Sperberauge

Zum Wohle der Wirtschaft ins Spital

Urs P. Gasche © Peter Mosimann

upg /  Als grösste Wachstumsmotoren gefeiert: Die steigenden Gesundheitsausgaben und die Zunahme der Bevölkerung.

Wachstumsprediger setzen alle Hebel in Bewegung, damit Frau und Mann mehr konsumieren. Am liebsten jedes Jahr mindestens zwei Prozent mehr als im Vorjahr. Selten wird darüber informiert, welche Ausgaben denn gewachsen sind und welche wachsen sollen. Wichtig scheint einzig und allein, dass die Wirtschaft «wächst», ob mit dem Konsum von Sinnigem und Nützlichem oder mit Unsinnigem ist egal.
Anfang Dezember hat das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco die Ausgaben der privaten Haushalte grob aufgeteilt: Mindestens die Hälfte der Mehrausgaben in den letzten acht Jahren betraf Ausgaben für Krankheit und Gesundheit. «Die steigenden Gesundheitskosten haben die Wirkung eines Konjunkturpakets», kommentierte die NZZ und titelte «Wachstum dank steigenden Gesundheitsausgaben».
Wer das BIP-Wachstum nicht als oberstes Ziel des Wirtschaftens und Politisierens betrachtet, hätte getitelt «Wachstum wegen steigenden Gesundheitsausgaben». Ziel müsste es sein, Massnahmen zu ergreifen gegen die vielen überflüssigen Diagnosen, Behandlungen, Medikationen und Operationen, die nur schaden können und nichts nützen. Oder sollen Frauen und Männer möglichst noch mehr Medikamente schlucken, sich noch häufiger in die Röhren schieben lassen und noch häufiger und länger in Spitälern behandeln lassen, um als «Konjunkturpaket» und «Wachstumsmotor» zu dienen?
Siehe dazu
«Die Risiken des Ärztebooms tragen die Patienten» vom 25.10.2012
«Keine Angst vor einem Ärztemangel» vom 21.8.2012
Überdurchschnittliches Wachstum der Gesundheitsausgaben
Gemäss Seco-Statistik vom September 2013 gaben die Schweizer Haushalte im Jahr 2012 14,9 Prozent ihres Konsums für die Gesundheit aus. Das ist deutlich mehr als für Nahrungsmittel (12,2 Prozent), Verkehr (9,1 Prozent) oder Unterhaltung (7,6 Prozent). Nur der Bereich Wohnen machte mit 23,9 Prozent einen grösseren Anteil des Privatkonsums aus.

Die Ausgaben für die Gesundheit sind zudem in den letzten Jahren deutlich stärker gestiegen als für andere Bereiche. So wuchs der Gesundheitsbereich seit dem Jahr 2000 laut Seco um 52 Prozent. Der Posten Wohnen legte hingegen nur um 39 Prozent zu, die Ausgaben für Verkehr um 29 Prozent und jene für Nahrungsmittel im 22 Prozent.

Immerhin hat Eric Scheidegger, Leiter Wirtschaftspolitik beim Seco, eingeräumt: «Es wäre nicht wünschbar, dass die ganze Wachstumsdynamik der Schweiz vom Gesundheitssektor getrieben wird
Bevölkerungswachstum als weiterer Wachstumsmotor
Zum Bevölkerungswachstum als zweitstärksten Wachstumsmotor erklärte Scheidegger in der «NZZ am Sonntag», die Zuwanderung habe «in den Krisenjahren seit 2007 den Konsum und die Bautätigkeit gestützt».
Je mehr verbaut wird desto besser? Je mehr kaufende Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz, desto besser?
Scheidegger blieb Antworten schuldig und meinte lediglich pauschal «Wachstumspolitik ist nicht mit hoher Zuwanderung gleichzusetzen.» Man müsse auch die «Produktivität erhöhen», den «Wettbewerb spielen lassen» und dafür sorgen, dass die Leute «erwerbstätig bleiben».


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49 Meinungen

  • am 7.12.2014 um 16:36 Uhr
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    "Mindestens die Hälfte der Mehrausgaben in den letzten acht Jahren betraf Ausgaben für Krankheit"

    genau: Die Gesellschaft gibt Geld aus um krank zu werden.

    0
  • am 7.12.2014 um 18:23 Uhr
    Permalink

    Eine ausgezeichnete Analyse.

    Das Krankheitsswesen ist übrigens auch für die Hälfte der seit 1990 in der Schweiz neu geschaffenen Jobs zuständig, d.h. für 600’000 von 1.2 Millionen (siehe Analysen SECO und Avenir Suisse, die dies freilich als Erfolg feiern). Mit anderen Worten: Die Hälfte der Zuwanderung benötigen wir, um unsere eigenen Krankheiten zu managen.

