Chefaerztin

Die Chefärztin Petra Wiechel verschickte vor Weihnachten einen Brief und verbreitete darin Verschwörungs-Fantastereien zu Corona © PrtScr youtube

Schweizer Chefärztin verbreitet Hirngespinste zu Corona

Tobias Tscherrig /  Für eine Chefärztin einer Schweizer Privatklinik ist die Corona-Pandemie nur ein Ablenkungsmanöver für eine Verschwörung.

Das weihnachtliche Verschwörungs-Schreiben von Petra Wiechel, Chefärztin und Verwaltungsratsmitglied der in der Gemeinde Castaneda (Graubünden) ansässigen Swiss Mountain Clinic, wurde von Matthias Egger, ehemaliger Präsident der Covid-Taskforce, auf Twitter publik gemacht und kurze Zeit nach Veröffentlichung wieder gelöscht. Trotzdem liegt der Brief dem Portal für die Gesundheitsbranche «Medinside» vor: Es war Ulf-Torsten Wiechel, Präsident der Swiss Mountain Clinic und Ehemann von Chefärztin Petra Wiechel, der das Schreiben auf Anfrage zur Verfügung gestellt hatte.

Der Inhalt des mit Weihnachtssternen geschmückten Briefes hat es in sich, Petra Wiechel stellt die Corona-Pandemie als Weltverschwörung dar. Sie schreibt: «2020 sollten wir als Menschen einer viralen Bedrohung gegenüberstehen, die so nie existiert hat! Sie ist eine politisch inszenierte Pandemie, dessen (sic) Werkzeug heute Covid 19 ist und morgen Covid 21.» Damit nicht genug: «Heute wissen wir um die Ursachen dieser weltweiten Pandemie, doch niemand erklärt sie uns aufrichtig und offen. Norwegen, als einziges nicht verschuldetes Land, schaut entspannt auf die Welt. Alle anderen Staaten sind hoch finanziell (sic) verschuldet und damit erpressbar geworden. Corona ist das grosse geplante Ablenkungsmanöver im Rahmen eines weltweiten wirtschaftlichen Umbruchs.»

Weiter sieht Wiechel einen Zusammenhang zwischen Covid-Erkrankungen und 5G-Mobilfunkstrahlung und bedient damit gleich die nächste Verschwörungs-Fantasterei.

Obwohl Wiechel Mitglied des Berufsverbands der Schweizer Ärztinnen und Ärzte (FMH) ist und trotz der gesetzlich verankerten Sorgfaltspflicht fühlt sich niemand verantwortlich.

Wenn Fachärzte schwurbeln

Petra Wiechel führte zwischen 1991 und 2008 eine eigene Praxis in Deutschland und war als Ärztin für Naturheilverfahren und biologischer Medizin sowie als Fachärztin für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren tätig. Gemäss ihrer Biografie arbeitet sie auch als Expertin für Biologische Medizin an der Universität von Mailand, seit 2008 kümmert sie sich um die Belange der Patientinnen und Patienten bei der alternativmedizinischen Privatklinik «Swiss Mountain Clinic» (ehemals Paracelsus Clinica al Ronc) in der Schweiz.

Wie die Swiss Mountain Clinic auf ihrer Internetseite schreibt, richte Wiechel ihr gesamtes medizinisches Spektrum «immer auf die Ursachen von Krankheiten aus». Ein wichtiger Grundsatz laute: «Ich behandle keine Symptome, ich behandle den Patienten, ich behandle doch Sie!».

Das sind hehre Leitsätze und Slogans, die Wiechel im Zuge der aktuellen Gesundheitskrise anscheinend vergessen hat. In ihrem Weihnachts-Brief verbreitet sie aber nicht nur Verschwörungs-Fantastereien über die Corona-Pandemie. Auch in Bezug auf Krebserkrankungen propagiert Wiechel problematische Aussagen.

Mit Liebe, gesunder Ernährung und Vitaminen zu einem «grandiosen Abwehrprogramm»

Gemäss den Aussagen von Wiechel machen Krebserkrankungen und Corona den Menschen erst «zu dem, was sie sind». Die Behandlung von Krebs mit schulmedizinischen Behandlungsmethoden stellt sie als fragwürdig dar. Zur Natur gebe es keine Alternative, ist Wiechel überzeugt. «Unser Körper (…) allein erkennt Viren, startet ein grandioses Abwehrprogramm. Grundlage: Er kann auf unsere Liebe zu ihm bauen, sich gut durch uns versorgt und beschützt wissen.» Dazu müsse er unter anderem mit Vitaminen D und C sowie einer gesunden Ernährung gestärkt werden.

Um Herr über die Pandemie zu werden, fordert Petra Wiechel – den Aussagen von zahlreichen Virologinnen und Virologen zum Trotz – eine Durchseuchung der Gesellschaft. Und auch an den PCR-Tests lässt sie kein gutes Haar. Diese seien «wissenschaftlich peinlich» und gar «kriminell».

Würdevolle Zeremonien statt Fakten?

