Giacobbo_Mueller

Giacobbo/Müller Late Service Public © cc SRF

Giacobbo/Müller: Satire im Tief

Heinz Moser /  Giacobbo/Müllers satirischer Wochenrückblick ist in die Jahre gekommen. Die deutsche «Heute-Show» wirkt dagegen quietschlebendig.

«Giacobbo/Müller on Ice» war vor zwei Wochen auf SRF 1 ein Flop: Gähnende Langeweile bei den Einlagen auf dem Eis, ein peinliches Interview mit dem Eishockey-Trainer Arno del Curto und dünne Witzchen über Mike Müller als 12jähriger Schlittler oder die Holzdecke des Eisstadions – «Late Service Public» zum Vergessen. Entsprechend waren die Reaktionen auf Twitter und in Kommentaren auf Online-Zeitungen. «Heute ist #GiacobboMüller wie ein Autounfall, man kann nicht wegschauen! …sollte aber!», meint zum Beispiel @zellhaufen. «Blick am Abend» zieht das Fazit: «Die Pointen waren flacher als das Eis.»

Besonders peinlich waren Anspielungen auf den Fleischskandal von Carna Grischa, wie wenn die Macher der Sendung ein schlechtes Gewissen hätten. Da schien denn auch der einzige gelungene Running Gag vom Sponsor selbst zu kommen: «Schweizer Fleisch – alles andere ist Beilage».

Erneuerung der Satire

Sieht so das Ende des begabtesten Komikerduos der Schweiz aus, nachdem es ursprünglich frischen Wind in die Kabarettszene gebracht hatte? Denn das literarische Nummernkabarett der Nachkriegsjahre mit seinen Schmähreden, Liedern und Parodien hatte sich nach den Achtzigerjahren überlebt. Der «Scheibenwischer» mit Dieter Hildebrandt war zwar ätzend wie eh und je, aber bei uns lief am Radio und im Fernsehen meist nur der Skilift vom Cabaret Rotstift.

Alt sah das Kabarett auch deshalb aus, weil mittlerweile eine Form der Comedy entstand, die weniger politisch war, aber ein jüngeres Publikum an sich zog. Zudem reichte es dem visuellen Zeitalter des Fernsehens auch immer weniger aus, einfach vor einem Mikrophon Texte zu deklamieren. Neue Formen waren angesagt und die lieferten in der Schweiz Viktor Giacobbo und Mike Müller mit ihrer Satiresendung, die Einspieler mit Dialogen brachte, welche in verschiedensten Rollen von den beiden Entertainern gespielt wurden. Schweizweit wurden Fredi Hinz, Rajiv Prasad oder Mergim Muzzafer zu Gallionsfiguren der Sendung. Dazu kamen Kommentare zu Pressemeldungen und Gäste-Interviews, die einer Late-Night-Shows nachgebildet waren.

Verbesserte Performance am Sonntag danach

Nach dem lahmen Davoser Event griffen Giacobbo und Müller in der Sendung vom letzten Sonntag wieder auf diese Ingredienzen zurück und zeigten, was in ihrer Sendung noch steckt. Wie eine bitterböse Nummer gestaltet werden kann, zeigte vor allem der als Gast eingeladene Michael Mittermeier, der seine Schweizer Pappenheimer bestens kennt. Von der Comedian-Szene herkommend verbindet er Anzüglich-Alltägliches mit klaren politischen Ansagen. Er spielte im Anklang an die Weihnachtszeit mit dem Bild vom Schmutzli und seinem bayerischen Ebenbild, dem Krampus und endet scharfzüngig beim «CIA»-Schmutzli und seiner Warnung: «Wenn du nicht brav bist, dann gibt es statt Skateboarding Waterboarding.»

Eigene Glanzpunkte setzten die Einspieler aus den Nationalratsdebatten – etwa aus der Rede von GLP-Nationalrat Josias F. Gasser. Er bekämpft darin den Atomausstieg mit Trillerpfeife und zieht sich vor dem nationalrätlichen Publikum unbeholfen einen Mundschutz über, wobei er sich schon fast chaplinesk mit seiner Brille verheddert. Das war Realsatire pur.

Durch die ganze Sendung zog sich zudem wie ein roter Faden die Kritik am Einsatz der CVP gegen die Heirat als zusätzliche Steuerbelastung bei der Ehe – mit dem Vorwurf, dass Verheiratete so steuerlich zum Beispiel gegenüber Schwulen mehr belastet seien. Erhellend auch hier der Videoausschnitt aus dem Votum von Nationalrätin Ida-Glanzmann-Hunkeler: «Mich würde interessieren, muss ich mich im Parlament entschuldigen und bin ich aus dem letzten Jahrhundert, wenn ich noch verheiratet bin.» Viktor Giacobbo gibt wertfrei und lakonisch kontra: Glanzmann habe Jahrgang 1958 und das sei nun mal im letzten Jahrhundert.