    Es ist ganz klar: Ohne die modernen Zivilisationskrankheiten, die hauptsächlich durch den Konsum selbst verursacht werden, sowie die weitverbreitete Konsumsucht (die teils ebenfalls pathologische Züge aufweist), würde unsere Wirtschaft schlicht und einfach kollabieren. Unsere Wirtschaft ist längst fundamental auf chronische Krankheiten sowie Abhängigkeiten und Sucht angewiesen.

    Wenige Leute fragen sich, woher der moderne Zwang zum Wachstum eigentlich kommt. Einerseits haben wir verschiedene Sozial- und Altersvorsorgesysteme vom Wirtschaftswachstum abhängig gemacht, bzw. insbesondere von steigenden Aktienkursen. Diese Systeme basieren damit ein Stück weit auf einem Ponzi-Schema, das ohne stetiges Wachstum kollabieren würde.

    Noch fundamentaler ist jedoch die globale Mobilität des Kapitals, ein modernes Phänomen. Stockt in einem Land oder einer Region das Wachstum bzw. schrumpft die Wirtschaft sogar, kann dies heutzutage sehr rasch gewaltige Kapitalabflüsse zur Folge haben und damit in einen sich selbst verstärkenden Teufelskreis führen.

    0
  • am 7.12.2014 um 18:34 Uhr
    Permalink

    2/2 Ein Beispiel hierfür ist Japan. Dort geht der «produktive» Teil der Bevölkerung seit 1980 zurück, die Gesamtbevölkerung seit ca. 2005. Das Verhältnis von «produktiver» zur Gesamtbevölkerung sinkt seit den 1980ern. Aus kulturellen Gründen setzte bislang auch keine Zuwanderung ein (ausserdem bereits sehr hohe Bevölkerungsdichte). Der Produktivitätszuwachs konnte die entstehende «Wachstums-Lücke» ebenfalls nicht vollständig kompensieren. Dies ist enorm gefährlich, weil die globalen Investitionen dann einfach in China und anderen schnell wachsenden Wirtschaften getätigt werden. Dadurch würde sich die negative Entwicklung der japanischen Wirtschaft dramatisch beschleunigen. Man kann den Kollaps zwar eine Zeitlang durch Verschuldung und Geldmengenausweitung hinauszögern, aber die Belastung nimmt dadurch dauernd zu und die «strukturellen» Probleme werden keineswegs gelöst.

    Ohne globale Mobilität des Kapitals (die natürlich auch viele Vorzüge hat) wäre «fehlendes» Wirtschaftswachstum grundsätzlich kein Problem. So entsteht jedoch ein globales Karussel, dass sich immer wie schneller dreht, und wer sich nicht mehr festhalten kann, spickt hinaus und schlägt hart auf.

    0
  • am 8.12.2014 um 11:04 Uhr
    Permalink

    Wenn das nicht pervers ist: Wir geben mehr Geld für Krankheit aus als für unser Essen!
    Wie war das nochmal: ‹Eurer Essen soll eure Medizin sein›. Sagte doch ein berühmter Mann vor langer Zeit… Tempi passati!

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  • am 8.12.2014 um 14:10 Uhr
    Permalink

    Wirtschaftswachstum entsteht auch durch Leistungslose Zins- und Wechselkursgewinne. Warum nicht mal die Zinsen abschaffen?
    Warum keine globale Währung die durch KWh, also Leistung gedeckt sein muss? pius.lischer@bluewin.ch

    0
  • am 8.12.2014 um 14:16 Uhr
    Permalink

    @Lischer: Das Wirtschaftswachstum korreliert mit dem exzessiven Gelddrucken – allen voran der FED. Jeder am Tropf der FED muss nachziehen und ebenfalls die Geldmenge erhöhen. Dadurch ergibt sich ein künstliches Wachstum, das mit einer Geldentwertung einhergeht, denn eine höhere Geldmenge steht einer gleichbleibenden oder langsamer wachsenden Gütermenge gegenüber. Und irgendwann platzt dann wieder eine Blase.
    Das exzessive Gelddrucken sollte verboten werden. Die Geldmenge der Nationalbank wieder mit Gold decken…

    0
  • am 8.12.2014 um 14:50 Uhr
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    Herr Bregy
    Eben darum muss der Zins und Wechselkursgewinn abgeschafft werden.
    Geld ist Tauschmittel für Leistungen und Waren,eben für Energie.
    Darum muss das Geld «gedeckt » sein.
    Wie stehen Sie zur Idee des Grundeinkommen?

    0
  • am 8.12.2014 um 14:53 Uhr
    Permalink

    @Lischer: und genau das ist das Problem.

    Alle Branchen sind gezwungen mehr Güter zu produzieren um die gestiegene Geldmenge aufzusaugen. Einerseits steigt das Investitionskapital für Unternehmen, anderseits steht mehr für Konsumausgaben zur Verfügung.