Rückendeckung erhält Petra Wiechel von ihrem Mann Ulf-Torsten Wiechel. Auf Anfrage von «Medinside» schreibt er, die «Swiss Mountain Clinic» teile den «gesamten Inhalt des Weihnachtsbriefes», der Inhalt dürfe nicht nur auf einzelne Sätze reduziert werden. Angst vor einem allfälligen Imageschaden scheint die «Swiss Mountain Clinic» also nicht zu haben. Ulf-Torsten Wiechel: «Wir sind hier im Calancatal nicht auf Rosen gebettet und fühlen uns dem Eid des Hippokrates verpflichtet, den wir 1986 bei der Approbation und 2006 (…) in jeweils würdevollen Zeremonien geschworen haben.»

Wie die Verschwörungs-Fantastereien seiner Frau zum Eid des Hippokrates passen sollen, der zum Beispiel das Gebot enthält, Patientinnen und Patienten nicht zu schaden, bleibt fraglich.

Und der Berufsverband?

Fraglich ist auch, weshalb der Berufsverband der Schweizer Ärztinnen und Ärzte (FMH) nicht reagiert. Immerhin bezweckt er gemäss seinen Statuten «der Bevölkerung eine hochstehende ärztliche Versorgung zu gewährleisten» und «sich für die Förderung der Qualität (…) der ärztlichen Dienstleistungen einzusetzen». Und auch gemäss der Standesordnung der FMH, welche das Verhalten von Arzt und Ärztin gegenüber Patienten und Patientinnen sowie das Verhalten in der Öffentlichkeit regelt, bestünde eigentlich Handlungsbedarf.

Die Standesordnung bezweckt zum Beispiel die «Förderung der Gesundheit durch integre und kompetente Ärztinnen und Ärzte», «die Wahrung des Ansehens des Arztberufes» und will «standesunwürdiges Verhalten (…) verhüten und ahnden.» Die Aufgabe von Ärztinnen und Ärzten ist mit dem Schutz menschlichen Lebens definiert, Arzt und Ärztin sollen «an ihrem Ort und in ihrer Stellung der Gesundheit und Gesundheitserhaltung der Bevölkerung dienen.» Sie haben sich in ihrer ärztlichen Tätigkeit jeder unsachlichen, auf unwahren Behauptungen beruhenden oder das Ansehen des Arztberufes beeinträchtigenden Werbung zu enthalten. Öffentliche Vorträge und die Mitarbeit in Presse, Radio und Fernsehen sind zwar erwünscht – sie sollen aber der Aufklärung der Bevölkerung über medizinische und gesundheitspolitische Belange dienen.

Die Standesordnung ist für alle FMH-Mitglieder verbindlich, Verstösse werden von der sogenannten Standeskommission beurteilt. Mögliche Sanktionen sind ein Verweis, eine Busse bis 50’000 Franken, die Suspendierung der Mitgliedschaft auf unbestimmte Zeit sowie der Ausschluss aus der FMH.

Kanton Graubünden argumentiert mit Meinungsfreiheit

Trotz dieser Möglichkeiten hält sich die FMH gegenüber «Medinside» bedeckt und spielt den Ball dem Kanton Graubünden zu. Die Abteilungsleiterin Kommunikation bei der FMH sagt, die Prüfung eines solchen Falles würde längere Zeit in Anspruch nehmen. «Was ich sagen kann: Es gibt eine gesetzliche Sorgfaltspflicht. Diese steht über der Standesordnung.» Hier seien die Kantone als Aufsichtsbehörde in der Pflicht.

Sobald der Verdacht bestehe, dass eine ärztliche Person diese gesetzlichen Vorlagen verletze, müssten die kantonalen Behörden handeln. «Wir hoffen und wünschen uns, dass die Kantone Gesetzesverstössen konsequent nachgehen und konsequent gegen fehlbare Ärztinnen und Ärzte vorgehen.»

Wie die Kommunikationsstelle Coronavirus Kanton Graubünden gegenüber «Medinside» mitteilte, stütze man die «Aussagen selbstverständlich nicht». Für gesundheitspolizeiliche Aufgaben seien in Graubünden aber die Gemeinden zuständig – im Übrigen spreche es für die Stärke der Schweiz, dass man auch abweichende Meinungen frei äussern dürfe.


Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

Keine.

Zum Infosperber-Dossier:

Coronavirus_1

Coronavirus: Information statt Panik

Covid-19 fordert Behörden und Medien heraus. Infosperber filtert Wichtiges heraus.

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37 Meinungen

  • am 17.01.2021 um 11:32 Uhr
    Permalink

    Da war ich wohl zu naiv, und glaubte, Naturwissenschaften seien zwingend in einem Medizinstudium.
    Die Wissenschaft schafft Wissen. Flacherdler, Chemtrail-Experten, Corona-Leugner und Verschwörungstheoretikerinnen vernichten Wissen.

