Eine starke persönliche Immunabwehr kann vor Viren schützen. © Anona

«Statt Impfen die Immunabwehr gezielt stärken»

John van Limburg Stirum / 11. Aug 2020 - Der auf das Immunsystem spezialisierte Klinikdirektor John van Limburg Stirum appelliert an die persönliche Verantwortung.

Red. In der Diskussion um das Coronavirus wurde zwar stets gesagt, dass vor allem Menschen mit Vorerkrankungen betroffen sind. Doch der persönliche Beitrag zur eigenen Immunabwehr kam wenig zur Sprache. Deshalb stellen wir hier die Sicht von John van Limburg Stirum (Bild) vor, der sich seit vielen Jahren mit der Stärkung der Immunabwehr beschäftigt. Allerdings ist er als Besitzer und Leiter der Firma Komstar AG am Verkauf der von ihm empfohlenen Nahrungsergänzungsmittel selber beteiligt.

Es bräuchte jahrelange klinische Tests

Zunächst: In einem Punkt gehe ich mit dem Bundesrat und dem Bundesamt für Gesundheit BAG einig: Das Corona-Virus gibt erst Ruhe, wenn wir die Herdenimmunität erreicht haben. Das BAG will dieses Ziel mit einem Impfstoff erreichen. Das ist meiner Meinung nach die erste von drei Fehlannahmen.

Das Erbmaterial des Corona-Virus besteht aus Ribonukleinsäure (RNA). Ein Impfstoff gegen ein RNA-Virus muss Bruchstücke eines RNA-Moleküls enthalten. Es besteht die Gefahr, dass dies zu genetischen Folgeschäden führt. Um das mit hinreichender Sicherheit auszuschliessen, bräuchte es jahrelange klinische Tests. Sollten schon nächstes Jahr hunderte Millionen Menschen mit solcher RNA-Partikeln geimpft werden, wäre das ein Schuss ins Dunkle, der sehr viel mehr Schaden anrichten könnte als das Corona-Virus selbst. Ich würde mich jedenfalls nicht impfen lassen. Das Zählen auf eine sichere Impfung ist der erste Fehler.

Der zweite Fehler: Eine Impfung soll die Immunität gegen ein Virus ohne wesentliche gesundheitliche Schäden erreichen. Dasselbe kann man ebenso erreichen, wenn man seine natürliche Immunabwehr gegen Viren und Mikroben aktiv unterstützt. Viele Patienten haben ein geschwächtes Immunsystem: Sei es, weil sie an Schlafmangel, Stress oder Übergewicht leiden, weil sie sich zu wenig an der frischen Luft bewegen, wegen der Nebenwirkung von Medikamenten, oder wegen einem Mangel an Vitamin- und Mineralstoffen.

Industrielle Ernährung und ungesunder Lebensstil schwächen das Immunsystem

Die Zusammenhänge zwischen einem ungesunden Lebensstil und einem entsprechend geschwächten Immunsystem sind bestens erforscht. Wir wissen auch, wie wir unser Immunsystem stärken können. Kurzfristig wirksame Hilfe bieten vor allem die Verbesserung von Essgewohnheiten und der Ausgleich von Nährstoffdefiziten. Wir leben heute vor allem von gebleichtem Brot, von antibiotika- und hormonhaltigem Fleisch, von allergieerzeugenden Milchprodukten und von einfachen Kohlenhydraten ohne Nährstoffe. Leider werden die meisten unserer Lebensmittel stark verarbeitet, wodurch die Nährstoffdichte abnimmt. Zum Beispiel müsste man 5’000 Kalorien pro Tag (meistens Fett) verbrauchen, um das empfohlene Minimum von 400 IE (Internationale Einheiten) Vitamin E zu erhalten, und 12’000 Kalorien pro Tag, um die minimale Menge an Chrom zu erreichen.

Infolgedessen sind 70 Prozent der Bevölkerung nicht ausreichend mit Magnesium versorgt, 65 Prozent fehlt es an Zink, 48 Prozent an Kalzium und 56 Prozent an Vitamin C. Gemäss Untersuchungen benötigen Menschen, die Alkohol trinken, möglicherweise zusätzlich Folsäure.

