Rüstungswettlauf zwischen den USA und der damaligen Sowjetunion © youtube/cc

Eine gigantische Hochstapelei

Red. / 30. Mai 2017 - Schlittern wir wieder in einen «Kalten Krieg»? Parallelen und Unterschiede zum letzten.

Red. Dieser Beitrag des Historikers und Journalisten Thomas Buomberger über sein neues Buch «Die Schweiz im Kalten Krieg 1945 – 1990»* erschien im Magazin 2/17 der Universität Zürich.

Ein «imaginärer» Krieg legitimierte ständig höhere Rüstungsausgaben

Der Kalte Krieg hat während fast eines halben Jahrhunderts – von 1944 bis 1989 – die globale Politik dominiert. Es standen sich zwei völlig konträre ideologische, politische und wirtschaftlich Systeme gegenüber – hier der kapitalistische sozialliberal-demokratische Westen, dort der von der Sowjetunion dominierte kommunistische Ostblock. Diese beiden Blöcke hatten nicht nur Millionenarmeen, sondern zudem Atomwaffen, mit denen sie sich gegenseitig und die ganze Erde hätten auslöschen können. Weil dieser Kalte Krieg aber nicht direkt militärisch – mit Ausnahme von Stellvertreterkriegen – ausgetragen wurde, war er gemäss einer Definition von Mary Kaldor, Professorin an der London School of Economics, ein «imaginärer Krieg».

Doch dieser «imaginäre Krieg» war gleichzeitig ein «totaler» Krieg, in dem die beiden Seiten sämtliche verfügbaren materiellen, technologischen, intellektuellen und kulturellen Ressourcen mobilisierten, um ihn zu gewinnen. Er umfasste sämtliche Lebensbereiche und wirkte bis in den Alltag von Hunderten von Millionen Menschen hinein. Der «imaginäre Krieg» fand in Szenarien von Militärstrategen, Truppenübungen, rhetorischen Redeschlachten, Propagandafilmen, Spionage oder Zivilschutzübungen statt. Die Vorbereitungen dafür waren real, und er schloss auch die Möglichkeit eines Atombombeneinsatzes nicht aus. Er schuf eine Atmosphäre permanenter Angst. Der «imaginäre Krieg» legitimierte ständig höhere Rüstungsausgaben auf beiden Seiten. Der gigantische Rüstungswettlauf fand aber nicht nur unter den Atommächten statt, die meisten Staaten zogen mit und erhöhten ihre Militärbudgets massiv. Wer sich dieser Logik verweigerte, galt in der westlichen Welt als Helfershelfer des Kommunismus, in der östlichen als Lakai des Kapitalismus.

Die Welt in Geiselhaft

Das Leben im Kalten Krieg war geprägt von der Furcht vor einem Atomkrieg. Die Welt war gewissermassen in Geiselhaft der beiden Grossmächte. Die Drohung, Atomwaffen einzusetzen, bildete das entscheidende Strukturmerkmal des Kalten Krieges. Mit der Bewirtschaftung dieser Angst liessen sich immer höhere Militärausgaben rechtfertigen und die Motivation für den Militärdienst steigern.

Politische Führer waren angesichts einer möglichen Apokalypse zu Göttern geworden, die die Zukunft der Menschheit in ihren Händen hielten. Alles, was sie taten, musste respektiert werden, um eine noch grössere Katastrophe zu verhindern. Rückblickend kann der Kalte Krieg, so Mary Kaldor, als eine gigantische Hochstapelei bezeichnet werden. Die atomare Kriegsbedrohung war imaginär, doch die Schutzmassnahmen dagegen und die politischen Auswirkungen waren durchaus real. In der Schweiz hatte die Vorstellung, ein Atomkrieg sei zu führen, eine weltweit einzigartige Verbunkerung zur Folge. Für rund 110 Prozent der Bevölkerung gibt es heute einen atomsicheren Schutzplatz.

