210310 Pfizer Tagesspiegel

Schlagzeile im Tagesspiegel vom Dezember 2020 © Tagesspiegel

Hackerangriff offenbart ein Problem mit dem mRNA-Impfstoff

Martina Frei /  Journalisten und Wissenschaftler werteten vertrauliche E-Mails zum Pfizer-Impfstoff aus. Das Resultat ist nicht vertrauensbildend.

Experten der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) richteten am 23. November 2020 noch eine Reihe offener Fragen zum Impfstoff an Pfizer/Biontech. Zwei grössere Einwände betrafen die Herstellungsqualität der mRNA-Vakzine. 

Eine Analyse der EMA hatte nämlich ergeben, dass diese Qualität zu wünschen übrig liess: Beim Vergleich von Impfdosen, die in den klinischen Studien eingesetzt wurden, mit solchen, die für den Verkauf bestimmt waren, fanden sich eklatante Unterschiede im Anteil intakter mRNA-Moleküle.

Das berichtet die Schweizer Journalistin Serena Tinari im «British Medical Journal» (BMJ) am 10. März mit Berufung auf interne Emails der EMA. Die EMA war letzten Spätherbst Opfer eines Hackerangriffs. Mehr als 40 Megabyte der gehackten Informationen wurden anschliessend im Dark Web veröffentlicht und verschiedenen Wissenschaftlern und Journalisten über anonyme Emails zugespielt, darunter auch Tinari

«Starke Bedenken» der Behörden wegen Qualitätsmängeln 

Die Dokumente würden zeigen, dass die Zulassungsbehörden «starke Bedenken» hatten. Denn in Chargen, die für den kommerziellen Einsatz produziert worden waren, befanden sich unerwartet niedrige Mengen an intakter mRNA. Wissenschaftler der EMA äusserten sich besorgt darüber, weil im Endprodukt zerstückelte und veränderte mRNA gefunden worden seien. 

Der Anteil intakter mRNA betrug in den Vakzinen, die in Studien eingesetzt wurden, «etwa 78 Prozent», in Vakzinen jedoch, die für den Verkauf vorgesehen waren, nur 55 Prozent.

Was dieser Befund für die Wirksamkeit und die Sicherheit des Impfstoffs bedeute, «müsse noch ermittelt werden», heisst es in einer Email eines Mitglieds der EMA, datiert vom 23. November 2020. Die letzten dieser geleakten Emails stammen nach Angaben der Medizinjournalistin von Ende November – drei Wochen später hat die EMA die Vakzine von Pfizer/Biontech zugelassen.

Wichtig für die Wirksamkeit der Impfung

Die Stabilität der mRNA ist von zentraler Bedeutung für die Wirksamkeit der mRNA-Impfstoffe. Das betrifft nicht nur denjenigen von Pfizer/Biontech, sondern auch die mRNA-Vakzinen von Moderna, CureVac und weiteren Firmen. Die Instabilität der RNA sei «eine der grössten Hürden» bei der Entwicklung, heisst es im BMJ. 

Herstellungsprozess verbessert

Am 25. November hielt eine geleakte Email immerhin fest, dass die Pfizer/Biontech Impfungen nun wieder 70 bis 75 Prozent intakte mRNA enthalten würden. Dem Vernehmen nach hatte Pfizer die Herstellungsqualität verbessert. 

Wie hoch der Anteil intakter mRNA in der Impfung sein muss, darüber schweigen sich Pfizer, Moderna, CureVac und mehrere von Tinari angefragte Behörden jedoch aus. Dazu gebe es noch zu wenig Erfahrungen, bemerkt ein niederländischer Wissenschaftler im BMJ-Artikel. 

Offenbar einigten sich die US-Arzneimittelbehörde FDA, die EMA und Health Canada aber dahingehend, dass die anfänglichen Bedenken ausgeräumt seien. Wie das Problem konkret gelöst wurde, teilen die Beteiligten nicht mit.

Pfizer verwies gegenüber dem BMJ darauf, dass alle Impfstoff-Chargen doppelt geprüft würden, weil auch das deutsche Paul Ehrlich Institut solche Analysen vornehme. Warum es zum unerwartet hohen Anteil beschädigter mRNA-Moleküle in der Vakzine kam, und ob dies wieder passieren könnte, erfährt die Öffentlichkeit indes nicht. 