In unserer Klinik haben wir die Erfahrung gemacht, dass ältere und vorbelastete Patienten zusätzliche Nährstoffe nicht in genügendem Masse aufnehmen können. Sei es, weil ihr Verdauungsapparat nicht fit genug ist, sei es, weil Umweltgifte die Verdauung beeinträchtigen, weil falsche Lebensgewohnheiten das Immunsystem immer wieder schwächen. In diesem Falle braucht es umfangreiche Abklärungen und diese sind in erster Linie Sache des Hausarztes, der seine Patienten kennt.

Das gilt auch für den Fall einer Corona-Ansteckung, denn gerade hier ist es wichtig, dass rechtzeitig die richtigen Massnahmen ergriffen werden. Der Zusammenhang zwischen Nährstoffdefiziten – insbesondere Vitamin D3 und Zink – und der Schwere des Verlaufs von Covid-19 ist inzwischen solide belegt. Deshalb empfehlen wir eine Kombination von täglich 3-5 Gramm Vitamin C Pulver (stündlich ein gestrichener Teelöffel in Wasser), Mindestens 5'000 IU (internationale Einheiten) Vitamin D 3 (je nach Blutspiegel), 1,5 Gramm Lysin, 600 bis 1800 Milligramm Cystein oder N-Acetyl-Cystein und 15 bis 90 mg Zink.

Verpasste Kampagne für eine gesündere Lebenshaltung

Einverstanden, es gibt keine doppelblinde klinische Studie, welche die Wirkung dieser – oder ähnlicher – Nährstoffkombinationen gegen Covid-19 abschliessend beweist. Entscheidend ist aber das generelle Nutzen-Schaden-Verhältnis. Ich weiss aus inzwischen 40-jähriger Erfahrung, dass ein Ausgleich von Nährstoffdefiziten keine negativen Nebenwirkungen hat, die Gesundheit nachhaltig verbessert und erst noch bezahlbar ist. Es ist mir deshalb schleierhaft, warum das Bundesamt für Gesundheit die Bevölkerung mit keinem Wort, auf keinem Plakat und mit keiner Kampagne darauf aufmerksam gemacht hat, dass man mit einer gesunden Lebensführung die Chance, Covid-19 schadlos zu überstehen, deutlich erhöhen kann. [Red. Zu einer gesunden Lebensführung gehören insbesondere genügend körperliche Bewegung sowie eine gesunde Ernährung.]

Das BAG hat damit eine wohl einmalige Chance verpasst, die Angst vor dem Virus zu nutzen, um den Gesundheitszustand der Bevölkerung nachhaltig zu verbessern. Dasselbe gilt – soweit ich es überblicken kann – für die Gesundheitsbehörden der meisten Länder.

Folgen der sozialen Isolierung

Der dritte Fehler besteht darin, dass man nicht nur die ökonomischen, sondern auch die gesundheitlichen Gefahren des Lockdowns unterschätzt hat. Letzteres gilt insbesondere für die Länder, die auch noch Ausgangsperren verhängt und damit das Immunsystem der Betroffenen aktiv geschwächt haben. Doch auch in der Schweiz dürfte der gesundheitliche Schaden des Lockdowns den Nutzen übertreffen. Stress – etwa aus Angst um den Job – belastet sehr. Das Abstandhalten ist für viele zur sozialen Isolierung geworden, und diese führt zu psychischen Schäden und zu einer Schwächung des Immunsystems. Der Mensch ist ein soziales Wesen. Das Miteinander, der soziale Austausch, ist ein Lebenselixier. Vor allem in Altersheimen konnte man förmlich zusehen, wie der Lebenswille, die Freude am Leben, geschwunden sind. Gewisse Senioren sind schon seit März in den Heimen eingeschlossen.

