Klima

Der von der Agence France-Presse (AFP) geleakte Vorentwurf eines Berichts des Weltklimarats (IPCC) über die globale Erwärmung spricht eine alarmierende Sprache. Demnach wäre ein weiterer Anstieg der Temperaturen dramatisch. (Symbolbild) © pixabay

IPCC: Dramatische Folgen bei weiterem Temperaturanstieg

Tobias Tscherrig /  In einem internen Bericht warnt der Weltklimarat vor einem weiteren Temperaturanstieg: Die Folgen wären dramatisch.

Hunderte Millionen Menschen, die von Hitzewellen betroffen sein werden, Wasserknappheit, ein Hungerrisiko für zusätzliche 80 Millionen Menschen, Artensterben, Überflutungen und andere Naturkatastrophen, ein hohes klimabedingtes Sterberisiko, das verstärkte Vorkommen von übertragbaren Krankheiten und unzählige Menschen, die aufgrund des Klimawandels flüchten.

Der von der Agence France-Presse (AFP) geleakte Vorentwurf eines Berichts des Weltklimarats (IPCC) über die globale Erwärmung spricht eine dramatische Sprache. Der Weltklimarat will ihn aber nicht kommentieren und kritisiert die AFP: Es sei unverantwortlich, halbfertige Berichte zu veröffentlichen. Damit werde die Glaubwürdigkeit des IPCC untergraben.

Apokalyptische Szenarien

Der Inhalt des internen IPCC-Vorberichts, an dem insgesamt mehr als 700 internationale Expertinnen und Experten mitarbeiten, kann folgendermassen zusammengefasst werden: Die Menschheit steht am Rande einer grossen Katastrophe, der Klimawandel nimmt eine dramatische Wendung. Die verheerenden Folgen der globalen Erwärmung würden sich für Natur und Menschheit beschleunigen, die Auswirkungen würden bereits weit vor dem Jahr 2050 spürbar sein. Einige davon seien bereits nicht mehr umkehrbar, egal wie schnell die Treibhausgasemissionen reduziert würden. So seien zum Beispiel Artensterben, Unterernährung und Wasserknappheit schon jetzt unumgänglich.

Der IPCC warnt im Vorentwurf vor dem Verfehlen des 1,5-Grad-Ziels des Pariser Klimaabkommens. Demnach habe ein weiterer Temperaturanstieg «irreversible Auswirkungen auf Menschen und ökologische Systeme». Die Folgen der globalen Erwärmung seien noch dramatischer als vorhergesagt, die involvierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fordern eine Neudefinition unserer Lebens- und Konsumgewohnheiten.

«Schwerwiegende, jahrhundertelange und teilweise irreversible Folgen»

Eine der wichtigsten Neuerungen des Dokuments ist die Absenkung der Schwelle des Temperaturanstiegs, ab der eine Erwärmung noch als akzeptabel angesehen werden kann. So schätzt der IPCC nun, dass ein Überschreiten des Temperaturanstiegs von bereits 1,5 Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter «schrittweise zu schwerwiegenden, jahrhundertelangen und teilweise irreversiblen Folgen» führen könne. Das Pariser Klimaabkommen von 2015 mit seiner Zielsetzung von einem maximalen Temperaturanstieg von höchstens zwei Grad Celsius hinkt diesen neuen Erkenntnissen hinterher.

Zwar setzten sich die Staaten, die das Abkommen von Paris unterzeichnet hatten, in der jüngeren Vergangenheit das Ziel, die Erderwärmung im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter auf «deutlich unter» zwei Grad Celsius zu begrenzen – mit Anstrengungen für eine Beschränkung auf 1,5 Grad Celsius. Gemäss dem IPCC-Vorbericht wird aber auch das kaum ausreichen. Die Grenze von 1,5 Grad Celsius sei bereits heute fast erreicht, es bestehe eine 40-prozentige Chance, dass der Schwellenwert schon im Jahr 2025 überschritten werde.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schlagen Alarm

Die Botschaft, die die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Vorbericht übermitteln, ist deutlich. «Das Leben auf der Erde kann sich von grossen Klimaveränderungen erholen, indem es sich zu neuen Arten entwickelt und neue Ökosysteme schafft», schreiben sie. Die Menschheit könne das nicht. Das Schlimmste stehe uns noch bevor, mit Auswirkungen, die vor allem die Leben unserer Kinder und Enkelkinder betreffen würden.

Schon heute sei die Menschheit nicht in der Lage, die durch die globale Erwärmung verursachten verschlechterten Lebensbedingungen zu bewältigen. In allen Bereichen der Lebensmittelproduktion würden plötzlich Verluste auftreten. «Selbst wenn wir den Anstieg auf 2°C begrenzen, werden bis 2050 bis zu achtzig Millionen Menschen mehr Hunger leiden und 130 Millionen könnten innerhalb eines Jahrzehnts in extreme Armut fallen», warnen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. «Wenn die Temperaturen um 1,5°C bis 2°C steigen, werden alle fünf Jahre zusätzlich 1,7 Milliarden Menschen grosser Hitze, 420 Millionen extremer Hitze und 65 Millionen aussergewöhnlichen Hitzewellen ausgesetzt sein.» Bis 2050 seien zudem hunderte Millionen Menschen in Küstenstädten von einem Anstieg des Meeresspiegels bedroht.