In Europa wurde der Kalte Krieg nie heiss ausgetragen. Anders in Asien und Afrika, wo er als Stellvertreterkrieg geführt wurde. Nach 1945 kamen in der Dritten Welt in rund 150 Kriegen vermutlich 22 Millionen Menschen ums Leben. Der blutigste dieser Kriege war der Koreakrieg, bei dem auf beiden Seiten durch Massaker und Flächenbombardements durch die US-Luftwaffe in Nord- und Südkorea je rund eine Million Koreaner starben. Hinzu kommen 900'000 tote Chinesen und 54'000 gefallene Amerikaner. Der dreissig Jahre dauernde Vietnamkrieg war der längste und brutalste Stellvertreter- und Befreiungskrieg, in dem die Amerikaner glaubten, das Land nach der verheerenden Niederlage der früheren Kolonialmacht Frankreich 1954 vor dem Kommunismus bewahren zu müssen. In Vietnam starben 56'000 amerikanische Soldaten; auf der anderen Seite liessen zehnmal so viele Vietcong und nordvietnamesische Soldaten ihr Leben. Auf Vietnam fielen mehr Bomben als auf allen Schauplätzen des Zweiten Weltkrieges zusammen.

Höhepunkt des Kalten Krieges, als die Welt nur um Haaresbreite von einem Atomkrieg verschont blieb, war die Kubakrise 1962, als die Sowjetunion Atomraketen auf der Insel stationierte. Es dauerte sechs Tage, bis auf ein amerikanisches Ultimatum hin die Sowjets ihre Raketen aus Kuba abtransportierten. Fidel Castro hatte mehrfach Nikita Chruschtschow gedrängt, gegen die USA Atomwaffen einzusetzen, was der KPdSU-Generalsekretär jedoch als Ansinnen eines Wahnsinnigen erachtete.

«Tear down this wall!»

Mit dem 1980 gewählten republikanischen Präsidenten Ronald Reagan kam ein kalter Krieger an die Macht. Er erhöhte die amerikanischen Rüstungsausgaben massiv, so dass sie 1985 fast doppelt so hoch waren wie 1980. Es ging das Schlagwort vom «Totrüsten der Sowjetunion» um. Im November 1983 stimmte der Deutsche Bundestag der Stationierung atomarer Mittelstreckenraketen als Antwort auf schon früher aufgestellte sowjetische SS-20-Raketen zu. Dagegen gab es millionenfachen Protest, Friedensdemonstrationen in Hunderten von Städten in ganz Europa. Vorerst blieben sie ohne Erfolg. Erst im Rückblick meinte der damalige Staats- und Parteichef Michail Gorbatschow, dass dieser Protest einen Einfluss auf die Abrüstungsverhandlungen gehabt habe.

Die Beziehungen zwischen den Grossmächten waren so schlecht wie seit der Kuba-Krise nicht mehr. Das Eis wurde erst bei einem Treffen zwischen Ronald Reagan und Michail Gorbatschow 1985 in Genf gebrochen. Am 8. Dezember 1987 unterzeichneten Reagan und Gorbatschow den INF-Vertrag zum weltweiten Abbau all ihrer atomaren Kurzund Mittelstreckenraketen und der zugehörigen Trägersysteme. Ein halbes Jahr zuvor hatte Reagan – gegen den Rat seiner Berater – am Brandenburger Tor in Berlin sich direkt an Gorbatschow gewandt und gesagt: «Tear down this wall!» Niemand hätte geglaubt, dass das gute zwei Jahre später Realität würde.

Als der INF-Vertrag am 1. Juni 1988 in Kraft trat, verfügten die USA und die Sowjetunion zusammen über rund 3200 stationierte Atomsprengköpfe, wovon Russland etwa 1750 besass. Hinzu kamen noch etwa 10'000 gelagerte Atomsprengköpfe, die aktiviert werden konnten. Dieses Potenzial hätte die Erde mehrfach zerstören können, man sprach von «overkill». Die Gefahr eines atomaren Schlags hat fast ein halbes Jahrhundert lang das Tun der Menschheit überlagert; heute ist diese Angst weitgehend aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwunden.

