Die Kurssprünge machen die Kryptowährung Bitcoin zum Spekulationsobjekt © dpa

Die Kurssprünge machen die Kryptowährung Bitcoin zum Spekulationsobjekt

Die fünf Fehl-Überlegungen der Bitcoin-Kritiker

Manuel Badzong / 11. Mär 2018 - Eine vernünftige Regulierung von Krypto-Währungen wie Bitcoin, um Missbräuche zu verhindern, könnte deren Verbreitung fördern.

Red. Mehrere Autoren haben auf Infosperber vor Investitionen in Bitcoins gewarnt. Die Risiken eines Kurssturzes seien zu gross und Kryptowährungen seien nicht mit realen Werten hinterlegt. Der heutige Gastautor Manuel Badzong beurteilt die Zukunft von Kryptowährungen positiv. Er arbeitet bei der Firma Andev, die auf die Abwehr von Cyberkriminalität spezialisiert ist.

Grosse Turbulenzen der Bitcoin-Kurse

Die Kurse von Bitcoin & Co. befinden sich weiterhin auf Achterbahnfahrt. Bitcoin, das Flaggschiff aller Kryptowährungen, notierte vor kurzem noch unter 6’000 Dollar. Jetzt sind es wieder über 10’000 Dollar. Ursachen für Turbulenzen waren zuletzt ein mögliches Crypto-Verbot in Indien sowie der angeordnete Ausstieg aus dem Crypto-Mining in China.

Die Kritiker fühlten sich sofort bestätigt. Der Kurs fällt, die Blase ist geplatzt. Doch haben die Skeptiker recht? Im Folgenden werden die fünf grössten Fehl-Überlegungen der Bitcoin-Gegner entkräftet.

1. Bitcoin ist eine neue Technologie, kein Investment

Hinter dem Hype um Bitcoin und Kryptowährungen steckt eine Technologie, die sogenannte Blockchain. Blockchain ist eine relativ einfache Anwendung bestehender, kryptografischer Algorithmen. Seit Januar 2009 hat Bitcoin den Beweis erbracht, dass Blockchain funktioniert und sicher ist.

Der grösste Fehler der Bitcoin-Gegner ist es, Bitcoin als Investment zu betrachten. Die Aussage, Bitcoin sei ein Schneeballsystem oder Ponzi-Scheme, stammt genau aus dieser Sichtweise. Was die Gegner vergessen ist, dass hinter Bitcoin weder eine Organisation noch ein Individuum steht, die den Kurs vorgeben könnten. Die Kursentwicklung im letzten Jahr war das Resultat des freien Marktes.

Der folgende Kurszerfall war die Folge von Rechtsunsicherheit. Dies, nachdem verschiedene Staaten, darunter China, Südkorea und Indien, unklare Aussagen zur Legalität von Kryptowährungen gemacht hatten. Diese Rechtsunsicherheit wird auch in den kommenden Monaten die Krypto-Kurse beeinträchtigen.

Bitcoin und Blockchain entwickeln sich aber weiter und halten Einzug in die bereits digitalisierte Gesellschaft. Auch wenn Kryptowährungen global verboten würden, die Technologie Blockchain bleibt. Als disruptive Technologie wird Blockchain bestehende Geschäftsmodelle ablösen, mit oder ohne Kryptowährung Bitcoin.

2. Kryptowährungen haben globales Potenzial

Bitcoin-Gegner vertreten den Standpunkt, Bitcoins hätten keinen Wert und seien aus diesem Grund auch kein gutes Zahlungsmittel. Dass auch Banknoten keinen realen Wert haben, stört die Gegner nur mässig. Man begnügt sich damit, dass hinter dem Papiergeld eine Zentralbank steht. Die suggeriert Sicherheit.

Zentralbanken steuern das Geldangebot und setzen Inflationsziele. Dies geschieht zum Wohl der Allgemeinheit oder zumindest zum Wohl der eigenen Volkswirtschaft. Da der Wert des Geldes direkt mit der Wettbewerbsfähigkeit eines Landes verknüpft ist, werden Währungen generell gedrückt und nicht gehoben. Dies führt zu internationalen Spannungen und Handelskonflikten. Die Schädigung der Sparer durch reale Negativzinsen stören eher am Rande.

Weil Bitcoin und viele andere Kryptowährungen keinem zentralen Steuergremium unterworfen sind, haben sie das Potenzial, international als Zahlungsmittel akzeptiert zu werden. Im Gegensatz dazu wäre die Schaffung einer globalen Einheitswährung über eine internationale Zentralbank eine reine Utopie.

