Wie die Schweiz mit der SVP untergeht

Tobias Tscherrig © Tscherrig
Tobias Tscherrig / 02. Feb 2019 - Alles Hoffen und Bangen kommt zu spät. Unser Land ist endgültig vor die Hunde gegangen. Schuld sind – mal wieder – alle anderen.

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*die fett geschriebenen Zitate stammen aus dem 73-seitigen «SVP-Parteiprogramm 2019–2023». Die grammatikalischen Zeiten wurden teilweise angepasst.

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Es riecht nach Asche, nach Tod und Verderben. Tom öffnet die Betontüre seines Luftschutzbunkers und kneift die Augen zusammen. Bald haben sich seine Pupillen an das Flackern der brennenden Nachbarhäuser gewöhnt. Die tanzenden Schatten sind die einzigen Bewegungen, die er ausmachen kann. Mit Entsetzen blickt Tom auf die zerstörte Schweiz: Wo früher Blumen blühten und Bienen summten, türmen sich Leichen. Die Strassen sind unter Schutt und Unrat verschwunden. Selbst der nahegelegene Bach hat sich in einen braunen Sumpf verwandelt.

Tom wankt durch Rauchschwaden, sein Bein streift den Kadaver einer Kuh. Er blickt ihr in die starren Augen. «Wie konnte es nur so weit kommen», denkt er. «Die Schweiz war so ein schönes Land.» Aber davon ist nichts mehr übrig. Tom wird wütend. Eigentlich wollte er nur frei sein, wie die Väter waren*. Doch daraus wurde nichts. Die Schweiz liegt in Trümmern und Tom weiss, wessen Schuld das ist. Die Schuld von all jenen, welche die Bürgerinnen und Bürger bevormundeten und die direkte Demokratie aushebelten.

Sie leiteten den Untergang der Schweiz ein – und die Katastrophe kam. Nicht etwa über Nacht, an Stammtischen wurde sie schon lange angekündigt. Aber die Politikerinnen und Politiker taten nichts um sie abzuwehren. Im Gegenteil: Der Staat kümmerte sich viel zu wenig um die Erhaltung der freiheitlichen Rechte des Volkes und den Schutz der Menschen vor Verbrechen und Verbrechern. Schon bald galt das Stimmrecht nichts mehr. Vermeintliche politische Eliten hebelten die freiheitliche Bundesverfassung unter dem Vorwand des internationalen Rechts aus und unterwarfen die Schweiz dem Zwang des Auslands. Denn die direkte Demokratie war ihnen lästig geworden. Warum? Weil sie durch demokratische Entscheide gezwungen waren, Mass zu halten. Aber die meisten in Bundesbern kungelten lieber mit dem Ausland, um sich selber Macht, Privilegien, hohe Saläre und Prestige zu verleihen.

Tom schreit auf. So wütend ist er. Wäre er nicht der letzte Überlebende der Schweiz, er würde diesen abgehobenen Anzugträgern gehörig in den Hintern treten. Sein Schrei verhallt ungehört in den Ruinen, er ist alleine. Frustriert denkt er an die Berge, Seen, Täler und Landschaften, die einst Emotionen auslösten. Er vermisst sie. So wie auch den Schweizer Dialekt, die Musik, das frische Trinkwasser, knuspriges Brot, den Cervelat, ja sogar das Aromat. In seinem schweizerischen Seelenspeicher findet Tom noch einen letzten Rest von unserer Volkskultur, dem Brauchtum und der Tradition. Erleichtert atmet er auf. So lange er sich zu den schweizerischen Werten bekennt und sie lebt, hat er eine Heimat. Selbst, wenn sie ein Trümmerhaufen ist.

Mit neuer Hoffnung im Herzen geht Tom weiter. Er umkurvt Ruinen, klettert über abgestürzte Flugzeuge und Helikopter, bannt sich einen Weg durch aschgraue Felder und verlassene Bauernhöfe. Er will nach Bern. Hier haben sie zuerst angegriffen, die fremden Agitatoren. Vor dem Bundeshaus tobte die Schlacht am Heftigsten. Die Feinde hatten leichtes Spiel. Der Staat schützte die Grenzen nicht, ausländische Verbrecher wurden nicht ausgeschafft. Die Massenzuwanderung und eine verfehlte Asylpolitik haben dazu geführt, dass Menschen in unser Land strömten, deren Identität wir nicht einmal kannten.

