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Katja Stauber: «Viele Griechen wussten gar nicht, über was sie wirklich abstimmen» © srf

IWF will jetzt Schuldenerlass von rund 30 Prozent

Urs P. Gasche /  Doch die Euroländer lehnen einen Schuldenerlass stur ab. Immerhin ist das Stürzen der griechischen Regierung vorläufig missglückt.

Am Donnerstag vor der Abstimmung in Griechenland forderte der Internationale Währungsfonds IWF als Voraussetzung für weitere Kredite an Griechenland einen Schuldenerlass in der Grössenordnung von dreissig Prozent. Sonst bestehe keine Gewähr, dass Griechenland Kredite – zur Ablösung bestehender Kredite – je werde zurückzahlen können. Über diese IWF-Veröffentlichung haben grosse Medien nicht gross berichtet.
Vielleicht weil der IWF damit – reichlich spät – der griechischen Regierung recht gibt, die für weitere Spar- und Reformmassnahmen von Anfang an einen Schuldenschnitt gefordert hatte.
Tagesschau nimmt Abstimmung nicht ernst
Es sei eine «ziemlich skurrile Abstimmung» gewesen, verkündete Moderatorin Katja Stauber in der Tagesschau am Sonntag Abend. Viele Griechen «wussten gar nicht, über was sie wirklich abstimmten», denn das Paket sei «ziemlich undurchsichtig» gewesen.
Mit Verlaub: Es ging um Ja oder Nein zu den Sparvorgaben der Europäischen Institutionen. Diese waren im Wortlaut im Internet veröffentlicht und die Medien konnten den Inhalt verständlich erklären. In erster Linie ging es um Mehrwertsteuer, Renten und Privatisierungen.
Welche Folgen ein Ja oder ein Nein im Verhältnis zu den Euro-Staaten und für die wirtschaftliche Zukunft Griechenlands haben wird, das wussten tatsächlich weder die Abstimmenden noch die Regierenden.
Aber Hand aufs Herz, Katja Stauber: Wussten Sie, welche Folgen die «Unternehmenssteuerreform II» haben wird, über die wir abgestimmt hatten? Oder die Folgen der Masseneinwanderungsinitiative? Oder was würden Sie dazu sagen, wenn die Mehrwertsteuer massiv erhöht werden dürfte, unser Rentensystem umgebaut oder staatlicher Besitz privatisiert, ohne dass das Volk etwas dazu zu sagen hätte?
Ein Schuldenerlass ist überfällig
Die Regierung Tsipras wollte keine neuen, mit drastischen Auflagen für die Bevölkerung verbundenen «Hilfspakete», nur um die so erhaltenen Milliarden-«Hilfe» gleich wieder auszugeben für Rückzahlungen von fälligen Krediten der EU-Institutionen und des IWF. Diese angeblichen Hilfsgelder brachten und bringen Griechenland nichts, sondern verschleppten einen unvermeidlichen Konkurs.
Deshalb verlangte die griechische Regierung von den EU-Institutionen als Bedingung für weitere Auflagen das, was seit 2010 überfällig ist: Einen teilweisen Schuldenerlass. Vor fünf Jahren hatte sich die Schweizer Vertretung im IWF erfreulicherweise, aber vergeblich für einen Schuldenerlass für Griechenland eingesetzt und davor gewarnt, dass Rentenkürzungen, Steuererhöhungen und andere einschneidende Vorgaben nicht dazu führen würden, dass Griechenland die ausländischen Kredite werde zurückzahlen können. Das geht aus IWF-Protokollen hervor, aus denen die Sonntags-Zeitung am 6. Juli 2015 zitierte. Aus diesen Protokollen geht auch hervor, dass andere Länder keinen Schuldenerlass wollten, um ihre Grossbanken und Hedge Funds vor Verlusten zu bewahren, dass solche aber durchaus verkraftbar gewesen wären und kein «Too big to fail»-Problem bestand.
Neue Stimmen in den Medien vom Sonntag
Am griechischen Abstimmungssonntag, bevor das Resultat bekannt wurde, sprach sich Arthur Rutishauser, Chefredaktor der Sonntags-Zeitung, in einem Editorial für ein «Nein» aus. Er war der Einzige auf weiter Flur. Die EU würde sich vor einem Schuldenschnitt fürchten, meinte er, «weil dann sichtbar würde, wie viele Milliarden die staatlichen Institutionen verloren haben». Das sei wohl die «wahre Motivation des Durchwurstelns». Doch es bringe nichts, einen Schuldenschnitt «ein weiteres Mal auf die lange Bank zu schieben».
Am gleichen Tag veröffentlichte die «NZZ am Sonntag» ein grosses Interview mit Charles Wyplosz, Professor für internationale Ökonomie am Graduate Institute in Genf und Direktor des Genfer Zentrums für Geld- und Bankstudien. Für Wyplosz ist klar, dass ein Schuldenschnitt schon 2010 fällig gewesen wäre: «In drei Jahren wäre Griechenland wieder auf den Beinen gewesen». Doch die «deutschen und französischen Regierungen wollten ihre Banken schützen». Es sei nicht darum gegangen, Griechenland zu helfen, sondern «den Rest der Welt zu schützen». Der kleine Schuldenschnitt von 2012 sei falsch konzipiert gewesen und habe «Lasten von nicht-griechischen Banken auf griechische verlagert». Wyplosz bezeichnet dies als den «grössten finanzpolitischen Fehler der Geschichte». Gleichzeitig habe man den Griechen über die Auswirkungen der auferlegten Massnahmen «ein Märchen aufgetischt».
Für den Genfer Professor besteht auch kein Zweifel, dass die einstigen Geldgeber, also Grossbanken und Hedge Funds, Verluste hätten einstecken müssen. Heute sind es leider die Steuerzahler in Deutschland, Frankreich und anderswo. Denn folgende Fragen richten sich an die Geldgeber: «Wieso haben die denn Geld geliehen? Dass Griechenland Mühe bekundet, Steuern einzuziehen, dass die Löhne zu hoch waren – das hätte man herausgefunden, wenn man den Zustand des Landes analysiert hätte». Auf Finanzmärkten gelte folgende Regel: «Wenn der Kreditgeber Fehler macht, zahlt er dafür».
Und zu einem Land, das zahlungsunfähig wird: «Ist es besser wenn eine Bank, die das Risiko eingegangen ist, sich dort finanziell zu engagieren, ihr Geld abschreibt, oder soll die Bevölkerung des Landes jahrelang Not leiden?»

