Cholera-Pandemie 1854 (A. Gautier): Medizinische Praktiken schadeten damals mehr als sie nützen © Wikimedia Commons/CC BY 4.0

Cholera-Pandemie 1854 (A. Gautier): Medizinische Praktiken schadeten damals mehr als sie nützen

«Vor 200 Jahren war die Homöopathie wohl wirklich ein Segen»

Beat Glogger, higgs / 13. Mai 2019 - Natalie Grams über die Vorzüge der Homöopathie in der Medizin des 19. Jahrhunderts und ihre Gefahren in der heutigen Zeit.

Red. Die deutsche Ärztin Natalie Grams praktizierte viele Jahre selber als Homöopathin. Heute sieht sie die Homöopathie sehr kritisch. Trotzdem: Als die Homöopathie vor 200 Jahren erfunden wurde, «war sie die bessere Alternative zur damaligen Medizin», sagt Grams im Gespräch mit dem Online-Magazin higgs. Infosperber veröffentlicht dieses Interview in drei Teilen. Im ersten Teil erklärte Natalie Grams, weshalb sie heute die Homöopathie ablehnt; im zweiten Teil schilderte sie, wie der Medienrummel nach der Veröffentlichung ihres homöopathiekritischen Buchs ihr ganzes Leben veränderte.

Natalie Grams: Ärztin, Autorin und ehemalige Homöopathin

Natalie Grams engagiert sich seit vier Jahren in der Aufklärung über Homöopathie. Sie hat dazu die Bücher «Homöopathie neu gedacht» und «Gesundheit! Ein Buch nicht ohne Nebenwirkungen» geschrieben. Sie ist ausserdem Kommunikationsmanagerin bei der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften GWUP, Leiterin des Informationsnetzwerkes Homöopathie und arbeitet für den Deutschen Konsumentenbund. Ehrenamtlich engagiert sich Natalie Grams als Vize-Präsidentin des Humanistischen Pressedienstes, als Beirätin der Giordano-Bruno-Stiftung sowie im Münsteraner Kreis. Zudem schreibt die Buchautorin regelmässig für das Magazin «Spektrum der Wissenschaft».

Beat Glogger: Frau Grams, jahrzehntelang wurden Patienten mit Bänderriss operiert. Heute wird das nicht mehr gemacht, weil es sich als nutzlos herausgestellt hat. Das zeigt doch, dass sich auch die Schulmedizin irrt.

Natalie Grams: In der Zeit, als die Homöopathie entstand, hat man sich eigentlich nur geirrt. Die Medizin irrt sich auch heute noch dem besten Kenntnisstand entgegen. Der Unterschied zur Homöopathie ist aber: Die Schulmedizin zieht für sich selbst Konsequenzen aus diesen Irrtümern. Behandlungsmethoden werden verworfen, wenn sie keine Wirksamkeit zeigen können. Das fehlt bei der Homöopathie.

Die Homöopathie wird seit 1810 praktiziert. So lange kann man sich doch nicht irren.

Na ja. Den Aderlass hielt man Jahrtausende für das Nonplusultra. Man muss sich aber vor Augen halten, in welcher Zeit Samuel Hahnemann die Homöopathie erfunden hat. Ich glaube, er hat damals sehr viel Gutes getan.

Er war einer der ersten, der gesagt hat, Hygiene sei wichtig.

Ja, und vor allem hat er gesagt, dass die menschliche Psyche eine Rolle spielt. Das kann man ihm gar nicht hoch genug anrechnen. Und er hat Praktiken wie Aderlass, Purgieren, Dehydratation und das absichtliche Zufügen von Infektionen bei geschwächten Patienten einfach weggelassen. Zu seiner Zeit gab es eine Cholera-Pandemie in Europa, wo die Patienten unter schrecklichsten Bedingungen in Krankenhäusern zusammengepfercht wurden. Man hat ihnen kein Wasser gegeben, weil man gedacht hat, wenn es hinten flüssig rauskommt, kippt man oben besser nichts mehr rein. Natürlich sind die Menschen reihenweise verstorben. Hahnemann hat als erster auf Hygiene geachtet. Hat den Menschen mehr Platz und mehr Zeit geschenkt. Und er hat ihnen Flüssigkeit gegeben. Natürlich haben die Menschen so besser überlebt. Das führen die Homöopathen heute noch als Beweis an. Damals war die Homöopathie wohl wirklich ein Segen. Eine bessere Alternative zur Schulmedizin. Das kann man heute aber einfach nicht mehr so sagen. Die Schulmedizin hat sich so stark weiterentwickelt.

