NZZ bestätigt «braunen Sumpf»

Christian Müller © aw
Christian Müller / 16. Jul 2015 - Die Ukraine führt nicht nur Krieg gegen (von Russland unterstützte) Separatisten. Die Probleme liegen tiefer.

Noch bis vor kurzem gehörte auch die NZZ zu jenen Medien, deren Berichterstattung über die Ukraine nach drei einfachen Grundsätzen erfolgte:

1. An allem, was in der Ukraine schief läuft, ist Putin schuld.

2. Wenn etwas in der Ukraine schief läuft, ist Putin schuld.

3. Die Probleme in der Ukraine haben alle die gleiche Ursache: Putin.

Dass die Ukraine keine geeinte (»nationale») Gesellschaft ist, dass sich etliche Regionen in der Ukraine mit «Kiew» überhaupt nicht identifizieren können und wollen und endlich mehr kulturelle Eigenständigkeit fordern, dass faschistoide Organisationen in der Ukraine absolut salonfähig sind und echten Zulauf haben und dass die paar reichsten Oligarchen sich mit eigenen Privatarmeen gegenseitig bekämpfen – vom «Verhandlungsstil» im Parlament, wo es regelmässig zu Handgreiflichkeiten kommt, wenn jemand den Mut zu einer anderen Meinung hat, ganz zu schweigen: davon hat man kaum Kenntnis genommen.

In der heutigen NZZ (18. Juli 2015) und gleichzeitig auf NZZ online wird nun aber einiges korrigiert und differenziert: der «braune Sumpf» in der Ukraine hat es sogar in die Headline geschafft.

Wer den ganzen Artikel in der NZZ nicht lesen mag, hier wenigstens ein Abschnitt daraus:

»Die Vorfälle werfen aber auch ein Schlaglicht auf die diversen Freiwilligenbataillone, die sich parallel zum Maidan gebildet haben. Aufseiten Kiews kämpfen diese nicht nur im Donbass gegen die prorussischen Separatisten. In vielen Städten des Landes stellen sie eigene Patrouillen, teilweise unterstützt durch einflussreiche Geschäftsleute. Sie bilden sogenannte Selbstverteidigungskräfte aus, mobilisieren gegen separatistische, prorussische Tendenzen und engagieren sich humanitär. Kiew versucht zwar, sein Gewaltmonopol zu behaupten und die Freiwilligenheere in Strukturen des Verteidigungs- und des Innenministeriums einzufügen. Doch der Ende 2013 aus dem Zusammenschluss rechtsextremer Organisationen hervorgegangene Rechte Sektor widersetzt sich bis jetzt diesem Ansinnen.»

Infosperber hat die Berichterstattung über die Ukraine oft kritisiert. Wir freuen uns, heute auch einmal auf eine differenziertere Berichterstattung in einem sogenannten Leitmedium aufmerksam machen zu dürfen.

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Keine

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Eine Meinung

http://www.oe24.at/leute/international/Wladimir-Klitschko-Hayden-Panettiere-Sexy-Liebes-Show-am-Strand/99854668
Klitsch, the US-Bitch, lädt ganz Europa ein, für die USA in den Krieg zu ziehend uns gratis zu opfern, angeblich wegen der Krim, tatsächlich aber damit die USA ihren Angriffskrieg gegen Russland durchführen können, seit Jahrzehnten geplant (vgl. preisgekrönten Doku-Film von Dirk Pohlmann «Täuschung - die Methode Reagan"): Die USA sind max. pleite (you remember «Staatsstillstand"?), winden sich seit Jahrzehnten mit Tricks (Bretton-Woods, Goldstandardlüge, Petrodollarzwang etc.) und primär ihrer Militärgewaltdrohung (USA haben weit mehr Waffen als die gesamte Restwelt zusammen) und Russland soll die Weiterführung des Raub(zuges)mordes an den Native Americans sein (RusslandEuropa as the nowadays Native Americans in continuing); Prinzip Plünderung und «Verbrannte Erde» (kontaminiert radioaktiv, Monsanto, Frackinggifte ubiquitär etc.) - die USA wollen Mond-/Mars-dörfer, weil sie alles kaputtmachen, wo sie bisher waren/sind, vorerst müssen aber noch WIR dafür herhalten (dran glauben), denn «US-National-Security» ist ein tödlich-todernster Allzweck-Vorwand, auch wenns beispielsweise um Trinkwasser geht.
Unsere einzige Rettung gegen das US-Weltmonopol (das dann weder für uns noch Snowden irgendeinen «letzten» Zufluchtsort böte und mittels NSA + Drohnen «kostengünstig und volleffizient» die Welt abdecken würde) wäre: Amis sofort raus aus Europa und Bündnis Europa-Russland.
Wolfgang Reuss, am 02. Februar 2016 um 14:02 Uhr

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