Aufruf zur Töff-Demo vom 8. August auf dem Gotthard, organisiert von den «Fighter Friends» © -
Auf der Internet-Seite von moto.ch: «Stichhaltige Argumente»

SVP-Wobmann und moto.ch heizen den Lärm-Freaks ein

Kurt Marti / 08. Sep 2020 - Im Corona-Sommer hat der Töff-Lärm rund um die Alpen-Pässe einen neuen Höhepunkt erreicht, aber auch der Lärm der Töff-Lobbyisten.

«Der Wahnsinn greift um sich», «Tirol hat den Verstand verloren», «Keine Diskriminierung der Motorradfahrer, kein Fahrzeugrassismus!» oder «Hat Deutschland den Verstand verloren?», so tönte es in den letzten Monaten auf moto.ch, dem Online-Portal des Magazins «Moto Sport Schweiz» und des «Töff-Magazins».

Mit dem «Wahnsinn» meint moto.ch nicht etwa den Töff-Lärm, der beispielsweise diesen Sommer im Obergoms im Wallis infernalische Ausmasse annahm*, sondern paradoxerweise den politischen Widerstand gegen diesen Töff-Lärm.

In einem «Offenen Brief an alle Schweizer Motorradfahrer und über alle Parteischranken» war auf moto.ch die Rede von «grossem Ungemach», das auf die Töff-Fahrer zukomme, und pathetisch hiess es: «Es geht um alles!» Der Autor des Offenen Briefes war niemand anders als SVP-Nationalrat Walter Wobmann, der gleichzeitig Präsident der «Föderation der Motorradfahrer der Schweiz» (FMS) ist.

Politische Vorstösse im Nationalrat

Weshalb diese Hektik der Töff-Lobby? Ganz einfach, im nicht weit entfernten Tirol sind die Menschen nicht mehr bereit, den Töff-Lärm zu dulden. Auf stark befahrenen Strecken sind seit 10. Juni 2020 Motorräder verboten, deren Standgeräusch 95 Dezibel überschreitet. Und in Deutschland hat Mitte Mai der Bundesrat (Parlament der Länderregierungen) als Folge der baden-württembergischen «Initiative Motorradlärm» Massnahmen zur Reduzierung von Motorradlärm beschlossen.

Auch auf die Schweiz schwappt die europäische Widerstandswelle gegen den Töff-Lärm über, wie mehrere parlamentarische Vorstösse im Nationalrat zeigen, nämlich zwei parlamentarische Initiativen der Aargauer SP-Nationalrätin Gabriela Suter (Mit Lärmblitzern gegen unnötigen Fahrzeuglärm vorgehen und Endlich wirksam gegen lärmende Motorräder vorgehen), eine Interpellation der Thurgauer SP-Nationalrätin Edith Graf-Litscher (Knallende Auspuffe und aufheulende Motoren) und ein Postulat des Obwaldner CVP-Nationalrats Karl Vogler (Übermässigen Motorenlärm endlich wirksam reduzieren).

Walter Wobmanns «Liste des Schreckens»

Im Fadenkreuz von moto.ch und Wobmann ist vor allem SP-Nationalrätin Gabriela Suter mit ihren beiden Vorstössen im Parlament. Laut Wobmann stehen sie und die SP sowie die Grünen im Wettkampf, wer «die verrückteren Vorschläge» präsentieren könne. Und Wobmann schlägt Alarm: Die «Liste des Schreckens» sei lang und werde «immer länger». Und auf Facebook heizt moto.ch den Töff-Freunden zusätzlich ein: «Der Wahnsinn greift um sich: News aus Südtirol.»

Die Kommentare zu Wobmanns Offenem Brief auf der Facebook-Seite von moto.ch zeigen: Wie man in den Wald ruft, tönt es heraus. Beispielsweise (Zitate mit Rechtschreibfehlern):

  • «Fertig mit diesem scheiss! Wenn die Krieg wollen, dann haben die mit uns eine Krieg!»

  • «Wettkampf der Idiotinnen in der Politik: Beim nächsten Wahlgang nicht vergessen: Grüne und Rote Öko-Faschisten ABWÄHLEN!»

  • «Die (gemeint ist Gabriela Suter; Anm. d. Red.) söll hintere Kochherd dert wo Sie häre ghört, sone bullshit use lo....» Darauf ein anderer: «Meinsch diä chönn choche?»

