Mehr Weissraum rechts der Headlines: das neue Design © NZZ

Mehr Weissraum rechts der Headlines: das neue Design

Im Design nach links, in der Politik nach rechts

Christian Müller / 23. Aug 2015 - Die NZZ hat ihr Design modernisiert. Den politischen Kurs hat Chefredaktor Eric Gujer aber offen nach rechts definiert.

Wer, wie jeden Tag, am Freitag, 21. August 2015, die NZZ aufschlug, musste genauer hinschauen. Irgendetwas war anders. Klar: die Headlines über den Artikeln waren nicht mehr in der Mitte, sie waren jetzt links. Der weisse Freiraum, der früher verteilt auf links und rechts des Titels eines Artikels zu sehen war, war jetzt nur noch rechts des Titels, und weil zusammengezogen, optisch also doppelt so gross. Damit erhält eine NZZ-Seite optisch mehr Weissraum, mehr sogenannte Luftigkeit, sie wirkt leichter. Und sie wirkt, vor allem, moderner. Ist ja wunderbar, war man geneigt zu denken, auch die Alte Tante von der Zürcher Falkenstrasse muss von Zeit zu Zeit zeigen, dass sie mit der Zeit geht.

Wer die NZZ allerdings auch einen Tag später zur Hand nahm, am Samstag, 22. August 2015, musste zur Kenntnis nehmen: Nach links gerutscht sind nur die Überschriften. Wer den Leitartikel auf der Frontseite lesen mochte, der konnte feststellen: alle Befürchtungen haben sich bestätigt. Die NZZ rutscht nach rechts.

Sachpolitik vor Parteipolitik

Als der langjährige Chef des NZZ-Inland-Ressorts Matthias Saxer Ende Juli 2009 im Alter von 61 Jahren auf einer Wanderung in seinen geliebten Bündner Bergen zusammenbrach und unerwartet verstarb, schrieb Chefredaktor Markus Spillmann einen unvergesslichen Nachruf. Wörtlich konnte man da lesen:

«Wenn Matthias Saxer etwas nicht geschätzt hat, dann den politischen Schaulauf ohne Substanz. Wer sich in Bundesbern oder auf kantonalen Bühnen aufplusterte, der musste damit rechnen, irgendwann mit einem feinsinnigen, bisweilen aber auch bissigen Kommentar bedacht zu werden. Politik als Event war dem Inlandchef mit dem Kürzel Sx. in den fast 25 Jahren seiner Tätigkeit für die «Neue Zürcher Zeitung» ein Greuel – und er hat mit Belustigung, aber auch wachsender Besorgnis verfolgt, wie sich der Politikbetrieb auch in der Schweiz zunehmend personalisierte. – Seine Zeilen aus einem Leitartikel mit dem Titel «Wahlkampf muss sein», geschrieben nur wenige Wochen vor den Parlamentswahlen 2007 und dem nachfolgenden Eklat rund um die Abwahl von Bundesrat Blocher, lesen sich auch heute noch als Mahnung, den äusseren Schein nicht zur Erfolgsformel für gute Politik zu erklären. Damit hat er vielen Leserinnen und Lesern aus dem Herzen gesprochen, vielleicht auch deshalb, weil er sie immer auch als mündige Bürger wahrgenommen hat. Ihnen wollte Saxer Politik verständlich vermitteln, die Gravitationskräfte aufzeigen und entlarven, wo sie der Begünstigung persönlicher Interessen dienten und wo der Substanz. Dass er dabei konsequent die Sach- über die Parteipolitik gestellt hat, hat ihm über die Jahre immer wieder auch heftige Kritik eingetragen. Er aber war als Vollblutjournalist richtigerweise überzeugt davon, dass eine liberale Stimme vom Gehalt einer NZZ in ihrem Urteil unabhängig von primär parteipolitischen Erwägungen bleiben muss, gerade in einer sich zunehmend polarisierenden politischen Landschaft. (Auszeichnung cm)»

In der Mitte dieses Nachrufs auf Matthias Saxer in der NZZ stand die Zwischenüberschrift:

Unabhängigkeit als oberste Maxime.

