Stephanie Spoor: Sie erwischte im Spital den tödlichen Pilz. Sohn Zack heiratete im Spitalzimmer. © Spoor family

Resistenter Horror-Hefepilz verbreitet sich rasant

Christa Dettwiler / 25. Apr 2019 - Betroffen sind Spitäler und Pflegeheime weltweit – auch in der Schweiz. Die tödliche Gefahr wird heruntergespielt.

Krankheitserreger, gegen die Medikamente nicht mehr wirken, bereiten Medizinern nicht nur bei Bakterien Sorgen. Im Windschatten des Themas Antibiotika-Resistenzen breiten sich seit einigen Jahren Pilze aus, die immun sind gegen die Mittel, die sie bekämpfen sollten. Der Hefepilz Candida auris verbreitet sich still und leise auf allen Kontinenten aus – mit tödlichen Folgen.

Betroffene Spitäler und Pflegeheime informierten die Öffentlichkeit bisher meistens nicht, weil sie um ihren Ruf fürchteten. Die Behörden in der Schweiz stochern im Nebel (siehe Kasten weiter unten).

In den USA wurden in jüngster Zeit fast 600 Fälle bekannt, vor allem in New York, New Jersey und Illinois. Die US-Gesundheitsbehörde «Centers for Desease Control and Prevention» CDC rechnet mit einer hohen Dunkelziffer, weil der Pilz längst nicht immer identifiziert wird und Todesfälle andern Ursachen zugeschrieben werden.

Die Hälfte der Patientinnen und Patienten stirbt innert 90 Tagen

Nach Angaben der CDC stirbt die Hälfte der Erkrankten, welche diesen Pilz haben, innerhalb von drei Monaten. Eine betroffene Familie in Chicago machte den Fall ihrer am Pilz gestorbenen Mutter Stephanie Spoor, 64, bekannt, so dass das betroffene «Northwestern Memorial Hospital», in dem die Mutter den Pilz wegen einer Katheteruntersuchung aufgelesen hatte, den Fall zugeben musste. Als Todesursache führte das Spital jedoch nicht Candida auris auf, sondern «Lungenversagen».

In den letzten fünf Jahren zwang dieser «Horrorpilz» ein Londoner Spital, seine Intensivstation zu schliessen. Öffentlich bekannt wurden Fälle auch in einer Neugeborenen-Station in Venezuela und einem Spital in Spanien.

«Teile der Decke und des Bodens mussten herausgerissen werden»

Der Hefepilz Candida auris verbreitet sich unterdessen in den USA so stark, dass er es auf die Liste der Erreger schaffte, die von der US-Gesundheitsbehörde «Centers for Disease Control and Prevention» CDC als „akute Bedrohung“ eingestuft werden. Wie akut bedrohlich der Hefepilz ist, zeigt das Beispiel eines älteren Mannes, der in Brooklyn an dieser Pilzinfektion starb. Nach dem Tod des Mannes stellte man fest, dass sein ganzes Zimmer von diesem Hefepilz verseucht war. „Der Pilz war überall. Wände, Bett, Türen, Vorhänge, Telefone, Waschbecken, Pumpen, Decken – alles war infiziert“, sagte der Präsident des Krankenhauses Scott Lorin. Es brauchte nicht nur Spezialreiniger, um den Fungus loszuwerden, es mussten auch Teile der Decke und des Bodens herausgerissen werden. Der Pilz kennt kein bevorzugtes Habitat: Er gedeiht selbst auf Ventilatoren und Infusionsleitungen. Und besorgniserregender: Er kann – im Gegensatz zu allen bisher bekannten Arten – von Patientin zu Patient übertragen werden.