Für einige Arten und Ökosysteme könnten jegliche Anstrengungen bereits zu spät kommen, fassen die Forscherinnen und Forscher zusammen. So zum Beispiel im Fall von Korallenriffen oder bei den Tieren in der Arktis, wo die Temperatur drei mal so schnell ansteigt als in anderen Regionen. «Selbst bei 1,5°C werden sich die Lebensbedingungen so verändern, dass einige Organismen nicht mehr in der Lage sind, sich anzupassen», heisst es in dem Vorbericht. Regionen wie Ostbrasilien, Südostasien, Zentralchina und fast alle Küstenregionen könnten gleichzeitig von drei oder vier Wetterkatastrophen betroffen sein: Hitzewellen, Dürren, Zyklone, Brände, Überschwemmungen oder Ähnliches.

«Radikales Umdenken ist notwendig»

Zusammengefasst dargestellt tritt die Menschheit also in eine Ära der Unsicherheit ein, in der sich viel zum Schlechteren verändern kann. In ihrem Dokument erwähnen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sogenannte «Kipp-Punkte», die das globale Klima nachhaltig verändern können. So könnte zum Beispiel das Abschmelzen des grönländischen und westantarktischen Eisschildes bei einem Temperaturanstieg von mehr als zwei Grad Celsius zu einem Punkt führen, an dem es kein Zurück mehr gibt. Der Amazonas würde sich in eine Savanne verwandeln.

Das der IPCC-Vorbericht zum jetzigen Zeitpunkt an die Öffentlichkeit gelangt, dürfte kaum ein Zufall sein. Der vollständige Bewertungsbericht des IPCC wird erst im Februar 2022 veröffentlicht werden – damit wird er erst nach der Uno-Biodiversitätskonferenz im Oktober und der Uno-Klimakonferenz im November erscheinen und könnte diese nicht mit seinen Erkenntnissen beeinflussen. Die Veröffentlichung des Vorberichts kann nun als eine Art Weckruf gesehen werden: Denn die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fordern ein radikales Umdenken auf jeglicher möglichen Ebene. Individuen, Gemeinschaften, Unternehmen, Institutionen und Regierungen müssten sich ändern. «Wir müssen die Art, wie wir leben und konsumieren, neu definieren», sagen die Verfasserinnen und Verfasser des Vorberichts. Und die Zeit drängt.

IPCC kritisiert AFP

Der Weltklimarat will den Inhalt des Vorberichts, der zuerst von der Nachrichtenagentur Agence France-Presse (AFP) veröffentlicht wurde, gegenüber verschiedenen Medien nicht kommentieren. In einer Erklärung, die auf der Internetseite des IPCC veröffentlicht wurde, erklärt der Weltklimarat, dass die Arbeiten am endgültigen Bericht noch im Gange seien. Als Klimatologen aus Frankreich, die am Bericht mitwirken, von französischen Medien zum Inhalt befragt wurden, lehnten auch sie eine Stellungnahme ab. Stattdessen kritisierten sie die AFP und erklärten, es sei nicht seriös, einen unfertigen und noch nicht validierten Vorbericht zu veröffentlichen.

François Gemenne, einer der Co-Autoren des Berichts, erklärte gegenüber «reporterre.net»: «Dies ist eine vorläufige Version vom November 2020. Die aktuelle Version ist ganz anders.» Der an die Medien gegebene Vorentwurf missachte einen wesentlichen Arbeitsschritt beim Verfassen von IPCC-Berichten: Die Integration von Kommentaren, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Entwurf anbringen. «Es gab fast 40’000 Kommentare zu diesem Bericht», so Gemenne. «Wenn wir Ergebnisse veröffentlichen, bevor dieser Prozess abgeschlossen ist, untergraben wir die Glaubwürdigkeit der Arbeit des IPCC als Ganzes.»

Allerdings ist bereits heute klar: Wenn der vollständige Bewertungsbericht des IPCC im Februar 2022 veröffentlicht wird, wird er eine klare Sprache sprechen. Und Alarm schlagen.


Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors

Keine
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Zum Infosperber-Dossier:

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Die Klimapolitik kritisch hinterfragt

Die Menschen beschleunigen die Erwärmung der Erde. Doch kurzfristige Interessen verhindern griffige Massnahmen.

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32 Meinungen

  • am 2.07.2021 um 11:17 Uhr
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    Der Klima-Alarmismus ist ein grosser Schwindel, erfunden von der Atomwirtschaft und getragen von einer unwissenden links-grünen Polit-Elite, um sich mit diesem Märchen die Macht zu sichern. Dazu lacht sich die ganze Energie-Wirtschaft ins Fäustchen. Links-grün verhilft ihr zu hohen Preisen!

    Frage: Was ist die Aufgabe des CO2 in der Natur? Wie gross ist der Anteil des CO2 an der Atmosphäre? Dazu ein paar Antworten:
    https://klima-schwindel.com/Zahlen_zum_Treibhaus_Effekt.pdf

    https://www.eike-klima-energie.eu/?s=Furrer

    Geht eh nur an die Redaktion von Sperber, da meine Kommentare m.W. alle unterdrückt werden, hahah. Schönen Tag noch!