Gut sechs Jahre sind es her, seit Matthias Saxer sein Amt als Inlandchef der NZZ unfreiwillig aus der Hand geben musste. Man durfte gespannt sein, wer sein Nachfolger wurde, denn Personalentscheide sind im Medien-Bereich immer auch Richtungsentscheide. Nachfolger wurde, etwas überraschend, dann René Zeller, ein in der PR-Agentur Farner Consulting gedrillter Schwarz-Weiss-Maler, ein «terrible simplificateur» erster Güte, ein Journalist, dem es sichtlich Spass machte und macht, die Welt zuhanden der in seinen Augen wohl eher simplen Leserinnen und Leser in ebenso kurzen wie prägnanten Sätzen als politisches Gerangel zwischen der intelligenten FDP zur Rechten und der einfältigen SP zur Linken darzustellen. Die Differenz zwischen ihm und seinem Vorgänger Matthias Saxer, dem ersten Inlandchef in der Geschichte der NZZ, der nicht der FDP angehörte, war kein gradueller, sondern ein absoluter: War Matthias Saxer «feinsinnig», wie es ihm der damalige Chefredaktor im Nachruf bestätigte, ist René Zeller, noch heute im Amt, der Grobschlächtige, der mit dem Zweihänder Argumentierende, der – musikalisch ausgedrückt – Orgelspieler mit wenig Pfeifen und ohne die Zwischentöne eines Violonisten.

Markus Spillmann, der damalige Chefredaktor und Verfasser des unvergessenen Nachrufs auf Matthias Saxer, ist heute auch nicht mehr im Amt. Nicht dass auch er auf einer Bergwanderung einer Herzschwäche erlegen wäre, er wurde ganz einfach vom NZZ-Verwaltungsratspräsidenten Etienne Jornod in die Wüste geschickt. Anlass für den Rausschmiss war nicht etwa journalistische Unfähigkeit, sondern Spillmanns offensichtliche Widerspenstigkeit, den Anordnungen der Oberen hündisch Folge zu leisten.

Spillmanns Nachfolger als Chefredaktor hätte der heutige Chefredaktor der Basler Zeitung, Markus Somm, werden sollen. Die politisch kaum nachvollziehbare Personalentscheidung des NZZ-Verwaltungsrates – Somm ist ein bekennender Verehrer von Christoph Blocher – führte zu intensiven Protesten sowohl in der Redaktion als auch im Aktionariat der NZZ, nicht zuletzt aber auch in der geschockten Leserschaft – und damit zum Krebsgang des Verwaltungsrates, der dann, einige Wochen später, die Notlösung präsentierte: Eric Gujer, seines Zeichens damals Chef des Ressorts International.

Zurück zum Parteiblatt

In der Samstagausgabe vom 22. August nun hat dieser Eric Gujer den neuen Kurs der NZZ aktenkundig gemacht:

1. Die Partei, auf der bei den Wahlen am 18. Oktober die Hoffnungen liegen und die deshalb gewählt werden muss, ist die FDP.

2. Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf von der Mittepartei BDP gehört raus aus dem Bundesrat und rein gehört ein zweiter Mann der Rechtsaussen-Partei SVP – welcher auch immer.

3. Die Schweiz braucht keine Überzeugungen und keine Visionen, sondern Pragmatismus.

Natürlich steht es nicht so kurz und bündig im Editorial des neuen Chefredaktors. Die Frontseite des neuen alten Parteiblattes muss ja schliesslich gefüllt sein, wenn ein Kommentar des Chefs das nötige politische Gewicht haben soll. Die 6700 Zeichen (inkl. Leerschläge) und eine linksbündige Headline nach neuem Design sind dafür gerade richtig. Man kann sie hier im Wortlaut nachlesen.

Auch wenn mit dieser chefredaktionellen Partei-Deklamation die eigenen Prognosen bestätigt werden: erfreulich sind sie nicht. Wer zahlt für eine Zeitung schon gerne fast 800 Franken im Jahr (inkl. NZZ am Sonntag), wenn er schon weiss, was innenpolitisch drin steht? Und wenn darin nicht mehr für Haltungen, für Überzeugungen, vielleicht sogar visionär argumentiert und gekämpft wird, sondern dem Pragmatismus das Wort geredet wird, sprich: der billigen Anpassung an die Gegebenheiten?

«Dass er dabei konsequent die Sach- über die Parteipolitik gestellt hat, hat ihm über die Jahre immer wieder auch heftige Kritik eingetragen. Er aber war als Vollblutjournalist richtigerweise überzeugt davon, dass eine liberale Stimme vom Gehalt einer NZZ in ihrem Urteil unabhängig von primär parteipolitischen Erwägungen bleiben muss.» Dieser Satz des letzten Chefredaktors der NZZ – im Nachruf auf seinen parteilosen Inland-Chef – wird in der Biografie des neuen Chefredaktors der NZZ nicht zu lesen sein.

Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

Keine

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6 Meinungen

Die Sache ist doch die, dass sich die (kurze) Phase der Forumszeitungen u.a. wegen dem Internet ihrem Ende zuneigt, die einzelnen «Milieus» wollen wieder Parteipresse lesen - off- wie online. Und: Seit wann bedeuten 1. und 3. einen neuen Kurs der NZZ? Sie war immer ein freisinniges Blatt, die Pragmatismus predigte. Wer Visionen hat kann ja den Tagi abonnieren und sollte zum Arzt gehen (Helmut Schmidt) ...
Michael Gisiger, am 23. August 2015 um 13:21 Uhr
Die Kritik am Leitartikel Guyers ist sehr gerechtfertigt. Weniger wegen seiner freisinnigen Propaganda als vielmehr, weil er analytisch schwach und widersprüchlich ist. Die NZZ ist freisinnig. Auch Matthias Saxer war es insgesamt betrachtet. Wenn aber nicht mehr geboten wird, wird es unerträglich und lohnt das Abo nicht. Ich hätte auch nichts gegen den Ruf nach Pragmatismus, wenn er nicht mit rechtsbürgerlicher Politik verwechselt würde. Guyer beschwört das politische System der Schweiz, ohne es zu verstehen. Deshalb ist sein Leitartikel so widersprüchlich und plumper Appell ohne Tiefenschärfe. Er beschwört eine Konsenskultur, ohne zu sagen, was er darunter versteht. Deshalb steht darin ein Satz wie «Der Sinn für Realitäten und fürs Masshalten zeichnet die Schweiz seit je aus» neben dem Gejammer über die Blocherabwahl und der Forderung, Frau Widmer-Schlumpf aus dem Bundesrat zu werfen. Masshalten? Dass Blocher in und ausserhalb der Regierung nichts von Konsens hielt, Widmer-Schlumpf hingegen schon, ist für Guyer nicht der Rede wert. Sein Widerspruch fällt ihm nicht auf. Sein Ziel ist die Dominanz des Freisinns mit der SVP. Konkordanz als stetes Ringen zwischen links und rechts um tragfähige Lösungen interessiert ihn weit weniger. Kein glaubwürdiger Beitrag, um das «Modell Schweiz» zu retten. Er versteht es gar nicht.
Rolf Zimmermann, am 23. August 2015 um 16:54 Uhr
@Rolf Zimmermann ist teilweise Recht zu geben. Der Leitartikel von Eric Gujer war leider eine Enttäuschung, aber er war in keiner Weise eine Anbiederung an die SVP! Deshalb kann bei der NZZ auch nicht von einem Richtungswechsel oder Rutsch nach rechts gesprochen werden. Die Zukunft von Eveline Widmer-Schlumpf hängt primär von ihrer eigenen Partei ab, die gemäss den Kantonalwahlen klar schwächelt. Dies ist ja wiederum die Chance der FDP für den einen oder anderen zusätzlichen Sitz! Nun stellt sich die Frage, wie ernst es der Stimmbürger mit der arithmetischen Konkordanz hält. Denn eines ist klar, das Phantom «inhaltliche Konkordanz» kann nicht mehr länger aufrecht erhalten bleiben, ohne den noch immer hochgehaltenen Begriff der Konkordanz «nachhaltig», d.h. für immer grundlegend zu schädigen! - Es sei daran erinnert, dass man der SVP nicht vorwerfen kann, nicht konkordant zu sein und dabei eine SP mit zwei Regierungsvertretern zu dulden. Die SP will bekanntlich als einzige Partei die Armee ganz abschaffen! Ist dies eine konkordante Haltung? - Aber diese Tatsache ist die NZZ nicht bereit in ihrer Zeitung zur Sprache zu bringen, man will es offensichtlich mit der SP nicht verderben. Dies ist der klare Beweis, dass die NZZ von einem Richtungswechsel und einem Rutsch nach rechts meilenweit entfernt ist. Auch die «Einigkeit» welche zwischen Daniel Jositsch und Doris Fiala in Bezug auf das Völkerrecht besteht unterstreicht dies deutlich! - Es lohnt sich etwas tiefer zu graben.
Beda Düggelin, am 23. August 2015 um 23:02 Uhr
