DomainePublic2

Moderne Webseite von «Domain public» © dp

Die linksintellektuelle Stimme der Westschweiz

upg /  Pionierleistung der öffentlichen Debatte: «Domaine Public» gibt es seit 50 Jahren zuerst als Zeitschrift und heute im Internet.

Die Gründer von «Domaine Public» waren keine Journalisten, sondern Linksintellektuelle in verschiedenen Berufen, denen die Entwicklung der Schweiz am Herzen lag. Zu den Gründerinnen 1963 gehörten die spätere Bundesrätin Ruth Dreifuss sowie André Gavillet, späterer SP-Regierungsrat des Kantons Waadt. Bereits 1968 stiessen, Yvette Jaggi, spätere Lausanner Stadtpräsidentin und Waadtländer Ständerätin oder Jean-Daniel Delley, späterer Professor für Verfassungsrecht an der Universität Genf, dazu. Diese vier und etliche weitere der Anfangszeit sind heute als Pensionierte «Domaine Public» weiterhin verbunden.
Ruth Dreifuss amtet als Verwaltungsratspräsidentin der «SA des éditions Domaine Public» mit einem breit gestreuten Aktionariat. Geld war nie vorhanden. Die Mitarbeitenden waren in verschiedenen Berufen engagiert und schrieben und schreiben noch heute ohne Honorare. Für einen Internet-Produzenten und technischen Support gab die Aktiengesellschaft 2012 weniger als 40’000 Franken aus. Die 45’000 Einnahmen bestanden ausschliesslich aus Spenden.

Nach dem Start im Jahr 1963 kam «Domaine Public» alle zwei Wochen heraus, ab 1972 wöchentlich. Ein Jahresabonnement kostete am Schluss 100 Franken. Seit 2006 erscheinen die Artikel in einer stets modernisierten Aufmachung im Internet, unterdessen mit einer Tablet-Ausgabe sowie einer wöchentlichen PDF-Ausgabe, die man ausdrucken kann. Alles gratis.
Rund 2200 Leserinnen und Leser haben den wöchentlichen Newsletter abonniert, nicht nur Linke, sondern auch liberale Bürgerliche. «Domaine Public» positioniert sich klar als «links, reformistisch und unabhängig». Die Unabhängigkeit von der sozialdemokratischen Partei und den Gewerkschaften halten die Autorinnen und Autoren hoch, was wesentlich dazu beitrug und beiträgt, dass ihre Stimmen in der Westschweiz ein anhaltendes Echo finden. Spannend sind zuweilen Diskussionen mit verschiedenen Meinungen und Wertungen, wenn auch immer grundsätzlich aus linker Sicht. Als einige der Pioniere in öffentliche Ämter gewählt wurden, blieben sie Passivmitglieder. Jetzt schreiben Etliche wieder und können sich auf einen grossen Erfahrungsschatz stützen.

Das nicht-kommerzielle Informations-Portal «Domaine Public» ist in seiner Art einmalig: Nicht-Journalisten, heute die meisten pensioniert, realisieren eine sehr gut leserliche und gut strukturierte Webseite mit meist anspruchsvollen Analysen und Kommentaren zum öffentlichen Geschehen in der Schweiz.

Zum 50. Erscheinungsjahr gratuliert Infosperber allen Mitarbeitenden von «Domaine Public». Mit dem attraktiven Auftritt im Internet, auf Tablets, Facebook, Twitter und Google+ sind die Voraussetzungen geschaffen, auch jüngere engagierte Bürgerinnen und Bürger für den linken Westschweizer Diskurs zu gewinnen.


Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors

Keine

Zum Infosperber-Dossier:

Flickr2

Medien unter Druck

Wer Zeitungen und Fernsehen kontrolliert und besitzt, hat Einfluss und Macht.

War dieser Artikel nützlich?
Ja:
Nein:


Infosperber gibt es nur dank unbezahlter Arbeit und Spenden.
Spenden kann man bei den Steuern in Abzug bringen.

IBAN: CH 0309000000604575581

Ihre Meinung

Lade Eingabefeld...