Schweizer Ufer des Genfer Sees bald zubetoniert

Red. /  Mit einer Animation zeigt Avenir Suisse, wie das Seeufer bis 2040 zusammenwächst – falls der Bauerei keine Grenzen gesetzt werden.

Die Bevölkerung am Arc Lémanique wächst «dramatisch», stellt die von der Wirtschaft finanzierte «Avenir Suisse» fest. Entsprechend stark habe sich das Siedlungsgebiet in den letzten Jahrzehnten ausgedehnt.
Mit Hilfe eines Zeitraffers hat «Avenir Suisse« diesen schleichenden Prozess gut sichtbar gemacht: In drei kurzen Animationen wird die Entwicklung des Siedlungsgebietes zwischen Montreux und Genf von 1885 bis 2008 und das zu erwartende Siedlungswachstum bis 2040 dargestellt. Analysiert wurden 167 Gemeinden am Nordufer des Genfersees. Eine Animation zeigt die Entwicklung der Gesamtregion. Zwei weitere die von Genf und Lausanne (siehe Links unten).


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Eine Meinung zu

  • am 1.06.2012 um 11:27 Uhr
    Permalink

    Avenir Swiss müsste sich an der eigenen Nase nehmen. Der Hauptgrund für diese Enwicklung liegt im quantitativen Wirtschaftswachstum.
    Vielleicht lässt sich Avenir Swiss durch das Gedicht «Vorteile der Öko-Banlance» aus dem Gedichtbnd «Öko-Balance» überzeugen in Zukunft nur noch auf qualitatives Wirschaftswachstum zu setzen und usere Schweiz auf Kurs zum ökologischen Gleichhewicht zu bringen.

    Vorteile der Öko-Balance

    Natur tät nicht mehr kollabieren.
    Wir könnten diese Angst verlieren.
    Auch würde nicht, wohin man schaut,
    So vieles restlos zugebaut.

    Die extensive Landwirtschaft
    Fürs Erdreich dann Erholung schafft.

    Ressourcen, nicht erneuerbare,
    Reichten unendlich viele Jahre. *1)

    Der grosse Energieverbrauch,
    Der senkte sich sehr drastisch auch.
    ’S Problem wär’ aus der Welt geschafft,
    Mit Sonnen-, Wind- und Wasserkraft. *2)
    Wir lebten glücklich, wären froh,
    Ohne das Kernkraft-Risiko.

    Die Feinstaubgrenzwertüberschreitung
    Ständ’ nicht mehr dauernd in der Zeitung.

    Und schliesslich würde es noch nützen,
    Als Beitrag ’s Klima zu beschützen,

    Die Seen würden stark verjüngt;
    Sie würden nicht mehr überdüngt.

    Zudem könnte das Artensterben,
    für uns nicht mehr gefährlich werden.

    Auch in der Luft zu viel Ozon,
    Wär’ nicht mehr unser Angstsyndrom.

    Natur, die müsste nicht mehr leiden.
    Die Lebensqualität würd’ steigen.

    Kurz, Öko-Balance würd’ sich lohnen
    Für alle Generationen.

    *1) Siehe Hans Christian Binswanger im Schweiz. Energiestiftung Report 16 vom 16.4.1999
    *2) Gemäss Bundesamt für Energie kommen 16,4 % des Verbrauchs aus erneuerbaren
    Energien. Wären wir in Öko-Balance, würde das bis auf 1,5 % heute schon genügen.

    0

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