Der genesene Boris Johnson kehrt am 27. April in sein Büro an der Downing Street zurück. © Downing Street Handout

Zahl der Corona-Toten im Vergleich zu einer schweren Influenza

Urs P. Gasche / 28. Apr 2020 - Neuste Zahlen des BfS: Bisher mehr Verstorbene in TI, VD, GE als bei schwerer Grippe, doch in fast allen anderen Kantonen weniger.

Covid-19 kann bei wenigen, vor allem alten und sehr alten Menschen mit gesundheitlichen Vorerkrankungen zu schweren Krankheitsverläufen führen. Bei den Todesfällen unterscheidet man dann nicht, ob jemand «am» Coronavirus oder «mit» dem Coronavirus gestorben ist, erklärt das deutsche Robert Koch-Institut RKI.

Niemand Seriöser vergleicht die gegenwärtige Corona-Pandemie mit einer normalen Influenza-Grippe-Welle. Doch mit einer der besonders schweren Influenza-Wellen wird die Corona-Pandemie zuweilen verglichen. Die Schweiz erlebte die letzte schwere Influenza-Welle im Winter 2014/2015. Den Höhepunkt erreichte diese Welle Anfang 2015 zwischen den Wochen 6 bis 14, je nach Region etwas verschoben.

Nur wenige der damals an Influenza schwer Erkrankten und Gestorbenen – ebenfalls vorwiegend Alte und sehr Alte mit gesundheitlichen Vorerkrankungen – waren auf Influenza getestet worden.

  • Aus diesem Grund wurden damals nicht täglich Zahlen der jeweils neuen Influenza-Fälle und Influenza-Verstorbenen verkündet, wie dies heute bei der Corona-Epidemie der Fall ist.

Erst im Nachhinein stellte man statistisch fest, dass im Januar 2015 deutlich mehr Menschen gestorben waren als aufgrund der durchschnittlichen Sterblichkeit in den ersten Monaten eines Jahres zu erwarten war. Aufgrund dieser «Übersterblichkeit» wird nachträglich geschätzt, zu wie vielen vorzeitigen Todesfällen es infolge einer Influenza-Grippe-Welle jeweils kommt. Laut Behörden starben damals als Folge der starken Grippe-Welle in der Schweiz rund 2500 Personen mehr als in anderen Jahren. In Deutschland waren es im Winter 2017/18, als dort eine besonders schwere Grippe-Welle wütete, laut RKI rund 25'000 Personen.
Zum Vergleich: Dank dem Verbot grosser Menschenansammlungen, Appellen zu Hygiene und Abstandhalten sowie einem Lockdown starben an Covid-19 bisher in der Schweiz «nur» 1650 und in Deutschland 6000 Personen. Allerdings ist die aktuelle Corona-Pandemie noch lange nicht vorbei.

Vergleich Todesfälle 2015 mit bisherigen Todesfällen 2020

Gesamte Todesfälle in der Schweiz jeweils pro Kalenderwoche. Beim Vergleich wäre zu berücksichtigen, dass die Bevölkerung Ende 2019 im Vergleich zu Ende 2014 um 4,5 Prozent zunahm. Quelle: Bundesamt für Statistik BfS. Grafische Umsetzung: Josef Hunkeler

Am 24. April veröffentlichte das Bundesamt für Statistik BfS die oben grafisch umgesetzten, aktualisierten Zahlen der bisher im Jahr 2020 an irgendwelchen Ursachen Verstorbenen, die in der Schweiz wohnhaft waren (gestrichelte rote Linie). Trotz Corona-Pandemie starben schweizweit seit Anfang Januar bisher weniger Menschen als in der gleichen Periode des Jahres 2015, im Jahr der schweren Influenza-Epidemie. Einen einsamen Höhepunkt erreichte die Sterblichkeit gesamtschweizerisch erst in der Woche 14 vom 30. März bis 5. April. In dieser Woche finden sich auch die höchsten Todesfallzahlen in den besonders stark und früh betroffenen Kantonen Tessin, Waadt und Genf.

Für diese deutlich erhöhten Todeszahlen ist zweifelsfrei in allerersten Linie die Corona-Epidemie verantwortlich. Nachher nimmt die Zahl der Todesfälle wieder rapide ab. Zu diesem extremen Abwärtstrend dürften – wenn man den Zeitraum zwischen Ansteckung und Tod berücksichtigt – hauptsächlich das Verbot von grossen Menschenansammlungen sowie die Aufrufe zu Hygiene und Abstandhalten geführt haben, die noch vor dem 16. März erlassen wurden. Seither spielen wohl auch die an diesem Datum verordneten Geschäftsschliessungen und Reisebeschränkungen eine Rolle.