Die EU-Institutionen waren bisher sturer als die Griechen

Seite 2012, dem Jahr des bescheidenen, falsch geschneiderten Schuldenschnitts, sind vor allem die deutsche Regierung, aber auch die EU-Institutionen als Ganzes Griechenland in Sachen Schuldenschnitt keinen Zentimeter weiter entgegen gekommen. Sie verhielten sich stur, warfen aber keck der griechischen Regierung vor, jene sei stur.
Die meisten Medien verbreiteten willfährig, was ihnen deutsche EU- und Regierungskreise einflüsterten. Griechenlands frisch, unkonventionell und taktisch teilweise ungeschickt auftretenden Premier- und Finanzminister wurden als «Lügner und Hochstapler» disqualifiziert. Noch heute, am Montag nach der Abstimmung in Griechenland, schreibt NZZ-Wirtschaftschef Peter A. Fischer, die Griechen seien auf den «motorradfahrenden Traumtänzer und krawattenlosen Volksverführer» hereingefallen. Einmal bezeichnete Fischer die Regierung als «radikallinke», ein anderes Mal als «linksradikale» «Syriza-Truppe».
Das Stürzen der griechischen Regierung vorläufig gescheitert
Sowohl die EU als auch insbesondere die USA wollen in Griechenland wieder einen verlässlichen westlichen Bündnispartner und peilen einen Machtwechsel an.
Denn für wichtige Entscheide der EU braucht es Einstimmigkeit. Zum Beispiel bei der gemeinsamen Steuer- und Sozialpolitik, bei den von Grossbritannien geforderten Vertragsänderungen, aber auch zum Verlängern der EU-Sanktionen gegen Russland. (Siehe Infosperber vom 29.1.2015.
Dieses Vetorecht Griechenlands kann die Regierung als Verhandlungspfand einsetzen. Erst kürzlich konnte die EU die Sanktionen gegen Russland dank Einstimmigkeit verlängern. Pressemeldungen wie «Athen will bei Energie mit Moskau kooperieren» stossen sowohl in Brüssel als auch in Washington sauer auf. «Es ist sonnenklar, dass der Kreml Europa spalten will», meinte ein Leitartikel in der «New York Times». Das gelte es zu verhindern.
Für den griechischen Rechtsprofessor Costas Douzinas von der London University besteht ist das Ziel der EU-Institutionen «klar»: «Entweder den Sturz der Regierung, wenn sie die harten Bedingungen nicht akzeptiert, oder eine so schwere Demütigung, dass Partei und Regierung auseinanderbrechen.» Es gebe viele Anzeichen für diesen Versuch des «Regimewechsels».*
Mit der Abstimmung vom Sonntag ist die Strategie, die ungeliebte griechische Linksregierung zu stürzen, vorläufig gescheitert. Die beiden Machtmetropolen werden sich weiterhin uneinig sein, wie sie das geopolitische Ziel eines Regierungswechsels am besten und schnellsten erreichen können.
Was die Euro-Länder davon abhalten könnte, Griechenland wirtschaftlich ausbluten zu lassen, ist die Tatsache, dass bei einer totalen griechische Zahlungsunfähigkeit- und Zahlungsverweigerung die Euro-Länder je nach Quelle (u.a. des deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung Ifo) mindestens folgende Summen abschreiben müssten:
Deutschland 80 Mrd. Euro
Frankreich 65 Mrd. Euro
Italien 57 Mrd. Euro
Spanien 39 Mrd. Euro
Die von der Europäischen Zentralbank EZB in jüngster Zeit gewährten Notkredite an die griechischen Banken in Höhe von 90 Milliarden Euro sind dabei nicht mitgerechnet.