    27
    • am 18.01.2021 um 08:16 Uhr
      Permalink

      Lieber Infosperber. Was genau versucht man mit so einem Artikel zu bezwecken? Diejenigen die nach Weltverschwörung schreien wird man sowieso nicht überzeugen.

      Ich bin mündig und kann selber denken. Ich brauche niemanden der mir schon im Titel vorgibt wie ich das zu lesende einschätzen soll. Dieser Artikel ist genau der Grund warum ich keine Mainstream Medien mehr lese und leider fängt es hier auch schon an. Eigentlich erwarte ich neutrale Schreibweise und die Meinung bilde ich mir schon selber. Wenn eine bestimmte Meinung vorgeben wollt dann gründet doch eine Partei.

      2
  • am 17.01.2021 um 11:35 Uhr
    Permalink

    Kann der Infosperber beweisen, dass das nur Hirngespinste sind? Weiss Infosperber wirklich, was im Hintergrund abläuft?

    Es ist wohl normal geworden, dass kritische Gedanken und Meinungen, die nicht ins Schema des Mainstreams passen, als Hirngespinste abzutun.

    8
  • am 17.01.2021 um 11:37 Uhr
    Permalink

    Es ist schon interessant! Man tut so, als ob die Medizin nur Gutes tut für die Gesundheit und diese Ärztin wird einfach als Scharlatan abgetan. Im Text heisst es, dass ein Arzt den Patienten nicht schaden dürfe. Das heisst im Klartext, dass die Taskforce nur Gutes sagt und tut und die Abwehr des Körpers nur mit Impfung bekämpft. Dieser Artikel zeigt die übliche Strategie des Bundes. Sollen sie beweisen, dass die Impfung etwas taugt und das Körpereigene Immunsystem nichts Wert ist.

    8
  • am 17.01.2021 um 12:16 Uhr
    Permalink

    Dann würden Sie, als Vertreter des Meinungs-Totalitarismus, die benannte Ärztin am liebsten in die Psychiatrie einweisen? In die Abteilung für Meinungsabweichler? Hören Sie, in derart hochkomplexen sozialen Gefügen, in denen wir uns befinden, ist die Einengung des Debattenraumes unzulässig, insbesondere wenn diese mit persönlichen Abwertungen, sogenannten Killer-Phrasen, bestückt ist. Es geht nicht um Personen, sondern darum, möglichst viele Blickwinkel unbefangen einzunehmen, um sich einem Phänomen in seiner unfassbaren Komplexität möglichst umfassend annähern zu können.

    5
  • am 17.01.2021 um 12:28 Uhr
    Permalink

    Infosperber schätze ich mit seinen kritischen Anmerkungen eigentlich sehr. Beim Thema Pandemie und Frau Wiechels Weihnachtspost-Inhalt geht der Autor Tscherrig aber zu weit. Es gibt in den amtlichen Verlautbarungen und über die führenden Medien zu viele Ungereimtheiten, die infosperber selbst nennt (u. a. unseriöses Hantieren mit Infektionszahlen, die nur Angst machen sollen), als dass nicht auch abweichende Begründungszusammenhänge einmal genannt werden dürfen. Wenn Angst und Einsamkeit maßgeblich das Immunsystem schwächen, dann muss man sich doch fragen, wo denn die offizielle Aufklärung für Immunstärkung bleibt. Die rein digitale Welt wird es nicht richten.

    7
  • am 17.01.2021 um 12:35 Uhr
    Permalink

    Dass sich eine solche Quaksalberin ungestraft Chefärztin schimpfen darf, ist schlicht und einfach ein Skandal. Sie macht das Gegenteil dessen, was sie als Ärztin tun müsste – nämlich Leben zu retten.

    33
    • am 17.01.2021 um 22:49 Uhr
      Permalink

      Was genau macht sie denn falsch? Nachweisbar falsch?

      4
  • am 17.01.2021 um 13:02 Uhr
    Permalink

    Herr Tscherrig bezeichnet hier einen Blumenstrauss voll Aussagen als Fantastereien ohne auch nur ein einziges Argument oder einen Beweis für seine Bewertung darzubringen.
    Den Stand des investigativen Journalisten scheint also noch nicht gerade in seiner Reichweite zu sein…

    7
  • am 17.01.2021 um 13:33 Uhr
    Permalink

    Bei einer Immunstärkungswoche à CHF 4150.- kann man verstehen, medienwirksam werden zu wollen. Leider hat InfoSperber keinen Hinweis erteilt, wo man den Weihnachtsbrief von Dr. Petra Wiechel lesen kann (auf dem Portal von „Medinside“ ist er nicht zu finden). Schade.

