Angela Merkels Ringen mit Wladimir Putin
Die frühere deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (von 2005 bis 2021) steht immer wieder im Kreuzfeuer der Kritik. Neben ihrer Flüchtlingspolitik von 2015 («Wir schaffen das») gibt vor allem ihre Ukrainepolitik und ihre Haltung gegenüber Russland häufig zu reden. Einer ihrer scharfzüngigsten Kritiker ist der ukrainische Präsident Wolodimir Selensky.
Nach dem von russischen Truppen in den ersten Kriegswochen durchgeführten Massaker in Butscha gab Selensky am 3. April 2022 in einer Videobotschaft indirekt Merkel und dem früheren französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy die Schuld an diesem Kriegsverbrechen. Die Nato-Staaten hätten 2008 die Aufnahme der Ukraine in das Militärbündnis wegen «der absurden Angst einiger Politiker» vor Russland abgelehnt. Und er fügte hinzu: «Ich lade Frau Merkel und Herrn Sarkozy ein, Butscha zu besuchen und zu sehen, wozu die Politik der Zugeständnisse an Russland in vierzehn Jahren geführt hat.» (Zitat aus Merkels Autobiografie «Freiheit». Bibliografische Angaben am Schluss dieses Artikels).
Sigmar Gabriel: Merkel hätte Krieg verhindert
Ganz anders sieht das Sigmar Gabriel (SPD), Aussenminister (von 2017 bis 2018) und Vizekanzler (von 2013 bis 2018) in der Regierung Merkel. In der ARD-Talksendung Maischberger sagte er im November 2025, Merkel hätte die russische Grossinvasion in der Ukraine verhindert: «Ich bin der festen Überzeugung, dass wir nicht in diesem Krieg gelandet wären.» Insbesondere unterstrich er die Bedeutung des Minsker Abkommens von 2015 (Minsk II), das massgeblich von Deutschland und Frankreich vermittelt wurde. Angela Merkel und Frankreichs Präsident François Hollande spielten dabei eine zentrale Rolle. Mit den Minsker Verträgen sei der Überfall auf die Ukraine um «acht Jahre hinausgezögert» worden. Minsk II basierte auf dem gescheiterten ersten Minsker Protokoll von 2014 und hatte unter anderem zum Ziel, den Konflikt in der Ostukraine zu beenden, einen Waffenstillstand und Wahlen in den Separatistengebieten sowie eine Verfassungsreform in der Ukraine einzuleiten, welche den Donbas-Republiken eine Autonomie erlauben sollte.
Die Alt-Kanzlerin bleibt ihrer bisherigen Linie bis heute treu. In einem Interview der NZZ vom 20. Dezember 2025 sagt der frühere SPD-Politiker Klaus von Dohnanyi, er habe Merkel mal gefragt: «Was hättest du gemacht, wenn du erfahren hättest, dass ein Präsident der USA plötzlich wieder einen Nato-Beitritt der Ukraine ins Spiel bringt? Da hat Frau Merkel gesagt, sie wäre in derselben Nacht ins Flugzeug nach Washington gestiegen und hätte interveniert.» US-Präsident Joe Biden hat die Nato-Perspektive mehrmals erwähnt und in der Abschlusserklärung des Nato-Gipfels vom Sommer 2024 durchgesetzt, dass die Ukraine auf einem «irreversiblen Weg» zu einer vollständigen euro-atlantischen Integration einschliesslich einer Nato-Mitgliedschaft sei.
Merkels enger Draht zu Putin
Merkel spielte in der Vorgeschichte des Ukrainekriegs eine zentrale Rolle. Und diese Rolle wird Historikerinnen und Historiker noch lange beschäftigen. Wir beleuchten in der Folge Merkels eigene Version einiger wichtiger Geschehnisse im Vorfeld des russischen Überfalls auf die Ukraine vom 24. Februar 2022 – etwas mehr als zwei Monate nach Ende der Kanzlerschaft Merkel – aufgrund ihrer umfangreichen Autobiografie.
