Plünderung von nicht nachwachsenden Rohstoffen wird sich bis 2060 verdoppeln: Ölsandabbau in Kanada © A. McLean
Verteilung des globalen Materialverbrauchs im Jahr 2017 © OECD

Die Umweltpolitik denkt, die Wirtschaft lenkt anders

Hanspeter Guggenbühl / 23. Okt 2018 - Null CO2 spätestens 2050 denkt die Klimapolitik. 43 Prozent mehr CO2 im Jahr 2060 erwartet der Wirtschaftswachstums-Club OECD.

«Der globale Verbrauch von Rohstoffen wird sich bis zum Jahr 2060 verdoppeln»; dies gegenüber dem Stand im Jahr 2011. Das prophezeit die OECD, die Wirtschaftsorganisation der Industriestaaten, in ihrem am Montag veröffentlichten «Globalen Materialressourcen-Ausblick». Im Gefolge des wachsenden Stoffverbrauchs (von Sand und Kies über Biomasse und fossile Energieträger bis hin zu den Metallen) nimmt auch der Ausstoss des klimawirksamen Gases CO2 weiter zu, nämlich von 2017 bis 2060 um 43 Prozent.

Annahme: Vervierfachung des globalen BIP

Diese ökologisch schlechten Nachrichten entspringen einer – vermeintlich positiven – ökonomischen Entwicklung: Die OECD geht davon aus, dass die globale Wirtschaftsleistung, gemessen an der teuerungsbereinigten BIP-Summe aller Staaten, sich bis 2060 vervierfachen wird. Dieses massive und von einigen Ökonomen bejubelte Wachstum der Wirtschaft wiederum resultiert laut OECD-Prognose aus der Zunahme der Bevölkerung (bis 2060 auf 10 Mrd. Köpfe) und einer starken Zunahme des BIP pro Kopf. So rechnet die OECD, dass die Weltbevölkerung 2060 pro Kopf gleich viel konsumieren wird, wie die Menschen in den westlichen Industriestaaten es heute schon tun.

Der globale Rohstoffverbrauch wird gemäss OECD-Ausblick künftig also «nur» noch halb so stark wachsen (Verdoppelung) wie die Wirtschaftsentwicklung (Vervierfachung). Diese relative Entkoppelung von Wirtschaft und Ressourcenverbrauch zeichnet sich schon seit einiger Zeit ab. Sie resultiert einerseits aus dem überdurchschnittlichen Wachstum des weniger materialintensiven Dienstleistungsbereichs, andererseits aus vermehrtem Recycling. In der Sprache der Ökonomie: Gemessen an der Wirtschaftsleistung steigt die Ressourcen-Produktivität.

2060 braucht die Menschheit drei Planeten

Diese relativ positive Entkoppelungs-Nachricht ist aus ökologischer Sicht sofort wieder zu relativieren mit der Feststellung, dass die Menschheit den Planeten schon heute plündert. Denn die meisten Rohstoffe, die wir heute verbrauchen (siehe Grafik), sind nicht erneuerbar. Bisher war das nur möglich, weil unser Planet über grosse Vorräte verfügt.

Lesehilfe: 2017 verbrauchte die Menschheit 79 Milliarden Tonnen Material. Davon entfielen 49 % auf Baumaterial (Sand, etc.), 24 % auf Biomasse (Holz, etc.), 17 % auf fossile Energie und 10 % auf Metalle. Bis 2060 wird dieser Verbrauch laut OECD auf 167 Mrd. Tonnen steigen. (Grafik OECD)

Auch der globale ökologische Fussabdruck, so zeigen unzählige Studien, ist heute schon mindestens anderthalb Mal so gross wie die ökologische Kapazität der Erde. Um den Materialverbrauch der wachsenden und mehr konsumierenden Bevölkerung im Jahr 2060 zu decken, brauchten wir also drei Planeten mit der Fruchtbarkeit der Erde. Leider steht uns nur einer zur Verfügung. Was zeigt: Die Resultate des OECD-Ausblicks sind für Natur und Menschheit katastrophal.

