Der Revolver, in den USA das Symbol für die eigene Freiheit und Sicherheit © gk
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Bei den Waffen geht es um die Seele Amerikas

Jürg Müller-Muralt / 15. Okt 2017 - Allen Massakern zum Trotz: Die US-Waffengesetze werden immer lockerer. Der Waffenwahn hat historische Gründe, aber auch aktuelle.

Grotesk: Es gibt in den USA mehr Waffengeschäfte als McDonald's-Filialen. Noch grotesker: Die USA führen seit 2001 einen weltweiten, verlustreichen, teuren und über weite Strecken kontraproduktiven «Krieg gegen den Terror», ihr Präsident verhängt Einreiseverbote gegen Muslime und will Mauern gegen Migranten bauen – dies alles im Namen der Sicherheit der amerikanischen Bürgerinnen und Bürger. Dabei ist diese Sicherheit in erster Linie von innen bedroht, aus der Mitte der Gesellschaft, wie das Massaker von Las Vegas mit 59 Toten und über 500 Verletzten zu Beginn dieses Monats einmal mehr zeigte.

Waffenwahnsinn in Zahlen

Medien und Internet bieten dieser Tage eine Menge an Statistiken und Vergleichen. In der Folge eine kleine, willkürliche Auswahl, die aber die Dimension des täglichen amerikanischen Waffenwahnsinns deutlich macht. Insgesamt sterben mehr US-Bürgerinnen und -Bürger durch Schusswaffeneinsatz als durch Terror, Drogen und Kriege zusammen. Allein im laufenden Jahr (2017) haben bis Anfang Oktober 273 Massenschiessereien stattgefunden, bei denen mindestens vier Personen getötet oder verletzt worden sind: 11'652 Menschen wurden durch Schusswaffen getötet, 23'512 verletzt, darunter 545 Kinder. Durchschnittlich findet in den USA fast täglich eine solche Massenschiesserei statt. In den zehn Jahren zwischen 2005 und 2015 sind in den USA zwar 94 Menschen durch Terroranschläge, aber 301'797 durch Schusswaffen (Amokläufe, Massenschiessereien, Morde, Unfälle mit Schusswaffen etc.) ums Leben gekommen. Im Jahr 2015 schossen mindestens 265 Kinder und Jugendliche aus Versehen auf sich selbst oder auf andere; die meisten Schiessenden waren Kleinkinder. (Quellen: Der Bund, Die Zeit, CNN, Telepolis)

Dramatische psychische Verletzungen

Diese Zahlen sind grauenhaft genug. Doch es gibt eine zusätzliche Ebene, die meist vergessen geht. Der weit verbreitete Waffeneinsatz führt auch zu dramatischen psychischen Verletzungen, auf die bereits 2014 in einem Infosperber-Beitrag hingewiesen wurde. Tausende von Amerikanerinnen und Amerikanern leiden als Folge der anhaltenden Gewalt in Amerikas Innenstädten unter schweren posttraumatischen Belastungsstörungen (PTSD): Albträume, Depressionen, ständige Angstgefühle. Wissenschaftler untersuchten tausende von Personen, die in Städten wie Detroit und Baltimore mit irgendeiner Form von Gewalt in Kontakt gekommen sind. Rund 30 Prozent der Untersuchten zeigten Symptome von PTSD, «eine Rate, die ebenso hoch, wenn nicht höher ist als jene von Kriegsveteranen aus Vietnam, Irak und Afghanistan», wie die US-Internetplattform Pro Publica damals schrieb. Zwar seien die meisten von ihnen nicht selbst akut gewalttätig, doch zeigten viele ein erhöhtes Risiko zu Aggressivität und Gewaltbereitschaft, vor allem zu häuslicher Gewalt. Die Brutalisierung der Gesellschaft fordert Opfer eben nicht nur unter jenen, die selbst erschossen oder verletzt werden, sie betrifft auch jene, die Zeugen dieser Gewalt werden.

Forscher machen darauf aufmerksam, dass die Vernachlässigung ziviler Formen von PTSD als ernstzunehmendes und wachsendes Gesundheitsproblem zunehmend die öffentliche Sicherheit gefährde. Ärzte und Spitäler kümmerten sich meist lediglich um die körperlichen Verletzungen, nicht jedoch um die psychischen. Im Gegensatz zu den militärischen Gewaltopfern gebe es kein Pendant zum Kriegsveteranenministerium, das sich um die Behandlung traumatisierter Soldaten kümmere.

