Suffizienz: Umstieg vom Auto aufs Velo spart mehr Energie als Umstieg aufs Elektroauto © B.Mühlethaler
in der Schweiz von 2000 bis 2019 und Ziele 2020 © BFE/hpg.

Der Schweizer Energiepolitik fehlt das dritte Bein

Hanspeter Guggenbühl / 25. Jul 2020 - Die Energiewende setzt auf Alternativstrom und Effizienz. Damit sie gelingt, braucht es einen dritten Pfeiler: Genügsamkeit.

Unter dem Titel «Weniger Stromkonsum bringt mehr als mehr alternative Produktion» zeigte Infosperber vor drei Tagen, dass die Schweiz ihren Energie- und Stromkonsum pro Kopf bis 2020 gesetzeskonform senken kann, während der Umstieg auf erneuerbaren Strom weniger wirkt und viel Subventionen frisst. Im heutigen zweiten Teil analysieren wir, wie und wo Haushalte und Wirtschaft ihre Energieeffizienz steigern konnten, und was Genügsamkeit (Suffizienz) als – bislang fehlendes – drittes Bein einer neuen Energiestrategie bewirken kann.

Das Erfreuliche sei hier nochmals wiederholt: Nachdem die Schweiz ihren Energiekonsum seit dem zweiten Weltkrieg stetig erhöhte, konnte sie diesen Wachstumstrend in den letzten Jahren korrigieren. Gegenüber dem Jahr 2000 sank der inländische Energiekonsum, immer pro Person, im Jahrt 2019 um rund 18 Prozent, der Stromkonsum allein um annähernd 9 Prozent. Den genauen Verlauf zeigt die Grafik:

Entwicklung des Konsums von Endenergie (blau) und Strom (orange) pro Kopf der Bevölkerung in der Schweiz von 2000 bis 2019 sowie gesetzlich Ziele 2020 für Energie (grau) und Strom (gelb). Alle Daten indexiert: Jahr 2000 = 100 Indexpunkte. Quelle: BFE, Grafik: Guggenbühl

Verschiebung in einzelnen Sparten

Unterschiedlich verlief aber die Entwicklung in den verschiedenen Verbrauchergruppen. Das zeigt eine detaillierte Auswertung der Schweizer Energie- und der Elektrizitätsstatistik:

o Der gesamte Energiekonsum pro Person hat gegenüber dem Stand im Jahr 2000 in allen Bereichen abgenommen, im Verkehr aber nur geringfügig, in den Sparten Haushalt und Wirtschaft (Summe von Industrie, Gewerbe und Dienstleistungen) hingegen leicht überdurchschnittlich. Das ist primär auf den Rückgang des Verbrauchs von Heizenergie zurückzuführen, während der Treibstoffverbrauch im Verkehr absolut zu- und pro Kopf nur geringfügig abnahm. Denn der Trend zu grösseren Autios kompensierten die Effizienzsteigerung der Motoren.

o Der Stromkonsum pro Kopf der Bevölkerung sank in der Sparte Wirtschaft ebenfalls überdurchschnittlich. Zum Teil ist das auf die Verlagerung von stromintensiven Industriebereichen ins Ausland zurück zu führen, zum Teil auf Effizienzsteigerung von Industriemotoren und anderen Produktionsanlagen. In der Sparte Haushalt hingegen war der Stromkonsum pro Person 2019 immer noch leicht höher als im Jahr 2000, aber immerhin tiefer als in der Periode von 2005 bis 2010. Darum lohnt es sich, diesen Bereich etwas genauer zu betrachten.

Haushalt: Mehr Effizienz, aber auch mehr Menge

Die Stromeffizienz ist zwar auch im Haushalt gestiegen. Neue grosse Haushaltgeräte – vom Kühlschrank über den Kochherd bis zum Wäschetrockner – brauchen heute dank technischem Fortschritt und Verbrauchsnormen rund einen Drittel weniger Strom als im Jahr 2002, zeigt eine Erhebung des Bundesamtes für Energie (BFE). Noch grösser ist die Effizienzsteigerung bei Haus-Elektronikgeräten und beim Wandel von Glüh- und Halogen- zu LED-Lampen.

Der Effizienzgewinn von neuen Geräten wirkt sich jeweils mit einer Verzögerung von zehn bis zwanzig Jahren auf den Stromkonsum der Haushalte aus, nämlich immer dann, wenn diese alte durch neue Geräte respektive Lampen ersetzen. Doch dieser Effizienzeffekt wird teilweise kompensiert durch die immer noch zunehmende Zahl an Geräten oder durch neue Stromanwendungen (elektrische Storen, Steamer, Unterhaltungselektronik, etc.) sowie durch den Ersatz von Ölheizungen durch Elektrowärmepumpen.