3. Geld ist ein Werkzeug

Geld wurde erfunden, weil Naturalien ein mühsames und ineffizientes Tauschmittel sind. Ein gutes Geldobjekt hat folgende Eigenschaften: Man kann es lange aufbewahren, man kann es einfach transportieren, es lässt sich leicht tauschen, man kann es in kleinere Einheiten aufteilen, die Geldeinheiten sind begrenzt, gleichwertig und schwierig zu fälschen.

Alle diese Anforderungen erfüllen Kryprowährungen besser als reale Währungen und noch viel besser als Münzen und Edelmetalle in der Vergangenheit.

Kryptowährungen sind digitales Geld und ein weiterer Schritt der Digitalisierung. Mit einer Kryptowährung lassen sich beliebig grosse Beträge ohne Banken sicher aufbewahren, und man kann Werte einfach und schnell global überweisen.

Alles, was man für die Nutzung von Kryptowährungen braucht, ist ein Computer oder ein Handy und eine Internetverbindung. Dinge also, die heute jedermann besitzt und mit sich herumträgt.

4. Kinderkrankheiten werden ausgemerzt

Seit November sind unzählige Bitcoin-Transaktionen hängengeblieben. Erst vor kurzem war das Bitcoin-Netzwerk in der Lage, die ausstehenden Transaktionen abzuarbeiten. Die Ursache der Verstopfung liegt einerseits in der fixen Blockgrösse von 1 Megabyte und andererseits im Blockintervall von ungefähr 10 Minuten. Dadurch liegt das Transaktionsmaximum von Bitcoin optimistisch geschätzt bei etwa 7 Transaktionen pro Sekunde.

Aus diesem Grund glauben viele Bitcoin-Gegner, Bitcoin tauge nicht als internationale Währung. Das stimmt natürlich, 7 Transaktionen pro Sekunde sind viel zu wenig. Als globale Währung wären mehrere Tausend Transaktionen pro Sekunde ein Minimum.

Bitcoin ist die allererste Kryptowährung, die es gibt, und sie ringt noch mit ein paar Kinderkrankheiten. Man beurteilt aber das Internet von heute auch nicht nach der Download-Geschwindigkeit von 1992.

Zahlreiche Kryptowährungen haben das Transaktionslimit bereits massiv angehoben. Zu glauben, es handle sich beim Transaktionslimit von Bitcoin um eine physische Grenze, die sich technisch nicht verschieben lässt, ist naiv.

Ob Bitcoin die bestehenden Mängel in den Griff bekommen kann oder eine andere Kryptowährung die Führung übernehmen wird, bleibt abzuwarten.

5. Regulation könnte ein neuer Anfang sein und nicht das Ende

Die Regulation von Kryptowährungen und insbesondere auch von ICOs ist dringend notwendig. Kryptowährungen können als Schwarzgeld, für Geldwäscherei und für Steuerhinterziehung missbraucht werden. Bis anhin wird dazu das bestehende Geld genutzt.

Bitcoin ist neu und daher für die Behörden noch etwas schwieriger einzuschätzen. Prinzipiell bleibt das Problem aber genau das Gleiche, und es ist zu erwarten, dass Behörden, allen voran Steuerämter und Polizei, in Zukunft mit Kryptowährungen umgehen können.

Viele Bitcoin-Gegner glauben, dass die Regulierung von Bitcoin nur negative Folgen auf den Kurs haben kann. Dabei ist wahrscheinlicher, dass eine Regulierung und die daraus folgende Rechtssicherheit zu einem erneuten Boom und zu einer dauerhaften Verbreitung und Nutzung von Kryptowährungen führen wird.

Dass sich Bitcoin am Ende als globale Währung durchsetzen kann, ist im Moment eher unwahrscheinlich. Die Bitcoin-Entwickler und das Bitcoin-Netzwerk sind zu zerstritten, als dass Bitcoin als globale Währung sich positionieren könnte. Es ist jedoch zu erwarten, dass sich langfristig eine Kryprowährung durchsetzen wird.

Die einzige Alternative dazu wäre, dass Kryptowährungen auf globaler Ebene verboten oder überreguliert werden. Dies ist aber bei einer so vielversprechenden Technologie unwahrscheinlich und stünde in klarem Widerspruch zur technologischen Entwicklung der letzten 20 Jahre.