    2
  • am 17.01.2021 um 13:41 Uhr
    Permalink

    Dieser Beitrag veranlasst mich zu einigen Kommentaren:
    Zuerst zu folgender Frage: Ist dieser Beitrag als halbwegs objektiver Bericht oder als Meinungstext gedacht?
    Würde Frau Wiechel ganz im Sinne der gängigen Corona-Gangart aussagen, würde man sie im Beitrag aufgrund ihrer breit abgestützten Biografie ganz anders präsentieren. Ich glaube nicht, dass weder der Autor dieses Beitrages noch ich ihr medizinisch das Wasser reichen können.
    Was ist daran falsch, die Ursachen anstatt die Symptome zu behandeln?
    Dass die PCR-Tests umstritten sind, ist ja längst bekannt. Warum geht man im Artikel nicht etwas kritischer mit diesem Thema um, anstatt des schon beinahe als lächerlich darzustellen?
    Was ist daraus auszusetzen, dass man sich präventiv gegen das Virus schützt? Z.B. mit Vitaminen, einer ausgewogenen Ernährung und auch Liebe? Ist dies den kopflastigen Journalisten zu wenig rational?
    Weiter sieht Wiechel einen Zusammenhang zwischen Covid-Erkrankungen und 5G-Mobilfunkstrahlung und bedient damit gleich die nächste Verschwörungs-Fantasterei.
    ->Woher wissen Sie, dass es hierzu keine Zusammenhänge gibt und dies eine blosse «Fantasterei» ist? Man weiss ja generell noch wenig über die Nebenwirkungen von 5G.

    6
  • am 17.01.2021 um 14:17 Uhr
    Permalink

    Mir scheint, dass Herr Tscherrig mit diesem Artikel massiv den Widerspruchsgeist der Leserschaft herausfordern will. OK, können Sie haben:
    * Schwurbeln/Hehre Leitsätze:
    Was ist daran auszusetzen, wenn Frau Wiechel ihr „medizinisches Spektrum «immer auf die Ursachen von Krankheiten aus[richtet]“, und dies im Einzelnen gut begründet? Gerade zu Vitamin D und den Erfolgen in Tübinger Altenheimen hat doch Infosperber berichtet!
    * Die Standesordnung:
    Dass Verstöße vorliegen, geht aus dem Abschnitt nicht hervor. Ich lese eher Standesdünkel heraus (Götter in Weiß, und der – offenbar auch sich selbst überhöhende – Verhaltenskodex darf nicht angezweifelt werden). Ärzte sind großartige Dienstleister. Dieselbe Achtung für ihren Berufsstand können (z. B. und provokativ ausgedrückt) auch Müllwerker für sich einfordern; auch sie leisten gute und unverzichtbare Dienste.
    * Die gesetzlich verankerte Sorgfaltspflicht:
    Dass «sich niemand verantwortlich fühlt“, liegt vielleicht daran, dass es unnötig ist, weil(!) Frau Wiechler sie erfüllt?
    Ich hoffe, dass Ifosperber die Meinung dieses Artikels nicht teilt; leider geben Sie keinen Hinweis darauf.

    6
  • am 17.01.2021 um 14:40 Uhr
    Permalink

    Auch Infosperber ist offensichtlich gegen Fake der schweizerischen «Experten» nicht immun.
    Was die Chefärztin sagt, wird in der Publikation «Astonishing COVID-19 Testing Fraud Revealed» mit zahlreichen wissenschaftlichen Referenzen erläutert:
    https://articles.mercola.com/sites/articles/archive/2021/01/13/coronavirus-pcr-testing.aspx?ui=1c967aca22259748553022134259d3683d06934625eeb9b19329ad1744aa92bc&cid_source=dnl&cid_medium=email&cid_content=art1HL&cid=20210113_HL2&mid=DM765615&rid=1057712788

    7
  • am 17.01.2021 um 15:35 Uhr
    Permalink

    Dr. Petra Wiechel schreibt die absolute Wahrheit. Genau dieselben Argumente sind von tausenden von Virologen und Ärzten in der ganzen Welt bereits mehrmals vorgebracht wurden. Es braucht nur noch etwas Zeit, bis Politiker und Presse entlarvt werden. Wartens wir mal ab. Es lebe die Freiheit, ohne Maulkorb.
    Herzlichen Dank an Fr. Dr. Wiechel! Langsam merken es immer mehr Leute, dass sie nur belogen werden, in Sachen, wo sie doch selbst zuständig sind.

    7
  • am 17.01.2021 um 15:36 Uhr
    Permalink

    Der Autor wäre gut beraten, dieser mutigen Ärztin ein wenig mehr Respekt entgegen zu bringen. Gerade sie beherzigt den Eid des Hippokrates – primum non nocere -, indem sie den Menschen samt Milieu und Erkrankung in den Mittelpunkt stellt und nicht das Virus mit allen möglichen toxischen Methoden und Mitteln bekämpft. Im gegenwärtigen reduktionistischen Wissenschaftswahn bleiben leider viele schonende Heilmethoden auf der Strecke. Ob Sie es glauben oder nicht – es gibt in unserem Land Menschen, die sich mit Vitamin D & Co besser zu schützen wissen als mit den vermeintlichen Segnungen der Medizinindustrie. Danke an den Kanton Graubünden, dass wenigstens er sich noch zum Grundrecht der Meinungsfreiheit bekennt, das landesweit und ausgerechnet bei Medienschaffenden offenbar auf der Abschussliste steht.

