Typhuserreger sind eine der Bakterienarten, die bisher am meisten Resistenzen entwickelt haben. © CC
Reserveantibiotika nach WHO 2017

NDM1, MCR1 und woran wir alle draufgehen könnten

Daniela Gschweng / 14. Apr 2019 - Antibiotikaresistenzen sind eine Gefahr für die Menschheit wie Terrorismus und Klimawandel. Gehandelt wird dennoch zögerlich.

In der Schweiz sterben laut dem Schweizerischen Zentrum für Antibiotikaresistenzen (Anresis) jährlich fast 300 Menschen wegen antibiotikaresistenter Bakterien, europaweit sind es geschätzt 33'000, weltweit ungefähr 700'000 Menschen (OECD). Bis 2050 könnten es zehn Millionen sein.

Das ist die Situation heute und es sind nur Schätzungen. Wie viele es künftig sein werden, weiss niemand, dazu ist die Materie zu komplex und ein auslösendes Ereignis zu wenig vorhersehbar. Fest steht aber: Es könnten sehr schnell sehr viele werden. Antibiotikaresistenzen sind ein globales Problem wie Klimawandel oder Terrorismus.

Eine Doku wie ein Krimi

«Arte» hat dem Thema in Zusammenarbeit mit dem ZDF eine Dokumentation gewidmet. Der fast 100 Minuten lange Film trägt den Titel «Resistance Fighters» und ist spannend wie ein Krimi (in der Schweiz leider nicht verfügbar). Er beginnt mit einer Sonderversammlung der Vereinten Nationen im September 2016. «Wenn wir nichts tun, könnten bakterielle Infektionen bis 2050 die häufigste Todesursache werden», sagt der ehemalige britische Staatssekretär Jim O’Neill. In den nächsten 35 Jahren, prognostiziert er, werde der Kampf gegen Resistenzen um die 100 Billionen Dollar kosten. Sally Davis, Chief Medical Officer Grossbritanniens, hat Resistenzen in das nationale Gefahrenregister aufgenommen. Die Zeit, bis ein Keim auftauche, gegen den gar nichts mehr helfe, werde knapp, wenn wir nicht gegensteuerten, warnt sie.

Zu lange zu sorglos verschrieben – auch der Kuh

Ursache für die zunehmend bedrohliche Lage ist der zu lang zu sorglose Umgang mit Antibiotika, aber vor allem der Einsatz von Antibiotika in der Vieh- und Landwirtschaft. 2016 wurden in den USA 80 Prozent aller Antibiotika für die Tiermast eingesetzt. Antibiotika werden prophylaktisch verabreicht an Tiere, die gar nicht krank sind, deren potenzielle Krankheiten sich in der beengten Massenhaltung aber eher ausbilden und dann schnell ausbreiten.

Durch die Luft, über Fäkalien, Wasser und Tierprodukte gelangen durch die Dauerbehandlung resistent gewordene Bakterien von den Ställen zu den Konsumenten. Sie müssen für einen gesunden Menschen nicht einmal krankheitserregend sein. Es reicht, dass sie sich in der Umwelt und im Körper festsetzen können. Dort geben sie ihre Resistenzgene möglicherweise an aggressivere Arten ab. Durch die wachsende Mobilität von Menschen und Gütern können sie sich in Windeseile verbreiten.

Beschränkungen scheiterten schon vor 40 Jahren am Widerstand der Wirtschaft

Schon Donald Kennedy, in den 1970er-Jahren Chef der US-Behörde FDA (Food and Drug Administration), kämpfte gegen den Einsatz von Antibiotika in der Tierzucht. Einer der ersten «Resistance Fighter» blieb aber ohne Erfolg. Der Einfluss der Wirtschaft auf die Regierung Carter war zu gross. Hätte er Erfolg gehabt, hätte das die US-(Land)wirtschaft nachhaltig verändert. Und vielleicht auch unsere Chancen auf ein zukünftiges Überleben. Kennedy verstand, dass der Sieg über bakterielle Infektionen durch die Entdeckung des Penicillins kein Sieg war, sondern nur ein Vorsprung der Menschen vor den Mikroben. Und dieser wird rasant kleiner.

Zu Wort kommt dazu der Resistenzforscher und Mikrobiologe Timothy Walsh: «Dies ist ein langer Krieg mit vielen Schlachten», sagt er. 2008 entdeckte er in multiresistenten Bakterien aus Indien ein Enzym namens NDM1 (New Dehli Metallo-Beta-Laktamase). Dieses macht Bakterien resistent gegen Carbapeneme, eine der letzten wirksamen Antibiotikaklassen. Bis Ende 2012 wurde NDM1 bei 42 Bakterien in 55 Ländern nachgewiesen, auch in Europa.

