Ausschnitt aus dem Buch-Cover: «Szenen aus dem Herzen» © S. Fischer

So sehen Greta Thunbergs Eltern ihre Tochter

Helmut Scheben / 23. Okt 2019 - Ihr Buch «Szenen aus dem Herzen» zeigt viele Widersprüche auf, die das Phänomen Greta Thunberg von Anfang an kennzeichneten.

In einer der eindrücklichsten Szenen des Buches schildert Mutter Malena Ernmann, wie sie und ihr Mann Svante Thunberg ihre Tochter Greta mitnehmen an die Universität Uppsala, um den Klimaforschern Kevin Anderson und Isak Stoddard „Gretas Projekt“ vorzustellen. Stoddard ist Direktor des Center for Environment and Development der Universität Uppsala und Mitglied des Club of Rome. Papa Svante spricht für seine Tochter:

    „Aber Greta findet, dass Protestieren allein nicht mehr reicht. Es braucht eine Art zivilen Ungehorsam. Stimmt’s Greta?“

Greta nickt. Im folgenden Satz dann die äusserst erhellende Bemerkung:

    „Svante stellt die Fragen immer, wenn er für Greta das Wort ergreift, weil ihr Mutismus sie blockiert.“ (S.226/227)

Eindrücklicher könnte man nicht zeigen, von wem hier die Initiative ausgeht. Die Szene steht jedoch in eklatantem Widerspruch zu dem Satz, den die Autorin und Mutter eine halbe Seite später schreibt, dass nämlich

    „das fast unsichtbare Mädchen auf dem Stuhl am Fenster sich dazu entschieden hat, ins Rampenlicht zu treten, ganz allein, mit eigenen Worten und Gedanken, um die Grundfesten der gegenwärtigen Weltordnung zu erschüttern.“

Was hier deutlich wird, ist der verblüffende Widerspruch zwischen den beiden Gretas: auf der einen Seite das zur Erlöserin verklärte Kind, das die Welt aus den Angeln hebt, und auf der anderen Seite das autistisch gestörte Kind, gefangen in seiner Stummheit und Verweigerung von Teilnahme an seiner Umwelt.

Dieser Widerspruch zieht sich durch das gesamte Buch, und es ist nicht klar, ob die Autorin sich dessen nicht bewusst ist, oder ob sie ihn unaufgelöst stehen lässt, weil er Teil ihrer eigenen Gefühlslage und Befangenheit ist.

Eine von langer Hand vorbereitete PR-Kampagne

Am 20. August 2018 demonstrierte Greta zum ersten Mal vor dem schwedischen Reichstag. Ihr Vater, der Schaupieler Svante Thunberg, war mit ihr vorher in den Baumarkt gefahren, um ein Stück Sperrholz zu besorgen. Dieses hatte sie weiss gestrichen und darauf geschrieben „Schulstreik für das Klima“.

Die schwedische Presse berichtet unverzüglich darüber. Gretas Mutter, die bekannte Opernsängerin Malena Ernman, Mitglied der Königlichen Schwedischen Musikakademie und Vertreterin Schwedens auf dem Eurovision Song Contest 2009, wird sofort interviewt, und vier Tage nach dem 20. August ist ihr Buch bereits im Handel. Es trägt den Titel „Szenen aus dem Herzen. Unser Leben für das Klima“. Das Timing ist perfekt. Die Aktion spielt sich drei Wochen vor den schwedischen Wahlen ab.

Vom 20. August an berichtet der schwedische Börsenspezialist und PR-Manager Ingmar Rentzog auf Twitter, Facebook und Youtube über Gretas Demonstration. Der Mann ist in Schweden kein Unbekannter. Von einer schwedischen Umweltzeitschrift wurde er zum „Umwelt-Influencer des Jahres“ erkoren. Mit seiner 2017 gegründeten Umweltschutz-Organisation „We Don’t Have Time“ wirbt er mit Bildern von Greta Thunberg für eine Aktienemission. Im Dezember 2018 kommen bei dem Börsengang 10 Millionen schwedische Kronen (1 Million CHF) zusammen. Rentzhog unterhält enge Verbindungen zum Club of Rome und zum Umweltprojekt von Al Gore. Der Stockholmer Tageszeitung „Svenska Dagbladet“ sagt Rentzog, er habe Greta und ihrer Familie mit seinen Netzwerk-Kontakten „viel geholfen“.

Es handelt sich also bei der gesamten Aktion „Friday for Future“ offensichtlich um eine gute PR-Idee und eine professionell geplante Kampagne. Dies widerspricht der anfangs allenthalben verbreiteten Erzählung, das 15jährige Mädchen Greta habe sich spontan und ohne nennenswerte Akteure im Hintergrund zum Schulstreik entschlossen, und die Eltern hätten dies „nicht verhindern wollen“.