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REAKTIONEN

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Inside Paradeplatz, wo unter anderen folgende User-Meinungen dazu kamen (Identität der Schreibenden nicht kontrolliert):

Christian Müller: «Wer Geld schöpft, schafft einen Wert (die sogenannte Seigniorage). Wenn Private eine Kryptowährung schaffen, kreieren sie damit neue Werte. Und wohin gehen die neuen Werte? In die Taschen dieser privaten Geldschöpfenden. Wollen wir das wirklich, dass unbekannte Private dank hoher Servertechnologie Milliarden von Geld kreieren und die dabei entstandenen Werte in die eigene Tasche stecken?»

Andy Gasser: «‹Alles, was man für die Nutzung von Kryptowährungen braucht, ist ein Computer oder ein Handy und eine Internetverbindung. Dinge also, die heute jedermann besitzt und mit sich herumträgt.›
Das gilt auch für Bankkonten. Hier reicht ebenfalls ein Computer oder ein Handy für Geldverwaltung und Überweisungen. Im übrigen gibt es auch noch Paypal.»

C. Ponzi: «Der Kryptomarkt ist so eng, dass wenige, wenn nicht sogar einzelne Player den Kurs massiv beeinflussen können und dies nachweislich auch tun. Kein Wunder, wenn 5% der Bitcoiner 95% der Bitcoins besitzen. Also nix mit «Revolution» sondern eher «business as usual» ... Bitcoin ist durch seine mengenmässige Begrenztheit zutiefst deflationär und daher als Zahlungsmittel in einer modernen Volkswirtschaft völlig untauglich. Aus demselben Grund wurde der Goldstandard schon vor Jahrzehnten versenkt. Kryptowährungen sind also nicht die Zukunft, sondern dunkelste Vergangenheit.»

Coin Bitter: «97% dessen was wir als Geld nutzen ist Bitcoin (=Buchgeld). Einfach von Geschäftsbanken per Buchungssatz kreiiert. Da ist kein grosser Unterschied. Nur glauben wir an die Legitimation und hinterfragen es nicht. Auch das kann per Knopfdruck gelöscht oder gestohlen werden. Was anderes sind die Negativzinsen der SNB?»

Werni Wolf: «Einverstanden mit allen Punkten und Bitcoin hat alle Qualitäten von Geld aber mit Einschränkungen:

1. Nicht tangible: Sie können Bitcoins nicht heimnehmen (und in den Rocksaum einnähen);

2. Relative Transaktionsschwerfälligkeit;

3. Deshalb nicht geeignet für den Massenmarkt (keine Bitcoin-Visacard).

Schlussfolgerung: Ich warte auf Bitcoin 2, welches diese Schwächen ausmerzt.»

Hedgie: «Bei der Buchung «Bitcoin an Eigenkapital» wäre jetzt wo genau eine «Schuld» verbucht worden, wenn ich dann diese Coins als Geld/Tauschmittel benutze?
Ist nicht eben gerade dieses «Schuldgeldsystem» Schuld daran, dass die ganze Welt komplett überschuldet ist und immer mehr handlungsunfähig wird obwohl die Welt eigentlich genügend produziert?
Ist die Schöpfung von Geld gegen Kredit/Schuld wirklich die einzige wahre Lösung um gutes Geld zu erzeugen?
«Helikoptergeld/Bürgerdividende» à la Vollgeld scheinen mir hier die vielversprechendere Alternative der Geldschöpfung zu sein; oder eben Cryptos die auch – auf welche Art auch immer – ohne eine «Schuld» auf der Gegenseite zum Leben erweckt werden können …»

Michael Stöcker: «'Es ist jedoch zu erwarten, dass sich langfristig eine Kryprowährung durchsetzen wird.'
Das ist doch eher unwahrscheinlich. Nicht umsonst spricht Jens Weidmann nicht von Kryptowährung sondern von Kryptotoken. Denn für eine Währung bedarf es schon ein wenig mehr. Insbesondere fehlt dieser ökologischen Stromfresser-Katastrophe die Krediteigenschaft.

Dennoch hat die Blockchain durchaus im Rahmen von Komplementärwährungen das Potential, die Resilienz des gegenwärtigen Finanzsystems zu verbessern.»

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Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

Manuel Badzong arbeitet bei der Firma Andev, die auf die Abwehr von Cyberkriminalität spezialisiert ist.