"Tiefer graben» ist effektiv nötig. Das ist aber nicht, die Konkordanz nur rechnerisch zu sehen oder der SP «Armeeabschaffung» vorzuwerfen. Denn die Tagespolitik der Linkspartei im Bundesrat ist Armeereform und auch nicht die «Überwindung des Kapitalismus» (gemäss Programm), sondern Ausbau des Sozialstaats z.B. mit etwas mehr AHV. Die SVP hingegen hat mit Blocher, als er die Verwahrungsinitiative nur halbherzig ablehnte, aus dem Bundesrat heraus die Menschenrechte relativiert bzw. die Europäische Menschenrechtskonvention als 'kündbaren Vertrag' bezeichnet und 2007 mit Blochers totalem Führungsanspruch Wahlkampf gemacht. Sie stellt mit ihren Initiativen stets Grundwerte infrage und gefährdet die Schweiz als verlässlichen Verhandlungspartner bei den Bilateralen Verträgen, die sie einst selbst als EWR-Alternative gefordert hatte. Sie ist unzuverlässig und unberechenbar. Als Regierungspartei darf man Minderheitsmeinungen vertreten und vorantreiben, muss aber konsensbereit bleiben und Grundvoraussetzungen des demokratischen Rechtsstaats - Menschenrechte! - nicht systematisch lächerlich machen. Zu einer Bundesratspartei passt ebensowenig die dauerende fremdenfeindliche Hetzerei, leider ein Markenzeichen der SVP. So gilt es «tiefer zu graben». So misst sich m.E. inhaltliche Konkordanz und Konsenssuche und sozialer Ausgleich nach dem immer beschworenen «Erfolgsmodell Schweiz».
Rolf Zimmermann, am 24. August 2015 um 10:53 Uhr
@So schnell, mein lieber Rolf Zimmermann entwischen Sie mir nicht aus der Verantwortung! Man kann der SVP sicherlich nicht Fremdenfeindlichkeit zuschreiben, sonst hätten wir nicht bald 24 Prozent ausländische Wohnbevölkerung! Die Schweiz ist das fremdenfreundlichste Land Europas, kein anderes Land, (ausser Luxemburg aus naheliegenden Gründen) hat so viele europäische «Gäste"! Und da spricht man von Abschottungspolitik, das ist ja völlig lächerlich!
Die mangelnde Konsensfähigkeit der SP darf man aber nicht herunterspielen, ausser man betreibt puren Klassenkampf! Die Armeereform ist ohnehin ein fauler Zauber und der SP ist es bis anhin gut gelungen, ihre Haltung, welche überhaupt nicht staatserhaltend ist, zu kaschieren. «Nur die dümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber.» Es ist jedermann/jederfrau freigestellt, freiwillig in ein Euroland zu emigrieren!
Beda Düggelin, am 24. August 2015 um 11:06 Uhr
Man kann jetzt mit gutem Gewissen sagen, dass die NZZ keine Informationen mehr bieten will, sondern den Leser paternalistisch auf den richtigen Kurs trimmen. Davon zeugt der Leitartikel vom Samstag wie auch die zahlreichen Verherrlichungen der FDP durch plumpe Bekenntnisse der Journalisten im Schweiz-Teil.
Solche Parteilichkeit kenne ich sonst nur von der BaZ und der Weltwoche, die sich ebenfalls die Meinungsbildung des Lesers gemäss der Maxime der Aufklärung «Selber denken!» nicht mehr auf die Fahne geschrieben hat. Denn der Zweck der Aufbereitung von Information besteht doch wohl darin, dass der Leser sich eine eigene Meinung bilden kann. Stattdessen überhäufen uns die NZZ-Funktionäre auf Befehl ihres Verwaltungsrates und Chefideologen mit Pamphleten, wie gut «die Liberalen» sind und wie schlechte alle anderen. Wer so etwas behaupten muss, hat selber keine Argumente.
Dazu passt auch die offiziell angekündigte Politisierung des Feuilletons durch René Scheu. Es ist zu befürchten, dass uns wie in den Zeiten des real existierenden Sozialismus die Belehrung der Künstler durch «liberale» Meinungsmacher erwartet: Der NZZ-Journalist hat dann die Pflicht, Kunst und Literatur auf ihre Volksnähe abzuklopfen. Solchen Forderungen nach Sozialistischem Realismus kann man bereits bei ideologisch befangenen Journalisten wie Benedict Neff (BaZ) oder Rico Bandle (Weltwoche) beobachten.
Thomas Läubli, am 24. August 2015 um 22:20 Uhr

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