Lockheed/Northrop-Kampfflugzeuge F-35 Lightning II auf einem US-Flugzeugträger © cc

Investoren und Spekulanten setzen auf US-Waffenkonzerne

Red. / 10. Mai 2018 - Die Spannungen um den Iran bescheren Aktionären der grössten Rüstungs- und Waffenkonzerne der USA besonders hohe Kursgewinne.

In Erwartung, dass Präsident Donald Trump das Atomabkommen mit dem Iran kündigt und die Spannungen in Nahen und Mittleren Osten zunehmen, haben die Aktionäre der vier grössten Rüstungs- und Waffenkonzerne der USA seit dem 5. Mai an den Börsen grössere Gewinne erzielt. Alle diese Konzerne produzieren auch zivile Güter, verdienen jedoch an Aufträgen für Militärgüter besonders gut.

Der Dow-Jones-Index stieg vom 5. bis zum 10. Mai um 2,58 Prozent. Der Kurs der Lockheed-Aktien stieg in den gleichen Tagen um das Anderthalbfache, nämlich um 6,68 Prozent, der Kurs der Aktien von Northrop Grumman um 6,65 Prozent, der von Boeing um 5,74, der von United Technologies um 3,89 und der Kurs von General Dynamics um 2,74 Prozent.

Die meisten Börsen-Analysten und Börsenbriefe empfehlen diese Tage den «Märkten» (Investoren und Spekulanten), jetzt Aktien dieser Rüstungsfirmen zu kaufen.

Im Folgenden die Kurs-Entwicklungen im Detail.

Dow-Jones-Index: +2,58 Prozent

--------

Aktien von Lockheed: +6,68 Prozent

--------

Aktien von Northrop Grumman: +6,65 Prozent

--------

Aktien von Boeing: +5,74 Prozent

--------

Aktien von United Technologies: + 3,89 Prozent

--------

Aktien von General Dynamics: + 2,74 Prozent

-------------------------------------------------------------------------------

-------------------------------------------------------------------------------

Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

Keine

Meinungen / Ihre Meinung eingeben

Ähnliche Artikel dank Ihrer Spende

Möchten Sie weitere solche Beiträge lesen? Ihre Spende macht es möglich:

Mit Kreditkarte oder Paypal - oder direkt aufs Spendenkonto für Stiftung SSUI, Jurablickstr. 69, 3095 Spiegel BE
IBAN CH0309000000604575581 (SSUI)
BIC/SWIFT POFICHBEXXX, Clearing: 09000

Ihre Spenden können Sie bei den Steuern abziehen.

Einzahlungsschein anfordern: kontakt@infosperber.ch (Postadresse angeben!)

Eine Meinung

Auch unser Pensionskassen, Versicherungen, Banken und die Nationalbank investieren in Rüstungskonzerne. Sogar die Pensionskasse der Stadt Zürich. Diese Kasse hat nur auf Investitionen in Firmen verzichtet die verbotene Waffen, wie Atombomben, Streubomben und Antipersonenminen produzieren. Krieg ist ein Geschäft, Terror mit dem grossen Budget. Werden die rot-grünen Politiker in Zürich die Investitionen der Pensionskassen der Stadt Zürich in Rüstungsfirmen stoppen? Werden sie im Kantons-, Regierungs-, Stadt- und Gemeinderat darauf dringen, dass die in Zürich ansässige Nationalbank, die in Zürich tätigen Banken, Versicherungen und Pensionskassen auch endlich Schluss machen mit Investitionen in die in- und ausländische Rüstungsindustrie? Oder wollen wir noch mehr Kriege, noch mehr Tote, Verkrüppelte, Vertriebene, noch mehr Flüchtlinge?
Heinrich Frei, am 11. Mai 2018 um 08:20 Uhr

Ihre Meinung

Loggen Sie sich ein. Wir gestatten keine Meinungseinträge anonymer User. Hier können Sie sich registrieren.
Sollten Sie ihr Passwort vergessen haben, können Sie es neu anfordern. Meinungen schalten wir neu 9 Stunden nach Erhalt online. Wir folgen damit einer Empfehlung des Presserats. Die Redaktion behält sich vor, Beiträge, welche andere Personen, Institutionen oder Unternehmen beleidigen oder unnötig herabsetzen, oder sich nicht auf den Inhalt des betreffenden Beitrags beziehen, zu kürzen, nicht zu veröffentlichen oder zu entfernen. Über Entscheide der Redaktion können wir keine Korrespondenz führen. Zwei Meinungseinträge unmittelbar hintereinander sind nicht erlaubt.