Zuerst für Menschen mit schwachem Immunsystem gefährlich

Auch in Grossbritannien wird das Problem langsam ernst genommen. „Es ist ein gewaltiges Problem“, erklärte Matthew Fisher, Professor für Pilz-Epidemiologie am Londoner Imperial College, gegenüber der New York Times. „Wir vertrauen darauf, Patienten mit Pilzinfektionen mit Medikamenten behandeln zu können.“ Gewisse Pilze jedoch bilden – genau wie Bakterien – Abwehrmechanismen aus, die sie auch gegen modernde Medikamente resistent machen.

Diese Pilze werden besonders Menschen gefährlich, die ein schwaches Immunsystem haben: Neugeborene, Ältere, Raucher, Diabetikerinnen und Leute mit Autoimmunstörungen, die mit Steroiden die körpereigene Abwehr unterdrücken. Wissenschaftler warnen allerdings davor, dass sich das Risiko auch auf Gesunde ausdehnen wird, sofern der Verbrauch von antimikrobiellen Medikamenten nicht stark eingeschränkt wird.

Solche Fungizide werden – wie Antibiotika – auch in der Landwirtschaft grossflächig eingesetzt. Einige Wissenschaftler sind überzeugt, dass der massive Gebrauch von Fungiziden auf den Feldern zur Ausbreitung der resistenten Pilzerkranken bei Menschen wesentlich beiträgt.

Resistenzen fordern zunehmend Menschenleben

Laut einer von der Britischen Regierung in Auftrag gegebenen Studie könnten bis 2050 zehn Millionen Menschen weltweit an Infektionen sterben, wenn Medikamenten-Resistenzen nicht eingedämmt werden. Das wären zwei Millionen mehr als an Krebs sterben werden. In den USA erkranken jährlich bereits zwei Millionen Menschen an resistenten Keimen und Pilzen. Die US-Gesundheitsbehörde «Centers for Disease Control» schätzte im Jahr 2010 die Zahl der Opfer auf 23'000. Neuere Schätzungen von Forschern der «Washington University School of Medicine» beziffern die Sterbefälle mit 162'000. Weltweit soll die Zahl resistenter Infektionen mit Todesfolge auf 700'000 gestiegen sein.

Totschweigen statt informieren

Noch weiss die Öffentlichkeit wenig über die Gefahr des neuen Horrorpilzes, weil Krankenhäuser nur zögerlich darüber informieren, aus Angst als Infektionsherd identifiziert zu werden. Selbst die US-Gesundheitsbehörde CDC informiert nicht – aufgrund einer Vereinbarung mit den verschiedenen US-Bundesstaaten.

Die Erreger kümmert das wenig. Sie breiten sich ganz einfach aus – auf Händen und Ausrüstungsgegenständen in Spitälern, auf Fleisch oder mit Mist gedüngtem Gemüse von Farmen. Mit Reisenden und Gütern überqueren sie Staatsgrenzen und werden von Patienten von Heimen in Spitäler und wieder nach Hause getragen. Der Erreger hat sich auch in Langzeit-Pflegeheimen eingenistet.

Wer gesund ist und den resistenten Pilz mit sich herumträgt, spürt keine Symptome. Die Behörden in Chicago mussten nach einem Screening feststellen, dass die Hälfte der Pflegeheimbewohner positiv getestet wurde – ohne die Namen der betroffenen Pflegeheime zu nennen.

Nach Angaben der Gesundheitsbehörde CDC sind über 90 Prozent der von Candida auris verursachten Pilzinfektionen resistent gegen mindestens ein Medikament, bereits ein Drittel sogar gegen zwei oder mehr. In diesen Fällen spricht man von „Superbugs“. Lynn Sosa, stellvertretende staatliche Epidemiologin von Connecticut, sagte zur New York Times, sie betrachte Candida auris als die primäre Gefahr der resistenten Infektionen. „Er ist fast nicht zu bekämpfen und nur schwer zu identifizieren.“

Nach Angaben der Gesundheitsbehörde CDC stirbt fast die Hälfte der von Infektionen Betroffenen innerhalb von 90 Tagen.