Zu Unrecht, denn dieses Atomarsenal besteht weiterhin und wird auch laufend modernisiert. Die Regierung von Friedensnobelpreisträger Barack Obama entschied, für Modernisierung und Miniaturisierung von Atomwaffen bis 2035 jährlich rund 18 Milliarden Dollar auszugeben. Vom einst erwogenen Verzicht auf den Ersteinsatz von Atomwaffen hat Obama Abstand genommen. Auch die russische Militärdoktrin von 2014 sieht einen atomaren Ersteinsatz als Option vor. Der Strategieexperte und frühere «NZZ»-Redaktor Bruno Lezzi meint: «Die Schwelle zum Einsatz von Nuklearwaffen könnte sich deshalb je nach Lage rapide senken.» Laut dem Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI besassen die neun Atommächte (USA, Russland, Grossbritannien, Frankreich, China, Indien, Pakistan, Israel, Nordkorea) im Jahr 2016 zusammen 15'395 Atomwaffen, wovon 4120 einsatzbereit und 1800 in höchster Alarmbereitschaft waren. Die USA und Russland besassen je rund 7000 Sprengköpfe.

Neuer Rüstungswettlauf

Von einer Abschaffung der Atomwaffen ist man heute weiter entfernt denn je, obwohl gewichtige Stimmen wie diejenige des früheren US-Verteidigungsministers William J. Perry das fordern. Man dürfe nicht die Fehler der Vergangenheit wiederholen und müsse diese «schlimmsten Waffen des Kalten Krieges» verschrotten, schrieb er vor einem halben Jahr in der «New York Times»: «In den vergangenen Jahren begannen Russland und die USA, ihre Atomarsenale aus dem Kalten Krieg wiederaufzubauen, und setzten die Welt der Gefahr eines gefährlichen neuen Rüstungswettlaufs aus. Aber wir müssen nicht das Drama des 20. Jahrhunderts wiederholen. Wir können Stärke und Sicherheit unseres Landes aufrechterhalten und dennoch die schlimmsten Waffen des Kalten Krieges beseitigen.»

Der Kalte Krieg bestimmte die Sicherheitspolitik, die Ideologie und teilweise die Wirtschaft bis 1991. Ist die damalige Konstellation mit den Krisenherden von heute vergleichbar? Wer heute von einem neuen Kalten Krieg spricht, verkennt die damalige Konstellation. Die Welt war geprägt von einer ideologisch völlig gegensätzlichen bipolaren Ordnung. Einst galt, sich politisch zu entscheiden: für das kapitalistisch-liberal-demokratische oder das planwirtschaftlich-sozialistische System. Die beiden Supermächte scharten Dutzende von affiliierten oder abhängigen Staaten um sich. Zwischen den USA und der Sowjetunion herrschte ein Wettbewerb auf allen Ebenen: politisch, kulturell, wissenschaftlich und militärisch, was in ein dramatisches Wettrüsten ausartete.

Im Gegensatz zu damals ist heute die Welt multipolar. Russland mag zwar der einstigen Grösse und Bedeutung nachtrauern und mit illegalen Militärinterventionen in der Ukraine, Syrien und auf der Krim die USA und die Nato ärgern, eine bedrohliche Konfrontation wie zu Zeiten des Kalten Krieges ist das nicht. Und es ist kein kommunistischer Staat mehr, sondern ein kapitalistisch-autoritär-oligarchischer. China ist pragmatisch genug, es bei seinem Expansionsdrang (vorläufig?) bei Nadelstichen zu belassen. Während sich im Kalten Krieg in Europa konventionelle Millionenheere gegenüberstanden, unterscheiden sich die heutigen (Stellvertreter-)Kriege dadurch, dass es meist hybride und unerklärte Konflikte sind. Wer Militärangehöriger und wer Zivilist oder Söldner ist, ist meist unklar. Kriege werden nicht erklärt, sondern eskalieren schleichend, wie der Konflikt in der Ostukraine.