Viele Frauen und ältere Mitbürger wagten sich nachts nicht mehr auf die Strasse. Morde, Messerstechereien, Vergewaltigungen, Einbrüche, Drohungen und Raub gehörten zur Tagesordnung. Unser schönes Land verrohte und verluderte. Polizisten, ja sogar Sanitäter, wurden angegriffen. Mancherorts herrschte das Faustrecht, in den Städten kam es zu Ausschreitungen, Hausbesetzungen und sogar zu Strassenschlachten. Jugendliche, vor allem junge Frauen, wurden im Ausgang angefasst, bedroht oder gar angegriffen. Ausländische Diebesbanden veranstalteten regelrechte Raubzüge durch unser Land. Die Medien waren keine Hilfe. Getreu dem Motto «Wes Brot ich ess, des Lied ich sing» waren sie schon lange zum unkritischen staatlichen Medienorgan geworden.

Und die Armee? Tom schüttelt traurig den Kopf. Aufgrund des stetigen Abbaus durch Armeeabschaffer war sie immer weniger in der Lage, ihren Auftrag zu erfüllen und Land und Leute zu schützen.

Auch die Kirche konnte nicht helfen. Zwar war die christlich-abendländische Kultur die Basis unserer Identität und unseres Zusammenlebens, die zunehmende Entflechtung von Kirche und Staat führte allerdings zu einem Verlust der doch so wichtigen Wurzeln und Werte. Da der Staat zunehmend in die Familiengestaltung eingriff, die traditionelle Familie diskriminierte und immer mehr Lebensformen der Ehe gleichstellte, lag der Verdacht nahe, dass diese Massnahmen beitragen sollten, die Gesellschaft zu verändern.

Der Verdacht kam zu spät: Mangels Nachwuchs blieben die Armeeverbände unterbesetzt und die Jugend, die eigentlich für die Schweiz kämpfen sollte, war beim Ausbruch des Krieges längst verdorben. Ideologischer Gender- und Sexualkundeunterricht, wirtschaftsfeindlicher Ökologie- und Konsumentenschutzunterricht sowie zahlreiche Bildungsexperimente und politische Bildung hatten aus den jugendlichen Vorzeige-Schweizern verweichlichte Memmen gemacht. Die wenigen jungen Soldaten, die den Mut aufbrachten und die Schweiz verteidigten, mussten dies still und leise tun. Mit der absurden Rassismus-Strafnorm hängten ihnen die politischen Eliten einen Maulkorb um, der die Kampfmoral der Truppen deutlich schwächte.

Auf der Seite der fremden Agitatoren aktivierte der politische Islam seine Schläfer: Erst verlangten sie die Dispensierung vom Schwimmunterricht, besondere Grabregeln auf öffentlichen Friedhöfen oder den Verzicht auf das Singen von Weihnachtsliedern im Kindergarten. Dann folgten die Duldung oder Beförderung von Praktiken wie Zwangsheirat, Ehrenmorden, Blutrache, weiblicher Genitalbeschneidung, Eheschliessung mit Minderjährigen oder Vielehen, bevor sich unser freiheitliches Rechtssystem ganz der Scharia beugte. Kein Wunder, hatten die Schweizer Soldaten keine Chance.

Derart in düsteren Gedanken versunken, vergisst Tom seine Umgebung. Er tobt, keift und faucht. Und – er hat Hunger. Endlich erblickt er die Überreste eines kleinen Restaurants. Auf der Suche nach Nahrung durchstreift er die Räumlichkeiten und wird tatsächlich fündig. Unter einer dicken Staubschicht glitzern ihm verheissungsvoll ganze Kartons voll von Toblerone-Schokolade und Poulet-Wienerli entgegen. Toms Magen knurrt. Aber er bleibt hart. «Eher verhungere ich, als dieses Halal-Zeugs zu essen», denkt er, greift sich die Kartons und wirft sie ins nächstbeste Feuer. Überhaupt, ihm ist der Appetit vergangen. Der Wind wehte ihm einen Zeitungsfetzen ins Gesicht, darauf abgebildet: linke Politikerinnen und Politiker.