Im Buch wird erwähnt, dass Gretas Eltern Malena und Svante bereits seit langem mit Klimaforschern zusammenarbeiteten und publizierten. Sie hatten vergeblich versucht, beim schwedischen Fernsehen eine sechsteilige Doku-Serie über das Klima zu produzieren. Die Danksagungen am Schluss des Buches sprechen für sich. Dort finden sich neben Künstlern und Psychologen auch bekannte Politologen, Klimaforscher, Umweltaktivisten, der WWF, der schwedische Naturschutzbund u.a.

Ökologisches Engagement als therapeutische Hilfe

Es wäre sicher besser gewesen, alle Beteiligten der Greta-Thunberg-Story hätten von Anfang an mit offenen Karten gespielt und transparent gemacht, dass es sich um eine gezielte Kampagne handelte. Eine Kampagne, die selbstverständlich legitim ist.

Wenn ein 15jähriges Mädchen zum Popstar wird und eine Klima-Diskussion in Gang bringt, die dazu führt, dass grüne Parteien ihren Wähleranteil verdoppeln oder verdreifachen, so ist das fraglos ein begrüssenswerter Vorgang von gelebter Demokratie.

Darüber hinaus war es – wie im Buch nicht verhehlt wird – die Hinwendung zum politischen Engagement für die Umwelt, welche Greta half, sich von ihrem Autismus zu befreien und wieder Zugang zu ihrem gesellschaftlichen Umfeld zu finden. Daran ist nichts auszusetzen. Im Gegenteil, wenn man im Buch von dem erschreckenden Psycho-Drama der Familie liest, freut man sich für das Kind und für die Eltern, dass die Sache vielleicht ein gutes Ende genommen hat.

Beide Kinder, sowohl Greta als auch ihre Schwester Beata, litten unter Zwangsstörungen und anderen neuropsychiatrischen Symptomen, was die Familie an den Rand des Zusammenbruchs führte. Die Mutter schildert das im Buch mit schonungsloser Offenheit:

    „Nach zwei Monaten, ohne zu essen, hat Greta fast zehn Kilo abgenommen ... Sie ist zu schwach, um Treppen zu steigen, und in den Depressionstests, die man mit ihr macht, erreicht sie astronomische Punktzahlen. Wir erklären unserer Tochter, dass wir uns auf eine stationäre Behandlung im Krankenhaus einstellen müssen, und erklären ihr, wie man Nahrung, ohne zu essen, aufnehmen kann, durch Schläuche und Infusionen.“ (S.34)

Einmal wollen die Eltern das Kind zwingen zu essen:

    „In dem Moment bekommt Greta ihre erste Angstattacke ... Sie gibt einen Laut von sich, den wir von ihr noch nie gehört haben, niemals. Sie stösst einen abgrundtiefen Schrei aus, der über vierzig Minuten anhält.“

Die andere Tochter Beata kann keinerlei Alltagsgeräusche vertragen. Schon das Klappern von Besteck auf Porzellan löst Panik aus. Bei ihr soll es sich um die seltene Krankheit „Misophonie“ handeln, im Zusammenhang mit ADHS und Asperger. Mutter Malena Ernmann schildert über weite Strecken die unaufhörlichen Therapiesitzungen, die Medikamente gegen Depression, ihr Burnout und das Burnout ihres Mannes. All die Tage, die „eine einzige hoffnungslose Dunkelheit darstellen“, wo oft nichts mehr bleibt, als weinend auf dem Boden zu sitzen.

Laut der Autorin ist es „genau das, was momentan in Zehntausenden schwedischen Familien geschieht“. Um diesen Familien zu helfen, habe sie ihr Buch geschrieben, betont Ernmann: „Diese Geschichte ist für alle Betroffenen zu erniedrigend – aus diesem Grund muss ich sie erzählen.“

Was das gesamte Buch prägt, ist die stete thematische Vermengung von bedrohter Umwelt und bedrohter Familie, oder um es etwas nonchalant zu sagen: von kaputter Familie und kaputter Welt:

    „Ich lese über all die ausgebrannten Menschen auf einem ausgebrannten Planeten, wo Wetter, Wind und Alltag jeden Tag an Fahrt aufnehmen. Und ich denke, dass all das hier Symptome für genau dieselbe Krankheit sind, eine planetare Krise, die entstanden ist, weil wir uns voneinander entfernt haben. Weil wir uns von der Natur entfernt haben.“ (S.134)

Störend wirkt dabei, dass eine Kausalität suggeriert wird, die die Dinge auf den Kopf stellt. Denn nicht die Welt und ihre Umweltsünden haben Greta zur Autistin gemacht. Das Asperger-Syndrom ist eine Krankheit, deren Ursachen bislang wissenschaftlich nicht völlig erforscht sind. Wenn es eine Kausalität im Fall Greta gibt, dann gerade umgekehrt: Die Beschäftigung mit der ökologisch geschädigten Welt hat Greta offensichtlich geholfen, ihren Autismus teilweise zu überwinden.

