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Roger S. und Roger K. bei "Schawinski" im Schweizer Fernsehen © srf

Schweizer Fernsehen: Schawinski, Köppel und warum?

Robert Ruoff /  «Schawinski», oder wie man gebührenfinanzierte Sendezeit zur eitlen Selbstdarstellung zur Verfügung stellt.

Die Vorbemerkung

Ist ja nicht so, dass ich mir diesen atemlosen Schlagabtausch hätte weiter antun wollen. Den Konrad Hummler hatte ich mir angesehen, weil es der erste «Schawinski» war und der Wegelin-Banker und NZZ-Präsident mich mit seiner Intelligenz und seinem Witz interessierte. Und den Levrat, weil er mich auch interessierte, und das hatte sich sogar gelohnt, weil der SP-Präsident sich zu meiner angenehmen Überraschung nicht nur als Taktiker, sondern als engagierter und glaubwürdiger Verfechter seiner Anliegen sogar in seiner Zweitsprache durchsetzte. Und noch den einen oder anderen zwischendurch. Auch der Fairness halber, gegenüber der Sendung. Sie hätte sich ja entwickeln können.
Doch der Erkenntnisgewinn und der Spassfaktor blieben zu gering und Schawinskis Selbstdarstellungsbedarf zu gross für meinen Bedarf.

Aber nun lief da diese mindestens zwiespältige Geschichte zwischen Hildebrand und Engeler und Blocher und der «Weltwoche». Und Köppel kam. Also doch.

Die Sendung

Der doppelte Roger, diesmal auf SF1 statt «Radio 1» – dort «Roger gegen Roger» -, man kennt sich wie man sich meistens kennt bei Schawinski, was eines der Probleme ist der Sendung.
«Aber trotzdem», stellt Roger seine rituelle Frage, «Roger, wer bist Du?» – RK: «Ich bin Roger Köppel, ich bin der Chefredaktor und Verleger der ‚Weltwoche’. Das ist die Zeitung, die die unglaublichen Machenschaften in der SNB (Schweizerische Nationalbank), die hätten zugedeckt, die hätten vertuscht werden sollen, gegen Widerstand aufgedeckt hat/RS: Was bist Du für ein Mensch?/RK: Ich bin ein neugieriger Mensch, leidenschaftlicher Journalist/RS, Zitat: »Meine Firma steht über allem». Du hast ja nie die Chance gehabt, in einer richtigen Familie aufzuwachsen/RK: Ich erzähle nicht so gerne aus meiner Familiengeschichte, aber wir hatten eine gute Familie, meine Grosseltern sind aus Deutschland in die Schweiz eingewandert/RS, Zitat: »Im Zweifel für den Angeklagten»/RK: Ein Zitat aus früher Zeit – die Missstände, die wir aufgedeckt haben mit der ‚Weltwoche’, das sind natürlich unglaubliche Probleme in unserem Staat/RS: Du bist der, der verunglimpft, was ist mit Dir passiert?/RK: Nichts ist passiert, Aufdeckungsjournalismus, da muss man dezidiert/RS:Hildebrand kriminalisiert…es geht gar nicht um Kritik, es geht um Verunglimpfung/RK: Muss ich zurückweisen. Wenn SNB-Chef spekuliert auf seinem Privatkonto…Sittenzerfall innerhalb der Notenbank/RS:’Weltwoche’ kam hinterher wie die alte Fasnacht/RK: ‚Weltwoche’ hat einen Quantensprung der Transparenz erzeugt in diesem ganz trüben Kapitel/RS:Alles unbewiesene Behauptungen/RK:Das sind Falschbehauptungen. Die ‚Weltwoche’ hat aufgedeckt/RS: Die Story um den ‚Fall Zuppiger’ hat Euphorie in ‚Weltwoche’-Redaktion produziert, danach sind alle Eure Sicherungen durchgebrannt/RK: Überhaupt nicht. Ich bin auch nicht glücklich über diese Enthüllungen. —Machenschaften… Machtmissbrauch in der Notenbank…SNB-Präsident mit Devisen spekuliert… Bananenrepublik/RS: Bankkundengeheimnis brutal gebrochen. Hast Dich strafbar gemacht/RK: Nein: Hildebrand hat Insider-Wissen genutzt, Medien nicht dazu da, Missstände zu verdecken./RS: An Eurer Geschichte hat nichts gestimmt ausser Abdruck der gestohlenen Bankdaten/RK: Geschichte stimmt… krumme Geschäfte. Insider, ob strafrechtlich oder nicht/RS: «Informanten» – einfach gelogen/RK: nicht gelogen. ‚Weltwoche’ hat aufgedeckt. Ohne ‚Weltwoche’ wäre ganze Affäre unter Deckel gehalten worden/RS: Gelogen von A bis Z, auch Blocher lügt/RK: Diskutieren hier nicht über Blocher. Erst durch ‚Weltwoche’ ist alles herausgekommen/RS: Im Umfeld Blocher wird gelogen/RK: Ich weise das zurück/RS: Gestohlene Bankdaten/RK: Tatsache ist, ‚Weltwoche’ hat Quantensprung der Transparenz… /RS: Quantensprung von Fehlinformation, Rücktrittsforderungen für drei Bundesräte usw. – kennt man sonst nur von Durchgeknallten und Querulanten/RK: …bin entsetzt, wie Aufsichtsgremien und Medien den Fall behandelt haben, keine unabhängigen Aufsichtsgremien, Symptome einer Bananenrepublik/RS: Wenn Unschuld bewiesen werden muss, weil Leute wie RK destabilisieren, dann Bananenrepublik/RK: …jeder Gegner der Schweiz muss denken, ‚Schweiz ist ein Piratennest’/RS: Du…Verleumdungen/RK: Nichts Verleumdungen… haben aufgedeckt/RS: Du bist Alleinherrscher in Deiner Zeitung… Ist heute Dein Freudentag?/RK: Du darfst nicht von Dir auf andere schliessen…/…