Die Idee der Homöopathie

«Ähnliches kann mit Ähnlichem geheilt werden.» Das ist die These des deutschen Arztes Samuel Hahnemann, der die Homöopathie Ende des 18. Jahrhunderts begründete. Leidet ein Patient zum Beispiel unter Kopfschmerzen, so wird er mit einer Substanz behandelt, die die gleichen Symptome bei einem gesunden Menschen hervorruft.

Diese Substanz wird vorher aber einer sogenannten Potenzierung (Verdünnung) unterzogen: Sie wird mit Wasser oder Ethanol verschüttelt oder mit Milchzucker verrieben, dies meistens im Verhältnis 1:10 oder 1:100.

Ursprünglich verdünnte man, weil viele Substanzen giftig waren. Erst später entwickelte Hahnemann die Idee der Potenzierung oder «Dynamisierung», durch die eine «im innern Wesen der Arzneien verborgene, geistartige Kraft» wirksam werde.

In der Schweiz will die Universität Basel ihren Komplementärmedizin-Zweig ausbauen, und die Schweizer Universitäten erhielten den Auftrag vom Bundesamt für Gesundheit BAG, die Medizinstudierenden auch in Komplementärmedizin fit zu machen. Wie erklären Sie sich das?

Die Politik stützt sich halt nicht nur auf Fakten, sondern auch auf Beliebtheit. In der Schweiz gab es ja eine Volksinitiative zu der Frage, ob die Homöopathie in der Grundversicherung sein soll. Und nicht, ob sie einen medizinischen Nutzen hat. Politische Entscheidungen sind kein Beweis für die Wirksamkeit der Homöopathie. Ich bin überzeugt, dass auch die Deutschen «ja klar!» sagen würden, wenn sie gefragt würden, ob sie die Homöopathie staatlich fördern wollen. Aber warum? Weil sie die Homöopathie mit Naturheilkunde verwechseln, weil sie den Argumenten «sanft, natürlich, nebenwirkungsfrei» glauben, die jahrzehntelang von allen Medien breitgetreten wurden. Und weil sie den falschen Informationen von Homöopathen vertrauen, dass es eben sehr wohl einen Wirkungsmechanismus gäbe. Doch das ist eine Blase. Und irgendwann wird die zerplatzen.

In ihrem Buch schreiben Sie, Homöopathie sei quasi eine Psychotherapie für Leute, die sich nicht trauen, zum Psychiater zu gehen.

Ja, ich nenne es eine Psychotherapie light. Ich habe als praktizierende Ärztin oft erlebt, dass Patienten – gerade Männer, muss ich sagen – mit einem körperlichen Symptom zu mir kamen, und dann stellte sich heraus, dass es sich um eine Depression handelte oder ein anderes psychisches Leiden, das sich körperlich manifestierte. Ich glaube, es ist leichter, damit zum Homöopathen zu gehen. Und vielleicht ist es auch leichter, seinem Nachbarn zu sagen, dass man wegen Schnupfen oder Asthma hingeht. Und nicht, weil einem etwas auf der Seele lastet. Das ist übrigens ein ganz grosser Vorteil der Homöopathie. Sie stigmatisiert nichts. Sie klassifiziert nicht. Sie fühlt sich für alles zuständig, und teilt nicht zwischen Körper und Seele. Das ist durchaus wertvoll.