Politiker und Politikerinnen, die sich produzieren

Allerdings ist es des Guten zu viel, wenn dieselbe Thematik dann auch wieder im Gespräch mit dem Gast aus der Politik, CVP-Nationalrat Stefan Müller-Altermatt, aufgenommen wird. Aber auch generell gibt es in den Gästeinterviews des «Late Service Public» viele belanglose Sticheleien, wo der Gast punkten darf. So meint Müller-Altermatt, dass er als Gemeindepräsident von Herbetswil alles machen müsse, und man in dieser Funktion in einer kleinen Gemeinde nicht weniger zu tun habe. Auf eine Rückfrage von Viktor Giacobbo relativiert er dies aber sofort. Man lasse ihn nicht mehr ins Büro, wenn er das stehen lasse. Schliesslich habe er sehr gute Angestellte auf der Gemeindeverwaltung. Man sieht sie vor sich, die Herbetswiler Verwaltungsangestellten, wie sie sich über diesen gelungenen Spass auf die Schenkel klopfen.

Das ist der Teil des «satirischen Wochenrückblicks», der meist die Satirefunktion der Sendung zum Erliegen bringt. Da werden Politiker aller Couleur eingeladen, die beweisen müssen, wie lustig und spassig sie doch sein können. Wenn die Moderatoren die Hofnarren der Politiker wären, die letztlich die Wahrheit enthüllen, könnte das hingehen. Aber meist sind sie eher Stichwortgeber für sauglatte Spässchen der Politiker. Und die Politiker selber, ihnen ist das wichtig, was der Basler Regierungsrat Baschi Dürr nach seinem Auftritt dem «Blick am Abend» verriet: «Ich fand das Gespräch sehr unkompliziert.» Das Video seines Auftritts habe er sich schon angeschaut. Ob es aber gelungen sei, müssten andere beurteilen.

Wieder mehr Gas geben

Obwohl die letzte Ausgabe des von Giacobbo/Müller insgesamt wieder frischer und bissiger war, wirkte sie letzlich doch verstaubt wie das ganze Konzept. In einer Umfrage von «20 minuten» meinen immerhin 27 Prozent der Antwortenden, dass im nächsten Jahr wieder mehr Gas gegeben werden müsse, und 19 Prozent würden die Sendung gar ganz abschaffen.
Die gelungenen Einspieler mit Realsatire aus dem Nationalrat standen im Kontrast zu den weit weniger lustigen Wortgefechten zwischen Giacobbo und Müller– etwa zur Ausschaffungsinitiative, wo sich die Parlamentarier zum Wann, Wohin und Wieviel gegenseitig übertrumpft hätten. Vielleicht wäre es besser gewesen, den Nationalräten aufs Maul zu schauen und das, was sie absonderten, frech zu kommentieren.

Die «Heute-Show» macht es vor

In diese Richtung geht das Pendant eines politischen Wochenrückblicks in Deutschland – die «Heute-Show» von Oliver Welke. Ihr ist es vor allem zu verdanken, dass Giacobbo und Müller alt aussehen. Kein Wunder, wurde diese Sendung mit vielen Preisen ausgezeichnet, wie dem Grimme-Preis oder dem Deutschen Comedypreis. Wie dort bissig und ohne Respekt vor Politikern, die sich im Gästestuhl produzieren können, Tacheles geredet wird, zeigt die letzte Sendung.

Vom Format her als Tagesschau aufgezogen, führt Oliver Welke, wie einst Sportreporter Sammy Drechsel von der «Münchner Lach- und Schiessgesellschaft», souverän durch das Programm. Auch hier gelingt allerdings nicht immer alles. So beginnt die Sendung mit dem CDU-Parteitag und strapaziert dabei viel zu lange das Bild der «Übermutti» Merkel, die alles im Griff hat und aussitzt, ohne dass es innerhalb der Partei noch zu inhaltlichen Auseinandersetzungen kommt («Lasst uns froh und Mutti sein»). Allerdings gibt’s auch einige gelungene Gags – etwa wenn CDU-Vize Armin Laschet der Kanzlerin am Parteitag ein echtes Stück Stein vom Kölner Dom schenkt. Im gleichzeitig dazu geschalteten Einspieler bricht der Dom gleich zusammen. Müde wirken dagegen die Interviews auf dem Parteitag. Politiker die während der Rede Merkels den Ratssaal verlassen, werden angepflaumt, weshalb sie das tun. Die rotzfrechen Interviews in Parlamenten und bei Parteiveranstaltungen sind sonst ein Markenzeichen dieser Sendung: Als ihr Reporter Ralf Kabelka im Bundestag Abgeordnete filmen wollte, wurde er nicht hinein gelassen. Und schon entstand im politischen Berlin ein kleiner Sturm im Wasserglas.