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  • am 2.07.2021 um 11:32 Uhr
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    Die Medien verbreiten diese Panikmache natürlich genüsslich und machen sich damit schuldig an der Zerstörung der wenigen freiheitlichen Demokratien dieser Erde.
    Tausende «Wisssenschaftler» zeigen den Angstschürenden Organisationen (wes Brot ich ess, des Lied ich sing) gerne mit flexiblen Modellrechnungen, die mit fragwürdigen Daten gefüttert sind, fiktive Horrorszenarien auf.
    Die Menschheit muss in Angst und Schrecken versetzt werden damit sie endlich gehorcht und Ablasszahlungen leistet.
    Die Beatles hatten schon recht: Make Love not War

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  • am 2.07.2021 um 11:53 Uhr
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    Wenn der vollständige Bewertungsbericht des IPCC im Februar 2022 veröffentlicht wird, wird er eine klare Sprache sprechen. Und Alarm schlagen.

    Ein Alarm, der aber wie schon seit 50 Jahren, wohl kaum einer hören will. Die aktuellen Wirtschafts- und Gesellschaftssysteme, welche materielle Gier geradezu vergöttlichen, lassen dies einfach nicht zu.

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  • am 2.07.2021 um 12:23 Uhr
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    Der Weltklimarat warnt vor einem weiteren Temperaturanstieg. Doch in Zürich baut man weiter Energie- und Ressourcen verschwendende Hochhäuser und bricht gut erhaltene Bauten ab. Das Hallenbad in Zürich Oerlikon soll nun ersetzt werden. Es wurde 1978 gebaut, 2006 umfassend saniert und 2015 die Technik erneuert. Die Behörden Zürichs behaupten der Zustand des Gebäudes mache mittelfristig einen Ersatzneubau erforderlich. Das von Max Kollbrunner entworfene Gebäude ist im Inneren immer noch eines der schönsten Hallenbäder der Schweiz.
    Das neue Sportzentrum in Zürich-Oerlikon mit dem neuen Hallenbad und der neuen Kunsteisbahn soll «klimaoptimiert» gebaut werden. heisst es, für 210 Millionen Franken. Dann: Schwimmen und Eislaufen in der Halle, Fussballspielen auf dem Dach und im auch im heissen Sommer Schlittschuhlaufen, nicht schlecht. Die ehrgeizigen Klimaziele, die heute angestrebt werden, können aber nur erreicht werden, wenn gut erhaltene Bauten nicht mehr abgerissen werden. Sanfte Renovationen würden viel weniger graue Energie verschwenden als Neubauten. Graue Energie heisst die Energie, die es bei einem Bau braucht, um Beton, Backsteine, Armierungen, um alle die Baumaterialien. herzustellen. Das gilt auch für das Hallenbad Oerlikon und die Eisbahn in Oerlikon.
    Mit 210 Millionen Franken, die das neue Sportzentrum Oerlikon kosten soll, könnten man in Zürich 804’000 Quadratmeter Solarpanel montieren und damit 21 000 Haushalte in Zürich mit Strom versorgen.

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  • am 2.07.2021 um 12:58 Uhr
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    «Radikales Umdenken ist notwendig» – Dieses «radikale Umdenken» fordert der Apostel Paulus bereits seit etwa 2000 Jahren in Apostelgeschichte 17. Viele sind dem Aufruf gefolgt, die Welt hat das weitgehend ignoriert. Paulus warnt vor einem kommenden Weltgericht vor dem es zu bestehen gilt. Dem Bericht des IPCC zufolge scheint sich dieses unausweichliche Szenario anzubahnen. Naturkatastrophen sind dabei nur ein Bruchstück der kommenden Apokalypse. Es reicht also nicht, wenn wir den Gürtel etwas enger schnallen.

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  • am 2.07.2021 um 14:37 Uhr
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    Na ja, gebetsmühlenartig werden die immer gleichen apokalyptischen Szenarien wiederholt. Fernab der Faktenlage. Betrachten wir nur einige Punkte näher: 1. Die NASA geht gemäss den aktuellsten Berichten davon aus, dass wir in den nächsten Jahrzehnten einen leichten Temperaturrückgang haben werden. Dies aufgrund der Sonnenaktivität, die abnimmt. Es ist also Unsinn zu schreiben, dass wir das 1,5 % Ziel bereits 2025 erreichen werden. Seit 2016, das das wärmste je gemessene Jahr war, gehen die Temperaturen leicht zurück. 2. In seinem letzten Bericht sagte der IPCC, dass der Klimawandel seit dem Beginn der Industrialisierung zu 100 % vom Menschen verursacht würde. Anders ausgedrückt: Der IPCC sagt, dass es keinen natürlichen Klimawandel gibt. Diese Aussage steht im krassen Wiederspruch zur Wissenschaft. Dass der Mensch das Klima beeinflusst ist weitgehend unbestritten, aber wie gross sein Einfluss ist ist unklar. So sprechen die «Klimaszenarien Schweiz 2018», die vom Bund in Auftrag gegeben wurden, davon, dass bis zu 50 % des Klimawandels natürliche Ursprungs seien. 3. Es ist immer wieder erstaunlich, dass seit rund 30 Jahren davon gesprochen wird, dass der Klimawandel zu Verlusten in der Lebensmittelproduktion führe. Das Gegenteil ist der Fall. Im Jahre 2020 wurden zu 3. mal in Folge global Getreide-Rekordernten vermeldet. Dies ist unter anderem dem erhöhten CO2-Gehalt in der Luft zu verdanken. Es gäbe noch viel, viel mehr Punkte, die erwähnenswert wären…….

