Weder Metro, Tram noch Bus: Einziges und billigstes öffentliches Transportmittel in Benins Wirtschaftsmetropole und Verkehrsknotenpunkt Cotonou sind die 40'000 Motorrad-Taxis mit den Fahrern im gelben T-Shirt. © Beat Gerber
Folgen des Klimawandels: Der Atlantik frisst sich an der Küste Benins immer mehr ins Land hinein und bedroht die zahlreichen Fischerdörfer nahe den Sandstränden. © Beat Gerber

Wo Klimaschutz chancenlos ist

Beat Gerber / 01. Jan 2020 - Warum eine globale CO2-Reduktion derzeit zum Scheitern verurteilt ist, veranschaulicht Benin, eines der ärmsten Länder der Welt.

Afrikas Bevölkerung explodiert. Derzeit beherbergt der Kontinent zwischen Tunis und Kapstadt 1,3 Milliarden Menschen, bis 2050 erwartet die UNO eine Verdoppelung auf 2,5 Milliarden. Die Folgen sind unaufhaltsam: erheblicher Mehrverbrauch von Ressourcen und Energie, spürbar höhere Umweltverschmutzung und stark zunehmende Flüchtlingsströme. Ebenso werden die Treibhausgas-Emissionen weiter ansteigen.

Am Beispiel von Benin lassen sich einzelne Aspekte dieser Entwicklung veranschaulichen. Der relativ kleine Staat in Westafrika, zwischen Nigeria und Togo gelegen, zählt derzeit 11 Millionen Einwohner und gehört zu den 20 ärmsten Ländern der Welt. Jährlich wächst die Bevölkerung bei einer Geburtenrate von 4,8 Kindern pro Frau um 3 Prozent. In zehn Jahren werden es 15 Millionen sein, die Hälfte davon keine 15 Jahre alt.

Millionenstadt ohne öffentlichen Verkehr

Grösste Stadt mit einer Million Einwohner ist Cotonou. Das Wirtschaftszentrum mit Hafen und Regierungssitz hat kein öffentliches Verkehrssystem. Bloss einige Male am Tag fahren auf einzelnen urbanen Hauptachsen Sammelbusse, doch die sind teuer. Das billigste Transportmittel sind Motorrad-Taxis. Deren Chauffeure, stets im gelben T-Shirt, laden ihre Passagiere auf den Hintersitz und brausen rasch zum verlangten Ziel. Meist reisen mehrere Personen mit, ohne Helm, dafür mit Körben, Kanistern und Schachteln bepackt. In den häufigen Kolonnen stocken bloss die Autos, die wendigen Motos kurven nebenher wie ein lärmiger Bienenschwarm.

In Cotonou verkehren über 40‘000 solcher Zweirad-Taxis, ohne Katalysator, mit schlecht eingestellten Motoren und Benzin niedriger Qualität, geschmuggelt aus Nigeria. Die Luft ist übel verschmutzt, wozu ebenfalls die zahllosen Lastwagen mit stinkenden Dieselmotoren beitragen. Bronchien und Lunge leiden sehr, besonders in diesem feuchtheissen Klima. Bei der Elektrizität ist das Land völlig auf ausländische Lieferanten angewiesen. Die Versorgungslage ist unbeständig, Stromunterbrüche sind an der Tagesordnung. Grösstenteils wird die Elektroenergie in thermischen Kraftwerken mit Flüssiggas erzeugt, das aus Angola eingeführt wird. Dezentrale Solaranlagen sind generell noch zu teuer, der CO2-Ausstoss des Landes ist dementsprechend hoch, Tendenz steigend.

Benin ist eine präsidiale Republik, getreu dem Vorbild der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich (1894 bis 1960). Der Einfluss der Grande Nation auf Politik und Wirtschaft ist geblieben. Offiziell wird denn auch französisch gesprochen und in der Schule gelehrt, doch die 46 registrierten Ethnien pflegen daneben verschiedene andere Sprachen. Vor der Kolonialisierung regierten in Benin drei Jahrhunderte lang die Könige aus dem Hause Dahomey. Sie waren eine treibende Kraft im Sklavenhandel mit den Europäern. Die schmerzhafte Epoche der westafrikanischen Geschichte wirkt bis heute nach.

