Vorsicht mit Vollgeld-Infos!

Christian Müller © aw
Christian Müller / 09. Apr 2018 - Vollgeld – ein schwieriges Thema. Umso wichtiger wäre eine ausreichende, richtige und verständliche Information.

Am kommenden 10. Juni wird in der Schweiz über ein wichtiges Thema abgestimmt: die Vollgeld-Initiative. Es geht darum, den Geschäftsbanken zu verbieten, Kredite zu vergeben aus Geld, das sie selber in ihren Computern geschöpft – also geschaffen – haben. Es soll künftig nur noch Geld geben, das, wie die Banknoten und die Münzen, von der Nationalbank herausgegeben worden ist, also echtes Geld mit voller Deckung – auch in den Computern. Infosperber hat schon mehrmals darüber informiert: hier zum Anklicken.

Informieren aber auch die Schweizer Zeitungen über die Vollgeld-Initiative? Und vor allem: Informieren sie auch ausreichend und richtig?

Zweifel sind mehr als angebracht. Erstens fällt auf, dass die Medienkonzentration in der Schweiz gerade in einem solchen Fall bedenkliche – wenn auch erwartete – Auswüchse zeigt: Ein und derselbe Artikel erscheint nun fast flächendeckend in mehreren Zeitungen, so etwa ein Artikel von Roger Braun zu einem Schreiben der Schweizerischen Bankiervereinigung mit einem Argumentarium gegen die Vollgeld-Initiative in der AZ Nordwestschweiz mit all ihren Regionalausgaben: Aargauer Zeitung Ausgaben Aarau, Brugg, Fricktal, Freiamt, Badener Tagblatt, Limmattaler Zeitung, Oltner Tagblatt, Solothurner Zeitung, Grenchner Tagblatt, Basellandschaftliche Zeitung und bz Basel. Der gleiche Artikel erschien aber auch in der Luzerner Zeitung, im St. Galler Tagblatt und in der Thurgauer Zeitung. Oder zum Beispiel auch im Bote der Urschweiz.

Unten an diesem Artikel stand jeweils eine Box mit der Überschrift:«Das will die Initiative». Da wird erklärt, was die Vollgeld-Initiative verlangt. Nur, genau die dort gegebene Information ist schlicht und einfach falsch. Der Satz darin «Die Geschäftsbanken dürften Spargelder nicht mehr ausleihen» ist Unsinn. Einige Redaktoren mögen das gemerkt haben, denn ausgerechnet bei dieser Box gibt es in den verschiedenen Zeitungen zwei Versionen. In der anderen Version fehlt dieser Satz, dafür steht dort der Satz: «Die Geschäftsbanken müssten Spargelder bei der Nationalbank lagern und dürften dieses nicht mehr ausleihen». Nur, auch das ist schlicht Unsinn!

Richtig wäre: Die Vollgeld-Reform unterscheidet klar zwischen Zahlungskonten und Sparkonten. Zahlungskonten sollen aus der Bankbilanz ausgegliedert werden und sind damit vollständig sicher. Die Gelder auf den Sparkonten hingegen werden für die Banken weiterhin die wichtigste Quelle für ihre Ausleihungen sein. Sie werden verzinst und müssen selbstverständlich nicht bei der Nationalbank gelagert werden. Neben den Spargeldern werden Banken zudem in ausreichendem Mass von der Nationalbank Darlehen erhalten, um die Kreditnachfrage der realen Wirtschaft decken zu können.

Auch Fachleute können ungenau sein

In der Schweiz am Wochenende vom 17. März 2018 erschien eine Kolumne von Mathias Binswanger, einem bekannten Wirtschaftswissenschafter von der Fachhochschule Nordwestschweiz, zum Thema Vollgeld-Initiative. Dort standen die beiden Sätze: «Genau wie das Bargeld würde auch Giralgeld, d.h. virtuelles Geld in Form von Sichtguthaben von der Nationalbank kommen und dieses wäre nicht mehr in den Bilanzen der Geschäftsbanken enthalten. Diese könnten dann nur noch Kredite in dem Ausmass vergeben, als ihnen dieses Giralgeld in Form von Ersparnissen von den Kunden zur Verfügung gestellt wird.»

Darauf angesprochen, dass der zweite der beiden hier zitierten Sätze nicht richtig ist, meinte der Autor in einem E-Mail: «In der konkreten Version der Vollgeld-Initiative gibt es zusätzlich noch die Möglichkeit, sich auch kurzfristig weiteres Zentralbankengeld von der Nationalbank auszuleihen. Ich konnte aber bei dem mir nur sehr beschränkt zur Verfügung stehenden Raum nicht auf jedes Detail eingehen.»