Tom erschaudert. Auch die Linke ist schuld an der Zerstörung der Schweiz. Als sie noch lebte hatte sie ein gestörtes Verhältnis zur Heimat. Ihr selbstquälerischer Umgang mit der Schweiz schadete unserem Land. Es kam, wie es kommen musste: Wer sich nicht selber zur Schweiz bekennt, muss sich nicht wundern, wenn sich unter Migranten Parallelgesellschaften bilden oder extremistische Strömungen, wie etwa der politische Islam, ins Vakuum vorstossen. Die Linke negierte und verachtete die Heimat, drängte auch in die Europäische Union und zerstörte damit willentlich die Grundlagen der schweizerischen Identität. Damit ist sie direkt verantwortlich für die Situation, in der sich Tom befindet: Alleine in der zerstörten Schweiz. Fröstelnd, hungrig, hoffnungslos.

Nur Toms Hass auf den Bundesrat, die Bundesverwaltung, auf die Gerichte und auf verschiedene Rechtsprofessoren, welche die Werte wie Freiheit, Selbstbestimmung, Unabhängigkeit und Neutralität schleichend unterwanderten, hindert ihn daran, einfach aufzugeben. Er muss nach Bern. Auf den Ruinen des Bundeshauses will er die Schweizer Flagge hissen. Er ist die Schweiz. Nur er kann das Land wiederaufbauen und in eine rosigere Zukunft führen.

Tom bückt sich und hebt eine Zwanziger-Note auf, die einsam im Dreck liegt. Seine Gedanken wandern zum Schweizer Finanzplatz. Neid und bankrotte ausländischer Staatskassen machten diese Branche immer wieder zu einem Ziel für feindliche Angriffe aus dem Ausland, die im Inland bis in den Bundesrat hinein willfähige Gehilfen fanden. Aber Tom ist gewappnet. Hastig blickt er sich um und steckt sich die Note in die Unterhose. Dorthin, wo sie nie jemand finden wird. Tom weiss, wie er das Geld in seiner eigenen direkten Demokratie sinnvoll einsetzen wird: Nicht für die Soziale Wohlfahrt und die Auslands- und Entwicklungshilfe. Stattdessen wird er es mit Waffengeschäften mehren und die Folgen für die Kriegsopfer leugnen.

Jetzt reibt sich Tom die Hände. Damit seine direkte Demokratie Erfolg hat, wird er linke Kräfte gar nicht erst zulassen. Bereits in der Vergangenheit zielten die meisten ihrer politischen Vorstösse darauf ab, an mehr Geld der anderen zu kommen, den Menschen Eigentum wegzunehmen und dieses umzuverteilen. Tom blickt auf die trostlosen Überreste der Schweiz und fühlt sich bestätigt. Die Geschichte hat es immer wieder gezeigt: Sobald ein Staat seinen Bewohnern das Eigentum nicht mehr gewährleistet oder gar wegnimmt, sind bald auch Leib und Leben der Menschen gefährdet.

Die meiste Schuld an der Zerstörung der Schweiz gibt Tom aber den Ausländern: Sie waren schuld an überfüllten Zügen, verstopften Strassen, steigenden Mieten und Bodenpreisen, Verlust von wertvollem Kulturland durch Verbauung der Landschaft, Lohndruck, Verdrängung auf dem Arbeitsmarkt und Kulturwandel in den Führungsetagen. Anstatt diese Probleme anzugehen, wurden die Asylanten von Asyl-Juristen und Hilfswerken freudig aufgenommen, beraten und betreut. Überhaupt hatten linke Juristen, Sozialarbeiter und sonstige Profiteure kaum ein Interesse daran, zur raschen Heimkehr zu animieren. Deshalb ging die Schweiz zugrunde, deshalb befindet sich Tom auf dem Weg nach Bern. Er muss die Geschicke des Landes in seine eigenen Hände nehmen.