Volkswirtschaft stagniert, Vetternwirtschaft blüht

Politisch steht das Land in der Krise, damit verbunden ist auch die wirtschaftliche Stagnation. Benin kommt ökonomisch nicht vom Fleck. Es lebt vor allem von der Landwirtschaft, der Baumwolle und dem Umschlag im Hafen von Cotonou. Der Export von Agrarprodukten harzt, die Vorkommen von Bodenschätzen sind bescheiden.

Der 2016 demokratisch gewählte Präsident Patrice Talon betreibt Nepotismus in Reinkultur. Die meisten Parlamentsmitglieder wurden von ihm selbst ernannt und sind seine Anhänger. Das erzählt man sich zumindest im Volk. Ausserdem soll das Staatsoberhaupt mehrere Firmen besitzen, unter anderem ein Grossunternehmen, das die meisten Tankstellen des Landes betreibt. Das dort verkaufte Benzin ist jedoch viel teurer als der von Nigeria eingeschmuggelte Treibstoff.

Nun hat das grosse Nachbarland im Osten die 50 Kilometer von Cotonou entfernte Grenze vor einigen Monaten geschlossen, um dem Schmuggel Einhalt zu gebieten. Das hat im November während einiger Tage zu einer dramatischen Benzinknappheit geführt. Der Literpreis verdreifachte sich auf 1000 Francs CFA, das sind umgerechnet 1.70 Schweizer Franken. Bei einem mittleren Monatseinkommen von 50’000 Francs CFA (85 Franken) ein happiger Betrag, zumal das ganze Volk am Tropf des fossilen Sprits hängt. [Red. der «Franc CFA» ist eine an den Euro gebundene Währung, so dass Benin nicht abwerten kann.]

Abwasser versickert, Müll landet irgendwo

In Benin ist die Armut deutlich sichtbar, die Quartierstrassen in Cotonou sind ungeteert, verdreckt und holprig, von riesigen Pfützen durchsetzt. Die einfachen Häuser ausserhalb des bescheidenen Geschäftszentrums bestehen aus Mauerwerk, Holz oder Wellblech, sind ohne Klimaanlage, höchstens mit Ventilatoren ausgerüstet. Trinkwasser fliesst nicht durchgehend, das Abwasser verschwindet getarnt im Boden. Eine geregelte Abfallentsorgung fehlt, der Müll wird auf der Strasse oder hinter dem Haus gelagert. Die Ratten wissen das zu schätzen.

Präsident Talon verfolgt eine rigorose Sparpolitik, um die enorme Verschuldung zurückzuzahlen. Damit soll der Staat kreditwürdig werden und wieder an den internationalen Programmen der Entwicklungszusammenarbeit teilnehmen können. Das Volk leidet unter dieser Austerität, macht die Faust im Sack und flüchtet in die Religion. Kirchen, Moscheen und Sektentempel sind voll, zudem gilt Benin als Wiege des Voodoo-Kults. Mit staatlichen Investitionen in Bildung, Strassenbau und Tourismus soll laut der Regierung eine «nachhaltige Entwicklung» gefördert werden. Für den Klimaschutz im Verkehr, der Energie und Landschaftspflege bleibt kein Geld übrig.

Folgen des Klimawandels: Der Atlantik frisst sich an der Küste Benins immer mehr ins Land hinein und bedroht die zahlreichen Fischerdörfer nahe den Sandstränden. (Foto: BG)

Steigender Meeresspiegel, unterspülte Strände

Entlang der Traumstrände im Süden planen die Behörden mehrere klimatisierte Hotelkomplexe mit Swimmingpools und Jachthäfen. Die kleinen Fischerdörfer direkt an der Küste müssten dann weichen. Allerdings kommt die Projektierung nicht so schnell voran wie erwünscht. Die mächtigen Wogen des Atlantiks werden wohl noch einige Jahre, wenn nicht Jahrzehnte einsam ans Ufer rollen. Nur durchbrochen von den Fischerbooten, wenn die Männer zum Fang ausrücken.

Die Fischerdörfer werden aber wahrscheinlich gezwungen, sich wegen des Klimawandels noch vor dem Aufkreuzen der Bagger zurückzuziehen. Infolge des gestiegenen Meeresspiegels schreitet die Erosion der Sandstrände nämlich unablässig voran. Die Wellen unterspülen die Dünen, der Ozean frisst sich immer mehr ins Land hinein. Etliche ihrer Häuser haben die Fischer bereits einige hundert Meter landeinwärts verschoben. Die Kokospalmen am Strand, aus deren Holz und Blättern die Hütten gebaut sind, liegen vom Seegang entwurzelt am Boden.

