Corona: Schweizer Wissenschaftler machen ihr Wissen nun publik

Urs P. Gasche © Peter Mosimann
Urs P. Gasche / 01. Mai 2020 - Die vom Bundesrat beauftragte Task Force veröffentlicht und aktualisiert ständig ihr zusammengetragenes Wissen.

Am 31. März ernannte der Bundesrat ein Beratungsgremium mit Experten aus der Wissenschaft, darunter Epidemiologen, Virologen, Infektiologen sowie eine Ökonomin. Schon zweimal habe ich kritisiert, dass der Bundesrat die Stellungnahmen dieser «Swiss National COVID-19 Science Task Force» unter Verschluss hält. Zum Beispiel am 10. April unter dem Titel «Corona: Statt zu informieren führen Behörden eine PR-Kampagne».

Doch nun seit dem 29. April stellt das wissenschaftliche Beratungsgremium ihre Konsens-Beurteilungen ins Internet («Policy Briefs»). Damit ermöglicht die Task Force aufgrund des zusammengetragenen Wissens eine öffentliche Diskussion. Schliesslich geht es um das Abwägen zwischen dem Risiko Corona-bedingter schwerer Erkrankungen und Todesfällen einerseits sowie einem – zum Teil ebenfalls mit gesundheitlichen Risiken verbundenen – Einbruch der Wirtschaft und der Finanzindustrie oder dem Nutzen eines gebremsten Konsums für die Umwelt. Die Gewichtung der einzelnen Faktoren ist eine hochgradig politische Entscheidung.

Beispiel: Ansteckungsrisiko über Kinder

Für Entscheide zur Wiedereröffnung von Kitas und Schulen oder zur Kinderbetreuung von Grosseltern ist es wichtig zu wissen, welche Rolle den Kindern und Jugendlichen bei der Verbreitung von Sars-CoV-2 zukommt. Die aktuellste Beurteilung der «Task Force» kommt zu folgenden Schlüssen:

  1. Bei Kindern unter 10 Jahren ist der Stand des Wissens «sehr dünn».
  2. Man kann noch nicht sicher sagen, ob Kinder Sars-CoV-2 übertragen können.
  3. Keine Evidenz bedeutet nicht, dass man davon ausgehen kann, dass Kinder das Virus nicht übertragen.

Aus diesen Gründen empfiehlt das Wissenschaftsgremium, dass die Behörden das Vorsorgeprinzip walten lassen. Sie müssten davon ausgehen, dass Kinder das Virus übertragen könnten und entsprechende Vorschriften und Empfehlungen erlassen.

So kommen die Beurteilungen zustande

Weitere Beurteilungen betreffen die Wirksamkeit von Masken oder die Auswirkungen bestimmter Massnahmen. Die «Swiss National Covid-19 Task Force» beschreibt ihr Vorgehen wie folgt:

«Mehrere Expertengruppen befassen sich in Policy Briefs mit dringenden Fragen zur Covid-19-Krise. Diese Policy Briefs werden anschliessend vom Beratungsgremium geprüft und genehmigt und anschliessend auf unserer Webseite veröffentlicht. Sie geben die Ansichten der Task Force zu diesem Thema zum betreffenden Zeitpunkt wieder und werden gegebenenfalls im Lichte neuer Studien oder anderer Daten aktualisiert.»

Das Mandat, welches die Task Force vom Krisenstab des Bundesrats sowie vom BAG und anderen Bundesstellen erhalten hat, sowie alle teilnehmenden Wissenschaftler hat die Task Force auf ihrer Webseite veröffentlicht.

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Infosperber-DOSSIER:
Coronavirus: Information statt Panik

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Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