Undsoweiter. Undsofort.

Erkenntnisgewinn: Nahe Null. Neuigkeitswert: Null. Peinlichkeitsfaktor: steigend. Niveau: sinkend. Schlagabtausch von zwei Selbstdarstellern: nicht einmal lustig.

Die Frage(n)

Warum stellt man für diese Art von «Talk», die den Namen «Gespräch» nicht verdient, jede Woche dreissig Minuten Sendezeit zur Verfügung? Was ist daran relevant? Wieviel Gebührengeld ist das wert? Wie lange wird «Schawinski» noch auf Sendung sein?


Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors

Der Autor war von 1981 bis 2004 Mitarbeiter des Schweizer Fernsehens.

Zum Infosperber-Dossier:

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Kritik von TV-Sendungen

Fehler passieren überall. Beim nationalen Fernseh-Sender sind sie besonders ärgerlich. Lob und Tadel.

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13 Meinungen

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    am 11.01.2012 um 16:09 Uhr
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    Lieber Robert Ruoff
    Ich bin – wie fast immer seit über 35 Jahren – mit Dir völlig einverstanden. Doch als Ergänzung nur so viel: Deine Fragen müsstest Du dem dritten Roger (de Weck) stellen. Mir kommt bei dieser Art Selbstinszenierung nur noch jener Berliner Künstler in den Sinn, der gar nicht so viel fressen konnte, wie er kotzen möchte.

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    am 11.01.2012 um 17:06 Uhr
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    Lieber Robert

    Es ist wirklich unerträglich, was hier abläuft. Heiner Gautschy wurde in einem ähnlichen Fall (mit Peter Uebersax), fristlos entlassen. Schawinski hatte ihn damals gecoacht, mit Uebungsinterviews im Radio 24 Studio. Stellt sich die Frage, wem Schawinski unterstellt ist. Ich meine gelesen zu haben, dass er absolute Carte Blanche hat und, wie Figura zeigt, offenbar alle journalistischen Regeln eines Interviews oder Gesprächs missachten kann. Mir geht’s wie Franz C.

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    am 12.01.2012 um 13:35 Uhr
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    "Man wird sehen, ob die jüngste Ausbgabe [von Schawinskis Talkshow] – eine deprimierende Keiferei zwischen Schawinski und dem Weltwoche-Chefredaktor – erneut Reklamationen [beim Ombudsmann Achille Casanova] auslösen wird. Lärmbelästigung wäre allerdings aufgrund der Programmrichtlinien nicht einklagbar» (NZZ von heute, S. 10).