Schade, dass die Journalisten und Kolumnisten weder die Zeit noch den Platz haben, über eine finanzpolitische Reform, die zur Volksabstimmung kommt, richtig, genau und verständlich zu informieren. Was nützt die direkte Demokratie, wenn die Abstimmenden unvollständig oder gar falsch informiert werden – oder mit widersprüchlichen Informationen so verwirrt werden, dass sie schon gar nicht mehr an die Urne gehen?

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Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

Keine.

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12 Meinungen

Offenbar schafft «Vollgeld» immer noch Verständnisprobleme.

Sind repatriierte Auslandguthaben oder Zahlungsbilanzüberschüsse, welche von der SNB in CHF konvertiert werden auch «Vollgeld» ? Dann würden wohl ausländische Zentralbanken das Geldvolumen in der Schweiz bestimmen. Immerhin entsprechen die Giro-Gelder bei der SNB volumenmässig weitgehend den Devisenreserven der Zentralbank.

Dies ist allerdings weitgehend das Resultat der Geldpolitik der EZB seit Mitte 2011. In diesem übersättigten Markt liegt nicht mehr viel Geldschöpfungspotential «ex-nihilo» für die CH-Kommerzbanken.
Josef Hunkeler, am 09. April 2018 um 09:31 Uhr
Christian Müller, Sie schreiben «Es soll künftig nur noch Geld geben, das, wie die Banknoten und die Münzen, von der Nationalbank herausgegeben worden ist, also echtes Geld mit voller Deckung». Diese Aussage ist falsch, Vollgeld hätte keine «volle Deckung». Gemäss Initiativtext muss die SNB «neu geschaffenes Geld schuldfrei in Umlauf bringen, und zwar über den Bund oder über die Kantone oder, indem sie es direkt den Bürgerinnen und Bürgern zuteilt». In der Umgangssprache heisst das: Die SNB muss das neue geschaffene Geld verschenken. Verschenktes Geld kann nicht «volle Deckung» sein. Bitte erklären.
Hans Geiger, am 09. April 2018 um 12:48 Uhr
Wäre das Anliegen von «Vollgeld» so einfach zu erklären wie «Minarette sind verboten» (letzteres nicht mal eine Vereinfachung, sondern eine einfache Forderung baulicher Natur, wobei ja auch Privatpersonen keine Türme bauen dürfen), dann hätte die Initiative eine nicht kleine Chance. Aber genau dies ist leider nicht der Fall. Dass bei der Bekämpfung einer missliebigen Initiative, seinerzeit z.B. bei der Abzockerinitiative, deren Wirkung jedoch gering blieb, ohne unnütz zu sein, dass also bei der Initiativbekämpfung flächendeckend der selbe Blödsinn von einseitig gewickelten Experten, meist mit abgeschlossenem Studium, verbreitet wird, ist leider schon seit Jahrzehnten gang und gäbe, war schon vor der derzeitigen Pressekonzentration der Fall, weil zum Beispiel bürgerliche Zeitungen solche vorgefertigten Artikel auch aus Bequemlichkeit und weil man sich so nicht weiter aus dem Fenster hinauslehnen musste, gern aufgenommen und publiziert haben. Die Verfasser mussten nicht mal im mer Farner-Leute sein.
Pirmin Meier, am 09. April 2018 um 14:29 Uhr
Das aktuelle Geldsystem hat zu einer historisch einmaligen Konzentration von Geld und Macht bei einer kleinen, globalen Elite geführt. Da ist es nur logisch, dass die ebenfalls Elite-dominierten Leitmedien fast alle die gleiche Desinformations-Kampagne fahren bei einem Thema, bei dem es um die Kontrolle der Finanzierung dieser Elite geht.
Aber das ist ja nichts Neues: >95% der Menschen wollen keine Kriege, aber die Elite trommelt mit ihren Medien jeden Tag lauter für den nächsten Krieg und für Aufrüstung.
> 90% wollen ein gerechteres Geldsystem, aber das würden die Leitmedien natürlich nie so schreiben. An der Medienkonferenz stellten die zahlreichen Journalisten 3 Fragen zur Vollgeld-Initative, die Antworten wurden in ihren Berichten aber nicht gedruckt. Gedruckt wurde ein vorfabrizierter Desinformationsartikel, flächendeckend.
Nein, eine Demokratie - ob direkt oder nicht - kann so nicht funktionieren. Sie kann aber auch nicht funktionieren, wenn sie die Hoheit über die Geldschöpfung vollständig den privaten Banken gibt. Und eine SNB kann nicht mehr unabhängig sein, wenn sie nur 10% der Geldmenge kontrollieren kann, die Zinssätze nicht mehr nach neutralen Grundsätzen festlegen kann und als grösster Hedgefond der Welt riesige Verluste erleiden wird, wenn die wichtigsten Märkte tauchen...
Wir sind in der Konkursverlängerungsphase des aktuellen Finanzsystems. Nehmen Sie ihr Geld raus und stimmen Sie JA zu einem Vollgeldsystem. >90% werden davon profitieren.
Leitmedien? Wozu?
Paul Steinmann, am 10. April 2018 um 13:46 Uhr
@Pirmin Meier, Sie schreiben «Wäre das Anliegen von «Vollgeld» so einfach zu erklären ...». Genau da liegt das Problem. Der Philosoph Karl Popper sagte «Wer's nicht einfach und klar sagen kann, der soll schweigen und weiterarbeiten, bis er's klar sagen kann.» Gemäss Initiativtext wollen die Vollgelder vieles: (1) Dass «der Bund die Versorgung der Wirtschaft mit Geld und Finanzdienstleistungen gewährleistet». (2) Der Bund soll «dabei vom Grundsatz der Wirtschaftsfreiheit abweichen» können. (3) «Den Eigenhandel begrenzen». (4) «Die Finanzdienstleister dürfen Zahlungsverkehrskonten der Kundinnen und Kunden nur ausserhalb ihrer Bilanz führen». (5) Die SNB soll «neu geschaffenes Geld schuldfrei in Umlauf bringen» (d.h. verschenken). (6) Die SNB soll «Mindesthaltefristen für Finanzanlagen setzen können». Etc., etc. Alles einfach, alles klar.
Hans Geiger, am 10. April 2018 um 14:24 Uhr
Wow. Das ist guter Journalismus. Christian Müller trifft in so vielen höchst relevanten Punkten ins Schwarze. Danke dafür. Weiterverbreiten! Und denen, die hier (gute oder weniger gute) Fragen zur Vollgeldinitiative stellen: Stellt die den Initianten und ZITIERT hier deren Antworten. Ansonsten wird man den Eindruck nicht los, dass ihr genau zu den Leuten gehört, die die Initiative durch Verwirrung und Ungenauigkeiten bekämpfen…

