Die Kamine rauchen im Ausland, und die importierte «graue Energie» bleibt graue Theorie. © International Accountability Project

Die Kamine rauchen im Ausland, und die importierte «graue Energie» bleibt graue Theorie.

Umweltjournalismus im wandelnden Stillstand

Hanspeter Guggenbühl / 19. Jun 2017 - Umweltthemen – immer das Gleiche! Nein, der Umweltjournalismus hat sich völlig verändert. Was jetzt? Ein Blick zurück.

Wer sich als Journalist in den letzten 40 Jahren mit Umweltthemen beschäftigte, genoss ein beschauliches Berufsleben. Er konnte zum Beispiel jedes Jahr wiederholen, was der vor-vor-vorletzte Direktor des Bundesamtes für Umwelt, Bruno Böhlen, im September 1985 sagte, als er sein Amt antrat: «Es ist viel getan worden für den Umweltschutz, aber es muss noch viel mehr getan werden.»

Der Befund, es sei noch viel zu tun, und der Glaube, viele Taten täten der Umwelt gut, durchzog fortan alle «Berichte zur Lage der Umwelt in der Schweiz», die das nationale Umweltamt ab 1991 periodisch veröffentlichte. «Wir haben einiges erreicht, aber es bleibt viel zu tun», resümierte Böhlens Nachfolger Philippe Roch 2002. Und im Vorwort zum jüngsten Umweltbericht, erschienen 2015, konstatiert Umweltministerin Doris Leuthard: «Die Schweiz kann einige Erfolge aufweisen.» Aber: «Wir dürfen uns nicht auf dem Erreichten ausruhen.»

Damit kann der Schreibende seinen Widerspruch zum Böhlen-Zitat, verfasst im September 1985, ebenfalls rezyklieren: Für die Umwelt wäre es besser, wenn wir weniger täten, dafür mehr umweltbelastendes Tun unterliessen. Sein fundamentales Plädoyer für Unterlassungen – neudeutsch: «Suffizienz» – fände heute allerdings noch weniger Gehör als damals. Denn, so schreiben etwa die Verfasser der neuen Schweizer Energiestrategie: «Solange technologische Optionen zur Verfügung stehen, werden Suffizienzstrategien als nicht akzeptabel angesehen.»

Temporär vom Aussterben bedroht: Der Tiger im Tank

Nicht nur die Rhetorik, auch die Inhalte wiederholen sich. Zum Beispiel der Versuch, den vom Aussterben bedrohten Tiger im Tank mit Sprit aus Pflanzen zu ersetzen: Als Anfang der 1980er-Jahre der Preis für Erdöl in die Höhe schnellte, begannen Brasilien, die USA und einige europäische Staaten, Ackerflächen, auf denen sie Nahrung erzeugten, in Benzingärten umzupflügen. «Die Autos der Reichen fressen das Getreide der Armen», konstatierte ich in einem 1980 veröffentlichten Kommentar. Bald darauf trieben die wieder einbrechenden Erdölnotierungen die Schnapsfabrikanten in den Ruin. Der Biotreibstoff versiegte in den Tankstellen und verschwand aus den Schlagzeilen.

Als ab 2005 die Ölpreise wieder anzogen, erlebte der Biotreibstoff in den USA und Europa seine Renaissance. Ich erlaubte mir 2007 den Spass, meinen Kommentar von 1980 in unverändertem Wortlaut nochmals zu veröffentlichen, denn am Sachverhalt – Biotreibstoff im Westen, Hunger in Afrika – hatte sich nichts verändert. Ein Leser teilte mir mit, erst im vierten Abschnitt, bei der Nennung von «US-Präsident Jimmy Carter», habe er gestutzt und dann in der Fussnote erfahren, dass dieser Kommentar vor 27 Jahren verfasst wurde.

Mittlerweile hat die Energiepolitik den Biotreibstoff und die Subventionen dafür wieder zurück gestutzt. Zudem stellte sich heraus, dass die Herstellung von Ethanol und Biodiesel vom Feld bis zur Zapfsäule mehr Erdöl verschlingt als ersetzt. Doch wenn der Ölpreis erneut über 100 Dollar pro Fass steigt, wird die Schnapsidee auferstehen. Umweltjournalisten können dann ihre alten Recherchen aus den Jahren 1980 und 2007 erneut verwerten. Sofern sie dann noch ein Archiv haben.