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Fazit: Krasses Ungleichgewicht zwischen Nord und Süd

Afrika bleibt für uns Europäer rätselhaft, auch nach mehreren Jahren Aufenthalt erscheint vieles fremd und unverständlich. Westliche Fernseh- und Zeitungsberichte liefern ein verzerrtes Bild und schaffen eigentlich nur Fehlurteile. Viele der überaus komplexen Prozesse im globalen Süden, die den Ressourcenverbrauch global signifikant anheben und dem Klimaschutz entgegenwirken, sind im Norden unbekannt oder werden verdrängt.

Westliche Parasiten

Die meisten Länder auf der Südhalbkugel, vor allem in Afrika, sind blockiert und verfügen angesichts ihrer Armut über keine ökonomischen und ökologischen Handlungsoptionen. Der Westen und China diktieren den Marsch. Auch wir in der Schweiz sind versteckte Parasiten und profitieren wesentlich von der Ungleichheit zwischen Nord und Süd.

Die Mechanismen sind gut kaschiert, doch voll wirksam. Die Preisgestaltung fällt stets zuungunsten des Südens aus. Die hoch subventionierten und verbilligten Agrarprodukte des Nordens überschwemmen die südlichen Länder, deren Produkte hingegen stossen beim Export in den Norden auf hohe Barrieren (Zölle, Steuern etc.).

Auch die erhebliche und (zu) billige graue Energie, die in unseren eingeführten Konsumgütern wie Kleider oder Elektronik steckt, trägt zu den für uns günstigen Preisen bei. Völlig konträr zu einem Klimaschutz, der die externen Kosten einbeziehen sollte. Mit einer griffigen Klimapolitik wird die Schweiz zwar erfreulicherweise klimagerechter und kann ihr Gewissen etwas beruhigen, doch für die Welt im Ganzen wiegt der helvetische Beitrag weniger als ein ultraleichtes CO2-Molekül.

Unfaire Weltwirtschaft

Es fehlt an wirtschaftlicher Solidarität. «Man muss die Beziehungen zwischen Nord und Süd wieder ins Gleichgewicht bringen», sagt Léopold Dohou, Ökonom in Cotonou, der eine grosse IT-Firma führt und im Auftrag der Regierung die Einführung einer Rente für die arme Bevölkerung untersucht. «Afrika ist der Kontinent der Zukunft und hat ein Riesenpotenzial zu bieten, zum Beispiel in der Landwirtschaft. Aber die Preise werden im Norden gemacht, unser Kontinent hat praktisch keinen Einfluss und bleibt ohne Chance.»

Faire Rahmenbedingungen und gerechte Preise, das verlangt der Süden. Nicht bloss auf dem Papier, sondern umgesetzt, was uns bestimmt schmerzen würde. Das eigene Hemd ist uns da zweifellos am nächsten und verhindert notwendige Veränderungen. Deshalb hat ein global wirksamer Klimaschutz aktuell keine Chance, weil die Ökonomie sich weltweit kurzfristig nicht umbauen wird. Noch so viele Klimakonferenzen können tagen, Hunderte Tonnen von Papier mit Appellen gedruckt werden, Tausende Gretas mit Recht aufbegehren. Bitte keine Illusionen: Klimaschutz bleibt ein Traktandum der Reichen, der Rest der Welt wirtschaftet ohnmächtig weiter wie bisher.

Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

Keine. Der langjährige Wissenschaftsjournalist des «Tages-Anzeiger» war bis 2014 Öffentlichkeitsreferent der ETH Zürich. Er publiziert heute auf seiner Webseite «dot on the i». Der Beitrag basiert auf einem vierwöchigen Aufenthalt in Benin.