Schweizweit gab es bis zum 21. April 2020 auch bei den über 80-Jährigen weniger Todesfälle als im gleichen Zeitraum 2015

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Starke regionale Unterschiede: Kanton Zürich ist statistisch unauffällig

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Starke Ausschläge nach oben in den Kantonen Tessin, Waadt und Genf
Achtung: Der Massstab der Zahl der Toten auf der linken Seite liegt bei den folgenden Grafiken deutlich weiter auseinander als oben, so dass die Ausschläge grafisch stärker ins Auge gehen.

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Die starken Unterschiede zwischen den Kantonen Genf, Waadt und Tessin einerseits und der übrigen Schweiz andererseits erfordern wohl auch regional unterschiedliche Massnahmen.

Covid-19 und Influenza: Ein schwieriger Vergleich

Für den St. Galler Infektiologen und Virenspezialisten Pietro Vernazza liegt die Sterblichkeit bei Covid-19 in der Grössenordnung einer normalen saisonalen Grippe. Doch an dieser normalen Grippe würden nur 5-10 Prozent der Bevölkerung erkranken, während an Covid-19 vielleicht 50 bis 70 Prozent aller Menschen erkranken könnten, was zu entsprechend mehr Krankheits- und Todesfällen führen würde.

Wieviele an der schweren Influenza-Welle 2014/2015 in der Schweiz und 2017/2018 in Deutschland an Influenza erkrankt waren, ist unbekannt. Sowohl an Influenza wie an Covid-19 sterben vorwiegend alte und sehr alte Menschen mit Vorerkrankungen. Doch auch bei Influenza kann es jüngere treffen. «Diesen Februar starb bei uns im Spital eine 20-jährige Frau an der Grippe. Sie war völlig gesund und hatte keine Vorerkrankungen», berichtete Chefarzt Vernazza gegenüber «Saldo». Davon erfahre allerdings niemand etwas, weil solche Fälle statistisch nicht erfasst würden.

Andererseits kann es bei Covid-19 häufiger zu schwereren Erkrankungen kommen als bei Influenza. Künstliche Beatmungen mit all ihren Risiken, wie sie bei den Corona-Patienten auf den Intensivstationen – vielleicht häufig wenig indiziert – im Vordergrund stehen, sollen bei Influenza-Erkrankten kaum vorkommen, sagen Ärzte. Allerdings sind die genauen Todesumstände der im Winter 2014/15 rund 2500 an Influenza gestorbenen Menschen nicht bekannt, weil diese auf Influenza nicht getestet wurden. Die Zahl der vorzeitig an Influenza Gestorbenen wurde nachträglich aufgrund der hohen Übersterblichkeit geschätzt.

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Quelle: Bundesamt für Statistik. Grafische Umsetzung: Josef Hunkeler.

Das BfS vermerkt zu obigen Zahlen in den Grafiken folgendes:
Es handelt sich um die verstorbenen Personen mit ständigem Wohnsitz in der Schweiz, unabhängig davon, ob der Tod in der Schweiz oder im Ausland erfolgt ist.
Die Zahlen von 2020 sind provisorisch.Sand 21.4.2020.