Die insgesamt vorsichtige, pragmatische und auf Dialog und Einbindung ausgerichtete Russlandpolitik Merkels ist auch deshalb von grossem Interesse, weil die Kanzlerin zu ihrer Zeit jene westliche Politikerin war, die Putin wohl am besten kannte. Sie liess den Gesprächsfaden nie reissen. Sowohl Putin wie Merkel kennen die Sprache ihres Gegenübers, was bei aller Distanz doch zu einem engen, aber gleichwohl kühlen Verhältnis führte. Dass sie auf Russisch mit ihm sprechen konnte, verschaffte ihr durchaus Respekt. Auch kannte sie Putins Denken sehr gut, und sie warnte wiederholt vor seinen expansiven Tendenzen. Merkel trieb die EU-Sanktionen gegen Russland mit voran, verhinderte aber gleichzeitig eine zu aggressive Nato-Haltung.
Merkel gegen Nato-Aufnahmeverfahren für Ukraine
Anders als Selensky, der in der Ablehnung eines raschen Nato-Beitrittsverfahrens im Jahr 2008 Merkels Sündenfall ortet, war die Kanzlerin überzeugt, dass sie sich mit aller Kraft gegen ein formelles Aufnahmeverfahren zu stellen hatte. Zur Debatte stand am Nato-Gipfel in Bukarest, ob die Ukraine und Georgien den so genannten MAP-Status (Membership Action Plan) erhalten sollten, die letzte Stufe innerhalb des Beitrittsverfahrens eines Landes. Die Gewährung des MAP-Status wäre politisch «eine kaum mehr umkehrbare Zusage für eine Mitgliedschaft beider Länder in der Nato gewesen.» (Wenn nicht anders vermerkt, stammen sämtliche Zitate aus Merkels Autobiografie).
Was für Merkel unter anderem stark gegen ein faktisches Aufnahmeversprechen gegenüber der Ukraine sprach, war der damals noch gültige Vertrag zur Stationierung der russischen Schwarzmeerflotte auf der zur Ukraine gehörenden Halbinsel Krim. «Eine solche Verquickung mir russischen Militärstrukturen hatte es bislang bei keinem der Nato-Beitrittskandidaten gegeben.»
«Über den MAP-Status (…) zu beraten, ohne auch Putins Sicht zu analysieren, hielt ich für grob fahrlässig.» Und sie hielt es für eine Illusion zu glauben, dass der MAP-Status Schutz vor Putins Aggression geboten hätte. «Die Annahme, dass Putin die Zeit zwischen dem MAP-Beschluss und dem Beginn einer Mitgliedschaft der Ukraine und Georgiens einfach so verstreichen lassen würde, hielt ich für Wunschdenken, Politik nach dem Prinzip Hoffnung.» Auch im Juni 2022, an ihrem ersten grösseren Auftritt nach ihrem Abgang als Bundeskanzlerin, sagte Merkel: «Wenn der Nato-Membership-Action-Plan im Jahr 2008 für die Ukraine gekommen wäre, wäre ein Angriff noch schneller gekommen, weil die Ukraine noch viel weniger darauf vorbereitet gewesen war.» (Siehe: «Angela Merkel über Ukraine: «Ich wollte Eskalation vermeiden», Infosperber, 9.6.2022)
Putin: «Du wirst nicht ewig Kanzlerin bleiben»
Also kam es zum Showdown in Bukarest. Denn ein solcher Beschluss kann nur einstimmig gefasst werden. Merkels Haltung wurde unterstützt von Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy und anderen westeuropäischen Ländern. Die Mittel- und Osteuropäer dagegen unterstützten die amerikanische Linie für einen MAP-Status. Merkel musste also auf offener Bühne gegen US-Präsident George W. Bush antreten. Nach langem Ringen kam es zu einem Kompromiss, mit der schwammigen Aussage, irgendwann würden die Ukraine und Georgien Nato-Mitglieder. Wie jeder Kompromiss, hatte er einen Preis: «Dass Georgien und die Ukraine keine Zusage für einen MAP-Status bekamen, war für sie ein Nein zu ihren Hoffnungen. Dass die Nato ihnen zugleich eine generelle Zusage für eine Nato-Mitgliedschaft in Aussicht stellte, war für Putin ein Ja zur Nato-Mitgliedschaft beider Länder, eine Kampfansage.»