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  • am 2.07.2021 um 15:23 Uhr
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    Es ist so, wie es ist. Und es kommt so, wie es muss. Die Natur ist stärker: sie macht, was sie will. Dazu kommt die Zerstörung durch Menschen: sie machen. was sie wollen. Alle und alles immer noch mehr. Bis zum Geht-nicht-mehr. Alle Kreaturen tun mir unsagbar leid. Doch was soll’s. Ob hier oder anderswo: Das Leben wird weiter gehen!

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  • am 2.07.2021 um 15:36 Uhr
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    Es ist sicher richtig, dass der Weltklimarat bei der Veröffentlichung seiner neuesten Erkenntnisse seriös vorgeht. Er kann sich keine weiteren «Verschwörungstheoretiker» leisten, die seine Berichte infragestellen. Anderseits können auch die «nur» 1 1/2 Jahre bis zur versprochenen Veröffentlichung schon zu viel sein. Deshalb ist es doch nicht so schlecht, was AFP da geleistet hat. Je länger wir mit den Massnahmen warten, desto höher werden die Kosten. Die Ablehnung des CO2-Gesetzes und der beiden Landwirtschaftsinitiativen waren Pyrrhus-Siege einflussreicher Lobbies: Erdölkonzerne und Agrarkonzerne (Monsanto, Syngenta). Auch die ganze Gesundheitspolitik ist viel zu eng nur auf Krankheiten fokussiert statt auf umfassender Prävention. Die Initianten waren auch falsch beraten, die Bauern an den Pranger zu stellen: Sie machen nur, was ihnen die Agroindustrie vorschreibt. Corona hat übrigens gezeigt, welch einschneidende Massnahmen möglich sind, wenn Angst vor einem unbekannten Virus verbreitet wird. Covid-19 wird angesichts dessen, was uns und unseren Kindern noch bevorsteht (auch neue Krankheitserreger ganz unbekannter Art) in Bedeutungslosigkeit versinken. Wollte man damit etwa von den bereits sichtbaren realen Bedrohungen ablenken, um so lang wie irgend möglich weiterzumachen wie bisher? Diese Strategie kann nicht aufgehen.

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  • am 2.07.2021 um 15:59 Uhr
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    Ja, die Folgen der Klimaeskalation „wären“ nicht nur, sondern SIND dramatisch. Siehe meinen 2015 im Passagen Verlag, Wien, veröffentlichten Roman „Heißzeit“ 230 S., ISBN 978-3-7092-0163-3
    Eine Buchbesprechung: Natur und Landschaft, ist die führende Monatszeitschrift für Naturschutz und Landschaftspflege im deutschsprachigen Raum, herausgegeben vom Bundesamt für Naturschutz (BfN), Deutschland. — 91. Jahrgang (2016) — Heft 5
    „Heißzeit“ ist ein heißes Buch zu heißen Themen. Der Autor redet nicht „um den heißen Brei“ sondern packt „heiße Eisen“ an, indem er die Protagonisten seines Romans die Erfahrungen der künftigen dreihundert Jahre rückblickend resümieren lässt. „Ende des 20. und 21. Jahrhunderts war es Mode geworden mit Nachhaltigkeitslügen den Kern des Übels zu verschleiern. Oberflächliches Ökolamento und Politikterror bildeten den linken und rechten Vorhang hinter welchem konsumgeil „business as usual“ gelebt wurde.“ Die sogenannte Klimakatastrophe „ist in Wirklichkeit gar keine Katastrophe, sondern viel schlimmer. Eine Katastrophe ist ein überraschendes, unerwartet eintretendes Großereignis. Der Klimawandel ist jedoch weder überraschend noch vollzieht er sich im Tempo von Ereignissen, die man landläufig als Katastrophe bezeichnet. Die Klimaeskalation ist ein langsames Mega-Phänomen mit gravierenden Auswirkungen, die viele einzelne schreckliche Katastrophen verur-sachen“, schreibt die im Jahre 2229 geborene Schweizerin Sara Menn in ihrer 2255 verfassten Doktorarbeit.

    2
  • am 2.07.2021 um 18:14 Uhr
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    Ich gehe davon aus, dass das Horror-Szenario welches nahezu 1000 Wissenschaflter befürchten, sehr ähnlich dieser Vorhersage eintreffen wird, WENN die WELT-Mächte nicht ALLE gemeinsam, zügigst, mit höchst möglich verfügbarer Kraft gegensteuern.

    Der «Horror» würde mit hoher Wahrschenlichkeit mehr Menschheit auffressen,
    als der vergangene, fürchterlich Weltkrieg.

    Ein weiteres Wett-Rüsten –
    — anstatt ALLE irgendwie verfügbaren Reserven
    zur «Beruhigung» des Klimas zu mobilisieren–
    sehe ich als weltweites Spiel mit dem Tod.