Lockerung der Waffengesetze statt Verschärfung

Doch warum sind die USA nicht in der Lage oder nicht willens, ein derart gravierendes Problem wie die endemische Waffengewalt wirkungsvoll zu bekämpfen? Wenn eine Nation, die sich an der Spitze der Zivilisation wähnt, die Kraft nicht aufbringt, einer lebensbedrohlichen Entwicklung im eigenen Land die Stirn zu bieten, dann ist das ein kollektives Versagen. Waffen, Gewalt und Verbrechen sind aus keiner Gesellschaft vollständig zu verbannen. Aber der Zynismus, mit dem die amerikanische Politik und ein grosser Teil der Bevölkerung an ihrem Waffenfetischismus festhält, ist beispiellos. Australien etwa brachte immerhin die Kraft auf, 1996 nach einem Massaker mit 35 Toten die Waffengesetze rasch und rigoros zu verschärfen. Die Opferzahlen sanken danach deutlich. Auch wenn umstritten ist, ob ein direkter kausaler Zusammenhang besteht: Man hat wenigstens etwas Tapferes unternommen.

In den USA ist es gerade umgekehrt. Nicht selten werden nach Massakern die Waffengesetze gelockert. Nach dem Amoklauf an der Sandy-Hook-Grundschule in Connecticut vor fünf Jahren kam es gemäss der Zeitschrift The Atlantic zur «intensivsten Aktivität bei der Waffengesetzgebung in der amerikanischen Geschichte». Mehr als zwei Dutzend Bundesstaaten beschlossen neue Waffengesetze – und in fast allen Fällen erleichterten die Gesetze den Erwerb und den Besitz von Waffen. Eine Untersuchung der Harvard Business School zeigt, dass die Ausdehnung der Waffenrechte und die Massenschiessereien kausal zusammenhängen: In republikanisch geführten Bundesstaaten führten Massaker jeweils «zu einer Zunahme von Gesetzen, welche Waffenrestriktionen lockern, um 75 Prozent» (zitiert nach New York Times).

US-Werbung für Waffen: Eine Waffe in der Hand ist besser als ein Polizist am Telefon …

Dis historischen Wurzeln

Das schwer verständliche amerikanische Laisser-faire bei den Schusswaffen hat verschiedene Gründe. Historische zum Beispiel: Waffenbesitz gilt in diesem Land als stärkster Ausdruck von Freiheit. Trotz Höchstleistungen in beinahe allen Bereichen menschlicher Existenz kultivieren die Vereinigten Staaten einen pervertierten Freiheitsbegriff, der tief in der Geschichte wurzelt. Zu leicht geht vergessen, dass die Besiedlung und die Eroberung Nordamerikas nicht vom Völkermord an den Ureinwohnern zu trennen ist. Zudem ging die Kolonisierung des Landes mit der Massenversklavung von Afrikanern einher, die es zwar auch andernorts gab, die jedoch in den USA eine besonders perverse und brutale Ausprägung fand, ja zu einer Art Staatsdoktrin wurde. Noch heute ist der Rassismus, vor allem gegenüber der schwarzen Bevölkerung, tief verwurzelt.

Kommt hinzu, dass sich der Freiheitsbegriff immer auch gegen die Zentralgewalt in Washington richtete: Man war und ist sich – nicht nur im «Wilden Westen» – gewohnt, die lokalen Angelegenheiten selbstständig zu regeln, nicht selten eben mit der Waffe. Das Gewaltmonopol des Staates, also der Verzicht der Angehörigen eines Gemeinwesens, tatsächliche oder vermeintliche Rechte und Ansprüche eigenhändig einzufordern, konnte in den USA gar nie richtig durchgesetzt werden. Das führte letztlich dazu, dass Gewalt zur DNA der amerikanischen Gesellschaft wurde.