Im Widerspruch zur Nachhaltigkeits- und Klimapolitik

Die Wirkungen des Wirtschaftswachstums, welches die Politik mit der einen Hand fördert, versucht sie mit der andern Hand zu mildern. Dafür hat sie 1992 vor dem Erdgipfel in Rio de Janeiro ein altes Wort aus der Schublade geholt: «Nachhaltigkeit». In der Forstwirtschaft heisst das, nicht mehr Bäume zu fällen, als nachwachsen. Die Politik nutzt dieses Wort heute als beliebig dehnbaren Marketing-Begriff, um die auseinanderstrebenden Ziele von Ökonomie, Ökologie und sozialer Entwicklung miteinander zu versöhnen. Damit das gelänge, müsste das Wachstum der Wirtschaft nicht nur relativ sondern absolut von der Ausbeutung nicht nachwachsender Rohstoffe entkoppelt werden. Bisher ist diese Quadratur des Kreises nicht gelungen, und sie wird gemäss OECD-Ausblick auch in den nächsten 40 Jahren nicht gelingen.

Der Bericht zum Material-Wachstum steht aber auch der Klimapolitik diametral entgegen. Denn um das Ziel der Klimakonferenz von Paris umzusetzen, das fast alle UNO-Staaten verbal unterstützen, dürfte der CO2-Ausstoss bis 2060 nicht weiter wachsen, sondern müsste schon bis 2050 auf Null schrumpfen.

Rückkopplung auf die Wirtschaft

Die neuste OECD-Prognose bestätigt damit einmal mehr, was Infosperber bei der Analyse von Wirtschafts-, Energie- und Klimaberichten mehrmals konstatierte (siehe Dossier: Klimapolitik): Die Umwelt- und Klimapolitik denkt, die Wirtschaft lenkt in die Gegenrichtung. Allerdings ist höchst ungewiss, ob die neuste Material-Prognose der OECD Wirklichkeit wird. Denn wenn Rohstoffe knapp werden, Schadstoffe sich vermehren und das Klima kippt, werden die Prognosen über das Wachstum der Wirtschaft in sich zusammen fallen.

Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

keine

Weiterführende Informationen

Energiemarkt macht Klimapolitik wirkungslos
Dossier: Klimapolitik
Dossier: Führt Wirtschaftswachstum zum Glück oder Crash?

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11 Meinungen

Immerhin hält die OECD klar fest: «The ambitions of the Paris Accord, including the Nationally Determined Contributions (NDC) and the “well below two degrees” objective, would not be met in the central baseline scenario.
Additional policy efforts are required to meet these goals, such as including policies aimed at reducing emissions of GHGs in a comprehensive resource management policy package.» Hoffentlich lesens Politiker und Wirtschaftsführer.
Christoph Wydler, am 23. Oktober 2018 um 14:44 Uhr
Wenn irgendwer glaubt, daß 2050 oder später, tatsächlich NULL EMISSIONEN möglich seien, ist schlichtwegs ein weltfremder und lebensfremder Phantast. Selbst eine Steinzeit-Gesellschaft, muß Feuer brennen lassen für das Essen kochen. Brauchen dann unsere Strassen keinen Asphalt mehr? Brauchen wir keinen Zement mehr? kein Eisen und Stahl mehr? Keine Kunststoffe mehr? Kleiden wir uns dann wieder in Tierfelle von mit Pfeil und Bogen erlegten Füchsen?

Irgendwie sind die Forderer solcher Dinge, völlig weltfremde Wunschphantasten, die bei NULL-Emissionen, nicht mal mehr ihre geliebten Computer mit Horror-SIMULATIONEN bedienen könnten. Leider stellen viele Medien (auch Infosperber??) denen dazu keine oder die falschen Fragen. Sorry!

