Jeden Tag landen 22'000 Tonnen Plastik im Ozean. © pixabay

Jeden Tag landen 22'000 Tonnen Plastik im Ozean.

Mineralwasser: Die unnötige Milliarden-Industrie

Tobias Tscherrig / 18. Okt 2017 - Die Industrie verdient mit abgepacktem Wasser Milliarden. Dabei gibt es selten einen Grund, der für den Kauf der Produkte spricht.

Die Absurdität des Milliardengeschäfts beginnt mit einer einfachen Fragestellung: Wie viele Haushalte sind direkt an das Trinkwassernetz angeschlossen? Die Antwort ist einfach und streift in der Schweiz, wie beinahe in allen westlichen Ländern, die 100 Prozent-Marke. In Frankreich sind 96 Prozent der Haushalte mit einem Trinkwasseranschluss ausgestattet. Trotzdem konsumieren die Franzosen jeden Tag 25 Millionen Liter gekauftes Wasser, das aus Plastikflaschen getrunken wird. Pro Jahr trinken die Franzosen 9,3 Milliarden Liter Wasser, damit könnte das Stade de France 14-mal gefüllt werden.

Unnötige Käufe

Die französische Online-Publikation «reporterre» beleuchtet die Absurdität des Wassergeschäfts in einem aktuellen Artikel, die Autoren fassen die Informationen in einigen Infografiken zusammen. Diese zeigen pointiert die aberwitzigen Tatsachen des gekauften Flaschenwassers. «Reporterre» zeigt die Situation in Frankreich, die allerdings in allen westlichen Ländern ähnlich aussieht.

Weltweit steigt der Verkauf von Mineralwasser kontinuierlich an. Im Jahr 2000 trank die Weltbevölkerung «nur» 100 Milliarden Liter Mineralwasser, im Jahr 2014 waren es bereits 288 Milliarden Liter. Für das Jahr 2020 wird ein Verbrauch von 600 Milliarden Liter Wasser aus der Flasche prognostiziert.

Im Jahr 2015 tranken die Mexikaner am meisten Wasser aus der Flasche, gefolgt von den Menschen in Thailand. Das ist nachvollziebar, die Haushalte dieser Länder sind nur zum Teil an ein Trinkwassernetz angeschlossen, zudem ist die Wasserqualität schlecht. Hinter diesen zwei Ländern folgen mit Italien, Deutschland, Frankreich und den USA aber vier Länder, die ausgezeichnet mit fliessendem und geniessbarem Trinkwasser erschlossen sind.

Hohe Kosten

Das Geschäft mit Mineralwasser wird gemäss «reporterre» auf 150 Milliarden Euro geschätzt, ein riesiger Industriezweig, der in dieser Grössenordnung nur als Wahnwitz bezeichnet werden kann. Fleissig füttern wir diesen Industrie-Moloch, auch wenn das gekaufte Wasser aus der Plastikflasche 300-mal teurer ist, als das Wasser aus den Trinkhähnen. Im Vergleich: Niemand würde zum Beispiel ein Gipfeli für rund 300 Franken kaufen.

Die Argumentation, wonach der hohe Verbrauch von gekauftem Wasser vor allem auf kohlensäurehaltiges Mineralwasser zurückzuführen sei, stimmt nicht. Am Beispiel von Frankreich: 82 Prozent des gekauften Flaschenwassers ist «stilles Wasser». Mit Kohlesäure versetztes Wasser fällt dagegen mit 18 Prozent kaum ins Gewicht.

Beeinflussung durch Marketing

Warum also kaufen wir in Flaschen abgepacktes, überteuertes Wasser, obwohl wir direkt vom Trinkhahn trinken könnten? Schuld ist das allumfassende Marketing der Industrie, das uns vorgaukelt, in PET-Flaschen abgepacktes Wasser sei gesünder und schmecke besser. Dabei gibt es zahlreiche Belege dafür, dass Leitungswasser (zumindest in der westlichen Welt und ohne deutliche Verunreinigungen) gesünder ist, als gekauftes Mineralwasser aus Flaschen. Die Stiftung Warentest formulierte das 2016 in einem kleinen, treffenden Satz: «Mineralstoffe im Mineralwasser sind ein Mythos

Ausserdem gibt es verschiedene Tests, bei dem die Konsumenten mit verbundenen Augen abgepacktes Wasser einiger Marken sowie ein Glas Leitungswasser trinken mussten. Punkto Geschmack punktete meistens das Leitungswasser.

Dass abgepacktes Mineralwasser trotzdem derart häufig gekauft wird, ist das Ergebnis einer der raffiniertesten Marketingkampagnen des letzten Jahrhunderts.

