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Die Schweiz ist – gemessen an der Welt – nur ein kleiner Punkt

Verzichten sollen nur die Ausländer...

Christian Müller / 30. Mär 2014 - Die wachsende Erdbevölkerung ist ökologisch ein Problem. Was die Schweiz als Kleinstaat zur Lösung beitragen könnte.

Es stimmt: Die Bevölkerung der Erde wächst. Sie liegt zur Zeit bei ungefähr sieben Milliarden Menschen. Und schon jetzt braucht diese Anzahl Menschen rund anderthalb mal soviel Rohstoffe und Energie, wie die Natur sie laufend ersetzen kann. Wir zehren mit der fossilen Energie – Kohle, Öl, Gas – also vom Millionen-von-Jahre-alten Vorrat und leben auf Kosten künftiger Generationen. Dazu kommt die schlechte Botschaft: Die Bevölkerung der Erde wächst weiter und der Energieverbrauch steigt sogar überproportional an – nicht bei uns in Europa, aber in den Entwicklungsländern und vor allem in den Schwellenländern, in Brasilien, China, Indien und anderen. Und auch der Wasserhaushalt der Erde dürfte schon bald zum Problem werden.

Was tun?

Es gibt eine Regel, die eigentlich immer gilt: Man soll zuerst bei sich selber anfangen! Wer also statt ein grösseres das nächste Mal ein kleineres Auto kauft (oder gar keines!), wer mit Bahn oder Bus statt mit dem Auto oder gar mit dem Flugzeug in die Ferien reist und wer mit Sonne oder Holz heizt statt mit Öl oder Gas, der leistet einen aktiven Beitrag an die Reduktion seines nicht erneuerbaren Energiebedarfs im Sinne der Ökologie. Das ist immer gut!

Aber selbst wenn viele das tun, es wird nicht ausreichen, und es wird vor allem auch nicht genügen, um den wachsenden Energiebedarf aufgrund des Wachstums der Erdbevölkerung zu kompensieren.

Also nochmals: Was tun?

In Europa ist das Bevölkerungswachstum bereits heute negativ. Die Schweizer Frauen haben im Durchschnitt weniger Kinder als zwei, die Zahl der (hier geborenen) Menschen nimmt also ab*. Das ist eine Folge der Bildung, der Gleichberechtigung der Frauen und der Sozialsysteme:

1. Sobald in einem Land die Mädchen zur Schule gehen, nimmt die sogenannte Fertilität ab. Die jungen Frauen lernen die verschiedenen Verhütungsmöglichkeiten kennen und setzen sie auch ein. Selbst in Ländern, die von vielen Leuten hier – etwas überheblich – für «unterwickelt» gehalten werden, wie etwa im Iran, ist aufgrund der besseren Ausbildung der Mädchen und der jungen Frauen die Fertilität inzwischen auf 2.1 zurückgegangen. Das Bevölkerungswachstum dort ist damit langfristig gestoppt.

2. Die (zumindest angestrebte) Gleichberechtigung der Frau führt dazu, dass viele Frauen nicht mehr nur als «Gebärmaschinen» ihr Dasein fristen, sondern ins Berufsleben einsteigen und deshalb bewusst keine oder nur wenige Kinder haben wollen.

3. In den meisten europäischen Ländern sorgen staatliche und/oder staatlich reglementierte Sozialsysteme dafür, dass betagte Menschen eine Rente erhalten, die ihnen ein menschenwürdiges Leben auch dann erlaubt, wenn sie nicht mehr selber arbeiten können. Die Menschen sind also nicht mehr darauf angewiesen, fünf oder mehr Kinder zu haben, um im Alter von Familienangehörigen «durchgefüttert» zu werden.

