Für Unterhaltung ist gesorgt: die Qual der Wahl am Kiosk © Symbolbild
Zeitpunkt, eine Zweimonatszeitschrift © Zeitpunkt
Makroskop, gedruckte Zeitschrift, neu auf dem Markt © Makroskop
Neue Wege © Neue Wege
Marxistische Blätter, Ausgabe 6 2018 © Neue Impulse Verlag
Monthly Review, Ausgabe Februar 2019 © Monthly Review, New York, NY

Die Zeitung ist tot – es lebe die gedruckte Zeitschrift!

Christian Müller / 24. Mär 2019 - Die Tageszeitungen kämpfen ums Überleben, die gedruckten Zeitschriften aber haben – vielleicht – sogar Zukunft. Ein paar Beispiele.

Die Zeitung heisst Zeitung, weil sie das neuste Geschehen zeitigt. Möglichst aktuell. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, erschien zum Beispiel die Neue Zürcher Zeitung NZZ von 1894 bis 1969 sogar in drei Ausgaben am Tag.

Aus genau diesem Grund – Aktualität – wurde die Zeitung als Medien-Genre in den frühen Jahren des Radios totgesagt. Warum sollte man noch Zeitung lesen, wenn das Radio doch viel schneller und aktueller war? Das Gegenteil trat ein, das Radio stärkte das Interesse der lesenden Bevölkerung am Zeitgeschehen, die Auflagen der Zeitungen stiegen. Auch, weil sie, im Gegensatz zum Radio, Bilder zeigen konnten.

Ein zweites Mal totgesagt wurde die Zeitung beim Aufkommen des Fernsehens. Jetzt, wo man am häuslichen Bildschirm Bilder sehen konnte, warum sollte man noch Zeitung lesen? Aber die Auflagen der Zeitungen stiegen erneut. Das lokale Geschehen, die Todesanzeigen, die Leserbriefe! All dies konnte das Fernsehen nicht bieten.

Jetzt ist es wohl soweit

Mit der Digitalisierung der Kommunikation und speziell mit den Möglichkeiten des Internets aber hat für die Zeitung tatsächlich eine schwierige Zeit begonnen: Das Drucken in der Nacht zwecks Lieferung in die Briefkästen bereits am Morgen früh ist teuer, die News aus den USA sind der Zeitverschiebung wegen meist trotzdem nicht mehr detailreich genug, vor allem aber wechselt die Werbung mehr und mehr in die digitalen Medien, weil sie sie dort aufgrund persönlicher «Profile» besser auf die spezifisch Interessierten ausrichten können. Das aber bringt den Zeitungen Erlös-Einbrüche und die Abonnements müssen teurer werden. Nicht alle Leserinnen und Leser machen da mit, manche können auch einfach nicht. Die Auflagen gehen dramatisch zurück, immer mehr Zeitungen schliessen sich zusammen, um gemeinsame Teile zu produzieren und so Redaktionskosten zu sparen. Fast auf den Tag genau 50 Jahre nach dem ersten Erscheinen der ersten Schweizer Sonntagszeitung, des SonntagsBlicks, hat die Verlagsgruppe CH Media das Ende der regionalen Sonntagszeitungen in Luzern und St. Gallen angekündigt – zugunsten einer etwas umfangreicheren Samstagsausgabe, genannt «Schweiz am Wochenende». Es werden Druck und hohe Verteilkosten gespart und es können erneut Stellen abgebaut werden.

Noch erscheinen Zeitungen, noch ist nicht ganz Schluss, aber der Niedergang hat eingesetzt, dramatisch sogar.

Nicht so die Zeitschriften

Die an einem Werktag erscheinende Wochenzeitungen und vor allem die Zeitschriften, die wöchentlich erscheinenden Zeitschriften, die Monatszeitschriften, die Zweimonats-Zeitschriften und die Vierteljahreszeitschriften, sie leben und sind, so scheint es zumindest im Moment, (noch) nicht gefährdet. Nicht zuletzt Zeitschriften mit Stoff zum Nachdenken – was man besser im weichen Fauteuil am häuslichen Kaffeetisch tut als nur mit dem Handy unterwegs in Tram oder Zug, zeigen (noch) Resistenz. Ja es gibt sogar neue Zeitschriften, neue gedruckte Zeitschriften!

Einige (noch) zu wenig bekannte Zeitschriften – mit hoffentlich Zukunft – seien deshalb hier kurz vorgestellt.