Keine

Weiterführende Informationen

Task Force The Role of Children

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13 Meinungen

Ich habe auf srf.ch einen Kommentar erfasst, in dem ich auf ein Briefing hinwies. Kurz darauf wurde das Kommentieren deaktiviert, mein Kommentar aber nicht veröffentlicht. Offenbar passte es der Redaktion nicht, dass ich auf den Widerspruch zwischen der Empfehlung des Expertengremiums (Ansteckungen durch Kinder) und dem BR-Entscheid bezüglich Schulöffnungen hingewiesen habe. Wurde SRF verordnet, für Obrigkeitsgläubigkeit zu sorgen?
Dietmar Logoz, am 01. Mai 2020 um 21:12 Uhr
Was mich mal interessiert, Professor Streek sagte in einem Interview mit Markus Lanz, das es keinen internationalen Austausch der Wissenschaftler gibt.
Ist das in der Schweiz genauso wie in Deutschland ?
Ist diese Pandemie auch nur ein Politikfeld, wo jeder für sich arbeitet und sich im schlimmsten Fall noch gegenseitig blockiert ?
Dieter Gabriel, am 01. Mai 2020 um 23:05 Uhr
Das Bild wird immer klarer, das Gefühl in meiner Magengegend ob dem, was weltumspannend gerade abläuft, immer flauer. Seit dem letzten Communiqué des Bundesrats sind weite Teile unserer Gesellschaft dem totalen Aktionismus verfallen. Konzepte werden zu Hunderten und Tausenden erstellt, um den schrittweise Ausstieg aus dem Lockdown in Angriff nehmen zu dürfen - Konzepte, die nie überprüft werden, in ihrer Unmenge gar nie überprüft werden können. Hält man inne und macht einen Schritt zurück, kommt die eine leise Frage immer wieder auf: was, wenn das alles nichts bringt? Was, wenn der Lockdown gar nie nötig gewesen wäre? Denken ja, Aussprechen (noch) eher nein. Wer will schon der/die sein, die sich gegen einen Schutz der Schwächsten in unserer Gesellschaft stellt?...
Professor Dr. Homburg (Institut für Öffentliche Finanzen an der Lebniz Universität Hannover) spricht schon fast schockierend deutliche Worte - stellvertretend wohl für viele Fachkräfte, die bewusst nie eine Stimme erhalten. Die Antworten auf so viel Ungereimtes, Gelogenes, Aufgebauschtes nehmen deutlichere Konturen an. Das Bild wird immer klarer. Ein Lockdown, den es nie gebraucht hätte? Vermeintliche staatliche Grosszügigkeit, die noch schmerzlich lange auf den Schultern der schwächeren Steuerzahler lasten wird? Eine Pandemie, die keine ist? Wir wurden zum Innehalten gezwungen - jetzt braucht es eine dringende Kursänderung.
Mit wärmster Empfehlung: https://www.youtube.com/watch?v=qkjmJrBxDcs
Bettina Bigler, am 02. Mai 2020 um 00:51 Uhr
@Frau Bigler hören Sie sich den Beitrag von Professor Bhakdi bei KenFM an !

https://www.youtube.com/watch?v=dwJSNPz_8uk

und

siehe

"Bhakdis Standpunkte
Am 18. März 2020 richtete Bhakdi einen eigenen YouTube-Kanal ein[17] und äußerte sich in drei kurz hintereinander veröffentlichten Videos kritisch zur Datengrundlage, die das Fundament für die verordneten Maßnahmen gegen die COVID-19-Pandemie in Deutschland bildete. Er kritisierte, dass in den Massenmedien oft mit Infiziertenzahlen argumentiert werde, ohne nach der Schwere der Symptome zu differenzieren, und dass man Menschen als „Coronatote“ klassifiziere, wenn ein positives Testergebnis vorliege, ohne die Todesursache zu ermitteln, selbst dann nicht, wenn multiple Vorerkrankungen andere Ursachen nahelegten. Es sei auch methodisch falsch, das Verhältnis von Toten zu Infizierten aus der Anfangszeit der Epidemie zu verwenden, um neuere Infiziertenzahlen auf zu erwartende Tote hochzurechnen."

https://de.wikipedia.org/wiki/Sucharit_Bhakdi

Die Aussagen des Professor Bhakdi wurden von Laien ! aus den Massenmedien für fragwürdig eingestuft.

Obduziert hat die Toten in Hamburg Professor Püschel.
Er stellte fest, das alle Corona Toten mindestens eine aber meistens mehrere Vorerkrankungen hatten.

https://www.youtube.com/watch?v=170lOpoIu-k

"Rechtsmediziner Püschel zur Diskussion über die Gefahr des Coronavirus"