Apropos: Unsere Welt wird komplexer, das ist ein Naturgesetz. Also werden auch die Probleme auf diesem Planeten komplexer und damit werden gute Antworten (wie die Vollgeldinitiative?) natürlich komplexer. Das Problem ist also nicht die Komplexität, sondern ob kompetente Leute reden, ob man sie als solches identifizieren kann, ob sie so gut sind, dass sie auch komplexe Zusammenhänge an das Wissen im Publikum anpassen können und last but not least, grosses Problem: die Denkfaulheit. Sapere aude!
Caio Gutzwiller, am 11. April 2018 um 09:07 Uhr
Richtig und verständlich?
Aus meinen Ausführungen kann jeder Leser im Verstehen des bestehenden Geldsystems erkennen, wer die Wahrheit sagt.

Die Banken verleihen weder Geld aus Computern noch aus Kundengeldern (nicht möglich), sondern mittels Kreditvergaben oder Investitionen, schöpfen sie Guthaben aus dem Nichts. Aus Kundenguthaben oder Eigenmitteln können im Umkehrschluss keine Kredite oder Investitionen getätigt werden. Dieses Geldnaturgesetz verstehen nur wenige interessierte Menschen. Fehlanzeige bei praktisch allen Ökonomen, so auch Prof. M. Binswanger, Regierende und Medienschaffende.
Die Initianten erklären eindeutig, dass Banken nur noch Geld schöpfen dürfen, wenn entweder genügend Kundengeld (gibt es nicht = Irrglaube) als Anlageguthaben vorhanden ist oder die Nationalbank Darlehen gewährt, will heissen, das Bankgiroguthaben über genügend Vollgeld verfügt.

Das Vollgeld besteht aus Geldkontoguthaben, unverzinst (Geldmenge M = nicht bilanzwirksam = kein Delkredererisiko), wogegen die Anlageguthaben, verzinst (nicht in der Geldmenge enthalten = bilanzwirksam = Delkredererisiko). Als Vollgeld gelten auch die bilanzwirksamen Kassen- und Bankgirobestände.