Zum umfangreichen Infosperber-DOSSIER «Griechenland fordert die EU heraus»


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25 Meinungen

  • am 6.07.2015 um 11:52 Uhr
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    Keinen Sturz, aber der Finanzminister «wollte» immerhin seinen Hut nehmen.

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  • am 6.07.2015 um 11:58 Uhr
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    In der Diskussion um die «Sturheit» der EU darf nicht übersehen werden, dass das Pro-Kopf-Einkommen der osteuropäischen Euroländer – nach einer wüsten Austeritätswelle – wesentlich tiefer ist als in Griechenland. Dort wird die Lage Griechenlands deshalb mit anderen Augen gesehen.

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  • am 6.07.2015 um 12:45 Uhr
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    Abgesehen davon, dass es relativ einfach ist der EU gute Ratschläge zu geben, wenn man von deren finanziellen Folgen nicht selbst betroffen ist, scheint mir dieser unermüdliche Kreuzzug für einen Erlass griechischer Staatschulden als Allheilmittel nicht wirklich überzeugend. Jedenfalls würde ein solcher Erlass durch die EU den Griechen zumindesten in naher Zukunft keine wesentliche Entlastung bringen. Die europäischen Schuldner sind den Griechen durch Zinsverzichte und Erstreckung der Rückzahlungsfristen auf 20 resp. 40 Jahre engegengekommen so dass der Schuldendienst den griechischen Haushalt im Moment kaum belastet. Der IWF und die EZB (Notkredite an die Banken) können statutengemäss keine Schulden erlassen.
    Ohne eine wirkliche Staatsreform mit einer Reoganisation des Steuerwesens wird es Griechenland unmöglich sein, den Staatshaushalt nachhaltig zu sanieren und von permanenten Subventionen der EU unabhängig zu werden, Schuldenerlass hin oder her.

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  • am 6.07.2015 um 12:56 Uhr
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    Haben Sie sich schon überlegt, was nach einem totalen Schuldenerlass und einer kompletten Verweigerung neuer Kredite passieren würde? Über die Verhältnisse konnte Griechenland nur auf Pump leben. Falls niemand mehr Geld leiht, wenn niemand im Ausland mehr griechische Staatsanleihen kauft, müssten die GriechInnen entweder auf kleinerem Fuss leben oder ihre strukturellen Probleme lösen (selbständig, souverän, ohne Vorschriften von EU oder IWF). Warum soll Griechenland diese Wahl nicht haben?

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  • am 6.07.2015 um 13:06 Uhr
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    Stimmt. SRF (Radio und Fernsehen) haben sich nach und vor der Abstimmung in Griechenland nicht gerade von der besten Seite gezeigt. Die Griechen wussten sehr genau über was sie abstimmten.
    1. Wollen wir uns dem Spardiktat aus Brüssel unterwerfen?
    2. Wollen wir die gegenwärtige Regierung noch?
    Die Frage 2 stand nicht auf dem Abstimmungszettel. Aber mit einen «Ja» zu 1) wäre es ein «Nein» zu 2) geworden. Nun ist es umgekehrt gekommen. Ich finde das gut.
    Aber nicht nur der Auftritt der Moderatorin Stauber war daneben. Auch eine griechischstämmige DRS-Korrespondentin hat eine Bemerkung abgesondert, die jenseits von Gut und Böse einzuordnen ist.
    Warum das Nein den so unerwartet hoch ausgefallen sei. Die Abstimmung sei unfair gewesen, so die Athener Journalistin. Auf dem Stimmzettel sei zuerst die Frage nach dem Nein gestanden. Erst auf der nächsten Zeil die nach dem Ja.

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  • am 6.07.2015 um 14:40 Uhr
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    Danke U.P.G für die sehr sachliche Darlegung!
    Die MS-Medien liessen sich von Schäuble und Co einflüstern? – mag sein. Es ist m.E. schlimmer: es läuft eine üble Feindbildkampagne, welche wohl nicht direkt von den EU-Gremien ausgeht. Mir scheint, dass sich diese selbst «einflüstern» lassen und zwar von denen, die wirklich die Macht ausüben. Volk, Völker… was ist wichtiger? – der Mamon! Dazu gehört das Zins-System mit seinem potentiellen Wachstum. Es basiert auf Sklaverei. Varounakis nannte es Tyrannei, das ist zwar richtig gesagt, aber offenbar «unziemlich».
    Der Kapitalismus selbst ist das Übel, mit einer allfälligen Sanierung der Griechischen Volkswirtschaft ist das Übel längst nicht beseitigt. Der Moloch schafft Probleme, bereichert sich bei der Schaffung Probleme und nochmals bei der Lösung derselben… wenn’s geht.
    Nur dass es klar ist, ich halte den Sozialismus für ebenso untauglich.

