Noch so unsaubere Wahlen: Der Bundesrat gratuliert immer

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Red. /  Trumps Gratulation zu Putins Wahlsieg wurde kritisiert. Doch für die meisten Länder ist dies diplomatische Gepflogenheit.

Der Schweizer Bundesrat wartet meist die offiziellen Wahlergebnisse ab, beglückt gewählte Staatsoberhäuter jedoch praktisch immer mit einem Gratulationsschreiben. Das war auch nach der Wahl Vladimir Putins so. Die meisten Länder folgen der gleichen Praxis.
Auf Anfrage von Infosperber beschreibt das Departement für Auswärtige Angelegenheiten die Praxis wie folgt:

«Der Bundespräsident oder die Bundespräsidentin gratuliert im Namen des Bundesrats rechtmässig gewählten Staats- und Regierungschefs. Das Gratulationsschreiben erfolgt nach der offiziellen Bestätigung der Wahl (je nach System beispielsweise durch das Parlament oder die nationale Wahlkommission). Das Schreiben geht prinzipiell an alle rechtmässig gewählten Staats- und Regierungschefs.»
EDA Eidgenössisches Departement für Auswärtige Angelegenheiten


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