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    am 15.01.2012 um 01:49 Uhr
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    Das war doch durchaus aufschlussreich. Es kommt halt auf die Erwartungen an. Und darauf, worauf man achtet. RK sagte gefühlte 50 Mal «die Weltwoche hat als einzige, … Machenschaften..blabla", es war jeweils der identische Satz. Dann erwähnte RK drei Mal den «Quantensprung der Transparenz» und flocht 2 Mal, die rhetorische Floskel «, lieber Roger, » ein, begleitet durch eine Gestik, die wohl tiefe und ernste Intellektualität vermitteln sollte. So funktioniert die Köppel-Maschine. Mehr hat er nicht drauf.
    RS hingegen spricht nicht mal mehr die Wörter, geschweige denn die Sätze zu Ende, der Schluss ist nur noch gehaucht. Gedanklich war er schon bei der nächsten Provokation, von der er bereits wusste, dass sie bei der Köppel-Maschine wirklungslos sein würde, weil: «Die Weltwoche hat als einzige … » uswusf. Das Interview schien ihn zu langweilen. So funktioniert die Schawinski-Maschine.
    Man muss diesen «Dialog» gegen den Strich und auf den Sub- und Kontext (und das war nicht die Hildeb.-Affäre, sondern ein Gerangel um Deutungshegemonie) hören. Das Thema war nebensächlich, das (Gesprächs-)verhalten war für mich im Zentrum. So war diese «Debatte» als dekonstruktistisches Übungsbeispiel doch lehrreich und interessant.

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    am 15.01.2012 um 02:02 Uhr
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    Was ich eigentlich auch sagen wollte: Man hat Einblick in die Charaktere der Beiden erhalten, ohne dass das die deklarierte Absicht der Sendung gewesen wäre (10vor10 Hinweis: «RS nimmt RK IN DIE ZANGE". Davon konnte keine Rede sein).
    @P. Schellenberg: Das ist jetzt schon lange her, das Medium TV hat heute eine andere Bedeutung und einen anderen Stellenwert und selbige Sendung fand meines Wissens bei PUe zu Hause statt. Das ist m.E. ein Unterschied.
    Zur Sendung: Ich finde, sie sollte bleiben. Sie ist dermassen kurz, dass sie Druck erzeugen muss (auf RS und den Gast). Und Einige Gäste wussten mit den sprunghaften Provokationen und Themenwechseln gut umzugehen, auf einige Gäste hat sich RS auch angemessen eingestellt. Er kann seine «Masche"/Attitüde durchaus anpassen.

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    am 15.01.2012 um 17:27 Uhr
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    Es geht mir nicht um ein Psychogramm der beiden Streithähne. Es geht mir darum, dass RS ein Service-Public zertifizierter Mitarbeiter der SRG ist und deshalb gehalten , sich an dessen Grundregeln zu orientieren. Ob sich der Zeitgeist gewandelt hat, interessiert nicht, auch hat das nichts mit einer persönlichen «Erwartungshaltung» zu tun. Er wurde ja im Vorfeld von der SRG als Journalist angepriesen, Köppel ist übrigens im Interview völlig frei in seinen Aussagen, auch wenn er die Gelegenheit benutzt, sein Blatt und seine Leistung anzupreisen. Er unterliegt keinen Regeln.

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    am 15.01.2012 um 20:47 Uhr
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    Sorry, noch eine Nachbemerkung. Was unsere Presse so macht! ICH HABE NIE DIE ABSETZNG VON SCHAWINSKI GEFORDERT. Ich fand übrigens die Heiner Gautschy- Entlassung nicht in Ordnung und ich fordere nie etwas von der SRG. Vielleicht liest das auch einer dieser begnadeten Journis, die offenbar nicht einmal zitieren können oder besser gesagt wollen. Leserbriefe schreibe ich Grundsätzlich nicht

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    am 16.01.2012 um 13:28 Uhr
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    Ich finde, die Sendung gut und sehe sie mir immer an. Niemand muss sie sich anschauen, und niemanden kann sie eigentlich stören, weil sie zu später Stunde auf dem Programm steht. Einzig in der ersten Sendung mit Konrad Hummler habe ich mich geärgert, weil Schawinski Hummler wirklich kaum je einen ganzen Satz sagen liess, ohne ihn wieder zu unterbrechen. Ich glaube Schawinski hat sich diesen Vorwurf zu Herzen genommen, ist es doch nun diesbezüglich besser geworden. Von den interssanten Gesprächspartnern kriegt man allgemein ein kurzes, aber ganz gutes Abbild. Sie werden geschickt und mit guten Fragen in die Zange genommen, und es ist dann jeweils spannend zu hören, wie sie sich aus der Affäre ziehen.