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  • am 7.07.2015 um 00:56 Uhr
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    Wie wäre es mit diesem Szenario ?

    Jemand treibt Misswirtschaft oder verzockt sich, nimmt anfangs (noch in gutem Glauben), ein Paar Kredite auf um das Loch zu stopfen, verzockt aber dummerweise das neue Geld durch anderwärtige „Verteilungen“ …. Er verschuldet sich erneut, um das neue Loch zu füllen, … nun lasten auch Zinsen und Zinsenszinsen dazu. Das ganze wächst ihm über den Kopf, er wurstelt sich 5 Jahre durch denn wie durch ein Wunder ist immer wieder „eine helfende Hand zur Stelle“, … nun gewöhnt er sich daran, also noch ein Kredit, …
    … kommt aber nie zur Einsicht dass es so nicht gut enden kann ?! …

    Hier mein Verdacht : Der wusste das ganz genau aber ER WOLLTE NICHT MEHR ! … denn in seinem Hinterkopf war längst ein (perfider ?), Plan gereift.

    Wir dürfen die Schlauheit diesen klugen Spielers nicht unterschätzen.
    Irgendwie „Hut ab“, … was für einer Strategie, für ein Staat, einmalig !

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  • am 7.07.2015 um 09:53 Uhr
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    Liebe Frau Bruderer. Ich finde es grossartig, dass Sie schuldenfrei leben und nicht auf Pump konsumieren. In Ihrem obigen Beispiel schreiben Sie vorwurfsvoll «Er verschuldet sich erneut». Vielleicht wäre es gut, die Perspektive zu wechseln: Es kann sich niemand «erneut verschulden», ohne dass jemand anders so blöd ist, ihm Geld zu leihen!

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  • am 7.07.2015 um 12:31 Uhr
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    Nun sie behaupten dass die Kreditgeber die ganze Schuld tragen. Sie mögen auch irgendwie recht haben aber die andere Seite (die Nehmer), wenn sie ehrlich gewesen wären, hätten nach der ersten 10 Milliarden (eine eins mit … Nullen dahinter), Stopp sagen können, wir sind überfordert, lasst uns andere Lösungen ausarbeiten.
    Es wurde hingegen schnell erkannt dass in Brüssel ein dummer Onkel sitzt der die Lage nicht mehr im Griff hat. Diesen Umstand wurde etwas schamlos ausgenutzt.
    Ich behaupte: Die klügste Köpfe Europas sitzen (!) in Griechenland. War schon immer so, ich schätze dieses gewiefte, geschickte und schnell denkende Volk.
    Die vorherige Regierung hat sich abwählen lassen um die heisse Kartoffel dem radikaleren Spieler zu übergeben.
    So geht es auch weiter, der Onkel will das Gesicht (und Griechenland im Euro !) nicht verlieren und macht weiterhin die Arme halb auf, Griechenland will Null bezahlen, also geht das Spiel weiter.

    Brüssel muss nun (auch) lernen zu pokern…

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  • am 7.07.2015 um 13:18 Uhr
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    Die ersten Dummen waren Grossbanken und Hedge Funds, die Griechenland gegen Verzinsung Milliarden zugehalten haben. Die zweiten Dummen waren die europäischen Institutionen, welche diesen Grossbanken und Hedge Funds die eingegangenen Risiken abgenommen haben. Die ersten Dummen haben also von ihrem Griechenland-Geschäft nur profitiert. Die zweiten Dummen, namentlich die Regierungen Deutschlands, Frankreichs, Italiens und Spaniens müssen jetzt oder in wenigen Jahren dafür bluten und Guthaben abschreiben. Das heisst: Zur Kasse werden die dummen Steuerzahlenden kommen, welche diese Regierungen gewählt haben. Volksvertreter wählen bedeutet eben auch, für deren dumme Taten gerade zu stehen, und bei den nächsten Wahlen Konsequenzen zu ziehen.

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  • am 7.07.2015 um 13:59 Uhr
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    Sehr geehrter Herr Gasche,

    mit Ihrer Einschätzung darüber, wer nun die Dummen alles sind, gehe ich weitgehend einig. Sie fassen die Tragödie zutreffend zusammen. Eine kleine Sache möchte ich aber präzisieren. Die Steuerzahler sind nicht die Dummen, sie sind die Betrogenen. Denn Sie waren die einzigen in dieser Tragödie, die nichts entscheiden durften und überhaupt nicht davon profitieren konnten. Die Banken und Hedge Funds gingen bewusst finanzielle Risiken ein, welche sie dank korrupter Politiker auf die Steuerzahler abwälzen konnten und und dabei erst noch den Profit einstrichen. Die Politiker ergatterten mit Ihrer Beihilfe zu diesem Betrug hoch bezahlte Mandate in den von der Finanzindustrie kontrollierten Unternehmungen, Think Tanks, Stiftungen u.ä. Der Steuerzahler aber, der muss ungefragt und klaglos den Verlust tragen. Nicht zuletzt: die Bürger in Griechenland sind ebenso Betrogene, schliesslich müssen sie unmenschliche Sparprogrammme erleiden, wegen Schulden, welche ihnen Ihre ebenso korrupten Politker aufgezwungen haben.