Ist die Frage die Prof. Bhakdi stellte, kamen die Menschen durch oder mit Corona um Leben ?
Dieter Gabriel, am 02. Mai 2020 um 12:23 Uhr
Frau Bigler: Warum messen Sie einem einzelnen Finanzspezialisten (!) mehr Bedeutung zu als den wirklichen Experten? Da brauchen wir nicht nach Deutschland zu schauen. Mit Rainer Eichenberger haben wir auch einen Oekonomen der sich als Wirrologe aufspielt.
Sind Sie sicher, dass es ohne die Massnahmen nicht zu einer „Explosion“ kommt? Siehe Länder wo es sie nicht oder zu spät gab.
Die aktuellsten Zahlen aus Schweden tönen übrigens auch nicht mehr so musterhaft.
Die relativ geringe Zahl Infizierter In der CH spricht nicht gegen die Massnahmen sondern zeigt dass diese wirken!
H. Sigrist, am 02. Mai 2020 um 13:56 Uhr
Es scheint sinnvoll, die Wissenschaft bei der Lösung der Corona-Probleme beizuziehen. Das ist die Idee hinter der «National COVID-19 Task Force». Die Sache ist aber bereits total aus dem Ruder gelaufen. Bis heute publizierten 10 Expertengruppen mit Dutzenden von Wissenschaftern 16 «Policy Briefs» in hochgestochener Wissenschaftssprache. Keiner liest diese, und was drinnen steht ist oft banal. Z.B. in dem hier von Urs P. Gasche besprochenen Beitrag zu den Ansteckungsrisiken bei Kindern. Was ist die Empfehlung der Wissenschaft:
- Kinder mit Symptomen bleiben zu Hause
- Kinder nehmen den direktesten Weg von zu Hause zur Schule und zurück
- Kinder und Lehrer vermeiden die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, wenn möglich, und tragen Masken, wenn sie diese benutzen
- Eltern minimieren die Zeit, die sie auf dem Schulgelände verbringen, und halten sich strikt an hygienische und sozial Distanzregeln, wenn sie in der Schule sind.
Hans Geiger, am 02. Mai 2020 um 16:27 Uhr
Alle Papiere, die von irgendwelchen, vom Staat finanzierten Gremien erarbeitet werden, gehören uns, dem Volk, denn wir haben dafür bezahlt. Das heisst ganz klar, dass alle von uns finanzierten Projekte im Internet zentral publiziert und auf einfache Art und Weise öffentlich einsehbar sein müssen.
Elisabeth Heer, am 02. Mai 2020 um 20:31 Uhr
Danke Frau Heer,
solange wir nicht das strikte Oeffentlichkeitsprinzip auf allen Ebenen der öffentlichen Verwaltung und der Politik durchsetzen, sind wir nur blinde Schafe in einer orientierungslosen Herde.
Bernhard Ramp, am 03. Mai 2020 um 10:21 Uhr
Zur Evidenz dass Kinder Corona übertragen können möchte ich folgendes dazufügen: In der Wissenschaft gibt es NIE eine Evidenz dass etwas NICHT ist. Es gibt immer nur Evidenz dass etwas ist. Es gibt viele Evidenzen dass ein Stein herunterfällt, aber es gibt bisher keine Evidenz dass ein Stein hinauffällt. Aber es könnte vielleicht ja mal sein ...
So kommt es mir auch bei den Kindern und Corona vor: es gibt viele Evidenzen, dass Erwachsene Corona übertragen aber bisher keine Evidenz dass Kinder Corona übertragen. Ja wie lange will man den warten? Beim Stein glauben ja auch alle dass er nie hinauffält. Gut da hat man schon Jahrhunderte Erfahrung, während bei Corona und Kindern erst wenige Wochen. Aber was wir immerhin schon wissen ist, dass die Wahrscheinlichkeit dass Kinder Corona übertragen sehr klein ist im Vergleich zu den Erwachsenen. Deshalb verstehe ich nicht, wieso man die Kinder zu Hause lassen sollte, die Erwachsenen aber ins Gartenzenter dürfen.
Rene Burkhardt, am 03. Mai 2020 um 18:17 Uhr
@ H. Siegrist: Wer oder was der Dr. Homburg ist, ist absolut sekundär. Er könnte Maurer oder Landwirt sein. Es wird aber augenscheinlich, dass er vernetzt denken kann, dass er sich mit (wirklicher!) Statistik auskennt und nicht der Mann zu sein scheint, der sich mit seinen Äusserungen einen Namen machen will. Den hat er schon und er setzt mit seiner Haltung vermutlich gerade viel aufs Spiel.