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    am 17.01.2012 um 12:13 Uhr
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    Die Schlagzeile bei Blick.ch hiess am Sonntagnachmittag «Ex- SF-Boss Peter Schellenberg fordert:"Setzt die Sendung Schawinski ab!". Einige Zeit vorher hiess sie noch anders. Da ich keine Screenshots mache, kann ich nur feststellen, dass offenbar «die Sendung» reingeflickt wurde. Inzwischen sind beide Schlagzeilen im Internet nicht mehr auffindbar, Auch in den «Headlines des Tages» vom vergangenen Sonntag sucht man vergeblich. Infosperber hat glücklicherweise einen Screenshot der Lüge Nummer 2 gemacht.
    Ich wurde nie von Blick.ch oder einem anderen Presserzeugnis kontaktiert, auch nicht mit Gedankenübertragung. Blick.ch hat nie die Quelle für das erfundene Zitat genannt. Es gibt von mir einzig und allein die Aeusserungen, die man hier nachlesen kann. Am gleichen Tag hatte schon die «Sonntags-Zeitung» diesen Fake in einem Interview mit Ruedi Matter eingebaut, der darauf souverän reagierte.
    Ich habe noch nie die Absetzung einer Sendung oder eines Moderators gefordert und werde es auch nie machen.. Das gestehe ich mir nicht zu. Mein Schwerpunkt lag auf der Frage, nach dem in der SRG üblichen Unterstellung von Programmschaffenden in der Verantwortungshierarchie. Sie wurde, meines Wissens, nie publiziert, müsste aber in einem Organigramm intern festgelegt sein. Es gilt wohl immer noch die Regelung in der Konzession: «Niemand hat das Recht auf Kamera und Mikrophon". Das heisst, dass Programmschaffende zwar Selbstverantwortung haben, eine endgültige, nachträgliche Beurteilung aber von einem Vorgesetzten verpflichtend vorgenommen werden muss. Die SRG, deren oberster Programmverantlicher der Generaldirektor ist, ist nicht verpflichtet, auf eine solche Frage öffentlich zu antworten und ich habe sie auch nicht fordernd gestellt. Es gibt letztlich eine Programmkommission, die zwar richtigerweise nur beratend wirkt, aber des Recht hat, hier Aufklärung zu verlangen. Aber nur, wenn sie es will. Ihr ist auch der Ombudsmann angegliedert, der richtigerweise nur auf Beschwerden reagiert.
    Bei der SRG ist es seit einigen Jahren zum Prinzip geworden, in Stellungnahmen einem Pressesprecher die Parole zu überlassen, mit Anführungszeichen, sozusagen als Hausmeinung, ohne den Verantowertungsträger zu nennen.
    Somit ist die Sache für mich erledigt und ich werde nichts unternehmen, weder bei Blick.ch, der SoZ oder der SRG.