Weniger Strom, aber weniger Personen pro Haushalt

Unter dem Strich aber schlug in den jüngsten Jahren die Energieeffizienz die Menge an Stromanwendungen auch im Haushalt. Das zeigt eine Studie des Energiespezialisten Jürg Nipkow, veröffentlicht im VSE-Bulletin 8/2019. Demnach hat der Stromverbrauch pro Person und Jahr im Zeitraum von 2011 bis 2017 in allen «typischen Haushalten» abgenommen, nämlich um durchschnittlich 16 Prozent in Wohnungen und um 22 Prozent in Einfamilienhäusern.

Dieses schöne Resultat gilt es allerdings zu relativeren. Denn im erwähnten Zeitraum nahm die Zahl der Wohnungen und Einfamilienhäuser in der Schweiz stärker zu als die inländische Bevölkerung. Der Belegungsgrad pro Wohnung hat also weiter abgenommen. Und das ist wesentlich. Denn in Einfamilienhäusern oder Wohnungen, in denen nur eine oder zwei Personen leben, ist der Stromverbrauch pro Kopf wesentlich höher als in Wohneinheiten mit höherer Personenzahl. Der gesamte Haushalt-Stromverbrauch pro Person hat darum seit 2000 leicht zugenommen und ist auch seit 2011 weniger stark gesunken, als es die oben erwähnten Zahlen zeigen.

Suffizienz wirkt stärker als Effizienz …

Damit kommen wir zum grundlegenden Problem: Die Energiepolitik und damit auch die aktuelle Strategie bis zum Jahr 2050 stützt sich auf die beiden Pfeiler Effizienz und Konsistenz. Effizienz heisst, das Gleiche mit weniger Energie zu produzieren oder zu konsumieren. Konsistenz heisst, nicht erneuerbare fossile oder nukleare Energie durch erneuerbare Energie zu ersetzen. Doch diese Strategie wackelt wie ein Stuhl, der auf nur zwei Beinen steht. Denn wachsende Mengen mindern die Wirkung von Effizienz und Konsitenz.

Wer die Erfolge von Effizienz und Konsistenz sichern will, muss darum die Menge beeinflussen, also das wachsende Angebot und/oder die Nachfrage nach energieverzehrenden Gütern und Diensten begrenzen. Dafür gibt es ebenfalls ein Fremdwort: Suffizienz oder altdeutsch: Genügsamkeit oder Sparen.

Sparsameres Verhalten wirkt sich schneller und stärker auf den Energiekonsum aus als Effizienz und Konsistenz. Das illustrieren einige simple Vergleiche: Haushalte, die ihren alten Tumbler durch einen neuen ersetzen, sparen weniger Strom, als wenn sie ihre Wäsche zum Trocknen an die Leine hängen. Wer mit der energieeffizienteren Bahn ins Büro fährt, reduziert seinen Energiekonsum weniger stark, als wenn er zu Hause arbeitet und sich neben dem Pendelweg auch noch ein beheiztes externes Büro erspart. Wer sein altes Benzinauto durch ein Elektroauto ersetzt, spart weniger Energie, als derjenige, der aufs leichte Velo – ob mit oder ohne Elektromotor – umsteigt. Während aber einige Kantone den Kauf von Elektroautos subventionieren, erhält niemand Geld, der sein Motorfahrzeug ersatzlos verschrotten lässt.

… aber gefährdet das Wachstum der Wirtschaft

Nicht nur im Einzelfall, auch gesellschaftlich wirkt sich Suffizienz stärker aus als Effizienz. Das zeigt der Blick zurück aufs goldene Jahr 1960. Energieeffizienz war damals noch kein Thema. Ein 700 Kilo schwerer VW-Käfer verbrannte 1960 mehr Benzin als heute ein 2000 Kilo schwerer Mercedes. Doch im Jahr 1960 benötigten Bevölkerung und Wirtschaft in der Schweiz pro Kopf erst etwa halb so viel Endenergie und weniger als halb so viel Elektrizität wie heute, ohne dass Bevölkerung und Wirtschaft darbten. Grund: Der Bestand an energieverzehrenden Bauten, Fahrzeugen und anderen Geräten war viel kleiner als heute. Doch kaum eine Person reklamierte damals, es mangle ihr an mobilem Ballast, an Unterhaltungselektronik oder warmer Luft. Erst das wachsende Angebot und dessen Anpreisung liess auch die Nachfrage und damit den Energiekonsum steigen.