Regisseur Michael Wech zeigt Timothy Walsh beim Rundgang durch ein Krankenhaus in Dhaka, Bangladesch. Das Haus hat 100 Betten, belegt ist es mit 500 bis 550 Patienten. Bei dieser massiven Überbelegung sind grundlegende Hygienemassnahmen schwer bis gar nicht einzuhalten. Vor zehn Jahren kamen antibiotikaresistente Erreger dort kaum vor, inzwischen stirbt die Hälfte aller Patienten an Infektionen. 20 bis 30 Prozent aller Neugeborenen sterben. Viele, weil sie sich bei der Geburt mit resistenten Keimen infiziert haben. «Wenn es einen Ort gibt, an dem sich eine Pandemie entwickeln kann, sieht er aus wie dieser», erklärt Walsh. Auf einem Hühnerhof in Vietnam zeigt er, wie das Antibiotikum Colistin, obwohl verboten, an Hühner verabreicht wird.

Reserveantibiotika

Über diesen Begriff wurde lange diskutiert. Die jüngste Festlegung stammt von der Weltgesundheitsorganisation WHO, die Antibiotika 2017 in drei Klassen eingeteilt hat. Acht davon hat sie als «Mittel der letzten Wahl» definiert. Diese sollen nur unter strenger Kontrolle und nur bei Menschen eingesetzt werden, um ihre Wirksamkeit möglichst lange zu erhalten oder weil sie schwere Nebenwirkungen haben. In vielen Ländern wird über diese Einordnung gestritten. Wenigstens drei davon kommen in der Tiermast zum Einsatz, unter anderem Colistin.

«Das ist Beihilfe zur fahrlässigen Körperverletzung», sagt Gerd-Ludwig Meyer, Dialysearzt im deutschen Niedersachsen. Seit 1986 übe er seinen Beruf aus, erst nach 13 Berufsjahren sei ihm der erste resistente Keim begegnet, erzählt er. Seit 2005 bemerke er eine drastische Zunahme. Meyer kämpft gegen einen Hühnermastbetrieb in der Nachbarschaft. Allein über die Abluft entlässt dieser grosse Mengen an Staphylokokken, die vermutlich Resistenzen der mit Antibiotika behandelten Hühner tragen. Das ist bekannt und legal. Im Bereich der stärksten Konzentration steht ausgerechnet eine Bushaltestelle, an der Schüler auf den Bus warten. Richtig wütend macht ihn, dass Tiermastbetriebe Antibiotika verwenden, die ihm in der Dialysestation oft als letztes Mittel bleiben. «Dass Reserveantibiotika systemisch in grossen Mengen an Tiere verabreicht werden, ist keine Lappalie, sondern ein Verbrechen», findet er.

Die Forschung lahmt, weil sie keine Gewinne mehr verspricht

Wenn Meyer die Mittel ausgehen, ist Nachschub kaum in Sicht. Immer mehr Unternehmen haben sich in den vergangenen Jahren aus der Antibiotikaforschung und -produktion zurückgezogen. Es gibt nur noch sechs grössere Pharmaunternehmen, die an der Entwicklung neuer Antibiotika forschen. Forschung können zwar auch Universitäten leisten, für die aufwendigen und teuren klinischen Tests braucht es jedoch die Mitwirkung der grossen Unternehmen. Aber die Gewinnerwartung ist einfach zu gering. Einmal, weil es möglich ist, dass das Medikament schon wenige Jahre nach seiner Markteinführung durch Resistenzen unbrauchbar wird. Zum anderen, weil ein neues Antibiotikum nur sparsam eingesetzt würde, um seine Wirksamkeit für die Zukunft nicht zu gefährden.

2015 tauchte in China erstmals MCR1 auf, ein Enzym, welches das Trägerbakterium gegen das Antibiotikum Colistin immun macht. «Wenn Colistin nicht mehr hilft, war’s das eigentlich», sagt Welsh. Aufgegeben hat er trotzdem nicht. 2017 hat China den Einsatz von Colistin in der Tiermast verboten. Das Gen für MCR1 hat sich inzwischen über fünf Kontinente verbreitet.

Die ersten panresistenten Bakterien gibt es bereits

Wann handelt die Politik? Wenn sich eine Gefahr abzeichnet? Wenn die Gefahr sich ausbreitet? Oder wenn die Auswirkungen schon drastische Wirkung haben? Diese Fragen bereiteten ihr schlaflose Nächte, sagt Sally Davis. Die Zeit werde knapp.