Hinzu kommt, dass die Europäer aufgrund der Aufklärung im 17. und 18. Jahrhundert und der höheren schulischen Bildung religiöse Aufforderungen, viele Kinder zu zeugen, nicht mehr als reale Lebensberatung entgegennehmen, wenn sie diese überhaupt noch kennen. Die Aufforderung in der Bibel etwa: «Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde» (1. Buch Mose 1.28) hat in einer aufgeklärten Gesellschaft keine Wirkung mehr.

Europa zeigt also, dass es möglich ist, das Bevölkerungswachstum zu stabilisieren oder gar in eine Bevölkerungsschrumpfung zu drehen. Auch der Energieverbrauch pro Kopf ist in vielen Ländern Europas bereits rückläufig.

Was kann die Schweiz tun?

Die Schweizer Bevölkerung ist – lässt man den zeitweiligen Effekt der zunehmenden Lebenserwartung ausser acht – rückläufig, wenn man nur die Geburten rechnet. Rechnet man die Zuwanderung dazu, ist die Bevölkerung wachsend, nämlich rund 1 Prozent pro Jahr. Ökologisch spielt es aber keine Rolle, ob ein energie- und wasserverbrauchender Mensch südlich oder nördlich des Rheins lebt: Was zählt, ist sein Energie-Verbrauch. Die drohende Überbevölkerung der Erde ist per definitionem kein nationales, sondern ein globales Problem.

Die Oberfläche der Schweiz macht mit rund 41'000 km2 0,01 Prozent der Erdoberfläche oder rund 0,02 Prozent der Landfläche der Erde aus. Wer sich das nur schwer vorstellen kann, sieht die Grössenverhältnisse Erdoberfläche (total) / Erdoberfläche (nur Land) / Fläche von Europa / Fläche der Schweiz in der obenstehenden Infografik. Die Schweiz ist gerade noch ein Punkt mit 0,9 mm Durchmesser, wenn die ganze Welt eine Kreisfläche mit 10cm Durchmesser ist!

Würde man nicht die Oberfläche der Erde mit der Oberfläche der Schweiz vergleichen, sondern die Anzahl Einwohner der Erde (auf der Grafik gleichgesetzt mit dem braunen Kreis der Landfläche) mit der Anzahl Einwohner der Schweiz, sähe das Bild nicht viel anders aus: dann hätte der Punkt «Schweiz» einfach einen Durchmesser von 1,8 mm.

Die Schweiz ist also, im Vergleich zur ganzen Erde, wirklich sehr klein. Das darf sie allerdings nicht hindern, ökologisch zu denken und zu handeln. Im Gegenteil! Aber sie soll es intelligent tun, realistisch und vorbildlich.

Was bringt in dieser Hinsicht die Ecopop-Initiative?

Die Ecopop-Initiative verlangt konkret zwei Massnahmen: 1. Die Bevölkerung der Schweiz darf pro Jahr infolge Zuwanderung nur noch maximal 0,2 Prozent wachsen. Die Zuwanderung soll also dramatisch reduziert werden. 2. Die Entwicklungshilfe in der Dritten Welt soll sich zu 10 Prozent auf die Geburtenkontrolle fokussieren. Gemäss Marianne Manzanell zum Beispiel, Mitglied des Initiativ-Komitees, sollen in den Entwicklungsländern «Verhütungsmittel zur Verfügung gestellt» werden.

Was bringt die vorgeschlagene Massnahme Nr.1 ? Die Antwort ist einfach: nichts. Denn ob lebende Menschen in der Schweiz oder auf der anderen Seite der Schweizer Grenzen leben, hat keinen ökologischen Effekt. Man denke an den kleinen Punkt auf der Infografik: Selbst wenn er wächst, geht es auf Kosten der Umgebung.

Was bringt die Massnahme Nr.2 ? Wahrscheinlich auch nichts. Denn sie übersieht alle oben erwähnten Faktoren, die zu einer niedrigeren durchschnittlichen Fertilitätsrate der Frauen führen.