Meldepflicht in der Schweiz eine heisse Kartoffel

upg. In der Schweiz soll die Öffentlichkeit nicht wissen, in welchen Spitälern und Pflegeheimen die tödlichen Hefepilze bereits entdeckt wurden – und wo dieser gar nicht systematisch identifiziert wird. Diese Pilze des Typs Candida auris «wären» heute dank «verbessertenn diagnostischen Methoden gut zu identifizieren», erklärt eine Sprecherin des Berner Inselspitals. Doch wieviele Spitäler und Pflegeheime Erkrankte tatsächlich auf diesen Pilz untersuchen, ist unbekannt.

Und falls solche Keime entdeckt werden, können Spitäler und Pflegeheime diese Befunde für sich behalten. Denn das Bundesamt für Gesundheit BAG hat bisher keine Meldepflicht eingeführt. Das Risiko, dass Spitäler und Pflegeheime auftretende Fälle aus Image-Gründen vor der Öffentlichkeit verschweigen, ist ebenso gross wie in andern Ländern.

Auf die Frage, weshalb das BAG keine Meldepflicht verordnet, spielt das BAG den Ball weiter: «Die Notwendigkeit, die Meldepflicht für Infektionen mit Candida auris einzuleiten, muss von Spezialisten geprüft werden.» Die Verantwortung für allfällig nötige Massnahmen liege bei Swissnoso. Das ist eine private Vereinigung, deren Mitglieder Hygieneverantwortliche grosser Spitäler sind. Doch Swissnoso-Mitglied Matthias Schlegel, Leiter der Spitalhygiene im Kantonsspital St. Gallen, möchte keine Meldepflicht empfehlen und spielt den Ball zurück: «Im Rahmen ... des BAG werden solche Überlegungen gemacht. Dazu mehr beim BAG.»

Im Kantonsspital St. Gallen habe man bisher keine dieser tödlichen Pilze festgestellt, erklärte Schlegel. Eine Prognose, wie stark sich der Pilz in den nächsten Jahren in der Schweiz verbreiten könnte, wollte er nicht machen.

Das Berner Inselspital liess die Frage nach einer Meldepflicht unbeantwortet, aber man beobachte die Situation «genau». Aktuell sei die Lage in der Schweiz «noch nicht hochbrisant».

Schon vor drei Jahren wurde Johanna Rhodes, Expertin für Infektionskrankheiten am Imperial College in London, von einem Anruf des Royal Brompton Hospital aufgeschreckt. Das Spital konnte den Pilz, der sich eingenistet hatte, einfach nicht loswerden. Er war in diesem Spital im April 2015 auf der Intensivstation zum ersten Mal identifiziert worden.

Mitte 2016 berichtete ein wissenschaftlicher Report über „einen akuten Ausbruch von 50 Candida auris-Fällen“ am Royal Brompton. Das Promi-Spital schloss kurzerhand seine Intensivstation während elf Tagen und verlegte die Patienten auf eine andere Etage – ohne Information der Öffentlichkeit. Tage später musste das Spital nach einem Artikel im Daily Telegraph mit dem Titel „Intensivstation nach tödlichem neuem Superbug im Vereinigten Königreich geschlossen“ dann doch öffentlich Stellung nehmen.

Einen noch massiveren Ausbruch gab es im Jahr 2016 in Valencia im Hospital Universitari i Politècnic La Fe mit 992 Betten. Er blieb der Öffentlichkeit und den nicht infizierten Kranken verborgen. 372 Menschen zeigten Spuren des Pilzes, ohne dabei zu erkranken. 85 entwickelten Blutinfektionen, von denen 35 innerhalb eines Monats starben, wie aus einem Bericht vom April 2018 der Fachzeitschrift Mycoses hervorging.

«Über eine Lebensmittelvergiftung in einem Restaurant würden die Behörden informieren»

Die Öffentlichkeit hatte nichts davon erfahren. Ein Mitautor des Mycoses-Berichts, Arzt am betroffenen spanischen Krankenhaus, erklärte, die Spitalleitung möchte nicht, dass er mit den Medien rede, die Spitalleitung „macht sich Sorgen um den Ruf des Spitals“.