Jeder kann sich Experte nennen! Ein Expertengremium muss sich aus meiner Sicht zusammenstellen wie «ein Rat der Weisen». «Weisheit» erlangt man kaum «nur» aus Forschung und Theoriestudium, sondern aus langjähriger Erfahrung. Daher möchte ich in Expertengremien u.a. die ältesten Intensivmediziner wissen, die wir in unserem Land finden können und Egozentriker.
Scheinbar war die Verbreitung des Virus ja bereits «linear rückläufig», bevor es zu Massnahmen gekommen ist. Der Lockdown hätte diese Linie 14 Tage nach Beginn «knickmässig» nach unten bewegen müssen, hätte zu einer drastischen Rückläufigkeit führen müssen, was aber eben nicht festzustellen war. Dies zu Ihrer Frage betr. «Explosion».
Folgende Fragen unterstützen das Factchecking: Befähigung des Experten? Welchen Blickwinkel hat der Betrachter/Experte? Was könnte seine Motivation sein? Wer hat welche Interessen - was gibt es zu gewinnen oder verlieren? Das kann beim ganzen Mediendurcheinander Klarheit schaffen.
Bettina Bigler, am 03. Mai 2020 um 21:13 Uhr
Zuerst mal meinen Dank an den Infosperber, das er sich für Transparenz einsetzt, und ebenso auch meinen Dank an alle, welche die Courage haben, ihre Erfahrungen ein zu bringen, ihre Ideen zu platzieren, mit dem Risiko dass dann nach Steinen gegen sie geworfen wird, oder ihre Sichtweise in den Meinungsäusserungen z.B. bei DRS, dann noch blockiert wird. Ich habe mir diese Swiss National Webseite ein wenig angesehen. Ich kann mir schon jetzt vorstellen, das wenn ein Hausarzt mit 40 Jahren Berufserfahrung dort eine Email hin sendet (Ja ich war überrascht, sie haben sogar eine Emailadresse auf dem Web) das er nicht mal eine Antwort bekommen wird. (So wird es beim BAG auch gemacht) Ich sollte nicht vergessen zu erwähnen, dass auch die Hotline vom BAG ständig überlastet ist. Da muss man schon zu Telebasel gehen oder zum Infosperber, wenn ein Forscher wie Burkhard die Antikörper isolieren konnte und diese sich vor der Kamera gleich selber ins Bein spritzt, und dann nach 2 Wochen immunisiert war. Wer nicht zur auserkorenen Professoren-Elite gehört, mit Rang und Namen, Verwoben mit dieser und jener Firma, kommt dort weder auf die Webseite noch zu Wort. Auch wenn er 100 Personen heilen würde. Die Länder welche im Verhältnis zu den Erkrankten am wenigsten Tote haben, werden auch nicht gefragt, mit welchen Therapieansätzen sie dies erreicht haben. Das Kommunikationssystem für Pandemien ist miserabel, trotz zahlreicher Warnungen vor der heutigen Situation hat die Schweiz geschlafen.
Beatus Gubler, am 04. Mai 2020 um 03:57 Uhr
@H. Sigrist Ich empfehle Ihnen die aktuellen Studienergebnisse der ETH. https://bsse.ethz.ch/cevo/research/sars-cov-2/real-time-monitoring-in-switzerland.html Die Infizierten-Zahlen waren bereits vor dem Lockdown am Sinken, bezieht man die Inkubationszeit von 14 Tage mit ein, so befand sich das Virus bereits in der 1.Märzwoche auf dem Rückzug. Dasselbe Bild zeigt sich übrigens auch in Deutschland (siehe Reproduktionschart RKI) «Die aktuellsten Zahlen aus Schweden tönen übrigens auch nicht mehr so musterhaft» - Die Zahlen müssen nicht «tönen» Herr Sigrist, die Covid-Situation ist interdisziplinär zu betrachten unter Einbezug, von Statistikern, Ökonomen, Epidemiologen, und nicht nur aus virologischer Sicht. Schweden zeigt im Vergleich mit der Schweiz einen ähnlichen Verlauf an – ganz ohne Lockdown, siehe u.a. Euromomo https://www.euromomo.eu/graphs-and-maps/
Isabella Fischer, am 04. Mai 2020 um 08:46 Uhr
Was SRF bietet ist uhaltbar. Da wird nichts hinterfragt sondern gläubig genickt. So kürzlich als in der Tagesschau ein Mathematiker eine zwei Welle für mitte Juni voraussagte. Grundlage: eine Modellrechnung. Wenn zwei Juristen streiten, sagt man, sie hätten drei Meinungen. Bei den Virologen scheint es eine Pandemie von Meinungen zu geben. Und wenn nachgefragt wird, das Eingeständnis, dass man es noch gar so genau wisse sondern erst forschen müsse.
Jürg Schmid, am 04. Mai 2020 um 14:20 Uhr

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