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  • am 7.07.2015 um 16:20 Uhr
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    OK, bin mit euch beiden fast einverstanden.
    Das Europäische Volk zahlt nun die Zeche … aber mit Ausnahme der Griechen denn das Volk wurde auch fürstlich bedient (oder ruhig gestellt ?), mit fette Renten, schamlose Frühpensionierungen, unproduktive Jobs in Verwaltung und ein aufgeblähtes Beamtentum die aber seltsamerweise keine Steuern einzutreiben vermochten.
    Alle haben irgendwie profitiert, nun heisst es halt zurück auf Feld eins.
    Ich kenne Griechenland aus den 70iger, es ging denen recht gut, der Tourismus blühte schon damals und keiner hungerte.
    Dieses verflixte „Europa“ hat nur schaden angerichtet indem es „a tout prix“ alle mit dem gleichen Kamm strählen wollte.

    Und Gasche, sie sprechen die „Wahl der Politiker an“. Richtig, aber wenn wir „links“ wählen geht es uns nicht besser, denn sind es nicht die die Budgets dauernd überblähen und übertreten wollen mit grosszügiger sozialer Wohlfahrt und dies auch in der Schweiz ? Der Sozialstaat ist auch bei uns inzwischen auf 40 % des BIP angewachsen, und wenn der zurückgeht (der BIP wie nun), werden die Soziallasten aber nicht zurückgefahren !

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  • am 7.07.2015 um 17:18 Uhr
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    @ Bruderer: fette Renten, Frühpensionierungen und eine aufgeblähte Staatsverwaltung haben wir ja auch. Das hat auch sein Gutes: die Jugenarbeitlosigkeit bleibt so tiefer und vermeidet Volksaufstände, als die man gewalttätige Demonsstrationen benennen sollte, wie sie in jüngster Zeit in GB und F, oder auch den USA mehrfach geschahen. Ja, eine Staatsquote von 40 % halte ich auch für zu hoch, darum würde ich es begrüssen, wenn alle Subventionen an die Landwirtschaft und die Lebensmittelindustrie ersatzlos gestrichen würden, ebenso die Exportrisikogarantie und Forschungssubventionen an die Wirtschaft, natürlich müsste man auch die sogenannte Wirtschaftsförderung in Form steuerbefreiter Unternehmensansiedlungen verbieten, wie auch die ganz legalen Steuervermeidungsabkommen zwischen Unternehmen und Steuerbehörden, desweiteren gehören alle Bau- und Gewerbevorschriften abgeschafft, welche den Wettbewerb behindern und die Nachfrage künstlich steigern (z.B. Gebäudedämmvorschriften) und so der Industrie und dem Gewerbe astronomische Profite auf Kosten der Allgemeinheit (bsd. auch den Gemeinden und Kantonen = Staatsquote) zuschanzen . Die Schweiz ist um kein Haar ehrenwerter als Griechenland. Wir haben einfach ein bisschen mehr Glück und zwei Weltkriege weniger gehabt. Deswegen auf Griechenland herabzublicken ist lächerlich.

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  • am 7.07.2015 um 21:21 Uhr
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    "Das Stürzen der griechischen Regierung vorläufig gescheitert.» Dass ein Sturz dieser Regierung geplant war, ist offensichtlich. Man muss nur die Artikel und Kommentare unserer Mainstream-Medien aufmerksam durchgehen. Die unmittelbar vor der Abstimmung und die nach der Abstimmung. Einer dieser «eingebetteten» Journalisten, der TA-, Bund-, BAZ- und von-wem-auch-noch Korrespondent Stephan Israel hat am Samstag noch geschrieben, es werde ein knappes Ergebnis geben, mit der Zuversicht, Tsipras werde unterliegen. Um dann noch darauf hinzuweisen, bei einem knappen Resultat könnte es Unruhen geben, die allenfalls zu einem Bürgerkrieg ausmünden würden, weil ja der Verdacht bestehe, dass es bei der Wahl Unregelmässigkeiten gegeben habe. Damit war wohl ein knappes Nein gemeint. Was Unruhen unter Tsipras bedeuten würden, stand am Schluss eines Artikels in der deutschen «Wirtschaftszeitung». Die NATO könnte das nicht tolerieren, da sich in Griechenland der wichtigste ihrer Stützpunkte gegen Russland(!) befinde. Der Wunschtraum Stephan Israels ging bekanntlich ganz und gar nicht in Erfüllung. Am Sonntagabend schien dieser Mann völlig die Kontrolle zu verlieren. Er deckte nicht nur Tsipras und Varoufakis mit unflätigen Beleidigungen ein, sondern dehnte diese auch auf das griechische Volk aus. Und die wichtigsten Deutschschweizer Medien druckten die wuttriefenden Ergüsse Israels ab. Ein Armutszeugnis. Die Links zu den Artikeln Stephan Israels lassen sich im Internet problemlos finden.

