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«Wenn ich Präsident bin, landen Sie im Gefängnis»

Red. / 10. Okt 2016 - Diese Aussage von Donald Trump in der Präsidentschafts-Debatte vom 9. Oktober weckt weltweit am meisten Aufsehen. Hier im Original.

Ein etwas grösserer Ausschnitt zu Trumps Aussage, in der er Hillary Clinton ankündigt, er würde den Staatsanwalt beauftragen, ihre wiederholten Lügen zu untersuchen.

HIER auf HuffingtonPost.com.

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11 Meinungen

Na, Trump zeigt sich hier doch einfach brillant schlagfertig. Ich finde die Szene eher zum Schmunzeln als zum Skandalisieren. Von letzterem liefert dieser Kandidat sonst schon genug.
Toni Koller, am 10. Oktober 2016 um 13:36 Uhr
Und ich habe der seinerzeitigen Chef Moderatorin des bankrotten Schrott-Senders JOIZ bereits angedroht, Ihr Bild und Name dem Herrn Trump zu senden, weil sie sich erdreistete, ihn, vor laufender Kamera, im Selbstgespräch, als einen verfickten Rassisten zu betiteln. (fucking Rassist)

Nicht, weil ich ihn liebe, aber wer, in der Rolle einer Jugend TV Moderatorin, solches von sich gibt, sollte auch nicht mehr in ein Land einreisen dürfen, falls dieses Land einen Prädidenten namens TRUMP haben sollte.

Nur, um es noch zu erwähnen, es geht einfach nicht an, dass jede dahergelaufene Egomanin, in medialer Rolle, glaubt, derartig primitive Sprüche ungestraft von sich geben zu dürfen. Mit Meinungsfreiheit nämlich hat sowas nichts gemein.
Ernst Jacob, am 10. Oktober 2016 um 13:58 Uhr
kann den Ausführungen von Stefan Wehmeier nur beipflichten - alles Andere ist inzwischen nur noch ein Trauerspiel.
Barbara Vögeli, am 10. Oktober 2016 um 17:18 Uhr
Ohne jetzt auf Trump und dessen Gebärden einzugehen:
Das im Titel zitierte Statement von Trump ist zwar evtl. leicht übertrieben, aber:
Sollte Trump POTUS werden, dann muss H.C. damit rechnen, dass die eine oder andere Anklage gegen sie neu aufgerollt und weniger wohlwollend betrachtet werden wird. (Vgl. u.a. strategic-culture, «Why Hillary Clinton’s Email Case Is Still Not Closed», https://goo.gl/OkuJ5B.)
Dies unter den Annahme, dass Trump Personal-Rochaden vornehmen wird innerhalb der Justiz, und dass er wirklich nicht oder nur marginal verbandelt ist mit dem sog. «Establishment».

Dass H.C. unter diesen Umständen überhaupt kandidieren darf, halte ich für skandalös.
Womit ich nicht sagen möchte, dass ich stattdessen zwingend für Trump votieren würde.
Keiner der beiden Kandidaten würde meine Stimme kriegen.
Christoph Meier, am 10. Oktober 2016 um 17:49 Uhr
Nun ja, es soll Leute hierzulande geben, die an Trump den Narren gefressen haben. Es gab immer welche, die politische Scheusale anhimmelten. Hitler wurde bewundert, Mussolini, Pinochet, Marcos und mehrere andere auch. Das ist der Tribut der freien Meinungsäusserung. Man kann niemanden hindern, sich selbst zu blamieren.
Gar keine Frage, Trump wird die Wahl verlieren, und das so deutlich wie schon lange kein US-Präsidentschaftskandidat mehr geschlagen wurde. Trotzdem gibt das alles zu denken. Wie können Millionen sich selbst so erniedrigen und einem Trump die Stimme geben? Da braucht es eine Gewissenlosigkeit, ein mangelndes Geschichtsbewusstsein und eine geradezu beängstigende Bildungsferne. Es sind die Rednecks, die weissen Unterschichtler, die sich immer noch der Illusion hingeben, dank ihrer Herkunft und Hautfarbe stünden sie trotz mangelndem Intellekt, fehlender Tüchtigkeit über den Afroamerikanern, Latinos und andern aus nicht «abendländischen» Ethnien. Aber sie sind eine Minderheit und werden immer bedeutungsloser.
Peter Beutler, am 10. Oktober 2016 um 18:28 Uhr
Herr Peter Beutler

Viele «Experten» gehen davon aus, dass die Wähler diesmal weniger «für» als vielmehr «gegen» einen Kandidaten votieren werden.
Begeistert von Trump ist - nicht nur hierzulande - niemand - mit gaaanz wenigen Ausnhamen. Aber es gibt sehr wohl Gründe gegen Clinton zu sein.
Das bedeutet im Umkehrschluss: Wer Trump seine Stimme geben wird, der ist nicht zwingend eine Mussolini-Anhimmler.

Es wäre spannend ein paar sachpolitische Themen rauszupicken und schauen, was Trump und was Clinton zu den Themen sagen. Leider findet das praktisch nicht statt. Die Medien haben Trump derart boulvardesk abgehandelt, dass kaum jemand eine dezidierte Meinung zu ihm hat ausser «Was für ein A...l..c» und ähnliches.

Um sich von Trump wirklich ein Bild machen zu können muss man ihm im Original zuhören.
Ich halte den grössten Teil der Berichte über Trump in den MSM für übertrieben, teilweise sogar falsch. Es werden ihm Dinge unterstellt, die er nie gesagt hat. (Ich habe das an ein paar Beispielen für mich selber nachgeprüft.)
Das macht Trump nicht «besser» als er ist, aber er hätte zumindest eine faire Berichterstattung verdient. Im Gegensatz dazu ist die Berichterstattung bzgl. Clinton sehr wohlwollend. Es ist diese Diskrepanz, die mich hellhörig gemacht hat, dass bei dieser Wahl etwas sehr «fishy» ist.

