Bal Basera, das Heim der NGO TAABAR für ehemalige Strassenkinder. © Silvia Voser
In Jaipur leben tausende von Kindern auf der Strasse. Sie verdienen ihren Lebensunterhalt durch Abfallsammeln und Betteln, manchmal auch durch Stehlen und Prostitution. © Silvia Voser
Die Strassenkinder Jaipurs sind zum Beispiel wegen häuslicher Gewalt von zu Hause weggelaufen oder sie wurden von ihren Familien aus Armutsgründen verstossen. © Silvia Voser
Manchmal „vermieten“ die Eltern ihre Kinder an Fabriken oder Restaurants. Die Arbeitsbedingungen sind oft so unerträglich, dass die Kinder ein Leben auf den Strassen vorziehen © Silvia Voser
Die indische NGO TAABAR betreibt in Jaipur das Heim Bal Basera für ehemalige Strassenkinder. © Silvia Voser
In Bal Basera erhalten die Knaben medizinische und psychologische Hilfe, Unterkunft, Kleidung, ausgewogene Ernährung und Schulunterricht. © Silvia Voser
Alltag im Heim Bal Basera für ehemalige Strassenkinder der NGO TAABAR © Silvia Voser
Alltag im Heim Bal Basera für ehemalige Strassenkinder der NGO TAABAR © Silvia Voser
In ländlichen Gebieten und in den Slums ist es nicht selbstverständlich, dass Mädchen in die Schule geschickt werden. 2012 gründete die NGO TAABAR in einem Slum Jaipurs die Mädchenschule SNEH. © Silvia Voser
Heute besuchen 70 Mädchen die Schule SNEH. 90 stehen auf einer Warteliste. © Silvia Voser

«Namaste - Guten Tag»: Strassenkinder in Indien

Red. / 23. Mai 2013 - Die Fotografin Silvia Voser dokumentierte in Jaipur das Leben von Menschen, die vom Wirtschaftsboom des Landes ausgelassen werden.

Jaipur ist die Hauptstadt des indischen Bundesstaates Rajasthan. Sie verzaubert Besucher und Besucherinnen mit ihrer rosaroten Altstadt, ihren Palästen und dem heiteren und geschäftigen Treiben in den Basars. Aber hinter dem Zauber verbirgt sich eine Reihe gravierender sozialer Probleme: 22,4 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner leben oft ohne feste Arbeit in Slums, und es gibt in Jaipur Tausende von Kindern und Familien, deren Zuhause die Strasse ist.

Die Bilder der Zürcher Fotografin Silvia Voser erzählen von Rajasthan und Jaipur. Sie erzählen von Menschen, die unter schwierigen Bedingungen ihr Leben in Würde gestalten. Sie erzählen vom Engagement der NGO TAABAR, die sich für Strassenkinder und Kinder aus unterprivilegierten Familien einsetzt, unter anderem mit medizinscher Hilfe und Beratung, einem Heim für Knaben und einer Schule für Mädchen.

Und sie berichten vom Projekt, das Voser mit ehemaligen Strassenkindern durchführte. Die Knaben lernten in einem Workshop den Umgang mit aus der Schweiz mitgebrachten digitalen Kameras und fotografierten ihren Alltag. Ergänzend haben Knaben aus Bülach und der Stadt Zürich ihren Alltag fotografisch dokumentiert und sich per E-Mail mit den indischen Altersgenossen ausgetauscht: eine kleine interkulturelle Begegnung von Kindern aus zwei ganz verschiedenen Welten.

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«Namaste – Guten Tag» ist in der Galerie EB Zürich, Riesbachstrasse 11, 8008 Zürich bis 15. Juni zu sehen (MO-FR: 8.00 - 21.00 Uhr; SA: 8.00 – 16.00 Uhr).

Teil der Ausstellung sind auch die Bilder, die die Kinder in Indien und der Schweiz fotogafiert haben.

Die Fotografien aus Jaipur können vor Ort zum Preis von 120 Franken pro Stück bestellt werden. Der Erlös geht an die NGO TAABAR in Indien.

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Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

keine

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