Falls wir so weitermachen wie bisher, sagen Experten, fallen wir bei der Behandlung von Krankheiten zurück ins 19. Jahrhundert. «Post-antibiotische Ära», nennt es Welsh. Krankheiten, die bisher als Lappalien gelten, könnten tödlich enden. Praktisch gesehen können sich in einigen Jahren Patienten womöglich in einem Krankenhaus in Zürich von einem Chirurgen in Toronto operieren lassen, der das Besteck über das Internet bedient. Drei Wochen nach der Operation aber kann der gleiche Patient an einer simplen Blasenentzündung sterben, weil der Erreger gegen alles resistent ist, was das Zürcher Krankenhaus aufbieten kann.

Vielleicht dauert es auch gar nicht so lange. «Arte» interviewt eine Angestellte der US-Seuchenschutzbehörde in Atlanta, wo ein Bakterium gefunden wurde, das auf gar keines dem Top-Labor zur Verfügung stehenden Mittel reagierte. Solche Bakterien gebe es bisher nur sehr selten, sagt ihr Vorgesetzter. Aber schon jetzt komme es vor.

_

Weiterlesen: Infosperber-Dossier «Wenn Antibiotika nicht mehr wirken»

Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

keine

Weiterführende Informationen

«Resistance Fighters», Arte/ZDF, ausserhalb der Schweiz verfügbar bis 17. April 2019
«Resistance Fighters» auf Youtube (kostenpflichtig)
Bauern setzen zu viele heikle Antibiotika ein (aus der NZZ)

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6 Meinungen

Die Dummheit der Menschen scheint wirklich grössere Dimensionen anzunehmen als die Ausdehnung des Universums.
Dieses destruktive Finanz- und Wirtschaftssystem untergräbt die Lebensgrundlage vieler Menschen für ein paar billige Luxusgüter.
Daniel Bertschi, am 14. April 2019 um 14:47 Uhr
Kometian Verein, seit 4 Jahren in der Schweiz engagiert sich gegen
Antibiotika + Medikamente in der Tiersucht. Er baut auf ein Schweizweites Netz von Beratern und Tierzten auf, die den angeschlossenen Bauern srändig zur Verfügung stehen. Es wird zuerst auf die immer wieder lächerlich gemachte Komplementär- und Natur-Medizin und erst wenn die nicht reicht, wird auf Antibiotiaka & Co zu rückgegriffen. Dazu gehört auch, dass der Bauer jede seiner Kühe kennt und die ersten Anzeichen von Unwohlsein merkt. Da wendet er sich an das Netz und man bespricht, wie man vorgeht. Wenn in einigen Tagen keine zufriedenstellende Besserung kommt der «sanfte» Tierarzt und erst wenn das nicht erfolgreich kommen Antibiotika & Co zum Einsatz. Das alles wird intensiv protokolliert und zeigt bereits guten Erfolg. Bis jetzt nehmen 500 Bauern teil.
Wenn man das liest, wünscht man sich vom einen «Schul"Mediziner auch so fürsorglich behandelt zu werden. Und den Spruch «man muss dran glauben» oder «Humburg» vergessen
Elisabeth Schmidlin, am 14. April 2019 um 14:56 Uhr
«Antibiotikaresistenzen sind eine Gefahr für die Menschheit wie Terrorismus und Klimawandel. Gehandelt wird dennoch zögerlich» schreibt Daniela Gschweng. Antibiotikaresistenzen und Klimawandel sind sicher eine grosse Gefahr für die Menschheit. Wie steht es mit dem Terrorismus, die Daniela Gschweng als zweite Gefahr erwähnt. Ist es sinnvoll wie heute Milliarden für die Bekämpfung des Terrorismus aufzuwenden, statt zur Bekämpfung des Klimawandels und der Antibiotikaresistenzen?