Moto.ch: «Der Sturm bricht los»

Neben Wobmann heizt auf moto.ch auch Michael Kutschke, der Redaktor des «Töff-Magazins», den Lärm-Freaks tüchtig ein. Und zwar mit folgenden Parolen: «Eine Normalität wie in China: Kollektivstrafen, Bestandsschutz und Gleichheitsgrundsatz ausgehebelt», «Keine Diskriminierung der Motorradfahrer, kein Fahrzeugrassismus!», «Fahrverbote für Motorräder – hat Deutschland den Verstand verloren?» und «Tirol hat den Verstand verloren und die Motorradszene schläft». Mit der Parole «Der Sturm bricht los» rief die moto.ch-Redaktion zur Motorrad-Demo vom 8. August 2020 auf dem Gotthardpass auf, die von der «Motorradgemeinschaft Fighter Friends» organisiert wurde.

Doch damit nicht genug. Kutschke untermalt seine Parolen mit beachtlichen politsoziologischen Analysen: Es scheine, dass die «militant Toleranten im Ökogewande (…) nun endgültig das Ziel eines Miteinanders, wie es für demokratische Gesellschaften kennzeichnend ist, über Bord geworfen» hätten. Die Grundwerte unseres Zusammenlebens seien «in Gefahr».

Laut Kutschke scheint gegenwärtig der grösste Spass «der Masochismus der Verbote und Dressuren zu sein». «Puritanismus» sei «das Rezept dieser Politik der neuen Normalität». Lange Zeit sei es kaum noch vorstellbar gewesen, «wie fundamental Glaubensfragen das mittelalterliche Leben bestimmten». Doch jetzt werde das Religiöse «anscheinend wieder politisch und das Politische religiös».

«Manchen Schreiberlingen sollte man die Finger brechen»

Auch Kutschkes Ruf in den Wald schallte zurück. In einem Leserbrief, den moto.ch erstaunlicherweise publizierte, regte sich ein Töff-Fahrer aus Deutschland über Kutschkes Frage «Fahrverbote für Motorräder – Hat Deutschland den Verstand verloren?» auf. «Ausgerechnet ein Schweizer» schreibe das. Und er folgerte: «Manchen Schreiberlingen sollte man einfach die Finger brechen».

Der Leserbrief-Schreiber fragt sich, «wer hier den Verstand verloren» habe, wenn er an die Schweizer Töff-Fahrer denke, diese «völlig übermotorisierten Spacken», die im Schwarzwald lärmen und es «auch noch witzig» fänden, dass man «ihr rücksichtsloses Verhalten kritisiert». Man sollte «diese Vollpfosten mit ihren Rennsemmeln schon an der Grenze zurückschicken, damit sie das tatsächliche Bild nicht weiter verfälschen. Wir haben schon genug Probleme mit den Idioten aus den eigenen Reihen».

«Alle kämpfen für dieselbe Sache»

Doch das ist noch nicht der Höhepunkt des Töff-Diskurses beziehungsweise der Zerstrittenheit der Töff-Gemeinschaft. Als sich mehrere Verbände und auch SVP-Nationalrat Walter Wobmann gegen eine Töff-Demo zum jetzigen Zeitpunkt aussprachen und vorerst auf die politische Schiene setzten, folgten auf Twitter extreme Kommentare. Auch diese publizierte moto.ch auf seiner Internet-Seite.

Beispielsweise (Zitate mit Rechtschreibfehlern): «DER STURM BRICHT LOS! So die grosskozige Überschrift. Ich frage euch, Roger Uhr, Michael Kutschke, Bernd Hanisch, Bernard Niquille und Walter Wobman, wo habt ihr eure Eier, was seid ihr für armselige Nichts??? Ihr seid nur noch peinlich, wenn ihr nur aus Geltungssucht eure Ämter habt, dann macht Platz für Leute die was bewegen wollen und dafür einstehen. Wozu braucht es Vereine und Verbände, diese Frage solltet ihr euch mal stellen im dunkeln Kämmerlein, danach vor den Spiegel treten. Ihr brauch euch nicht gleich umzubringen, es gibt auch Psychiater.» Oder: «Unsere Verbände in der Schweiz fragen und lassen sich einschüchtern. Wozu seid ihr eigentlich da? Nur um zu fressen und saufen? Aber wenn die Ämter es doch nicht bewilligen. Was seid ihr für einen armseligen Haufen SCHEISSE!!!!»