    Das heisst:
    Die Pharmabranche muss jedes Jahr Krankheiten erfinden, um das jährlich steigende investierte Risikokapital zu verwerten und den Kunden ihre Produkte schmackhaft zu machen (Marketingausgaben der Pharma sind gar höher als die Forschungskosten).

    Banken sind ebenfalls gezwungen ständig neue Finanzprodukte zu erfinden. Dasselbe gilt für die Versicherungsbranche.

    Bei Sachgütern sieht es ähnlich aus. Während in den 70er und 80er ein Fernseher für 6 bis 10 Jahre gekauft wurde, muss er heutzutage nach 2 bis 3 Jahren entsorgt werden.

    Dieses Wachstum hat also auch zur Folge, dass Sachgüter kurzlebiger werden und Dienstleistungen vermehrt ihren «Dienst» verweigern:

    – Finanzprodukte entpuppen sich als Mogelpackungen

    – Medikamente sind vermehrt schön verpackte Placebos mit Nebenwirkungen. Gefälschte Studien, überhöhte Preise, Lobbying in den Gesundheitsämtern

    – Technische Produkte werden kurzlebiger und unter zweifelhaften Arbeitsbedingungen produziert.

    0
  • am 8.12.2014 um 14:53 Uhr
    Permalink

    Überflüssige, kurzlebige Produkte oder Bärendienstleistungen und Placebos. Das und nichts anderes macht das Wachstum der letzten Jahrzehnte aus. Gemessen in der Landeswährung, finanziert mit ungedeckten Währungen und bezahlt mit der Lebensqualität – und ich meine nicht unsere Lebensqualität, sondern Lebensqualität derjenigen, welche unsere Pharma Versuchskaninchen sind, die Lebensqualität derjenigen, die unsere Handys zusammensetzen, unsere Baumwolle ernten oder unsere Rohstoffe schürfen.

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  • am 8.12.2014 um 15:02 Uhr
    Permalink

    Ein Grundeinkommen, wenn Sie damit meinen, dass jeder unabhängig von seiner Leistung ein Grundeinkommen erhält, würde die Bevölkerung zu Almosenempfängern degradieren. Dieses Modell hat man eigentlich schon in Afrika ausgetestet – mit welchem Ergebnis?

    Nun ja, ich denke, Herr Lischer, nur wer unabhängig ist und sich selber versorgen kann, kann sich auch frei entwickeln.

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  • am 8.12.2014 um 15:11 Uhr
    Permalink

    Es kommt darauf an wie wir das BGE finanzieren. Warum das Grundeinkommen nicht föderalistisch durch Lenkungsabgaben für Agrar- und Bauland, Wasserkraft und andere Gemeingüter finanzieren? Bitte schreiben Sie mit einen Grund warum Sie gerne Steuern und Sozialabgaben zahlen die Sie ja als Konsument nochmals doppelt eingepreist bezahlen müssen.

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  • am 8.12.2014 um 15:23 Uhr
    Permalink

    Dieses Prinzip können Sie sogar bei Pflanzen beobachten:
    – Die Wurzeln von nicht künstlich bewässerten Pflanzen reichen tiefer.
    – Nicht vor dem Wind beschützte Pflanzen entwickeln widerstandsfähigere Strukturen

    Ständiges umfplanzen ist dem Wachstum auch nicht dienlich 😉

    0
  • am 8.12.2014 um 15:31 Uhr
    Permalink

    Weil ich gegen ein Grundeinkommen bin, stellt sich mir die Frage der Finanzierung nicht.
    Allerdings wäre ich dafür, dass die Wertschöpfung aus «Gemeingütern» wie etwa Stauseen, AKWs usw. in die Erhaltung von Agrarland investiert wird sowie in dessen Bewirtschaftung. Über die unentgeltliche Abgabe der so zusätzlich gewonnen Lebensmittel habe ich nichts.

    0
  • am 8.12.2014 um 16:10 Uhr
    Permalink

    Da wir praktisch mit „allem materielle,“ ausreichend eingedeckt sind, hat die „Wirtschaft“ (?) die … Bewirtschaftung des Menschen entdeckt !
    Alle Bereiche die als „sozial“ gelten (ergo aus ethischer sicht, unantastbar), werden nun als neue sprudelnde Einnahme quelle, gepflegt und gehegt.
    Das Gesundheitswesen gehört selbstverständlich dazu, hier sind die Ertrags Möglichkeiten nach oben offen, sprich unendlich, und keiner kann (darf) sich dem widersetzen … aus obgenanntem moralischem Grund.
    Soziale bereiche aller art kommen noch hinzu und verschaffen findige Geschäftsleute weitere saftige Gewinne, daher sind z.B. auch viele Flüchtlinge willkommen und sehr wichtig für ein gesundes und stets wachsendes BIP … (das P müsste neu definiert werden) …

    Ich entschuldige mich, denn in diesen Worte schwingt ein leicht verzweifelter Sarkasmus mit …

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  • am 8.12.2014 um 16:32 Uhr
    Permalink

    Na, gut… angefangen hat damit wohl die Kirche mit ihren Ablassverkäufen. Quasi die religiöse Impfung, um sich von dämonischen Erregern zu schützen.