Am nächsten Tag stand eine Zusammenkunft des Nato-Russland-Rats auf dem Programm, an dem auch Putin teilnahm. Putins Redebeitrag sei weniger impulsiv ausgefallen, als man nach dem Nato-Beschluss tags zuvor hätte erwarten können. Doch er adressierte die aus seiner Sicht kritischen Punkte deutlich, so «die fortwährende Erweiterung der Nato, das Erschaffen der militärischen Infrastrukturen auf dem Territorium der neuen Nato-Mitglieder». Zu einem späteren Zeitpunkt, so erinnert sich Merkel, habe ihr Putin einmal gesagt: «Du wirst nicht ewig Bundeskanzlerin bleiben. Und dann werden sie Nato-Mitglied. Und das will ich verhindern.»
Merkel flog jedenfalls «mit gemischten Gefühlen nach Hause». Sie bedauerte, dass die Nato keine gemeinsame Strategie für den Umgang mit Russland hatte, und vor allem: «Viele Mittel- und Osteuropäer hatten wenig Antrieb, überhaupt in Beziehungen mit Russland zu investieren. Sie schienen sich zu wünschen, dass das Land einfach verschwinden würde, dass es nicht existiert. (…) Doch Russland, nuklear hochgerüstet, existierte. Es war und ist geopolitisch nicht wegzudenken.»
Corona-Pandemie als «Sargnagel für Minsk-Abkommen»
Angela Merkel zeigt sich tief überzeugt davon, dass persönliche Gespräche und direkte Kommunikation eine besondere Wirkung auf Spitzenpolitiker haben können – besonders bei jemandem wie Wladimir Putin, der auf Macht, Körpersprache und Autorität reagiert. Sie vertraute auf das Prinzip «Kontrolle durch Nähe». In ihrer Autobiografie schwingt die Vorstellung mit, dass ständige Gespräche zumindest dämpfend wirken könnten – nicht im Sinn von Verharmlosung, sondern von Eindämmung. In diesem Kontext steht die folgende Passage: «Niemand weiss, ob Wladimir Putins Angriff auf die Ukraine vom 24. Februar 2022 hätte verhindert werden können, wenn es die Pandemie nicht gegeben hätte und statt virtueller Treffen persönliche Begegnungen (…) möglich gewesen wären. Sicher aber ist, dass Corona wie ein Sargnagel für das Minsk-Abkommen gewirkt hat, das wir im Februar 2015 vereinbart hatten.»
«Ich konnte mich nicht durchsetzen»
Ohne hier auf das Scheitern der komplexen und umstrittenen Minsker Abkommen einzugehen: Merkel war 2021 überzeugt: «Minsk war tot». Nochmals nahm Merkel einen diplomatischen Anlauf: «Wir brauchten einen neuen Anknüpfungspunkt mit Putin.» Sie schlug deshalb auf ihrem letzten Treffen des Europäischen Rats in Brüssel am 24./25. Juni 2021 «einen baldigen Gipfel des Europäischen Rats mit Putin vor, um die zahlreichen Konflikte zwischen uns und Russland mit ihm direkt zu besprechen.» Sie hatte sich vorher mit Emmanuel Macron abgesprochen, und es gab weitere Zustimmung westeuropäischer Staaten. Doch der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki, die estnische Ministerpräsidentin Kaja Kallas – heute EU-Aussenbeauftragte – und der litauische Präsident Gitanas Nauseda «widersprachen vehement». Eines ihrer Argumente: Die EU sei sich nicht einig in Fragen der Russlandpolitik. Merkels Gegenargument: Dann müsse man sich halt vorher zusammenreissen und eine Einigung innerhalb der EU anstreben. Doch das wollte man offenbar nicht: «Ich konnte mich nicht durchsetzen», lautet Merkels ernüchterte Feststellung.