    Nur, wenn alle «Herrschenden» sofort begreifen,
    dass einzig ein globales Mit-Einander die Chance bietet,
    dass die Mehrheit der Menschheit
    NICHT NUR überlebt,
    sondern auf ein «lebenswertes» Über-leben hoffen kann,
    sehe ich eine Chance.

    Mit wenig Hoffnung darauf.

    Wolf Gerlach, Ingenieur

    1
  • am 2.07.2021 um 21:41 Uhr
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    «Wenn wir Ergebnisse veröffentlichen, bevor dieser Prozess abgeschlossen ist, untergraben wir die Glaubwürdigkeit der Arbeit des IPCC als Ganzes.»

    Gehört die Nachbearbeitung des «Hokeystik-Diagramms» auch zu diesem «Prozess»?

    Wenn der IPCC seine Glaubwürdigkeit restaurieren will, dann wäre die Aufarbeitung dieses Betrugs prioritär notwendig!

    3
  • am 2.07.2021 um 22:30 Uhr
    Permalink

    Nun sehe ich gerade 3 Kommentare, die alles in Grund und Boden reden. Ist im Prinzip ok. Jeder darf mal, wenn er einigermassen sachlich bleibt – und Jeder darf auch dagegen wettern.
    Aber, bitte, sehr geehrte Herren – man möchte liebend gerne dazulernen. Alle «hier» ,vermute ich ?! — Es geht ja um SEHR ernsthafte Dinge, die uns alle –vor Allem aber unsere Kinder und Enkel– «ernsthaftest berühren» !

    Dass das Klima immer mehr Probleme macht, wobei sowohl die Anzahl als auch die Heftigkeit seit Jahren zunimmt ist unbestritten – oder ?!

    Falls ihr «Nein» meint — GUTE Gründe bitte !

    Falls Ja,
    was seht ihr als Ursache(n) ?!
    und was empfehlt ihr, zu tun ?!

    Neben-Bemerkung: Dass DAS CO2 in der Geschichte der Erde öfter grössere Schwankungen -und auch bei «gutem Klima» viel höhere Werte hatte- ist mir bekannt . ES könnte also nicht die ?Haupt?Ursache sein.

    Also ?

    Freundliche Grüsse –
    und herzlichen Dank im Voraus !
    Wolf Gerlach, Ingenieur

    3
  • am 2.07.2021 um 22:42 Uhr
    Permalink

    Es ist ein Hoffnungsschimmer, dass AFP den Vorbericht geleakt hat. Politik und Medien reagieren generell leider viel zu wenig intensiv und fundiert auf die dramatische Situation um den drohenden Klimakollaps.

    Dies steht in krassem Gegensatz zur Notstandsmassnahmen rund um Covid-19. Ein Zufall? Wohl kaum! Der Einfluss vieler industrieller Interessenvertreter auf Politik und Medien muss dazu geführt haben!

    2
  • am 2.07.2021 um 23:17 Uhr
    Permalink

    Sehr geeherter Herr Frei,
    Sie sprechen hier eine uralte, wie un-lösbare Problematik an ! Wie heisst es so schön ironisch? ==>

    Wem Gott gibt ein Amt,
    dem gibt er auch Verstand! ——- Schön wärs !:

    Leider gibts zu viele «Amts-Träger», bei denen Amts-Macht und Amts-Verstand umgekehrt proportional sind.

    Nur Mut «freier Bürger» kann -gelegentlich- etwas gegensteuern.

    Mit dem Ergebnis, dass «Frau/Herr vom Amt» meist, statt das Lern-Angebot anzunehmen, Rachegelüste haben – die auch ausgelebt werden – was ich jahrzehntelang «genossen» habe.
    Typisches Beispiel: 3 Jahre lang kam zu Weihnacht die Aufforderung, innerhalb 14 Tagen eine -angebliche- Riesen-Steuerschuld zu bezahlen – sonst Pfändung von Hab und Gut ! Jedesmal ein -angeblicher- Computer-Fehler.

    Der Computer des Finanzamts hatte wohl eine Weihnachts-Phobie, die ihn 3 Jahre lang zu Weihnacht «ausflippen» liess. Kann ich ja auch verstehen – aus Computer-Sicht:

    Die Menschen sind tagelang glücklich am Feiern – und dem armen Computerlein wird der Saft abgewürgt – darf DAbei also nicht mal zuschauen ?! Wer DA nicht ausfliptt?! Hätt ich wohl streicheln gehen sollen – DAS Computerlein ?! Wie dumm von mir, dass nicht !

    Wer also «aufmucken» mag, sollte ES sich gut überlegen !

    «Freiheit» + «Gerechtigkeit» sind auch in der «freien Welt» ein Gut, das man NICHT zur Geburt als absolute, lebenslängliche Garantie geschenkt bekommt !

    Gehts nicht, weil sonst hundert-tausende Juristen brotlos ?!

    Wolf Gerlach, Ingenieur

    0
  • am 3.07.2021 um 06:54 Uhr
    Permalink

    Ich frage mich, woher die Panik kommt?
    Die Gesellschaft hat es bei den letzten Abstimmungen deutlich gezeigt:
    Das Klima und die Natur sind uns egal, wir beschäftigen uns lieber mit der präventiven Überwachung von Kindern und geben der Classe Politique Instrumente für willkürliche Massnahmen an die Hand.
    Überspitzt gesagt.

