Kommentar

Ukraine: Das Spiel mit dem Feuer

Helmut Scheben © zvg

Helmut Scheben /  US-Analysten fordern in führenden Zeitschriften einen langen Abnützungskrieg in der Ukraine, um Russland in die Knie zu zwingen.

Foreign Affairs, das renommierte aussenpolitische Magazin der USA, bringt am 12. Juli einen Beitrag von Kirstin Brathwaite und Margarita Konaev unter dem Titel «The Real Key to Victory in Ukraine».  Der Titel ist irreführend, denn im Beitrag räumen die Autorinnen ein, dass es wahrscheinlich keinen Sieg über Russland, sondern eine Verhandlungslösung geben werde. Dessenungeachtet kommen sie zu dem Schluss, «militärische Unterstützung des Westens» sei jetzt wichtiger denn je. «Sustainment» sei das Gebot der Stunde. Es gelte, die Ukraine mit den nötigen schweren Waffen, Drohnen und «electronic warfare systems» auszurüsten, um Russland in einem Zermürbungskrieg entscheidend zu schwächen. («In a conflict that is likely to end with a negotiated settlement, sustainment could provide vital leverage for Ukraine.») 

Die beiden Autorinnen waren bereits im April hervorgetreten mit einer Analyse in Foreign Policy, der anderen führenden, meinungsbildenden Zeitschrift der USA. Dort diagnostizierten sie, die russischen Streitkräfte agierten mit einem «Mix aus Inkompetenz und Brutalität», weil sie für die hohen Verluste im Häuserkampf nicht vorbereitet seien. Russland werde wahrscheinlich in der Ukraine scheitern. Von einem «negotiated settlement» war damals noch nicht die Rede.

Drei Monate später tönt es nun anders. Es wäre nicht das erste Mal, dass Eskalation und Durchhalteparolen dem Gang zum Verhandlungstisch vorausgehen.

Beide Autorinnen sind über ihre Arbeit in verschiedenen Forschungsinstituten mit der Sicherheits- und Militärbranche verbunden. Konaev beispielsweise arbeitet in der Georgetown State University, etwa acht Taxi-Minuten vom Pentagon entfernt, unter anderem im Center for Security und Emerging Technology. 

Dieser Think Tank wurde 2019 von Jason Gaverick Mathey gegründet, seit neustem CEO und Vorsitzender der Rand Corporation, der renommiertesten Denkfabrik des Pentagons. Mathey war zuvor einer von Präsident Bidens Sicherheitsberatern im Weissen Haus und hat enge Verbindungen zu den US-Geheimdiensten. Das Polit-Magazin Foreign Policy nannte den Mann 2018 einen «der 100 wichtigsten globalen Denker». Die Rand Corporation hatte 2019 eine Studie publiziert, die eine Strategie zur Destabilisierung Russlands formulierte. 

In die gleiche Kerbe wie Brathwaite und Konaev schlägt in diesen Tagen Dan Altman, ein auf internationale Konflikte spezialisierter Politologe, ebenfalls von der Georgetown University. Er fordert – bildlich gesprochen –, die Nato müsse mehr Oel ins Feuer giessen, damit der Brand weitergehe. Nur müsse es eben immer gerade so viel Oel sein, dass kein globaler Grossbrand entstehe.

Spekulieren über die «rote Linie»

Altmans Beitrag in Foreign Affairs trägt den Titel «The West Worries Too Much About Escalation in Ukraine». Er schlägt vor, Russland moralisch und militärisch aufzureiben, indem man den Kreml ständig nahe an seiner Toleranzgrenze provoziere. Solange man dabei eine «rote Linie» nicht überschreite, riskiere die Nato keinen Krieg mit Russland. Diese rote Linie, so spekuliert Altman, werde erst überschritten, wenn die Nato direkt auf russische Truppen feuere oder offizielle Nato-Einheiten in der Ukraine kämpften. 

Empfehlenswert sei also alles unterhalb der roten Linie. Laut Altmann vor allem die massenhafte Entsendung von «freiwilligen» Kombattanten in die Ukraine und die Lieferung von Panzern und Kampfjets. Die 155mm-Haubitzen und die Mehrfach-Raketensysteme, welche die ukrainische Armee derzeit von der Nato bekomme, seien völlig unzureichend. 

