Klima-Aktion

Klima-Uhr zeigt 5 vor 12: Bildhafte Demonstration von Klima-Aktivisten 2009 in Wien. © myclimatechance/YouTube

Warum längst vorhandenes Wissen nicht zum Handeln wird

Hans Steiger /  Nach dem Erscheinen des neuen Klimaberichts brennt die Frage, warum auch er wohl wenig bewirken wird. Hier leider keine Antwort.

Auf dem Rücken eines dicken Sachbuchs zuoberst die Frage, «warum aus dem Wissen über den Zustand der Welt kein angemessenes individuelles und gesellschaftliches Handeln folgt». Antworten darauf würden hier auf rationaler, emotionaler und ästhetischer Ebene gesucht. Ein zweites, schmaleres Bändchen spürt den weltanschaulichen Hintergründen des Versagens nach. Nach dem Vorliegen des jüngsten Teilberichts des Weltklimarates, den der UN-Generalsekretär mit einem «Alarmstufe rot für die Menschheit» kommentierte, wären das passende Lektüren. Wer wollte, wusste es ja wirklich, bereits seit Jahrzehnten, und die Gründe des katastrophalen Nichthandelns sind jetzt vordringlichste Themen. Trotzdem befördert auch der fast fünfhundert Seiten starke Reader zum eigentlich möglichen, aber nachhaltigeren Morgen eher die Ratlosigkeit.

Ecotainment statt System Change?

Die gegenwärtige Lage wird wiederholt treffend umrissen. Dass wir seit langem über «die ökologischen Grenzen unseres Planeten» hinaus konsumieren und weiter expandieren, ist offensichtlich. Diese Grenzen jedoch markieren den Rahmen für ein Handeln mit Zukunft. Das wird zum Beispiel im Text eines ‹netzwerk n› sehr klar festgehalten: «Konkret bedeutet dies, dass vor allem wir im globalen Westen zur Reduktion des Ressourcenverbrauchs unseren Lebensstil, Konsummuster und Produktionsweisen grundlegend verändern müssten.» Mit diesem Ziel unterstützt und koordiniert das Netzwerk seit gut zehn Jahren in erster Linie studentische Nachhaltigkeits-Initiativen in Deutschland. Konzeptionell fand ich dies den überzeugendsten Beitrag des Bandes, obwohl auch er die immer wieder gestellte Frage nach den Gründen, «warum Nachhaltigkeit unser Handeln bisher so wenig bestimmt», nicht klärt. Das sei eben ein vielschichtiges Problem, ist anderswo zu lesen. «Manchmal liegt es vielleicht schlicht daran, dass die Leidtragenden unseres Verhaltens teilweise noch nicht geboren sind.» Oder dass sie relativ fern von uns leben. Wohl wahr, doch wenig hilfreich.

Als gäbe es ein Morgen. Nachhaltigkeit wollen, sollen, können. Herausgegeben von Alfons Matheis
und Clemens Schwender. Metropolis-Verlag, Marburg 2021, 483 Seiten, CHF 53.90

Ausgangspunkt der hier gesammelten aktuellen Beurteilungen aus einer vorwiegend an Universitäten agierenden Szene ist ein schon älteres, eher suspektes Forschungsprojekt, das mehrmals angesprochen wird. Da ist etwa von einem «Emotions-in-Balance-Prinzip» die Rede, dem Einsatz «des Ecotainment-Konzepts» für die Förderung von Nachhaltigkeit. Ecotainment? Wer diesen Suchbegriff eingibt, wird im Netz auf ein Wirtschaftslexikon verwiesen, das Ecotainment als eine Form der Umweltkommunikation beschreibt, welche nachhaltiges Konsumentenverhalten «über die rein emotionale Inszenierung attraktiver Lebensstile» anregen soll. Entwickelt worden sei das Konzept als Marketingstrategie, nachdem «das konventionelle Umweltmarketing ab Mitte der 90er-Jahre kaum mehr neue Konsumentengruppen angesprochen» habe. Auch «die Glaubwürdigkeit der Werbenden» nahm damals durch «ein Überangebot negativer ökologischer Informationsinhalte» ab. Zufall, dass diese lexikalische Erläuterung ausgerechnet von einem Link zur Nachhaltigkeitsstrategie von Glencore Schweiz flankiert wird?