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  • am 8.12.2014 um 17:44 Uhr
    Permalink

    Smile … und schon haben wir den Schuldigen gefunden ! …
    Ich tendiere eher die «Menschliche-Gier» als Täter zu identifizieren …

    und: … Wie weiter ? … lol

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  • am 9.12.2014 um 05:40 Uhr
    Permalink

    Wirtschaftswachstum: Ergebnis, nicht Ziel der menschlichen Arbeit

    Die Messung des Wirtschaftswachstums über das reale BIP/Kopf ist sicher besser als jenes über das absolute reale BIP. Für den Wohlstand der Bevölkerung entscheidend ist aber, wie hoch das Einkommen und die Lebensqualität der Ärmsten und des Mittelstandes sind.

    Mehr Freizeit ist heute für viele Leute mehr wert als mehr Einkommen. Das erklärt auch die relativ vielen freiwilligen Frühpensionierungen. Null-Wachstum des BIP/Kopf ist sicher kein eigenständiges Ziel, aber möglicherweise das Ergebnis einer menschlich und umweltmässig vernünftigen Lebensweise, bei der auf „Immer-mehr-Konsum“ verzichtet wird. Mit Romantik hat das gar nichts zu tun, sondern mit Vernunft und Lebensweisheit.

    Selbstverständlich nehmen die Verteilungs- und Sozialversicherungsschwierigkeiten mit sinkendem Wirtschaftswachstum zu. Da Änderungen der Lebensmuster aber über mehrere Jahrzehnte und nicht schlagartig verlaufen, sind die nötigen wirtschaftlichen und politischen Anpassungen verkraftbar.

    0
  • am 9.12.2014 um 15:08 Uhr
    Permalink

    Warum wird Wirtschaftswachstum in Fr. und nicht in KWh gemessen wenn es doch um Leistung geht?

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  • am 9.12.2014 um 19:34 Uhr
    Permalink

    @Lischer: Wahrscheinlich weil Frauen weniger Kalorien verbrennen. Oder vielleicht wegen dem Energieerhaltungssatz? Wir hätten dann Nullwachstum 🙂 Oder vielleicht, weil dann Bodybuilder mehr Steuern und CO2-Abgaben zahlen müssten. Vielleicht auch, weil man mit Leistung nichts kaufen kann.

    Make your choice!

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  • am 10.12.2014 um 06:16 Uhr
    Permalink

    Die Krankenkassen legen sich mit den Privatkliniken ins Bett, welche die Patienten abzocken, derweil sie uns günstigen in Praxen ambulant tätigen Ärzten mit Rückforderungen traktieren wenn wir uns derart gut um unsere Patienten kümmern, dass teure Hospitalisationen, Abklärungen und Therapien vermieden werden und deshalb unsere Praxiskosten über dem Durchschnitt liegen – schöne neoliberale Suisse, Santé!

    0
  • am 10.12.2014 um 08:56 Uhr
    Permalink

    @Bregy. 1. Womit ist denn die Kaufkraft, also der Leistung des CHF und der anderen Währungen gedeckt? 2. Warum nicht nur noch eine Währung, z.B. 1 Talent = 1 KWh

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  • am 10.12.2014 um 09:06 Uhr
    Permalink

    @Binder. Es freut mich sehr wenn es noch Ärzte gibt wie Sie die nicht nur wegen des Geldes Ärzte geworden sind. Sondern weil sie den Menschen helfen wollen. Darum: Warum finanzieren wir die Grundversicherung nicht mit Lenkungs-Abgaben für nicht erneuerbare Energien, Alkohol, Tabak?

    0
  • am 10.12.2014 um 09:50 Uhr
    Permalink

    @Binder. Warum nur werfen Sie den Krankenkassen vor, sich «mit Privatkliniken ins Bett zu legen»? Es sind doch die Lobby-PolitikerInnen, welche den Kassen vorschreiben, alle Spitäler, welche die Kantone in die Spitalliste aufnehmen, zahlen zu müssen – zu vorgeschriebenen Tarifen. Die Kassen unterliegen bekanntlich einem Vertragszwang, von dem die Ärzteschaft ja weiter profitieren will.

    0
  • am 10.12.2014 um 10:07 Uhr
    Permalink

    @Gasche. Warum finanzieren wir die Grundversicherung der Kranken- Kassen nicht durch Lenkungs-Abgaben? Dann unterliegen die Privaten m. E. der freien Marktwirtschaft und wir haben eine vom Verursacher der Krankheiten bezahlte Finanzierung.