„Ein Superstar kann das System ändern“

Gretas Mutter setzt nach ihren eigenen Worten ein enormes Vertrauen in die Aktionen von Individuen und in den Hebel der Medien.

    „Vergesst nicht, dass womöglich ein einziger Star oder Influencer ausreichen könnte, um die Karten neu zu mischen. Sicher, über die Macht von Prominenten lässt sich streiten, aber so sieht die Wirklichkeit, in der wir leben nun mal aus, und wir haben keine Zeit, das zu ändern.“ (S.237)

In unserer vernetzten Welt müsste laut Malena Ernmann nur ein einziger „König, Superstar oder Papst den persönlichen Null-Ausstoss anstreben“, und mit der notwendigen Kettenreaktion sähe der Systemwandel schon viel machbarer aus.

Es kann kein Zweifel bestehen, dass in dem Fall das eigene Kind zu dem Superstar gemacht wurde, der systemverändend wirken soll. „Ihr werdet die Welt retten“, sagt die Mutter zu ihrer Tochter. Und an anderer Stelle konstatiert sie lapidar:

    „Sie ist das Kind, wir sind der Kaiser. Und wir sind alle nackt.“ (S.45)

Die Medien seien sich „der Verantwortung bewusst, die auf ihren Schultern lastet“, schreibt die Autorin. Im Fall Greta hat sie die Reaktionen der Medien völlig richtig eingeschätzt. Der Medien-Hype war und ist überwältigend. Es sei dahingestellt, ob das grosse Interesse aus ökologischer Verantwortung resultiert oder aus der Tatsache, dass die Legende von einem Kind, das nicht mehr in die Schule geht, weil es die Welt vor dem Untergang retten will, bestes Boulevard-Futter ist.

Was von Anfang an auf viele Beobachter verstörend wirkt, ist nicht die Demonstration und das politische Anliegen der Greta Thunberg, sondern der massenpsychologische Tsunami, der alles überschwemmt. Die Medien stürzen sich auf Greta wie die Wespen auf die überreife Birne. Die damals Fünfzehnjährige erfährt im Handumdrehen eine Art von religiöser Rezeption. Nach dem Klimagipfel in New York im vergangenen September schreibt der Theologe Josef Hochstrasser im Zürcher Tagesanzeigers, Greta sei „eine Prophetin im Sinne der jüdisch-christlichen Bibel“. (TA 30. September 2019)

Der apokalyptische Tonfall hat sich unterdessen verstärkt. Die radikalen Aktivisten von „Extinction Rebellion“ erklären unablässig, wir müssten uns auf das „bevorstehende Massensterben“ vorbereiten: „Diese Zivilisation, wie wir sie kennen, kommt an ein Ende.“ (TA 9.10.2019)

Greta wiederholt bei ihren Auftritten die Warnung vor einer existentiellen Bedrohung. All dies ist im Buch bereits explizit ausgeführt. Die Atmosphäre sei „mit der heutigen Menge an CO2-Ausstoss in achtzehn Jahren aufgebraucht“ heisst es da. Folglich habe das „sechste Massensterben auf unserem Planeten“ eingesetzt (S.114). Der Ausstoss an Kohlendioxid steige mit einer Geschwindigkeit, „die es in geologischen Massstäben nur mit dem Drücken des WARP-Knopfes in einem Star-Trek-Film aufnehmen kann.“ (S.121)

Star-Trek und andere Parameter

Der Vergleich aus der Science Fiction ist entlarvend. Die Märchen von Ausserirdischen, Monstern, Zombies und anderen Unwesen, die unseren Planeten vernichten wollen, sind – wenn man das tägliche Fernsehprogramm und die Flut der Videospiele betrachtet – aus unserem Kulturkonsum nicht mehr wegzudenken. Damit einher geht eine Infantilisierung der Gesellschaft, die sich im sogenannten Infotainment niederschlägt. Eine Emoji-Gummibärchen-Gesellschaft, die sich mit den Symptomen schwer heilbarer Abhängigkeit von einer kleinen Spassmaschine namens Smartphone steuern lässt, verlangt nach einfachen Erzählungen. Geschichten von Heldinnen, die Drachen besiegen.