Vor allem aber haben wir mit der Schliessung von Schulen, Läden, Restaurants und Geschäften die Chance vertan, die Herdenimmunität dank einer sogenannten «differenzierten Durchseuchung» mit geringen gesundheitlichen Kosten zu erreichen, so wie dies auch der St. Galler Infektiologe Professor Pietro Vernazza empfiehlt. Anders als etwa die spanische Grippe, trifft Covid-19 vor allem die Alten. 54 Prozent der Hospitalisierten und rund 90 Prozent der Corona-Toten sind über 70 Jahre alt. Praktisch alle Verstorbenen und Hospitalisierten litten unter einer oder mehreren Vorerkrankungen, vor allem im Herz-Kreislaufbereich. Deshalb ist es richtig, dass die Alten und die Risikopatienten geschützt werden, etwa indem das Pflegpersonal in den Altenheimen laufend getestet und Erkrankte isoliert werden. Beziehungsweise, dass sich die Risikopatienten selbst schützen, indem sie Kontakte mit Unbekannten meiden.

Bei den meisten verläuft die Krankheit harmlos

Beim überwiegenden Teil der Schweizer Bevölkerung hingegen verläuft Covid-19 relativ harmlos. Gemäss den Zahlen des BAG mussten unter den Einwohnern im Alter von unter 40 Jahren nur 12 von 100'000 oder 0,12 Promille hospitalisiert werden und davon haben mehr als 95 Prozent überlebt. Auch bei den Einwohnern im Alter von 50 bis 59 betrug der Anteil der Hospitalisierten bloss 0,45 Promille. Dabei handelt es sich auch bei diesen jüngeren Semestern fast ausschliesslich um Patienten mit ernsthaften Vorerkrankungen und einem stark geschwächten Immunsystem.

Aus diesem Grund können wir dieses tiefe Risiko weiter senken. Dabei spielen die Hausärzte eine entscheidende Rolle. Sie wissen, welche ihrer Patienten gefährdet sind, und was diese tun können, um ihr Immunsystem zu unterstützen. Ferner wissen wir spätestens seit Mitte März, dass Covid-19 umso harmloser verläuft, je niedriger die Dosis ist, mit der man sich angesteckt hat. Es geht deshalb nicht die Ansteckung an sich, sondern vor allem darum, Ansteckungen mit hoher Dosis zu vermeiden.

Um eine Herdenimmunität gegen ein Virus zu erreichen, müssen sich 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung angesteckt haben. Dabei sind gesundheitliche Schäden nicht ganz zu vermeiden. Das gilt aber erst recht für den Fall, dass wir die Immunität mit einer Massenimpfung erreichen wollen. In unserer Klinik haben wir es immer wieder mit Impfschäden zu tun. Und dabei geht es um Impfstoffe, die sich seit Jahrzehnten „bewährt“ haben. Bei einem neuen RNA-Impfstoff sind noch deutlich mehr Schäden denkbar.

Einverstanden: Auch eine „natürliche“ Herdenimmunität muss gezielt gesteuert und von einem konsequenten Schutz der gefährdeten Personen begleitet werden. Wichtig ist vor allem, dass die Hausärzte von Anfang an einbezogen werden, denn es hat sich gezeigt, dass Covid-19 vor allem in einem frühen Stadium erfolgreich bekämpft werden kann. Wird man ins Spital eingeliefert, ist es meist schon zu spät. Statistisch gesehen sind 40 Prozent der Hospitalisierten verstorben. Mit einem starken Immunsystem übersteht man nicht nur Covid-19 besser, sondern wird generell viel weniger krank.

«Le germe c'est rien, le terrain c'est tout.» Das sagte der Französischen Forscher und Mikrobiologe Claude Bernard schon vor 150 Jahren. "Der Keim ist nichts, das Immunsystem ist alles."

Covid-19 wäre die Chance gewesen, sich an diese alte Wahrheit zu erinnern und unser Gesundheitssystem auf ein höheres Niveau zu bringen.

Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

Der Autor ist spezialisiert auf Ursachenmedizin, Umweltmedizin, mitochondriale Medizin, ganzheitliche Medizin. Seine Firma Komstar verkauft Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel.