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  • am 10.12.2014 um 12:32 Uhr
    Permalink

    @Urs P. Gasche: Ich habe als Privatversicherter von meiner KK einen Brief erhalten, dass ich rund um die Uhr die (viel zu teuren) Dienste der Hirslanden Gruppe in Anspruch nehmen kann und dies auch soll. Die KK haben selber kein Interesse an Kosteneinsparungen im Gesundheitswesen weil sie so auch selber immer weiter wachsen können.

    0
  • am 10.12.2014 um 12:41 Uhr
    Permalink

    Die Kosten für die Privatversicherung gehen nicht zu Lasten der sozialen Krankenversicherung. Es ist nicht plausibel, dass die Kassen für die Privaten möglichst viel ausgeben wollen. Das schmälert ihren Gewinn mit den Privatversicherten. Wissen Sie denn, welche Preise Ihre Kasse mit der Hirslandengruppe ausgehandelt hat? Im privaten Bereich besteht Vertragsfreiheit.

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  • am 10.12.2014 um 13:09 Uhr
    Permalink

    Seit der Staat an den stationären Kosten zusatzversicherter PatientInnen beteiligt ist, lieber Urs P. Gasche, muss dies sehr wohl ein Thema sein. Ich kenne diese Verträge natürlich nicht. Aus Erfahrung dürften die Tarife der Privatklinik aber ganz sicher nicht tiefer liegen als diejenigen in öffentlichen Spitälern.

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  • am 10.12.2014 um 15:05 Uhr
    Permalink

    @Lischer:

    @Bregy. 1. Womit ist denn die Kaufkraft, also der Leistung des CHF und der anderen Währungen gedeckt? 2. Warum nicht nur noch eine Währung, z.B. 1 Talent = 1 KWh

    1. Das wissen Sie. Währungen leben vom Vertrauen der Benutzer in die Währungshüter. Eine Golddeckung macht eine Währung nicht perse stärker. Aber das Vertrauen kann einfacher aufrechterhalten werden.

    2. Eine Weltregierung, eine Währung, eine Weltordnung: es braucht komkurrierende Nationen, Währungen und Ordnungen. Evolution bedingt immer verschiedene, sich konkurriernde Modelle.

    Eine Zentralregierung, eine Währung: -> Regierung und Bevölkerung würden sich zu sehr entfernen. Zentralisierung führt immer zu einer Verminderung der «Service-Qualtität».

    (Denken Sie an die Tante Emma-Läden, wo man konstruktive Kritik über das Sortiment äussern konnte und vergleichen Sie das mit den Interaktionsmöglichkeiten, wenn der regionale Laden Teil einer zentralistisch geführten Kette wird.)

    Besser: Viele kleine, regionale Währungen (siehe WIR-Bank zBsp.) Immer besser: viele, kleine unabhängige regionale Grupppen. Ansonsten geht Verbindung zwischen Volk und Staatslenkern verloren.

    Besser viele kleine Ameisenhaufen anstatt ein grosser. Organisation ist in kleinen Organisationsstrukturen immer demokratischer als in grossen, zentralistisch geführten Organisationsstruktuen. Es geht einfach die Bindung verloren zwischen Element und Führung. Die Führung wird in der Folge immer rüksichtsloser.

    Das ist Naturgesetz.

    0
  • am 10.12.2014 um 16:43 Uhr
    Permalink

    @ Olivier Bregy

    Sie sagen:
    … „ Besser viele kleine Ameisenhaufen anstatt ein grosser. Organisation ist in kleinen Organisationsstrukturen immer demokratischer als in grossen, zentralistisch geführten “…

    Bravo, wunderbarer Gedanken, dies ist genau auch meine Meinung ! Daher lehne ich auch das Mammut-Macht-Gebilde EU ab, ein Monster der über uns wacht und bestimmen will … von wenigen privilegierten (sozusagen) „Lotto Gewinner“ zusammengestellt.
    Die kleinste Zelle beim Menschen ist die Familie, dann kommt die Gemeinde, der Kanton, der Bundesstaat und desto kleiner der ist, desto besser kann der geführt werden. Dies darf immer wieder in Erinnerung geführt werden.

    Aber was hat es hier mit dem eigentlichen Thema zu tun ? … smile 🙂

    0
  • am 10.12.2014 um 17:32 Uhr
    Permalink

    @Bruderer: Weil Herr Lischer uns die eine Währung, die eine Regierung schmackhaft machen will.

    Das hat schon auch mit dem Gesundheitswesen zu tun. Auch hier gilt: je zentralistischer es organisiert ist, desto weiter weg vom Patienten/Kunden ist.