Altman argumentiert mit «historischen Lektionen»: Die USA hätten im Kalten Krieg mit einer mutigen Strategie der limitierten Eskalation stets Erfolg gehabt. Als Beispiele nennt er unter anderen den Korea-Krieg, die Kuba-Krise, Afghanistan oder Syrien. 

Eine Logik, der man schwer folgen kann. Sollte Altman entgangen sein, dass in der Kuba-Krise das kluge Management von Kennedy und Chruschtschow zur Folge hatte, dass nicht nur die Insel vor der Küste von Florida atomwaffenfrei blieb, sondern dass auch Moskau sein Ziel erreichte? Die USA sahen sich gezwungen, die Atom-Raketen abzuziehen, die die Nato in der Türkei vor der Haustür von Russland stationiert hatte.  

Sollte Altman des Weiteren entgangen sein, dass es bis heute keinen Friedensvertrag zwischen Süd- und Nordkorea gibt und dass das letztgenannte Land in Washington seit nunmehr siebzig Jahren unentwegt als ungelöstes Problem betrachtet wird? 

Was Afghanistan angeht, so kann sich der Westen dort nach den Interventionen des letzten halben Jahrhunderts wohl nicht mit einer Erfolgsbilanz rühmen. Und was Syrien betrifft – Altman nennt Aleppo –, ist es absurd, von einem Erfolg der USA zu reden. Die politische, militärische und finanzielle Hilfe des Westens für den Aufstand hat zwar einen langen Krieg bewirkt und das Land kaputt gemacht. Der geplante Regime Change blieb jedoch aus, was einer Niederlage der USA gleichkommt. 

Die Vorstellung, dass man Russland mit einem Hasardspiel an der roten Linie «zermürben» könne, ist nicht realistisch. Denn nicht die NATO bestimmt, wo Russlands rote Linie liegt, sondern Russland. Das zeigt auch der Ukraine-Konflikt. Der Versuch, die Ukraine mit der EU zu assoziieren und in die NATO zu führen, hat aus Sicht Moskaus eine rote Linie überschritten. Einige Osteuropa-Experten hatten gewarnt, dass dieser Versuch die Ukraine zerreissen würde. Aber Washington und Brüssel wollten Russlands rote Linien offensichtlich testen. 

Aussenministerin Hillary Clinton verspekulierte sich mit Russlands roter Linie in Syrien

Die ehemalige Aussenministerin Hillary Clinton, schrieb 2012 in einer (von Wikileaks ins Netz gestellten) Mail, «Assad zu beseitigen wäre nicht nur ein unermesslicher Segen für die Sicherheit Israels, es würde auch die verständlichen Ängste Israels mindern, sein nukleares Monopol zu verlieren». Denn hinter Syrien stünde der Iran. 

Das mit Syrien verbündete Russland, so Clinton damals, werde wahrscheinlich stillhalten und sich fügen, so wie Russland auch im Kosovo-Krieg, als die Nato Serbien bombardierte, «wenig mehr getan hat, als sich zu beklagen».

Eine folgenschwere Fehleinschätzung. Dass Russland drei Jahre später dem Hilfsersuchen Assads stattgab und – im Gegensatz zum russischen Angriff auf die Ukraine – völkerrechtskonform in Syrien militärisch intervenierte, war eine böse Überraschung für die USA und ihre Alliierten. Der ehemalige Schweizer Botschafter in Syrien, Kurt O. Wyss, nannte es «ein grandioses Scheitern der Politik der USA». Er sah die Folgen voraus: «Weil man diese Niederlage nicht offen eingestehen kann, wird das westliche Kesseltreiben gegen Russland erhöht. Damit soll die russische Anmassung bestraft werden, die amerikanische Hegemonialstellung im Nahen und Mittleren Osten erfolgreich herauszufordern.» (Kurt O.Wyss: Die gewaltsame israelisch-amerikanische «Neuordnung» des Vorderen Orients. S. 164)

Heute plädieren Analysten aus dem Umfeld des Pentagons – wie oben beschrieben – in massgebenden aussenpolitischen Publikationen für einen langen Abnützungskrieg. Von Diplomatie ist wenig zu hören. Kritische Stimmen, welche die unbegrenzte Aufrüstung der Ukraine und die Verlängerung des Krieges für aussichtslos halten und auf Verhandlungen drängen, gehen in den USA derzeit unter. 