Die Medien und die Erwartungshaltung ihrer Konsumenten sind wie kommunizierende Röhren. Was liesse sich besser verkaufen als die Geschichte der 15jährigen Greta? Die Mainstream-Medien haben das Phänomen Greta am Anfang mit völliger Distanzlosigkeit bejubelt. Es ist der Medien-Boulevard, der Greta zu einer Heilsbringerin gemacht hat, die den nahenden Weltuntergang predigt und zu Umkehr und Busse aufruft. Damit geriet die Figur Greta von rechtskonservativer Seite bald einmal unter Beschuss. Es hat lange gedauert, bis auch auf der links-grünen Seite kritische Stimmen laut wurden:

„Dass die Rechte, weltweit, sich einen charismatischen Führer wünscht, ist bekannt. Dass offenbar auch Teile der Linken sich nach einer unschuldigen Lichtgestalt sehnen, die alles weiss und der nichts vorzuwerfen ist, war für mich eine neue Erkenntnis, keine erfreuliche“, schreibt Bettina Gaus in der Berliner „Tageszeitung“. Und weiter:

„Die Verehrung, die Greta Thunberg entgegengebracht wird, erinnert an religiöse Erweckungserlebnisse. Vermutlich muss man dankbar sein, dass ihr – zumindest bisher – noch nicht die Jungfrau Maria erschienen ist ... Noch einmal: Der 16-Jährigen ist das alles nicht vorzuwerfen. Aber könnten ihre Fans, wenigstens vorübergehend, mal wieder den Verstand einschalten? Lichtgestalten und Seherinnen werden die Welt nicht retten.“

Kinder wurden zu oft politisch missbraucht

Wenn in der Politik Kinder ins Spiel kommen, ist höchste Vorsicht geboten. Dann schlagen die Emotionen hoch, und mit Emotionen kann man nicht nur Medienprodukte besser verkaufen, sondern auch die Öffentlichkeit täuschen. Der Historiker Gerhard Paul hat in seinem Standardwerk „Bilder des Krieges, Krieg der Bilder“ erschreckende Fälle dokumentiert, in denen die Kriegsparteien im Ersten und Zweiten Weltkrieg Bilder von Kindern für ihre Propagandazwecke benutzten.

Im Syrienkrieg haben die Mainstream-Medien wiederholt und äusserst wirkungsvoll die Story verbreitet, Kinder hätten „den Aufstand gegen Assad begonnen“. Einer, der mit seinen Fälschungen auf dieser Schiene erfolgreich fuhr, war der Spiegel-Journalist Claas Relotius. Die grossen Zeitungen weigern sich bis heute, die Dokumente zur Kenntnis zu nehmen, die beweisen, dass der Krieg in Syrien nicht im sogenannten arabischen Frühling 2011 „ausbrach“, sondern von den USA und ihren Alliierten am Golf über Jahre hinweg geplant worden war. So hatte der US-Botschafter in Damaskus bereits 2006 Vorschläge zur Destabilisierung Syriens nach Washington geschickt.

Wer den Medien mangelnde Kritikfähigkeit und Täuschung vorwirft, muss mit wütenden Reaktionen rechnen. Der deutsche Kabarettist Dieter Nuhr wagte es in seiner Sendung am Tag der Deutschen Einheit, einen Witz über die „heilige Greta“ zu machen und deutete an, dass die von einem Kind erworbene Lebenserfahrung möglicherweise nicht ausreiche, um die komplexen ökonomischen Probleme zu erfassen, die eine radikale Energiewende mit sich bringt. Darauf erhob sich – mit kräftiger Hilfe der Boulevardmedien – ein Shitstorm, der den Kabarettisten fast auf einen anderen Planeten geblasen hätte.

Im Buch von Gretas Mutter heisst es, es blieben uns noch achtzehn Jahre, um die Ziele des Pariser Klima-Abkommens zu erreichen. Falls das nicht geschehe, gehe „das Klima buchstäblich an die Decke“. Das wäre 2037. Dann wird Greta 34 sein. Man weiss nicht, wie es ihr bis dahin gehen wird. Man weiss vor allem nicht, ob sie dann immer noch erfreut sein wird über das Buch ihrer Mutter. Sie ist heute 16. Und man fragt sich, ob sie noch ein Kind sein darf oder nur noch eine Projektionsfläche.

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Siehe dazu folgende unterschiedlichen Einschätzungen:

Beat Glogger: Hass auf Klimaaktivistin: Wer hat Angst vor Greta? Ihre Zöpfe, ihr Alter und ihr Asperger werden zur Zielscheibe. Doch mit diesen Beschimpfungen entlarven ihre Gegner sich selbst.

Felix Schneider: Tapfere Schweizer antworten Greta Thunberg. Die «NZZ» und die «Basler Zeitung» – hilflos vor der Radikalität der Klimaschutzbewegung.

Urs P. Gasche: Peter Rothenbühler verbreitet Fake News über Greta Thunberg. Der Kolumnist der Schweizer Illustrierten verbreitet unbewiesene Vorwürfe ohne Überprüfung salopp als Tatsachen.