Dies alles heißt aber NICHT, daß wir einfach unsere Natur und Umwelt masslos kaputtmachen dürfen. Das wäre das andere Extrem! Wir müssen nur das weiter tun, zu dem ein gewisser Immanuel Kant, wohnhaft damals in Königsberg/Ostpreussen (heute «Kaliningrad/Russland) uns aufgefordert hatte, mit dem Stichwort «Verstand»...

Werner Eisenkopf
Runkel/D.
Werner Eisenkopf, am 23. Oktober 2018 um 14:59 Uhr
Danke für diese klaren Worte des «Mahners in der Wüste». Wir und v.a. die «Wirtschaftsgrössen» und PolitikerInnen verhalten sich zunehmend schizophren. Nach diesem warmen und trockenen Sommerhalbjahr wissen es eigentlich alle, die daran interessiert sind, dass sich das Klima schnell wandelt und weltweit zu katastrophalen Folgen führen wird. In Paris waren sich fast alle Regierungen einig: wir müssen schnell handeln um die Klimaerwärmung möglichst zu bremsen.
Leider geschieht in der Realität sehr wenig oder sogar das Gegenteil und das Handeln wird den IdealistInnen überlassen.
Der kürzlich verbal ausgerastete Swiss-Pilot hat eine Debatte über die Überlastung des Zürcher Flughafens und die Verspätungen ausgelöst. In der NZZ wurde darauf auf die Flugentwicklungsprognosen hingewiesen, nach denen sich der Fluverkehr in Zürich bis 2040 verdoppeln wird (!?). Gibt es da wirklich keine realen Änderungsmöglichkeiten? Ich schaute mir kurz die Flugpreise für diesen Winter einer Billig-Airline für Destinationen im Mittelmeerraum an. Hin- und zurück kann man für 50-80 Fr. praktisch überall hinfliegen, wenn man frühzeitig bucht.
So geht es natürlich nicht, politische Ziele zu formulieren und gleichzeitig dem «freien Markt» jegliche Fehlanreize zu erlauben.
Deshalb den Hinweis vom Mahner Guggenbühl in seinem Buch «Energiewende»: Der Umstieg könnte mit Lenkungsabgaben und Ökosteuern gelingen. Dem ist höchstens beizufügen, dass gleichzeitig extreme «Umweltsünden» verboten werden sollten.
Heini Glauser, am 23. Oktober 2018 um 15:06 Uhr
Was dazu zu sagen ist, hat Kenneth Boulding, amerikanischer Ökonom des letzten Jahrhunderts, bereits vor Jahrzehnten klar ausgesprochen:
Wer glaubt, dass in einer endlichen Welt andauerndes Wachstum möglich ist, ist entweder ein Irrer oder ein Ökonom.
(Die OECD scheint nichts davon zu wissen).

Ueli Feller, Kehrsatz
Ueli Feller, am 23. Oktober 2018 um 15:42 Uhr
Diese Politik der Verleugnung einfachster logischer Zusammenhänge zieht sich von ganz oben bis ganz unten durch alle Regierungen, Räte und Parlamente und sogar Hochschulen. Es ist wirklich unglaublich wie wir Menschen die kompliziertesten naturwissenschaftlichen und technischen Dinge bis ins Detail verstehen, aber nicht die einfachsten ökonomischen und ökolischen Überlegungen.

Es sei denn, es ist den meisten wirklich egal, was mit ihren Kindern passiert.
Theo Schmidt, am 23. Oktober 2018 um 15:52 Uhr
Um das Klima nicht mehr als 1.5 Grad zu erwärmen, muss der CO2-Ausstoss bis spätestens 2050 auf Null zurückgefahren werden. Da das katastrophale Ausmass des Klimawandels nun von Jahr zu Jahr besser sichtbar wird, ist kaum davon auszugehen, dass das vom OECD-Bericht beschriebene +43 % Szenario eintreten wird - insbesondere da, wie im Artikel korrekt erwähnt wird, die Umweltkatastrophen die Wirtschaftstätigkeit enorm einschränken würden.
Es wird weiterhin Wirtschafts-Wachstum geben: Erneuerbare Energien, CO2-Entfernung aus der Luft, Elektrifizierung von Verkehr und Industrie, aber auch Anpassung an das neue Klima... all das sorgt für eine hohe Wirtschaftstätigkeit.
Jonas Hostettler, am 23. Oktober 2018 um 23:22 Uhr
@ Werner Eisenkopf:
"Wenn irgendwer glaubt, daß 2050 oder später, tatsächlich NULL EMISSIONEN möglich seien, ist schlichtwegs ein weltfremder und lebensfremder Phantast.»