Satire vom Feinsten

Dann aber zu den Highlights: Auf die Forderung der bayerischen CSU, ausländische Familien sollten zum Deutschsprechen motiviert werden, wird Claus von Wagner – einer der regelmässigen Mitarbeiter der Show – als «Motivationscoach» in eine türkische Familie geschickt. Kurz darauf geht es um die Demonstrationen der «Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes» (Pegida) in Deutschland. Ein Einspieler der ARD zeigt, dass keiner gegenüber den Reportern der «Staatsmedien» reden will. Carsten van Ryssen gibt sich deshalb als Reporter von «Russia Today Deutsch» aus und erhält sofort Antworten von Teilnehmern. Sein russischer Sender sei objektiv und die Verräter dagegen «unsere» Medien, meint einer der Demonstranten. Ein älterer Herr behauptet, dass Ausländer wie die Salafisten der Isis herkommen und uns die Köpfe abschlagen wollten. Und dann wörtlich: «Der radikale Islam ist hundertmal schlimmer als ein ganzes Stadion voll Homosexueller.» Solche irrwitzigen Aussagen zeigen viel drastischer als jede geschliffene Nummer eines Kabaretts, wie die wirre Rechte von Pegida tickt. Man muss nur nahe genug an die Realität heranzoomen, um die Satire des realen Lebens aufzufangen.

Zum Schluss liest die Kabarettistin Birte Schneider als «Burgschauspielerin» in einem kitschigen Dekor «Thüringer Adventsgeschichten». Darin verpackt ist die Wahl des ersten Ministerpräsidenten der Linken, Bodo Ramelow, in Thüringen – und die Tatsache, dass kurz nach der Wahl gerichtliche Ermittlungen gegen ihn wegen Blockierens einer rechtsextremen Demonstration aufgenommen wurden.

Ein Schuss «Heute-Show» täte gut

Gegenüber dem Schweizer Stand der Satire wird das alles respektlos und viel bissiger vorgetragen als in Giacobbo/Müllers satirischem Wochenrückblick. Ob dies unser Service Public vertragen würde? Vielleicht steckt hinter dem Unterschied im Tonfall der Satire zwischen Deutschland und der Schweiz auch die Tatsache, dass die repräsentative Demokratie des Nachbarlandes viel mehr auf Konfrontation angelegt ist. Dagegen steht unsere direkte Demokratie, wo alle ihrer Stärke gemäss in der Regierung vertreten sein sollen und den Kompromiss suchen. Da passen spassige Boshaftigkeiten, die niemandem richtig weh tun.

Nun geht es nicht darum, einfach die Heute-Show zu kopieren. Doch zu viel Harmlosigkeit tut der Satire nicht gut. Deshalb sollten sich Sendungen wie Giacobbo/Müller etwas vom Biss der Heute-Show abschneiden. Warum nicht vermehrt Originalvideos mit Aussagen von Politikern einbauen und kritisch beleuchten? Und auch die Idee, mit eigenen Reportern auf satirische Weise ganz nah an brisante Themen zu kommen, hat etwas für sich. Kunstfiguren könnten vermehrt durch real inszenierte Szenarien ersetzt werden. Notwendig ist der Aufbruch aus dem Elfenbeinturm einer Satire, die nur endlos über jene spricht, denen sie ihren Spiegel vorhält.


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8 Meinungen

  • am 19.12.2014 um 09:42 Uhr
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    In diesem Artikel steht viel Richtiges, nur eine kleine korrigierende Anmerkung: Die Debatte über die Ausschaffungsinitiative fand im Ständerat statt, und von einem «Auftrumpfen», wie viele ausgeschafft werden sollten, kann keine Rede sein. Die Pointe war also nicht nur keine, sondern nicht einmal richtig recherchiert.

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  • am 20.12.2014 um 02:59 Uhr
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    Man sollte aufhören, solange es noch Zeit ist, der Herr Müller mag ja noch gehen, aber Herr Giacobbo wirkt, im besten Fall, noch als Harry Hasler unterhaltsam. Es ist schon fast peinlich, von SRF so banale Kunst zum Sonntag-Abend serviert zu erhalten. Mir reichen jeweils recht wenige Minuten, um jedes Mal wieder neu nur noch den Kopf zu schütteln und weiterzuschalten. Eigentlich schade, denn sie waren einmal recht gut. Meistens. Aber jetzt sind sie doch wirklich nur noch vorbei. Man sollte es ihnen irgendwie sagen können, ohne dass es weh tut.