Elias Davidsson hat in seinem Buch «Psychologische Kriegsführung und gesellschaftliche Leugnung» nachgewiesen, dass in «In 22 europäischen Ländern zwischen 2001 und 2015 niemand wegen Terrorismus» umgekommen ist. «In neun weiteren Ländern starben in dieser Periode von 15 Jahren eine bis neun Personen wegen Terroranschlägen.». «Durchschnittlich starben jährlich in Europa (ausser Russland) in Folge von Terroranschlägen 39 Personen. Diese Zahlen beinhalten sowohl authentische als auch verdeckte staatliche Terroranschläge. Die Wahrscheinlich eines Europäers, bei einem -Terroranschläge zu sterben, ist demnach kleiner als 1:10'000'000» soweit Davidsson.
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Nicht nur in Deutschland hat man trotz der im Verhältnis viel schlimmeren anderen Gefahren, gegen die Terrorgefahr immer umfangreichere Massnahmen ergriffen, um Terrorakte zu verhindern. Eine andere Art von Terrorismus, mit dem grossen Budget hingegen die Kriege wird sogar angeheizt durch Milliarden-Waffenexporte an Staaten die Kriege führen.
Heinrich Frei, am 14. April 2019 um 19:29 Uhr
Warum handelt die Politik nicht, fragen Sie ? Sie haben selber in Ihrem Artikel darauf geantwortet: Wegen «der Wirtschaft» . Wo auch immer es darum geht, das Klima zu schützen, das Massensterben von Bienen-Insekten- usw zu verhindern, unnötige, Resistenz-erzeugende Antibiotika zu verbieten, Landschaften zu schützen ua muss man zuerst mal einen verbissenen Kampf mit «DER Wirtschaft» ausfechten, und dies bis es - oft - zu spät wird, um die Situation noch zu retten -wie jetzt vielleicht den Klimawandel ….Wegen «der Wirtschaft» gibt es in China keine Bienen mehr und die Chinesen kraxeln auf den Obstbäumen rum, um sie zu bestäuben … Ja warum spielt «die Wirtschaft» was die Umwelt betrifft eine solche verheerende Rolle ? Meines Erachtens weil sie , in «autistischer» Art und Weise sich nach dem totalitären Prinzip «Business ist Business» richtet, dh von sich aus keine anderen Gesichtspunkte (wie soziale und «grüne» Notwendigkeiten) ausser der wirtschaftliche «Optimierung» des eigenen Betriebs, Konzerns respektiert. Nur unter Druck von aussen wird «die Wirtschaft» etwas sozialer oder umwelt-gerechter . Wir müssen diesen Druck steigern.
bernhard sartorius, am 14. April 2019 um 19:36 Uhr
Endlich! Während fraglich ist, ob der Klimawandel anthropogen ist und demzufolge mehr als unsicher, ob er durch all die Investitionen und Massnahmen überhaupt beeinflussbar ist, werden viele drängende Probleme, die durchaus lösbar und beeinflussbar sind, ignoriert. Antibiotikaresistenzen und nosokomiale Keime werden ebenso unterschätzt und vernachlässigt, wie die Digitalisierung, welche gewaltige gesellschaftliche Umwälzungen mit sich bringen wird, darunter immense Gefahren des Verlustes der Privatsphäre und des Hackings. Antibiotikamissbrauch in Tiermast und Humanmedizin hat weit grösseres Schadenspotential, als eine Erderwärmung, die nur halb so schnell erfolgt, wie prognostiziert. Hier werden falsche Prioritäten gesetzt. Die Spanische Grippe geriet in Vergessenheit. Mit der heutigen Mobilität, Bevölkerungsdichte und Migration wären ihre Folgen um Potenzen schlimmer, als sie es vor rund 100 Jahren waren. Es ist dringend, den Fokus auf Tatsachen zu richten, anstatt auf modellierte Klimahypothesen. Vorausschauendes Krisenmanagement ist überlebensnotwendig, tatsächliche Bedrohungen anzugehen, unerlässlich. Das mediale und politische Kesseltreiben um den angeblich anthropogenen Klimawandel löst weniger Probleme, als es schafft. Reale, bekämpfbare Bedrohungen rücken in den Hintergrund. Es gibt eine simple Regel: Was unerwünscht ist, wird angegangen, sofern es beeinflussbar ist. Was mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht beeinflussbar ist, wird hingenommen, man arrangiert sich damit.
Urs Lauper, am 14. April 2019 um 22:51 Uhr
Danke für den Artikel.

Ein eklatantes System-Versagen wird auch hier sichtbar: Es werden kaum neue Antibiotika entwickelt, weil damit kein Profit gemacht werden kann.
Und dennoch werden Antibiotika weiter tonnenweise, präventiv und damit völlig falsch und fahrlässig in der Landwirtschaft eingesetzt - auch und vor allem in der Schweiz!

Die StimmbürgerInnen der Schweiz können dies 2020 ändern -
durch ein klares JA zur Initiative für sauberes Trinkwasser.
Franziska Herren & Team sei Dank!

https://www.initiative-sauberes-trinkwasser.ch/

Paul Steinmann
https://www.friedenskraft.ch/wir-unterstützen
Dr. med. Paul Steinmann, am 15. April 2019 um 08:36 Uhr

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