dass Swissmedic (Swiss Agency for Therapeutic Products) laufende Studien über die Zweckmässigkeit von HCQ eingestellt hat. Sie hat ja auch $ 900'000.- von der Bill & Melinda Gates Foudation erhalten für Development of Solutions to improve Global Health.
Christina Hügli, am 03. August 2020 um 14:14 Uhr
Herr Gasche, (noch) ist es glücklicherweise nicht möglich, der Regierung/Behörden nicht genehme Videobeiträge vollständig im Netz zu löschen. Sie werden rechtzeitig auf private Server heruntergeladen und wieder publiziert. Der Videobeitrag zu den «American's Frontline Doctors» (Deutsch Synchro) finden Sie hier: http://www.mercury.bewusst.tv/wp-content/uploads/2020/07/FrontlineDoctors.mp4. Damit kann sich jeder Interessierte selber ein Bild machen, ob er von den Massenmedien in die Irre geführt wurde.
Isabella Fischer, am 03. August 2020 um 14:34 Uhr
In Frankreich ist die Diskussion um Hydoxychloroquine dank Top-Wissenschaftler Raoult viel intensiver. Raoult sagte an einer parlamentarischen Untersuchungskommission unter Eid aus.
Der Kampf gegen HCQ folgt vor allem dem Geld, insbesondere von Gilead. Die Pharmaindustrie rechnet sich dank Corona gigantische Gewinne aus: 6 Milliarden Impfungen an ca. 1000$ pro Stück ergibt um die 6 Billionen $ sicheren, staatlich finanzierten Umsatz. Würde Hydoxychloroquine funktionieren, wären die ganzen schönen Gewinne weg.
Deshalb darf Hydoxychloroquine nicht funktionieren. Man geht soweit dabei soweit, den Präsidenten der USA direkt zu zensieren. Und eine Menge Wissenschaftler zu bezahlen.
Die folgende Liste zeigt, dass in Frankreich die ablehnende Haltung der Wissenschaftler zu Hydoxychloroquine proportional ist zum Geld, dass sie von der Pharmalobby erhalten:
http://www.francesoir.fr/societe-sante/top-13-des-revenus-annuels-recents-verses-par-lindustrie-pharmaceutique
Urs Giezendanner, am 03. August 2020 um 14:48 Uhr
Corona wird immer mehr zum Kulturkampf. Korrekte und Kollektivisten, legitimiert durch moralische und mediale Lufthoheit, beenden die Meinungsfreiheit und damit die Aufklärung. Es gibt übrigens noch weitere hochinformative und politisch völlig unverdächtige Beiträge zu HCQ, zB. auf der Medium-Plattform, die blitzschnell gelöscht werden.
Michael Wolf, am 03. August 2020 um 17:00 Uhr
Danke Herr Gasche für diesen sehr wichtigen und ausgewogenen Bericht. Ihren Schlussfolgerungen stimme ich vollständig zu. Nur leider wurde die skandalöse Ursache nicht thematisiert. Diese Video und das nicht finden trotz richtiger Suchanfrage in google ist ein Fall unter Tausenden! Das ganze hat System! Mindestens Google und Youtube bzw die beauftragen Organisationen müssen auf Einschätzungen oder Leute zurückgreifen, die entscheiden was Fake ist und was nicht. Was unterdrückt oder zumindest nach hinten geschoben wird und was nicht. Konkret entscheiden darüber Leute/Einschätzung der Bill Gates Fundation! Kleines Beispiel dazu: Gebt Gates und Kritik in google ein. Die erste Seite enthält nur Links die auf grösstenteils unbedeutenden Seiten verweist, bei der jegliche Kritik an Gates als falsch bezeichnet wird. Die gleiche Suchanfrage auf Yahoo bringt an 2. Stelle einen Link auf das offizielle Deutsche Ärzteblatt, indem moderate und ganz berechtigte Kritik an der Gates Fundation geäussert wird.
Kurz gesagt, bezüglich Corona, Impfen, Antifada und anderen Themen wird von vielen sozialen Medien und auch der meisten Medien die freie Meinungsäusserung massiv unterdrückt bzw von gewissen Interessenvertreter gesteuert. Dieser Skandal geht viel tiefer und breiter als der Artikel, der aber die Sachlage, die überträgt werden kann, sehr gut darlegt. Ich hoffe und rege an, auf einen ähnlichen breitgefassteren Artikel zu dem Thema
Beat Schärer, am 03. August 2020 um 18:16 Uhr
Wichtigiger Beitrag, aber: Die von Herrn Gasche genannte Studie zu Masken belegt keinesfalls deren Nutzen. Im Gegenteil ist zu befürchten, dass Masken die Virenlast in vielen Fällen noch erhöhen. Einerseits, weil bereits Infizierte ihre eigene Atemluft rückatmen. Andererseits, weil die Masken oft mehrfach verwendet werden und sich Viren und andere Keime so akkumulieren. Dass 80% ohne Symptome bleiben, ist ganz normal, das war auch in Ischgl so.
Michael Javav, am 03. August 2020 um 21:29 Uhr
@ Chr. Kaufmann: »... sogar die Webseite der Ärztegruppe ist nicht mehr zugänglich ... » - das ist ja schon extrem.
Obwohl von privater Seite durchgeführt, empfinde ich es schon auch als Zensur, wegen der oligopol-ähnlichen Marktmacht dieser Firmen.
z.B. kritisiert Wikipedia China:
»... Folglich müssen die Internetbetreiber alle hochgeladenen Websites kontrollieren, wodurch ein effektives Zensursystem entsteht. ...» https://de.wikipedia.org/wiki/Internetzensur_in_der_Volksrepublik_China
Heiner Graafhuis, am 03. August 2020 um 22:51 Uhr
@Kaufmann: Ihre Argumentation ist nicht zutreffend, da diese Unternehmen ein Quasi-Monopol haben und daher höheren Ansprüchen bzgl. Redefreiheit genügen müssen. Wurde gerichtlich bereits mehrmals bestätigt.