Zurück zum Buch, wo Expertinnen und Experten zu Wort kommen, die sich zum Teil bereits ein halbes Berufsleben lang mit derartigen Fragen befassen, weil sie nachhaltige Entwicklungen vorbereiten und begleiten sollten und wollten. Dies war ja immer das offiziell deklarierte Ziel. Müssten sie am niederschmetternden Resultat bisheriger Bemühungen nicht verzweifeln? Selten nur klingt davon etwas an. In der Regel herrscht ein distanziert professioneller Ton vor. Das oben erwähnte Hochschul-Netzwerk führt (selbst)kritisch Defizite im internen Bereich an, weist auch auf finanzielle Abhängigkeiten hin. Doch die unter dem guten Motto über Jahrzehnte entwickelte Nachhaltigkeits-Bürokratie kommt kaum direkt ins Visier. Sind die Beteiligten gar ein Teil von ihr, die ihnen zugewiesenen Arbeiten ein Alibi? Es werde ja intensiv geforscht und geplant … Wer sich in der Rolle reiner Politikberatung eingerichtet hat, tut sich mit direktem Eingreifen schwer. Immerhin werden jetzt Fakten und Argumente zunehmend allen Interessierten zur Verfügung gestellt.

Greta Thunberg, Adalbert Stifter, AfD …

Zuweilen mutet die Mischung des Sammelbandes ziemlich wild an. So setzt sich Alfons Matheis, einer der Herausgeber und seit einem Vierteljahrhundert am Umwelt-Campus der Hochschule Trier als Professor für Bereiche wie Kommunikation, Ethik und Weiterbildung beschäftigt, vehement mit der Alarmrhetorik von Greta Thunberg auseinander. War ihr empörtes «Wie könnt ihr es wagen!», das sie 2019 bei der UNO den politischen Eliten der Welt entgegenschleuderte, «als das sichtbare Zeichen einer moralischen subjektiven Intuition zu interpretieren», und ist die Empörung berechtigt? Letzteres wird notabene nach kurvenreichen, durchaus spannenden und erhellenden akademischen Erwägungen klar bejaht. Von den für alle verständlichen Anklagen der schwedischen Schülerin, die sich im August 2018 erstmals mit ihrem Streikplakat vor das Reichstagsgebäude setzte, ging in kürzester Zeit womöglich mehr Wirkung aus als von Serien gigantischer Konferenzen und Bibliotheken voller Konzepte für «nachhaltige Entwicklung», die unzählige Institute seit dem Erdgipfel in Rio anno 1992 erarbeitet haben. Aber auch auf «Fridays for Future» bezogen lautet die bittere Bilanz, «dass sich viel bewegt, aber wenig getan hat». Wieder wird sichtbar, «wie langsam die Forderungen in der Politik und Wirtschaft auch auf Aktionen und Handlungen treffen».

Und dann? Als Nächstes fragt ein Literaturwissenschaftler nach Bezügen von Mensch und Natur in späten Texten von Adalbert Stifter. Was ist von den Biedermeier-Betrachtungen aus dem Böhmerwald zu lernen? Das mutet als Exkurs exotisch an. Aber in der kritischen Analyse wird ein eben nicht nur konservativer Autor vorgeführt. Zwar habe die Kultivierung der Landschaft zu jenem Zeitpunkt «tatsächlich noch zu grösserer Diversität» geführt, doch der «Umschlagpunkt im Verhältnis der Natur zu ihrer Ausbeutung», hin zur zunehmenden Zerstörung der beschriebenen Landschaft war bereits erreicht, und auch Stifters Figuren – entgegen all der von ihnen vertretenen Ideale – beförderten eine Nutzung, welche mit der Einbindung der Gegend in globale Weg- und Handelsnetze letztendlich ins Verhängnis führte. So sei bei der genauen Betrachtung dieses literarischen Zeugnisses auch «eine Annäherung an die Frage möglich, warum aus dem Wissen um seine Notwendigkeit so häufig kein wirklich nachhaltiges Handeln folgt».

