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«Wir veröffentlichen, was die LeserInnen wollen»

Red. / 27. Aug 2016 - Bei Zeitungen und deren Online-Ausgaben zählt nicht, was wichtig und relevant ist. Komödiant John Oliver bringt es auf den Punkt.

Der «Tages-Anzeiger» veröffentlicht stolz, dass der Tamedia-Konzern bereits rund 20'000 Online-Abos verkaufe. Der langfristige Erfolg des Medienkonzern hänge davon ab, ob die Einnahmen der Online-Ausgaben die sinkenden Inserate- und Aboeinnahmen der Print-Ausgaben kompensieren können.

Das scheint eine Illusion zu sein, wie Zahlen aus den USA zeigen, die der Komödiant John Oliver in seiner TV-Sendung «Last Week Tonight with John Oliver» präsentierte.

Der verzweifelte Versuch, kommerziell zu überleben, führe dazu, dass inhaltlich mehr denn je nur noch zähle, was die Leserschaft wolle. Bei den Auswahlkriterien der Nachrichten, Informationen, Hintergrundberichte oder Kommentare spiele es überhaupt keine Rolle mehr, ob ein Inhalt gesellschaftlich, politisch oder wirtschaftlich relevant sei und eine informierte demokratische Mitbestimmung ermögliche. Es gelte fast nur noch die Kurzformel «Relevanz ist für uns das, was von den meisten Leuten am liebsten gelesen wird».

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