Wieder Kalter Krieg?

Trotz grosser Unterschiede zur Zeit des Kalten Krieges gibt es gewichtige Stimmen, die einen neuen Kalten Krieg heraufziehen sehen. Eine davon ist Sven Olaf Petersson, Präsident des SIPRI. An einem Seminar des Schwedischen Friedensforschungsinstituts im vergangenen Mai sagte er: «Es mag etwas überspitzt tönen, aber wir haben einen neuen Kalten Krieg. Leider lehnt Russland die nach dem Ende des Kalten Kriegs etablierten Sicherheitsmechanismen wie die OSZE ab und versucht, seinen Einfluss in den Hinterzimmern seines Machtbereichs, wo es keine demokratischen Regierungen gibt und wo die Regimes den Befehlen Russlands zu gehorchen haben, zu verstärken. Wenn sich das verstärkt, wird es Gegendruck geben, was bedeutet, dass es mehr Aufrüstung geben wird, die Spannungen werden ansteigen. Dann werden wir zurück im Kalten Krieg sein.» Demgegenüber meinte Mary Kaldor an derselben Veranstaltung: «Es gibt viele Leute sowohl im Westen wie in Russland, die die Idee eines neuen Kalten Krieges begrüssen, weil das die Erhöhung der Militärausgaben rechtfertigt.» Das lenke aber von den wirklichen Problemen ab, etwa in der Ukraine. Die wirklichen Probleme seien eine allumfassende Korruption, eine mächtige Oligarchie oder eine mangelhafte Demokratie. Die gleichen Probleme fänden sich auch in Russland.

Der Kalte Krieg ist zu Ende. Ein neuer Kalter Krieg ist zum Glück trotz russischem Säbelrasseln und Nato-Drohgebärden (noch) nicht absehbar. Was bleibt als wichtigste Erkenntnis? Dankbarkeit, dass der Kalte Krieg nie heiss wurde. Hätte er die im Dürrenmatt'schen Sinn schlimmstmögliche Wendung genommen, wäre niemand mehr da, die Geschichte des Kalten Krieges zu schreiben. Die Menschheit hat – vorläufig – überlebt.

Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

Der Historiker Thomas Buomberger ist Alumnus der UZH. Sein aktuelles Buch

*«Die Schweiz im Kalten Krieg 1945– 1990» ist 2017 beim Verlag Hier und Jetzt erschienen. 420 Seiten, 44 CHF.