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  • am 8.07.2015 um 19:32 Uhr
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    @ Sonja Reber
    Na ja, ein Paar ihrer Vorschläge könnte ich ja auch unterschreiben, allerdings müsste dazu der, grassierende Lobbyismus in Bern eliminiert werden, und wie bewerkstelligen wir dies ?
    … Aber bitte nicht mehr linke in die Regierung wählen, die können bekanntlich mit Geld auch nicht gut umgehen …

    Die Subventionen an die Landwirtschaft passen mir auch nicht, gehören aber nicht ins Etat der Soziallasten die ich oben angeprangert hatte. Leider ist es so dass wir, als kleines Land, dazu „verdammt sind“ die zu bezahlen wenn wir ernährungsmässig einigermassen auch in Krisen Zeiten autonom bleiben wollen.
    Auch können wir nicht tolerieren das alles um uns herum vergammelt.

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  • am 8.07.2015 um 23:07 Uhr
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    @Bruderer
    Otto Stich war ein linker und er konnte mit der Staatskasse sehr gut und absolut verantwortungsvoll umgehen! Ogi war ein recht(s)er Bundesrat und er hat unbekümmert Steuergelder verschleudert, noch shlimmer der recht(s)e Rudolf Merz!
    Einverstanden: keine Lobbyisten, also weniger Recht(s)e…

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  • am 9.07.2015 um 02:22 Uhr
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    @ Urs Lachenmeier
    OK, das «Reisli» von Merz nach Libyen war lächerlich und nicht gerade billig, aber sonst war er kein schlechter Kassenwart. Unternehmensreformen die kostspielig werden haben auch andere später (EU sei Dank …), vornehmen müssen … Und Ogi, was hat der böses angestellt ?

    Linke Regierungen haben in der Geschichte noch nie mit Glanz Resultate (Überschüsse) auftrumpfen können. Und um zum Thema Griechenland zurückzukommen, auch Tsipras kann nicht Zaubern und bettelt nun (peinlich), in Strassburg um neues Geld. Wie gestört kann so was sein ? Dem Volk sagt er wir wollen keine Kredite mehr, wir wollen Souverän bleiben, wir sind ein stolzes Volk, wir wollen uns aus dem Joch der EU Tyrannen befreien … und dann sitzt er da und bettelt.
    Geben will er aber nichts, total schizophren so was !
    Ich verstehe diese beschämende opportunistische ja sogar fast Kindische Haltung nicht, … und bin bestimmt nicht die einzige.

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  • am 9.07.2015 um 08:00 Uhr
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    @Bruderer
    Ogi hat uns eine zweite Alpentransversale aufs Auge gedrückt, weil wir diese uns schlicht nicht leisten können, hatte der linke Bundesrat Otto, ja derjenige, der mit Geld verantwortungsvoll umgehen könnte… leider den Rücktritt genommen.Merz hatte alles für Spekulanten getan und betreffend Spekulanten- (pardon) «Unternehmer"-Steuerreform unsre Kasse geplündert. – dabei zur Vorlage betreffend Auswirkungen massiv gelogen… oder vielleicht auch «nur» extrem falsch gerechnet.
    Ich selbst bin kein «Linker», Klein(st)unternehmer seit meinem 26. Lebensjahr, nie Bankrott gegangen, nie Subventionen erhalten…. ich verstehe mich als liberal, aber nicht einseitig als wirtschaftsliberal.
    Ich empfehle Ihnen endlich Ihre Links-Rechts-Schablone abzulegen!
    Die Fehler der Griechischen Regierungen gehen Jahrzehnte zurück, vielleicht erinnern Sie sich noch an die recht(s)se Militärdiktatur? Wenn Sie nun alle Fehler der aktuellen Regierung in die Schuhe schieben, zeugt dies von einem schlechten Gedächtnis, oder eben von einem dogmatischen Filter.
    Als «Rechts-Gläubige» sollten Sie sich auch einmal über die private Geldschöpfung und ihre Folgen informieren. ZB bei wissensmanufaktur.net.