Auf der Internet-Seite von moto.ch: «Stichhaltige Argumente» (Bild vergrössern)

Schüchtern wagte Kutschke zu fragen: «Ist ein solcher Ton einer Diskussion unter Bikern würdig?» Die Antwort gab er gleich selbst: «Beschämend: Von demokratischer Kultur keine Spur.» Doch dann schüttete er die Gräben wieder zu: «Alle kämpfen für dieselbe Sache und jede Seite hat stichhaltige Argumente.»

Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

*Der Autor wohnt im Obergoms/VS und ist selbst vom Töff-Lärm betroffen. Insgesamt fünf beliebte Töff-Pässe befinden sich im Umkreis: Grimsel, Furka, Nufenen, Gotthard und Susten.

Weiterführende Informationen

Lärm-Freaks dürfen noch lange in den Alpen röhren

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7 Meinungen

Immer besonders amüsant bis hin zum lächerlichen und kindischen wenn Krach bis zum Ende des letzten Tages verteidigt wird... I love Fluglärm ist genau so blöde wie I love Töfflärm und die Zwischengas Kinder die bis ins hohe Alter kleine Kinder bleiben blos weil es so schön Krach macht und man permanent alle zwingt bei den Kindereien mit zu tun... Anwohner idyllischer Dörfer und Landschaften genauso wie alle anderen... der Lärm muss weg und ehrlich, die grosszügigen 95dB sind immer noch ein höllen Lärm und regelrecht unanständig. Aber das rücksichtslose Poltern und Hetzen liegt der bürgerlichen Fraktion eh am nächsten...
Uwe Borck, am 08. September 2020 um 12:26 Uhr
Zu jeder Tages- und Nachtzeit terrorisieren Biker auf überlauten, rasenden Furzkissen und Leasingnehmer mit ihren soundgetunten BMW's die Anwohner. Der Bürger hat Anspruch auf Lärmschutz, der Staat hat diesen durchzusetzen. Sonntags-, Mittags- und Nachtruhe bestanden schon zu Zeiten, bevor es Motorräder und Autos gab. Bedenkt man, wie viele Anwohner durch den Lärm von hupenden Hochzeitskorsos, Bikern und Posern beeinträchtigt werden, so scheint es höchste Zeit, dass die Polizei bestehende Gesetze durchsetzt. Zu schnelles Fahren ist grundsätzlich nur dann ein Problem, wenn es zu einem Unfall kommt - dann aber ein sehr gravierendes. Lärmterror hingegen schadet immer und auch der Gesundheit. So gesehen, ist der übermässige, unnötige Verkehrslärm geltungssüchtiger Poserdeppen und Biker das weit grössere Problem, als es Schnellfahrer sind. Dass gegen den nervigen, schlafraubenden, gesundheitsschädlichen Lärm nicht längst sehr entschieden durchgegriffen wird, ist reinstes Staatsversagen. Der Staat beansprucht Gewaltmonopol und Polizeirecht - hat die Aufgabe, die Schwächeren zu schützen, wieso er dies nur so zögerlich tut, ist nicht nachvollziehbar. Offensichtlich wird das Gehupe von Fussballfans anlässlich von Meisterschaften hingenommen, obwohl ein Offizialdelikt. In einem Land, wie der Schweiz, wo das SVG das einzige Gesetz ist, dem wirklich durchgängig Nachachtung verschafft wird, ist die Gleichgültigkeit der Polizei gegenüber Lärmbelästigungen aus dem Verkehr ein Unding.
Urs Lauper, am 08. September 2020 um 14:20 Uhr
Sehr oft war ich in früheren Jahren im Münstertal in den Ferien. Heute ist das Tal permanent vom Motorfahrradlärm gefüllt. Und wenn man mit dem Postauto über den Ofenpass fährt, leidet man mit dem Chauffeur mit: Er kann die vielen Velofahrer kaum überholen, weil ihm dauernd Motorradfahrer um die Ohren sausen – in Fahrtrichtung oder Gegenrichtung.
Matthias Wiesmann, am 08. September 2020 um 14:27 Uhr
Ein voll-elektrischer Dragster hat dieser Tage in den USA auf einer homologierten Strecke in nur 7,52 Sekunden die Geschwindigkeit von 323 km/h erreicht und damit alle Weltrekorde mit Verbrennungsmotoren um ein Vielfaches gebrochen, und das fast geräuschlos, mit einem leisen Säuseln. Ist das nicht unglaublich? Lärm hat definitiv ausgedient und ist kein Mass mehr für Potenz. Wer glaubt, seine eigene Potenz, oder die seines Autos oder Motorrades mit Lärm beweisen zu müssen, der gehört zu den «Pfahlbauern der Mobilität» und zu den Zurückgebliebenen. Als Kind haben wir Dachschindeln aus Holz an unserem Fahrrad so montiert, dass sie die Radspeichen streiften und so Lärm erzeugten. Aber eben, da war wir noch Kinder. Offenbar herrscht aber auch unter Erwachsenen noch zutiefst kindliches Verhalten. Lärm ist definitiv kein geeignetes Mittel um sich Respekt oder Gehör zu verschaffen, im Gegenteil. Es gibt zwar, vor allem in den USA, Motorsport-Anlässe, wo es nur darum geht, möglichst viel Lärm, Abgase, Pneuabrieb und Luftverschmutzung zu erzeugen. Die Menschen, die zu solchen Anlässen fahren (oft aus Hunderten von Kilometern) mit dem Auto, sind sich nicht bewusst, dass Motorenlärm und Umweltverschmutzung in direkten Zusammenhang stehen. Es muss noch viel geschehen, bis Menschen zu Menschen werden, die dieses Prädikat verdienen. Ich setze alle meine Hoffnungen in die Jugend, die sich nicht für unsere, sondern für ihre Zukunft einsetzen.
Felix von Wartburg, am 10. September 2020 um 04:57 Uhr
Lärm verursacht auch hohe volkswirtschaftliche Kosten:

- Wertverminderung von Liegenschaften an lärmigen Strassen

- Gesundheitskosten. Gesundheitsschäden durch Lärm waren schon vor 50 Jahren ein Thema. Eigenartigerweise sind die kritischen Aerzte verstummt.

- Hohe Kosten für Lärmschutz an Strassen. Lärmverhinderung an der Lärmquelle wäre effektiver.

- Mindereinnahmen beim Tourismus. Anspruchsvolle Touristen meiden lärmige Orte.

Das BAFU berechnet allein für das Jahr 2016 lärmverursachte Kosten von 2727 Millionen Franken. ( https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/laerm/fachinformationen/auswirkungen-des-laerms/wirtschaftliche-auswirkungen-von-laerm.html )
Bernhard Ramp, am 11. September 2020 um 17:08 Uhr
Die Spezialgebiete des Walter Wobmann sind «Lärmförderung» (mit Hilfe der «geplagten» Töff-Fahrer», Ausländer drangsalieren (bekanntlich ist für ihn die Schweizer Staatsbürgerschaft ab Geburt so etwas wie die oberste Stufe der Menschwerdung), Umwelt zerstören (eine Klimakrise zum Beispiel gibt es nicht) und damit ist auch ganz klar, dass die armen geplagten Importeure nun nicht etwa für das verantwortlich sein sollen, was sie importieren. Schliesslich haben die ja keine andere Wahl, als zu importieren was immer ihnen angeboten wird! Oder?
Der Herr Wobmann ist doch praktisch nur mit Bio-Schweizern unterwegs. Die reklamieren doch immer, wie sie die Schweiz lieben. Und dann verstinken und verlärmen sie die Schweiz mit ausländischen Maschinen mit integrierter Brülltüte.
Viel platter kann Lobbyismus wohl nicht mehr daher kommen. Aber das Leben ist ja bekanntlich voller Überraschungen ...
Jürgen Baumann, am 15. September 2020 um 08:58 Uhr
Hallo Herr Marti.

Ich verstehe ihre Situation bezüglich Töffverkehr, bei so vielen Pässen in ihrer Umgebung.

Leider haben Sie sich in Ihrem Artikel zu sehr von ihren Emotionen leiten lassen und wenger von den Tatsachen. Sie haben wichtige Facts übersehen. Wir wehren uns gar nicht gegen restriktivere Lärmvorschriften. Nochmals: Wir sind nicht dagegen, dass Motorräder leiser werden.

Es kann aber nicht sein, dass nach sozialistischer Manier, und zwar hier in der Schweiz legal zugelassene Motorräder rückwirkend mit Fahrverboten belegt werden. Das ist Enteignung. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie so etwas unterstützen.

"Schüchtern wagte Kutschke zu fragen....» Sorry. Das ist Framing. Lassen sie das. Informieren Sie sich nächstes Mal lieber besser.
Michael Kutschke, am 16. September 2020 um 18:22 Uhr

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