    Etwas weniger extrem, in allen Dingen, würde allen Menschen gut tun.
    Auch wenn sich das nach Corona viele kaum mehr vorstellen können: Es gibt nicht nur schwarz und weiss.

    2
  • am 3.07.2021 um 08:45 Uhr
    Permalink

    @Frei: Genau. Die Tragödie kommt nicht nur oben (Regierungen), sondern auch auf lokaler Ebene vor. Meine Wohngemeinde will z.B. ein nicht mal 50-jähriges und beliebtes Altersheim unter fadenscheinigen Gründen abreissen und mitten in der letzten «grünen Lunge» des Ortsteils, einem Biodiversitäts-Hotspot, neu bauen lassen. Es geht nur um das Anlocken fremden Kapitals. Die Wohnqualität und erst recht die Energie/CO2/Biodiversitätsproblematik ist egal, obwohl die Gemeinde sich Energiestadt nennt und sich zur Bioversitätsförderung und der 2000 Watt-Gesellschaft bekennt. Aber das Kapital ist stärker. Deshalb hat die Klimajugend recht, wenn sie einen Systemwandel fordert.

    1
  • am 3.07.2021 um 13:43 Uhr
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    Wir scheinen im Zeitalter des Alarmismus zu leben.
    Ständig werden politisch Ängste geschürt. Mit Klima, Viren, Altersvorsorge, Inflation, Überschuldung, Geld Crash usw.
    Meist wird alles sehr einseitig betrachtet. Mit dem Klima verhält es sich nicht anders.
    Der Logik nach sollte es so sein, dass wenn so genannte Treibhausgase die Wärmeabstrahlung der Erde reduzieren gleichzeitig auch die Sonneneinstrahlung reduziert wird. Das sah auch Atsumu Ōmura, ein japanischer Klimatologe etwa so:
    Abnehmendes Sonnenlicht, die Erde verfinstert sich:

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/abnehmendes-sonnenlicht-die-erde-verfinstert-sich-a-300603.html

    Es geht beim Handel mit sogenannten Emissionszertifikaten wohl auch in erster Linie um Profite der Investment Sekten und nicht um die Umwelt.

    https://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/zertifikate/nachrichten/emissionszertifikate-das-milliardengeschaeft-mit-dem-abgashandel-seite-2/3531832-2.html?ticket=ST-1608329-hxJKSuw6qzS3uTL7d7dg-ap4

    Wenn man es wirklich ernst meinen würde müsste man zu Wirtschaftsschrumpfung und nicht Wirtschaftswachstum übergehen. Aber davon hört man angefangen von links-grün bis zu Umweltorganisationen nichts.
    Hans A. Pestalozzi brachte es auf den Punkt: Warum ist man nicht fähig, einige ganz einfache Rechnunge zu machen ? 2% Wachstum bedeutet Verdoppelung in 35 Jahren. Von allem doppelt so viel wie Autos, Häuser, Strassen, Medikamente, Fleisch, Reisen, elektrische Geräte usw.

    4
  • am 3.07.2021 um 14:07 Uhr
    Permalink

    Wenn wir die wissenschaftliche, dendrochronologische Forschung am Gletscherholz zur Kenntnis nehmen würden, dann gäbe es überhaupt keinen Grund zur Panik!
    Ein Baumstamm, den das (sich zweifellos zurückziehende..) Gletschertor frei gibt, wurde dendrochronologisch und C14-technisch einwandfrei datiert.
    Der Baum wuchst und stand ganz klar über der heutigen Position des Gletschers.
    Die Baumgrenze soll damals – laut Berechnungen etwa 260 m höher gelegen haben als heute.
    Wissenschaftlicher Schluss: die Alpen waren mehrmals gletscherfrei.

    Dies bedeutet nicht, dass wir unseren «bedarfgerechten Raubbau» weitertreiben können wie bisher.
    Aber etwas mehr Bescheidenheit und dafür auch etwas Gelassenheit dürfen wir uns angewöhnen.

    Ein völlig unterschätztes Problem ist der Mikroplastik, wohin geht denn der Pneuabrieb? – irgend ein Gummi-Plastik-Mix dazu noch cadmiumhaltig.
    Letzthin im SRF ein Meeresbiologe über das Great Barrier Reef, ein Problem sei die Erwärmung, das grössere Problem seit Mikroplastik insbesondere der Pneu-Abrieb!

    2
  • am 3.07.2021 um 17:08 Uhr
    Permalink

    Das ist eine Meldung an das Support Team:
    ich kann nach wie vor nicht auf Meinungen antworten
    ich kann auch meine Adresse nicht ändern
    woran kann das liegen?