Zurück ins Jetzt: Marlene Streeruwitz kommt als heutige österreichische Autorin im O-Ton zu Wort und plädiert dafür, dass wir alles Geschriebene im Kontext seiner Zeit sehen, zu neuen Kommunikationsformen finden, auch «unbekannte Sprachen» wie die der Biotope, der Pflanzen, der Tiere, der Steine verstehen lernen. Ohne sie liessen sich die Folgen der menschlichen Eingriffe nicht entschlüsseln. Und gleich geht’s weiter zur quasi alternativen Nachhaltigkeit der deutschen AfD. Das wäre hochaktuell und für uns auch mit Blick auf die SVP spannend. Doch gesichtet werden Parteimaterial und populistische Positionierungen ohne viel Tiefgang und ich finde trotz Bleistiftmarkierungen kein bemerkenswertes Zitat. An- und aufregender sind die eingeschobenen Exkursionen in Räume der Kunst oder ins Reich der Visionen. Oft sagt ein Bild wirklich mehr als tausend Worte. «Zero Hunger» zum Beispiel, mit dem David Cetinbas eines der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele auf einen Blick spürbar macht (beim internationalen ‹17photos›-Projekt entstanden).

Entscheidet die Weltanschauung?

Das schmalere Bändchen aus dem gleichen Verlag liefert die Bilanz einer ganzen Reihe von Analysen des in der Schweiz wirkenden Ethnologen und Religionswissenschaftlers Christian Jäggi. Auch da geht es im Kern um das Scheitern rational argumentierender Bestrebungen sowie den dringend notwendigen, weltweiten Aufbruch zur «ökologischen und nachhaltigen Gesellschaftsordnung». Entscheiden eben am Ende doch alte und tief gründende Weltanschauungen, ob neue Wege eingeschlagen werden? Gezeigt werden Elemente, die behindernd oder dem Ziel dienlich sein könnten. Vorab geht es um jüdische, christliche und islamische, also religiöse Natur-, Umwelt- und Schöpfungsvorstellungen. Aber «säkulare» Sichtweisen fehlen nicht. Links oder rechts seien dabei nicht unbedingt entscheidend. Gerade sozialdemokratische und kommunistische Parteien standen den Umweltanliegen lange ablehnend gegenüber. Erst als sich Teile der 68er-Bewegung in neuen, grünen Formationen zusammenfanden und Ökologieprobleme als Fragen des Wirtschaftssystems vertieft thematisiert wurden, nicht nur als «Auswüchse» der Marktwirtschaft, kam es zu Verknüpfungen mit konservativer Ethik.

Christian J. Jäggi: Säkulare und religiöse Elemente einer ökologischen und nachhaltigen Gesellschaftsordnung. Eine Zusammenschau. Metropolis-Verlag, Marburg 2021, 158 Seiten, CHF 26.90

Wieder wird beim Lesen klar, dass wir seit Jahrzehnten ähnliche Diskussionen führen. Im mir näheren, nichtreligiösen Lager wuchs das Interesse an indigenen Traditionen, als in Krisenlagen offenbar wurde, dass Vernunft allein als Kraft für die fällige Veränderung nicht reicht. Plötzlich stiessen stärker naturbezogene, feministische Postulate, auch Thesen der sogenannten Tiefenökologie, sogar die Gaia-Theorie auf Interesse, trotz Esoterikverdacht. «Brückenkonzepte» wurden entworfen, um kulturelle Schranken zu überwinden. Ich selbst konstatierte eines Tages verwundert, dass mir die Umweltenzyklika von Papst Franziskus in weiten Teilen als in sich stimmige Grundlage für die Bewahrung dessen erschien, was ich nie als Schöpfung bezeichnen würde. Die in «Laudato si’» postulierte «Genügsamkeit und Demut» brauchten wir dringend. Kampfgeist und Solidarität könnten Gegengaben sein.

Dieser Beitrag ist in einer ausführlicheren Version im «P.S.» vom 27. August 2021 erschienen. Die Empfehlung für das neue Buch von Naomi Klein als kämpferisches Gegenstück folgt.


Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors

Keine
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Meinungen in Beiträgen auf Infosperber entsprechen jeweils den persönlichen Einschätzungen der Autorin oder des Autors.

Zum Infosperber-Dossier:

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Die Klimapolitik kritisch hinterfragt

Die Menschen beschleunigen die Erwärmung der Erde. Doch kurzfristige Interessen verhindern griffige Massnahmen.

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11 Meinungen

  • am 2.09.2021 um 12:21 Uhr
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    Das Klima-Märchen war eine Erfindung der Atomwirtschaft, um die Kohle madig zu machen. Seither wurde das Märchen zur Religion aufgeblasen – climatology Religion. Es wurde weiter gepflegt von den Granden des WEF, vom Finanz-Giganten Black Rock, von Macht-Menschen, die eben mal kurz ins Welt-All fliegen («Klima-schonend»?) usw. Dem Märchen entgegen gesetzte Ansichten werden weitgehend unterdrückt.
    In Wirklichkeit, wer nicht Physik und mathematische Statistik studiert hat, sondern z.B. manipulierte Schul-Abbrecherin ist oder opportunistischer Journalist, dem fehlt die fachliche Kompetenz für das Thema. Was macht eigentlich CO2 in der Natur? Es ist Grundnahrung der Pflanzen usw.
    Für Sach-Information empfehlen wir:

    https://www.eike-klima-energie.eu/?s=Furrer

    Zahlen zum «Treibhaus-Effekt» (CO2):

    https://klima-schwindel.com/Zahlen_zum_Treibhaus_Effekt.pdf

    8
    • am 7.09.2021 um 00:14 Uhr
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      Das glaubt ihnen hier scheinbar aber niemand…;)

      0
  • am 2.09.2021 um 12:35 Uhr
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    «Die in «Laudato si’» postulierte «Genügsamkeit und Demut» brauchten wir dringend.» – Ich denke wir sind auf dem besten Weg in diese «klimakonforme Genügsamkeit»: Im Winterhalbjahr bezieht die Schweiz einen bedeutenden Teil des Strombedarfs aus dem EU-Raum, ohne Aussicht auf Ersatz. Deutschland befindet sich im gestaffelten Nuklear- und Kohle-Ausstieg, wird also vom Exporteur zum Importeur. In ein paar Jahren werden massive Strom-Blackouts die Klimadiskussion in den Hintergrund schieben. Kerzen und Batterien sollten im Notvorrat nicht fehlen.

    2
  • am 2.09.2021 um 16:22 Uhr
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    «warum aus dem Wissen über den Zustand der Welt kein angemessenes individuelles und gesellschaftliches Handeln folgt»
    Weil Wissen nicht handlungsanweisend ist. Ich würde niemals auf Grund nur von Wissen eine Handlung begehen. Wissen ist als Handlungsorientierung relativ unbedeutend. Ich handle primär aus philosophischen, politisch auch aus ideologischen Gründen, gern auch gegen Faktenwissen.

    3
    • am 5.09.2021 um 18:30 Uhr
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      Haben die Philosophen anderes Wissen? Höherwertiges?

      0
    • am 7.09.2021 um 10:33 Uhr
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      Philosophie und Mathematik sind Metawissenschaften. Zur Philosophie gehören prominent Ethik und die Ästhetik. Ich liess mich aus ethischen und ästhetischen Gründen impfen, obwohl oder weil mir bis jetzt kein ‹positives› Wissen zur Impfung vorliegt. Die Frage, was diese konkrete Impfung nutzt und was sie schadet, wird wahrscheinlich erst nach meinem Ableben geklärt.