    Das ist genau das, was Lobbys gerne haben: Eine zentrale Anlaufstelle um die eigen Interessen durchzusetzen (swissmdic / BAG).
    Es ist einfacher eine zentrale, eidgenössiche Stelle zu manipulieren als 2 Dutzend Ableger in Kantonen.

    0
  • am 10.12.2014 um 18:27 Uhr
    Permalink

    @Bruderer: …und die Kostenexplosion im Gesundheitswesen hat die Ursache im Lobbying. Damit ist der Kreis geschlossen.

    0
  • am 10.12.2014 um 18:57 Uhr
    Permalink

    Ich betrachte das grösste Übel in dieser Angelegenheit der „Unwissende Mensch“.
    Wir „ungebildete“ sind doch den Koryphäen in weiss total ausgeliefert !
    Eigentlich eine Schande, denn das Wissen „wie ein Auto funktioniert“ ist vielen geläufiger als wie es im menschlichen Verdauungstrakt abläuft.
    Müsste eigentlich umgekehrt sein !
    OK, der vergleich hinkt ein bisschen, aber als Grundgedanken ist der nicht so falsch.
    Es würde nichts schaden wenn wir weniger Algebra lernen müssten dafür mehr über unser Körper wüssten !

    Ausserdem habe ich den Eindruck dass die Hemmschwelle bei den Ärzten „einem eine OP anzudrehen“ heutzutage sehr tief angelegt ist, und „weil es alle so machen“ hat keiner mehr Skrupel dies auch so zu tun.
    Es könnten Millionen von Fr. gespart werden wenn der Patient (manchmal ist man geneigt zu sagen: Das Opfer), etwas mündiger wäre und mehr mitdenken würde.

    Und was ich auch als stossend empfinde sind die Tonnen an Medikamente die abgegeben werden, vom Patient nach Hause getragen und (nach dem lesen der Nebenwirkungen), in den Mülleimer landen.
    Hat das schon mal jemand ausgerechnet ?
    Ich würde in der Praxis den Patienten in den Wartesaal senden, dort soll er den Begleitzettel vorab durchlesen und danach beim Arzt entscheiden „nimm ich das Medikament oder nicht“ und bei einem „nicht“ gibt es das Mittel auch nicht, Basta.

    Aber eben, es geht um Wirtschaft, um Umsatz, um Verdienst und Gier, ist doch egal was in den Ochsner landet, bezahlt ist es auf alle Fälle !

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  • am 10.12.2014 um 19:26 Uhr
    Permalink

    @Bruderer: Kosten an und für sich sind nicht schlimm. Das Geld ist dadurch mehr in Bewegung und geht einer Volkswirtschaft nicht verloren. Es werden sogar Jobs geschaffen. Die Kosten sind nicht das Problem.

    Das Problem ist die Umverteilung des Vermögens die stattfindet. Die Aktionäre und vor Allem die Risikokapitalgeber der Branche bereichern sich auf Kosten der Bevölkerung. Zusätzlich: Die Löhne im Pflegebereich sind nur einen Bruchteil von dem gestiegen, was heute die Pharma-Branche zusätzlich an Dividende ausschüttet.

    Will heissen: Kosten sind ja immer aus der Sicht des Gebers. Auf der anderen Seite – aus der Sicht des Nehmers – sind sie Erträge.
    => Die Kosten sind nicht das Problem, aber die Verteilung der Erträge aus den gestiegenen Kosten.

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  • am 10.12.2014 um 19:40 Uhr
    Permalink

    Und natürlich: Jeder der seine Gesundheit in die Hände Arztes gibt, der sich mit Werbeprospekten der Pharma «weiterbildet» ist selber schuld.

    Mich regt eher auf, dass ich vom Staat gezwungen werde, mich aus meiner Sicht amoralisch zu verhalten. Mit den Krankenkassenprämien wird man in Sippenhaft genommen und muss fragwürdige Therapien oder kontraproduktiven Medikamentenkonsum finanzieren.

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  • am 10.12.2014 um 19:47 Uhr
    Permalink

    "vor Allem die Risikokapitalgeber der Branche bereichern sich auf Kosten der Bevölkerung."

    damit meine ich die Herren Multimilliardäre, die startups für Krebsmedikamente und Co gründen, um sie danach einem der Big Player der Branche zu verkaufen.
    (so werden sogar die Aktionäre der Pharma betrogen… und wer ist kein Pharmaaktionär? Auf jeden Fall Keiner, der in eine schweizer Pensionskasse einzahlt)

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  • am 10.12.2014 um 19:53 Uhr
    Permalink

    "Zum Wohle der Wirtschaft"

    -> Wachstum hin oder her. Das ist nicht die Frage. Die Frage ist immer, wem kommt es zu gute. Daher beklagen sich meistens die über das Wachstum, die nichts davon haben.

