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Arbeiter in Fukushima beim tödlichen Einsatz © The Daily Beast

Fukushima-Arbeiter erwarten Tod durch Verstrahlung

Robert Ruoff /  Amerikanische Medien berichten von Aussagen von Fukushima-Arbeitern, die wissen, dass sie dem Tod geweiht sind.

Japanische Arbeiter rechnen damit, dass sie nach ihrem Einsatz bei den Reaktoren von Fukushima an den Folgen der Verstrahlung sterben werden. Das berichten verschiedene amerikanische Medien. Die Website «The Daily Beast» zitiert die Mutter eines Arbeiters, die erzählt, «die 50 von Fukushima», die seit Beginn der Katastrophe im Atomkraftwerk waren, «haben sich verpflichtet, zu sterben, wenn es notwendig ist, um die Nation zu retten.» Und ihr Sohn habe ihr erklärt: «Sie haben akzeptiert, dass sie wahrscheinlich alle entweder kurzfristig an der Strahlenkrankheit oder längerfristig an Krebs sterben werden.»

Das Fernseh-Network CBS zitiert einen Arbeiter mit Namen Morizo, der (schon am 19. März) auf einem Blog schreibt: «Wir Kraftwerk-Angestellte müssen wohl die Situation anpacken, auch wenn die Folgen für uns schrecklich sind. Wir tun, was wir können, so gut wir es können. Wir werden für den Rest unseres Lebens ein Kreuz auf unseren Schultern tragen… Es tut uns sehr leid, dass wir mit den geplanten Stromabschaltungen Unannehmlichkeiten schaffen werden… Wir TEPCO-Angestellte hatten keine Möglichkeit, uns um unsere Gesundheit zu kümmern, geschweige denn um die Sicherheit unserer Familien.»


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Zum Infosperber-Dossier:

1103_Fukushima

Fukushima: Verharmlost und vergessen

Die Atomkatastrophe von Fukushima und deren Folgen für Hunderttausende.

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