    5
  • am 17.01.2021 um 15:39 Uhr
    Permalink

    Nicht ganz so fraglich ist, weshalb der Berufsverband der Schweizer Ärztinnen und Ärzte (FMH) auf die Causa Petra Wiechel nicht reagiert. Eine Erklärung hiefür dürfte in der Tatsache zu verorten sein, dass die Mitglieder der Foederatio Medicorum Helveticorum FMH soeben Yvonne Gilli, ihres Zeichens engagierte Alternativmedizinerin und Homöopathin sowie aktive Gegnerin des Epidemiegesetzes (EpG), mit klarer Mehrheit zu ihrer Verbandspräsidentin erkoren haben …

    17
  • am 17.01.2021 um 15:39 Uhr
    Permalink

    Seit wann gehört Kritik an der Kritik des Systems zu Ihren Anliegen? Der Wert des Infosperbers ist also gesunken – musste die Zeitung ins System integriert werden?

    6
  • am 17.01.2021 um 15:53 Uhr
    Permalink

    Herr Tscherrig findet es offensichtlich nicht nötig, sich inhaltlich mit dem Schreiben auseinander zu setzen. Da würde ich ihm doch gerne diese 3 Videos empfehlen:

    https://freedomplatform.tv/plandemic-indoctornation-world-premiere/
    https://freedomplatform.tv/how-the-coronavirus-pandemic-is-the-biggest-scam-ever-perpetrated-on-the-human-race-dr-sherri-tenpenny/
    https://freedomplatform.tv/david-e-martin-exposing-moderna-the-star-of-plandemic-indoctrination-reveals-the-truth/

    Ich hoffe, das hilft, sich eine etwas differenziertere Meinung zur ganzen Geschichte zu bilden.

    7
  • am 17.01.2021 um 16:08 Uhr
    Permalink

    Ich halte es für wichtig, gerade bezüglich Covid 19 andere Sichtweisen zu veröffentlichen und finde es bedauerlich, wenn zwar die „freie Meinungsäußerung“ als Recht betont, gleich-zeitig aber die Ansicht der Chefärztin aufdringlich als abwegig kommentiert wird, indem man sich hinter dem Kampfbegriff „Verschwörungstheorie“ versteckt und sich damit an-maßt, zu wissen, wer richtig und wer falsch liegt. Ein sinnvoller Diskurs findet auf der Basis allgemeingültiger Werte statt, unter Anerkennung der Gleichwertigkeit tauscht man sich aus, Argumente werden an Hand vernünftiger, logischer Überlegungen überprüft und nicht wohlfeil mit Kampfbegriffen beiseitegeschoben. Schließlich muss bei jeder „Ermittlung“ zunächst einmal von Hypothesen ausgegangen werden, jede zunächst einmal als richtig be-trachtet werden, bis sie als nicht schlüssig verworfen werden muss. Ich finde es z.B. äußerst problematisch, wenn genau die Gruppe, die gefährdet ist, geimpft wird und stirbt, wie in Norwegen in 29 Fällen geschehen und gleichzeitig behauptet wird, dass Impfen die alterna-tivlose Chance gegen Covid 19 sein soll. Im Zusammenhang mit Lockdown, von dem ja in-zwischen die Spatzen von den Dächern pfeifen, dass er den wirklich Gefährdeten keinen Schutz bietet, sollte man sich überlegen, wem er also nützt. Hierzu hat Ernst Wollf mit „USA: Der vorsätzlich entfachte Bürgerkrieg“ einen bedenkenswerten Artikel geschrieben.

    7
  • am 17.01.2021 um 16:40 Uhr
    Permalink

    Der Artikel ist mehr ein Glaubensbekenntnis zu einer offenbar offiziellen Meinung zu allem, was Corona betrifft, als eine sachliche Auseinandersetzung zum Beispiel zu den Ansätzen einer Alternativmedizin, die ihrem Anspruch nach eine durch Erfahrung erprobte Alternative zur gängigen Schulmedizin darstellt und eben tatsächlich weniger auf Symptombekämpfung als viel mehr auf einer genauen Ursachenforschung beruht, die nicht nur physische, sondern ebenso geistige, soziale, psychologische und andere Faktoren mit einbezieht. Wer nur eine materialistische und daher eingeschränkte Sicht hat, dem bleiben die Erkenntnisse der Alternativmedizin und ihre etwas abweichende Meinung über Corona verborgen. Dann bleibt nur noch die pauschale Verurteilung.

    6
  • am 17.01.2021 um 17:15 Uhr
    Permalink

    Die heftige Reaktion auf diesen Weihnachtsbrief lässt die Frage aufkommen, ob da wohl jemand Angst hat, diese Frau könnte Recht haben. Auf jeden Fall erhält Frau Wiechel damit sehr viel Publizität.

    6
  • am 17.01.2021 um 18:55 Uhr
    Permalink

    Hallo Infosperper
    Also das geht zuweit, was SIE hier schreiben! Ich dachte sie DENKEN und RECHERCHIEREN?
    Aber dem ist nicht so!
    Sind sie nun auch RegierungsMedienGetreu geschaltet?

