Verheerende Kritik an Roche-Tamiflu

Kurt Marti © Christian Schnur
Kurt Marti / 10. Apr 2014 - Eine Studie des Forschernetzwerks Cochrane zeigt eines klar und deutlich: Tamiflu schadet mehr als es nützt.

Heute veröffentlichte das «British Medical Journal» die lange erwartete Tamiflu-Studie des unabhängigen Forschernetzwerkes Cochrane, das zu folgenden Schlüssen zum Grippemittel Tamiflu des Pharma-Konzerns Roche kommt (siehe Link unten):

  • Die Tamiflu-Einnahme hatte keine Abnahme der Spitaleinweisungen und der Komplikationen wie Lungenentzündungen zur Folge.

  • Die Übertragung und Weiterverbreitung des Grippevirus wurde durch Tamiflu nicht eingedämmt.

  • Die Grippesymptome wurden durch Tamiflu nur um einen halben Tag verkürzt.

  • Tamiflu erhöhte das Risiko für Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, psychische Störungen und Nierenprobleme.

Der Pharma-Konzern Roche machte mit Tamiflu ein Milliardengeschäft, ohne seine Versprechungen einzulösen. In ihrer Analyse üben die Cochrane-Forscher harte Kritik an Roche und den Bewilligungsbehörden. Sie sprechen von «Multisystemversagen» und fordern unabhängige Studien und volle Transparenz im Verfahren der Medikamentenzulassung.

Infosperber hat bereits im Januar 2013 über den Kampf der Cochrane-Forscher gegen den Pharma-Konzern Roche unter dem Titel «Roche wegen Milliarden-Tamiflu am Internet-Pranger» berichtet und dabei auch die Rolle der Schweizer Zulassungsbehörde Swissmedic unter die Lupe genommen.

Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

keine

Weiterführende Informationen

Britisch Medical Journal
Analyse der Cochrane-Forscher

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2 Meinungen

Es geht um Geld. Nur um Geld. Und die ganz oben, welche die Gesetzte machen, tun nichts dagegen. Denn viele von ihnen partizipieren an diesen Geld-Produktionsmaschinen. Unser Land ist eine Vetterli-Wirtschafts Korruptionsgemeinschaft. Man beschaue nur mal die Verbandelungen auf Familiärer Ebene mit Politik, Wirtschaft und Banken. Dann nehme man das Militär hinzu. Wo man hinschaut findet man Filz, nicht überall, aber viel zu viel. Geld ist Macht, die Welt ist nun soweit dass man mit Geld alles kaufen kann. Von Organen über Menschen bis zu Gefälligkeitsstudien im medizinischen sowie forensischen Bereich. Die manipulierte Bevölkerung würde sogar, wenn man eine Abstimmung machen würde, ob der Pharmakonzern das Tamiflu-Geld rückerstatten müsste, zugunsten des Pharmakonzerns abstimmen. Manipulation heisst das Zauberwort. Mit Geld kann man Bedürfnisse erfüllen, ohne Geld nicht mehr. Der heutige Gott heisst Geld und die frohe Botschaft ist die Steuererklärung, wo die Superreichen mit ihren Staranwälten keinen Rappen Steuern bezahlen müssen. Solange Politik und Wirtschaft nicht getrennt werden, regiert die Wirtschaft. Gnadenlos verhungern so jeden Tag 100'000 Menschen auf der Welt. Würde ich bei einer Bank im Kader arbeiten, würde ich wegen diesem Text hier sofort meine Stelle verlieren und auf einer schwarzen Liste landen, damit ich höchstens noch als Putzfrau arbeiten könnte. In Gedenken an Niklaus Meienberg und seinen angeblichen Suizid.
Beatus Gubler, am 10. April 2014 um 12:31 Uhr
Ja da haben sie recht, ich habe vergessen voraus zu setzen, das es in die Hände des Staates gehört, welcher von der Wirtschaft strikte getrennt ist. Denn das hat höchste Priorität. Der Staat muss von der Wirtschaft völlig abgekoppelt, getrennt werden. In die Hände dieses Staates, welcher dem Gemeinwohl, und nicht dem Geld, den Banken oder der Wirtschaft dient, diesen Staat, den wir leider noch nicht haben, aber mal haben werden, den meinte ich. Allerdings könnte mit den notwendigen Kontrollmechanismen auch heute schon eine staatliche Kontrolle das kleinere Übel sein als all diese Institute, welche finanziell noch mehr abhängig sind von Studienaufträgen als eine staatlich finanzierte Instanz. Diese müsste aber dann wirklich strengster Kontrollmechanismen, welche der Öffentlichkeit zugänglich sind, ausgesetzt sein. Danke für Ihre konstruktive Kritik.
Beatus Gubler, am 12. April 2014 um 05:17 Uhr

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