Mein persönlicher Favorit

Eine nachgerade phänomenale Zeitschrift ist der «Zeitpunkt». Herausgegeben von einem Einzelkämpfer, nicht von einem Medienkonzern, fast ohne Infrastruktur. Christoph Pfluger in Solothurn, Journalist, Redaktor, Layouter, Herausgeber. Alle zwei Monate erscheint der, der «Zeitpunkt», und berichtet und kommentiert zu den Gegensätzen in unserem Leben: jung / alt, öffentlich / geheim, Stadt / Land, mutig / feige, allein / zusammen. Nein, keine mehrseitigen Abhandlungen, kurze, leicht lesbare, aber immer sehr anregende Texte, Hinweise auf Bücher und Veranstaltungen, Vorstellung neuer zivilgesellschaftlicher Vereinigungen und Aktionen. Nie langweilig, sehr informativ, immer auch unterhaltsam (wenn auch nicht «unterhaltsam», wie sich die Boulevard-Presse selber definiert). Ja selbst die Anzeigen und speziell die Kleinanzeigen sind lesenswert, sie betreffen etwa lokale Tauschmärkte, alternative Ferienorte, Begegnungszentren. Und alles in einem grossen, leicht leserlichen Format (22,5x28cm). Alles einfach gut. «Zeitpunkt – Für intelligente Optimisten und konstruktive Skeptiker» steht da auf dem Cover geschrieben.

Ja, der «Zeitpunkt» ist nichts für Leute, die dahin rennen, wo alle hinrennen, und die ihre Freizeit am liebsten im Shopping-Center verbringen. Der «Zeitpunkt» interessiert sich für das Kleine, für die Nachbarschaft, für das Gemeinsame, für das Gesunde und das Natürliche. Es ist die Zeitschrift, die etwa das konkret zeigt, was kürzlich auch Infosperber thematisiert hat: «Plädoyer für eine Ökonomie der kurzen Wege». Der Einzelpreis des «Zeitpunkt» ist CHF 10.-, einen festen Abopreis kennt diese Zeitschrift aber nicht, der Abonnent bestimmt ihn selber. Zur Bestellung hier.

Die ganz neue Zeitschrift: Makroskop

Wirtschafts- und finanzpolitisch interessierte Leute kennen ihn natürlich, den Finanzpolitik-Aussenseiter und Schäuble-Intimfeind Heiner Flassbeck. Vor drei Jahren startete er mit einigen Mitkämpfern zusammen die Internet-Plattform «Makroskop», die geschätzt etwa 30 Artikel pro Monat publiziert. Um an alle Artikel in voller Länge heranzukommen, bedarf es eines Abos. Ende Jahr hat Makroskop aber sogar eine neue Zeitschrift lanciert, gedruckt auf Papier, gebunden und grossformatig (20x30cm), die erste Ausgabe mit über 100 Seiten: «Makroskop. Magazin für Wirtschaftspolitik.» Zu den Autoren der ersten Ausgabe gehört auch der Schweizer Wirtschaftsjournalist Werner Vontobel, der regelmässig auch auf Infosperber zu lesen ist. Im Gegensatz zum Internetportal, dessen Start vor drei Jahren im Lesermarkt ziemlich dilettantisch war, darf die erste Ausgabe der gedruckten Zeitschrift als in jeder Hinsicht geglückt bezeichnet werden. Das Thema – «Ach, Europa! Warum die Friedensnobelpreisträgerin in der Krise steckt» – ist ein paar Monate vor den EU-Parlamentswahlen zwar nicht besonders überraschend, umso lesenswerter aber sind die einzelnen Beiträge. Das Layout ist leserfreundlich, mit vielen Bildern und Grafiken.

Wer schon mal schnuppern will, bestellt am besten zuerst den Newsletter, der zweimal die Woche erscheint. Er ist kostenlos. Hier.

Die «Auferstandene»

Man mag Agnostiker oder Atheist sein, der Gottesglaube und die Religionen spielen auf dieser unserer materialistischen Welt immer noch oder sogar mehr als auch schon eine einflussreiche Rolle. Viele Auseinandersetzungen, Bürgerkriege und sogar geopolitische Stellvertreter-Kriege werden als Kriege verschiedener Religionen und Glaubensrichtungen geführt. Die US-amerikanischen evangelikalen Kirchen missionieren seit längerer Zeit in massivster Form in Afrika. Auch der neue Präsident Brasiliens, Jair Bolsonaro, ist nicht etwa, wie man das im römisch-katholischen Südamerika erwarten würde, ein Katholik, sondern gläubiges Mitglied einer US-evangelikalen Kirche – getauft im Wasser des Jordan. Aber auch der überaus populäre Papst Johannes Paul II. machte intensiv Politik und liess die ganze soziale Bewegung der «Theologie der Befreiung» in Lateinamerika verschwinden. Die Zeitschrift «Neue Wege» aus Zürich ist die Zeitschrift, die solchen Themen nachgeht und sich insbesondere für die Verbindung von Religion und sozialem Denken interessiert. Im kleinen Format (16,5x24cm), aber mit grossen Autoren.