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18 Meinungen

Morgendämmerung! Viele Dinge mögen in der Medizin kompliziert sein. Aber der Sachverhalt nach Klinikdirektor John van Limburg Stirum muss jedem Laien einleuchten: Vermag das Immunsystem nicht, dem Virus zu trotzen, ist der Patient wohl verloren. Aber das gleiche Immunsystem muss ja auf die Impfung reagieren, tut es das nicht, nützt auch die Impfung nichts. Geschwächtes Immunsystem = Risikogruppe, mit und ohne Impfung. Heilen muss immer unser Immunsystem, nicht der Impfstoff. Muss es unbedingt komplizierter sein, warum?
Walter Schenk, am 11. August 2020 um 12:58 Uhr
Die vorgebrachte Kritik kann ich nachvollziehen. Die vorgeschlagene Lösung nicht. Die Leute sollen demnach halt wieder einmal etwas kaufen um gesund zu bleiben. Am besten die Produkte des Autors. Es geht einfacher: Viel an die frische Luft, am besten im Wald, genügend Schlaf, soziale Kontakte pflegen (nicht vermeiden!), ausgewogen essen, Stressfaktoren reduzieren, Leben geniessen. Das spart nicht nur die Ausgaben für die diversen Pülverchen ein, das macht auch noch mehr Spass und Freude am Leben.
Gerhard Gstrein, am 11. August 2020 um 13:27 Uhr
Es wäre DIE Chance gewesen, darauf hinzuweisen, dass zBsp Schweinefleisch und Seafood nicht auf den Speisezettel der Menschen gehören. Damit verbunden ist zudem meist die Masttierhaltung, welche Seuchen geradezu anlockt. Es wäre DIE Chance gewesen, bei den Speiseplänen der semitischen Völker anzuknüpfen. Es wäre DIE Chance gewesen darauf hinzuweisen, dass Kuhmilch Allergien stark begünstigt, Ohren- und Atemwegs(!)entzündungen fördert. Man hätte darüber nachdenken können, dass die empfohlenen ~1000 Einheiten Vitamin D3 hoffnungslos zuwenig sind. Aus der Summe ergibt sich: Das BAG ist nach wie vor stark interessiert an der VolksUNgesundheit.
Leonhard Fritze, am 11. August 2020 um 13:39 Uhr
Schön, dass dieser Arzt hier zu Wort kommen konnte. Leider etwas spät, aber für die versprochenen weiteren Wellen von COVID-19 immer noch von Nutzen. Statt sich zum genmanipulierten Tierchen der Pharmaindustrie impfen zu lassen und somit in den Besitz dieser Firmen überzugehen, ist es allemal besser, das Immunsystem zu stärken. Die mit den neuen Impfstoffen verursachten Änderungen der menschlichen DNS lassen sich nämlich nicht rückgängig machen, sollten sie sich als Flop erweisen.
Elisabeth Heer, am 11. August 2020 um 13:44 Uhr
Ui, immerhin angedeutet, dass «paid post» - doch da kann ich ja auch gleich zu 20 Minuten gehen.... Spenden? Einmal auslassen - falls das einreisst: kein IS mehr. LG
Markus Scheuring, am 11. August 2020 um 15:01 Uhr
Dieser Artikel führt entscheidende Zusammenhänge auf, wie sehr der menschliche Körper und somit auch das Immunsystem dysfunktional gemacht werden, indem wir uns falsch und schlecht ernähren. Wenn wirklich das Vorsorgeprinzip gelten würde, müssten mindestens die Hälfte der Lebensmittel aus den Läden entfernt werden, da sie diesen Namen eigentlich gar nicht führen dürften. Es sind aber nicht nur Einflüsterer der Lebensmittelindustrie, welche ihre Produkte schützen, die Misere ist einem Verständnis von Natur und Mitwelt geschuldet, das verhindert, dass diese als ganzheitliche Systeme begriffen werden. So werden immer wieder die im Artikel erwähnten