Hanspeter Guggenbühl: Köpfe her! – Wie Personen das mediale Weltbild prägen. Der Gang der globalen und nationalen Dinge wird zunehmend personalisiert. Zum tagesaktuellen Beispiel eine 30jährige Analyse.

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«Szenen aus dem Herzen» von Svante und Greta Thunberg, Malena Ernman, Beata Ernman, Ulla Ackermann. Verlag S. Fischer, 21.50 CHF. Hier bestellen.

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17 Meinungen

Ups, was soll denn dieser Artikel? Da wird gesagt, die «Boulevard-Medien» hätten Greta Thunberg hochgejubelt, was wohl kaum weniger wahr sein kann, genau bei den Mainstream Medien ist G.T. ein unglaublicher Hass entgegengebrandet.
Und einmal mehr die Behauptung, es sei alles orchestriert gewesen, ja, genau, deswegen schreibe ich ein Buch mit allen Details darüber ;-)
Infosperber, bin enttäuscht, dass auch Ihr auf diesen Zug aufspringt «Aber G.T. ist gar nicht so toll, sie wurde ja nur manipuliert..» etc.. Hm, und soll ich nun noch den Jahrgang des Autors dieses Artikels erwähnen?
Ich finde G.T. unglaublich stark und visionär. G.T. ist keine Heilsbringer, aber sehr wohl eine junge Frau, die ganz viel in Bewegung gesetzt hat, mehr als die meisten von uns je schaffen. Daher: Chapeau!
Verena Schläfli, am 23. Oktober 2019 um 16:06 Uhr
Der differenzierte Artikel über das Phänomen Greta welcher so gefehlt hat. Danke!

Trotzdem:
"Wenn ein 15jähriges Mädchen zum Popstar wird und eine Klima-Diskussion in Gang bringt, ... ist das fraglos ein begrüssenswerter Vorgang von gelebter Demokratie."

Darüber würde ich nochmals nachdenken. Edward Bernays schrieb, dass PR auch für das Gute eingesetzt werden kann. Dem widerspreche ich entschieden. Denn, wer verfügt über die die absolute Wahrheit um zu erkennen, was das Gute ist? Ist das nicht sehr oft lediglich Standpunkt? Zudem, wie oft wurde in der Geschichte stark finanzierte und deshalb wirkungsvolle PR für «das Gute» eingesetzt und nicht für Interessen? Propaganda zielt nicht darauf ab, Wissen zu verbreiten damit sich die Menschen ein eigenes Bild machen können und sie zielt auch nicht darauf ab Debatten auszulösen, sondern sie will Meinungen einpflanzen und eine öffentliche Deutungshoheit etablieren. Also Diskussionen verhindern oder zumindest führen. Oft mit Hilfe von Triggern (Ich will, dass ihr in Panik geratet!). Ich muss auch sagen, dass ich keine Klimadisskusion erkenne sondern, wie so oft in unserer Kultur, Grabenkämpfen wo man in keiner Art und Weise aufeinander zugeht. Wer anderer Meinung ist, ist wahlweise ein Klimahysteriker oder Klimaleugner.

Ob die aktuell vorgegebene Debatte zum Schutz der Natur und Leben führt oder zum BIP Wachstum, Finanzierung von Staatsschulden und Systemstabilisierung wird sich zeigen. Ich persönlich habe eine Vermutung (-;.
Stöckli Marc, am 23. Oktober 2019 um 16:48 Uhr
Ein weiterer Artikel, der im wesentlichen die Verpackung zum Thema macht, statt sich wirklich mit dem Inhalt zu beschäftigen. Dass da ein Umfeld um Greta Thunberg unterstützend und mitgestaltend am Werk ist, ist nun wirklich keine grosse Entdeckung. Jeder Politiker hat seine Entourage, die seine Mission mitträgt. Und darum geht es doch, sich damit zu befassen, was Greta inhaltlich in die Welt bringt. Ein Kind, das auf das Feuer aufmerksam macht, das unser Leben bedroht. Das Kind sieht das Feuer und schreit. Es ist aber weder die Feuerwehr, noch eine Zauberin, die das Feuer löscht. Das ist die Aufgabe und Verantwortung von uns allen. Dass die Kritik an der öffentlichen Inszenierung von Greta soweit geht, dass man auf den Missbrauch von Kindern in der politischen Propaganda des ersten und zweiten Weltkrieges zurück geht, ist wahrlich weit hergeholt. Doch leider ist der Inhalt von Gretas Auftritt so medienunwirksam immer noch der gleiche. Das ist das Problem in einer newsgeilen Welt. An uns ist es, die Inhalte umzusetzen, zum Beispiel auch bei Wahlen und beim eigenen Verhalten. Leider so unspektakulär.
Hansueli Minder, am 23. Oktober 2019 um 16:59 Uhr
@Schläfli. Der Bericht fasst im Wesentlichen das Buch der Eltern zusammen und kommentiert es. Wir haben, wie oben erwähnt, auch andere Einschätzungen veröffentlicht. Eine solche Diskussion ist auf Infosperber möglich und erwünscht, damit sich die Lesenden eine eigene Meinung bilden können.
Urs P. Gasche, am 23. Oktober 2019 um 17:30 Uhr
Sie ist sehr Radikal. Ich kann nicht beurteilen, wie sie zum Medienstar geworden ist. Ich frage mich aber, was es aus ihr macht. Der Vater ist immer dabei. Zum Schutz von Greta? Auf jeden Fall hat es eine enorme Wirkung empfahltet. Eine Wirkung, die Angst macht. Wie Greta das ja auch will. Angst ist allerdings ein schlechter Berater. Etwas muss geschehen. Aber mit kühlem Kopf bitte....
Roland Ruckstuhl, am 23. Oktober 2019 um 19:48 Uhr
Was will uns Helmut Scheben vor Augen führen? Etwa, dass diese 15-Jährige unmöglich «aus sich heraus» zu ihrem Tun kommen konnte?