Infosperber hat aus Anlass des Relaunches der Zeitschrift «Neue Wege» letztes Jahr bereits auf diese Publikation aufmerksam gemacht. Die Zeitschrift gehört zu den interessantesten Blättern in der Schweiz.

Es gibt «die Blätter», aber auch andere Blätter …

Wo im deutschsprachigen Raum in politischen Diskussionen von den «Blättern» die Rede ist, sind eigentlich immer die «Blätter für deutsche und internationale Politik» gemeint. Diese Monatszeitschrift, gegründet von späten Vertretern der sogenannten «Frankfurter Schule, worunter insbesondere der deutsche Philosoph Jürgen Habermas, sind vielleicht das beste, was man in Deutschland unter den politischen Zeitschriften findet. Sie können als gedruckte Zeitschrift, aber auch als Epaper abonniert werden.

Aber es gibt noch andere «Blätter» – und jetzt bitte nicht erschrecken: die «Marxistischen Blätter». Für viele sind sie einfach tabu, weil sie inhaltlich, wie es so schön heisst, ausserhalb des vernünftigen Debattenraumes argumentieren {siehe dazu Rainer Mausfeld: Darum schweigen die Lämmer! auf Infosperber). Aber sei es, weil man selber Marxist ist oder mit dieser Denkweise zumindest sympathisiert, oder sei es, weil man als eher konservativ denkender Mensch natürlich wissen muss, was die politischen «Gegner» denken und schreiben: Die «Marxistischen Blätter» sind von Nummer zu Nummer hochinteressant. Sie haben hervorragende Autoren und pflegen auch ein professionelles, marktgerechtes Konzept: Jede Ausgabe dieser Zweimonatszeitschrift hat einen Themenschwerpunkt, bringt aber auch Kommentare zur aktuellen Situation und kommt damit locker auf 100 bis 150 Seiten – zweispaltig umbrochen und deshalb gut lesbar (16x23,5cm), das Einzelexemplar für 10,50 Euro.

In der hier abgebildeten Ausgabe, der letzten des Jahrgangs 2018, schreiben 24 verschiedene Autoren zum Thema Frieden. Gibt es im Moment ein Thema, das uns mehr beschäftigt als Frieden – mehr beschäftigen sollte? Ohne Frieden braucht es auch keine Klimapolitik mehr.

Die ganz kleine von drüben

Eine Zeitschrift, für die zu lesen man sich ja ausreichend Zeit nimmt, muss ja auch nicht unbedingt deutschsprachig sein. Warum zum Beispiel nicht auch eine Zeitschrift aus den USA? Klar, der politisch Interessierte kennt «Foreign Affairs», der Intellektuelle kennt vermutlich auch «The New Yorker». Gut gemacht, nie langweilig, äusserst lesenswert, «The New Yorker» auch immer brillant illustriert. Aber es gibt auch hier in den USA die kleine Zeitschrift, die man hierzulande in Europa eher nicht kennt: «Monthly Review». Da schreibt zum Beispiel der aus Chile stammende US-Agronom Miguel M. Altieri, der in gross angelegten Untersuchungen festgestellt hat, dass der landwirtschaftliche Kleinbetrieb immer noch der produktivste ist, weil er am wenigsten Umweltschäden verursacht (siehe dazu seinen Text übersetzt ins Deutsche auf Infosperber).

«Monthly Review. An Independent Socialist Magazine» ist klein (15x22,8cm), mit 64 Seiten auch im Umfang überschaubar, aber warum nicht einmal im Monat etwas lesen, das zeigt, dass nicht alles, was aus den USA kommt, nur dem schnöden Mammon frönt und globale Vorherrschaft beansprucht. Auch in den USA gibt es Gelehrte, die über die Zukunft unseres Planeten nachdenken und ihren Sorgen in interessanten Texten Ausdruck verleihen – und dies ausdrücklich nicht im Sinne von «America First». Albert Einstein schrieb in der ersten Ausgabe dieser Zeitschrift im Jahr 1949 einen persönlichen Beitrag. Darin steht als Schlusssatz: «Clarity about the aims and problems of socialism is of greatest significance in our age of transition. Since, under present circumstances, free and unhindered discussion of these problems has come under a powerful taboo, I consider the foundation of this magazine to be an important public service.»

(«Klarheit über die Ziele und Probleme des Sozialismus ist in unserer Zeit des Übergangs von grösster Bedeutung. Da unter den gegebenen Umständen die freie und ungehinderte Diskussion dieser Probleme unter einem massiven Tabu steht, betrachte ich die Gründung dieser Zeitschrift – Monthly Review – als einen wichtigen öffentlichen Dienst.»)