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  • am 3.07.2021 um 17:55 Uhr
    Permalink

    Werner Furrer schreibt: «Der Klima-Alarmismus ist ein grosser Schwindel» und Werner Vogel ist der Meinung: «Die Medien verbreiten diese Panikmache natürlich genüsslich».
    So oder so: Die Luftverschmutzung durch die Abgase der Autos, Heizungen, Flugzeuge und der Industrie haben in vielen Regionen bedrohliche Ausmasse angenommen, die viele Opfer fordert. In gewissen Regionen ist die Lebenserwartung durch die giftige Luft schon abgesunken. Jedermann konnte lesen, wie schlimm die Luftverschmutzung in Peking, Delhi und anderen Grossstädten in gewissen Jahreszeiten ist. Auch bei uns ist das Wohnen an stark befahrenen Strassen alles andere gesund. Autoabgase sind krebserzeugend.
    Der Import von Erdöl Gas und Uran kostet die Schweiz Milliarden. Wenn es gelingt das Erdöl und Erdgas durch Solar- Wind – und Geothermie zu ersetzen könnten wir viel Geld sparen.
    Erinnern muss man auch: Erdöl und Erdgas können nicht ewig gewonnen werden. Untersuchungen zeigen, dass beim der konventionellen Erdölgewinnung bereits 2006 das Fördermaximum erreicht wurde. Das Fracking das jetzt in den USA en vogue ist verschmutzt das Grundwasser und wird daher in Europa zum Glück nicht zur Erdölgewinnung in Betracht gezogen. Das Erdöl in der Nordsee ist schon fast völlig abgepumpt. Es ist daher sinnvoll in der Nordsee Windparks zu errichten und in Wüstengebieten Solarfarmen. Siehe auch das Buch: Daniele Ganser, Europa im Erdölrausch. Die Folgen einer gefährlichen Abhängigkeit, Orell Füssli, 2013)

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  • am 4.07.2021 um 11:07 Uhr
    Permalink

    «Alarmismus» ist ein Schlagwort, eine Worthülse, die Pro wie Konter belebt, leider nur oberflächlich.
    In dieser Worthülse steckt aber die Erkenntnis eines uralten und einfachen Wirtschaftsprogramms: Man schüre Angst und biete dann die profitable Pseudo-Lösung an.
    Angst/Lösung – z.B. die Feinbildpflege und die Hochrüstung.
    Angst und Panik erschwert analytisches Denken, genau das wird witschaftlich ausgenützt.
    Also sollten wir irgendwie aus diesen Ängsten heraus, was eher schwierig ist, Edward Bernay lässt grüssen….
    Deshalb umgekehrt vorgehen: die propagierten Lösungen auf ihre Tauglichkeit genauer prüfen.

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  • am 4.07.2021 um 22:58 Uhr
    Permalink

    Nein, Herr Derungs, die NASA hat nie eine Abkühlung vorausgesagt. Was die NASA vorausgesagt hat ist eine Abnahme der Sonnenaktivität, da haben dann andere eine Abkühlung hineininterpretiert. Dumm nur, dass das nun mehr als zehn Jahre her ist. Es steht im Buch «die kalte Sonne». Angesichts der abnehmenden Sonnenaktivität hätte es ab 2012 bis 2020 deutlich kälter werden sollen, und ab 2021 bis 2030 wieder wärmer. Nun, die Sonnenaktivität ist wie vorausgesagt zurückgegangen, aber die Abkühlung blieb aus, im Gegenteil es wurde noch wärmer. Und nun, wo wir das Minimum der Sonnenaktivität hinter uns haben und sogar «die kalte Sonne» wieder eine Erwärmung erwartet, woher soll noch die Abkühlung kommen? Apropos: Die NASA sagt das da: https://climate.nasa.gov/faq/14/is-the-sun-causing-global-warming/

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  • am 5.07.2021 um 23:20 Uhr
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    https://www.wielandgiebel.de/1994/03/03/das-ozonloch-fckw-und-krypton-85/
    (Sonnenaktivitätsforschung hilft bei unseren hausgemachten Problemen – Raubbau und Verbrennung von Kohle, Erdöl, Erdgas, Uran – leider herzlich wenig, denn daran ist nicht die Sonne schuld, sondern wir, ebenso wie CO2 nur Symptom der allgemeinen Verbrennung und nicht deren Ursache ist.)
    Ich bin dann mal wieder offline, denn ich will nicht mitschuldig sein, wenn uns der Planet unterm Füdli wegbrennt.

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  • am 6.07.2021 um 15:23 Uhr
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    Es ist ja schön, dass das IPCC offener kommunizieren will, – im Februar 2022. Bisher wurde kräftig die Unwahrheit gesagt: Bei Einhaltung des Pariser Abkommen wäre der globale Temperaturanstieg bis 2100 nicht 1,5 Grad, sondern 2,4 Grad. Weil gewisse Ziele nicht eingehalten werden können (grosstechnische Entfernung von CO2 aus der Luft), und weil es nicht eingehalten wird rechnet man bis 2100 konservativ mit global 3,2 Grad. Über Land immer wesentlich mehr.

    Und jetzt kommen alle die selbstverstärkenden Faktoren, von denen das IPCC bisher nicht reden wollte und jetzt (vielleicht) doch reden will: Verlust von Schnee und Eis erhöht die Wärmeabsorptionsfähigkeit der Erde, damit können wir nochmals vielleicht 20 Prozent Erwärmung draufschlagen. Eine abnehmende Wolkendecke wirkt gleich. Methan und CO2 entweicht aus dem schmelzenden Permafrost, absterbende Bäume vermindern die CO2-Aufnahme der Vegetation, erwärmte Meere setzen CO2 frei (wie erwärmtes Cola). Das alles geht rasch und beschleunigt sich. Nur mit Glück bleibt es bis 2100 bei 4 Grad global. Am Schluss steht die unbewohnbare Erde, wir wissen nur noch nicht, ob sie in Jahren, Jahrzehnten oder Generationen kommt. Und wir spielen alle courant normal.