Ich glaube nicht, dass es ein deutliches Resultat geben wird, ganz im Gegenteil.

Selbstverständlich kann ich mich in allen Punkten irren.
Christoph Meier, am 10. Oktober 2016 um 19:21 Uhr
Für mich ist Ihre Aussage aber eher noch der Beleg, wie wenig Sie die Situation in den USA wirklich kennen. Wer nämlich nichts mehr zu verlieren hat, und das sind nicht Wenige, uns sehr sehr viele Leute weisser Hautfarbe, dem spielt es auch keine Rolle mehr, es zählt nur noch, dass sich Etwas ändert.

Und wer die Geschichte einigermassen kennt, weiss doch, dass Diktatoren meisten dann an die Macht kamen, wenn das sogenannte Establishment sich als unfähig, oder zumindest nicht Willens erwies, anstehende Probleme zu lösen.

Ich möchte daher keine Wette abschliessen, und zwar nicht zuletzt, weil ich die Ami's recht gut zu kennen glaube.

Und von Wegen Schmutz, klicken Sie sich doch einmal Nachts um Zwölf durch das Sendeprogramm der Cablecom, und geniessen Sie all die tattowierten Tussie's, mit ihren aufgeblasenen Brüsten, und ihren primitiven Sprüchen, und Posen, im gleichen Moment aber spricht man über Macho's, Primitivos, und andere Männer.Es passt doch einfach nicht, das Geplärre, wir ziehen uns ja sogar Sendungen rein, wo''s nur um Sex geht, wo die Weiber Schlange stehen, um von jeweiligen Superbock durchgezogen zu werden. Sogar spitternackt ist neuerdings Mode, auf einer Insel, und es dreht sich doch Alles nur darum, wer grad wen stösst, von welcher Seite auch immer. Und würde es nicht konsumiert, gäbe es diesen Mist auch nicht.

Aber so tun als ob, wenn es um Trump geht, da sind sich dann Alle einig. Wohl aber auch nur aus reinem Neid, weil er es kann, und Andere nicht.
Ernst Jacob, am 10. Oktober 2016 um 19:22 Uhr
Das Trampeltier Donald Trump wird nie Präsident der USA. Wenn er Präsident würde, könnte er sein Versprechen Hillary Clinton ins Gefängnis zu schicken nicht einhalten. Die Strippenzieher im Hintergrund, die schon Bush, Obama usw. weitgehend an der Leine führten, würden ihn daran hindern.

Im lesenswerten Buch von Jacques Baud, „Terrorisme, mensonges politiques et stratégies fatales de l’occident“ wird auch die Rolle von Hillary Clinton als Aussenministerin während dem Libyenkrieg dokumentiert. Hillary Clinton sprach damals von einem Genozid, von zehntausenden von Opfern die das Gaddafi-Regime in Bengasi bei der Niederschlagung des Aufstandes verursacht habe. Aus freigegebenen Dokumenten weiss man aber heute, so Jaques Baud, dass die in Libyen anwesende Agenten keine Anzeichen eines Genozids feststellten. Die Genozid-Beschuldigungen, wider besseres Wissens von Hillary Clinton und von französischen Politikern, dienten dazu ein militärisches Eingreifen zu rechtfertigen und damit den Sturz on Gaddafi zu ermöglichen. Zurück blieb in Libyen nach der Intervention ein Chaos wie im Irak und wie in Afghanistan. Mit diesen militärischen Interventionen wurden richtiggehend Djihadisten produziert. Der Djihad war der Widerstand gegen die Interventionen des Westens, Interventionen die fast immer illegitim und oft illegal waren, und getarnt mit Lügen, so Jaques Baud.
Heinrich Frei, am 10. Oktober 2016 um 19:22 Uhr
War als Antwort für Herrn Beutler gemeint, nur, um es noch anzumerken.
Ernst Jacob, am 10. Oktober 2016 um 19:28 Uhr
Trump dieses gössenwahnsinnige, total durchgeknallte Rassist und Frauenverachter wird nie Präsident der USA werden. Er kann sich nur auf die weissen, frustrierten, bildungsfernen Unterschichtler stützen, jenes politische Biotop, das schon immer der beste Nährboden für den Faschismus war. Auch wenn Clinton nicht das Gelbe vom Ei ist. Bernie Sanders wäre geeigneter ...
Der folgende Link sagt alles:

http://www.tagesanzeigeron.ch/ausland/amerika/Das-toxische-Erbe-von-Trump/story/14735601
Peter Beutler, am 12. Oktober 2016 um 10:09 Uhr
Nun, die Wahlen sind bereits Geschichte, und mit dem Einzug von Herrn Trump in das Präsidial-Amt wurden auch die Männer dieser Welt wieder rehabilitiert. Zuviel Kraft wurde aufgewendet, um sie als doch eigentlich nur sexistisiche Ungeheure darzustellen, zuviel Kraft wurde vergeudet, um Frauen, ganz allgemein, zu Etwas ganz besonders Schützenswertem zu stylisieren.

Aber es hat trotzdem nicht funktioniert. Und das ist, was mich freut.Als EInen, der Frauen über Alles liebt und ehrt, aber auch erkennt, was Frauen sein können, wenn sie hassen. Es sollte Allen eine Lehre sein.
Ernst Jacob, am 09. November 2016 um 09:57 Uhr

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