Tschernobyl_Front

New York Times über den neuen Tschernobyl-Sarkophag © is

Riesenhülle über radioaktives Tschernobyl-Wrack

upg /  Der bisherige Beton reicht nicht, um die Umwelt vor dem 1986 explodierten AKW zu schützen. Die neue Hülle soll 2017 drüber kommen.

Neben dem finanziellen Schuldenberg hat die Ukraine auch noch die Folgen der AKW-Katastrophe von 1986 zu bewältigen. Eine neue, zum Teil von der «Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung» EBRD finanzierte Riesenhülle soll das kaputte AKW während der nächsten 100 bis 300 Jahre sicher machen, erklärte Vince Novak, zuständig für nukleare Sicherheit bei der EBRD in der New York Times. Dieser Deckel ist so gross, dass man damit die Freiheitsstatue in New York zudecken könnte. Sie wird unmittelbar neben dem Reaktor-Wrack gebaut und soll in drei Jahren über das AKW geschoben werden.

Die Kosten der 32’000-Tonnen-Hülle sind auf 1,5 Milliarden Dollar veranschlagt und werden zum grössten Teil von den USA und dreissig andern Ländern bezahlt.
Erst wenn diese Hülle steht, wird es möglich sein, die stark verseuchten Reste des AKW abzubauen und «sicher» zu lagern, bis die Radioaktivität nach ein paar hundert Jahren abgeklungen ist.


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