Der Name der Initiative – Ecopop – ist deshalb unehrlich. Weder hat sie eine positive Wirkung betreffend die Ökologie (Ecology) noch eine positive Wirkung betreffend die Bevölkerung (Population). Sie hat auf der anderen Seite aber eine höchst problematische Komponente: sie ist, de facto, klar ausländerfeindlich, denn die Beschränkung der Zuwanderung trifft einmal mehr nur die Ausländer. Ein mögliches (und gegenwärtig sogar reales) Bevölkerungswachstum aufgrund der landesinternen Geburten bzw. aufgrund der Überalterung ist gemäss Initiativ-Text sogar ausdrücklich akzeptiert!

Was kann wirklich getan werden?

Es braucht – siehe oben – weltweit Schulen auch für die Armen und Ärmsten. Es braucht, weltweit, die Anerkennung der juristischen und gesellschaftlichen Gleichstellung der Frau. Es braucht, weltweit, Sozialsysteme, die die Notwendigkeit möglichst vieler Kinder zur Sicherstellung des eigenen Alters überflüssig machen. Und es braucht Aufklärung (im Sinne der historischen «Aufklärung» in Europa), um die Menschen dahinzubringen, gewisse Ratschläge religiöser Schriften nicht allzu wörtlich zu nehmen. (In diesem Punkt könnte zum Beispiel die Römisch-Katholische Kirche, die vor allem in Lateinamerika immer noch ein gewichtiger Faktor der öffentlichen Meinungsbildung ist, durch Fallenlassen der Ablehnung empfängnisverhütender Mittel einen substanziellen Beitrag an die Stabilisierung der Erdbevölkerung leisten.)

Was, wenn man wirklich etwas erreichen will?

Wenn man wirklich auch in der Schweiz etwas Konkretes tun will, um die ökologische Balance wieder zu erreichen, dann bitte mutig – mit allerdings spürbaren Auswirkungen auf die bereits hier wohnenden Menschen:

1.) Abschaffung der Kinderzulagen oder mindestens deren Beschränkung auf die ersten zwei Kinder.

2.) Höhere Steuern auf allen fossilen Energien, insbesondere auch auf Treibstoffen, mit dem Ziel der Reduktion des Verbrauchs.

3.) Progressive Preise für die Energie (wer mehr braucht, zahlt überproportional mehr), mit dem Ziel der Reduktion des Verbrauchs.

4.) Stopp dem Ausbau des Strassennetzes und der Flughäfen, mit dem Ziel der Reduktion des Verkehrs.

5.) Verbot von Leuchtreklamen und Weihnachtsbeleuchtungen

6.) usw

7.) usw

Aber wer würde zu einer solchen Initiative Ja sagen? Da schiebt man doch lieber wieder den Ausländern die Schuld in die Schuhe. Ihnen soll es verwehrt sein, ins Land zu kommen, wo Milch und Honig fliessen. Auf dass jene, die bereits hier leben und/oder einen roten Pass haben, einen Bugatti Veyron 16.4 mit 1200 PS fahren dürfen (Benzinverbrauch auf 100km bis zu 100 Liter!) und für jedes zusätzlich auf die Welt gestellte Kind, und seien es fünf, sieben oder auch zehn, zusätzliches Kindergeld erhalten...

* * * * * * * *

* In Zeiten, in denen aufgrund der medizinischen Fortschritte die durchschnittliche Lebenserwartung schnell ansteigt, kann die Bevölkerungsabnahme aufgrund einer Fertilitätsrate unter 2.1 verzerrt oder sogar überkompensiert werden. Langfristig aber nimmt die Bevölkerung ab, wenn die Frauen im Durchschnitt weniger als 2.1 Kinder gebären.

Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

Keine

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Zum Thema Migration (auf Infosperber)
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9 Meinungen

Kinderzulagen abschaffen?
Dann würden noch mehr Väter mindestens 100% arbeiten und die Mütter, die als Frauen ja weniger verdienen, zu Hause bleiben und alleine gegen Schmutz, werbungsbedingte Wünsche nach ungesunder Nahrung und situationsbedingte Verblödungsrisiken kämpfen.
Kinderzulagen abschaffen wäre in Ordnung, wenn Krippen, Bildung und medizinische Versorgung gratis werden.
Bei der Bildung und den beruflichen Chancen besonders der Frauen anzusetzen, gefiele mir besser!
Maja Beutler-Vatter, am 30. März 2014 um 12:33 Uhr
Einige gute Argumentationen, aber leider auch einige sehr schwache!
Natürlich löst die Ecopop-Initiative keine Probleme und sie ist abzulehnen. Aber weil unser Land so klein ist, kann es und seine Bewohner auch nichts zur Lösung des Welt-Problems beitragen, fahren wir also so weiter wie bisher, wir sind in Bezug auf die Welt ohnehin «quantité négligeable"! Aber natürlich darf jeder seinen Beitrag trotzdem leisten. Am effizientisten ist es, auf Flugreisen zu verzichten und die Ferien im eigenen Land zu verbringen. Einen Bugatti-Veyron habe ich erst am Auto-Salon-Züri bestaunt, auf der Strasse habe ich ihn noch nie gesehen und ich glaube auch nicht, dass AltBundesrat Blocher oder Cedric Wermuth einen solchen Schlitten fahren. Letzterer soll doch erst mal sein Studium abschliessen. Kinderzulagen ab drei Kinder zu streichen, dürfte vor allem die zugewanderten Ausländer betreffen, Ausländerfamilien sind kinderfreundlicher! Das wäre sicherlich eine «rassistische Massnahme", welche ich von linker Seite nicht erwartet hätte.... Wenn Männer heute nicht mehr 100 % arbeiten, geschieht dies zumeist unfreiwillig, weil sie ihren Job verlieren und nicht weil sie sich aufs Ruhekissen legen wollen! Es wird ja häufig argumentiert, die Eltern müssten zwingend beide 100 % arbeiten, um über die Runden zu kommen.
Beda Düggelin, am 30. März 2014 um 17:56 Uhr
Mit vielem aber nicht allem bin ich einverstanden. Es spielt keine Rolle, ob die Schweiz global massgebend ist oder nicht, es geht um eine definierte Systemgrenze. Die Ecopop-Initiative adressiert unglücklicherweise zwei verschiedene Systemgrenzen, nämlich sowohl die Situation in der Schweiz als auch diejenige in Ländern, die «Entwicklungshilfe» bekommen.
Für die lokale Oekologie der Schweiz spielt es natürlich eine grosse Rolle, ob die Bevölkerung jedes Jahr um die Bevölkerung der Stadt Luzern zunimmt, oder «nur» um derjenigen eines Orts wie Steffisburg.
Allerdings wäre es besser gewesen, die Worte «infolge Zuwanderung» wegzulassen, den es ist ja die Summe der Inlandgeburten plus Zuwanderung, minus Todesfälle und Abwanderung, die massgebend ist.
Theo Schmidt, am 30. März 2014 um 20:04 Uhr
Es gibt nicht nur einen globalen, sondern auch einen lokalen Umwelteffekt sowie den Dichtestress. Deshalb ist es nicht einerlei, ob jemand diesseits oder jenseits der Schweizer Grenze lebt. Energiesparmassnahmen sind selbstverständlich nach wie vor sinnvoll.
Müssen wir warten, bis die Bildungsanstrengungen bei der Familienplanung in den Entwicklungsländern Wirkung zeigen? Ist es nicht effizienter, im Rahmen von Aufklärungskampagnen (Bildung!) die freiwillige Familienplanung direkt zu fördern?
Alex Schneider, am 31. März 2014 um 06:31 Uhr
Auch schon die Masseneinwanderungsinitative verhinderte die nötige Debatte über die Raumplanung und Ecopop lenkt einmal mehr wieder ab. Da bin ich einverstanden. Ich bin sogar einverstanden mit der Diskussion darüber, ob Kinderzulagen ausbezahlt werden sollen. Allerdings kenne ich keine Familie, die von den lächerlich tiefen Kinderzulagen in der Schweiz animiert worden wäre, Kinder zu zeugen. Auch der Mutterschaftsurlaub kanns nicht sein. Sorry.
Stefan Moser, am 31. März 2014 um 08:25 Uhr
Wieso haben Sie, Herr Müller nicht auch die Steuerpolitik in der Schweiz an den Pranger gestellt? Sowohl die von der Mehrheit des CH-Bevölkerung akzeptierte SVP-Initiative als auch die Ecopop-Initiative wollen lediglich Symptome bekämpfen. Ursachentherapie wäre u.a. ein Abbau der Steuerprivilegien für ausländische Firmen, um die Wirkungskette «Ansiedlung neuer Firmen - Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze - Anstellung ausländische Arbeitskräfte» gar nicht entstehen zu lassen.
Richard Bisig