Wenn die Homöopathie keine Wirkung haben kann, hat sie ja auch keine Nebenwirkungen. Warum lassen Sie die Leute dann nicht einfach in ihrem Glauben?

Weil ich denke, dass die Homöopathie ein ganz konkretes Schadenspotenzial hat. Viele Menschen, die der Homöopathie vertrauen, unterlassen ihretwegen eine wirksame Therapie, oder zögern sie zu lange hinaus. Deshalb kostet die Homöopathie schlussendlich mehr, und nicht weniger. Dazu wurde in Deutschland eine grosse Studie gemacht. Die Behauptung, dass die Homöopathie im Gesundheitswesen Kosten spart, ist nicht haltbar. Menschen, die sich homöopathisch behandeln lassen, sind öfter und länger krank, und am Schluss müssen sie doch medizinisch behandelt werden. Das verursacht mehr Kosten. So richtet die Homöopathie tatsächlich einen Schaden für alle an.

Eine weitere Gefahr besteht darin: Wenn man einer irrationalen Theorie wie der Homöopathie glaubt, verfällt man auch eher anderen irrationalen Konzepten, etwa Verschwörungstheorien. Man kommt in ein irrationales Denkmuster und beginnt, irrationale Entscheidungen zu treffen. Etwa sich oder seine Kinder nicht zu impfen. Wir sehen an den ansteigenden Masernzahlen, dass dies negative Folgen für die gesamte Gesellschaft hat. Und die Homöopathie verdonnert Menschen dazu, unnötig zu leiden. Kindern bei einer eitrigen Mittelohrentzündung kein Antibiotikum zu geben oder sie generell nicht zu impfen: Das ist einfach gefährlich.

Das ganze Gespräch mit Natalie Grams im Video:

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Serie «Homöopathie auf dem Prüfstand»

  • Im ersten Teil dieses Interviews erklärte Natalie Grams, warum man bei Studien, die eine Wirkung von Homöopathie nachweisen, genauer hinschauen sollte.
  • Im zweiten Teil lesen Sie, weshalb die Kritik an der Homöopathie für Natalie Grams auch eine persönliche Frage ist.

Ergänzende Informationen

Red. Besonders bei Methoden der ergänzenden oder alternativen Medizin versuchen die verschiedenen Parteien häufig, die Gegenseite zu diskreditieren und einseitig zu argumentieren.
Als Zweitmedium gehen wir davon aus, dass unsere Leserschaft die von grossen Medien verbreiteten Informationen konkret über die Homöopathie und die Schulmedizin bereits kennt. Diesmal geben wir einer Stimme das Wort, welche die Homöopathie kritisch beleuchtet.
Immer mehr Bürgerinnen und Bürger schätzen unsere Zusatzinformationen, um sich eine eigene Meinung zu bilden.

Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

Dieses Interview ist zuerst auf higgs.ch erschienen. Scitec-Media GmbH, Initiantin und Betreiberin von higgs, erhält von der «Gebert Rüf Stiftung» noch bis Ende 2019 finanzielle Unterstützung.

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8 Meinungen

Hier die Wiederholung des Kommentars zum früheren Artikel:
"Frau Grams erlebt nur das, was man erlebt, wenn man irgend einen Glauben der Menschen in Frage stellt. Menschen wollen nicht wissen, sie wollen glauben (Max Frisch). Das dürfen Sie, dank der Glaubens- und Gewissensfreiheit."
Aber Achtung, Glaubenskriege waren und sind die grausamsten Kriege der Menschheit. Glaubensfreiheit heisst nicht Handlungsfreiheit! Etwas, was gläubige Eiferer häufig verwechseln. Dann wird Glauben tödlich, wie uns die Geschichte lehrt.
Walter Schenk, am 13. Mai 2019 um 12:13 Uhr
gratulation zu den beiträgen «WASSERNOTSTAND» und «HOMÖOPATHIE"
kleine korrektur: BEAT GLOGGER (nicht: beat gloggner)!
danke!
M.STURM>
michael sturm, am 13. Mai 2019 um 12:50 Uhr
Nochmals: es braucht nicht noch einen zweiten Artikel mit dieser Frau Grams. Es gibt schon genug Wissenschaftler, die sich nur mit der grobstofflichen Materie befassen und behaupten, dass ausserhalb derselben keine Wirkung existiere. Frei nach der Devise: «Ich glaube nur an das, was ich sehe, anfassen und messen kann. Alles andere ist Hokuspokus, Märchen und Fabelwelt."