Zusatzstoffe als unnötig verteufelt, aber gleichzeitig wird verschwiegen, dass unsere Böden buchstäblich durch die industrielle Landwirtschaft entleert wurden, so dass eine Kartoffel heute noch einen Viertel der Nährstoffe aufweist wie sie es vor 50 Jahren hatte. Wir sind heute in unserem Wohlstand mit essentiellen Vitalstoffen unterernährt, es wird aber einzig auf die Kalorie geschaut. Das entbehrt nicht einer gewissen Komik, die wortwörtlich fatal ist! So konnte dieses Jahr das ZDF die Meldung darreichen, mit einer Portion Pommes erhalte man die Hälfte des Tagesbedarfs an Vit. C, somit esse man einfach zwei Portionen und für die Gesundheit sei ausreichend gesorgt. Wer solches sagt, soll sich über den Spott nicht sorgen.
Andreas Hagenbach, am 11. August 2020 um 15:04 Uhr
Danke für diesen Beitrag. Mit der Verantwortung von jeden Einzelnen und den Hausärten ist es nicht so einfach. Vor ca 40 Jahren begann man alles schlecht zu machen und zu verbieten, was «natürlich» positiv für z.B. Immunsystem wirkte. Bestehnde kleine Firmen wurden die Latten so hoch gesetzt, dass sie aufgeben mussten. Selbst hochwertige UNI-Studien durften nicht weitergegeben werden. Viele Hausärzte wurden schon in der Ausbildung darauf getrimmt. Und so hiess und heisst es «lassen Sie, ich verschreibe...» Man darf also nicht die Hausärzte generell verantwortlich machen. Da kam (und kommt) vie Druck von oben.
Allerdings das BAG macht Schritte gegen falsche Studien, Bonis usw. Das wäre der Punkt, wo auch die Schweiz MEZIS beitritt, die werden gerade international. (= Mein Essen Zahle Ich Selbst).
Nochmals DANKE für den Beitrag
Elisabeth Schmidlin, am 11. August 2020 um 15:21 Uhr
Der Hinweis auf das inzwischen bei immer mehr Menschen 'mehr oder weniger» vorgeschädigte Immunsystem ist ein Erkenntnis-Fortschritt im Umgang mit Covid-19. Die vielfältigen Identifikation schädigender 'einzelner' Systemelemente [Analyse] und noch wichtiger für die Erkenntnis, die empirische Erforschung von Schädigungen die erst durch eine Kombination entstehen oder deutlich verstärkt werden.
Bakterien mutieren z.B. durch den Einbau der oben genannten 'Genschnipsel' u. die Kombination von Mikrobenarten, z.B. Bakterien, Viren, Pilze und der Austausch von Genschnipseln über Artengrenzen ist kaum erforscht.
Die Anwendung von ganz normalen, inzwischen fast kostenlosen, Natriumchlori'd' - NaCl, vulgo Kochsalz, beim vorbeugenden Schutz von Atemwegen vor der Kombination von Bakterien u. Viren, der deutlich erschwerten weiteren Ausbreitung u. der Bekämpfung von entzündeten Mikrobereichen wäre eigentlich ausreichend wenn die Kombination aus vorgeschädigtem Immunsystem u. allzuviel infizierten, umprogrammierten Zellen nicht zu stark ist.
Um wieviel besser teures Natrium-(hypo)-chlori't' ist, wäre 'empirisch' zu untersuchen ?
Die Spezifika des jeweiligen Keims,
sowohl als auch das ganze 'Gebiet' (frz. terrain),
führten mit ihren analysierten Elementen u. ihren vernetzten Wirkungen in einem spiraligen Prozess
"(Theorie-Deduktion-Empirie-Induktion-verbesserte Theorie- ... - ....)
zu mehr Vergewisserung über einen Sachverhalt.
Ludwig Pirkl, am 11. August 2020 um 15:28 Uhr
Dieser Artikel erreicht nicht einmal das Niveau einer Publireportage! Und das macht der infosperber dann sogar noch gratis ...