Auch aus diesem Grund machte das Ausbreiten von Resistenzen gegen Pilzmedikamente in vielen Industriestaaten bis heute wenig Schlagzeilen. Regierungen wollen die Öffentlichkeit nicht verunsichern und Spitäler ihren Ruf nicht aufs Spiel setzen. Viele Fachleute sind frustriert.

Diese Haltung treibt Patientenrechtlerinnen auf die Palme. Leute hätten das Recht, von einem Ausbruch zu erfahren, damit sie über eine Einweisung in ein betroffenes Spital entscheiden könnten. „Warum lesen wir erst anderthalb Jahre nach einem Ausbruch darüber, statt dass so etwas Schlagzeilen auf der Titelseite macht?“ empört sich Kevin Kavanagh, Arzt aus Kentucky und Vorsitzender von „Health Watch USA“, einer Non-profit-Organisation für Patientenrechte. „Bei einem Ausbruch von Lebensmittelvergiftung in einem Restaurant würde man das auch nicht tolerieren.“

Schliesslich informierten die Behörden in London die US-Gesundheitsbehörde CDC über den Ausbruch am Royal Brompton. Als Folge davon sandte das CDC am 24. Juni 2016 eine landesweite Warnung an Spitäler und an medizinische Fachkreise und installierte die E-mail Adresse candidaauris@cdc.gov, um Fragen zu beantworten. Innerhalb von Wochen sei die In-Box «explodiert».

Woher kommt das unheimliche Ding?

Das CDC bemüht sich zwar, die Ausbreitung von resistenten Candida auris in den USA einzudämmen. Lange blieb unklar, wo sich der Pilz zuerst verbreitete. Im Jahr 2009 wurde Candida auris in Japan identifiziert, drei Jahre später tauchte er bei einem Bluttest von 18 Patientinnen von vier indischen Spitälern auf. Bald erschien er gehäuft in verschiedenen Teilen der Erde. Eine Gensequenzierung ergab schliesslich, dass es sich um vier klar unterscheidbare Versionen des Pilzes handelte. Die Unterschiede waren so gross, dass die Wissenschaftler glauben, die Stränge hätten sich vor Tausenden von Jahren geteilt. Doch erst in jüngster Zeit seien sie als resistente Krankheitserreger an vier verschiedenen Orten gleichzeitig aufgetaucht.

Im Verdacht stehen neue Fungizide in der Landwirtschaft

Warum plötzlich die Bildung dieser Resistenzen? Es gibt verschiedene Theorien, wie sich Candida auris so plötzlich ausbreiten und resistent werden konnte. Der holländische Mikrobiologe Jacques Meis, der seit Jahren zu diesem Thema forscht, erklärt, die resistenten Pilze hätten sich wegen des grossflächigen Einsatzes von Fungiziden auf Kulturpflanzen entwickelt.

Im Verdacht stehen namentlich Azole, die in den Neunzigerjahren auf dem Markt kamen und im Jahr 2013 ein Drittel aller in der Landwirtschaft verkauften Antipilzmittel ausmachten.

Schon 2013 vermerkte ein Artikel in der Fachzeitschrift «PLOS Pathogens», die von der Public Library of Science herausgegeben wird, es sei kein Zufall, dass resistente Aspergillus Pilze in Umgebungen auftauchen, wo azolhaltige Fungizide eingesetzt werden.

Azole hätten ein derart feindliches Klima geschaffen, dass nur die resistenten Stämme von Pilzen überleben. Es ist eine ähnliche Entwicklung wie bei resistenten Bakterien, die sich aufgrund des grossflächigen Einsatzes von Antibiotika in der Tierhaltung entwickelten. Azole werden ebenfalls grossflächig eingesetzt – auf Kartoffeln, Bohnen, Getreide, Tomaten, Zwiebeln. Wissenschaftler glauben, dass der Hefepilz Candida auris schon seit Tausenden von Jahren im Versteckten existierte. Aber als Azole begannen, die gängigen Pilze auszurotten, ergab sich eine Möglichkeit für Candida auris, in die Lücken zu springen – ein Krankheitserreger, der sowohl Fungiziden wie Medikamenten trotzt.