Leider sind diese Leute tief im letzten Jahrhundert steckengeblieben. Heute gibt es z.B. die Quantenphysik und zahlreiche weitere Untersuchungen der feinstofflichen und energetischen Wirkungen.
Daniel Nägeli, am 13. Mai 2019 um 15:51 Uhr
Ach wie edel! Die brave Schulmedizin. Leider gibt es inzwischen immer mehr Beweise für Skandale in der «Schulmedizin» Einen Teil finden Sie hier im Sperber unter Medizin. Aber auch andernorts findet man Beispiel für Beispiel, dass in der Schulmedizin das Geld regiert (Ausnahmen gibt es überall). Wo sind die Anwälte und Richter, die da aufräumen? Da gibt es Personen, denen hat man bis 28 (zwanzig acht) verschiedene Medikamente
PRO TAG verschrieben. Wer weiss da, was wie mit was reagiert und welche der Probleme, die man «behandelt» werden durch den Mix verursacht?
Oder vor Jahren hat man diskutiert, ob man für die Kinder. die super-hygienisch aufwachsen eine «Dreck"-Pille bauen sollte (Abstriche von Kuhställen und diverse Erreger, zum Abwehraufbau) Habe damals mit einem Arzt aus dem Team telefoniert. Oder lesen Sie den Bericht über die Bill Gates Stiftung und Novartis, wie sie Präventionen gegen Malaria verhindern.
Oder Knut Sroka zu Medizinskandal «Strophanthin» (sowie umfangreiche
Info Googlen). Herzoperationen usw liessen sich VERMEIDEN, aber die
"Schulmedizin» hat durchgesetzt - wie so oft - dass bei Bewährtem die Latten für KMU unerreichbar ist. In Zahlen: von 1995 bis 2010 steigen Gemeindekosten um 13% Medizinalbereich 77 % und sparen soll die Sozialhilfe!
Ein australischer Arzt zeigt, wie eine menschlich angewandte Medizin Kosten spart! Das MENSCHLICH sollte den Ausschlag geben.
Elisabeth Schmidlin, am 13. Mai 2019 um 16:00 Uhr
Also, bald ist wieder Heuschnupfen Zeit und da hilft mir mein homöopathisches Mittel immer wieder aufs Neue. An dieser Tatsache ist nicht zu rütteln, tut mir Leid.