Auf gute Besserung - respektive: Auf eine gehörige Portion Stärkung des Immun- bzw. Abwehrsystems beim infosperber!

Übrigens: Es ist nicht etwa so, dass Big Pharma uns dieses «(Pseudo)Wissen» über Vitamine vorenthalten will. Im Gegenteil, wir machen sie - und nur sie - mit dem eifrigen Schlucken - «happy». Was mehr kann sie sich auch wünschen, als dass bereits die Gesunden dieses Zeug «auf Teufel komm raus» schlucken bzw. kaufen. Wer sind denn die wirklich grossen Player auf diesem Markt bzw. woher kommt der überwiegende Teil dieser Vitamine/Ergänzungsstoffe? Richtig, von Big Pharma (z.B. Roche, die anfangs 30er Jahre nicht so recht wussten, was sie mit dem Vitamin C tun bzw. als was es zu vermarkten sollten - die Nazi lösten dieses Problem dann).

Wikipedia:
"Die industrielle Herstellung von Vitamin C begann 1934 durch Roche ... Die Nachfrage danach blieb anfangs gering.
In der Zeit des Nationalsozialismus (1933–45) förderten die Machthaber ... die Versorgung der Bevölkerung ... sehr aktiv. Sie wollten so den „Volkskörper von innen stärken“ ... In Vitamin-Aktionen wurden Kinder, Mütter, Schwerstarbeiter und Soldaten mit Vitaminen versorgt, insbesondere mit Vitamin C. ... Noch 1944 bestellte die Wehrmacht 200 Tonnen Vitamin C, unter anderem bei Roche."
Stephan Kühne, am 11. August 2020 um 19:39 Uhr
Corona-Kategorisieren führt in die Irre
Lange habe ich mir überlegt, weshalb wir so irrational und unmenschlich auf Corona reagieren. Dann ist mir aufgefallen, dass wir auf die Sucht der Wissenschaft zu kategorisieren reingefallen sind. Da ich nicht unbedingt dumm bin, habe ich sehr schnell begriffen, dass COVID-19 kein Influenzavirus ist, sondern anders kategorisiert wird. Corona ist kein echter Grippevirus, aber in der Wirkung sehr ähnlich. Und tragische Einzelfälle mit Dauerschäden gibt es auch bei der Grippe! Aber normalerweise berichten Medien über diese Fälle sehr selten
Warum ist das wichtig? Es ist deshalb wichtig, weil von Anfang an sich alle schlicht weigern die Wirkung von COVID-19 zu betrachten. Alle Entscheidungsträger beten die Wissenschaftler an, welche ihrerseits keine Ahnung haben, dass zwischen Kategorie und Wirkung ein relevanter politischer Unterschied besteht.

Würde man nämlich COVID-19 endlich mit der Grippe vergleichen merkte man innert Minuten, dass Corona - in der Wirkung- eine ganz normale «Grippewelle» darstellt, die keine einzige Massnahme hätte erforderlich machen müssen. Da wir jedoch auf die Wissenschaftler reingefallen sind, statt die offiziellen BAG-Statistiken ernst zu nehmen, haben wir gesellschaftliche Strukturen zerstört, den Mitmenschen zum Feind erklärt. In den Altersheimen durch barbarische Massnahmen die Suizidrate in die Höhe getrieben und so viel Angst verbreitet, das wohl mehr Menschen an der Angst sterben werden als an COVID-19.
Michel Ebinger, am 11. August 2020 um 19:40 Uhr
Einverstanden in Bezug auf Corona. Bei der aktuell wirklich akuten Gefahr mit FSME ist Impfen eine Option:
Im gestrigen SRF 10vor10 - 10. Aug - wurde zum Schulanfang über die Maskentragpflicht in verschiedenen Kantonen berichtet. Für die interviewten Lehrer und Schüler ist die ganztägige Maskentragpflicht unangenehm. Sie wissen sich aber zu helfen. Nach Möglichkeit werden Schulstunden draussen auf der Wiese oder im kühleren Wald abgehalten – ohne Masken. Die Bilder mit der Schule im Freien sind idyllisch.