Weiterführende Informationen

DOSSIER: Beat Gerber: Tüpfelchen auf dem i

13 Meinungen

"dot on the i» indeed!
Luc Farinelli, am 01. Januar 2020 um 11:15 Uhr
Nicht der KlimaWANDEL, wohl aber der KlimaSCHUTZ wird sich als einzige Abzocke herausstellen und bis es soweit ist, gehen all die im Artikel erwähnten und viele andere Ungerechtigkeiten weiter und das Notwendige wird nicht getan, da es uns ja bestens geht.
Michael Haggenmacher, am 01. Januar 2020 um 11:31 Uhr
Danke, endlich ein Beitrag, der die Realität abbildet und nicht die grünen Allmachtsphantasien einer wohlstandsdekadenten, hysterischen Gesellschaft befeuert.
95% des CO-2-Ausstosses sind frei von anthropogenen Einflüssen, reinste Natur. Bedenkt man, dass max. 5% des CO-2-Ausstosses menschlicher Genese sind und vergegenwärtigt man sich die Grösse der Schweiz, offenbart sich die Sinnlosigkeit von Mobilitäts- und Energiewende drastisch.
Klimapolitik ist reinste Fiskal-, Umerziehungs-, Etatismus- und Wirtschaftspolitik. Oft schaden die Massnahmen sogar der Umwelt mehr, als sie dem Umweltschutz bringen. Beispiele? Der wachsende Abfallberg, die geplante Obsoleszenz, die public E-Scooter, welche nach 3 Monaten entsorgt werden, weil sie nicht länger halten und während dieser Zeit täglich mit dem Kleintransporter eingesammelt und nach dem Laden wieder ausgetragen werden. In Australien sind die immensen Flächenbrände weder das Ergebnis des Klimawandels, noch dem Kohleexport zuzuschreiben, sondern sie sind die Folge einer verfehlten grünen Politik, welche verhinderte, dass leicht brennbares Buschwerk wie zuvor regelmässig ausgeholzt wurde. In der Folge findet das Feuer reichlich Nahrung und Ausbreitungspfade.
Das Argument, die Schweiz müsse mit gutem Beispiel vorangehen und Menscheit retten, zeugt von grenzenloser Selbstüberschätzung und Grössenwahn.
Urs Lauper, am 01. Januar 2020 um 12:00 Uhr
Im Buch von «Die sechste Milliarde» von Prof. Leisinger beschreibt er im Kapitel «Demographische Falle» wie diese Länder in Afrika wegen der falschen Entwicklungshilfe der Schweiz in die Armut fallen, weil das DEZA vor allem die Allianz Süd unterstützt. Dank dieser Hilfe verschwinden die Kindersterblichkeit und die Seuchen. Das wäre ja gut. Aber weil sie keine Verhütungsmittel zu erschwinglichen Preisen abgeben, entsteht ein steiler Bevölkerungsanstieg der in die Armut führt.
Leider wollen sich unsere Politiker sich nicht von von Prof. Leisinger belehren lassen und weisen das DEZA nicht zurecht.
Markus Zimmermann, am 01. Januar 2020 um 16:10 Uhr
"Die Ökonomie wird sich weltweit kurzfristig nicht umbauen» schreibt mit Recht der Autor dieses guten Artikels. Und damit berührt er den Kern der weltweiten Umwelt-und Klima-Katastrophe: den totalitären Geist, der «die Ökonomie» beherrscht. Dieser «Geist» sagt eigentlich nur Eines, und dieses Eine ist destruktiv: «Ewiges wirtschaftliches und technologisches Wachstum». Aus diesem kategorischen, nicht-diskutierbaren Imperativ entsteht die Kaskade von Auswüchsen - in diesem Artikel gut beschrieben wenn sie auch ein Entwicklungsland betreffen - die schlussendlich in der jetzigen Umwelt-Katastrophe enden. Zyniker werden sagen: Janu, so ist der Mensch, er will immer mehr - geniessen wir es solang wir können. Sie vergessen aber dass die Menschheit zu besserem fähig war vor der industriellen «Revolution» die den Konsum-Wahn in die Welt gesetzt hat.
bernhard sartorius, am 01. Januar 2020 um 16:13 Uhr
Der Papst soll endlich die Pille freigeben und Bildung, Bildung, Bildung.....
Karl Hoppler, am 02. Januar 2020 um 09:25 Uhr
Vielleicht beträgt die Chance für eine Rettung des Planeten tatsächlich weniger als 5%. Was können wir da in der ach so kleinen Schweiz schon ausrichten?

Andererseits: Warum nicht diese kleine Chance nutzen? Wir können nur gewinnen...
Ekkehard Blomeyer, am 02. Januar 2020 um 18:01 Uhr
@Urs Lauper. Es ist nicht so wichtig, wie gross in Prozent der anthropogene Anteil am gesamten CO2-Ausstoss und am natürlichen CO2-Kreislauf ist, sondern wie stark die Gesamtbilanz durch den anthropogenen Einfluss verschoben wird. Das exzessive Verbrennen fossiler Kohlenstoffspeicher führte zu einer globalen CO2-Zunahme in der Atmosphäre um ca. 100 ppm auf nun 410ppm innerhalb der letzten 50 Jahre, das ist eine Zunahme um 25% und klare Mitursache am globalen Temperaturanstieg (neben anderen Gasen wie zB Methan).
Die an den Klimakonferenzen festgelegten Reduktionsziele würden diese Zunahme bremsen. Das funktioniert allerdings nur, wenn alle mitmachen, auch die Schweiz.
Siehe auch NZZ vom 27.3.2019 («Klimahysterie!», «Klimapropaganda!» – was Klimaforscher zu den häufigsten Argumenten von Skeptikern sagen)