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  • am 20.12.2014 um 15:35 Uhr
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    Ich habe keine Probleme mit «Giacobbo&Mueller». Die Schelte erinnert mich an die unzufriedenen Bürger eines Zweiparteienlandes, die regelmässig das andere wollen. Oder an die Kirche, wo ein Bischof regelmässig die Priester versetzen muss, weil nur neue Besen besser kehren. Oder an das Rufen nach neuen Trainern. Das Problem sind nicht die Sender sondern die Empfänger (mit naiven übertriebenen Erwartungen).

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  • am 20.12.2014 um 16:31 Uhr
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    Herr Baumann, für den Preis, den wir dafür zahlen, ein nationales Medium zu haben, haben wir auch ein Anrecht auf eine gewisse minimale Leistung. Daher, nur um den gleichen banalen Schwachsinn Sonntag für Sonntag über uns ergehen zu lassen, reut uns, oder zumindest mich, das Geld, dass wir diesen Leuten zur Verfügung stellen. Mit einem Bürger eines Zwei-Parteien-Landes hat das nichts zu tun, ich bevorzuge weder einen Einen, noch die Anderen, ich erwarte nur Leistung für mein Geld. Wie im ganz normalen Leben. Primitives Geblödel kann kann ich ja überall konsumieren, für sowas brauchts kein Schweizer TV.

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  • am 22.12.2014 um 20:50 Uhr
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    Nicht alle Ereignisse der vergangenen Woche liefern gleichviel Stoff für Satire. Der «gleiche Schwachsinn» kann somit gar nicht Sonntag für Sonntag gesendet werden. Giacobbo verwandelt sich vielseitig. Auf den mürrischen Dani Ziegler aus Herisau könnte allerdings gut verzichtet werden.

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  • am 23.12.2014 um 12:49 Uhr
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    Die Einspielung von Demonstranten-Äusserungen in einer ARD-Sendung seien «Satire vom Feinsten» meint Heinz Moser.
    Doch wohl eher Manipulation vom Feinsten. Unter Tausenden von Demonstranten – jeglicher politischer Ausrichtung!! – findet man immer ein paar unbedarfte Arschlöcher, die Stuss von sich geben. So kann man auf billigste Weise eine Bewegung in Misskredit bringen, indem die Medienleute aus drei Dutzend Interviews einfach die beklopptesten Aussagen herauspicken, die ihnen zupass kommen, um zu «beweisen», wie dumm jene Demonstranten doch sind, die eine andere Meinung vertreten als die Interviewer. Mit Satire hat das gar nichts zu tun, sondern ist eine Meinungsmanipulation der primitivsten Sorte.

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  • am 24.12.2014 um 08:47 Uhr
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    Dann war die Schau von GLP-Nationalrat Josias F. Gasser im Plenum des Rates auch eine Demonstration eines unbedarften Dummen? Dass die Medienleute eine Auswahl von Aussagen treffen ist nur vernünftig. Schliesslich wollen wir diesen Stuss nicht in vollem Umfang hören. Die Auswahl reicht.

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  • am 2.03.2016 um 00:48 Uhr
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    Musste Giacobbo am SoN 28.2.16 wirklich Englisch gegenüber Müller reden und am Schluss noch «advice» statt «Meinung, Mitteilung udgl.» sagen ? Die Englischgeilheit der Deutschschweizer ist abscheulich, schon der Titel der Sendung «Late show» udgl. ist unschweizerisch. DCHer leben nur anscheinend tatsächlich nicht mit Schrift-sprache, sondern mündlich und das nur mundartlich gespickt mit Englisch in allen Schattierungen, dass es ein Grausen ist, wie es ja auch die Tagesschau vorführt mit «Meteo» statt «Wetter» oder «Wettervoraussichten"; «"präsentieren"» statt schlicht «zeigen"; «"slash"» statt «Querstrich"; «"News"» statt : «Neueste Nachrichten», ja sagen Sie mal: Ist auch Ihnen allen echt guter, einheimischer Schriftdeutsch Wortschatz verleidet? Möchten die DCHer eher Welsche sein denn Alemannen? Ein sonderliches Land ist das, die DCH, sprachlich von der Urschweiz abstammend, haben seit etwa 50 Jahren besonders die1481 und die welschen, ab 1803 aufgenommenen Orte = Stände im übertriebenen Minderheitenschutz das Sagen

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