Weiterführende Informationen

Bitcoin: Der Fall ist unvermeidlich (Infosperber 20.12.2017)
Kryptowährung Bitcoin: Höchste Stufe des Zerfalls (Infosperber 15.12.2017)
Der Bitcoin-Kurs schiesst in die Höhe (Infosperber 10.11.2015)
Die wahre Revolution kommt mit den Blockchains (Infosperber 11.05.2015)
Kryptowährungen wie Bitcoins bleiben eine Option (Infosperber 31.03.2015)

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3 Meinungen

Bitcoins machte die Blochchain populär. So setzen Unternehmen wie Kodak und Sipca auf Investitionen in die Blockchain.
Aber die Behauptung Coins seien kein Investment,ist Wortspielerei.
Ohne stetige Neueinsteiger wäre der Coin ja nicht von 0,27 auf 10 000 Euronen geklettert.
Die Behauptung es komme je zu einer Regulierung,ist ein Witz.Die Welt besteht ja aus unzähligen Ländern. Es wird zu weiteren Verboten kommen,nur gibts er derweil über 1000 Spielformen und Verbote werden noch weniger bewirken als bei Heroin und Kokain.Um etwas Virtuelles zu unterbinden,muss man das ganze Internet dauernd stilllegen.
Meiner Meinung nach haben die Zockereien mit Coins einfach Sportoto Lotterien und anderem Marktanteile abgejagt.
Nebst den erlauchten Auserwählten, die Lotterigelder verteilen dürfen, haben natürliche auch die Vollgeldbefuerworter keine Freude,dass das Volch jetzt einem Unsinn nach springt,in dem jeder seine eigene Währung schaffen darf.
Andreas Willy Rothenbühler, am 11. März 2018 um 15:06 Uhr
Danke für den Beitrag. Es ist sicher so, dass die Kritik an den Kryptowährungen in vielen Punkten nicht adäquat ist aber leider doch einen zentralen Punkt trifft. Die Idee es handle sich dabei nicht um Geld z.B. ist ziemlich absurd, ausser man hinterfragt einmal überhaupt unsere heutige Vorstellung davon. Dann stellt sich rasch heraus, dass es ein alter aber immer weiter tradierter Fehler ist, dass Geld aus Tausch entstanden sein soll. Dies wurde schon unzählige male von seriösen Wissenschaftlern widerlegt. Geld ist ein kollektives Mittel, das unsere Beziehungen und Rechte regelt. Das Grundkonzept der meisten Kryptowährungen geht aber nicht davon aus und reflektiert auch die Eigentumsverhältnisse nicht, die Voraussetzung jeder Währung sind. Weiter wird davon ausgegangen, dass eine Währung ohne Rücksicht in eine andere getauscht werden kann, wenn's mir grad passt und dass ich damit verschiedene Währungen mittels Spekulation gegeneinander ausspielen kann. Eine völlig egoistische Partikulärüberlegung, die volkswirtschaftlich zu riesigen Problemen und zu zerstörerischer Destabilisierung führt. In diesem Sinne werden die bestehenden Fehler und Misskonzeptionen weitergesponnen und verschlimmern dadurch unsere Probleme mit der heutigen ausbeuterischen und ressourcenvernichtenden Umverteilungswirtschaft. Da «hockt» das wirkliche Problem mit allen unseren Währungen. Einziger Hoffnungsschimmer: Soziale, lokale, regionale und gemeinschaftliche Währungen der Zivilgesellschaft.
Jens Martignoni, am 11. März 2018 um 16:23 Uhr
Bravo, Manuel Badzong, für den Versuch einer Klärung. Nur: Der Titel ist wohl etwas missglückt.
- alt: «Die fünf Fehl-Überlegungen der Bitcoin-Kritiker"
- neu: «Die fünf Fehl-Überlegungen der Blockchain-Kritiker»

'Blockchain' ist eine Technolgie, welche das gesamte Vertragswesen auf eine globalisierte Grundlage stellen wird.
- Für Standard-Aufgaben werden wir mittelfristig keine Jurst*Innen + keine herkömmliche Banken mehr brauchen.
-- Per 'Blockchain' nutzen wir Standard-Verträge.
-- Per 'Blockchain' überprüfen wir die reguläre Abwicklung eines Vertrags elektronisch.
-- Per 'Blockchain' sanktionieren vertragliche Fehlleistungen elektronisch, sprich ohne Anwält*Innen oder Gerichtsverfahren.
- Das sind von den wichtigsten Errungenschaften, welche die Blockchain-Technologie hergibt. Sie werden unser Zusammenleben lokal + international grundlegend verändern + die Globalisierung des Zusammenlebens unaufhaltsam machen.

Alles Andere sind Nutzungsformen der 'Blockchain', also auch private Währungen wie 'die Bitcoin'.
Konrad Staudacher, am 14. März 2018 um 11:38 Uhr

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