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5 Meinungen

Wenn dieser Bericht von Christa Dettwiler zutrifft wird die Verbreitung von Candida auris nicht auf Spitäler und Pflegheime beschränkt bleiben. Wieso sollte eine Verbreitung über Warenhäuser und Landwirtschaft ausbleiben? Einziger Gegner das nicht geschwächte Immunsystem gesunder Menschen? Schwer zu glauben!
Ich bitte infosperber dringlich, dazu die verbindliche Stellungnahme des BAG anzufordern.
Walter Schenk, am 25. April 2019 um 18:30 Uhr
Ja, Herr Schenk ich gebe Ihnen vollkommen recht, und schliesse mich Ihrer Forderung an. Nur muss - meine ich - die Auskunft auch von den diversen Gesundheitsdepartementen (Kantonen), Fachjournalisten usw. eingefordert werden.
Das BAG mit Swissmedic haben die Tendenz Probleme zu minieren, daher muss die
Frage breit gestellt werden.
Elisabeth Schmidlin, am 26. April 2019 um 14:13 Uhr
Danke für diesen Bericht. Ich habe beim BAG auf der Webseite mit der in der BAG Webseite implementierten Suchmaschine mit dem Suchbegriff Candida Auris bei mehrmaligen Versuchen in verschiedenen Rubriken und auf der Hauptseite am 28.04.2019 weder einen Betrag, noch ein Datenblatt über Candida Auris gefunden. Hier einer der verwendeten Links: https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/krankheiten-im-ueberblick.html Meine Erstausbildung war Informatiker und die Informatik ist heute noch mein Hobby. Ich war seit 1975 dabei. Das eine dermassen wichtige Seite wie der Webauftritt des BAG nicht in der Lage ist eine Informationsseite an zu zeigen über diesen Erreger, ist ein grosses Versäumnis. Ich habe es mit allen 3 heute verwendeten Standard-Browsern versucht. Der Fehler liegt beim Webauftritt des BAG. Damit ein Beitrag gefunden werden kann, muss er erstens vorhanden sein, und zweitens mit sogenannten Tags den Suchmaschinen mitteilen, wo er ist. Das ist zum jetztigen Zeitpunkt nicht der Fall. Unter Candida Auris war nichts zu finden. Schade und sehr, sehr ärgerlich. Wo bleibt die Sicherheit der Bevölkerung?
Beatus Gubler, am 28. April 2019 um 13:16 Uhr
# Frau Schmidlin und # Beatus Gubler
Wir haben doch Jodtabletten vom BAG für den KKW-Unfall erhalten. Gegen Candida Auris wird sicher auch etwas kommen. Ich werde mal nachfragen. Danke für den Link.
Walter Schenk, am 29. April 2019 um 11:20 Uhr
Ein Bekannter von mir wurde im Unispital Lausanne operiert, wo er sich offenbar diesen Pilz aufgelesen hat. Als nach der Operation Komplikationen auftraten, wurde ihm nur mitgeteilt, dass er einen Pilz habe, der sein Immunsystem schwäche, so dass es nötig sei ins Unispital Basel eingewiesen zu werden.

Nun, es muss sich beim fraglichen Pilz nicht um Candida auris handeln, aber aus der Patientensicht wäre es sehr förderlich, dass hier Klartext geredet wird. Ob dies die Chancen für die Heilung erhöht, sei dahingestellt. Und wenn auch die Wahrheit wehtun mag, manchmal will man sie wissen. Das schulden wir uns und den Mitmenschen.
Andreas Hagenbach, am 10. Mai 2019 um 13:54 Uhr

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