Bildschirmfoto20130619um14_54_41

Nicht einmal Kopfhörer würden helfen: Wale können wegen menschlichen Lärms nicht mehr kommunizieren © OceanCare

Menschen machen Meere für Wale zur Hölle

Mireille Mata /  Wale stranden und Fischschwärme kollabieren. «Silent Oceans» startet weltweite Aktion für Lärmschutzzonen in den Meeren.

Die riesigen Schiffsschrauben, die Suche mit Schallwellen nach Rohstoffen unter dem Meeresboden sowie das militärische Orten von Unterseebooten verursachen unter Wasser extremen Lärm. In den letzten Jahrzehnten hat sich der Lärm in jedem Jahrzehnt verdoppelt, er hat also exponentiell zugenommen. Für die Meeresbewohner ist das eine lebensbedrohliche Entwicklung. Deshalb hat OceanCare zusammen mit den führenden Meeresschutzorganisationen «Whale and Dolphin Conservation», «Ocean Mammal Institute» und «Animal Welfare Institute» die internationale Kampagne «Silent Oceans» lanciert, die sich weltweit dafür einsetzt, Meeresbewohner vor Lärm zu schützen. In einem 10-Punkte-Programm verlangen die Organisationen einen überwachten Oberpegel für Meereslärm, ein Verbot von seismischen Tests zur Sondierung von Öl- & Gasvorkommen in sensiblen Lebensräumen sowie ein Verbot von Militärmanövern ausserhalb von nachgewiesenen Meereswüsten.
In einem vierminütigen Film zeigt die Umweltorganisation «Silent Oceans» die tödlichen Gefahren besonders für Wale auf.


Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors

Keine

War dieser Artikel nützlich?
Ja:
Nein:


Infosperber gibt es nur dank unbezahlter Arbeit und Spenden.
Spenden kann man bei den Steuern in Abzug bringen.



Die Redaktion schliesst den Meinungsaustausch automatisch nach zehn Tagen oder hat ihn für diesen Artikel gar nicht ermöglicht.

Die Schlagzeilen der täglich drei neusten Artikel erhalten Sie nach Wunsch täglich oder wöchentlich.

Vielen Dank, dass Sie unseren Newsletter abonnieren!

Der Bestätigungslink ist nicht mehr gültig.