Vielleicht mag sich der eine oder andere ans Jahr 2000 erinnern. Damals gab es wie heute bei Corona überall Plakate mit Warnungen vor hohem Übertagungsrisiko von FSME-Viren und Bakterien, die zu Lyme-Borreliose, Ehrlichiosen und Rickettsiosen führen wegen massiv erhöhtem Zeckenvorkommen. Nun, 20 Jahre später - 2020: In einer beiläufigen Notiz teilt das BAG gestern - 10. Aug - mit, dass dieses Jahr mit 10'200 akuten Borreliose- und 332 FSME-Fällen ein Rekordjahr sei. Die Zahl sei seit 2000 nie mehr so hoch gewesen.
Während wir 2020 im Vergleich seit 2010 v.a. gegenüber 2015 bei der bis dato kumulierten Gesamtsterblichkeit trotz Corona eine markante Untersterblichkeit erleben, mit Taskforce um die 0.x%- Zuordnung der einzelnen Todesfälle im Rahmen der «Untersterblichkeit 2020» streiten, lassen wir zu wie unsere Kinder den grössten Risiken für Viren und Bakterien durch Zecken mit äusserst heimtückischem Verlauf und Langzeitschäden ausgesetzt werden. Ist das wirklich wahr?
THOMAS OETTLI, am 11. August 2020 um 20:47 Uhr
Vieles, was Herr van Limburg Stirum schreibt, ist faktisch belegt.Was er aber die drei Fehlannahmen des BAG nennt, ist faktisch nicht belegt, da wir noch keine abschliessenden Erfahrungen mit dem Virus gemacht haben. Zur Annahme 1: Genetische Folgeschäden könnten stattfinden, müssen aber nicht: Nach Milliarden von Jahren ist das Genom auf solche Fehler vorbereitet. Annahme 2: Wie jede Impfung kann auch eine Covid-19-Impfung gesundheitliche Schäden bei einer kleinen Anzahl Menschen verursachen, muss aber nicht. Die Forscher sind sich dessen sehr bewusst und werden kaum ihre Reputation und die ihrer Organisationen leichtfertig aufs Spiel setzen. 3. Der Stress wird zu Recht als einen negativen psychologischen Effekt des Lockdowns bezeichnet. Es ist aber nicht ‚der Stress‘, sondern der Langzeitstress, der das Immunsystem am meisten schwächt – oder ihn zu einer gefährlichen Überreaktion reizt. Sich auf den Lockdown-Stress zu konzentrieren greift viel zu kurz. Was ich jedoch besonders stossend finde, ist die Aussage ‚bei den meisten verläuft die Krankheit harmlos‘. Es ist noch viel zu früh, um das behaupten zu können, und der begleitende Hinweis auf Herdenimmunität befindet sich gefährlich nahe am darwinistischen Paradigma von „survival of the fittest“. Diese Maxime steht dem Ideal der Menschlichkeit nicht nur diametral entgegen, sondern ist auch biologisch falsch – man denke nur, was in unserem Körper los wäre, wenn unsere Zellen aufhören würden, miteinander zu kooperieren.
Michel Mortier, am 11. August 2020 um 22:09 Uhr
Ein sehr Facettenreicher Beitrag. Ich habe 5 Jahre mit einer Partnerin verbracht, welche HIV Positiv war. Als bekannt wurde, das es HIV gibt, liessen wir uns testen. Ich wurde nicht angesteckt. Drei mal wurde getestet, alle 3 Monate, nichts.... Das war vor ca..35 Jahren. Sie lebte vor 10 Jahren immer noch, da hatte ich sie mal angetroffen. Es ist offenbar nicht ausgebrochen, obwohl sie nicht gerade den gesündesten Lebenswandel führte. Ihre CD4 Zellen wurden ständig kontrolliert. Ich hoffe es geht ihr immer noch so gut. Andere habe ich in 2 Jahren dahinsterben sehen. Nun, was erwartet uns bei Corona? Ein starkes Immunsystem kann da eher kontraproduktiv sein wegen der angeblichen Gefahr einer Überreaktion. Stärke allein reicht wohl nicht, es braucht wohl ein Immunsystem welches differenzieren kann, welches regulatorisch auf einem guten Niveau arbeitet. Je älter wir werden, desto schlechter wird diese Regulation, bis unser Körper dann stirbt. Die eosinophilen Zellen im Fettgewebe nehmen ab mit dem Alter, sie spielen bei der Regulation eine zentrale Rolle. Durch das Ersetzen dieser Zellen durch jüngere Eosinophile Zellen im Tierexperiment, wird die Immunregulation wieder hergestellt, die Ratten leben erheblich länger und Autoimmunkrankheiten wie Alters-Gelenkarthrose verschwinden. (Siehe Uni Bern Forschung eosinophile Zellen) Wäre dies auf den Menschen übertragbar würden wir gesünder alt werden und gesünder sterben. Ein Corona wäre dann wohl keine Bedrohung mehr.
Beatus Gubler, am 12. August 2020 um 21:22 Uhr
@ Oettli - Borrelien sind Spirochäten und können oft falsch diagnostiziert werden, weil hier nicht eine Mikrobe einen direkten Eingriff auch unser System macht, sondern weil die Abbauprodukte dieser Mikrobe die Vergiftungen auslöst, welche wir dann Borreliose nennen. Und die Symptome können je nach Individuum ganz unterschiedlich ausfallen. Ein Test hilft nicht viel, da meist nur 50% verlässlich. Aber: man kann also den Fortpflanzungsmechanismus dieses Bakteriums unterbrechen, doch gleichzeitig muss entgiftet werden! Das ist vielen unbekannt, wäre aber dieses Wissen breit vorhanden, dann gäbe es wenig Grund Angst vor Zecken zu haben. Es geht letztendlich auch bei FMSE darum, unser System so behandeln, dass wir es nicht schädigen, dann kommt es nicht mal zu einer Infektion und der Körper entledigt sich dieses Erregers unbemerkt.