Es geht natürlich um NETTO-Emissionen, nicht BRUTTO-Emissionen.

"Selbst eine Steinzeit-Gesellschaft, muß Feuer brennen lassen für das Essen kochen.»

Ein Holzfeuer verursacht zwar schädliche Abgase, ist aber «CO2-neutral», da nur das emiitiert wird, was der Baum aus der Atmosphäre aus der Atmosphäre rausnahm. Ich habe sogar einen «Minus-CO2» Holzkocher: das Holz wird vergast (brennt praktisch rauchfrei) und wird gelöscht, bevor die Holkohle verbrannt ist, und diese wird als CO2 Senke und «Dünger» landwirtschaftlich genutzt (="Klimafarming"). Ein Gasherd kann Biogas oder Wasserstoff verbrennen, ein Elektroherd mit Solarstrom betrieben werden.

"Brauchen dann unsere Strassen keinen Asphalt mehr? [...] Kleiden wir uns dann wieder in Tierfelle von mit Pfeil und Bogen erlegten Füchsen?"

Diese Dinge brauchen wir teilweise, aber sie lassen sich stark «strecken», rezyklieren, und substituieren. Es geht vor allem ums Mass. Die Frage ist, wollen wir weiterhin gut leben, und dafür künftig weniger konsumieren ("Postwachstum"), oder zwangsläufig grosse Krisen verursachen, und dann noch weniger konsumieren, weil Zig-Millionen dann sterben werden. Die OECD und die meisten klassischen Ökonomen nehmen letzteres in Kauf! ("Nach mir die Sintflut», ganz wörtlich)
Theo Schmidt, am 24. Oktober 2018 um 14:01 Uhr
Es ist frustrierend, dass die Ökonom/innen der OECD nicht erkennen können, was jetzt dringend zu tun wäre. Zum Beitrag von Herrn Eisenkopf möchte ich noch einen Hinweis anbringen. Der Klimabericht verlangt, dass der Ausstoss von fossilem CO2 auf null reduziert wird. Es geht nicht um die «Emissionen» im allgemeinen. Das ist ein häufig gelesenes Missverständnis, welches die Gegner/innen einer wirksamen Klimapolitik immer wieder gerne platzieren. Man wird auch 2050 noch ein Holzfeuer im Wald machen können (sofern es den Wald dann noch gibt). Die Menge an CO2 in Atmosphäre und Biosphäre ändert sich dabei nicht. Das CO2 würde auch frei, wenn das Holz vermodern würde. Und es wird wieder gebunden, wenn neue Bäume nachwachsen. Dann gibt es neben Tierfellen auch noch Baumwolle als CO2-freies Textil. Ein gutes Leben für die Menschen ist auch ohne den Ausstoss von fossilem CO2 möglich.
Markus Mauchle, am 24. Oktober 2018 um 17:18 Uhr
@ Theo Schmidt
Sorry aber das Ganze ist doch eine rein theoretische Wunschdefinition, wo sich Leute nach Gusto dann Stückchen rein mathematisch und nur virtuell zusammenrechnen können. Solche Rechnereien, auch mit «Minus-Emissionen» erinnern mich penetrant an die damaligen kommunistischen Planwerke der Ostblockstaaten. Die wußten dort auch immer alles besser und ihre Planwerke waren bei der Drucklegung schon überholte Makulatur.
Fakt ist, daß sich CO2-Moleküle aus Kraftwerksschornsteinen in keinster Weise irgendwo unterscheiden von CO2-Molekülen aus der Pflanzenverrottung oder einem Vulkan. Angeblich sind mindestens 98% ALLES global vorkommenden CO2 demnach «natürlich» also ohne Menschenwerk erzeugt. Wie soll da eine Teileinsparung im Promillebereich (z.B. Schweiz) irgendwas konkret verändern? Welche vermutete «Superintelligenz» steuert denn demnach die märchenhafte Behauptung, daß sich «natürliches CO2» selbst irgendwie «ausgleicht» aber «menschgemachtes» dagegen böse wirkt?
Warum finden sich allein in der deutschsprachigen Literatur, mindestens 19 (neunzehn!) verschiedene «Globaltemperaturen» als «Referenzen» in der Diskussion um 1,5 oder 2 Grad weniger? Kann es sein, daß hier keiner weiß, wovon eigentlich 1,5 oder 2 Grad genau «weniger» erreicht werden sollen, was also eigentlich genauerer Bezug ist aber dass das egal ist weil man einfach «Opfer» bringen soll und BASTA?
Bedeutet «Klimapolitik» heute, daß man Immanuel Kant vergessen soll?
Werner Eisenkopf
Werner Eisenkopf, am 25. Oktober 2018 um 12:08 Uhr
Nachtrag zur @Theo Schmidt und Jonas Hostettler