    Die die vom Wachstum profitieren, die sind immer für Wachstum – weil sie eben mit wachsen.

    Nur eben auf Kosten anderer, die eben durch das Wachstum kleiner werden. Die sind dann folgerichtig gegen das Wachstum.

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  • am 11.12.2014 um 00:54 Uhr
    Permalink

    @ Bregy

    Aber ist das nicht unsinnig, nur mit der Argumentation dass das Geld in Zirkulation bleiben soll „unnötiges tun“ zu rechtfertigen ?
    Diese Denkart ist doch genau das was die Wirtschaft will !
    Und die „Umverteilung“ ist nur die logische folge von „unnötigem tun“ (selbstverständlich, nicht nur), einer verdient immer daran an unserem tun.

    Nehmen sie mich als Beispiel. Bei mir wird nichts unnötiges gekauft. Wegen mir würde es z.B. keine Metzger und keine Tierfarmen mehr geben. Ich esse seit langem kein Fleisch mehr (obwohl es auch mir schmecken würde !!!), aber ich lege so mein eigener Protest ein für die „unmenschliche“ Behandlung der Tiere in der Fleischindustrie, die Betonung liegt auf das Wort: Industrie.

    Oder zum Beispiel, warum alle 2 Jahre ein neues Auto zulegen, was tut dies gutes für die Umwelt ? … es verdienen doch nur die schon schwer reichen Importeure daran, und Müll verursachen wir auch noch damit.
    Und so könnten wir die Liste beliebig fortführen.
    Dann klagt der Mensch über Umwelt Verschmutzung, Ressourcen verbrauch, Ausbeutung, usw. … wir sind doch alle selber schuld !

    Im übrigem: Ich fahre einen alten Toyota der es noch lange tun soll, … Bitte !

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  • am 11.12.2014 um 00:56 Uhr
    Permalink

    @ Bregy

    Bin voll mit ihnen einverstanden wenn sie sagen:

    „…Mich regt eher auf, dass ich vom Staat in Sippenhaft genommen werde und gezwungen bin mit den Krankenkassenprämien fragwürdige Therapien oder unsinnige Behandlungen finanzieren muss….“ (Hab ihren Satz etwas nach meinem Verständnis umgewandelt) …

    Wie z.B. Eine Geschlechtsumwandlungen mit 67 (!) Jahre (uns durch ein Gerichtsentscheid der MRK auferlegt !), bezahlen mit all den folge kosten die das mit sich zieht. Unsere Grossväter würden sich im Grab umdrehen wenn sie wüssten was bei uns heutzutage abgeht !
    Oder die Organtransplantationen die 100’000.- von Fr. kosten für die Abstossung verhinderungs- (sehr teuere), Medikamente oder krebs Therapien die das leben für höchstens 6 Wochen verlängern aber pro Dosis 30’000.- Fr. kosten.
    Solches tun sollte man stoppen, aber eben da kommen wieder die Gutmenschen ins spiel die ALLES ermöglichen erhalte wollen.
    Und Papa Bürger bezahlt und bezahlt !

    Im übrigem gehe ich mit ihnen ziemlich Einig. Und nun Frage die ich mir immer stelle wenn ich am verzweifeln bin:

    Was können wir dagegen tun ?

    0
  • am 11.12.2014 um 04:56 Uhr
    Permalink

    @Bruderer: Wir können nix tun als auf die Produkte der Pharma und auf zweifelhafte Therapien zu verzichten. Da tut sich jeder selber ein Gefallen. Siehe:

    Krank durch Früherkennung:
    https://www.youtube.com/watch?v=tQu5bNObkfQ

    Ansonsten müssen wir wohl oder übel mit solchen Gesundheitssystem leben. Man kann die Welt ja nicht in den Himmel verwandeln, dafür ist sie schlichtweg nicht da.

    Und irgendwann gehen wir dann trotzdem auf die Strasse und verweigern die Finanzierung von Organtransplantationen und Chemotherapien. Vielleicht sollte man dann auch gleich die Damen und Herren des BAG aus ihren Bürosesseln reissen und der Pharma für Versuche übergeben.

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  • am 11.12.2014 um 13:55 Uhr
    Permalink

    Frau Carmey Bruderer, Warum eine Volksinitiative machen damit wir die Grund- Deckung mit Lenkungs- Abgaben für nicht erneuerbare Energie, Tabak, Alkohol, Chemie ?
    Damit lösen wir auch das CO2 – und Atom-Problem.
    Machen Sie mit?

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  • am 11.12.2014 um 15:47 Uhr
    Permalink

    @Pius Lischer

    Ich weiss nicht ob das eine Gute Idee ist, denn es trifft doch nur wieder uns, uns kleine.
    Auf Strom und Oel usw. noch straf-gebühren aufzubürden ist momentan nicht sinnvoll, denke ich, denn wie gesagt es bestraft die kleinsten.
    Was aber gut ist ist Tabak, Alkohol und sonstige „schädliche Produkte und unterfangen“ (z.B. Schnee-Kanonen und Beschneiungs-Anlagen), und dergleichen mit Lenkungs-Abgaben zu „bestrafen“ würde mir schon zusagen.

