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- © Patrick Chappatte in «The New York Times»

«Wenigstens erlebte er noch das Ende der USA»

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Eine Meinung zu

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    am 7.12.2016 um 19:30 Uhr
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    Donald Trump bedeutet nicht das Ende der USA, wie Chappatte es in der New York Times gezeichnet hat. Vielleicht kommt es mit Trump wirklich zu Änderungen in der amerikanischen Politik. Keine Regime Change Operationen mehr wie früher im Iran, in Guatemala, Chile, Argentinien, Griechenland, Indonesien, Afghanistan, dem Irak, in Libyen, in Syrien? Jedenfalls propagiert Trump jetzt dies. Dieses ist ein Wink Trumps an andere westliche Mächte die diese Regime Change Operationen jeweils unterstützt haben.

    Am 1. Dezember 2016 erklärte Trump in einer Rede in Cincinnati im US-Bundesstaat Ohio: „Leute! Wir werden eine neue US-Außenpolitik verfolgen, die endlich aus den Fehlern der Vergangenheit lernt. Wir werden mit dem Versuch aufhören, Regime zu Fall zu bringen und Regierungen zu stürzen… Unser Ziel ist Stabilität, nicht Chaos.” (“We will pursue a new foreign policy that finally learns from the mistakes of the past. We will stop looking to topple regimes and overthrow governments, folks… Our goal is stability, not chaos…”)

    Wir werden ja sehen, ob Donald Trump eine solche neue US-Politik verfolgen wird, ohne Regime Change Operationen, die nach dem Zweiten Weltkrieg von den Amerikanern immer wieder praktiziert wurden. Oder wird es unter Trump noch schlimmer? Noch mehr Drohnenangriffe, noch eine grössere Verfolgung von Whistleblower wie Manning, Snowden, noch ein grösserer Bespitzelungsapparat, noch mehr Bomben in Afghanistan, im Irak, in Syrien, in Libyen als unter Obama?

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