@ Mortier - Ihre gesamten Einwände sind wenig stichhaltig, resp. es erschliesst sich mir nicht, dass bei vorliegender geringer Evidenz der schlimmstmögliche Verlauf oder die übelsten Folgen angenommen werden, aber Impfungen nicht mit derselben Risikoannahme bewertet werden. Ihre Bewertung der Herdenimmunität sehe ich ebenso kritisch, gerade die Prozesse der Anpassung haben ja unser Immunsystem potent werden lassen und das hat nichts mit fehlender Menschlichkeit zu tun. Sie verwechseln die conditio humana und deren Interpretation mit dem Ziel erstere gestalten zu wollen. Aber warum? Und was wissen sie vom Menschen?
Andreas Hagenbach, am 13. August 2020 um 10:41 Uhr
Ich habe mir kein Produkt der Firma von van Limburg Stirum gekauft. Aber dass Vitamin D3 die Immunabwehr stärkt wird auch von andern Medizinern vertreten. Das Vitamin D ist halt so billig, dass es sich nicht rentiert, dafür öffentlich Werbung zu machen, noch weniger «Ärztekongresse» zu sponsern. Die natürliche Stärkung der eigenen Immunabwehr ist der einzige sichere und kostengünstige Weg das Problem zu lösen.
Fachleute vertreten die Meinung, dass ein Risiko von weiteren Pandemien beteht. Wie gehen wir damit um? Alle zwei Jahre einen Lockdown und die Suche nach einem Impfstoff?
Jürg Schmid, am 17. August 2020 um 16:44 Uhr
Ich bin irritiert. Sowas habe ich hier definitiv nicht erwartet. Diesem Herrn eine Plattform zur Promotion seiner Ware zu liefern, entspricht nicht dem Niveau, das ich mir gewohnt bin. Weiter störend sind die teils falschen, teils esoterischen Behauptungen im Text.
Heinrich Lehmann, am 22. August 2020 um 13:27 Uhr
Der Ursprung der Menschlichen Grundimmunität aus dem Immunsystem.

Bewiesen wurde das existieren der Grundimmunität gegen Covid19 M.E. im Schwedischen Modell.
Jacques Marchand, am 24. August 2020 um 14:37 Uhr
Herr Jacques Marchand, nicht nur das Schwedische Modell hat dies gezeigt, sondern auch mehrer Studien haben eine Hintergrundimmunität nachgewiesen. Diese Hintergrundimmunität basiert auf dem Kontakt mit früheren Coronaviren. Wir sind also geschützt, weil wir uns zu einem früheren Zeitpunkt bereits mit ähnlichen Erregern infizierten. Die Frage ist jetzt natürlich, was passiert mit unserem Immunsystem, wenn dieses «Training» nun durch das asoziale social distancing verhindert wird?
Stöckli Marc, am 27. August 2020 um 09:15 Uhr

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