Zumindest die grossen, renommierten Blätter wie New York Times und Washington Post sind offensichtlich eingeschwenkt auf die offiziellen Durchhalte-Parolen. Dass man den Russen ein «zweites Afghanistan» bereiten könnte, war bereits Stunden nach der russischen Invasion in der Ukraine Gegenstand der öffentlichen Debatte. Nun kommen in der NYT «Militäranalysten» zu Wort, welche die gleichen Lehrsätze verbreiten wie die oben zitierten Expertinnen und Experten: Die Russen müssten in den «Albtraum des Häuserkampfes» gelockt werden, dann werde der Krieg in einer schmerzhaften Niederlage Russlands enden.

Stimme eines Aussenseiters: «Verantwortungslos, auf eine militärische Lösung zu setzen»

Scott Ritter, ein ehemaliger Offizier des US-Marine Corps und späterer UN-Waffeninspektor im Irak, ist einer der Waffen-Experten, die solche Vorstellungen für eine gefährliche Illusion halten. Ritter schreibt in Consortiumnews, einer Publikation von Veteranen der US-Geheimdienste, es sei verantwortungslos, auf militärische Lösungen zu setzen: 

«In Brüssel muss man sich fragen, wie lange die USA und die NATO die ukrainische Armee noch bluten lassen wollen und zu welchem Preis? Jeder vernünftig denkende Mensch muss doch einsehen, dass es darauf nur eine Antwort gibt. Der Westen muss angesichts des sicheren russischen Sieges aufhören, die selbstmörderische Phantasie der Ukrainer zu nähren, sie könnten mit mehr Waffen den Sieg erringen.»  

Ritter verweist auf eine Rede von NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg, der in Finnland Mitte Juni zu andeutete, dass ein Frieden in der Ukraine nur zu haben sei, wenn Kiew territoriale Zugeständnisse mache:

«Welchen Preis wird die Ukraine für den Frieden zu zahlen haben? Wieviel Territorium, wieviel Unabhängigkeit und wieviel Souveränität ist ihr der Friede wert?»

Stoltenberg führte das Beispiel Finnlands an. Das Land habe den Zweiten Weltkrieg nur als unabhängige, souveräne Nation überstehen können, weil es der Sowjetunion territoriale Konzessionen gemacht habe. Möglicherweise ist selbst in der NATO ein vorsichtiges Umdenken im Gange. Der ukrainische Präsident Selensky, der von der massiven Unterstützung der USA abhängig ist, folgt bisher den in Washington dominierenden Hardlinern. 


Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors

Keine
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Meinungen in Beiträgen auf Infosperber entsprechen jeweils den persönlichen Einschätzungen der Autorin oder des Autors.

Zum Infosperber-Dossier:

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Die Ukraine zwischen Ost und West: Jetzt von Russland angegriffen

Die Ukraine wird Opfer geopolitischer Interessen. Die Nato wollte näher an Russland. Seit dem 24.2.2022 führt Russland einen Angriffskrieg.

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13 Meinungen

  • am 22.07.2022 um 11:20 Uhr
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    Wäre die Ukraine entmilitarisiert, waffenfrei und neutral, könnte sie – da sie dann ganz offensichtlich keine Gefahr mehr für Russland darstellt – vollständige Souveränität beanspruchen. Und würde die Ukraine auch den Ostrepubliken Autonomie zugestehen, was könnte Putin dann daran noch hindern, der Ukraine nicht ihre vollständige Souveränität zuzugestehen?

    5
    • am 23.07.2022 um 12:15 Uhr
      Permalink

      Sie meinen wohl, weil dann die Ukraine auch keine eigene Regierung und das ukrainische Volk keine Demokratie mehr hätte.