Keine Flickschusterei, sondern Reform:
Klare Trennung zwischen Geldschöpfung = Zentralbank (keine AG Form und Eigengeschäfte) und Verwaltung = Geschäftsbanken (keine Eigengeschäfte, Guthaben zinsfrei). Geld soll sicher sein und der Produktivkraft folgen.
Paolo Ermotti, am 12. April 2018 um 22:24 Uhr
@ Hunkeler
Das Bankgiroguthaben als Manövriermasse resp. Liquidität (Reserven) wird von der Zentralbank, mittels Geld- und Offenmarktgeschäften mit den Geschäftsbanken bestimmt. Die Zentralbanken müssen nur in Ausnahmefällen untereinander tätig werden.

@ Geiger
Es kann schulden- und zinsfrei. Das Wort «kann» sollten Sie nicht unterschlagen. Dem Staat soll das Staatsbudget jeweils schulden- und zinsfrei abgedeckt. werden. Der Staat ordnet den Rückfluss, wie heute, zur Preisstabilität zu. Wo steht in Stein gemeisselt, dass Geld aus Schulden geschöpft werden muss? Die einfältigen Ökonomen sind auf diese witzige Idee gekommen, ohne zu wissen, dass eine Rückzahlung nur mit Neuverschuldung funktioniert!
Unterschied: Wenn Sie, Ihrem Enkel ein Sparbuch eröffnen, kann es morgen verloren sein (Konkurs). Beim Vollgeld kann es nicht Pleite gehen.

@ Steinmann
Das Bankensystem inkl. Zentralbank dürften im Sinne der Geldschöpfung, keine Eigengeschäfte tätigen, könnten die Ökonomen das Geldsystem verstehen? Lesen Sie meinen Vorschlag einer Stabilisierung der Geldschöpfung!

@Caio Gutzwiller
Herr Müller hat einfach den Irrglauben der Initianten abgeschrieben. Die Kernaussage wonach Kundengeld (gibt es nicht) für Kredite verwendet werden können, hat den gleichen Effekt, wie wenn Sie leben können ohne geboren zu sein. Aus der Geldschöpfung entsteht keine Liquidität nur Zahlen in der Bankbuchhaltung. Man sollte nicht nur Meinungen kopieren sondern selbst nachdenken?
Paolo Ermotti, am 15. April 2018 um 11:23 Uhr
@Ermotti. Offenmarktgeschäfte, das war einmal. Das ist seit dem «monetary easing» ab 2011 etwas aus der Mode gekommen. Die aktuelle Geldschöpfung basiert im wesentlichen auf Devisengeschäften.

MfG, Josef Hunkeler
Josef Hunkeler, am 16. April 2018 um 12:09 Uhr
Antwort an Hunkeler:
Es geht um das Liquiditätsvolumen, welches ausschliesslich von der Zentralbank bestimmt wird. Am Wahrheitsgehalt betreffend Schöpfung spielt Ihr Hinweis keine Rolle. Korrektur, aus den Devisengeschäften, also aus den Guthaben in fremder Währung, werden Renditeanlagen in fremder Währung getätigt, damit sinken die Devisenguthaben.
Paolo Ermotti, am 18. April 2018 um 07:26 Uhr
@Geiger- Über Poppers Grundsätze sind wir uns einig. Aber die Summe Ihrer Ausführungen kann bis zum Abstimmungstag und wohl auch noch lange danach einem durchschnittlichen Stimmbürger/Stimmbürgerin nicht klar gemacht werden. Solche Reformen können, selbst wenn sie vielleicht sinnvoll wären, was ich jetzt im Moment nicht entscheiden will, aber nicht ausschliesse, auf dem populistischen Weg der Volksinitiative nicht durchgebracht werden. Kommt dazu, dass in der Schweiz auch angenommene Volksinitiativen, mit denen das Parlament im Grunde nicht einverstanden ist, letztlich nichts effektiv verändern können.
Pirmin Meier, am 29. April 2018 um 09:34 Uhr
Aufgrund der schwerwiegenden Fehlleistungen von Bundesrat und -verwaltung betreffend die Vollgeld-Informationen im «Abstimmungsbüchlein» gibt es nun eine Petition. Sie fordert die Richtigstellung der gemachten Falschaussagen und verdrehten Tatsachen. Details dazu finden sich hier: https://www.vollgeld-initiative.ch/bundesrat/.

Link zur Petition:
https://act.campax.org/petitions/richtigstellung-der-fehlerhaften-aussagen-zur-vollgeld-initiative-im-abstimmungsbuchlein

Bitte unterschreiben und teilen!
Raphael P. Bünter, am 10. Mai 2018 um 22:49 Uhr

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