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An einer PK verteidigte Trump erneut die Rechtsextremen von Charlottesville © Patrick Chappatte in «The New York Times»

Trumps langer Schatten

Red. /  «Mein erstes Statement war fein und korrekt», erklärte der Präsident an einer sehenswerten Pressekonferenz (auf Deutsch übersetzt).

Ausschnitt der Pressekonferenz Präsident Trumps vom 15. August (mit deutschen Untertiteln):

Spiegel online ergänzte Trumps Aussagen mit einigen Fakten:

Trumps erstes Twitter-Statement zu Charlottesville kam am Samstag Stunden nach den ersten Ausschreitungen, gefolgt von einem kurzen TV-Auftritt, bei dem er die «Gewalt auf vielen Seiten» verurteilte. Erst am Montag folgten etwas deutlichere, vom Teleprompter abgelesene Worte, die er nun aber wiederum annullierte.

Die von Trump als Gegenseite der «Alt Right»-Bewegung erwähnte angebliche «Alt Left»-Bewegung wird in einem Wikipedia-Forum öffentlich diskutiert, einen entsprechenden Eintrag gibt es aber derzeit nicht.
Dass eine Gruppe Gegner die «Alt Right»-Demonstranten gewalttätig angegriffen hätte, nennt Spiegel online eine Lüge, die von rechtsextremen Gruppen verbreitet und nun von Trump legitimiert werde.

Von «sehr anständigen Leuten» unter den Rechtsextremen könne nicht die Rede sein, schreibt Spiegel online. Unter den Rechtsextremen, Neonazis und Rassisten, die mit Fackeln und «Heil Trump»-Sprechchören durch Charlottesville marschierten sowie Schwarze, Latinos, Juden und Schwule beschimpften, seien kaum «sehr anständige Leute» zu finden gewesen.

Weiterführende Informationen


Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors

Keine

Zum Infosperber-Dossier:

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US-Politik unter Donald Trump

Weichenstellungen: An seinen Entscheiden ist Trump zu messen, nicht an seinen widersprüchlichen Aussagen.

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