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12 Meinungen

Konsequenz: Ziel «lockdown» erreicht? Soweit ich beurteilen kann, objektiver und informativer Beitrag von IS.
Markus Scheuring, am 28. April 2020 um 12:27 Uhr
Ein sehr guter Text. Tatsächlich ist die Zahl der Todesfälle momentan die einzige verlässliche Statistik. Wir kennen die heutige Grundgesamtheit aller Corona-Infizierten mangels umfangreicher Testserien immer noch nicht, deshalb sind alle Prophezeiungen Glaskugel-Lesen. Eigentlich müsste das BAG die treibende Kraft des Testens sein, es müssten z.B. alle Schüler und alle Heimbewohner auf den Virus getestet werden (dafür fehlen der reichen Schweiz aber offenbar die Mittel) und es müssten repräsentative Antikörpertests durchgeführt werden, wie das einige Länder tun (Island, Vietnam u.a.), dann wüssten wir endlich mehr über die Verbreitung des Virus. Die Ausrede, dass die Antikörpertests ungenau seinen, ist im Moment nicht relevant - in Genf werden repräsentative Tests durchgeführt, die bisher eine sogenannte «Durchseuchung» von etwa 5,5% ergaben; diese Zahl ist trotz aller Ungenauigkeit wertvoll, denn sie zeigt immerhin, dass wir von den 60 bis 70 %, die Epidemiologen anstreben (sog. «Herdenimmunität"), meilenwert entfernt sind.
Ueli Schlegel
Ueli Schlegel, am 28. April 2020 um 13:43 Uhr
Bei Influenza gibt es 200.000 bis 650.000 Tote pro Jahr.
Zum Vergleich durch Hunger sterben 9 Millionen Menschen pro Jahr. Durch Übergewicht und Fehlernährung bis zu 11 Millionen.
2 Milliarden Menschen sind an Übergewicht erkrankt. Tendenz steigend.
Übergewicht ist eine Möglichkeit das Immunsystem zu schrotten und deutlich anfälliger gegen andere Krankheiten zu werden, da das Immunsystem geschwächt ist.
Gesunde ausgewogene Ernährung stärkt es.
Regelmäßige Bewegung und Vermeidung von Stress, stärkt es ebenfalls.

In Deutschland gab es im Februar etwa 100.000 Influenza Fälle.
CNBC meldete für die USA 19 Millionen Influenza Fälle mit über 10.000 Toten.
Woher kommen die großen Unterschiede, das erklärte mir eine Amerikanerin.
Es gibt ein Krankenversicherungspflicht in den USA. Für eine schlechte Krankenversicherung zahlt man dort viel Geld. Daher zahlen viele Amerikaner lieber die viel niedrigere Strafgebühr.
Im Falle von Fieber gehen sie nicht zum Arzt. Stecken Familie, Bekannte, Freunde und Kollegen an. Die gehen auch nicht zum Arzt, damit ist die Lawinen in Gang gesetzt.

In Japan haben viel weniger Menschen Corona und Influenza.
Die Hygenie ist dort sehr hoch. Das ist gewachsen seit der Edo Zeit.
Wer Husten oder Schnupfen hat, setzt einen Mundschutz auf, damit er andere nicht ansteckt. Japaner verbrauchen im Schnitt 5 Milliarden Masken pro Jahr.
Außerdem wird regelmäßig gegurgelt. Die Toiletten sind blitzsauber.
Japaner lernen gesunde Ernährung in der Schule !
Dieter Gabriel, am 28. April 2020 um 13:57 Uhr
Ja, danke! Bleiben Sie dran, Herr Gasche.

Ich habe in den US-Statisiken nach ähnlichen Grafiken gesucht, aber keine aktuellen Zahlen gefunden.
Martin Walter, am 28. April 2020 um 14:59 Uhr
Langsam zeigt sich's eben dass die Letalität grosse regionale Unterschiede aufweist. Man beobachte zB die Situation in Manaus, Guayaquil oder New York, da sieht's ganz anders aus als bei uns: «More than 27,000 New Yorkers have died since the start of the novel coronavirus outbreak in March — 20'900 more than would be expected over this period and thousands more than have been captured by official coronavirus death statistics.»
https://www.nytimes.com/interactive/2020/04/27/upshot/coronavirus-deaths-new-york-city.html
J. Stern, am 28. April 2020 um 17:18 Uhr
Höchst interessant. Das ist sinnvolle Information mit glaubwürdigen Zahlen.
Pedro Reiser, am 28. April 2020 um 18:49 Uhr
Die Financial Times vom 26. April präsentiert Daten für exzessive Todesfälle im Vergleich mit den Jahren 2015-2019 aufgeteilt nach Ländern und Städten. Diese seien 60% höher als jene der aufgrund der Covid-19 Statistiken ermittelten. Für die Schweiz liegt sie 29% über dem Vergleichswert. Diese höheren Werte könnten daher stammen, dass bei Covid-19 nur die in den Spitälern Verstorbenen erfasst werden. Auch China hat bei einer retrospektiven Analyse für Wuhan 1300 zusätzliche Todesfälle angegeben. Insgesamt könnte daher die Pandemie schwerwiegender sein als bisher angenommen.
Alexander Borbély, am 28. April 2020 um 20:43 Uhr
Bravo!
Statt sich immerfort an letztlich irrelevanten Statistiken abzuarbeiten, verwendet infosperber seine beschränkten Ressourcen endlich für das effektiv Relevante! Das hätte schon längst geschehen müssen.