    Aussagen wie:
    Schweizer Chefärztin verbreitet Hirngespinste zu Corona
    Das weihnachtliche Verschwörungs-Schreiben von Petra Wiechel,
    Wie die Verschwörungs-Fantastereien seiner Frau etc. , etc.

    Bis jetzt hielt ich von ihren Artkeln sehr viel, aber nach diesem sehr diffamierenden Bericht über eine Fachärztin, bin ich auch von euerem schlampigen Journalismus schon fast fassungslos, doch nicht ganz fassungslos so das ich nicht klar denken kann um diese Zeilen zu schreiben.
    Wenn wir eine Pamndemi HÄTTEN, müsste man nicht darüber schreiben, lesen, erfahren und diskuttieren, dann hätten wir eine, ABER wir HABEN KEINE Pandemie, weder hier noch sonst wo auf der Welt.
    Und verunglimpfen sie Menschen wie Frau Petra Wiechel nicht weiter mit ihrem lausigen Journalismus.
    Haben Sie bei IHR nachgefragt, wie Sie das alles sieht? Haben SIE? Haben Sie nicht!
    Nach diesem Schreiben möchte ich mich hier aus ihrem Schwurbelkabinett abmelden für immer.
    Nicht wirklich freundliche Grüsse an ihr SchwurbelRegierungsgeschaltes Team.
    Manuel Padrutt

    stellt die Corona-Pandemie als Weltverschwörung
    Wenn Fachärzte schwurbeln

    8
  • am 17.01.2021 um 19:50 Uhr
    Permalink

    Bei diesem Artikel fehlt jegliche argumentative Auseinandersetzung mit dem Brief der Ärztin, der nicht einmal als Quelle verlinkt ist. Für den Autor ist eine nicht näher spezifierte Mainstream-Meinung bzgl. Covid und Krebs relevant. Er beschränkt sich darauf, die Ärztin mit Begriffen wie «Hirngespinste, Verschwörungs-Fantasien oder Schwurblerei» zu diffamieren und idealerweise Ihre Verfolgung durch die Kammer zu fordern.
    Diese Art von Journalismus kennen wir zur Genüge aus den Leitmedien – was hat sie bei Info-Sperber zu suchen?

    6
  • am 17.01.2021 um 20:23 Uhr
    Permalink

    Das ist abseits der «Sperber-Qualität»!
    Natürlich soll und darf alles hinterfragt und kritisiert werden.
    Was hier völlig fehlt, ist eine sachbezogene Kritik.
    Es ist reine Diffamierung.
    Ist denn der InfoSperber dermassen unter Druck der Kartellgeschäfte, dass einfach einmal gegen Unangepasste gehetzt werden muss, so quasi zum Ausgleich der auffällig sachbezogenen Berichte des Herrn Gasche?
    Was in unserer polarisierten Situation fehlt ist der sachlich-fachliche Diskurs von verschiedenen Meinungen. Doch diese unterschiedlichen Meinungen scheinen die Grundfesten unserer Demokratie zu gefährden, deshalb wohl ist alle «Information» gefiltert.
    Und jetzt lesen wir im IS den verlängerten Arm der Pharma-Propaganda, wie sie uns tagtäglich per Zwangsgebühr dogmatisch-panisch und unbestellt um die Ohren gehauen wird.
    «Fallzahlen» und der PCR sind alternativlos-unantastbar, Vitamin D3 & Co sind hingegen des Teufels?
    Propaganda braucht bekanntlich keine Argumente, sondern Schlagworte, wie die Psychologie schon seit 100 Jahren weiss, damit sich die Synapsen der Gläubigen endlich wie von den Machthabern gewünscht verbinden mögen.

    Ich hoffe, dies bleibt einer der sehr seltenen Fehlleistungen des Sperbers!
    Nichts gegen sachliche Kritik, aber Hassrede im Sperber finde ich unerträglich, wurst gegen welche Seite!

    7
  • am 17.01.2021 um 21:01 Uhr
    Permalink

    hallo Infosperber Team
    ich bin maßlos enttäuscht über diesen Artikel ihrer Redaktion.
    Der Artikel ist nicht in Gänze übernommen und aus dem Zusammenhang gerissen. der komplette Artikel von Frau Dr Wiechel vom 5. Januar liegt mir vor. Ich erwarte von einem Team wie Ihnen, das sich auf die Fahnen schreibt gescheit zu recherchieren, eine Klarstellung.
    Dr Wiechel schreibt, daß niemand die Existenz von Covid 19 bezweifelt. Auch bemängelt Sie vollkommen korrekt, dass bis heute wie vom RKI bestätig,t keine CoronaViren im Blut nachweisbar sind. Ebenso schreibt Sie von einem kritischen Bewusstsein, das es jetzt braucht. Gerade Dieses vermisse ich von ihrer Redaktion.
    Die Politiker schwören, Schaden vom Volk abzuwenden. Doch das Gegenteil wird durch Lockdown, Masken … und Impfen getan. Die Kollateralschäden sind weitaus höher als die Cov19 Toten. Am wichtigsten ist der Satz von Dr.Wiechel » die größte Gefahr in dieser Zeit, die ich sehe ist, dass leise die Liebe zwischen uns Menschen geht.» Statt zu sehen, dass Dr. Wiechel diese entstandenen Schäden anspricht und heilen möchte, wird Sie u.a. von Ihnen diffamiert. Hochachtung vor dieser überaus großen und mutigen Ärztin, die so vielen Menschen schon geholfen hat, welche von der Schulmedizin aufgegeben wurden. Es braucht mehr von diesen ehrlichen Menschen wie Frau Dr.Wiechel.
    Mit freundlichen Grüßen, Martin Krauch