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    am 17.01.2012 um 12:13 Uhr
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    Die Schlagzeile bei Blick.ch hiess am Sonntagnachmittag «Ex- SF-Boss Peter Schellenberg fordert:"Setzt die Sendung Schawinski ab!". Einige Zeit vorher hiess sie noch anders. Da ich keine Screenshots mache, kann ich nur feststellen, dass offenbar «die Sendung» reingeflickt wurde. Inzwischen sind beide Schlagzeilen im Internet nicht mehr auffindbar, Auch in den «Headlines des Tages» vom vergangenen Sonntag sucht man vergeblich. Infosperber hat glücklicherweise einen Screenshot der Lüge Nummer 2 gemacht.
    Ich wurde nie von Blick.ch oder einem anderen Presserzeugnis kontaktiert, auch nicht mit Gedankenübertragung. Blick.ch hat nie die Quelle für das erfundene Zitat genannt. Es gibt von mir einzig und allein die Aeusserungen, die man hier nachlesen kann. Am gleichen Tag hatte schon die «Sonntags-Zeitung» diesen Fake in einem Interview mit Ruedi Matter eingebaut, der darauf souverän reagierte.
    Ich habe noch nie die Absetzung einer Sendung oder eines Moderators gefordert und werde es auch nie machen.. Das gestehe ich mir nicht zu. Mein Schwerpunkt lag auf der Frage, nach dem in der SRG üblichen Unterstellung von Programmschaffenden in der Verantwortungshierarchie. Sie wurde, meines Wissens, nie publiziert, müsste aber in einem Organigramm intern festgelegt sein. Es gilt wohl immer noch die Regelung in der Konzession: «Niemand hat das Recht auf Kamera und Mikrophon". Das heisst, dass Programmschaffende zwar Selbstverantwortung haben, eine endgültige, nachträgliche Beurteilung aber von einem Vorgesetzten verpflichtend vorgenommen werden muss. Die SRG, deren oberster Programmverantlicher der Generaldirektor ist, ist nicht verpflichtet, auf eine solche Frage öffentlich zu antworten und ich habe sie auch nicht fordernd gestellt. Es gibt letztlich eine Programmkommission, die zwar richtigerweise nur beratend wirkt, aber des Recht hat, hier Aufklärung zu verlangen. Aber nur, wenn sie es will. Ihr ist auch der Ombudsmann angegliedert, der richtigerweise nur auf Beschwerden reagiert.
    Bei der SRG ist es seit einigen Jahren zum Prinzip geworden, in Stellungnahmen einem Pressesprecher die Parole zu überlassen, mit Anführungszeichen, sozusagen als Hausmeinung, ohne den Verantowertungsträger zu nennen.
    Somit ist die Sache für mich erledigt und ich werde nichts unternehmen, weder bei Blick.ch, der SoZ oder der SRG.

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    am 17.01.2012 um 13:33 Uhr
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    Korrektur: Die 2. Hadline ist bei blick.ch vorhanden, aber nicht in den «Headline des Tages» vom Sonntag, 15.1..2012". Entschuldigung für den Redcherchierfehler.

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    am 17.01.2012 um 21:14 Uhr
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    Zur Klärung zweier Punkte in aller gebotenen Kürze (gerne komme ich später darauf zurück, wenn ich Zeit finde):
    1.) Mein Bemerkung «zur Sendung» bezogen sich auf das Fazit von Robert Ruoff.
    2.) zHv P. Schellenberg: Ich weiss ehrlich gesagt nicht mehr, was ich in jenem Moment auf der Blick-Seite gelesen habe resp. was dort gestanden hat, möglicherweise war ich nicht aufmerksam genug. Falls dem so ist, bitte ich Sie um Entschuldigung. Beides scheint eine heikle Sache zu sein: das Management der Inhalte von Online-Medien und der «Konsum» derselben.
    Und noch 2 Hinweise:
    1.) Ich bin ein sehr ungeübter «Blogger", lerne aber gerne dazu.
    2.) Auffällig der Unterschied in der Gesprächsführung und der Verabschiedung von Gast und Publikum in der letzten Sendung (SBB-Chef Meier) und der vorletzten (Köppel). Entweder keine Carte Blanche (d.h. in einem Organigramm verortet) oder Fähigkeit der gesunden Selbstkritik.

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    am 17.01.2012 um 22:43 Uhr
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    Zur Entschuldigung, lieber Herr Schneider, besteht kein Grund. «blick.ch» und «persoenlich.com» haben eine Fehlinterpretation produziert, «persönlich» hat das nun korrigiert – Missverständnisse sind auch bei journalistischen Profis möglich. –
    Zu «Schawinski» mit SBB-Chef Andreas Meier haben sie recht: das war sehr viel entspannter. Und der Gast hatte die Chance, sich zu kritischen Fragen zu erklären. Der niedrigere Marktanteil von 14.6% – im Unterschied zu den 33.6 Prozent mit Roger Köppel – ist aus zahlreichen Gründen dann auch folgerichtig und aus meiner Sicht kein Grund zu Kritik.

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