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4 Meinungen

Gute Analyse des Rüstungswahnsinns. Dieser ist jedoch nicht mehr und nicht weniger als eine Funktion der Bedürfnisse der Rüstungsindustrien. Um dem Volk und seinen gewählten Vertretern Rüstungsbudgets schmackhaft zu machen, müssen ununterbrochen Bilder von feindlichen Bedrohungen an die Wand gemalt werden. Das effizienteste dieser ideologischen Bedrohungs-Drehbücher ist die Darstellung Russlands als Aggressor-Staat, seit ein paar Jahren Business as usual der einflussreichsten westlichen Medien. Der Westen hat Russland nach dem Zusammenbruch der UdSSR versprochen, die NATO nicht nach Osten zu erweitern. Russland hat dem Westen Zusammenarbeit angeboten und hätte Mitglied der NATO werden können. Die Kalten Krieger im Westen waren daran nicht interessiert. Sie brauchten ein Feindbild. Sie wollten den russischen Markt für ihre Exporte, aber nicht eine Partnerschaft mit Moskau. Man höre sich die Rede an, die Wladimir Putin (auf Deutsch) nach 9/11 im Deutschen Bundestag hielt. Er ist auf den Westen zugegangen, die Antwort des Westens (unter Führung der USA) waren Drohgebärden und Ausdehnung der NATO nach Osten. Was Syrien angeht: Russland ist dort völkerrechtlich legitimiert, weil es von der syrischen Regierung zu Hilfe gerufen wurde gegen die von Saudiarabien und Katar finanzierten Terrorgruppen. Syrien hat die UNO um Beistand gebeten. Diese hätte gemäss Artikel R2P der UN-Charta Syrien zu Hilfe kommen müssen. Erst als dies nicht geschah, hat Assad Russland um Hilfe gebeten.
Helmut Scheben, am 30. Mai 2017 um 13:54 Uhr
Auch in der Schweiz wird die Beschaffung neuer Waffen mit der Terrorgefahr und der russischen Bedrohung begründet. Ein Volksabstimmung dazu soll umgangen werden, auf das möglichst viele profitieren. Wie Flugzeuge z.B. bei einem Attentat helfen sollen hinterfragt auch im Parlament niemand. Bei der «Russischen Gefahr» wird immer mit der Krim argumentiert und dabei wird leicht vergessen, dass z.B. nicht die Russen Deutschland angegriffen, sondern dass die europäischen Aggression-Kriege stets von Deutschland ausgingen. Will sich der Bundesrat P. wohl vor Deutscher Gefahr schützen?
Hermann K.J. Fritsche, am 31. Mai 2017 um 16:50 Uhr
Wenn der Angriff der Russen auf die Schweiz ähnlich erfolgt, wie auf die Krim, nämlich per Volksabstimmung, dann fürchte ich, werden Kampfflugzeuge auch nicht viel helfen.

Die grösste Bedrohung für den Weltfrieden geht zweifellos von den USA aus. Aber diese mit simpler Betrachtung der Kriege und gelenkten Umstürze der letzten Jahrzehnte sehr leicht belegbare Tatsache wird bei der Konstruktion unserer Feindbilder total ausgeblendet.

Im Gegenteil: Man darf davon ausgehen, dass das Parlament jetzt, wo es bei der Flugi-Beschaffung nicht mehr das Volk fürchten muss, amerikanisches Kriegsgerät kaufen wird. Erneut unter Ausblendung der NSA-Affäre, die nahelegt, dass die Bordcomputer eben dieser Flugzeuge vermutlich Ferneingriffsmöglichkeiten für die USA enthalten. Sollte die Schweiz jemals versuchen, die Kampfflugzeuge für etwas einzusetzen, was den USA nicht genehm ist, werden sie schlicht nicht abheben, denke ich.

Aber darum geht es natürlich auch gar nicht. Es geht schlicht ums Geld. Man darf davon ausgehen, dass der Rüstungswahnsinn auch hierzulande ein paar Leute mit Einfluss fantastisch reich macht. Und darum wird er nicht gestoppt.
Stefan Werner, am 01. Juni 2017 um 11:30 Uhr
Ich würde mich doch sehr wundern, wenn die USA die Einzigen wären, die ein Hintertürchen für exportiertes militärisches Großgerät einbauen.
Außerdem meine Frage, welche europäischen Aggressionskriege, außer die preußische Katastrophe und der 2. Weltkrieg gingen den von Deutschland aus?
Man darf auch nicht vergessen, Deutschland ist im Endeffekt nur ein Teil der «deutschen Länder». Die Preußen und die NS-Zeit haben es geschafft, diese «Banden» aus verständlichen Gründen wohl entgültig zu trennen und diese Tatsache der Geschichte zu verdrängen.
Immerhin gibt es auch noch freie «deutsche» Länder.
Im Endeffekt ist die Politik ein Pokerspiel um menschliche und materielle Ressourcen.
Mark Mor, am 06. Juni 2017 um 12:25 Uhr

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