Hohe Belastungen

Es gibt Unternehmen, die bei der Ausbeutung von Quellen, der einheimischen Bevölkerung den Zugang verwehren. Und/Oder sie nutzen die Quellen übermässig, was sich auf den Grundwasserspiegel auswirkt und Schäden am Mensch, in der Landwirtschaft und in der Umwelt zur Folge hat. Das sind Tatsachen, die seit Langem mehr oder weniger bekannt sind.

Dann besitzen PET-Flaschen einen ökologischen Fussabdruck. Für die Produktion einer 1 Liter-Flasche benötigt die Industrie ein Deziliter Erdöl, 80 Gramm Kohle, 42 Liter Gas und zwei Liter Wasser. Rechnet man zum Beispiel den amerikanischen Jahresverbrauch an PET-Flaschen um, könnten mit dem dafür benötigten Erdöl eine Million Autos während einem Jahr fahren. Ununterbrochen.

Um das ausgestossene CO2, das jährlich bei der Herstellung der PET-Flaschen in die Umwelt geblasen wird, zu kompensieren, müsste die Fläche von Grossbritannien mit Bäumen bepflanzt werden.

Recycling als Lösung?

Zurück zu den 25 Millionen Plastikflaschen, die in Frankreich jeden Tag gebraucht werden. Davon werden 39 Prozent in den Müll geworfen – oder «wild» entsorgt. Bei der Verbrennung von Plastik entstehen toxische Abgase. Bleiben die Flaschen in der Umwelt, sind sie erst nach 1000 Jahren biologisch vollständig abgebaut. Dabei entstehen giftige Stoffe, die sich im Boden festsetzen.

In Frankreich werden schlussendlich weniger als die Hälfte aller gebrauchten PET-Flaschen rezykliert, europaweit werden sogar nur 20 Prozent der Flaschen als Grundlage für die Produktion von neuen Flaschen gebraucht. Das meiste anfallende Plastik wird als qualitativ schlechteres Plastik weiterverwendet und kann dann kein zweites Mal rezykliert werden.

Jeden Tag landen 22'000 Tonnen Plastik (nicht nur PET-Flaschen) im Ozean. 90 Prozent aller Meeresvögel haben bereits Plastik gegessen. Prognosen gehen davon aus, dass im Jahr 2050 mehr Plastikteile als Fische im Ozean schwimmen werden. Wenn sich nichts ändert.

Immerhin gibt es einige Wenige, die reagieren. So zum Beispiel die französische Kette «biocoop», die seit Januar 2017 keine Plastikflaschen mehr im Sortiment hat. Oder San Francisco, wo der Verkauf von Plastikflaschen auf öffentlichem Boden verboten ist. Oder das Londoner Start-Up «Skipping rocks lab», das eine Verkaufsverpackung für Wasser entwickelt hat, die essbar ist.

Gibt es entsprechende Beispiele aus der Schweiz? Schreiben Sie uns! Wir werden sie an dieser Stelle aufführen.

Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

Keine.

Weiterführende Informationen

Stoppt den Plastikwahnsinn – jetzt! (auf Infosperber)
Müllkippe Meer: Der Tod ist aus Plastik (auf Infosperber)
Wasser-Skandal in den USA – Nestlé profitiert (auf Infosperber)
Nestlé verteilt Almosen und bekommt Wasserrechte (auf Infosperber)
Nestlés Wasserpolitik auch in Südafrika am Pranger (auf Infosperber)