    6
  • am 17.01.2021 um 21:17 Uhr
    Permalink

    Selbstverständlich dürfen Sie Ihre eigene Meinung haben, Herr Tscherrig, nur sollten Sie mit dem Austeilen ein wenig vorsichtig sein, vor allem wenn Sie in der heute üblichen Sitte der ‹Cancel Culture› verfahren. Wie so oft geht dann der Schuss nach hinten los. Denn Sie geben ja zu, dass Sie Polizist gespielt haben, indem Sie nachfragen gingen, ob denn diese Ärzte denn nicht sanktioniert resp. wohl um die Zulassung bangen sollten. Sie verweisen im Artikel nirgends darauf, dass eklatante medizinische Fehler oder anderes professionelles Fehlverhalten zu vermelden sind. Also verbleibt eine Meinung, welche Sie sanktionieren wollen. Offenbar sind Sie kein Freund des demokratischen Rechtsstaates, sondern eher der Rechthaberei.

    4
  • am 17.01.2021 um 22:04 Uhr
    Permalink

    Tobias Tscherrig benützt den Begriff «Verschwörungstheorie» in seinem Beitrag ganze sechs Mal.
    Im Infosperber vom 2. März 2017 schrieb Kurt Marti einen tiefgründigen Artikel zum besagten Begriff und entlarvte diesen als Ersatz für eine sachliche und faktenbasierte Diskussion. Dieser Einschüchterungs – und Mundtotschlags – Begriff diene dazu missliebige Kritiker zu disqualifizieren anstatt sich mit den Argumenten auseinander zu setzen, die man ungern zur Kenntnis nehme.
    Es erstaunt mich sehr, dass weder Tobias Tscherrig noch andere Journalisten sich die Aufgabe stellen, die diversen Behauptungen und Vermutungen von kritischen Bürgerinnen und Fachleuten, mit gründlichen Recherchen, die diesen Namen auch verdienen, zu entkräften. Ich warte seit Monaten darauf. Stattdessen hat er akribisch gesucht was man Frau Dr. Wiechel alles vorwerfen könnte. Aber seit wann dient eine Ärztin mit Naturheilverfahren nicht mehr der Gesundheit der Bevölkerung? Ich würde mich jedenfalls gerne von ihr behandeln lassen.
    Erhellend auch folgender Leserkommentar: «Der Begriff «Verschwörungstheorie» wurde ja von der CIA ins Leben gerufen. Als damals immer mehr Leute an der offiziellen Mordversion J.F. Kennedys zweifelten, wurden diese als Verschwörungstheoretiker blossgestellt.»
    Seit wann ist es ein Problem eine andere Meinung als die der Mehrheit zu äussern, oder als Wissenschaftler anderen Wissenschaftlern zu widersprechen? Dazu braucht es nämlich mehr Mut, als mit dem Strom zu schwimmen.
    ______________

    Anmerkung der Redaktion: Im Artikel kommt das Wort «Verschwörungstheorie» kein einziges Mal vor. Theorien verbreitet Petra Wiechel keine.

    6
    • am 18.01.2021 um 10:07 Uhr
      Permalink

      Ein schwacher Einwurf der Redaktion, der die Sache noch schlimmer macht:
      «Verschwörungs-Fantastereien, Hirngespinste, Verschwörung, Verschwörungs-Schreiben, Weltverschwörung, Verschwörungs-Fantasterei, Verschwörungs-Fantastereien, Verschwörungs-Fantastereien, Verschwörungs-Fantastereien»

      2
  • am 17.01.2021 um 22:20 Uhr
    Permalink

    Man mag von den Äusserungen und vom Gedankengut der Ärztin halten was man will – aber Infosperber ist mit der Art dieses Berichts leider in einer üblen Weise abgerutscht:
    Die Mischung zwischen Bericht und (abwertendem) Kommentar ist journalistisch einfach nur grauenhaft.
    Die einfache Annahme, dass es «eine» wissenschaftliche Meinung gibt, die folglich auch eine hundertprozentige Wahrheit abbildet, ist naiv.
    Das Anbiedern an den Berufsverband FMH mit der unterschwelligen Forderung, dass man dieser Frau den Beruf zu verbieten habe, ist arrogant.
    Ich wünsche mir, dass es für Infosperber ein einmaliger Ausrutscher ist – den einfältigen Mainstream der weltweiten Presse brauche ich nicht ein weiteres Mal zu lesen!