Ist das erwähnenswert - oder nicht etwa vielmehr: eine Trivialität?

Selbstverständlich (!) sind die Gedanken/Gefühle von Greta ein Konvolut all dessen, was sie aus ihrem Umfeld aufgenommen hat: von den Eltern, Medien, Schulen usw. Das trifft auf uns alle zu! Im höheren Alter mag es uns nur weniger offensichtlich erscheinen ...

Spannender: Warum handelt Herr Scheben dies am Namen «Greta» ab? Es würden sich hierzu doch auch andere eignen, z.B. «Roger». Dem Kind Roger (Federer) wird von den Eltern das Tennisspielen näher gebracht bzw. «ans Herz gelegt». Ihre Welt dreht sich bald nur noch ums Tennisspielen bzw. um seine diesbezügliche «Entwicklung/Fortschritte». Sie ermuntern ihn (dran zu bleiben), «karren» ihm teure Trainer heran usw. Tragische Geschichte?

Hätte Herr Scheben das «Formen» (Manipulieren? Erziehen? Fördern?) von unseren Kindern am Beispiel «Roger» verdeutlicht, wird's eng mit «Roger Fan sein» [so wie Links-Grüne ja nicht für Greta «fanen» dürfen]. Sollten wir uns - angesichts all der Machenschaften/Tragik hinter solcher «Kinderförderung» - nicht komplett angewidert vom «Tennis» abwenden - so wie es Herr Scheben nahelegt beim Tun/Anliegen Gretas?