Bevölkerung wird immer waffenfreundlicher

Die starke Waffenlobby, die zumindest den republikanischen Teil des Parlaments vollständig unter Kontrolle hält und für Trumps Wahlkampf rund 30 Millionen Dollar aufgeworfen hat, ist so gesehen nicht die Ursache des amerikanischen Waffenfetischismus, sie ist bloss ein Symptom. Der konservative amerikanische Kolumnist David Brooks sieht denn auch das Problem nur indirekt bei der Waffenlobby, der berüchtigten National Rifle Association) NRA. Wichtiger sei die Haltung der Bevölkerung selbst, die immer waffenfreundlicher werde. Im Jahr 2000 hätten in Umfragen noch 67 Prozent der Amerikanerinnen und Amerikaner stärkere Waffenkontrollgesetze gutgeheissen, 2016 waren es bloss noch 46 Prozent. Den Waffenfreunden sei es gelungen, «Herz und Kopf der Amerikaner zu gewinnen», schreibt Brooks in der New York Times.

Es gibt also auch noch Gründe, die weniger in der Geschichte als in aktuellen Entwicklungen zu suchen sind. «Das Waffenthema ist zu einem Epiphänomen eines viel breiteren Konflikts von Werten und Identität geworden», analysiert David Brooks. Sowohl im landwirtschaftlich geprägten wie im industriellen Amerika hätten die Menschen den Eindruck, dass ihr «way of life» durch die post-industrielle Gesellschaft bedroht sei. Viele Leute betrachteten den Waffenbesitz zwar als Selbstschutz vor dem Verbrechen. Mindestens ebenso wichtig sei aber der symbolische, identitätsstiftende Wert der Waffe: Sie sei «Ausdruck von Freiheit und der Fähigkeit, in einer gefährlichen Welt das Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen.»

Es scheint, dass sich aktuelle Probleme, verstärkt mit einem Schuss Populismus und zusammen mit historischen Fäden, zu einem schwer entwirrbaren Klumpen verfilzen.

Als Obama strengere Waffengesetze einführen wollte: «NRA: Die Regierung will uns an die Waffen. Dabei ist das wahre Problem doch Geisteskrankheit!» (Aus The Miami Herald)

Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

Keine

Weiterführende Informationen

Auch Bundesrat Ignazio Cassis ist für ein lockereres Waffengesetz
Zu Aussenministers Ignazio Cassis Beitritt zu proTELL (aus NZZ online)

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16 Meinungen

Man kann darüber denken, was man will. Auf jeden Fall ist es schizophren zu glauben, der Durchschnittsbürger sei gefährlicher als ein Terrorist!
Beda Düggelin, am 15. Oktober 2017 um 12:18 Uhr
"Insgesamt sterben mehr US-Bürgerinnen und -Bürger durch Schusswaffeneinsatz als durch Terror, Drogen und Kriege zusammen."
Ja, das ist schlimm.
In den USA ist allerdings die Wahrscheinlichkeit, im oder am Strassenverkehr zu Tode zu kommen, um einiges höher, als Opfer einer Schiesserei zu werden.
Dies hingegen ist kein Grund, sich aufzuregen, oder?
Franz Peter Dinter, am 15. Oktober 2017 um 15:02 Uhr
Es ist erstaunlich, dass es bei uns in Europa und in der Schweiz noch so viele US- Hörige gibt. Die Amerikanische Mentalität - als Kollektiv-Mentalität - ist eigentlich abscheulich: Arrogant, Macht-besessen und heuchlerisch. (Amerikaner als Individuen können natürlich ok sein; habe selber persönliche Freunde von dort). Diese Hörigkeit hat sehr wahrscheinlich mit wirtschaftlichen Interessen (in Reinkultur) zu tun.
bernhard sartorius, am 15. Oktober 2017 um 17:15 Uhr
Das 2. Amendment: A well regulated militia, being necessary to the security of a free state, the right of the people to keep and bear arms, shall not be infringed. Genau wie in der Schweiz soll sich eine starke Milizarmee in Falle einer faschistischen oder totalitären Regierung effektiv dagegen stellen können. In allen Diktaturen in der Menschheitsgeschichte wurde die Bevölkerung zuerste entwaffnet. Mao, Stalin etc....Momentan werden die westlichen Regierungen massiv aufgerüstet (Militarisierierung der Polizei, Ausbau der Geheimdienste und deren Kompetenzen-Generalüberwachung der Bevölkerung) Diese Bewaffnung finden wohl alle in Ordnung... Aufrüstung des Staates und Abrüstung des Volkes kommt nie gut! Abgesehen davon, ist nicht die Waffe sondern der Mensch das Problem. Die Schweiz hat ähnlich viele Schusswaffen wie die USA, jedoch viele weniger Waffengewalt (Abgesehen von Selbstmorden durch Schusswaffen). Aber im Namen der Sicherheit kann man ja alles Verbieten."Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.» (Benjamin Franklin)
Matthieu Chanton, am 15. Oktober 2017 um 17:45 Uhr
@Düggelin: Im Text steht: » In den zehn Jahren zwischen 2005 und 2015 sind in den USA zwar 94 Menschen durch Terroranschläge, aber 301'797 durch Schusswaffen (Amokläufe, Massenschiessereien, Morde, Unfälle mit Schusswaffen etc.) ums Leben gekommen.» Sie schreiben: «Auf jeden Fall ist es schizophren zu glauben, der Durchschnittsbürger sei gefährlicher als ein Terrorist!» Wenn ich richtig rechne, sind es mehr als 3000 mal so viele, die durch Durchschnittsbürger umkommen, als solche, die durch Terroristen umkommen. Was meinen Sie genau mit «schizophren"?
Kurt Schwob, am 15. Oktober 2017 um 19:12 Uhr
In der Schweiz will Pro Tell jede Verschärfung des Waffenrechtes stoppen. Bundesrat Cassis ist Mitglied dieses Vereins…