Erfolg hatte, was verkäuflich ist

Den Auftrag des Redaktors, «zu schreiben, wie sich das Thema Energie/Umwelt in den Medien und im Journalismus gewandelt hat», könnte der Autor an dieser Stelle mit einem Wort retournieren. Nichts. Doch dann steigt er ins Archiv und entdeckt: Die Mäppchen mit den Aufschriften «Gewässerschutz», «Abfalldeponien», «Luftverschmutzung» und «Waldschäden» haben Staub angesetzt. Denn die Schweizer Seen und Flüsse, die in den 1970er-Jahren unter dem Titel «Kloake Schweiz» Schlagzeilen machten, sind reiner geworden. Industrie, Kehrichtöfen und Autos puffen seit Mitte der 80er-Jahre weniger Gift in die Luft. Das von Waldforschern angekündigte schnelle «Waldsterben» fand nicht statt, und der chronisch weiterhin schlechte Zustand vieler Wälder findet wenig Interesse.

Andere Dossiers hingegen sind dicker geworden, weil schlechte Nachrichten mehr Seiten füllen als gute: Der inländische Energiekonsum erreichte den Peak erst 2010. Unsere Energieversorgung ist weiterhin zu 80 Prozent von importiertem Öl, Gas und Atombrennstoff abhängig. Das Klima erwärmt sich, weil der CO2-Ausstoss weltweit wächst und in der Schweiz immer noch höher ist als im globalen Schnitt. Die Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten schwindet, weil Wirtschaft, Verkehr und Bevölkerung immer mehr Naturraum besetzen.

Die Lehre aus diesen gegensätzlichen Entwicklungen: Umweltschutz ist gut und hat Erfolg, wenn es etwas zu verkaufen gibt. Zum Beispiel Reinigungstechnik am Ende von Abflussröhren, Abluftkaminen oder Auspufftöpfen. So hat die Schweiz seit 1960 mehr als hundert Milliarden Franken in die Abwasserreinigung investiert; jährlich kommen zwei Milliarden für Ausbau, Sanierung und Unterhalt dazu. Im Unterschied zu einem umfassenden Gewässerschutz stiess die Abwasserreinigung auf wenig Widerstand. Mehr Opposition gab es gegen die nationale Luftreinhalteverordnung oder die Abgasnormen für Autos, die ab 1987 in der Schweiz den Einbau von Katalysatoren erzwangen. Doch inzwischen ist auch die Wirtschaft glücklich darüber, denn Katalysatoren und Abgaskontrollen erhöhten den Umsatz in der Autobranche. Und vor allem: Seit die Autos «sauberer fahren», obwohl die Hersteller zuweilen tricksen, sind Forderungen zur umsatzschmälernden Einschränkung des Strassenverkehrs politisch vom Tisch.

Erfolglos war Umweltschutz hingegen dort, wo keine Reinigungstechnik wirkt, und wo es gälte, Mengen zu verringern, umweltbelastendes Tun zu lassen. Das CO2 zum Beispiel, das bei der Verbrennung von fossilen Brenn- und Treibstoffen entweicht und das Klima aufheizt, lässt sich aus der Atmosphäre nicht herausfiltern. Jauche und wachsende Pestizidmengen, die Bauern über ihre Felder in die Bäche schwemmen, können Kläranlagen nicht fassen. Die Steigerung der Energieeffizienz vermochte die Zunahme an energieverzehrenden Tätigkeiten nicht zu kompensieren; erst die Wirtschaftskrise und die Verlagerung von energieintensiver Produktion ins Ausland verminderten ab 2011 den inländischen Energiekonsum. Natur und unverbaute Landschaften schrumpfen weiter, weil der Beton sich ausbreitet und der Boden sich nicht vermehren lässt.