Endlich ist Tom in Bern angekommen. Mit letzter Kraft sucht er sich einen Aussichtspunkt und überblickt die einstmals so stolze Hauptstadt der Schweiz. Zwischen all den rauchenden Ruinen sieht er die Berner Reitschule, der Schandfleck der Nation steht noch. Aber darum wird er sich später kümmern. Erstmal macht er sich Sorgen, weil der Ausbruch des ewigen Friedens unter den Völkern nicht zu erkennen ist. Aber nun ist Tom am Drücker. Immerhin hat er in Gedanken bereits die Probleme des Klimawandels gelöst, indem er ihn linken ideologisch verbrämten Berufspessimisten in die Schuhe schiebt, die mit grosszügiger medialer Unterstützung versuchen, den Leuten ein schlechtes Gewissen einzureden.

Wer es schafft, eines der drängendsten Probleme der Welt durch Wortakrobatik zu lösen, schafft auch die Installation des Weltfriedens und den Neuaufbau und die Bevölkerung der Schweiz mit möglichst wenig Ausländerinnen und Ausländern. Oder das Erstellen eines Parteiprogramms auf der Grundlage von Alarmismus.

Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

keine

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9 Meinungen

Es braucht schon eine rechte Portion Hass und Diffamierungsvermögen auf eine Partei, um solchen Quatsch zu schreiben! Schade fürs Papier. Zweifellos kann man sich über das Eine oder Andere, verschiedene Gedanken machen - aber auf solche Art? Offenbar lag Intelligenteres nicht drin!? Ich denke, seinesgleichen werden sich freuen, Andere werden sich das Ihrige denken und die Lektüre nach drei vier Abschnitten, wie ich es gemacht habe, abbrechen!
Willy Brauen, am 02. Februar 2019 um 12:43 Uhr
Dieser erboste Leser muss die Anmerkung: *die fett geschriebenen Zitate stammen aus dem 73-seitigen «SVP-Parteiprogramm 2019–2023». Die grammatikalischen Zeiten wurden teilweise angepasst… übersehen haben denn sonst hätte er gemerkt dass es sich um einen ironischen Kommentar zum erwähnten SVP-Parteiprogramm handelt. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?
Gabriella Broggi, am 03. Februar 2019 um 11:57 Uhr
G. Broggi: Nein, ich habe das nicht übersehen! Ich denke, dass Sie den Kern der Botschaft, auch wenn angeblich ironisch gemeint, offenbar nicht erkannt haben. Schon der Titel, wenn auch sehr dumm formuliert, zeigt die Denkhaltung, und was damit bezweckt wird!
Willy Brauen, am 04. Februar 2019 um 08:07 Uhr
Klassisches SVP-Bashing.
Nun freue ich mich auf den Artikel auf infosperber, in dem das Parteiprogramm der SP (in dem die Überwindung des Kapitalismus und der Beitritt der Schweiz zur EU festgeschrieben steht*) auf die gleiche, vorgeblich ironische Weise zur Sau gemacht wird.