«Eigene Sichtweisen verselbstständigen sich»
Kontrolle durch Nähe – dieses Prinzip hielt sie bis zum Schluss durch: «Allen Widrigkeiten zum Trotz halte ich es dennoch auch im Rückblick für richtig, dass ich bis zum Ende meiner Amtszeit Wert darauf gelegt habe, die Kontakte zu Russland (…) und meinen eigenen Gesprächsfaden zu Putin nicht abreissen zu lassen». Dieser Gesprächsfaden wurde allerdings immer dünner. Am letzten G20-Treffen ihrer Amtszeit vom 30./31. Oktober 2021 in Rom wurde Merkel von US-Präsident Joe Biden über verstärkte russische Truppenkonzentrationen an der ukrainisch-russischen Grenze informiert. Putin nahm wegen der Pandemie nur per Videoschaltung an den Beratungen teil, und «es gab keine Möglichkeit, ihn am Rande des Treffens damit zu konfrontieren.»
Ein persönliches, informelles, vertrauliches Gespräch war nicht mehr möglich. Ob es die Katastrophe noch hätte abwenden können, bleibt mehr als fraglich. Aber es ändert nichts an der grundsätzlichen Richtigkeit der folgenden Einsicht Merkels: «Gerade für das Gespräch mit Politikern aus nicht demokratisch regierten Ländern war der direkte Meinungsaustausch unverzichtbar, weil sich unsere Gedankenwelten stark voneinander unterschieden. Um ein Minimum an Gemeinsamkeiten zu entwickeln, bedurfte es des permanenten Austauschs. Ansonsten drohten sich die eigenen Sichtweisen zu verselbstständigen. Dem leistete das Virus Vorschub. Gesprächsfäden rissen. Im Schatten der Pandemie veränderte sich die Aussenpolitik. Dort, wo es keine Begegnungen gab, entfremdeten wir uns, neue Kompromisse wurden nicht geschmiedet.»
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Angela Merkel (mit Beate Baumann): «Freiheit. Erinnerungen 1954-2021»; Verlag Kiepenheuer und Witsch, Köln 2025 (4. Auflage); 736 Seiten; CHF 49.50, 42.00 Euro.
Aus dem Verlagstext:
«16 Jahre trug Angela Merkel die Regierungsverantwortung für Deutschland. In ihren gemeinsam mit ihrer langjährigen politischen Beraterin Beate Baumann verfassten Erinnerungen schaut sie zurück auf ihr Leben in zwei deutschen Staaten – 35 Jahre in der DDR, 35 Jahre im wiedervereinigten Deutschland. Sie lässt uns teilhaben an ihren Treffen und Gesprächen mit den Mächtigsten der Welt und erhellt anhand bedeutender nationaler, europäischer und internationaler Wendepunkte anschaulich und präzise, wie Entscheidungen getroffen wurden, die unsere Zeit prägen.»
Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors
Keine
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Meinungen in Beiträgen auf Infosperber entsprechen jeweils den persönlichen Einschätzungen der Autorin oder des Autors.