Und sollte sich da tatsächlich «nur» ein psychsomatischer Effekt äussern (wieso eigentlich «nur"?) so freue ich mich dennoch daran, nicht an der Mitfinanzierung eines Hundertmeterturms beteiligt zu sein, nicht die dritte Villa eines Topmanagers bezahlt zu haben und mit höchster Wahrscheinlichkeit auch nicht für einen Tierversuch mitverantwortlich zu sein.
Martin Wyss, am 14. Mai 2019 um 20:01 Uhr
In dieser Artikelfolge ist der Anspruch nicht wieder zu erkennen, «Verlautbarungen oder Handlungen von Lobbys, Konzernen, Politikern oder Behörden» in Frage zu stellen. Hier geht es nicht um diese Akteure, sondern um schwach organisierte Interessen, denen vorgeworfen wird, in den Medien präsent und besonders irrational zu sein, und zwar ausgerechnet von eben diesen Medien. Das ist die klassische Struktur von Ketzerverfolgungen durch eine herrschende Orthodoxie, die sich kognitiven Herausforderungen und anstehenden Paradigmenwechseln verweigert. – Das Verdienst, auf Hygiene geachtet zu haben, teilt Hahnemann mit anderen, singulär ist, dass er eine Pharmakologie auf konsequent experimenteller Basis erarbeitete. Es ist unwahrscheinlich, dass Homoöpathie sich durch heutige Standardverfahren «beweisen» lässt, aber mir hat sie immer geholfen, und wenn man den Wirkungsmechanismus für nachrangig hält, ist man damit bei der evidenzbasierten Medizin in guter Gesellschaft. Zu Frau Grams, die offenbar fokusiert und methodisch ausgeübte klassische Homöpathie nicht von modischer Esoterik unterscheiden kann , hätte ich mich sicher nicht in Behandlung begeben. Wir werden sehen, ob der Info Sperber in der Lage ist, das Thema mit mehr Expertenwissen und ausgewogen nachzubessern. Sonst werde ich wohl schweren Herzens den Newsletter, das Briefmarkenkaufen und Weiterempfehlen aufgeben. Der IS ist ja jetzt selber gross. Und sucht durchaus den Anschluss an den Mainstream, was er hiermit beweist.
Brigitte Hilmer, am 15. Mai 2019 um 17:07 Uhr
Guten Tag Frau Himmler, ich kann mich Ihrem wunderbarem Kommentar nur anschliessen. Vielen Dank dafür.

Auch ich habe vermehrt das Gefühl, der IS befindet sich im Wandel. Gerade die Nähe zu Higgs stört mich sehr (mindestens sechs Kopierte Beiträge in den letzten drei Monaten). Die Stossrichtung dieser Plattform ist schnell erkannt, wenn man ein bisschen stöbert. Als ehemaliges Mitglied der Freidenker (bin Agnostiker und ich dachte der Name Freidenker sei Programm als ich mich anmeldete. Falsch gedacht!) fiel mir die Ideologische Nähe von higgs und den Freidenkern sofort auf. Ich habe mal higgs und Freidenker in Googel eingegeben: Bingo!
https://frei-denken.ch/news/2018-06-24/freidenker-werden-gruendungsmitglied-stiftung-wissen-fuer-alle
Der Präsident der Freidenker gehört zu den schärfsten Kritiker von alternativen Heilmethoden in der Schweiz. Ein paar Klicks und die Seilschaften sind offen gelegt. Zusammenfassend: Higgs wird von einer Stiftung eines verstorbenen Grossindustriellen finanziert und gründet zusammen mit den Freidenker eine Stiftung zur weitern Finanzierung. Da bekommt das Wort unabhängig ja eine komplett neue Bedeutung.

Mir wären weniger, dafür selber recherchierte und geschrieben Beiträge im IS von einzelnen Journalisten viel lieber. So untergräbt er seinen eigentlichen Sinn.

P.S, Ich selber habe noch nie die Homöopathie verwendet und deshalb keine Meinung dazu. Sorry für Offtopic aber die Entwicklung des IS ist mir nicht egal.
Stöckli Marc, am 16. Mai 2019 um 09:28 Uhr
Was mir erst jetzt aufgefallen ist: Frau Gams ist ja noch bei den Skeptikern in einer Teilzeitstelle angestellt. Die Skepiker wiederum haben ziemlich enge Beziehungen mit den Freidenkern und führen zusammen z.b. das Denkfest durch wo Frau Gams als Rednerin (oder Podiumsteilnehmerin) gelistet ist. https://denkfest.ch/de/

Eine Medienplattform welche von Grossindustrie finanziert wird und mit einem politischen Verein zusammen arbeitet führt mit einer Person, die in direkter Verbindung zum politischen Verein steht, ein Interview. Mir scheint so, als ob hier ein Netzwerk versucht sowas wie eine allgemein gültige Wahrheit im Namen der Wissenschaft und Unabhängigkeit zu verbreiten. Edward Bernays wäre sicher beeindruckt.
Stöckli Marc, am 16. Mai 2019 um 21:48 Uhr

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