    6
  • Pingback: Medienspiegel 17. Januar 2021,

  • am 18.01.2021 um 06:47 Uhr
    Permalink

    Wenn der Herr Tscherrig seine Fantastereien auf Infosperber wenigstens kostenlos publizieren würde, dann könnte man ihn als Leser einfach ignorieren.
    Das Wissen darüber, dass er aber auf der Infosperber Lohnliste steht und somit auch von meinen Spenden zehrt, liegt mir schwer im Magen.
    Da kann ich als Spender nur noch aussetzen bis hier keine heisse Luft mehr herumgeistert, sondern wie bisher gewohnt guter Journalismus.
    Solange Tscherrig hier weiter textet wird von mir kein Franken mehr fliessen.

    5
  • am 18.01.2021 um 07:50 Uhr
    Permalink

    Meinungsfreiheit ist das Eine, Hilfesuchende mithilfe von einem Titel der Wissen verspricht teure Holuspokusbehandlungen verkaufen mit unkritischem Heilsversprechen ist etwas gänzlich anderes.

    9
  • am 18.01.2021 um 07:57 Uhr
    Permalink

    Inwiefern wird dieser Meinungsartikel dem Anspruch «sieht, was andere übersehen» gerechet? Da hätte ich zum Frühstück auch die NZZ aufschlagen können! Wenn der IS zu dem Thema nicht beizutragen hat, was nicht an bekannteren Stellen veröffentlicht wurde, beschädigt nicht die eigene Marke und schreibt zu etwas anderem zu dem Ihr einen erweiterten Blickwinkel beizutragen habt.

    3
  • am 18.01.2021 um 09:12 Uhr
    Permalink

    Wer behauptet, Covid 19 gebe es nicht, gehört eindeutig in die Kategorie «Flacherdler». Auch wenn vieles anderes bezüglich Immunisierung durchaus durchaus korrekt ist, nur leider nichts mit der Realität zu tun hat. Ich bin erschreckt, wie viele Verschwörungsphantasten sich auf dieser Plattform tummeln, die ich als durchaus seriös betrachte.

    12
  • am 18.01.2021 um 09:36 Uhr
    Permalink

    Sehr geehrter Herr Tscherrig,
    Eine Gegendarstellung zu Ihrem diffamierenden Bericht wäre sehr zu begrüssen. Lesen Sie die Kommentare, setzen Sie sich mit der Thematik auseinander und schreiben Sie etwas, was dem Niveau von Infosperber entspricht.
    Wenn wir etwas brauchen zur jetzigen Zeit, ist es kritischen, gut recherchierten Journalismus zum Thema. Etwas was sich abhebt vom subventionierten Einheitsbrei der sogenannten neutralen schweizer Medien.

    4
  • am 18.01.2021 um 10:27 Uhr
    Permalink

    Ein geradezu peinlicher Beitrag der für mein Empfinden nur als Hassartikel korrekt eingestuft werden kann. Herr Tscherrigs mechanistisches Weltbild ist schon lange ersichtlich. Für mich als Agnostiker ist das eigentlich kein Problem. Aber dieser Aberglaube, die komplette Wahrheit begriffen zu haben und jeden Menschen aufs härteste medial durch den Dreck zu ziehen der dieses Weltbild nicht teilt, ist mittlerweile ein ernsthaftes, gesellschaftliches Problem und je länger je gefährlicher für viele Menschen.

    Ganz ehrlich, sowas ist eine Beleidigung für alle, die Ihr «Abo» bezahlen.

    5
  • am 18.01.2021 um 18:42 Uhr
    Permalink

    Stellungnahme der Redaktion

    Infosperber veröffentlicht jedes Jahr über tausend Artikel. Dabei bilden wir bewusst ein breites Spektrum an Informationen und unterschiedlichen Positionen ab. Zum Thema Corona, das in den letzten elf Monaten breiten Raum einnahm, haben wir viele Artikel veröffentlicht, welche Entscheide sowie Massnahmen der Behörden ebenso kritisierten wie willfährige Berichte oder mangelhafte Statistiken in grossen Medien.
    Darum ist es mehr als legitim, wenn wir in einem Artikel auch einmal kritisch über die Gegenseite berichten, welche die Corona-Epidemie verharmlost oder – wie im konkreten Fall – als Chefärztin abenteuerliche Geschichten über den Ursprung des Virus verbreitet.
    Wenn Leute, die sich für die Freiheit ihrer eigenen Meinung einsetzen, die Veröffentlichung von anderen Meinungen nicht akzeptieren, zeugt das von wenig Souveränität. Die Redaktion geht davon aus, dass die Mehrheit der Leserinnen und Leser von Infosperber das breite Spektrum an Informationen, Analysen und Meinungen schätzt.

    Redaktion Infosperber

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