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16 Meinungen

Zugegeben, das ist ein Zweispalt, der sich bei den abgepackten Getränken auftut - Ökologie auf der einen Seite, Geschmack/Wohlbefinden auf der anderen. Nur vorzugaukeln, dass Leitungswasser gleiche Qualität aufweist wie das gekaufte, ist reines Wunschdenken. Ich bin beispielsweise häufig in Frankreich und bedanke mich ob der chlorhaltigen Flüssigkeit, die da den Wasserhahnen entfliesst. Zudem stimmt das mit dem Anteil der kohlensäurenhaltigen Getränke am Gesamtkonsum (unter 20%) meinen Beobachtungen gemäss auf keinen Fall.Schliesslich wird andernorts immer wieder der hohe Anteil an Süssgetränken beklagt - kommen die auch aus dem Hahnen? Die Lösung muss notgedrungen (notgetrunken) irgendwo zwischen verbessertem PET-Recycling und Flaschenpfand liegen. Den Leuten aber vorzugaukeln, sie hätten das Leitungswasser ja eh lieber, ist einfach nur Ideologie.
Guntram Rehsche, am 18. Oktober 2017 um 11:57 Uhr
Als ich in 1979 in Mexiko lebte hatten wir gefiltertes Wasser. Das wurde nach Hause geliefert in grossen Plastikkanistern. Nachdem herauskam, dass die Chauffeure die leeren Kanister selber irgendwo auffüllten, hörten wir auf dieses Wasser zu kaufen. Man kann nur Mineralwasser kaufen um keine Amöben zu bekommen. Oder man koch das Wasser 20 Minuten, was wir dann getan haben. Aber wer hat heutzutage so viel Zeit? Fazit: Es gibt gute Gründe für Mineralwasser.
Jürg Ackermann, am 18. Oktober 2017 um 12:05 Uhr
Wenn Sie mir die Standorte für Leitungswasser aus der Röhre mit Kohlensäure zeigen können, werde ich mir einen Umstieg überlegen. Stilles Wasser löscht meinen Durst nicht und verursacht mir Kopfschmerzen. Und für Süssgetränke ist die Wirtschaft veranwortlich. Doch niemand will zum einfachen Leben zurückkehren.
Beda Düggelin, am 18. Oktober 2017 um 15:01 Uhr
Dass die Leute, und dies gerade bei uns, Mineralwasser kaufen, ist ein Zeichen für für werbegesteuertes aber nicht intelligentes Konsumverhalten. Es gibt allerdings noch eine wesentliche Steigerung im Falle von Energy-Drinks wie Red Bull, wo man zudem ungefragt periodisch so ein Hochglanz-Highlife-Spiesser-Magazin mit der Zeitung mitgeliefert bekommt.
Nic H Müller, am 18. Oktober 2017 um 16:30 Uhr
Ich trinke taeglich mindestens zwei liter leitunbgswasser und reichere es an mit kohlensaeure aus einem «sodastream» geraet. Da wir in lugano nachgewiesen ausgezeichnetes trinkwasser aus dem hahn geliefert bekommen, sehe ich nicht ein warum ich a) schwere packungen petflaschen voll mineralwasser schleppen und b) aktiv zur umweltverschmutzung beitragen soll.
Gabriella Broggi, am 18. Oktober 2017 um 17:20 Uhr
@Broggi: Sie wissen aber schon, dass Sodastream ein israelisches Produkt ist?
nani moras, am 18. Oktober 2017 um 17:58 Uhr
@ nani moras: Sie wissen aber schon, dass Erdöl (Ihr Autobenzin usw.) ein saudi-arabisches Produkt ist?
Stan Kurz, am 19. Oktober 2017 um 09:13 Uhr
Das Kaufen von Mineralwasser ist - zumindest in der Schweiz und anderen Ländern mit qualitativ gutem Leistungswasser - ein gutes Beispiel für Marktversagen und/oder irrationales Verhalten, denn es ist in den meisten Fällen ganz wörtlich überflüssig. Wie der diesjährige Wirtschaftsnobelpreisgewinner Richard Thaler sagt, handeln die Menschen nicht logisch und vernünftig.

Wer gerne carbonisiertes Wasser trinkt, muss als Trinkwassersprudler nicht unbedingt das populäre Sodastream Gerät kaufen, denn es gibt immer noch die früher üblichen Siphonflaschen, z.B. die Soda Siphons der Kisag AG. Für Büros und Wirtschaften gibt es Profi-Carbonatoren, die in der Anschaffung nicht ganz billig sind, dafür im Betrieb.