Trotz eminent öffentlichem Interesse keine Transparenz

Auch wer hinter dem Hackerangriff auf die EMA steckt, ist unklar, die polizeilichen Ermittlungen laufen. Laut der EMA seien die gehackten Emails echt, aber die geleakten Informationen seien gezielt ausgewählt und zusammengestellt worden. 

Obwohl viele Millionen gesunde Menschen mit dem Impfstoff behandelt werden, werden weder die geleakten Informationen vollständig veröffentlicht noch machen die Hersteller oder die Arzneimittelbehörden die Rohdaten der Impfstudien bisher frei zugänglich. Unabhängige Wissenschaftler können sie nicht überprüfen.


Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors

Keine. Die Autorin ist Wissenschaftsjournalistin und Ärztin. Sie impft Patientinnen und Patienten, hat selbst alle Routineimpfungen und – vor einer Reise – auch Gelbfieber-, Typhus- und Hepatitis A-Impfung erhalten. Der Artikel ist kein Votum gegen die Impfung, sondern ein Votum für eine offene und transparente Information.

Zum Infosperber-Dossier:

Coronavirus_1

Coronavirus: Information statt Panik

Covid-19 fordert Behörden und Medien heraus. Infosperber filtert Wichtiges heraus.

War dieser Artikel nützlich?
Ja:
Nein:


Infosperber gibt es nur dank unbezahlter Arbeit und Spenden.
Spenden kann man bei den Steuern in Abzug bringen.

IBAN: CH 0309000000604575581

16 Meinungen

  • am 11.03.2021 um 12:12 Uhr
    Permalink

    Gut, dass die Impfstoffhersteller in vorauslaufendem Gehorsam von jeder Haftung befreit wurden…

    Und ich vermute, dass es für die in der Folge «notleidende» Impfpharma noch zusätzliche staatliche Unterstützung geben wird, weil es ja jetzt mit dem Absatz hapert.

    Das offenbarte Problem ist zumindest eine Erklärung für die ins Stocken geratene Impfkampagne. Unsere Gesundheitsämter könnten jetzt schlecht erklären: «Wir impfen nicht weiter, weil mit den Impfstoffen was falsch ist. Bitte bewahren Sie als wohlmöglich falsch Geimpfte Ruhe und bleiben Sie zu Hause. Jetzt keine Demos bitte».

    1
  • am 11.03.2021 um 12:50 Uhr
    Permalink

    Dass bei einer Neu-Entwicklung anfangs noch Mängel «mit drin» sind, ist normal. So ist beispielsweise auch DER schlecht beraten, der sich ein Fahrzeug der Erst-Serie eines «total überarbeiteten» Autos zulegt.

    Bei den neuen Impfstoffen gab es viele Signale, dass diese noch kleinere bis grössere Mängel haben könnten. Beispielsweise, dass diese per «Notfall»-Zulassung» auf den Markt kamen — auch das Allgemein-Wissen, dass eine ImpfStoffEntwicklung «normalerweise» etwa die 5-fache Zeit braucht..

    Bei deren «Zulassungen» war also – medizinisch wie politisch- eine Risiko-Abwägung erfolgt. Was für jeden Menschen mit Verstand nachvollziehbar ist.

    Bis zu diesem «Punkt» ist noch alles im grünen Bereich !

    Was aber ernsthaftest — nicht nur zu Beanstanden, sondern zu verurteilen ist— ist die Geheimnisserei seitens Pharma und Politik!

    Eine Geheimnisserei, die uns alle ent-mündigt und vergackeiert —

    und ich wünschte mir, dass wenigstens ein Teil der «höheren Wesen», die diesen üblen Umgang mit uns (?un?)-mündigen Bürgern zu verantworten hat, dafür empfindlichst abgestraft wird !

    Alles Gute -und freundliche Grüsse !
    Wolfgang Gerlach, Ingenieur

    0
  • am 11.03.2021 um 20:32 Uhr
    Permalink

    Ich bin kein unkritischer Fan der mRNA-Impfstoffe. Die Techik ist neu, und die Testphase war kurz. Ich habe Verständnist für alle (vor allem für die jüngeren) Leute, die auf eine Impfung verzichten.