Immer mehr Lobbys ersetzen den Journalismus

Nun will der Auftraggeber aber nicht wissen, wie sich die Umwelt, sondern wie sich der Journalismus darüber verändert hat. Die lange Vorgeschichte war deshalb nötig, weil die Verhältnisse sich – zumindest teilweise – in den Medien spiegeln. Als der Phosphorgehalt in den Gewässern sank, verschwanden auch die Zeitungsmeldungen über den zunehmenden Anschlussgrad an Kläranlagen. Die tägliche Rubrik über die lokalen Ozon- und Stickoxid-Konzentrationen wurde abgesetzt, als die Luftverschmutzung abnahm. Stattdessen informiert uns das Staatsradio heute stündlich über wachsende Staus auf den Autobahnen, welche die Qual des zunehmenden katalysierten Verkehrs markieren. Nach Atomkatastrophen verdrängen Strom und Atom die Kohle und den Klimawandel temporär aus den Medien. Findet eine Klimakonferenz statt, verhält es sich umgekehrt.

Ebenso bedeutend ist ein anderer Befund. Einst waren es primär Journalistinnen und Journalisten, die in den Medien über Umweltthemen informierten. Sie wählten die Themen, lasen Statistiken, rechneten, recherchierten bei Behörden und formulierten aus den gesammelten Daten ihre Berichte. Mittlerweile liess der Rückgang der Inserate auch die Zahl der unabhängigen Medienschaffenden schrumpfen. Parallel dazu wuchsen die Informationsabteilungen in öffentlichen Ämtern, Firmen und Verbänden. PR-Leute und Lobbyistinnen vermehren sich wie einst die Käfer im Mai.

Das veranschaulicht die Entwicklung im Bundesamt für Umwelt (Bafu): 1980 arbeiteten dort in der Informationsabteilung zweieinhalb Angestellte. Der damalige Kommunikationschef Hardi Gysin erinnert sich: «Ich hatte regelmässig telefonischen Kontakt mit mindestens einem Dutzend freier Journalisten, die Umweltthemen für grosse Tages- und Wochenzeitungen recherchierten, sowie mit etlichen Redaktionsmitgliedern». Gysin gab Auskunft, vermittelte Gespräche mit internen Fachleuten, hatte aber kaum Zeit, Informationen zu filtern oder PR-gerecht aufzuarbeiten.

Heute verfügt das Bafu allein für die externe Kommunikation über sieben Vollzeitstellen. Diese Festangestellten publizieren jährlich rund hundert Medienmitteilungen, organisieren Medienanlässe, twittern und betreuen die eigene Homepage. Anfragen von Medienschaffenden, «bitte per Mail», werden intern lange gewälzt, dann ebenso mediengerecht wie amtskonform beantwortet. Zusätzlich arbeitet eine unbekannte Zahl von freien Journalistinnen und Kommunikatoren im Staatssold, etwa für das Magazin «Umwelt», welches das Bafu neben weiteren Umweltberichten herausgibt. Ähnlich verhält es sich bei Firmen und Verbänden. Sie setzen Themen, bestimmen die Agenden, überschwemmen die Medien mit druckreifen, von Eigenzitaten durchsetzten Communiqués.

Mehr Vorgekautes aus Firmen und Ämtern

Diese Tendenz ist nicht allein im Umwelt- und Energiejournalismus zu beobachten, aber hier besonders ausgeprägt. Während Umweltthemen komplexer (gemacht) werden, schwindet die Fachkompetenz von überlasteten, auf Tempo und Klicks getrimmten Medienleuten. Die Vorleistungen von Ämtern und Lobbies an der Wertschöpfung der veröffentlichten Information steigen, der Beitrag von unabhängigen Journalistinnen und Journalisten sinkt. Vielfach beschränkt sich ihre Tätigkeit darauf, die von PR-Leuten druckreif aufbereiteten Informationen sozusagen auf der letzten Meile in die Redaktion zu tragen und dort ins vorgegebene Format zu pressen.

