Chappatte_AmazonKopie

- © Patrick Chappatte in «The New York Times»

Nach dem Kauf von US-Ladenkette durch Amazon

Red. /  Der Kauf der grossen US-Bio-Ladenkette «Whole Foods» deckt Strategie des Amazon-CEO auf. Für die Branche ist es ein Weckruf.

Nun schnappt sich Amazon-CEO Jeff Bezos für 13,7 Milliarden Dollar in bar die US-Bio-Supermarkt-Kette «Whole Foods Market» und läutet damit die Zukunft des «offline»-Detailhandels ein. Das meldet «Finanz und Wirtschaft». Aktien von anderen Detaillisten verzeichneten weltweit deutliche Kursverluste, nachdem die Übernahme Ende letzter Woche bekannt wurde.
Weiter dazu die «Finanz und Wirtschaft»: «Millionen lieben Whole Foods Market, weil sie beste natürliche Lebensmittel anbieten», erklärt Amazon-CEO Bezos im Mediencommuniqué, «und sie machen es zu einer wahren Freude, sich gesund zu ernähren.» Stimmt wohl – aber viel wichtiger für Amazon: Mit einem Schlag erhält der Konzern 450 Läden, die meisten in bester Lage, frequentiert von kaufkräftiger Klientel. «Was wir hier sehen ist nichts weniger als die Evolution des Handels», erklärt Robert Hetu, Handelsexperte bei Gartner.»

Weiterführende Informationen


Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors

-

Zum Infosperber-Dossier:

Konzerne_UggBoyUggGirl

Die Macht von Konzernen und Milliardären

Wenn Milliarden-Unternehmen und Milliardäre Nationalstaaten aushebeln und demokratische Rechte zur Makulatur machen.

War dieser Artikel nützlich?
Ja:
Nein:


Infosperber gibt es nur dank unbezahlter Arbeit und Spenden.
Spenden kann man bei den Steuern in Abzug bringen.



Die Redaktion schliesst den Meinungsaustausch automatisch nach zehn Tagen oder hat ihn für diesen Artikel gar nicht ermöglicht.

Die Schlagzeilen der täglich drei neusten Artikel erhalten Sie nach Wunsch täglich oder wöchentlich.

Vielen Dank, dass Sie unseren Newsletter abonnieren!

Der Bestätigungslink ist nicht mehr gültig.