Was im Jahr 1949 Albert Einstein sagte, gilt 70 Jahre später noch immer – oder sogar mehr denn je. Zeichen der Zeit: Diese kleine Zeitschrift hat in einem Land mit über 300 Millionen Einwohnern eine Auflage von nicht einmal 10'000. Schon deshalb: Ich habe auch diese Zeitschrift abonniert und freue mich, wenn ich sie einmal im Monat im Tessin aus meinem Postfach nehmen kann. (Zu bestellen hier.)

Eine einseitige Auswahl?

Manche Leserinnen und Leser mögen nun denken, dass die hier vorgestellten Zeitschriften politisch etwas gar einseitig positioniert sind. Sie haben recht.

Wir leben in einer Zeit, da die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden. Das Geld fliesst aufwärts. Die Chefs der beiden Schweizer Grossbanken UBS und Credit Suisse haben beide im Jahr 2018 Gehälter von mehr als einer Million Franken pro Monat (!) eingestrichen (das Wort «verdienen» mag man in diesem Fall lieber nicht brauchen). Und die USA fordern 27 NATO-Mitglied-Staaten auf, ihre Militärbudgets massiv zu erhöhen. In einer solchen Zeit muss man nicht Zeitschriften empfehlen, die das propagieren, was wir schon haben: Unfriede und Ungerechtigkeit. Wir müssen uns damit beschäftigen, was wir ändern müssen, wenn auch unsere Enkelkinder noch glücklich leben können sollen.

Wer – und auch das ist legitim – aber einfach Unterhaltung oder Informationen zu seinem Hobby sucht: Der Gang an den Zeitschriften-Kiosk lohnt sich alleweil. Siehe unser Bild ganz oben. Die Zeitschrift als Medien-Genre soll uns erhalten bleiben!

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3 Meinungen

Warum werden keine Zeitschriften über Sport, Musik, Technik etc. erwähnt? Muss es immer Wirtschaft, Gesellschaft, Politik sein?
Hans Rudolf Knecht, am 24. März 2019 um 11:57 Uhr
Meine Lieblingszeitschrift bleibt die «Tierwelt», weil ich, im Vergleich zu den religiös orientierten Zeitschriften, die ich zwar mit Interesse lese, u.a. seit Jahren die «Neuen Wege», dort weniger und sogar am wenigsten ideologisch missioniert werde, wie beispielsweise beim kath. «Sonntag» und dem reformierten «Leben und Glauben». Im Ernst äusserte ich hier aber mal, dass man ein Abonnement von derlei Zeitschriften wenigstens teilweise von den Kosten für Medien-Zwangsabonnements absetzen könnte, weil auch diese Zeitschriften Bestandteil des sog. «nationalen Zusammenhalts» sein können. Unter den politischen Zeitschriften hätte Christian Müller fairerweise den «Schweizer Monat» nennen dürfen, das wohl ehrgeizigste Deutschschweizer Projekt im Feld von Politik und Kultur, mit Literaturbeilage, wenngleich trotz des Titels dort das Schweizerische - mit Ausnahme der genannten Literaturbeilage - zugunsten eines neoliberalen Globalismus eher zu kurz kommt wie ebenso eine wünschbare kritische ökologische Tiefenschärfe. Bekanntlich wäre das Reflexionsniveau von Greta selbst aus liberaler Warte durchaus noch zu toppen. Den Zwischenruf von @H.R. Knecht möchte ich, z.B. als einstiger Leser von «Hobby», durchaus unterstützen. Nebst Zeitschriften, die sich der Natur, der Literatur und der Technik widmen, wären solche mit musikalischer Orientierung ebenso empfehlenswert wie zum Beispiel das Magazin des Schweizerischen Alpenclubs. Bei Infosperber hat in musicis Knauer einiges zu bieten.
Pirmin Meier, am 25. März 2019 um 13:29 Uhr
Die Trauer über das Zeitungssterben hält sich bei mir in Grenzen. Wie komme ich zur benötigten Information? Ankündigung über elektronische Medien, Ausdruck nur wenn der Stoff wichtig ist die Verarbeitung im Schirm zu mühsam ist. Den «Zeitpunkt» habe ich auch abonniert. Er wäre nicht weniger wertvoll, wenn die Hardkopy auch noch vermieden würde.
Und die Bücher? E-Book, was soll der Quatsch?, hat die Präsidentin des Buchhändlerverbandes vor kurzem kommentiert - und sich mächtig in die Nesseln gesetzt. Sicher ist: für Infosperber braucht es keine Zeitschrift, aber eine bessere Kommunikationsplattform für den Austausch zwischen Journalisten und gewöhnlichen Bürgern.
Walter Schenk, am 26. März 2019 um 12:07 Uhr

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