Den Wandel illustrieren zwei Fälle: Am 8. Mai 1987, ein halbes Jahr nach der Chemiekatastrophe in Schweizerhalle, strahlte das TV-Magazin MTW (heute Einstein) einen Film aus, der die alltägliche Verschmutzung des Rheins durch die Basler Chemie darstellte. Die Reporterin Beatrix Mühlethaler suchte mit Greenpeace-Tauchern nach illegalen Einleitungen, förderte mühsam Daten über mangelhaft reinigende Kläranlagen zu Tage, enthüllte, wie Grenzwerte chronisch überschritten werden, und kritisierte, dass Chemiefirmen und Behörden diese Informationen unter Verschluss hielten.

30 Jahre später, am 4. April 2017, informierte die Wasserforschungsanstalt Eawag aus eigenem Antrieb über die Verseuchung von fünf Schweizer Bächen, ohne Schönfärberei. Der Gehalt von Pestiziden und weiteren Giften aus der Landwirtschaft war bei einzelnen Stoffen bis vierhundert Mal höher, als es die Grenzwerte erlauben, zeigte ihre Untersuchung. «In allen Gewässern wurden Qualitätskriterien zur chronischen Ökotoxizität teilweise um ein Vielfaches überschritten.» Einige Tageszeitungen und online-Medien veröffentlichten diese Information der Eawag, die meisten ohne eigene Einordnung, Zusatzinformationen oder redaktionellen Kommentar.

Umwelt-Fachleute: Unterschiedliche Wahrnehmung

Beat Jordi, der 1981 als freier Zeitungsjournalist startete, später primär für Fachpublikationen von Umweltämtern arbeitete, bestätigt den Wandel: «In den 1980er-Jahren trieben die Medien die Behörden vor sich her, deckten Umweltskandale auf, betrieben Aufklärung und stellten politische Forderungen. Solchen Themen räumten die Medien breiten Raum ein und zahlten faire Honorare. Heute erlebe ich diese Szene mehrheitlich als passiv. Die Medien setzen keine Umweltthemen mehr, sondern reagieren auf Impulse Dritter. » Hardi Gysin spitzt diesen Sachverhalt zu: «Umweltjournalismus, wie wir ihn in den 1980er-Jahren kannten, gibt es heute nicht mehr.»

Anders sieht Daniel Wiener, einst freier Journalist, heute Unternehmer im Bereich Nachhaltigkeit, die Entwicklung: Sehe man von einzelnen Katastrophenjahren ab, werde heute öfter, allerdings auch weniger kompetent, über Umweltthemen berichtet, registriert er und ergänzt: «Heute ist die Umweltproblematik viel bewusster, als Dauerthema präsent. Nicht nur Katastrophen, auch langsame Veränderungen werden wahrgenommen.» Als Beispiele nennt Wiener den «Rückgang der Biodiversität, Klimaerhitzung, Überfischung oder die Zerstörung des Regenwalds.»

Über die journalistische Kompetenz urteilen Befragte ebenfalls unterschiedlich. Forstingenieur Mario Broggi leitete zwischen 1997 und 2004 die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL). In seiner Amtszeit begrub er das von seinen Vorgängern befeuerte «Waldsterben» mit den Worten: «Die Diagnose akutes Absterben war falsch, die Therapie Bekämpfung der Luftverschmutzung richtig.» Als langjähriger Beobachter der Medien konstatiert der jetzt 72jährige Broggi: «Komplexe Dauerthemen wie Nachhaltigkeit, Klimaveränderungen und Biodiversität haben es besonders schwer, präsent und kompetent dargestellt zu werden.» Wer beispielsweise den Klimawandel in Frage stellt, habe es heute leichter, öffentlich Beachtung zu finden, als ausgewiesene Klimaforscher. Der Journalist Hans-Jakob Baumgartner hingegen, der seit bald 40 Jahren über Naturthemen schreibt, differenziert. Zum Thema Klima werde heute eher kompetenter informiert als früher. In Sachen Naturschutz hingegen habe die Kompetenz nachgelassen. «Man hat das Gefühl, es gebe immer weniger Leute, welche die schleichende Zerstörung der Lebensräume und die Erosion der Artenvielfalt überhaupt wahrnehmen.»