    Aber ich bin eher für Individuelle Lösungen. Z.B. Nicht Raucher sollten weniger KK Prämien bezahlen als Raucher und Alkoholiker. Auch Risiko Sport Tätigkeiten sollten (Nottwil lässt grüssen), kritischer betrachtet werden bei den kranken und Unfall Versicherungen.
    Also den Einheitsbrei (bzw. wie Bregy treffend sagt: die Sippenhaft), entflechten.
    Wer sich gut verhält sollte belohnt werden.
    Dasselbe ist doch im Strassenverkehr machbar (obwohl, meiner Meinung nach könnte es noch viel effizienter gehandhabt werden), der der viele Unfälle verursacht muss kräftig zur Kasse gebeten werden. Die anderen die NIE kosten verursacht haben noch besser belohnt.
    So in diese Richtung sollte es gehen.
    Aber ich bin mir bewusst dass es bei der Erarbeitung (der Teufel steckt im Detail), eine Knochenarbeit sein wird und mit allen Einwände … (von Gutmenschen), fertig zu werden ….

    Es ist schon traurig dass wir zu einer Bestrafungs-Nation werden müssen wenn wir wollen dass der Mensch sich vernünftiger verhält …

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  • am 11.12.2014 um 16:42 Uhr
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    Frau Carmey , Danke für die Antwort. Durch Lenkungsabgaben werden immer die Verbraucher und Nutzer belangt. Den Atomstrom und auch zu einem grossen Teil CO2 haben wir wegen der Industrie die sehr wenige Arbeitsplätze bietet und viel Energie braucht. Die von Ihnen vorgeschlagenen Beiträge zur Deckung sind doch mit sehr viel Bürokratie und Kontrolle verbunden. Geld ist Tauschmittel für Leistungen . Leistung vermehrt sich nicht durch Zinsen. wir haben auch einen hohen CO2 -Ausstoss weil die fossile Energie eben fast nichts kostet im Vergleich zu vielen Ländern. wenn Sie mehr Infos wollen senden Sie mir bitte ein Mail an pius.lischer@bluewin.ch

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  • am 11.12.2014 um 19:14 Uhr
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    Herr Lischer:

    1. Geld ist nicht nur Tauschmittel, sondern auch Wertaufbewahrungsmittel. Das wollen Sie einfach ignorieren.

    2. Denken Sie ja nicht, wir Walliser saufen damit sie ein bedingungsloses Grundgehalt haben und sich auf die faule Haut legen können.

    3. Tabak ist ein nachwachsender Rohstoff und baut beim Wachstum mehr CO2 ab als danach bei Verbrennen.

    Kann es sein, dass Sie komplett auf Tabak verzichten?

    http://www.aargauerzeitung.ch/aargau/freiamt/kiffer-pius-lischer-ist-in-oberrueti-der-einzige-gemeinderats-kandidat-125956160

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  • am 11.12.2014 um 19:41 Uhr
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    Und ein bedingungsloses Grundeinkommen haben Sie mit Ihrer IV auch. Angesichts der Leistung, die sie bei der Gesellschaft abliefern (Beschäftigung der Justiz, Zwist im Dorf streuen), wären Sie dann bereits ein paar Megawatt im Minus. Auf Deutsch gesagt, wir finanzieren Ihre törichten Kommentare.

    Ich bin gegen eine bedingungslose Verschwendung unserer IV-Gelder. Man sieht ja wohin das führt.

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  • am 11.12.2014 um 19:51 Uhr
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    Herr Bregy , Mit welcher Leistung verdienen Sie Geld? Für wen arbeiten Sie? bzw. Was machen Sie genau für unsere Mitmenschen? Kassieren Sie als Bauland-Bauer?

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  • am 11.12.2014 um 21:31 Uhr
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    Wen ich der nächste Richter wäre, der sich mit Ihnen abmühen muss, bestünde meine Leistung darin, dass ich anordne, dass Sie Carlos in ihrer, vom Staat finanzierten, beschaulichen Wohnung aufnehmen müssen. Wenn ihr beiden euch dann lieb bekommt würde ich sogar für die Homo-Ehe einstehen.

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  • am 11.12.2014 um 22:37 Uhr
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    Na na, ihr beide … Cool Down Please ! …
    Kiffen ruiniert das Gehirn, dies ist nun erwiesen und das Grundeinkommen (welches die Kiffer dringend gerne hätten), würde NIEMALS in der CH durchkommen, also können wir ruhig beim ursprünglichen Thema bleiben …

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