Mit dem verbissenen Herumreiten auf Irrelevantem, betrieb infosperber gerade das, was sie anderen Medien dabei vorwarf: Misinformation. Nämlich hierdurch: Die Aufmerksamkeit des Publikum wurde vom Relevanten abgezogen! Das mag zwar nicht der geläufigen Form von Misinformation entsprechen, aber im Endeffekt auf dasselbe hinauslaufend.

Die Übersterblichkeit-Statistik ist letztlich die für unsere Massnahmen ("Lockdown» usw.) entscheidende. An ihr wird sich erweisen, ob und in welchem Ausmass die Massnahmen erforderlich waren.

An dieser haben sich jene abzuarbeiten, die sich an all den einschränkenden Massnahmen «zu Tode ärgern». Folgenden Fragen haben sie sich zu stellen:

Wie viele Wochen dürfen wir uns - ihrer Ansicht nach - «im roten (Übersterblichkeits-)Bereich» bewegen?

Wie «frei» würden wir (und damit die Wirtschaft) sich fühlen und verhalten (also einkaufen, auswärts essen usw.), wenn die Zeit des «rote Bereichs» anhielte?

Was sagt es über eine Person bzw. Gesellschaft aus, wenn sie auf einen anhaltenden «roten (= tödlich) Bereich» mit Zynismus reagiert?

Ein früherer Kommentar hierzu unter:
https://www.infosperber.ch/Artikel/Medien/Corona-Medien-verbreiten-weiter-unbeirrt-statistischen-Unsinn
Stephan Kühne, am 28. April 2020 um 20:55 Uhr
Neben den Aussagen der Interviewten und ihrer Einschätzung eine sehr guter Artikel mit klaren Fakten, aber leider mit einer wichtigen Ausnahme: Der Rückgang der Todesfälle sei auf die Lockdown -Massnahmen zurückzuführen, ist schlicht eine unbelegte Behauptung! Das Gegenteil ist belegt. Die Rate ist in D wie CH schon vor den Massnahmen gesunken und die Massnahmen verstärkten die Senkung kaum.bis gar nicht. IS hat dies in einem Artikel ganz klar belegt. Wie bei einer üblichen Influenza gibt es einen Punkt, bei dem die Erkrankungen wieder abnehmen. Scheint auch bei COVID so.
Beat Schärer, am 28. April 2020 um 23:47 Uhr
Endlich Rationalität. Vielen Dank Inforsperber für die Übersterblichkeitskurven.

Nach einer noch nie dagewesenen Statistikkakophonie in den Schweizer Medien nun endlich auch Zahlen vom BFS zur Übersterblichkeit 2020.

Gemäss diesen gibt es für das Alter 0-64 keine, für das Alter 65+ gibt es eine.

Nun will ich auch endlich auch ein zuverlässiges Untersuchungsresultat was medizinisch in der Schweiz die konkreten Ursachen für diese Übersterblichkeit waren/sind - was für eine Rolle kommt der erheblichen Medikation von Menschen in hohem Alter dabei zu?
Guido Meier, am 29. April 2020 um 08:49 Uhr
Endlich Rationalität. Vielen Dank Inforsperber für die Übersterblichkeitskurven.

Nach einer noch nie dagewesenen Statistikkakophonie in den Schweizer Medien nun endlich auch Zahlen vom BFS zur Übersterblichkeit 2020.

Gemäss diesen gibt es für das Alter 0-64 keine, für das Alter 65+ gibt es eine.

Nun will ich auch endlich auch ein zuverlässiges Untersuchungsresultat was medizinisch in der Schweiz die konkreten Ursachen für diese Übersterblichkeit waren/sind - was für eine Rolle kommt der erheblichen Medikation von Menschen in hohem Alter dabei zu?
Guido Meier, am 29. April 2020 um 08:49 Uhr
Die Seite
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/corona-uebersterblichkeit-103.html
gibt einen Überblick über die «Übersberblichkeit» in einigen Ländern.
Mir ist aufgefallen, dass diese ausgerechnet in jenen Ländern hoch ist, die eine strikte Ausganssperre verhängt haben (Spanien, Frankreich, Italien, Belgien). Gibt es dafür eine plausible Erklärung? Eigentlich müsste die Pandemie doch schneller abklingen, je strenger die Massnahmen dagegen sind.
Markus Stadler, am 29. April 2020 um 21:44 Uhr

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