      7
    • am 23.07.2022 um 23:23 Uhr
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      @ A. Eisenring: Eine neutrale Ukraine widerspricht US-Interessen. Eine neutrale Ukraine hätte auch keinen Krieg ausgelöst. Das schlimmste: die Europäer spielen mit. NATO-Partner!

      2
  • am 22.07.2022 um 12:59 Uhr
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    Ein Zweitnutzen der amerikanischen Strategie ist die Schwächung Europas und damit das Erhöhen der Abhängigkeit von den USA. Im Augenblick wird in der EU Volksvermögen durch die Schwächung der Währungvernichtet. Dass Gleiche gilt für die Wirtschaft durch die drohende Energiekrise und Verschieben der Mittel in die Verteidigung. Es drohen Unruhen durch die sehr hohe Inflation und eine verunsicherte Bevölkerung, die sich zunehmend von der Regierungspolitik distanziert.
    Laut dem letzten Trendbarometer von RTL ntv befürchten 78% eine Verschlechterung der Wirtschaftslage. 70% glauben nicht ,dass Russland aus der Ukraine verdrängt werden kann. 89% meinen, dass mit Putin weitergesprochen werden soll. Die Frage der Waffenlieferungen nähert sich einer Polarisierung:
    https://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Habeck-sticht-Scholz-und-Merz-in-K-Frage-aus-article23474321.html und
    https://media.rtl.com/meldung/RTL-ntv-Trendbarometer-00059/
    Der Abnutzungskrieg erfolgt auf dem Rücken der Euopäer.

    4
  • am 22.07.2022 um 13:14 Uhr
    Permalink

    Betreffend ‹Verhandlungslösung› waren es m.W. die Russen, welche Minsk 1 und 2 wollten, der Westen nicht, war dagegen und suchte völkerrechtswidrig ab dem 16.02.22 den Krieg durch die massive Bombardierung vom Donbas.
    Die Verlierer sind wir, der Westen (G7), die Gewinner sind die BRICS-Staaten, welche bei den Sanktionen nicht mitmachen und von Russland günstig Energie einkaufen können, wodurch sie gegenüber den G7 einen erheblichen Vorteil erhalten. Die BRICS-Staaten ersetzen auch das SWIFT-Abkommen, den Dollar als Leitwährung usw. um vom Westen unabhängig zu werden.

    2
    • am 23.07.2022 um 10:04 Uhr
      Permalink

      Diese Entwicklung geht an unseren Medien vorbei – mit Tunnelblick wird die Welt nur durch die westliche Brille gesehen. Wir realisieren nicht, dass ein wichtiger und grosser Teil der Weltbevölkerung sich vom Westen abwendet oder ihm kritisch gegenübersteht. Kulturen gingen nicht unter, weil sie von aussen bedroht, sondern weil sie marode waren und so leicht zum Opfer wurden.

      1
  • Portrait_Josef_Hunkeler
    am 22.07.2022 um 14:06 Uhr
    Permalink

    Besten Dank für diesen Überblick. Dass die EU auf diese perverse US-Optik abgefahren ist, zeigt die Macht der PR-Institute, bei denen Vernunft als kommerziell nicht rentabel ausgeschlossen wird.

    Als ich vor 12 Jahren in Aleppo und Damaskus war, ist mir die Abwesenheit amerikanischer Fast-Food Läden positiv aufgefallen. Aber auch Französisch, die Sprache früherer Kolonialherren, hat an Zuspruch in der Bevölkerung verloren. Das Erwachen im Mittleren Osten dürfte weitergehen.

    Die Kurdenfrage, welche in diesem Zusammenhang immer wieder ins Zentrum der Diskussion rückt, zeigt, dass auch lokale Machthaber die Mentalität der Kolonialherren zu einem grossen Teil übernommen haben. Nicht nur Iran, Irak, Syrien und die Türkei stehen hier auf der Anklageliste. Auch die «Wertewestler» haben Blut an den Händen.