    Die Meldung von 55 statt 78% unbeschädigter mRNA scheint mir allerdings nicht so wahnsinnig alarmierend. RNA ist ein fragiler Stoff, das ist seit langem bekannt. Wenn schon im «Normalfall» über 20% der Moleküle beschädigt werden, dann braucht es nur geringe Abweichungen bei Herstellung, Lagerung oder Transport, dass dieser Anteil ansteigen kann.
    Immerhin waren schon bei den Impfdosen, die in der Testphase eingesetzt wurden, Abbauprodukte drin. Wenn diese speziell gefährlich wären, hätte man es gemerkt (soweit man es in der kurzen Testphase merken kann). Und vermutlich waren auch in der Testphase nicht alle eingesetzten Dosen von exakt gleicher Qualität.

    Ich finde es eher gundsätzlich bedenklich, wie nun versucht wird, auch jungen, gesunden Menschen soviel Angst einzujagen, dass sie meinen, sie müssten sich zwingend impfen und dürften keine Überlegungen zu den Nebenwirkungen anstellen. Ich finde es auch bedenklich, wie abermals die Moralinspritze ausgepackt wird und all jenen, die sich nicht impfen möchten, vorgeworfen wird, sie verzögerten die Herdenimmunität.

    3
  • am 12.03.2021 um 07:55 Uhr
    Permalink

    Siehe dazu auch: https://2020news.de/wp-content/uploads/2021/01/BioNTech.pdf
    S. 20 «Um die Wirksamkeit und Sicherheit von Comirnaty zu bestätigen, sollte der Zulassungsinhaber [BioNTech] den endgültigen klinischen Studienbericht für die randomisierte, placebokontrollíerte, beobachterblinde Studie C4591 001 vorlegen.» Termin: «Dezember 2023» (sic!)

    S. 6 Dauer des Impfschutzes – z.Z. nicht bekannt

    Dies zum Thema, der ‹Impfstoff sei angeblich eingehend geprüft worden und sei sicher› – obwohl die keine Ahnung haben.

    dito https://2020news.de/wp-content/uploads/2021/01/Moderna.pdf

    0
  • am 12.03.2021 um 13:17 Uhr
    Permalink

    MRna Botenstoffe wurden bisher eher belächelt, denn sie wurden schnell zerstört beim einbringen in ein Lebewesen. Es sind womöglich keine MRna-Botenstoffe mehr, sondern es könnten auch Nukleosid-modifizierte mRNA Stoffe sein. Damit er angenommen wird vom Körper, tauscht man einige Teile davon aus. In der Werbung heisst es, für die Impfung werde synthetische mRna hergestellt, doch dies ist womöglich nicht die ganze Wahrheit. Es heisst, die Botenstoffe seien Liposomal verpackt, darum würde es funktionieren. Doch Wikipedia schreibt am 11.03.2021 etwas anderes, Zitat: Das aktuell wichtigste Einsatzgebiet von modRNA ist die Produktion von Impfstoffen gegen SARS-CoV-2. Die Vakzine, die von der Firmen-Kooperation Biontech/Pfizer/Fosun (Tozinameran) und Moderna (mRNA-1273) wie auch von anderen Unternehmen als Schutz vor einer COVID-19-Erkrankung entwickelt wurden, arbeiten mit modRNA-Technologien. Zitat Ende. Wer auf den entsprechenden Studien-Portalen sucht, wird dort Papers finden, welche den Einsatz von fötalem Material erwähnen, um mRna Vakzine zu tarnen. Damit diese nicht zerstört werden, verpasst man ihnen so ein menschliches Antlitz. Solange es keine Pflicht gibt, offen zu legen wie dieses Vakzin aufgebaut ist, sind die Risiken kaum einzuschätzen. Als Durchgeimpfter bevorzuge ich also ein erprobtes Vakzin, einen Tot oder Vektorimpfstoff. Schaue ich nach China oder Russland, zählt die Gesundheit, und nicht die Politik und nicht die Kosten. Man spielt nicht mit Menschenleben.