https://www.nzz.ch/wissenschaft/klimawandel-forscher-antworten-auf-die-argumente-von-skeptikern-ld.1468011

A propos Waldbrände in Australien. Diese haben eine neue, bisher nicht gekannte Dimension erreicht wegen der aussergewöhnlichen (klimabedingten) Trockenheit und Hitze. Sicher nicht wegen dem Waldmanagement einer grünen Politik. Meines Wissens hatten die Grünen politisch bisher keinen signifikanten Einfluss gehabt in Australien. Aber das könnte sich nun ändern. Und Beat Gerber hat Recht, wenn er ein gesamtheitlich wirtschaftspolitisches Umdenken fordert. Das fordern die Grünen ja schon lange. Herzliche Grüsse dabei an Lukas Fierz!
Thomas Oberhänsli, am 02. Januar 2020 um 19:18 Uhr
Solange die Frauen nicht in allen Ländern gleichberechtigt sind, auch die gleichen Bildungschancen haben, solange die Kirchen diktieren, wird es leider keine Umkehr bei der Bevölkerungsexplosion geben. Der Westen hat jahrhundertelang und auch noch heute Afrika ausgebeutet. Es wäre an der Zeit, endlich mal diesen armen Menschen zu helfen. Damit sie aus dieser Armut heraus kommen. Es wäre vieles gutzumachen!
Gerhard Hampel, am 02. Januar 2020 um 20:33 Uhr
Ich empfehle mal den Test auf folgender Seite zu machen. Manches ist nicht so, wie man es zu wissen glaubt:
https://www.gapminder.org/
Josef Brusa, am 03. Januar 2020 um 19:41 Uhr
Zum Kotzen, dieser Schwachsinn! Dieses unausgegorene Zeug, was bei den Kommentaren zu lesen ist! @beatgerber: W i r in der Schweiz sind k e i n e Parasiten!
Es sind die Finanz- Energie- Rohstoffmonopole die Parasiten.
@urslauper: Energie- und Mobilitätswandel sind nur für die Parasiten sinnlos. Für 95% der Menschen sind sie sinnvoll.
@bernhardsartorius: Richtig, der totalitäre Geist der Ökonomie und das destruktive Ziel des unendlichen Wachstums. Aber nennen wir das Destruktive, Totalitäre doch beim Namen. KAPITALISMUS!
@markuszimmermann: Wer immer betont, es gäbe zu viele Menschen auf der Welt, soll doch zuerst bei sich selber anfangen. Arme Menschen haben keine Bildung, keine Perspektiven, hohe Geburten- und Sterblichkeitsrate, hoher Emigrationsdruck und sicher kein Geld für die teure Pille der parasitären Pharmaindustrie.
@thomasoberhänsli: Sie setzen auf die Grünen?! Die stürmen ins Parlament und wollen in den Bundesrat. Der aber ist ein Handlanger im Dienste der Monopole. Gerade mit den Grünen bleibt alles wie es ist. Die wahren Parasiten freuen sich, Herr Gerber!
Paul Jud, am 06. Januar 2020 um 17:56 Uhr
@Paul Jud. Ihr realpolitischer Ansatz? Antikapitalistisch antiparasitäre Anarchie?
Thomas Oberhänsli, am 09. Januar 2020 um 00:29 Uhr
Die Qualität einiger Meinungsäusserungen irritiert mich, vielleicht nicht nur mich.
Gibt es einen Zusammenhang mit der Frage, weshalb Frauen sich eher selten melden?

Hat die Crew von Infosperber dazu schon Überlegungen gemacht?

Der Beitrag von Beat Gerber ist - wie die Mehrzahl - hervorragend, auch er zeigt wichtige Fakten und Zusammenhänge auf.
Im Vordergrund ist für mich die Frage, wie die Klimabewegung dynamisiert, internationalisiert werden könnte.
Bruno Unternährer, am 14. Januar 2020 um 16:33 Uhr

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