Ein strengeres Waffenrecht wäre jedoch eine Massnahme zur Gewaltprävention, in den USA wie in der Schweiz. Schusswaffen werden missbraucht um Rache zu üben, meist an Angehörigen. Viele Suizide sind darauf zurückzuführen, dass Schusswaffen so leicht verfügbar sind. Auch bei vielen Überfällen, etwa auf Tankstellenshops in der Schweiz werden Pistolen und Revolver eingesetzt, wie Polizeiinformationen zeigen.

Das Bundesamt für Polizei will Zukunft verhindern, dass Waffen für eine höhere Feuerkraft umgebaut werden können, wie dies der Attentäter von Las Vegas gemacht haben soll. Was zu begrüssen ist.

Doch hat dieser 64-jährige Buchhalter diese Waffen selber umgebaut? Hat er wirklich 23 Schusswaffen und 1600 Schuss Munition in seiner Suite herauf geschleppt?. Warum hat er sich nicht begnügt drei vier Gewehre mitzunehmen? Hat er selber drei Überwachungskameras im Hotelkorridor montiert, unbemerkt von Gästen und vom Hotelpersonal? Um 21:59 soll Paddock einen Mann vor seiner Türe bemerkt haben und feuerte eine Salve, 200 Schuss durch die geschlossene Tür. Der Sicherheitsangestellte Jesus Campos wurde durch die Schüsse am Bein verletzt. Acht Minuten später, 22:07, soll er begonnen haben auf das Konzert zu schiessen. Fragen über Fragen, die Zweifel aufkommen lassen über die Rolle von Paddock, war er allein, war er ein Patsy, wie Oswald beim Kennedy Mord?
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Heinrich Frei, am 15. Oktober 2017 um 20:22 Uhr
@Kurt Schwob. Sie haben Matthieu Chanton nicht aufmwrksam gelesen, so muss ich Ihnen nicht mehr antworten, abgesehen davon dass sich die USA nicht mit der Schweiz vergleichen lassen und vergessen Sie die Terroranschläge in Nizza, Berlin, Barcelona und Brüssel nicht!
Beda Düggelin, am 15. Oktober 2017 um 21:13 Uhr
@Kurt Schwob. Paris wäre noch doppelt nachzutragen.....
Beda Düggelin, am 15. Oktober 2017 um 21:21 Uhr
@Düggelin: Bei dem Artikel ging es um die Zahlen der USA. Auf Ihren Post habe ich geantwortet - Sie antworten jetzt nicht darauf. Danke - das ist auch eine Antwort.
Kurt Schwob, am 15. Oktober 2017 um 21:26 Uhr
@Pat Hall: Ich dachte eigentlich, eine solche Wortwahl ("Geschmeiss") sei beim Info-Sperber nicht zulässig. Nach meiner Meinung kann man als seriöser Mensch und Kommentator nicht ein ganzes Volk so betiteln. Ich nehme an, Sie kennen von den ca. 320 Millionen Menschen in den USA niemanden. Das ist ein derart vielfältiges Volk, dass sich jede Verallgemeinerung verbietet - was allerdings bei uns genau so zutrifft. Könnten wir nicht etwas sachlicher diskutieren?
Kurt Schwob, am 15. Oktober 2017 um 22:03 Uhr
Jürg Müller schreibt, die Sicherheit in den USA ist in erster Linie von innen bedroht, aus der Mitte der Gesellschaft, wie das Massaker von Las Vegas einmal mehr zeigte.