Antwort Christian Müller: Richard Bisig spricht einen wichtigen Punkt an, und ich gehe aus seiner Formulierung davon aus. dass wir gleicher Meinung sind. Nur: Man kann – journalistisch – nicht immer alle Themen im gleichen Artikel verpacken. Das von Richard Bisig angesprochene Thema wird aber auf Infosperber nicht vergessen gehen.
Richard Bisig, am 31. März 2014 um 10:19 Uhr
Die Geburtenrate in der Schweiz liegt momentan bei 1.5 Kindern pro gebärfähige Frau, d.h. nur 2/3 der für eine gleich bleibende Bevölkerung erforderlichen Anzahl Kinder werden geboren. Nach zwei Generationen schrumpft somit die «schweizerische Urbevölkerung» bereits auf die Hälfte. Diese gesellschaftlich problematische Entwicklung einer ohne Zuwanderung massiv überalternden Gesellschaft mit der Streichung von Familienzulagen zusätzlich zu verschärfen, schafft nur neue Probleme. Mit seiner niedrigen Geburtenrate liegt die Schweiz ökologisch betrachtet tief im grünen Bereich! Zudem dürften Eltern im Hinblick auf die Zukunft ihrer Kinder vermehrt für ökologisches Denken zugänglich sein.
Unser Lebensstil und nicht unsere Geburtenrate ist unser ökologisches Problem.
Jürg Schiffer, am 31. März 2014 um 11:30 Uhr
Jürg Schiffer eröffnet zwei neue Themen: das Verhältnis zwischen «Eingesessenen» und «Einwandern", sowie zwischen jung und alt.
Das erste ist für mich kein Problem, da sich richtige Einwandernde meistens rasch integrieren.
Das zweite ist für mich eher positiv, denn ich bin einverstanden mit der Ansicht von Peter Gross, der in seinem neuen Buch «Wir werden älter...» (siehe z.B. http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Das-Alter-ist-ein-grandioses--Zeitfenster/story/12267136) zwar etwas langfädig aber überzeugend die Vorteile einer «überalternden» Gesellschaft darlegt.
Theo Schmidt, am 31. März 2014 um 12:46 Uhr
Für den Autoren dieses Artikels, bringt Ecopop, was die Umwelt betrifft, «nichts» .(Zitat). So, so - für ihn gehören also Landschaften und deren Unversehrtheit nicht zur «Umwelt». Ich kann mir das nur so erklären, dass er zu denen gehört, die begeistert im Nepal oder der an der Englischen Küste wandern, die «herrlichen» Landschaften dort geniessen - und dann, wieder zuhause, die Augen verschliesst vor dem Beton um ihn herum, derweilen er schon an seine nächste Reise auf eine «noch unberührte» Insel denkt...
bernhard sartorius, am 15. November 2014 um 09:34 Uhr

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