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  • am 9.07.2015 um 10:20 Uhr
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    Danke, Herr Lachenmeier. In der Kontroverse um Griechenland geht es um viel Ideologie. Es stimmt, das Links- Rechtsschema ist längst überholt. Es wird aber geliebt von jenen, die sich als «rechts» verstehen und in «links» ein Feindbild ausmachen. Man muss unterscheiden zwischen denen, die das Feindbild aufbauen und denen, die es dann mit Inbrunst praktizieren. Die Letzeren sind die eher einfach Gestrickten, die Bildungsfernen, die auf den unteren Sprossen der gesellschaftlichen Hierarchieleiter. Nach Blocherscher Lesart, das «Volk». Und die anderen die Eliten: die Intellektuellen, die Studierten und die Staatsbediensteten. Furchtbar vereinfacht, aber das «Volk» mag diese einfachen Bilder, die versteht es, obwohl sie überhaupt nicht der Realität entsprechen. Zu Griechenland. Dort dominierten bis Ende 2014 zwei Parteien: Die Konservativen (ND) und die Sozialdemokraten (Pasok). Sie unterscheiden sich nicht allzu stark voneinander, bekämpften sich aber verbal. Mitunter sassen sie sogar gemeinsam in der Regierung. Wie die CDU/CSU und die SPD in Deutschland. Da sind dann die halblinken SP-Leute plötzlich die Stalinisten, obwohl sie im griechische Drama genau gleich handeln wie die «Konservativen».
    Anders die Syriza. Ich glaube, sie hat das Zeug, der Korruption und der Klientelwirtschaft den Garaus zu machen. Geben wir ihr eine Chance. Man man kann ihr am ehesten zutrauen, die Sumpfblüten des Kapitalismus zu beseitigen.

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  • am 9.07.2015 um 10:39 Uhr
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    @ Urs Lachenmeier
    So ein Quatsch … Ein Bundesrat hat nur soviel Macht wie die anderen Repräsentanten in Bern. Bei grossen Vorlagen müssen alle mitmachen, sogar das abstimmende Volk. Ausserdem was bringt das indem sie mir „Unwissen“ unterstellen ?
    Wie immer auf Infosperber wenn etwas nicht anders erklärbar ist, greift in die Geschichts-Kiste, rollt vergangenes auf manchmal zurück bis zu Adam und Eva.

    Ich bin mit der sogenannte Finanzwelt und ihr Entourage AUCH nicht einverstanden, habe es auch schon mehrmals erwähnt. Sogar Wut empfinde ich wenn ich gewisse Sachverhalte erfahre.
    Aber bei den Griechen geht es nicht um Peanuts sondern um bald 380 Milliarden die irgendwie «verlocht» wurden und die vorher von anderen fleissigen Völker erwirtschaftet wurden. Die müssen nun machtlos zuschauen wie weiteres Geld zum verballern verlangt wird. Ich bewundere deren Geduld, ganz ehrlich !
    Diese Regierung hat keine Lösungen sie will einzig und allein neues Geld und die alte Schuld nicht mehr begleichen das ist unanständig und erpresserisch.
    Wenn sie als Unternehmer solche unlautere Kunden gehabt hätten wären sie schon längst in der Gosse gelandet.
    Seriosität und Verlass ist das oberste Gebot, auch für Staaten und ihre Regierungen, ob links oder rechts.
    Deshalb muss Griechenland den Euro verlassen, die einzige Chance um wieder auf die Beine zu kommen. Die Schuld wird zinslos sistiert (nicht erlassen) und in 100 Jahre (wenn die Welt noch existiert), kann wieder darüber verhandelt werden.

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  • am 9.07.2015 um 22:51 Uhr
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    @Bruderer
    Ich habe Ihnen nicht Unwissen vorgeworfen, hingegen empfohlen, sich über die private Geldschöpfung zu informieren.
    Mit Recht sagen Sie 380 Milliarden Euro seinen keine Erdnüsse, einverstanden. Doch bitte, lesen Sie, wer denn diese Kredite gegeben hatte und weshalb diese Kreditgeber ihr Risiko an die Steurzahler überwälzen konnten! U.P.G. hat da eine neue und plausible Zuammenfassung geschrieben.
    Sie haben recht, der Bundesrat ist eine Kollektivbehörde, es gab noch nie eine linke Mehrheit.
    A propos Erdnüsse, die Eidgenossenschaft hat die Betreiber der AKW von ihrer Haftpflicht befreit, bei einem schlimmen «Störfall» eines AKW errechnete das Bundesamt für Zivilschutz den materiellen Schaden auf 4’300 milliarden CHF. Dieser Schaden wäre dann leider real und nicht nur Ziffern in einem Rechenzentrum oder bedrucktes Papier, nein, die Heimat wäre kaputt! Also Ihr Vergleich mit «Nicht-Erdnüssen» ist noch wesentlich obsoleter!
    Wenn Sie nun die griechische Legislative mit der unsrigen vergleichen…. dann schneiden wir Schweizer sehr schlecht ab. Wie kann man denn so fahrlässig handeln? – aber diese Frage darf erst nach einem allfälligen Schaden gestellt werden. In Griechenland ist der Schaden eingetreten, bei uns – Gott sei Dank – noch nicht.

