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Satire-Video der ARD erzürnt Recep Tayyip Erdoğan

Red. / 30. Mrz 2016 - Wegen einer 2-minütigen Satire musste der deutsche Botschafter in Ankara laut Spiegel-Online vortraben und sich rechtfertigen.

Unterdessen haben schon fast 2,7 Millionen Leute das Video auf Youtube angesehen.

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3 Meinungen

Es ist doch wohl menschenverachtender Zynismus wenn Flüchtlinge die vor der Politik des Diktators Assad aus Syrien geflohen, nun dem Diktator Erdogan ausgeliefert werden!
Hermann K.J. Fritsche, am 30. März 2016 um 12:52 Uhr
Vielleicht weil es nicht mal Satire ist sondern wohl die traurige Wahrheit? Die deutschen Satiresendungen sind bei ihren eigenen PolitikerInnen viel weniger zimperlich als in diesem Beitrag.

Auch traurig, wie Merkel und die EU (und wir?) sich an die Brust von Erdogan werfen. Heute schreibt der von Erdogan angeklagte Journalist Can Dündar im Bund/Tagi:

"Die EU unterstützt Erdogan, weil es in ihrem ­Interesse liegt, dass die Türkei die Flüchtlinge nicht nach Europa lässt. Die EU zahlt seinen Preis und lässt ihn dafür in seinem Land gewähren. Es ist ein schmutziges Geschäft. Das kann nicht gut gehen. Erdogan hat keinen Sinn für Demokratie. Europa muss das begreifen."

http://www.derbund.ch/ausland/asien-und-ozeanien/erdogan-hat-keinen-sinn-fuer-demokratie/story/30412173
Theo Schmidt, am 30. März 2016 um 14:02 Uhr
Webster Tarplay sprach über diesen Herrscher schon lange Klartext, weshalb wird das nicht gehört? - nicht einmal hier beim Sperber..?
Dieser Diktator will das neue Gross-Osmanische Reich errichten (seinen Palast hat er ja schon ein Weilchen fertig...). Erdogan hatte in Syrien Giftgas eingesetzt, die Tat dem andern Diktator unterstellt. Die Geheimdienste und die Regierungen wissen es und kolportieren die Lüge.
Die Türkei ist (leider) NATO-Staat, das macht die Generäle kompromissbereit...
Der EU-Flüchtlingsdeal mit der Türkei ist bei diesem Hintergrundwissen noch um ein paar Grade unmenschlicher!
Auch dies: die UNO-Mitgliedstaaten verweigerten dem UNHCR dringend benötigte Gelder für Flüchtlingslager in Syrien (Jordanien & Libanon...?), provozierten damit den Exodus.
Der Deal mit dem Diktator am Bosporus wird jedenfall für uns und für die flüchtenden Menschen zum programmierten Desaster.
Die beste Flüchtlingshilfe wäre jene vor Ort, das meint auch die SVP, doch ausgerechnet dieser Parlament-Flügel schickte diese Hilfe bachab. Schande nicht nur für die EU...
Urs Lachenmeier, am 31. März 2016 um 22:27 Uhr

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