PS: Was hätte nicht alles aus dem Knirps Roger werden können, wenn ihn die Eltern nicht aufs «Bälle an die Wand dreschen» eingeschossen hätten?
Stephan Kühne, am 24. Oktober 2019 um 00:33 Uhr
Der Autor gibt zwar einige interessante Denkanstösse, doch ich bin erstaunt, dass er die offensichtlichen und ziemlich klar widerlegten fake News in den Artikel einwebt. (Siehe den oben erwähnten Artikel in correctiv.org). Ich habe einige Reden von Greta angehört wobei sie spontan redet und nicht abliest. Ich denke es ist wenig wahrscheinlich, dass jemand, welche bloss für eine PR Kampagne missbraucht wird, sich aus dem Stehgreif so klar - dazu noch in einer Fremdsprache - ausdrücken könnte. Der Artikel scheint mir eher wie eine typische Reaktion von Männern in einem gewissen Alter, die schon lange in der Öffentlichkeit reden (wie Köppel etc.), doch nie einen so brillanten Erfolg wie Greta verbuchen konnten.
Markus Horlacher, am 24. Oktober 2019 um 08:12 Uhr
Der Artikel schließt sich leider an eine Reihe von Veröffentlichungen in anderen Medien an, die einen bekannten rhetorischen Trick anwenden:
Ablenkung vom Sachthema durch Befassung mit der Person, d.h. einem Scheinargument, treffend beschrieben in Wikipedia: «Unter einem argumentum ad hominem (lateinisch etwa „Beweis[führung] [bezogen] auf den Menschen“) wird ein Scheinargument verstanden, in dem die Position oder These eines Streitgegners durch Angriff auf dessen persönliche Umstände oder Eigenschaften angefochten wird. Dies geschieht meistens in der Absicht, wie bei einem argumentum ad populum, die Position und ihren Vertreter bei einem Publikum oder in der öffentlichen Meinung in Misskredit zu bringen und eine echte Diskussion zu vermeiden. In der Rhetorik kann ein argumentum ad hominem bewusst als polemische und unter Umständen auch rabulistische Strategie eingesetzt werden.»
Der Artikel geht ganz offen und ganz weit über eine Buchbesprechung hinaus !
Man mag gar nicht auf einzelnen Passagen des Artikels eingehen, z.B.: «Es handelt sich also bei der gesamten Aktion „Friday for Future“ offensichtlich um eine gute PR-Idee und eine professionell geplante Kampagne ». Na und ? Das ist doch bestens !
Und zur «Medienhype». Hier müsste sich der Autor an die Journalisten-kollegen wenden. Die Medien folgen ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten. Ohne Medien geht bei diesem Thema nichts, weil es uns alle betrifft.
Martin Hülsmann, am 24. Oktober 2019 um 13:52 Uhr
Manchmal passt einem die Verpackung nicht ganz. Schmälert das den Inhalt?
Ekkehard Blomeyer, am 24. Oktober 2019 um 14:11 Uhr
@Blomeyer und @Hülsmann:
Im Artikel geht es nicht um die Botschaft und Forderungen der FFF und Affilierten, sondern um das Engineering der Kampagne mit der Hauptperson, die auf Grund einer Erkrankung ständig auf Unterstützung angewiesen ist und in der Öffentlichkeit kaum selbstbestimmt agieren kann. Die entwicklungspsychologischen Auswirkungen, wie von den Eltern beschrieben, sind dramatisch. Folgendes Video dokumentiert beispielhaft in eindrücklicher Weise Gretas Enschränkung: https://youtu.be/0bwLt_5t73g
Gretas Würde und Schutzbedürfnis wird verletzt und ausgenützt von einer Entourage, die dokumentiert auch grossen materiellen Gewinn einstreicht. Ihre Eltern spielen eine entscheidende Rolle, und handeln dabei entgegen ihrer elterlichen Sorge- und Schutzpflicht.
Wenn Ihnen schon Klimaschutz ein Anliegen ist, sollte dafür nicht eine psychisch beeinträchtigte Heranwachsende ‚geopfert‘ werden. Dies ist aus meiner Sicht purer Machiavellismus. Wenn der für den Klimaschutz ok ist, dann müssten Sie diesen auch den Gegnern der Klimaschützer zugestehen. Das werden Sie wohl kaum....
Ignaz Heim, am 26. Oktober 2019 um 18:04 Uhr
Selbst Pipi-Langstrumpf wurde wohl von einer erwachsenen Person portiert.
Das ändert nichts an der Pertinenz der Botschaft.
Josef Hunkeler, am 26. Oktober 2019 um 20:35 Uhr
@J. Hunkeler: Das ist jetzt wirklich ein hanebüchener, unethischer und für mich eigentlich abscheulicher Vergleich...sind Sie der Meinung, Greta habe Unterhaltungswert und ihre abgelesenen Botschaften seien Gute Nacht Geschichten?
Und im Übrigen: die Biographie vieler Kinderstars bringt in schrecklicher Weise ans Licht, zu welcher psychischen Hypothek die Fremdbestimmung und Instrumentalisierung eines heranwachsenden Kindes führen kann. Beispiele: Macaulay Culkin, Lisa Marie Presley,
Jodie Sweetin, Edward Furlong, Drew Barrymore, Lindsay Lohan, Mary-Kate und Ashley Olson, um nur ein paar wenige zu nennen. Der schönste und lustigste Film, der eindrücklichste Preis und Ruhm rechtfertigt nicht, einem Kind Schutz und altersgerechte Würde auf Kosten der Psyche und einer gesunden Persönlichkeitsentwicklung zu nehmen. Machiavellismus ist nicht mal gut für Erwachsene!
Ignaz Heim, am 27. Oktober 2019 um 09:15 Uhr
der folgende Hinweis am Beginn des Beitrages verweist auf einen Aspekt der leider nur selten Erwähnung findet:

«Dieser Widerspruch zieht sich durch das gesamte Buch, und es ist nicht klar, ob die Autorin sich dessen nicht bewusst ist, oder ob sie ihn unaufgelöst stehen lässt, weil er Teil ihrer eigenen Gefühlslage und Befangenheit ist.»

Aus (m)einer perspektivischen Sicht, liegt im obigen Text eine Einladung an alle schreibenden wie auch lesenden Menschen, der eigenen Resonanz, in Bezug auf die unterschiedlichen Beiträge, nachzugehen und die eigenen Gefühle diesbezüglich zu überprüfen und zu reflektieren.

Es liegt stets an mir selbst ob das Vorliegende eine Einladung zum lernen sein darf.
Barbara Vögeli, am 28. Oktober 2019 um 18:03 Uhr
Der Vorwurf:
«Es wäre sicher besser gewesen, alle Beteiligten der Greta-Thunberg-Story hätten von Anfang an mit offenen Karten gespielt und transparent gemacht, dass es sich um eine gezielte Kampagne handelte.»