Mir ist jetzt erst mal ganz wichtig, daß ich keineswegs ein Nachplapperer rein wirtschaftlicher Dinge bin. Als Vorstandsmitglied eines Landesverbands, war ich z.B. um die Jahrtausendwende der zuständige Naturschutzreferent für ein ganzes deutsches Bundesland. Da habe ich sehr viel Zeit in Naturschutzgebieten verbracht und konkrete Projekte bearbeitet.

Wenn so jemand wie ich dann mitansehen soll, wie etwa die derzeitige hessische Landesregierung sogar im Reinhardswald bei Kassel in Nordhessen, einem der ältesten und wertvollsten Waldgebiete/Schutzgebiete von ganz Mitteleuropa, riesige Schneisen für Windparks auf den Anhöhen planen, dann hört es bei mir auf. Das ist pure massive willkürliche NATURZERSTÖRUNG und wird auch noch begründet mit «Klimaschutz» und damit völlig absurd.

Mit dem «Klima» habe ich mich übrigens schon ab 1982 beschäftigt, als das noch gar kein aktuelles politisches Thema war. Bei einer Eiskletter-Gletschertour im Mont-Blanc-Massiv am Mont Maudit, ging ich im dicken Eis auf einem alten Handelsweg, der im Mittelalter und bis nach dem Dreissigjährigen Krieg, jahrhundertelang (oder sogar zurück bis in die Römerzeit?) Savoyen (heute Frankreich) mit «Piedmont» (heute Piemont/Italien) verbunden hatte. Erst durch die «Kleine Eiszeit» wuchs dann die Vergletscherung und machte diesen alten Handelsweg so unpassierbar, wie auch viele alten Walserwege. Das weiß nur kaum jemand heute...

Werner Eisenkopf
Werner Eisenkopf, am 26. Oktober 2018 um 08:34 Uhr
Noch ein Nachtrag:
Aus einer Meldung der Leipziger-Volkszeitung vom 24.10.2018 entnehme ich, daß der Europäische Rechnungshof die Förderung der CCS-Technik der EU in Höhe von bisher 3,7 Millarden Euro (!) einen «Flop» genannt hat, der «trotz ehrgeiziger Ziele, nicht zum Erfolg» geführt habe.

Es geht hierbei um «Abscheidung und Speicherung von CO2» was für die ganzen Rechenspielereien mit «Negativ-Emissionen» allzuoft fleissig verwendet wird.
Werner Eisenkopf, am 04. November 2018 um 16:19 Uhr

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