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  • am 7.07.2021 um 03:33 Uhr
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    „Das amerikanische Universalgenie Walter Russell warnte in seinem Buch „Radioaktivität – das Todesprinzip der Natur“, daß die Erde durch die Atomenergie eine Wüste, ein toter Fels werden würde. Walter Russell schrieb schon vor vier Jahrzehnten, die erhöhte künstliche Radioaktivität werde unter der Bevölkerung vor allem zu genetischen Schäden, Mißbildungen und Leukämie führen. Heute wissen wir, wie recht er hatte.“
    https://www.zeitenschrift.com/artikel/kern-energie-der-fluch-der-atomspaltung
    „Lesen Sie hier, … weshalb eine weitere, offensive Nutzung der Atomenergie unseren Planeten in eine heiße Wüste verwandeln wird.“
    https://www.zeitenschrift.com/artikel/klima-und-radioaktivitaet-was-wir-endlich-verstehen-muessen
    «Walter Russell … predicted … in 1957 that due to man-made radioactivity we would experience a loss of oxygen in the air that we breathe. In a similar way to the predictions of Andrei Sakharov in the 1950’s, Walter Russell’s foresight is now coming true.»
    http://www.uscparty.com/Japan44.htm
    «Die Ausweitung der Erzeugungskunst zentrifugal gewonnener Atomenergien wird noch unvorstellbare Wirkungen haben. Dann sind selbst die Gottobersten ihres Lebens nicht mehr sicher, wenn es einmal Wasserstoffbomben aus radargesteuerten Flugzeugen und Raketen zu regnen beginnt.»
    Viktor Schauberger, ca. 1950
    Es gibt nur eine Lösung: Zurück zur Natur!

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  • am 7.07.2021 um 07:38 Uhr
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    Die Welt ist schon hundertmal zum Untergang geschrieben worden und immer war die Schuld bei den «Anderen» . Die Erde macht was sie will und wir Menschen sollten uns vor allem vor den Untergangspropheten schützen.

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  • am 7.07.2021 um 10:14 Uhr
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    Alle diese Berechnungen mögen alle mehr oder weniger stimmen. Wirklich eine Zukunft scheint es aber für die Menschheit nur geben zu können mit einer ganz anderen Bildung, einer ganz anderen Politik, einer ganz anderen Wirtschaft, einer ganz anderen Wissenschaft, einer ganz anderen …. mehr dazu beispielsweise im Manifest für eine neue Welt: https://thenewearthmanifesto.com/.

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  • am 7.07.2021 um 14:29 Uhr
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    Frau Thiessen
    Den erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Glücklicherweise werde Horrorszenarien seher sehr selten Realität, obwohl die Verbreitung derselben immer schon Mode war.
    Bei Tschernobyl kann beobachtet werden wie Piltze die Radioaktivität transmutieren. (NET -Journal Juli/August)

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  • am 7.07.2021 um 16:51 Uhr
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    … und was macht beispielsweise Mobilfunkstrahlung mit uns und unserer Erde?

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  • am 7.07.2021 um 20:39 Uhr
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    @Andreas Speich: Wenn der Satz: «schreibt die im Jahre 2229 geborene Schweizerin Sara Menn in ihrer 2255 verfassten Doktorarbeit» aus Ihrem Buch «Heisszeit» stammt, dann muss da irgendwo ein Fehler sein, denn gemäss meiner Prognose gibt es dann das uns bekannte menschliche Leben nicht mehr, geschweige denn eine Doktorarbeit. Ursächlich sehe ich primär die Doomsdayclock (erneuter Krieg der USA gegen die Ureinwohner, diesmal weltweit), obwohl es die Selbstverdörrung eh schaffen dürfte.

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  • am 9.07.2021 um 17:09 Uhr
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    Bitte kann mir jemand erklären, warum seit Jahren die Welt, die Wissenschaft, alt UN-Friedensbotschafter Leonardo DiCaprio, die Schweizer Jugend (die offenbar mehrheitlich Nein zum CO2-Gesetz sagte), die Urwälder-Rodungen in Rekordgeschwindigkeit in Brasilien, Indonesien etc. nicht stoppen? Warum in der Schweiz, wo weit über die Hälfte des Verbrennungsmotoren-Verkehrs zum Vergnügen («Aus Freude am Fahren», BMW-Slogan) stattfindet (obwohl auf einem Klimaplakat stand: Make Love Not …), der Verkehr seit Jahren wächst statt gesundschrumpft?
    Klima-Nebeneffekt: Tigermücken. Unsere Zecken breiten sich noch mehr aus: https://www.youtube.com/watch?v=I48BP3aiLiU Und NEU, fünfmal so gross, die Hyalomma-Jagd-Zecken: Haben Augen, sehen uns wie Militär-Drohnen, können uns auf 100 Meter Entfernung orten und Jagen. Bieten andere Krankheiten, obwohl unsere heimischen Zecken schon zu Tod und Verderben führen können.
    https://www.youtube.com/watch?v=HJMiuLXsEWo
    https://www.youtube.com/watch?v=8dCZP3ajE5c

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