Probleme rücken von der Nähe in die Ferne

Repräsentativer als die Eindrücke der wenigen Befragten über die Relevanz von Umweltthemen ist der seit 1976 von der CS veröffentlichte «Sorgenbarometer.» Dieser markiert einen klaren Trend: In den 70er- und 80er-Jahren rangierte die Umwelt meist in den Spitzenpositionen. 1988 etwa stuften 74 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer dieses Problem als «wichtig» ein, 2016 waren es weniger als 14 Prozent. Damit verschwand letztes Jahr die Umwelt aus der Rangliste der zwölf wichtigsten Themen.

Erklären lässt sich das mit dem Umstand, dass viele Umweltprobleme sich vom Lokalen ins Globale verlagerten. Die frühere Gewässerverschmutzung erlebte die Bevölkerung noch hautnah beim Bad im nahen See. Die Ozonschwaden stachen allen in die Nasen und reizten die Bronchien. Bilder von kahlen Bäumen, welche die Forschungsanstalt WSL und illustrierte Zeitungen ab 1983 veröffentlichten, schreckten auf.

Seither entfernten sich die Schäden oder weichen aus den Augen. Die Kamine der Fabriken etwa, welche unsere Güter herstellen, rauchen in Osteuropa oder China, und die Zunahme der importierten «grauen Energie» bleibt für die meisten Leute graue Theorie. Von den zunehmenden Mikroplastik- und den schwindenden Fischbeständen in den Weltmeeren sind wir kaum betroffen und erfahren darüber wenig, seit in vielen Zeitungen die Wissenschaftsseiten dem Sparhammer zum Opfer fielen. Der langsame Klimawandel erhitzt uns weniger als die monatlichen Temperaturschwankungen. Pestizide, Antibiotika und andere Mikroverunreinigungen sieht das Auge nicht. Die Medien und ihre Konsumenten haben's gern laut. Die Natur leidet leise.

Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

Diesen Artikel hat der Journalist Hanspeter Guggenbühl im Auftrag des Magazins «Schweizer Journalist» geschrieben, das ihn zuerst veröffentlicht hat.

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3 Meinungen

Sehr geehrter Herr Guggenbühl,
prinzipiell stimme ich Ihren Ausführungen zu - allerdings überhaupt nicht zu Ihren Aussagen bezüglich CO2! Oder gelten in der Schweiz andere Naturgesetze? Es werden hier Ursache und Wirkung verwechselt! Wenn die Temperatur steigt, entsteht mehr CO2 - und nicht umgekehrt. Und auf die Temperatur hat der Mensch (noch) keinen Einfluss! Und das durch Menschen verursachte CO2 spielt in der Atmosphäre überhaupt keine Rolle - da sind sich die ehrlichen Klimatologen einig.
Liebe Grüße aus Oberbayern
Dr. W. Schamberger
Dr. Waldemar Schamberger , am 19. Juni 2017 um 12:47 Uhr
BITTE KLIMA-TROLLS AUSFILTERN! (Und dieser Hilfeschrei auch!)
Theo Schmidt, am 19. Juni 2017 um 16:13 Uhr
Lieber Herr Guggenbühl,

besten Dank für Ihren Artikel. Gedacht: eigentlich erstaunlich, dass sich aus Umweltthemen - d.h. eigentlich aus Fragen, die für uns alle ziemlich existentiell sein sollten – keine Leitartikel mehr stricken lassen. Es scheint mir, dass das breite Leser Publikum Umweltschutz als wichtig war nimmt, aber das Thema erfolgreich auszublenden vermag, wenn es denn um die eigene „Bescheidenheit (Suffizienz) “ geht. Das „Outsourcen“ des Umweltschutzes an die Ämter und ONGs ist einfach bequemer. Ob sich wohl dahinter eine politische Strategie verbirgt? Ich denke, in nicht allzu weit entfernter Zukunft werden wir wohl gezwungen sein, den gordischen Konten Umweltschutz und immerwährendes Wirtschaftswachstum zu lösen. Da führt kein Weg vorbei.
Guido Besmer, am 20. Juni 2017 um 07:44 Uhr

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