      0
  • am 2.09.2021 um 20:57 Uhr
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    Das ist tatsächlich die Kernfrage, lieber Herr Steiger, denn sie betrifft sämtliche Bereiche des Lebens, nicht nur das Klima. Sie lässt sich meines Erachtens auch nur beantworten durch Erkenntnisse aus der Biologie. Diese sagt uns, dass alle Lebewesen mit zwei Überlebensinstinkten ausgerüstet wurden: Der Selbsterhaltungstrieb (das „Ich“) und der Zusammenhaltungstrieb (das „Wir“). Ihren Einsatz bestimmt die jeweilige Situation.
    Wir Menschen haben aber ein Problem damit, denn wir können denken. Das gibt uns die Fähigkeit, die Instinkte zu fördern oder zu unterdrücken: Das „Ich“-Instinkt kann das „Wir“-Instinkt sogar ausschalten, um das eigene Wohl über das aller anderen zu stellen. Schlau wie wir sind haben wir jedoch gelernt, unserem „Ich“-Instinkt das Mäntelchen der Normalität umzuhängen, indem wir es in „Konkurrenz“ umtauften. Ich will besser, klüger, schöner, liebenswerter und vor allem wohlhabender werden als du; natürlich können wir zusammenarbeiten, insofern du meine Überlegenheit akzeptierst!
    Im Endeffekt ist aber jede Konkurrenz zerstörerisch. Erst wenn eine genügende Anzahl von uns das eingesehen hat, und von unten den nötigen Druck auf oben ausübt, wird dieses Wissen zum dringend benötigten Handeln führen. Es ist ein langsamer und schwieriger Prozess (ich habe 80 Jahre gebraucht, um das zu erkennen). Aber es lohnt sich, und es würde al,s erfreulicher Nebeneffekt, auch zur echten direkten Demokratie führen.

    0
  • am 2.09.2021 um 21:12 Uhr
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    Als ich am Institut für Wirtschaftswissenschaften der Uni Bern ein Nachdiplomstudium in Evaluation machte, hat mir ein erfolgreicher, schweizweit bekannter Professor geraten: „Wenn Sie als Wissenschaftler Karriere machen und/oder viel Geld verdienen wollen, dürfen sie nicht offensichtlich lügen, aber auch nicht Wahrheiten sagen, die Mächtigen und Reichen nicht passen!“ Ich habe mich nicht an diese Devise gehalten, erinnere mich aber immer wieder daran. So beispielsweise wenn ich sehe, was Politik, Medien, Wirtschaft und Wissenschaft nach dem Motto „Es zählt, was sich bezahlt macht!“ inszenieren, und wie damit die Welt kaputt geht: immer noch mehr, bis zum Geht-nicht-mehr.

    1
    • am 7.09.2021 um 00:25 Uhr
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      Ich gratuliere Ihnen herzlich dazu dass Sie sich nicht von solchen professoralen Ratschlägen verführen lassen, und damit zwar nicht Ihr Bankkonto fetter, dafür aber die Welt ein wenig besser machen.:)

      0
  • am 2.09.2021 um 22:30 Uhr
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    Der Alarmismus beherrscht diese Debatte seit der Veröffentlichung des Berichts des Club of Rome im Jahr 1972. Mit drastischen Zukunftsprognosen versucht man seither, die Menschen in Wohlstandsgesellschaften zur Raison zu bringen. Wenn es in den vergangenen 50 Jahren nicht geklappt hat, wird es wohl auch weiterhin nicht klappen. Zuerst muss es unmittelbaren Anlass zum Handeln geben, dann wird man bereit sein Opfer zu bringen. Die gesellschaftlichen Zukunftsvisionen, die bisher entwickelt wurden, sind hors sol-Gewächse und Liebhabereien für die «happy few», den Rest der Menschheit interessiert das nicht.

    1
  • am 3.09.2021 um 04:54 Uhr
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    Das Klima wandeln kann jeder von uns –
    indem er nicht nur über die Versäumnisse der Mächtigen schimpft-
    sondern sofort bei sich selbst anfängt:

    4 Milliarden Menschen x 10 kg «Ab-fall» jährlich (25 g täglich) gespart sind
    40 Milliarden kg = 40 Millionen Tonnen jährlich !

    Fangen wir ES an ?
    Auch DU ?
    Sofort ?!

    Anstatt weiter über-wiegend darüber reden, was ANDERE tun sollten ? !!

    Es lohnt sich – Millionen-fach !

    wolfgang gerlach
    scheinbar.org

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