    2
  • am 22.07.2022 um 18:51 Uhr
    Permalink

    Helmut Scheben schreibt: «US-Analysten fordern in führenden Zeitschriften einen langen Abnützungskrieg in der Ukraine, um Russland in die Knie zu zwingen.» Bei diesen «Abnützungskrieg» könnte es in einem der 15 Atomreaktoren der drei Kernkraftanlagen in der Ukraine zu einer Katastrophe wie in Tschernobyl kommen, durch einen Beschuss, durch einen Unterbruch der Kühlung der Brennstäbe. Ein solches Unglück könnte grosse Teile der Ukraine unbewohnbar machen.
    Eine kritische Berichterstattung zu den Waffenlieferungen an die ukrainische Armee, wird in der Schweiz eher kleingeschrieben. Autoren die sich kritisch mit der Nato-Ukraine-Politik auseinandersetzen, wie Jacques Baud werden kaum gehört. Daniele Ganser der sich seit Jahren mit der Nato-Politik auseinandergesetzte wurde richtig ins Abseits gestellt. Besonders als er die US-Version der Terroranschläge vom 11. September 2001 ins Visier nahm. Viele Schweizer wollen sich jetzt der Nato annähern oder ihr sogar beitreten.

    2
  • am 22.07.2022 um 18:56 Uhr
    Permalink

    Helmut Scheben schreibt: «US-Analysten fordern in führenden Zeitschriften einen langen Abnützungskrieg in der Ukraine, um Russland in die Knie zu zwingen.» Bei diesen «Abnützungskrieg» könnte es in einem der 15 Atomreaktoren der drei Kernkraftanlagen in der Ukraine zu einer Katastrophe wie in Tschernobyl kommen, durch einen Beschuss, durch einen Unterbruch der Kühlung der Brennstäbe. Ein solches Unglück könnte grosse Teile der Ukraine unbewohnbar machen.

    Eine kritische Berichterstattung zu den Waffenlieferungen an die ukrainische Armee, wird in der Schweiz eher kleingeschrieben. Autoren die sich kritisch mit der Nato-Ukraine-Politik auseinandersetzen, wie Jacques Baud werden kaum gehört. Daniele Ganser der sich seit Jahren mit der Nato-Politik auseinandergesetzte wurde richtig ins Abseits gestellt. Besonders als er die US-Version der Terroranschläge vom 11. September 2001 ins Visier nahm. Viele Schweizer wollen sich jetzt noch mehr mit Nato kooperieren, um den Frieden zu sichern….

    1
    • Portrait_Josef_Hunkeler
      am 23.07.2022 um 13:55 Uhr
      Permalink

      promises, promises…

      0
  • am 23.07.2022 um 11:06 Uhr
    Permalink

    Danke für den Artkel von Helmut Scheben! Siehe auch Infosperber vom 28.08.2021: Was Zbigniew Brzeziński schon 1998 ausplauderte, darf in der Geschichte Afghanistans nicht unter den Teppich gewischt werden. „Diese Geheimaktion war eine ausgezeichnete Idee. Es hatte den Effekt, die Russen in die afghanische Falle zu locken, und Sie möchten, dass ich das bereue? An dem Tag, an dem die Sowjets offiziell die Grenze überschritten, schrieb ich an Präsident Carter: «Wir haben jetzt die Gelegenheit, der UdSSR ihren Vietnamkrieg zu schenken». In der Tat musste Moskau fast zehn Jahre lang einen unerträglichen Krieg führen, der zur Demoralisierung und schliesslich zum Zerfall des Sowjetimperiums führte.“
    Weshalb nur sind die USA so hinterhältig und zerstörungswütig?
    „Die Rand Corporation hatte 2019 eine Studie publiziert, die eine Strategie zur Destabilisierung Russlands formulierte.“ Man kann anfügen, dass Brüssel mitmacht und mithilft, Europa zu schwächen, damit mehr Abhängigkeit von USA.

    3
    • Portrait_Josef_Hunkeler
      am 23.07.2022 um 22:28 Uhr
      Permalink

      Dabei hat selbst BBC erstaunt festgehalten, dass der «Wertewesten» bzw. die Nato, Afghanistan aus dem Bewusstsein verbannt zu haben scheint. Politische Schizophrenie ?

      0
    • Portrait_Josef_Hunkeler
      am 23.07.2022 um 23:15 Uhr
      Permalink

      Weshalb hat der «Wertewesten» Afghanistan «vergessen» ?

      0

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