Wird vom Autor gleich selbst demontiert:
«Am 20. August 2018 demonstrierte Greta zum ersten Mal vor dem schwedischen Reichstag. ... vier Tage nach dem 20. August ist ihr Buch bereits im Handel.»

«Im Buch wird erwähnt, dass Gretas Eltern Malena und Svante bereits seit langem mit Klimaforschern zusammenarbeiteten und publizierten. ... Die Danksagungen am Schluss des Buches sprechen für sich.»

Es wurde also ganz offensichtlich nichts verheimlicht.

Die Empörung, die der Autor hier erfolglos zu konstruieren versucht, kann ich nicht nachvollziehen. Greta Thunberg und ihr Umfeld haben sicher sehr gute Arbeit geleistet, aber letztlich sind es doch die Dimension des Missstandes, die Machenschaften in der Wirtschaft und das Versagen der Politik, welche die Leute bewegt. Ich hoffe nachhaltig.

Meines Erachtens gehört dieser Artikel zu den altbekannten Verdrängungsmechanismen. Es ist viel bequemer auf «die» (vorher gäbigerweise auf eine Person reduzierte) Überbringerin der schlechten Nachricht zu schiessen, als sich mit der schlechten Nachricht selbst zu befassen und die Konsequenzen zu ziehen.

Es ist leider zu befürchten, dass solcherlei «Spin» langfristig erfolgreich sein wird. Der Autor sollte sich dessen bewusst sein, was er hier «gedoktert» hat.
Markus Kühni, am 29. Oktober 2019 um 20:25 Uhr
Herr Kühni, Sie finden zig Artikel im Netz und in Zeitungen in denen behauptet wird, das Phänomen Greta (ich spreche nicht vom Menschen Greta sondern von der Kampagne) sei allein auf den Aktivismus der 16 jährigen Frau zurückzuführen. Was passiert wenn jemand sagt, es handle sich um eine gesteuerte Kampagne bei der Greta evt. nicht nur Aktivistin sondern auch Opfer sein könnte, sieht man ja an den Kommentaren hier. Sogar wenn sich der Journalist auf das Buch der Mutter bezieht und daraus zitiert, hagelt es Kritik. Nach dem Motto: «Die Nachricht die sie verbreitet ist richtig und deshalb darf man nichts kritisieren.» Man sollte aber unterscheiden. Die verbreitete Nachricht ist das eine, die Propaganda Kampagne dahinter das andere und Greta als Mensch nochmals etwas anderes.

Das Grundsätzliche Problem von Propaganda Kampagnen ist, sie sind sehr teuer und können nur von wenigen finanziert werden. Wer sie finanzieren kann, ist in der Lage, seine Meinung zu Meinungen anderer zu machen. Solange man selber nicht die Person/Institution ist, die die Kampagne finanziert, wissen sie nie um was es WIRKLICH geht. Sie können es nur erahnen. Oder hoffen, das ein tüchtiger Journalist die Mittel hat/bekommt um selber gründlich zu recherchieren.

Und wieso dann ein Rolf Knie Greta beleidigen muss ist mir komplett schleierhaft. Er hat wohl auch nicht unterschieden zwischen Mensch, Kampagne, Nachricht. Ich vermute er mag die Kampagne nicht und hat dann undifferenziert den Menschen beleidigt.
Stöckli Marc, am 30. Oktober 2019 um 09:42 Uhr
WAS soll dieser Artikel?
Ist doch egal wer und was (Greta oder Eltern, Hans oder Heiri). Hauptsache, es entsteht Motivation, sich über unser Abmurksen des Planeten (brauchen wir den denn nicht zum Überleben?) Gedanken zu machen, entsprechende Taten folgen lassend.
So wie ich die Menschheit (und obigen Autor samt gewisse Kommentatoren) einschätze, wird bloss gestritten/konterkariert, bis es heisst: «Operation NICHT gelungen, Patient (Erde) gestorben.»
Wolfgang Reuss, am 30. Oktober 2019 um 22:07 Uhr
Wieder ein Artikel, der sich mit Greta beschäftigt. Was sie zu sagen hat wird salopp auf «science fiction» verkürzt. Dabei mehren sich die Anzeichen dafür, dass die Ökosysteme in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren kippen werden und nicht erst in Jahrzehnten (https://www.journal21.ch/die-apokalyptischen-reiter). Darüber sollte man reden. Aber das ist natürlich schwieriger, als sich herablassend und pseudopsychiatrisch über Greta zu äussern.
Lukas Fierz, am 02. November 2019 um 19:24 Uhr

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