Obwohl heute viele Leute mehr als genug oder genug von immer mehr Ballast haben, ist Suffizienz als energiepolitisches Mittel verpönt. Die Verfasser der neuen Energiestrategie, die Schweizer Regierung und ihre Beraterinnen, klammerten solche nachfragesenkenden Verhaltensänderungen bewusst aus mit dem Argument: «Solange technologische Optionen zur Verfügung stehen, werden Suffizienzstrategien als nicht akzeptabel angesehen.» Oder mit den Worten der damaligen Energieministerin Doris Leuthard: «Ich will keine asketische Gesellschaft».

Doch das sind Ausflüchte. Denn der Grund für die Ablehnung der Suffizienz als wirksamen Pfeiler der Energiepolitik ist viel banaler: Genügsamkeit oder ein Leben mit weniger energieabhängigem Ballast gefährdet die wachstumsorientierte Wirtschaft – und wird darum mit dem negativ besetzten Wort «Verzicht» verknüpft. Die seltenen Kampagnen, die energiesparendes Verhalten predigen, werden in der NZZ und weiteren Medien als «Bevormundung» der Bevölkerung» kritisiert – nicht aber die Flut an Werbung oder Konjunkturprogramme, die zusätzlichem Konsum anpreisen.

Zwar hat sich der Energiebedarf in der Schweiz von der Entwicklung der Wirtschaft, gemessen am Bruttoinlandprodukt (BIP), relativ und neuerdings auch absolut entkoppelt. So wuchs der inländische Energiekonsum schon seit 1970 etwas weniger stark als das BIP und hat, wie eingangs in der Grafik gezeigt, in den letzten Jahren pro Person abgenommen. Das ändert nichts am allgemeinen Befund: Die wachsende Wirtschaft kompensiert einen Teil der zunehmenden Energieeffizienz und erschwert es damit, die Ziele der Energie- und Klimapolitik zu erreichen. In diesem Zielkonflikt wiegt das Interesse der Wirtschaft stets mehr als das Ziel einer sparsamen, CO2-freien Energieversorgung. Das manifestieren aktuell etwa die Konjunkturprogramme und Verschuldungsorgien, mit denen die Staaten versuchen, die coronabedingte Rezession zu mildern.

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Der dritte und letzte Teil dieser kleinen Energieserie widmet sich der neusten Revision des Schweizer Energiegesetzes.

Weitere Beiträge zum Thema Energie auf Infosperber:

DOSSIER: Energiepolitik ohne neue Atomkraftwerke

Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

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7 Meinungen

Die Genügsamkeit ist konzeptionell längst vorgeschlagene Sache und von der ETH definiert worden. 2000-Watt Gesellschaft, http://energieerlebnis-langnau.ch/themen2/2000-watt-gesellschaft/2000-watt-gesellschaft/
Aber alle Energieversorger leben bisher vom Energieverkauf, nicht von Einsparung!
Genügsamkeit müsste im Privatbereich heissen: bis 2000 W/ Person ist Energie gratis, darüber gilt eine gesetzlich geregelte Progression. Kein Konsumgut lässt sich so einfach bewirtschaften wie Energie. Aber bisher fehlt jeglicher Anreiz zu solchen Konzepten.
Nochmals: nicht Technik und Technologie hindern die Zielerreichung, es ist nur die Politik.
Walter Schenk, am 25. Juli 2020 um 16:21 Uhr
Das dritte Standbein, bzw. sein Fehlen, ist zweifellos wichtig. Es braucht keine weiteren Beweise dass die Förderung von Alternativ-Energien und Effizienz nicht ausreichen. Gut dass die Zielvorgabe für 2020 pro Kopf eingehalten wird, aber im Vergleichszeitraum 2000-2019 ist die Schweizer Bevölkerung um 20% angewachsen (die Weltbevölkerung übrigens um 26%), was den Erfolg pro Kopf wieder aufhebt. So kommt man zu keiner Reduktion; fürs Klima ist es egal, auf wie viele Köpfe sich Energieverbrauch und CO2-Ausstoss verteilen.
Auf den Energiekonsum lassen sich zwei Lektionen der Schweizer Corona-Story anwenden: erstens – vieles was wir ‚normalerweise‘ gemacht haben ist eigentlich unnötig, und zweitens – die Suffizienz wird in näherer Zukunft, wenn überhaupt, dann nur nach staatlichen Interventionen eine signifikante Rolle spielen. Am 6. Juni trugen alle öV-Benutzer in der Schweiz Schutzmasken, am 5. Juni noch weniger als die Hälfte. Was hatte sich geändert? Auch am 5. wäre den Nicht-Trägern kein Stein aus der Krone gefallen, das Risiko war ja nicht geringer als am 6.
Was heisst das? Wenn die Schweiz zur Einhaltung des 2-Grad-Ziels von Paris Hand bieten wollte, dann müssten ihre Bürger erst einmal mehrheitlich verstehen und akzeptieren, wie ernst die Lage ist; ohne dieses Bewusstsein gibt es keine brauchbaren Mehrheiten. Sieht man sich in den meinungsbildenden Medien um, dann gibt es dafür kaum Hoffnung. So wird sich die Politik weiter zu keinen griffigen Massnahmen durchringen.
Peter Dörfler, am 25. Juli 2020 um 18:31 Uhr
Goldrichtig, unsere Ansprüche als Verbraucher müssen wir endlich reduzieren, sonst nützen alle Teslas nichts, und die Wachstumsidelogie der Wirtschaft und unseres privaten Konsums müssen wir loslassen - es wird sich lohnen!
Göpf Berweger, am 25. Juli 2020 um 23:23 Uhr
Genügsamkeit, so erstrebenswert wie sie ist, kann man nicht Befehlen.
Meine Vision:
Photovoltaik auf möglichst vielen Firmendächern installieren, dass die Elektroautos (od. Pluginhybride) am Tag während der Arbeitszeit mit Sonnenenergie geladen werden.
Somit sinkt der (Auto-)Energiebedarf um 70% wegen der VIEL grösseren Effizient der Elektromotoren, CO2 ganz zu schweigen!
Gleichzeitig den Energiebedarf der Häuser verringern: Warmwasser Aufbereitung mittels Solarthermie, Heizungen verbessern usw.
Nägel mit Köpfen machen :-)
Peter Gander, am 26. Juli 2020 um 00:27 Uhr
Und genau darum ist der mit Abstand grösste politische Feind der Umwelt die GLP. Wider besseres Wissens gaukeln sie den Wählern vor, dass wir ohne Umdenken und ohne Verhaltensänderungen die Umwelt respektieren können. Es sei doch alles nur eine Frage von Entwicklungen neuer Technologien.
Diese Botschaft zum Thema Umwelt der «Grün» Liberalen ist mehr als fragwürdig. Absorbieren sie doch so Wähler, welche wohl zum grossen Teil für Genügsamkeit empfänglich wären.
Da hat sogar die Schuldzuweisung der SVP an den positiven Migrationssaldo mehr Fleisch am Knochen, auch wenn diese Sicht natürlich sehr beschränkt, weil nationalistisch ist.
Die GLP baut dagegen auf einer einzigen Unwahrheit auf. Macht durch Wählerstimmen, auf dem Buckel der Umwelt, aber das Wort Grün im Namen führend. Die GLP ist das Destillat des Schweizer Politzirkuses: Machtgierig; von der Gründung an und in einer Dimension, wie es noch keine Partei vor ihr gewagt hat.
Rudolf Stüssi, Hans Waldmann, Rudolf Brun, Martin Bäumle; Verrat aus der Zürcher Elite Ecke kennt die Eidgenossenschaft schon lange und zu genüge. Überraschen tut's niemanden mehr.
Marc Fischer, am 26. Juli 2020 um 08:32 Uhr
Wie recht der Herr Fischer doch hat. Ich weise noch einmal auf das Buch von Christian Zeller hin - https://www.oekom.de/buch/revolution-fuer-das-klima-9783962381882 - Ich habe bisher nichts gelesen, was in der Konsequenz der Analyse klarer und konsequenter ist.
Hanspeter Gysin, am 26. Juli 2020 um 18:02 Uhr
Genügsamkeit zu propagieren ist nur die halbe Sicht. Im Kern liegt das Problem in der beschäftigungsorientierten Gesellschaft, statt in einer bedarfsorientierten.
Vorgelagert müssen wir also das Wirtschaftssystem so ändern, dass die Erpressung zur ERWERBS-Arbeit durch ein besseres Konzept abgelöst wird.
Die erste Massnahme wäre mehr Vertrauen in unsere Mitmenschen, welches schliesslich ein bedingungsloses Grundeinkommen möglich machen würde. Nämlich das Vertrauen darauf, dass auch mit einem Grundeinkommen alle notwendigen Arbeiten zur Deckung unserer Grundversorgung immer noch gemacht würden. Der Lockdown hat ja gezeigt, wie entspannt es sich eigentlich mit viel weniger leben liesse - wäre da nicht die Sorge um den Arbeitsplatz.
Josef Brusa, am 27. Juli 2020 um 14:27 Uhr

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