@Custer: Die angeblich «seriösen Quellen» haben eben auch schon «Mist» weltweit an Millionen verbreitet. Irak usw. So einfach ist das eben nicht.
Michael Javav, am 03. August 2020 um 22:55 Uhr
Sie können sich Ihr Verständnis von Meinungsfreiheit und Zensur sonstwo hin hängen. Das war es nun für eine längere Zeit mit mir und dem Infosperber. Und der Gönnerbeitrag, der kommt dieses Jahr auch nicht. So etwas unterstütze ich nicht. Denn merke: Rechtsextreme (Breitbart hat dieses Video lanciet) und Menschenfeinde, wie diese Frau oben im Titelbild , die natürlich Schwule hasst ("homosexual terrorism"), gehören ausgegrenzt. Herr Gasche, das ist meiner Meinung nach der journalistische Tiefpunkt.
Jan Holler, am 04. August 2020 um 07:52 Uhr
Grundsätzlich finde ich es gut, dass man offensichtliche Lügen nicht einfach so weiterverbreiten kann. So harmlos ist das nicht, wie der Autor dieses Artikels schreibt. Heute können Fakenews (früher Propaganda) sehr leicht verbreitet werden. Dies könnte Auswirkungen haben bis in die Politik und das Leben jeden einzelnen von uns. Russland und China zensieren das Netz stark, benützen aber genau Jenes, um Unsicherheit zu streuen. Nicht nur durch RT oder China Radio International. Oft auch, indem sie die Herkunft eines Tweets, Videos oder FB Postes verschleiern. Dagegen muss man sich wehren. Das Löschen eines solchen Videos und die Sperrung solchen Konten sind deshalb zu rechtfertigen. Denn es gibt auch die Pflicht, die Rechtsordnung und den Sozialen, sowie Religiösen Frieden zu wahren.
Roland Ruckstuhl, am 04. August 2020 um 09:43 Uhr
Was jedenfalls klar ist, ist dass die Löschung von Inhalten auf diesen Plattformen sehr willkürlich erfolgt. Innert Sekunden findet man alle möglichen fragwürdigen, falschen und gefährlichen Inhalte, bei denen man sich wundert, dass sie nicht gelöscht werden. Wenn dann ein Video mit umstrittenen Aussagen, das aber ansonsten gegen keine Richtlinien verstösst, plötzlich von allen Plattformen verschwindet, muss man annehmen, dass sehr einflussreiche Interessen dahinter stehen.
Benjamin Hämmerle, am 04. August 2020 um 14:16 Uhr
Vielen Dank Herr Gasche für diesen Bericht ! Die meisten sonstigen Medien sind kaum mehr zu ertragen. Ich informiere mich nur noch über alternative Medien, nachdem ich jahrelang täglich Tagi und NZZ gelesen habe. Ich bin konsterniert.
A. Stefanoni, am 04. August 2020 um 14:56 Uhr
Das Bundesamt für Gesundheit BAG gibt die Anzahl mit Corona Verstorbenen im gesamten Monat Juli mit 20 an! (0.6 Personen pro Tag sterben MIT Corona!)

https://covid-19-schweiz.bagapps.ch/de-2.html

wenn man die Daten mit anderen Ländern vergleichen will:


https://ourworldindata.org/coronavirus-data-explorer?zoomToSelection=true&time=2020-03-03..&deathsMetric=true&interval=smoothed&perCapita=true&smoothing=7&country=CHE~DEU&pickerMetric=location&pickerSort=asc

Herzlichen Dank an Infosperber für die fortwähreden Bemühungen die Wahrheit zu publizieren!
Peter Gander, am 04. August 2020 um 20:31 Uhr
Das stimmt leider nicht:

"Voltaire meinte schon im 18. Jahrhundert zu einem Gesprächspartner: «Ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äussern dürfen.» «

https://falschzitate.blogspot.com/2017/05/ich-hasse-was-du-sagst-aber-ich-wurde.html?m=0
Alex Schuster, am 12. August 2020 um 13:10 Uhr

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