Dass stilles Wasser den Durst des Körpers schlechter löscht als carbonisiertes ist allerdings ein Märchen. Es schmeckt einfach ganz anders.
Theo Schmidt, am 19. Oktober 2017 um 09:20 Uhr
@Gabriella Broggi: Wenn sie's wissen, ist alles klar. Ich selbst habe zwar kein Auto, aber - dort, wo möglich - versuche ich immer nach Alternativen zu suchen. Auf meine 'geliebten' Tewa-Sandalen verzichte ich auch. Jedenfalls wissen viele in meinem Umfeld nicht, wer Sodastream produziert.
@Stan Kurz: Danke für den Hinweis. Als überzeugte 'Hahnenburger'-Trinkerin boykottiere ich gekauftes Wasser und Multinationalen schon länger. Ich find's schon eine Zumutung, dass mancherorts Wasser teurer als Bier ist.
nani moras, am 19. Oktober 2017 um 14:58 Uhr
@nani moras nein ich wusste das nicht und danke fuer die info, werde aber nun nicht das sodageraet wegwerfen, was ja auch nicht sehr ecologisch waere...
Gabriella Broggi, am 19. Oktober 2017 um 15:10 Uhr
@Nani Moras: Wir können uns in der ersten Welt über vieles aufregen und ärgern. Doch dieser Blog zeigt zwei Punkte deutlich auf:
1. Wir dürfen gegen alles was uns nicht gefällt protestieren und die Produkte nicht mehr kaufen, damit können wir sie allerdings nicht aus der Welt schaffen.
2. Wir sollten uns Gedanken machen, warum es nicht gelingt, die 3. Welt so zu behandeln, dass es dort auch gelingt, absolut erstklassiges Wasser aus der Röhre zu erhalten. Wenn wir jeden Franken, den wir mit dem Boykott gespart haben, in die dritte Welt schicken, wäre sicherlich geholfen.
3. Im übrigen störe ich mich nicht daran, dass Wasser mancherorts teurer ist als Bier: ein Bier, das rat ich dir! Bier besteht bekanntlich aus viel Wasser! Auf jeden Fall ist heute Mineralwasser im Denner billiger als Bier. Und für beide braucht es Muskelkraft, um die Flüssigkeiten nach Hause zu bringen.
Beda Düggelin, am 19. Oktober 2017 um 16:10 Uhr
Möchte mich in diesem Zusammenhang herzlichst bei den zuständigen Politikern und Aemtern dafür bedanken, dass bei uns mit allergrösster Selbstverständlichkeit ganz hervorragendes Trinkwasswer aus den Leitungen kommt und es sogar öffentliche Brunnen und Wasserspender gibt, die die gleiche Qualität liefern. Eigentlich erstaunlich in unserem Wirtschaftssystem, in welchem das primäre Ziel nie darin besteht, die Versorgung der Bürger sicher zu stellen, sondern einen möglichst hohen Ertrag auf dem dafür privat investierten Kapital zu erwirtschaften. So erleben wir z.Z den Angriff auf den Service Public der SRG. Gilt z.B. aber auch für Mieten, Gesundheitsversorgung, Mobilität, etc..
Nic H Müller, am 19. Oktober 2017 um 16:12 Uhr
@Nic Müller: Ihrem ersten Teil kann ich mich vorbehaltlos anschliessen. Ja, wir sind glückliche Menschen, wie haben wir das verdient?
Mit Ihrem Votum zum Service Public sollten Sie sich noch etwas zurückhalten, auch Infosperber wird Ihnen alsbald Gelegenheit zur «Chropfleerete» bieten. Rundumschläge eignen sich weder für einen Diskurs noch für konstruktive Lösungsvorschläge.
Beda Düggelin, am 19. Oktober 2017 um 17:36 Uhr
Es wird unglaublich viel Unsinn kommentiert hier. zBsp. von denen die den Flaschenkauf mit der Kohlensäure rechtfertigen. Wir haben noch nie Flaschen gekauft – und sind glücklich sie nicht herumschleppen zu müssen – denn wir haben so eine Sprudelmaschine. Deshalb kann ich immer mit dem Velo einkaufen (5-köpfige Familie) und schone so noch weiter die Umwelt.

In den meisten Städten selbst in Südamerika ist das Wasser gut genug - verbringe schon mein halbes Leben dort - aber wer dem nicht traut lässt es noch durch einen Mikrobiologischen Filter laufen. So trinkt man eigentlich überall flaschenfrei.

Somit ist klar: Wer hier den Flaschenkonsum verteidigt ist entweder nicht ganz dicht oder hängt am Pfropf der Mineralwasser-Industrie.
Tobi Hartmann, am 20. Oktober 2017 um 10:15 Uhr
@Tobi Hartmann: Man muss den Flaschenkonsum nicht verteidigen. Es steht jedem frei, die Mineralwasser-Industrie zu unterstützen oder Leitungswasser zu konsumieren. Aber schliesslich hat jeder Mensch seine eigenen Proritäten. Dies gilt ja auch für den Kampf von Vegetariern und Veganern gegen Karnivoren. Lassen wir doch jedem Indivduum seine eigenen Vorlieben und verurteilen wir niemanden.
In der Tat, dieser Blog hat wenig neue Erkenntnsse geliefert!
Beda Düggelin, am 20. Oktober 2017 um 10:23 Uhr
@Edmund Schönenberger: Ja, wenn wir, oder besser gesagt, einge, so weitermachen, wird die Welt wohl einst untergehen. Das werden wir nicht vermeiden können, auch mit Blog-Beiträgen nicht, leider!
Beda Düggelin, am 20. Oktober 2017 um 10:58 Uhr

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