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  • am 10.07.2015 um 01:14 Uhr
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    @ Urs Lachenmeier

    Interessante Gedanken-Bögen ziehen sie da … smile
    Ich bringe auch einen : Wenn z.B. ein Meteorit vom Durchmesser von 100 m. auf die Schweiz fällt (die Wahrscheinlichkeit ist in etwa gleich hoch), haben wir auch den selben Schaden …

    Bleiben wir ernst, diese Griechische Tragödie kann nicht einfach den „Banken“ in die Schuhe geschoben werden, zu simpel ist der Gedanken.
    Die Griechen sind extrem clevere Leute. Da war System dahinter, man wusste das schon vor 5 Jahre dass es so enden würde, man wollte aber das Maximum aus der EU herausholen. Egal wer an der Macht war, da waren linke, rechte und vor allem korrupte dabei.
    Die Griechen sind so Clever dass sie auch ohne Europa wieder auf die Füsse kämen, z.B. könnten sie sich an Russland annähern oder an die Brics Staaten.
    Aber in der EU zu „hocken“ ist vorerst mal lukrativer.
    Laut neuste Gerüchte, werden wieder neue Gelder fliessen, die selbstverständlich auch wieder verloren sein werden, … aber dieses wissen haben nur die Griechen selbst. Die „Naiven & Guten“ in Brüssel ahnen noch nichts davon, Hauptsache der „Gedanken von Europa“ geht nicht unter.
    Die Griechen wissen dass sie Geopolitisch für die EU eine (zu) wichtige Rolle spielen, dies macht sie so selbstbewusst und unverschämt im auftreten, und sollte es schief gehen, haben die Plan B bereit.

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  • am 12.07.2015 um 10:38 Uhr
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    @Bruderer
    ernsthaft argumentieren, ja gerne!
    Ich bin auch bereit, von Ihnen zu lernen. Bitte nennen Sie mir die Studien betreffend Eintretenswahrscheinlichkeiten von AKW-GAU und Meteoreneinschlägen!
    Wahrscheinlichkeiten können vielleicht berechnet oder geschätzt werden. Zu unterscheiden ist m.E. ganz klar die Urheberschaft, geht es um ein kosmisches Phänomen oder geht es um menschengemachte Risiken. Zweitens geht es nicht nur um Wahrscheinlichkeiten, sondern eben um den Zeitpunkt der Katastrophe. Es scheint, dass bei Pannen technischer Einrichtungen die Eintretenszeit leider nicht voraus berechnet werden kann, weder bei kleinen noch bei schlimmen Pannen.
    Schon eher können Meteorbahnen berechnet werden, deshalb gewarnt werden, was aber nichts nützt, weil Meteoren nicht abgestellt werden können im Gegensatz zu gefährlichen Maschinen.
    Wenn nun das Bundesamt für Zivilschutz die materiellen Kosten eines AKW-GAU bei uns berechnet hat, dann wird damit nur klar, dass die Kosten untragbar wären. Deshalb muss auch das Risiko Null sein bzw werden. Vielleicht braucht es Vorstellungsvermögen, um sich weite Teile der Schweiz als unbewohnbar vorstellen zu können.
    Fazit: Das dumme Volkt trägt das Risiko, ähnlich wie Sie selbst dies bei der Schuldenwirtschaft einschätzen und entsprechen Schuld zuweisen.
    Übrigens, Deutschland bzw die EBZ gibt auch an die USA unsichere Kredite, die gar nie zurückbezahlt werden können, weil die USA Pleite sind.
    https://www.youtube.com/watch?v=qfy2rhC0CBk

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  • am 14.07.2015 um 02:51 Uhr
    Permalink

    @ Urs Lachenmeier

    Was verlangen sie von mir, soll ich nach Beznau reisen und dort alle Stecker ziehen ?
    Apropos, ich habe mein Part geliefert und mir kurzerhand ende April eine 9.15 kWp Solar Anlage aufs Dach montieren lassen. Laut Gerätanzeige habe ich schon «42 Bäume ersetzt» und das entsprechende von „10’900 gefahrene Auto Km, CO2 eingespart“.
    Daher hoffe ich dass auch sie sich der geplante Gross (Solar) Anlage am Walensee nicht widersetzen werden … obwohl danach ein Paar Segler auf dem See sich gestört fühlen könnten.
    Aber wieder zurück zum Thema.

    Der Winzling Griechenland (auf der Karte ist sichtbar wie klein das Land im vergleich zur „Europa der 28“, ist), hat wieder mal alle in die Knie gelegt.
    Es bekommt was es will, ein neuer Haufen frisches Geld, und / aber die versprochene Reformen wird es NIE umsetzen denn die nächste „noch linkere“ Regierung (die bald folgen könnte), wird … vielleicht sich berufend auf die Abstimmung des vergangenen Sonntags, wieder alles rückgängig machen.
    Wie mehrmals angedeutet, clever sind die schon die Griechen. Es sind auch die einzige die sich so „merkwürdig“ benehmen im ganzen EU „Zirkus“ …

    Wetten um eine Flasche Wein das ich recht bekomme ?

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