Aber nicht zu vergessen ist: Eine seltsame Rolle beim Terror in den USA spielte auch das FBI. Nicht so selten wurden Terroristen vom FBI hereingelegt. Verdeckt operierende Agenten des FBI steuerten Individuen, oft Gestörte, Kriminelle, Terrorakte zu begehen. Dies ist das Ergebnis nach jahrelangen Recherchen, mit wissenschaftlicher Unterstützung der Universität von Kalifornien in Berkeley des Magazins «Mother Jones». (Terrorists for the FBI) Dabei wurden die Fälle von 508 Angeklagten in Terrorismusfällen unter die Lupe genommen. Die islamistischen Terroristen waren in vielen Fällen nicht so einsam. Sie hatten die Unterstützung des FBI für ihre irren Taten.
http://www.motherjones.com/special-reports/2011/08/fbi-terrorist-informants

Zu Las Vegas gibt es viele Fragen, die leider von unseren Medien ausgeblendet werden. Es werden dort ganz einfach die Meldungen der grossen Nachrichtenagenturen übernommen, wie seinerzeit bei der Brutkastenlüge, den Massenvernichtungswaffen des Iraks usw.

Hier Links zu Las Vegas von Internetplattformen:

https://www.globalresearch.ca/las-vegas-massacre-survivor-dies-abruptly-after-posting-her-detailed-eyewitness-account-of-multiple-shooters-on-facebook/5613437

https://www.infowars.com/las-vegas-survivor-abruptly-dies-days-after-posting-eyewitness-account-of-second-shooter/
Heinrich Frei, am 15. Oktober 2017 um 22:07 Uhr
Wenn hier negativ über «Amerika» geschrieben wird, geht es nicht um die einzelnen Menschen von dort, sondern um die Art und Weise wie die USA sich in der Welt als Grossmacht benehmen: falsch, heuchelirsch, auftrumpfend, sich als den Nabel und das Ideal der Welt darstellend etc . Wahrscheinlich benimmt sich jede Grossmacht mehr oder weniger so - aber wir haben es zu durchschauen und entlarven.
bernhard sartorius, am 15. Oktober 2017 um 22:12 Uhr
@Kurt Schwob: Es geht eben nicht um die USA alleine, sondern insbesondere um die Schweiz! Aber Sie lieben offenbar Verallgemeinerungen. Dies ist nicht mein Stil, ich will Sie auch nicht bekehren und habe sehr wohl präzise geantwortet - Ende der Durchsage: Denken, drücken, schlucken, sprechen, dies ist allen empfohlen und meine eigene Devise.
Beda Düggelin, am 15. Oktober 2017 um 22:43 Uhr
Interesant wäre der Vergleich von der Anzahl Toten (und Verletzten) von Feuerwaffen, Verkehr, und Fehlern in Spitäler und Medizin.
Urs Zaugg, am 16. Oktober 2017 um 03:49 Uhr
Bei der in der EU geplanten Waffenrechtsverschärfung, um die es in concreto in der Schweiz heute geht, darf man einfach eines nie ausser Acht lassen: Die EU-Kommission stellte ihre Vorlage eine Woche nach den Pariser Anschlägen vom November 2015 vor. Es ist offensichtlich, dass da eine fixfertige Vorlage in den Schubladen nur darauf wartete, im geeigneten Moment dem Publikum präsentiert zu werden. Unter dem Deckmantel der Terrorismusbekämpfung wird die Entwaffnung des Bürgers vorangetrieben, dem man nicht (mehr) traut. Ansonsten ein typisches Verhalten von Diktaturen - unabhängig davon, ob sie rechts- oder linksgewickelt sind.
Martin Fricker, am 16. Oktober 2017 um 16:00 Uhr
WIR SCHLIESSEN DEN MEINUNGSAUSTAUSCH DAMIT AB. DIE REDAKTIONSLEITUNG.
Urs P. Gasche, am 16. Oktober 2017 um 21:41 Uhr

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