    0
  • am 12.03.2021 um 15:31 Uhr
    Permalink

    Grosses Dankeschön für diesen Bericht und für Ihre Zivilcourage den Hackern, dem Tagesspiegel, Frau Marti und Infosperber 🎁.
    Hackerangriff offenbart ein Problem mit dem mRNA-Impfstoff

    «Die Dokumente würden zeigen, dass die Zulassungsbehörden «starke Bedenken» hatten. Denn in Chargen, die für den kommerziellen Einsatz produziert worden waren, befanden sich unerwartet niedrige Mengen an intakter mRNA. Wissenschaftler der EMA äusserten sich besorgt darüber, weil im Endprodukt zerstückelte und veränderte mRNA gefunden worden seien.»

    Dass diese Fakten nur auf diese Weise veröffentlicht werden durften, ist kein gutes Zeichen.
    Erinnert mich an Julian Assange, Chelsea Manning und Edward Snowden.
    Wenn in einiger Zeit die Corona – und Impfgeschichte aufgearbeitet werden wird, wird sicher niemand behaupten können, von nichts gewusst zu haben.

    0
    • am 13.03.2021 um 22:17 Uhr
      Permalink

      Sehr geehrte Frau Tinari, es tut mir leid, dass ich Sie «übersehen» habe. Nüt für Uguet!
      Für Sie auch ein grosses Dankeschön für Ihre Zivilcourage und Freundlichkeit, uns dieses Wissen zugänglich zu machen😊🎁.

      0
  • am 13.03.2021 um 08:13 Uhr
    Permalink

    Ich erwarte, dass der Bundesrat sich weltweit an den erfolgreichsten Strategien zur Bekämpfung der Pandemie orientiert, unabhängig von Politik und wirtschaftlichen Interessen, und alle die Medikamente welche erfolgreich im Ausland eingesetzt werden sowie alle Impfstoffe welche sich bewährt haben, was z.B. bei China kaum zu übersehen ist, oder Russland, dass eben diese Medikamente und Impfstoffe zur Covit Behandlung eine generelle Zulassung zur Covit Behandlung erhalten in der Schweiz. Die erfahrenen Hausärzte welche ihre Patienten besser kennen als eine Taskforce, und im Gegensatz zu dieser mit bis zu 30 Jahren Fronterfahrung aufwarten können, sollen die Entscheidungsfreiheit und Behandlungshoheit zurück bekommen über ihre Patienten und Patientinnen. Ich erwarte eine Kommunikation von Unten nach Oben, ein BAG dass den erfahrenen Frontärzten zuhört, und nicht nur ein Telefonbeantworter abnimmt oder eine automatische Email als Antwort bekommt. Nur Auserlesene welche die Geheimnummern des BAG kennen, bekommen einen Sachbearbeiter an das Telefon. Ich erwarte eine flache Kompetenzhierarchie in der Befehlskette, weil dies die besseren Resultate bringt als Autoritätsgehabe. Ich erwarte, dass die Klienten zusammen mit ihren Hausärzten den für sie am besten geeigneten Impfstoff auswählen können. Ich erwarte, das alle Geldflüsse von Pharma zu Who, Bag, Ärzten, Entscheidungsträgern, Marketingbüros transparent gemacht werden, um wo möglicher Korruption vor zu beugen oder zu beseitigen.

    0
  • am 13.03.2021 um 11:09 Uhr
    Permalink

    Übrigens, in Deutschland hat man keine freie Impfstoffwahl, man muß das nehmen, was im Impfzentrum vorrätig ist. Nachzulesen auf den Seiten Bundesgesundheitsmininsteriums, FAQs zu den Impfungen.
    Die meisten Geimpften in meinem Bekanntenkreis berichten über massive Nebenwirkungen von AstraZeneca, dazu jetzt diese Infos zu BiontechPfizer – das stärkt nicht gerade das Vertrauen in die Impfkampagnen!
    Andere Impfstoffzulassungen werden von der EU nach Gutdünken mal schnell mal schleppend bearbeitet.
    ‹Mündigen› Bürgern pardon ‹Verbrauchern› lt. dtsch. Gesetzgebung dürfte man die Entscheidung, ob und welcher Impfstoff es bitte sein darf, schon zutrauen!
    So braucht man sich über das Mißtrauen mangels transparenter Informationen und aufgrund von Bevormundung und Diffamierung schon bei leisesten Rückfragen nicht wundern.

    0
  • am 13.03.2021 um 23:33 Uhr
    Permalink

    Wenn man bedenkt, wie viel Aufwand normaler Weise notwendig war, um ein neues Medikament auf den Markt zu bringen! Schon vor Monaten gab es eine Karikatur mit lachenden Mäusen und dem Begleit-Text, «die Menschen testen diesen Impf-Stoff zuerst an sich selber»!