* «Mit ihrem Beitritt zur EU muss sich die Schweiz dafür einsetzen, dass der Integrationsprozess in Europa weiter voranschreitet, die EU zu einer umfassenden Sozial- und Wirtschaftsunion ausgebaut und demokratisiert wird"; in Punkt 5 des SP-Parteiprogramms
Arnold Fröhlich, am 04. Februar 2019 um 18:07 Uhr
Die Muster sind hinlänglich bekannt, ein Satzzeichen versetzt, eines oder mehrere Worte weggelassen usw. und schon sagt ein Text das aus, was AutorIn besser passt.
Auch bei ironischen Texten kann man zwischen den Zeilen lesen. Humor ist enorm wichtig und Andersdenkenden witzig «ans Bein pinkeln» kann u.U. sogar konstruktiv wirken. Obenstehenden Text dürfen alle nach ihrer Meinung bewerten...
Martin Mägert, am 05. Februar 2019 um 00:01 Uhr
Leider hat der grosse Prophet Nostradamus für die Jahre ab 2015 in Europa (auch Schweiz) das gleiche Schauspiel und noch viel schlimmere Szenarien vorausgesehen. Centurie V/25 Der arabische Machthaber wird dann, wenn die Sonne, Mars und Venus im Löwen stehen, die Regierung der Kirche über das Meer hinweg überwinden...Zu lesen bei Kurt Allgeier, NOSTRADAMUS Was jetzt auf uns zukommt. In anderen Centurien sieht er noch Phasen grossen Regens und folgender Dürreperioden. 1568 wurden die erste Gesamtausgabe der 1000 Centurien mit den beiden Vorworten in Lyon von Buchdrucker Benoist Rigaud veröffentlicht.
Katharina Regli, am 05. Februar 2019 um 22:43 Uhr
Leider hat der grosse Prophet Nostradamus für die Jahre ab 2015 in Europa (auch Schweiz) das gleiche Schauspiel und noch viel schlimmere Szenarien vorausgesehen. Centurie V/25 Der arabische Machthaber wird dann, wenn die Sonne, Mars und Venus im Löwen stehen, die Regierung der Kirche über das Meer hinweg überwinden...Zu lesen bei Kurt Allgeier, NOSTRADAMUS Was jetzt auf uns zukommt. In anderen Centurien sieht er noch Phasen grossen Regens und folgender Dürreperioden. 1568 wurden die erste Gesamtausgabe der 1000 Centurien mit den beiden Vorworten in Lyon von Buchdrucker Benoist Rigaud veröffentlicht.
Katharina Regli, am 05. Februar 2019 um 22:43 Uhr
Das SVP-Parteiprogramm hat 73- Seiten???
Kein SVP-ler wird dies je lesen. Die hätten lieber ein Hörbuch gemacht, würde auch mehr zur Intelligenz der Stammwähler passen.

Das Parteiprogramm scheint mir eher der Mitschnitt einer Therapiesitzung zu sein.
Schön peinlich wie die Bürger den SVP-Milliardären die ihr Geld im Ausland verdienen und keine Steuern zahlen auf den Leim gehen.
Flüchtlinge soll man nicht mehr helfen, weil zu teuer. Dafür bekommen 140'000 Angehörige der Armee jedes Jahr ein leistungsloses
Einkommen was uns 5 Milliarden kostet.
Daniel Bertschi, am 10. Februar 2019 um 15:56 Uhr
Herr Fröhlich,
Sie haben recht wenn Sie darauf hinweisen, dass die SP immer noch in die EU will.
Da weiss ich wirklich nicht wie blind und realitätsfern man sein kann. Die EU ist nicht Europa und schon gar kein Friedensprojekt. Der Frieden war vorher da. Zudem ist die EU in erster Linie ein neoliberales und zutiefst undemokratisches Wirtschaftsimperium.
Was die SP (und die anderen «Euroturbos") sich vorstellen, ist so dämlich wie wenn sich Gallien den Eintritt ins römische Reich wünschte um die Römer gallischer zu machen. Absurder wird es noch wenn man festhält, dass weder die Gallier noch die Schweizer demokratisch am Imperium mitbestimmen können.

Zum Glück haben wir keine Bodenschätze, sonst hätte uns die christlich-abendländische Militäralianz der «Guten» (NATO) uns schon lange «demokratisiert» und uns ausgeweidet wie der Irak.

Die Menschen die in die EU wollen, sollten doch bitte in Ostdeutschland ein Jahr arbeiten- dann wären sie therapiert. Ich habe das gemacht, für 7 Euro die Stunde.
Leider ist der Widerstand gegen die EU die einzige Daseinsberechtigung der SVP.
Schade müssen sie immer auf die Schwächsten los.
Daniel Bertschi, am 11. Februar 2019 um 09:34 Uhr

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