Schon wieder so ein Artikel, wo Putin als eine Art aggressives Tier hingestellt wird, mit dem man nur die «richtige Körpersprache» finden müsse, die Fr. Merkel angeblich beherrschte. Aus dem Altenteil werden jetzt allerlei milde Weisheiten verbreitet, die vor allem der Selbstbeweihräucherung dienen und allerlei Buchverkäufe ankurbeln. Brandt, Schmidt und Kohl haben selbst zu Zeiten des Kalten Krieges mehr Spielraum in der deutschen Außenpolitik entwickelt als es Fr. Merkel je vermochte. Unter ihrer Führung hat Deutschland jedes US- und NATO-Abenteuer kritiklos mitgemacht. Für Kohl war noch klar, dass deutsche Soldaten auf der Weltkarte nichts zu suchen haben, besonders nicht in Staaten, die von Nazi-Deutschland einmal angegriffen wurden. Fr. Merkel hat eine eigenständige Ost-West-Außenpolitik gründlich versäumt, daran ändern auch nachträgliche Gipfel-Anekdoten nichts.
Befremdet mich, derlei im Infosperber zu lesen. Es wird als Tatsache behauptet: «von russischen Truppen in den ersten Kriegswochen durchgeführten Massaker in Butscha»; es wird nicht berichtet, dass Minsk seitens Westen offensichtlich ein Bluff, nie ernstgemeint war und vor allem, was Frau Merkel dazu sagt:
►»Merkel: Minsk-Abkommen diente dazu, Zeit für die Aufrüstung der Ukraine zu gewinnen» (wsws 21.12.2022).
►»Putin zeigt sich enttäuscht von Merkel wegen Äusserungen zur Ukraine» (Swissinfo Keystone-SDA 9.12.2022)
(…) dass der Minsker Friedensplan nur geschlossen worden ist, um der Ukraine Zeit zu geben, sich zu bewaffnen und auf einen Krieg mit Russland vorzubereiten. «Ehrlich gesagt, war das für mich absolut unerwartet. Das enttäuscht. Ich habe offen gesagt nicht erwartet, so etwas von der früheren Bundeskanzlerin zu hören», sagte Putin.
►»Die Ex-Kanzlerin schreibt den baltischen Staaten und Polen Mitverantwortung am Ukrainekrieg zu. Das kommt schlecht an.» (SRF 7.10.2025)
Merkel macht EINEN entscheidendenFehler: sie beginnt ihre Ursache-WirkungsKombination so,daß die Argumentationskette in ihr Weltbild paßt. Wirklich begonnen hat das heutige Drama aber schon mit Jeltzin, eine Marionette der USA nach 1989.Der hat den kleinen KGB-Offizier ,ganz offenbar ohne Einwendungen der USA, auf die Startrampe gesetzt.DER aber sah klammheimlich seine Chance .Er hatte als kleiner KGB-Beamter noch nicht das dort vorhandenen Detailwissen. Als Präsident der RF aber bekam er das in vollem Umfang. Es muß Putin wie Schuppen von den Augen gefallen sein als er die TATSÄCHLICHEN Ziele der US-Politik erkannte. Als Konsequenz versuchte er, Europa und insbesondere Deutschland für ein EUROPÄISCHES Sicherheitskonzept zu gewinnen. Die Folgen sind bekannt.
ich möchte zur Klarstellung doch lieber nachschicken :
Lange nach der Ignoration seines Angebotes im deutschen Bundestag muß bei Putin eine Art Kurzschluß entstanden sein, in dessen Folge er den Angriff auf die Ukraine startete, eine Handlung, die er meiner Ansicht nach heute als Fehler ansieht. ABER: Putin hat dann eine beachtliche Flexibilität bewiesen indem er nun – Trump war nun wieder US-Präsident – dessen charakterliche Eigenarten in sein Kalkül einbezieht und versucht, MIT Trump gegen die Europäer zu agieren. Ich denke, DAS ist ein riskantes Spiel und KÖNNTE eine Chance für Europa sein, eine neue Brücke nach Rußland zu bauen. Allerdings nicht in der am 6.1.202 in Paris offenbarten Taktik, eher mit einem Hinweis an Putin auf seinen östlichen Nachbarn.UND nicht mit Figuren wie F.Merz. Den Kommentar von Paul Schön, Wien
am 7.01.2026 um 12:23 Uhr kann ich unterschreiben.