    0
  • am 14.03.2021 um 08:20 Uhr
    Permalink

    Gemäss deutschem Grundgesetz und Urteil(en) des Bundes-Verfassungsgerichts
    sind die deutschen Politiker/das Parlament sogar verpflichtet,
    uns Bürger sorgfältig und objektiv zu informieren.

    ABER
    Für den Fall einer «Zuwiderhandlung» ist keinerlei Strafe vorgesehen.
    Also hat das Budesverfassungsgericht (?vorsätzlich?)
    einen «zahnlosen Tiger» geboren,
    sodass wir Deutschen von unseren «höheren» Politikern weiterhin (fast) beliebig manipuliert werden.

    Ein kleines Leckerli noch:
    Ein deutscher Beamter darf NICHT wegen Schlecht-Leistung entlassen werden –
    normalerweise würde er versetzt oder mit vorzeitigem Ruhestand beglückt.
    Wogegen er sich aber gerichtlich wehren kann.

    Wenn Du und ich als Arbeitnehmer in Industrie, Handel, Handwerk, Landwirtschaft und… und.. «im Zusammenhang mit unsrer beruflichen Tätigkeit» ähnliche «Seifenblasen» produzieren würden, wie unser Bundesverfassungsgericht / unser deutsches höchstes Gericht (gelegentlich) produziert, so würden wir
    1. bald gekündigt
    2. unsre berufliche Schlechtleistung öffentlich gemacht, indem im Zeugnis stehen würde: sie/er «hatte sich bemüht».

    Möglichst positives Mit-Denken wünsche ich mir –
    und alles Gute wünsche ich Euch !

    Wolfgang Gerlach, Ingenieur

    0
  • am 15.03.2021 um 00:00 Uhr
    Permalink

    Ja, der dumme Plebs. Für den kann man ja haftungsbefreit produzieren und anbieten, was gerade Mode ist. Er bietet sich ja als Versuchskaninchen geradezu an. Als sich die Israelis (ein recht gescheites und kritisches Völkchen) massenhaft haben impfen lassen, dachte ich noch, dass das vorbildlich sei und seine Richtigkeit habe.

    1
  • am 15.03.2021 um 12:08 Uhr
    Permalink

    Dieser Impfstoff und seine Hersteller ist m.E. ausnahmslos «speziell» und «Placebo» genug.
    Der Artikel von Frau Frei wäre also diesbezüglich sehr aufschlussreich…und spannend zu lesen, wie durch Hacker und Frau Tinari alles begann…:).

    0
  • am 15.03.2021 um 18:13 Uhr
    Permalink

    Wunderbarer Bericht! Die Schwierigkeit einen ca. 1900 Basen langen RNA Strang intakt herzustellen ist da und offenbar ungenügend gelöst. Dies verwundert niemanden, der mit Genen gearbeitet hat. Es ist aber bedenklich, denn die Bruchstücke könnten in den noch unvollständig bekannten RNA Stoffwechsel eingreifen und eben unbeabsichtigte Nebeneffekte verursachen.

    0
  • am 19.03.2021 um 10:33 Uhr
    Permalink

    Es ist schon höchst erstaunlich. Wenn es um die Ansteckung mit dem Virus geht handelt man fast schon paranoid um jegliches Risiko einer Ansteckung zu vermeiden. Umgekehrt wenn es um eine Impfung geht deren Impfstoffe im Schnellschussverfahren entwickelt wurden und welche lediglich eine Notfallzulassung haben fährt man volles Risiko. Das ist doch Wahnsinn. Genau so wahnsinnig an Hand von ein paar wenigen Zahlen drakonische «Massnahmen» zu beschliessen. Jeder kennt den Spruch «Man kann es nicht in Worte fassen». Hier müsste es heissen «Man kann es nicht in Zahlen fassen». Bevor man Massnahmen beschliesst muss man auch Faktoren beachten, welche sich nicht in Zahlen fassen lassen. Sogenannte «Kollateralschäden» nämlich.
    Hier ein paar traurige Beispiele: https://reitschuster.de/post/euch-trifft-keine-schuld/

    0

Ihre Meinung

Lade Eingabefeld...